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sara89




Alter: 30
Sexualität: Unentschlossen
Anmeldungsdatum: 27.12.2012
Beiträge: 54
Wohnort: Niedersachsen
BeitragVerfasst am: Do Feb 19, 2015 23:21    Titel: =) Antworten mit Zitat

danke für eure Antworten,
ich denke ich sehe das ähnlich,
klar, das mit dem Job ist wohl das Schwierigste,
bei mir kommt der Pessimist auch viel zu oft durch...
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Fichte
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Sexualität: Asexuell
Anmeldungsdatum: 27.06.2012
Beiträge: 311
BeitragVerfasst am: Fr Feb 20, 2015 12:34    Titel: Antworten mit Zitat

In meinem Verwandten- und Bekanntenkreis gibt es einige Menschen, die ausgewandert sind - und das nicht mal aus Liebe zu einem Menschen, sondern aus Liebe zu dem jeweiligen Land. Sie hatten einfach mehrmals Urlaub gemacht und sich dabei so wohlgefühlt, dass sie zu dem Entschluss kamen, es auf Dauer dort zu versuchen - und bisher klappts. Smile

Wenn ich durch Zufall jemanden aus der Ferne kennenlernen würde und mich mit der Person schriftlich gut verstehen würde, würde ich ein 1. Treffen in der Mitte wagen. Dann sind die Reisekosten wenigstens gleichmäßig verteilt. Und wenn man sich beim 1. Treffen gut verstanden hat, kann man dann beim 2. Treffen ja herausfinden, ob es einem in der Heimat des anderen gefällt (also sofern der andere überhaupt an seine Heimat gebunden ist).
Allgemein würde ich einfach alles nach und nach auf mich zukommen lassen und schauen, was sich richtig anfühlt.
Aber wenn ich mich irgendwo nicht wohlfühlen würde und wenn mir jemand Druck machen würde, z. B. mit einem Spruch wie "Wenn du mich wirklich liebst ...", dann würde ich den Kontakt beenden, da Liebe meiner Meinung nach nicht bedeutet, sich selbst aufzugeben.
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NoEvol
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Alter: 28
Sexualität: Asexuell
Anmeldungsdatum: 05.01.2015
Beiträge: 392
BeitragVerfasst am: Fr Feb 20, 2015 16:26    Titel: Antworten mit Zitat

Hi Smile

Ich finde, dass Liebe keine Entfernung kennen sollte.

Fernbeziehungen sind zwar doof, aber gerade in dem Zeitalter des Internets kann man sehr viel in Kontakt miteinander stehen und gerade das ist ja das wichtige an einer Beziehung... Kontakt zueinander haben und miteinander kommunizieren.

Ich habe bereits mehrere Fernbeziehungen geführt, habe mich jetzt aber dazu entschlossen, das ganze nicht mehr zu tun, weil es mir einfach zu anstrengend ist und ich irgendwie doch ein sehr autonomes Leben leben möchte.
Heisst ohne Partner, aber dafür mit Freunden.
Vor kurzem sah das alles anders aus ^^ Aber Erfahrungen prägen einen ja bekanntlich. Evil or Very Mad
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Gwendolith





Sexualität: Unentschlossen
Anmeldungsdatum: 31.08.2014
Beiträge: 6
BeitragVerfasst am: Di März 10, 2015 1:02    Titel: Re: =) Antworten mit Zitat

Servus,

sara89 hat folgendes geschrieben:

klar, das mit dem Job ist wohl das Schwierigste,


... bin ja jetzt auch in der sowohl glücklichen als auch unglücklichen Lage, eine Fernbeziehung führen zu müssen/dürfen. Die Entfernung ist dabei zwar mit ca 130km noch "erträglich", aber es ist auch bei dieser "kurzen" Strecke nicht so, daß man sich mal spontan besucht...

Es ist alles zwar noch recht frisch, aber ein wenig Zukunftsgedanken macht man sich schon... und genau hier kommt das oben Zitierte ins Spiel: "der Job ist das Schwierigste?" Ich weiß nicht, ob ich das unterschreiben würde. Ich habe zwar einen wirklich hervorragend bezahlten Job mit recht viel Verantwortung, die sich so sicher nicht mehr bekommen würde, wenn ich wechseln würde. Dennoch hätte ich, sofern es alles gut geht, in einer gewissen Zeit von jetzt an, absolut keine Probleme, meinen Job aufzugeben und eben 100km weit wegzuziehen. WEIL: Jobs gibt's wie Sand am Meer, die "große Liebe" nur einmal. Man sollte -denke ich- darüber reflektieren, was wirklich wichtig ist im Leben: und der JOB ist es sicher nicht, dort ist man ersetzbar....
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Maxi




Alter: 36
Sexualität: Unentschlossen
Anmeldungsdatum: 18.07.2005
Beiträge: 3129
BeitragVerfasst am: Di März 10, 2015 17:32    Titel: Re: =) Antworten mit Zitat

Gwendolith hat folgendes geschrieben:
der JOB ist es sicher nicht, dort ist man ersetzbar....
In der Partnerschaft auch nicht, wie Fremdgehen und Scheidungen zeigen ...
_________________
sex doof
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sara89




Alter: 30
Sexualität: Unentschlossen
Anmeldungsdatum: 27.12.2012
Beiträge: 54
Wohnort: Niedersachsen
BeitragVerfasst am: Di März 10, 2015 19:26    Titel: Antworten mit Zitat

Das kommt vlt. auch ein bisschen drauf an in welchem Bereich man beruflich tätig ist.
Aber jaaaaa eine passende Partnerschaft ist viel wichtiger als ein "perfekter Job".
Nur ist es ggf. schwierig innerhalb kürzester Zeit herauszufinden, ob der andere ein "passender Partner" für einen ist.
Wenn sich nach einer Weile herausstellen sollte, dass es doch nicht so richtig passt, hat man ggf. seinen Job u.a. "umsonst" aufgegeben.

But no risk no fun =)
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Gwendolith





Sexualität: Unentschlossen
Anmeldungsdatum: 31.08.2014
Beiträge: 6
BeitragVerfasst am: Mi März 11, 2015 0:58    Titel: Antworten mit Zitat

sara89 hat folgendes geschrieben:

Nur ist es ggf. schwierig innerhalb kürzester Zeit herauszufinden, ob der andere ein "passender Partner" für einen ist.
Wenn sich nach einer Weile herausstellen sollte, dass es doch nicht so richtig passt, hat man ggf. seinen Job u.a. "umsonst" aufgegeben.

But no risk no fun =)


Klar, ist es schwierig, rauszufinden, ob der "andere" der "passende" Partner ist, v.a. weil man ja auch nicht weiß, wie der "andere" das so sieht... Dennoch würd ich lieber meinen Job "umsonst" aufgeben, als evtl.. den "richtigen" Partner zu verpassen, weil ich den Job nicht aufgegeben hätte.
(Und ich LIEBE meinen Job und das dummerweise genau DA wo ich ihn ausübe... aber dennoch; mein Partner bzw. mein partnerschaftliches Glück ist wichtiger!)
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Metrodor




Alter: 31
Sexualität: Asexuell
Anmeldungsdatum: 02.07.2014
Beiträge: 53
Wohnort: Großraum Nürnberg
BeitragVerfasst am: Mi März 11, 2015 6:08    Titel: Antworten mit Zitat

Ich würde mich zwar nicht direkt als aromantisch bezeichnen (sonst wär's auch etwas beliebig hier zu antworten Wink ), aber für eine Beziehung würde ich nicht alles stehen und liegen lassen. Mir ist wichtig mich an meinem Ort und in meinem Umfeld wohl zu fühlen, eine Partnerschaft verhält sich da wie Sahne zum Kuchen: Schmeckt der nicht, rettet auch das Sahnehäubchen nichts mehr.

Genausowenig würde ich für "den perfekten" Arbeitsplatz oder irgendetwas anderes mein anderes Leben zu sehr zurückstellen. Das ist immer eine Abwägungssache, aber generell halte ich recht wenig davon in Einzelaspekte seine ganze Energie zu stecken - wobei die natürlich der Katalysator für (positive) Veränderungen sein können. Wer nichts wagt gewinnt nichts.
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Maxi




Alter: 36
Sexualität: Unentschlossen
Anmeldungsdatum: 18.07.2005
Beiträge: 3129
BeitragVerfasst am: Mi März 11, 2015 17:19    Titel: Antworten mit Zitat

Metrodor hat folgendes geschrieben:
aber für eine Beziehung würde ich nicht alles stehen und liegen lassen.
Dito ... wenn ich mich in meinem Leben wohl fühle, gebe ich das alles doch nicht für eine Sache auf. Entweder die Sache passt in mein Leben oder nicht.
Wenn sich das aktuelle Leben nactürlich doof anfühlt, dann kann man das ruhig wegwerfen.
_________________
sex doof
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Lil




Alter: 49
Sexualität: Asexuell
Anmeldungsdatum: 18.02.2013
Beiträge: 31
Wohnort: z. Zt. Ostfriesland
BeitragVerfasst am: Mo Aug 03, 2015 17:53    Titel: Antworten mit Zitat

Grundsätzlich bin ich eher kein Typ für eine Fernbeziehung. Mir - und ich gelte ausdrücklich nicht als Klette - erscheint diese Situation künstlich, fremdbestimmt vom Kalender und zu sehr auf Harmonie fixiert (die wenige Zeit, die man hat, "muss" dann gefälligst auch harmonisch verlaufen - so ungefähr, puh!).

Allerdings befinde ich mich gerade in einer Situation, wo sich die Frage nach einer Fernbeziehung bzw. Prioritäten stellt. Für mich ist das ein großer Kompromiss, den ich allerdings nach reiflicher Überlegung eingehe, weil mir mein Gegenüber etwas bedeutet, wir an entscheidenden Stellen ziemlich identisch getaktet sind und davon ausgehen, dass unsere Fernbeziehung unter dem Motto "temporär" steht.

Was mich mehr beschäftigt als Distanz in Kilometern, sind Begegnungen, die durch weitere Faktoren eingeschränkt werden - etwa kleine Kinder auf der einen Seite bzw. eine nicht abschließend geklärte Trennung. Ich finde, das erschwert eine Fernbeziehung ungemein.
_________________
Eigentlich bin ich ganz anders, ich komme nur so selten dazu. (Ödön von Horváth)
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