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Ekel vor Penis...wie Beziehung retten? [leicht sex. Sprache]
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JaneDoe2




Alter: 31
Sexualität: Unentschlossen
Anmeldungsdatum: 06.07.2012
Beiträge: 2
Wohnort: Deutschland
BeitragVerfasst am: Fr Jul 06, 2012 13:19    Titel: Ekel vor Penis...wie Beziehung retten? [leicht sex. Sprache] Antworten mit Zitat

Hallo,

bin neu hier und hab seit 4 Jahren folgendes Problem.

Mein Partner wünschte sich 2-3 pro Woche Sex ("das sei in unserem Alter normal") und ich hätte am liebsten gar keinen Sex gehabt.
Ich habe es 1-2 mal pro Woche über mich ergehen lassen, weil ich wusste, dass er es braucht. Er wurde sonst zunehmend böse zu mir, war schlecht drauf.
Ich habe mich immer gefreut, wenn ich meine Periode hatte, und somit eine Woche sexfrei hatte Wink
Aber danach wollte er sofort wieder GV, da es ja nun schon 7 Tage waren ... er hat immmer genau mitgezählt, wie oft wir pro Monat GV hatten, und wie lange schon nicht mehr, und hielt es mir dann vor. Sad
Ich hatte zunehmend überhaupt keine Lust mehr ihn zu sehen ...

Irgendwie habe ich es überlebt ... (Orgasmus, Spaß und Lust meist vorgetäuscht) ... er hat sich zum Glück meistens mit der Missionarsstellungs zufrieden gegeben, und ich habe ihm gesagt, ich stünde auf Quickis ... so war es oft schnell rum.
Habe mich trotzdem immer irgendwie vergewaltigt gefühlt. Sad
Ansonsten passen wir aber echt gut zusammen, deshalb sind wir es auch heute noch.

Inzwischen haben wir 2 Kinder (ungeplant), und sind uns einig, dass wir erstmal keinen Sex mehr haben sollten, weil bei uns anscheinend jegliche Verhütungsmethode versagt.

Nach langen Geprächen habe ich herausgefunden, dass ihm anscheinend Sex nicht so wichtig ist, er will mich damit nur glücklich machen. Er versteht aber auch nicht, dass er mich dadurch nicht glücklich machen kann.
Da wir nun keinen Sex mehr haben wollen, will er mich anders "glücklich machen" ... per Hand.
Und im Gegenzug muss ich dann natürlich bei ihm Hand anlegen.

Für mich ist das allerdings viiiiiieeeeel schlimmer, als mit ihm zu schlafen.
Ich hasse es, seinen Penis anzufassen, ich finde es eklig, ich denke immer nur, "wann ist es rum" und nicht "ich tu ihm was Gutes damit".
Ich finde es noch unhygienischer und unnatürlicher als Sex .... allein schon wenn ich daran denke wird mich schlecht und ich will weglaufen.
Und irgendwie hasse ich mich dafür. Sad

Und er versteht das alles nicht, ich weiß nicht einmal, ob ich mich selbst verstehe.
Ich habe nämlich sexuelle Fantasien (würde diese aber niiiieee ausleben wollen) und lege auch gerne mal selbst Hand an (es entspannt mich), will aber nicht, dass er es bei mir macht, weil ich mich ja dann revangieren muss (auch wenn er sagt, ich müsse mich nicht revangieren, er wolle nur, dass ich glücklich bin, das würde ihn schon ausreichend befriedigen - ... - ich kenne ihn nun lange genug, um zu wissen, dass es ihm nicht ausreicht .... und glücklich machen kann er mich dadurch auch nicht wirklich)

Er ist der Meinung, dass ich ihn nicht attraktiv finde ... und ich kann ihm da nichtmal widersprechen. Mit Kleidung fühle ich mich sehr zu ihm hingezogen, sobald er nackt ist, überhaupt nicht mehr.
Nackt kuscheln mag ich aber wieder ... er ist so schön warm ... und anschauen muss ich ihn dabei ja nicht.

Wie soll es weitergehen? Ich möchte seinen Penis definitiv nicht anfassen. Zu 2 mal Sex im Monat könnte man mich überreden ... aber er hat noch mehr Angst als ich, dass ich dann vielleicht wieder schwanger würde. Also ist das keine Option.

Ich sollte mich wohl sehr glücklich schätzen, dass es ihm in erster Linie darum geht, MICH glücklich machen, aber ich bin ganz und gar nicht glücklich.

Habt ihr Vorschläge, was wir machen können? Ich weiß nicht mehr weiter.
Habe jeden Abend Angst, dass er was will. Bin immer froh, wenn die Kinder noch bis spät abends Theater machen, und noch froher, wenn er mal ausgeht.
Ich habe das Gefühl, dass ich ihn sehr unglücklich mache, und das will ich nicht. Sollten wir uns trennen, damit er jemanden finden kann, der sexuell zu ihm passt? Es tut mir so Leid, dass ich so bin wie ich bin.
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SchuffiPupsi




Alter: 29
Sexualität: Asexuell
Anmeldungsdatum: 23.04.2012
Beiträge: 1546
Wohnort: In der Mitte von M-V
BeitragVerfasst am: Fr Jul 06, 2012 19:15    Titel: Antworten mit Zitat

Sorry, aber:
Dass er sagt, er wolle dich glücklich machen, halte ich ein für Lügerei... Er will dich damit beschwichtigen....

Wenn du ihm erklärt hast, dass dich grade das unglücklich macht (nicht, weil du ihn nicht magst, sondern weil das einfach nichts für dich ist) und er macht und will/verlangt dies trotzdem noch-kann es mit seiner Gutmütigkeit nicht weiter her sein...

Die fadenscheinigen Argumente von wegen, es sei normal in dem Alter sind absoluter Quatsch! Jeder Mensch ist unterschiedlich-für ihn ist es normal und vielleicht notwendig, für DICH aber nicht....
Er entmündigt dich, wenn er trotzdem noch behauptet, dass es nur (gut) -für dich- sei.....


Nun liegt es an dir-kannst du so wie es ist damit leben, weil du ihn liebst, oder nicht?

Ich bin immer dafür, dass man miteinander offen und ehrlich redet... Das funktioniert natürlich nur dann konstruktiv, wenn beide ehrlich sind und es sein wollen....
Bei ihm sehe ich das, nach dem was du schreibst, leider nicht so...

Denn er akzeptiert dich und deine Gefühle eindeutig nicht, sondern versucht dich zu beschwichtigen, aber eigentlich will er sein Dinge trotzdem durchziehen....


In dem Fall, wenn Kommunikation und evt. Lösungen ins Leere laufen (für beide oder nur einen) wäre eine Trennung die naheliegenste Lösung, ja...

Oder einer von beiden, bzw. beide sind unglücklich...


Nun weiß ich nicht, welche Lösungsansätze ihr bereits versucht habt-dürfte er sich seinen Sex woanders holen?
Gibt es Praktiken, die ihm reichen und sich für dich nicht schlecht anfühlen?
Möglicherweise will er dies von dir einfordern (neue Ideen, die ihm entgegenkommen) und verletzt dich deshalb wissentlich (das solltet ihr aber im Gespräch klären)....


Eine Beziehung sollte immer ein positives Gefühl hervorrufen meiner Meinung nach....
Wenn das irgendwann nicht mehr gegeben ist und eine Änderung unabsehbar, würde ich sie nicht aufrechterhalten wollen...

Es gibt allerdings Menschen, die "leiden" freiwillig, weil sie den Partner "lieben"....
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Poreana




Alter: 47
Sexualität: Asexuell
Anmeldungsdatum: 01.03.2012
Beiträge: 224
Wohnort: Wien
BeitragVerfasst am: Sa Jul 07, 2012 5:00    Titel: Antworten mit Zitat

Die Frage, die sich in solchen Situationen stellt ist, inwieweit man nicht nur willens, sondern auch dazu in der Lage ist, etwas zu ändern. Der Wille alleine reicht nicht aus. Oftmals hat man sich schon so sehr in etwas verrannt, dass die Angst vor einer Veränderung überwiegt und man das Gefühl hat sich seinem Schicksal fügen zu müssen.

So wie Du das beschreibst, stellen sich mir spontan alle Haare einzeln auf. Andererseits gibt es da wohl auch gute Momente, die dafür sorgen, dass gewisse Widersprüche und Zweifel immer wieder überdeckt werden.

Prinzipiell ist es wichtig für sich selbst abzuklären was man will und was man nicht will. Das ist leicht. Dann muss man darüber nachdenken was man ändern will. Das ist auch noch recht leicht. Aber dann kommt der Punkt, an dem man entscheiden muss etwas zu tun oder nicht zu tun - sozusagen die Umsetzung des Erdachten. Und das ist dann der Punkt an dem viele Menschen gerne mal scheitern. Angst, Unsicherheit, Hoffnungslosigkeit, aber auch positive Gefühle können einem da ziemlich im Weg stehen.

Im Endeffekt kannst Du Dich nur hinsetzen und darüber nachdenken was für Dich gut ist und was Du langfristig brauchst. Willst Du so weiter machen? Willst Du etwas ändern? Hast Du ganz bestimmte Bedenken? Wenn ja, wie können diese ausgeräumt werden? Willst Du so weitermachen?

Du vermittelst mir mit Deinem Text, dass Du sehr darüber nachdenkst, es ihm recht zu machen, ihn glücklich zu machen, etc. Wenn das so ist, dann vergiss bitte nicht Deine eigenen Bedürfnisse, Wünsche und Vorstellungen, denn das ist nicht nur SEIN Leben, SEINE Beziehung, SEIN Sex, SEIN was auch immer - es ist auch DEINS.

Und es muss Dir auch nicht leid tun, so zu sein, wie Du bist. Wir sind alle so wie wir sind. Und am wohlsten fühlen wir uns genau dann, wenn wir so sein können, wie wir sind. Wenn wir nicht so sein können, wie wir sind, dann werden wir unglücklich und auf Dauer hat es auch überhaupt keine Lebensqualität ständig zu versuchen sich anzupassen, so zu sein wie andere einen haben wollen oder etwas vorzutäuschen, was nicht der Realität entspricht.
_________________
"Moralische Entrüstung ist der Heiligenschein der Scheinheiligen ..." (Helmut Qualtinger)
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Thyi




Alter: 42
Sexualität: Asexuell
Anmeldungsdatum: 20.03.2011
Beiträge: 55
Wohnort: Kassel
BeitragVerfasst am: So Jul 08, 2012 0:44    Titel: Antworten mit Zitat

Boah, mir stellen sich da auch gerade die Graushaare auf. Für mich klingt es auch so, als wolle er Dich mit seinen Äußerungen eher beschwichtigen.

Wenn er wirklich möchte, dass Du glücklich bist, dann sag ihm, dass es Dich glücklich machen würde, wenn Ihr beide keinen Sex mehr hättet, und auch niemand mehr eine Hand beim Anderen anlegen müsste.

Wie oben schon geschrieben wurde, finde ich es auch das Beste, wenn man offen und ehrlich mniteinander umgehen kann. Was mir bei Deiner Beschreibung auffällt ist, dass er Dich sexuell ziemlich ausbeutet. Ich finde das echt schon sehr missbräuchlich, wenn ich ganz ehrlich bin.

Ich kann mir vorstellen, dass es gar nicht so einfach ist, aus dieser Situation raus zu kommen, weil Veränderungen oft schwer sind und weil es ja auch einen Grund hat, wenn Du Dir Partner suchst, die entsprechend drauf sind. Bei mir hat es unheimlich lange gedauert, bis ich mich aus dieser Rolle lösen konnte, ich hatte auch immer Partner, die mit mir nicht so umgegangen sind, wie es vielleicht besser gewesen wäre. Und als ich dann partnerlos vom Sex befreit war, habe ich mich gefühlt, wie ein neuer Mensch.

Ich weiß aus eigener Erfahrung, wie viel es in einem selbst kaputt machen kann, wenn man sich zu solchen Handlungen zwingen lässt, oder sich selbst dazu zwingt. Wenn Du aus dieser Rolle aussteigen kannst, wirst Du mit Sicherheit froh sein.

Was mich wundert ist, dass er plötzlich mit 2 mal im Monat klar kommt.
_________________
Liebe Grüße
Tsekyi

Alkohol und Drogen sind etwas für Looser. Wer es drauf hat, zieht sich die Realität rein!
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SchuffiPupsi




Alter: 29
Sexualität: Asexuell
Anmeldungsdatum: 23.04.2012
Beiträge: 1546
Wohnort: In der Mitte von M-V
BeitragVerfasst am: So Jul 08, 2012 10:39    Titel: Antworten mit Zitat

Nee,nee,nee!!
So einfach ist das nicht!!!

Zitat:
Was mir bei Deiner Beschreibung auffällt ist, dass er Dich sexuell ziemlich ausbeutet. Ich finde das echt schon sehr missbräuchlich, wenn ich ganz ehrlich bin.


FALSCH!
Er macht das, was ihn erfüllt, was sein Wesen ist und SIE lässte es mit sich machen!
Ausgebeutet wird da niemand... Er will was, sie macht mit, das ist ein großer Unterschied zur Ausbeutung!
Ich finde dieses Schuldzuschieben furchtbar-sie ist nicht minder Schuld als er, wenn sie es sich bieten lässt über so lange Zeit hinweg.... Wink


Zitat:
und auch niemand mehr eine Hand beim Anderen anlegen müsste.

Vielleicht wäre das aber genau der Weg-das sie es bei ihm macht (weil sie damit gut leben kann), aber er bei ihr eben nicht, da sie danach kein Verlangen hat...

Aber auch das müssten beide im Gespräch klären....

Zitat:

Was mich wundert ist, dass er plötzlich mit 2 mal im Monat klar kommt.


Weil er sie vielleicht genauso liebt, wie sie ihn? Weil sie ihm vielleicht genauso wichtig ist?
Weil er aber nunmal ein sexueller Mensch ist, der da nicht drauf verzichten kann (und hoffentlich auch nicht soll).... Wink

Er kommt ihr damit entgegen, wenn man auch deutlich merkt, dass er kaum glaubt, dass sie keinen Sex braucht.... Und so wie er es braucht, ist es für ihn nur verständlich, dass er meint,er täte ihr was Gutes...

Da hilft nur Kommunikation!

Aber ja, es kann sein, dass diese beiden Menschen tatsächlich in diesem Punkt nie zu einer zufriedenstellenden Lösung kommen und immer beide unglücklich bleiben....

Wie gesagt-es kann nicht einer vom anderen was verlangen! Man kann Vorschläge machen (darf er z.B. den Sex woanders holen?? Das wäre nur fair, wenn man selber GAR nicht will und kann).....


Und ansonsten muss man sich eben trennen...


ABER:
Es ist nie EINER von beiden Täter und der andere Opfer-da nehmen sich beide gar nichts..... Es sind immer beide an der Beziehung, wie sie sich anfühlt und läuft beteiligt...
Ich bin auch asexuell, aber ich würde NIE einem sexuellen Menschen grundsätzlich die Schuld geben, nur weil er eine andere sexuelle Orientierung hat und selbst auch glücklich werden will....
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spn




Alter: 42
Sexualität: Asexuell
Anmeldungsdatum: 25.08.2010
Beiträge: 800
BeitragVerfasst am: So Jul 08, 2012 10:55    Titel: Antworten mit Zitat

SchuffiPupsi hat folgendes geschrieben:
Vielleicht wäre das aber genau der Weg-das sie es bei ihm macht (weil sie damit gut leben kann)

Klang eher nicht so...

JaneDoe2 hat folgendes geschrieben:

Und im Gegenzug muss ich dann natürlich bei ihm Hand anlegen.
Für mich ist das allerdings viiiiiieeeeel schlimmer, als mit ihm zu schlafen.
Ich hasse es, seinen Penis anzufassen, ich finde es eklig, ich denke immer nur, "wann ist es rum" und nicht "ich tu ihm was Gutes damit".
Ich finde es noch unhygienischer und unnatürlicher als Sex
[...]
Wie soll es weitergehen? Ich möchte seinen Penis definitiv nicht anfassen. Zu 2 mal Sex im Monat könnte man mich überreden ...
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SchuffiPupsi




Alter: 29
Sexualität: Asexuell
Anmeldungsdatum: 23.04.2012
Beiträge: 1546
Wohnort: In der Mitte von M-V
BeitragVerfasst am: So Jul 08, 2012 11:11    Titel: Antworten mit Zitat

Ich hab jetzt nicht extra nochmal nachgelesen.... Wink
Es wäre eben nur eine mögliche Idee gewesen... Wenn sie ihm tatsächlich gar nichts geben kann, in keiner Art und Weise, bliebe ja nur noch, dass er sich den Sex woanders holen darf....


Und danach klang es auch nicht.... Wink

Und ihn in seiner Sexualität zu beschneiden ist genauso "bösartig", wie sie "sexuell auszubeuten"....



Edit sagt noch:

Was hat ihr Partner denn zum Vorschlag mit dem Sex 2mal im Monat gesagt? Gar nichts wahrscheinlich, da sie ihm dies noch nicht unterbreitet hat....

Außerdem-ich denke, es gibt sexuelle Menschen, die mit "nur" zweimal im Monat so ungklücklich sind, wie sie, wenn sie sein Ding jeden Tag anfassen müsste....

Deshalb ist aber weder sie, noch er -schlecht-....


Wenn es nunmal keine Lösung für beide gibt, muss man sich trennen!
Oder man bleibt, dann sollte man aber nicht jammern, man hat sich ja freiwillig dafür entschieden (gilt sowohl für die, die asexuell als auch für die, die sexuell sind...)...
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Shaolin




Alter: 31
Sexualität: keine Angabe
Anmeldungsdatum: 26.11.2006
Beiträge: 152
Wohnort: Aachen & Bochum
BeitragVerfasst am: So Jul 08, 2012 13:51    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
FALSCH!
Er macht das, was ihn erfüllt, was sein Wesen ist und SIE lässte es mit sich machen!
Ausgebeutet wird da niemand... Er will was, sie macht mit, das ist ein großer Unterschied zur Ausbeutung!


Nur weil sie es mit sich machen lässt heißt es nicht das es keine Ausbeutung ist. Ansonsten müsste man ja allen Kinderarbeitern, 1€ Jobbern, Fabrikarbeitern aus der 3. Welt, jedem der sich bei einer Vergewaltigung nicht währt, allen Prostituierten, jedem der viel zu wenig verdient...etc. sagen das sie ja gar nicht ausgebeutet werden, da sie es mit sich machen lassen. Und jedem Vergewaltiger, Pädophilen könnte man sagen, dass es ihrem Wesen entspricht und sie somit nichts falsch machen.
So was nennt man Victim blaming!

Zitat:
Ich finde dieses Schuldzuschieben furchtbar-sie ist nicht minder Schuld als er, wenn sie es sich bieten lässt über so lange Zeit hinweg.... Wink


Du machst doch nichts anderes, nur das du den Spieß umdrehst.

Sie lässt sich tatsächlich sexuell ausbeuten, auch wenn es freiwillig ist. Man kann Leute in solchen Situationen als Außenstehender oft nicht verstehen, aber aus einer solchen Situation raus zukommen ist für Betroffene oft schwierig.
Da könnte so viel mit drin hängen an Gründen warum jemand so etwas mit sich machen lässt.
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Winnie91




Alter: 28
Sexualität: Asexuell
Anmeldungsdatum: 08.07.2012
Beiträge: 21
Wohnort: Siegen
BeitragVerfasst am: So Jul 08, 2012 19:46    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo JaneDoe,

Ich kann mich gut in deine Situation hineinversetzen, da ich fast das gleiche durchgemacht habe.

Ich kann meinen Vorrednern nur zustimmen. Ihr müsst offen miteinander reden. (das ist ohnehin das a und o jeder Beziehung)

Als ich in der Situation war, habe ich ihm auch vorgeschlagen sich den GV bei ner anderen zu holen. (Wobei mich das nicht 100% glücklich gemacht hat, zu wissen er würde das für ihn wichtigste mit ner anderen machen)
Als er das abgelehnt hat, gab es für mich danach auf kurz oder lang nur eine Lösung und das war die Trennung.

Es tat weh aber gleichzeitig war es eine riesige Erlösung.

Ich wünsche dir, dass ihr ein offenes Gespräch führen könnt und bestenfalls zur Optimalen Lösung für euch beide kommt.
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SchuffiPupsi




Alter: 29
Sexualität: Asexuell
Anmeldungsdatum: 23.04.2012
Beiträge: 1546
Wohnort: In der Mitte von M-V
BeitragVerfasst am: So Jul 08, 2012 19:48    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Ansonsten müsste man ja allen Kinderarbeitern, 1€ Jobbern, Fabrikarbeitern aus der 3. Welt, jedem der sich bei einer Vergewaltigung nicht währt, allen Prostituierten, jedem der viel zu wenig verdient...etc. sagen das sie ja gar nicht ausgebeutet werden, da sie es mit sich machen lassen. Und jedem Vergewaltiger, Pädophilen könnte man sagen, dass es ihrem Wesen entspricht und sie somit nichts falsch machen.


Nein, das ist eben nicht das Gleiche!
Denn die von dir aufgezählten Menschen, haben schlichtweg keine WAHL..... Wink
Ich muss ja jetzt nicht jeden einzelnen aufbrödeln, warum er keine objektive Wahl hat, oder?

Und der Vergleich mit Straftätern hakt an der Stelle, an der diese wissentlich etwas tun, was der andere nicht will (ohne zu fragen usw)....
Sie könnte in dem Fall -nein- sagen, bzw. ihn sogar anzeigen, steht ihr ja frei.... (nur, würde er sich dann sicher trennen=immerhin eine Entscheidung für beide zum Guten)


Zitat:

Du machst doch nichts anderes, nur das du den Spieß umdrehst.


Auch falsch-ich drehe nichts um... Denn ich bin auf dem Standpunkt, dass keiner von Beiden besser oder schlechter ist.... Wink
Denn beide sind so wie sie sind-und entweder es geht zusammen, oder nicht...
Es hat da weder einer Schuld dran,noch ist einer "böse"...
Deshalb kann ich es einfach nicht ab, wenn EINER (egal wer) als "böse" oder "schlechter" hingestellt wird...


Zitat:

Sie lässt sich tatsächlich sexuell ausbeuten, auch wenn es freiwillig ist. Man kann Leute in solchen Situationen als Außenstehender oft nicht verstehen, aber aus einer solchen Situation raus zukommen ist für Betroffene oft schwierig.


Ich kann das verstehen-nur hilft Mitleid da auch herzlich wenig... Trotzdem hat dieser Mensch alleine eine Veränderung in der Hand und kein Anderer (und das ist dann eben gegen meine Definition von Ausbeutung-sie würde ohne nicht sterben/verhungern/auf der straße landen etc)!

Und als Außenstehender EINEN von beiden den schwarzen Peter zuzuschieben, hilft genauso wenig und ist zudem absolut verallgemeinernt (in diesem Fall MUSS ja der Sexuelle der "Schlechte" sein).....

Zitat:
Da könnte so viel mit drin hängen an Gründen warum jemand so etwas mit sich machen lässt.


Habe ich ebenfalls nicht abgestritten-natürlich ist das so... Nur, nochmal-was bringt dabei "Gejammer" (jetzt nicht explizit auf die TE bezogen) und Mitleid anderer?
Gar nichts....

Man muss es nunmal sehen, wie es ist-wenn sie nicht übereinkommen, können beide nur für sich entscheiden, ob sie so leben wollen oder nicht....
Das wird kein anderer abnehmen....

SIE hat es in der Hand, mit ihm gemeinsam oder ohne ihn (das ist davon abhängig, wie er an einer Lösung interessiert ist, oder eben nicht) ihr Leben, bzw. vielleicht das Gemeinsame zum Positiven zu verändern....



Sie=asexuell
Armes Mädchen, MUSS Liebe machen usw

Er=sexuell
Armer Kerl, darf nicht ran, braucht dies zum erfüllt sein

(sicherlich ist es hier einfach, dem Sexuellen die Schuld zu geben, ihn als schlecht hinzustellen-aber, wie fair ist das? Nur, weil wir es nicht nachvollziehen können?)


Ich betone nochmal-keiner von beiden ist besser oder schlechter, sie sind einfach sehr unterschiedlich, was die Sexualität betrifft...
Er leidet sicher genauso wie sie!

BEIDE haben die Wahl-wenn sie sich davor drücken, Pech gehabt, oder freiwillig gewählt (aus guten Gründen)...
Dann muss aber auch wirklich bereit sein, damit zu leben-ansonsten waren die Gründe doch nicht so gut und der Lösungsweg falsch...
(das gilt für beide Seiten in diesem Fall)
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Poreana




Alter: 47
Sexualität: Asexuell
Anmeldungsdatum: 01.03.2012
Beiträge: 224
Wohnort: Wien
BeitragVerfasst am: Mo Jul 09, 2012 2:35    Titel: Antworten mit Zitat

Ich finde es immer interessant, wenn Menschen denken, dass andere Menschen "ja nur" dies oder das tun müssen, damit etwas besser wird. Geprügelte PartnerInnen müssen sich "ja nur" trennen, Arbeitslose müssen sich "ja nur" einen Job suchen, unglückliche Personen müssen "ja nur" dies und das machen.

So einfach ist das aber nicht. Wir kennen das, was JaneDoe2 geschrieben hat. Und das ist zudem aus ihrer Perspektive geschrieben. Allerdings kommt in ihrem Beitrag bereits ein Punkt vor, der mich dazu veranlasst nachdenklich zu werden. Und zwar Kinder. Immer ein Punkt, der relevant ist bei Beziehungsangelegenheiten. Wir wissen nicht wie es finanziell bei ihr aussieht, wie es mit den Kindern aussieht, wie es generell mit ihren Lebensumständen aussieht. Aus diesem Grund kann man keine konkreten Vorschläge machen!

Wir wissen einfach nicht, was alles in ihrem Kopf vorgeht - welche Sorgen sie sich abseits des von ihr geschilderten Problems macht. Es ist einfach zu sagen "trenn Dich halt". Aber wir wissen ja gar nicht ob sie das überhaupt kann! Vielleicht hat sie ja Angst davor, weil sie befürchtet in Lebensumstände zu geraten, die sie nicht bewältigen kann - die schlimmer sind als die Situation in der sie jetzt ist. Vielleicht hat sie ja auch keine Wahl - subjektiv oder objektiv.

Es gibt Menschen, denen hilft es, zu wissen, dass sie nicht alleine dastehen mit einer Sorge oder einem Problem. Wäre es nicht so, hätte sie wohl hier keinen Beitrag geschrieben. Und es gäbe auch keine Selbsthilfegruppen und Ähnliches. Menschen, die ihre Probleme an jemanden herantragen, zu sagen, dass sie herumjammern und dann noch zu meinen, dass sie ja freiwillig entschieden haben, ist vielleicht etwas kontraproduktiv. Nicht alles, was aussieht wie "freiwillig" ist auch freiwillig.

Natürlich kann man keinem Menschen eine Entscheidung abnehmen. Aber man kann Menschen dabei unterstützen zu einer Entscheidung zu kommen, indem man Möglichkeiten aufzeigt. Es gibt viele Menschen, die wissen gar nicht was für Möglichkeiten sie haben und verharren deshalb in einer bestimmten Situation. Hier von "sich drücken" zu sprechen halte ich für unangebracht, weil das eine Beurteilung ist, die wir aufgrund der uns bekannten Informationen gar nicht fällen können.
_________________
"Moralische Entrüstung ist der Heiligenschein der Scheinheiligen ..." (Helmut Qualtinger)
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SchuffiPupsi




Alter: 29
Sexualität: Asexuell
Anmeldungsdatum: 23.04.2012
Beiträge: 1546
Wohnort: In der Mitte von M-V
BeitragVerfasst am: Mo Jul 09, 2012 9:53    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Geprügelte PartnerInnen müssen sich "ja nur" trennen


Jupps... Ist ja auch so!
Und das sage ich, wo ich selber lange in dieser Situation steckte! Ich weiß, wie es ist....
Und trotzdem würde ich NIE auf die Idee kommen und sagen -ich armes, armes Mädchen, was ich durchmachen musste-, weil ich weiß, dass ich es jederzeit in der Hand hatte und ich weiß auch, warum ich in die Situation geriet und nicht so schnell wieder rausfand...

Denn jemand anderes kann daran nichts rütteln... Es hat seine Gründe, warum man es nicht kann, das stimmt...


Nur-zwischen einer innerbeziehungslichen Diskrepanz (aufgrund verschiedener Sexualitäten) und einem gewalttätigen Partner ist noch ein großer Unterschied (also nicht vergleichbar).... Wink


Zitat:
Und zwar Kinder. Immer ein Punkt, der relevant ist bei Beziehungsangelegenheiten.


Grade deswegen sehe ich sie,bzw. beide in der Verantwortung etwas zu ändern (was auch immer das wäre), da Kinder ein sehr empfindliches Gespür dafür haben, wie es den Eltern geht, was zwischen den Eltern abläuft....


Zitat:
Aus diesem Grund kann man keine konkreten Vorschläge machen!


Hat auch niemand getan.... Wink


Zitat:
"trenn Dich halt".

Auch das hat niemand gesagt...

Zitat:
Vielleicht hat sie ja Angst davor, weil sie befürchtet in Lebensumstände zu geraten, die sie nicht bewältigen kann - die schlimmer sind als die Situation in der sie jetzt ist.


Möglich-hat auch keiner was dagegen-schrieb ich bereits auch schon...
Wer sich dafür entscheidet, so zu leben, kann dies doch tun-dann aber mit allen Konsequenzen und die muss man sich bewusst machen und ihnen ins Auge sehen....

Zitat:
Und es gäbe auch keine Selbsthilfegruppen und Ähnliches.


Sogar in Selbsthilfegruppen wird nicht einfach dem anderen (der sich nicht dazu äußern kann) die Schuld zugeschoben!

Zitat:
Es gibt Menschen, denen hilft es, zu wissen, dass sie nicht alleine dastehen mit einer Sorge oder einem Problem.


Wie du erkannt hast, schrieb hier niemand, dass sie damit alleine sei... Da ist sie hier schon richtig...
Trotzdem bin ich der Meinung, dass man nicht die Sexuellen als grundsätzlich Schuldigen hinstellen DARF, weil das einfach so nicht stimmt...
Die meisten, die so eine Situation durch haben, werden genau das Gleiche schreiben wie wir alle hier...
Reden, schauen ob es eine Lösung gibt, falls nicht-trennen oder mit Konsequenzen leben... Wink


Zitat:
Aber man kann Menschen dabei unterstützen zu einer Entscheidung zu kommen, indem man Möglichkeiten aufzeigt. Es gibt viele Menschen, die wissen gar nicht was für Möglichkeiten sie haben und verharren deshalb in einer bestimmten Situation.


Richtig-und warum unterstellst du mir, dass ich dies nicht tat...?
Denn genau dies habe ich von Anfang an gemacht...
Das schließt aber nicht aus, dass man allen gegenüber fair bleibt und nicht nur einem Honig um den Mund schmiert... Wink


Zitat:
Hier von "sich drücken" zu sprechen halte ich für unangebracht, weil das eine Beurteilung ist, die wir aufgrund der uns bekannten Informationen gar nicht fällen können.



Das hat ebenfalls niemand getan.... Oder wo nimmst du diese Unterstellung her?
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JaneDoe2




Alter: 31
Sexualität: Unentschlossen
Anmeldungsdatum: 06.07.2012
Beiträge: 2
Wohnort: Deutschland
BeitragVerfasst am: Mo Jul 09, 2012 12:58    Titel: Antworten mit Zitat

hey,

danke für eure Antworten. Konnte hier leider nicht früher reinschauen.

Bin etwas überrascht, dass hier viele von sexueller Ausbeutung sprechen. So habe ich das bisher nicht empfunden, bzw. müsste ich jetzt erstmal darüber nachdenken.
Eigentlich hält er sich ja sehr zurück, seit die Kinder da sind. Bzw. wir haben einfach viel weniger Zeit, sind dauernd müde (ich noch viel mehr als er), und er hat wohl inzwischen verstanden, dass ich, wenn wir schon mal Zeit füreinander haben, lieber was anderes mache, als intim zu werden.
Deshalb würden ihm ja auch 2mal pro Monat reichen ... wobei das bestimmt wieder mehr wird, wenn die Kinder älter sind.

Aber dass es mir überhaupt keinen Spaß macht, das versteht er halt nicht, vielleicht muss ich es ihm ja noch 10mal sagen.

Und Angst habe ich wohl viel, da habt ihr Recht.
Wenn ich ihm deutlich mache, dass ich das definitiv nicht mehr möchte, und er es endlich versteht (bisher tut er das ja nicht), dann wäre er wohl Wochen oder Monate lang schlecht drauf ... (verzweifelt, weil er dann auch nicht mehr weiß wie es weitergehen soll)... und lässt das dann nicht nur an mir, sondern auch stark an den Kindern raus (so zumindest meine Erfahrung mit ihm, wann immer ihn etwas sehr getroffen hat).

Und das möchte ich nicht für die Kleinen.

Andererseits traue ich mich auch einfach nicht die Beziehung zu beenden. Ich glaube kaum, dass ich das schaffen würde. Die Kinder wachen nachts dauernd auf, sind immer abwechselnd krank, werden beide noch gewickelt und es ist kaum möglich mit beiden alleine wegzugehen.
Das alles alleine zu machen, würde mich vielleicht noch mehr kaputt machen als es unsere Beziehung tut (vielleicht auch nicht... aber nur mal "ausprobieren" geht ja nicht, so eine Entscheidung kann man ja nicht rückgängig machen).

Außerdem habe ich Angst, dass ich dann für immer alleine bin (das will ich definitiv nicht), ich hätte wegen der Kinder auch erstmal keine Zeit auf Partnersuche zu gehen. Und wer will schon eine Frau mit 2 Kindern, die noch dazu keine Intimitäten mag??? Da gibts wohl nicht viele Männer. Und zu mir passen muss er ja auch noch ...

Rational gesehen, ist mein Freund dann wohl die bessere Wahl. Er verdient gut, sodass ich auch mal nicht arbeiten kann, oder später nur halbtags (damit mir nicht langweilig wird). Er ist der Vater meiner Kinder. Wir haben einen gemeinsamen Freundeskreis etc...

Aber ich denke immer, was wäre wenn .... wenn ich mich trennen würde, könnte ich dann glücklicher werden? Weil ich jemanden finde, der zu mir passt?
Oder finde ich dann halt niemanden mehr, und bereue meine Entscheidung für immer?

Leider glaube ich nicht, dass wir eine Lösung finden.
Sex woanders holen will ER definitiv nicht. Ich habe ihm das schon "erlaubt" (auch wenn es mich vielleicht etwas traurig machen würde).
Er sagt, er liebt MICH, und will nur mit mir schlafen.
Aber Sex gehört für ihn definitiv zu einer Beziehung. Zumindest ab und zu. (Von seinem "2mal pro Woche" ist ja zum Glück inzwischen abgekommen.)
Ich könnte jetzt hoffen, dass ich ihn dazu bringe, sich mit noch weniger zufrieden zu geben, sodass es für mich auch ok ist (am besten mit Termin, damit ich mich drauf einstellen kann ... aber er sagt immer, er möchte spontan sein)

Wobei unser Problem derzeit halt wirklich darin besteht, dass Sex nicht geht (wegen der Angst vor einer weiteren Schwangerschaft) und ich alles andere nicht will!
Ich kenn mich nicht wirklich aus, aber ich glaube nicht, dass es Möglichkeiten gibt, ihn zu befriedigen, ohne dass ich ihn anfassen muss, oder?

Es ist so ärgerlich, sich wegen so etwas zu trennen.
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Zara




Alter: 40
Sexualität: Asexuell
Anmeldungsdatum: 24.06.2012
Beiträge: 54
Wohnort: Allgäu
BeitragVerfasst am: Mo Jul 09, 2012 17:46    Titel: Antworten mit Zitat

Wann hören Frauen endlich auf zu glauben, sie müssten ihren Kerl glücklich machen? Zu einer Beziehung gehören zwar Kompromisse, aber die sollten nicht immer zu Ungunsten der Frau ausfallen. Wenn er dich nicht verstehen will, dann sollte es dir um ihn nicht Leid tun, auch wenn er der Vater deiner Kinder ist!

Und was bedeutet überhaupt, er lässt seine schlechte Laune an den Kindern aus? Shocked


Wenn es dir und den Kinder schlecht geht, dann gibt es keine rationalen Gründe, noch länger mit diesem Mann zusammen zu sein. Eine Trennung würde sicher nicht einfach, aber du wärst nicht die erste, die das schafft.
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Nichts ist schändlicher als unkeusches Leben und dessen grobe Sprache - Jean-Jacques Rousseau
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Sandkastenzorro
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Anmeldungsdatum: 03.04.2011
Beiträge: 3458
BeitragVerfasst am: Mo Jul 09, 2012 18:52    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Wann hören Frauen endlich auf zu glauben, sie müssten ihren Kerl glücklich machen?


Die Frage ist eher: Wann lernen Frauen endlich, dass es shice ist, sich von ihrem Partner (und sei er auch noch so toll) abhängig zu machen und das ganze Leben auf einen anderen Menschen auszurichten?

Leute, ihr habt n eigenes Leben und ne eigene Persönlichkeit.
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