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Sandkastenzorro
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Alter: 39
Sexualität: keine Angabe
Anmeldungsdatum: 03.04.2011
Beiträge: 3580
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BeitragVerfasst am: Mo Nov 25, 2019 16:30    Titel: Antworten mit Zitat

Und wie soll DAS Problem dann gelöst werden?
Ich mein, gut, es sieht ja nicht so aus, als würden wir aufhören, die armen dritte Welt Länder auszubeuten und ihnen endlich die Industrialisierung zugestehen - soweit gehts dann mit der Nächstenliebe der Industriestaaten doch nicht. Die werden also weiterhin arm bleiben! Trotzdem ändert sich nix am Problem.

Es gibt einfach keine Lösung, bei der alle gut wegkommen. Und es bringt auch nix, wenn nur einige Länder was tun - es müssten ALLE was tun und daran wird es scheitern, bzw IST schon gescheitert.
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Inertia





Sexualität: Sexuell
Anmeldungsdatum: 07.10.2014
Beiträge: 1076
BeitragVerfasst am: Mo Nov 25, 2019 16:55    Titel: Antworten mit Zitat

Da bin ich bei Maz. Wenn Familie XYZ in Absurdistan neun Kinder wirft, hat das wahrscheinlich insgesamt immer noch deutlich weniger Einfluss auf die Umwelt als ein Durchschnittsdeutscher. Ziemlich sicher sogar.

Vorausgesetzt natürlich, dass nicht ein paar dieser XYZs irgendwann nach Europa einwandern. Die deutsche Bevölkerung wächst ja lustigerweise auch seit Jahren, ziemlich deutlich sogar. Und das trotz der hierzulande relativ niedrigen Geburtenraten. Das anzusprechen bringt einen aber auf noch deutlich gefährlicheres Terrain.
Dummerweise sind die Absurdistianer aber wohl ein Stück weit auch auf reichlich Nachwuchs angewiesen, dort nennt man sowas noch Rentenversicherung.

Im Prinzip muss die Erde womöglich darauf warten, dass überall auf der Welt dekandente westliche Verhältnisse einkehren, und die Weltbevölkerung dadurch eines schönen Tages weit genug gesunken ist. Aber das dürfte zu lange dauern, zumindest wenn man davon ausgeht, dass die gerne postulierten Weltuntergangs- und Unumkehrbarkeitsszenarien der Wahrheit entsprechen.

Fazit: Wir sind alle des Todes. Wink
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Maz
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Alter: 43
Sexualität: keine Angabe
Anmeldungsdatum: 12.02.2005
Beiträge: 14129
BeitragVerfasst am: Mo Nov 25, 2019 16:56    Titel: Antworten mit Zitat

Im wesentlichen gibt es ja 3 Ansätze:

1. Technologischer Fortschritt
2. Belohnungen für richtiges Verhalten
3. Verbote

1. Wird als Heilsbringer verkauft, bringt aber nur etwas wenn es mit 2+3 kombiniert wird (z.B. Solarkraft bei gleichzeitigem Verbot von Kohle und einem Ausgleich für alle, die umsteigen).

2. Wird bislang so gut wie überhaupt nicht gemacht wäre aber imho mit Abstand am wirksamsten. Gerade bzgl. Kinderverzicht. Vereinfacht gesagt: Viel Geld für wenig Kinder nicht Kinder statt Geld (so wie in der 3. Welt) oder Kinder und Geld (wie bei uns).

3. Passiert zwar gelegentlich aber völlig willkürlich und/oder in homöopathischen Dosen.

Wenn auch nur ein halbwegs größeres Land das wirklich knallhart und konsequent durchziehen würde, was aber auch eine Förderung der Unabhängigkeit notwendig machen würde (Geschäfte mit Staaten, die sich nicht daran halten minimieren) könnten andere Staaten eventuell mitziehen sobald mal eine kritische Masse erreicht ist.

Beim Umstieg auf das Elektroauto könnte das z.B. relativ bald der Fall sein (wobei das fürs CO2 nur mäßig viel bringt, die Umweltprobleme in den Ländern aus denen Akkurohstoffe gewonnen werden verschärft und als einzig wirklich dramatischen Effekt die lokale Luftqualität in den Städten erheblich verbessern würde).

Zitat:

Wenn Familie XYZ in Absurdistan neun Kinder wirft, hat das wahrscheinlich insgesamt immer noch deutlich weniger Einfluss auf die Umwelt als ein Durchschnittsdeutscher. Ziemlich sicher sogar.


Allerdings nur wenn sie in Absurdistan bleiben, aber genau das werden sie (abgesehen von Kriegen und der Hoffnung es anderswo besser zu haben) schon bald wegen des Klimanwandels teilweise nicht mehr können. Afrika ist ja jetzt schon viel zu heiß und leidet am Wassermangel.
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Zuletzt bearbeitet von Maz am Mo Nov 25, 2019 17:06, insgesamt 2-mal bearbeitet
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Inertia





Sexualität: Sexuell
Anmeldungsdatum: 07.10.2014
Beiträge: 1076
BeitragVerfasst am: Mo Nov 25, 2019 17:00    Titel: Antworten mit Zitat

Maz, lies mal meinen zweiten Absatz. Wink
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Sandkastenzorro
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Alter: 39
Sexualität: keine Angabe
Anmeldungsdatum: 03.04.2011
Beiträge: 3580
Wohnort: Fairvale
BeitragVerfasst am: Mo Nov 25, 2019 17:09    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
2. Belohnungen für richtiges Verhalten


Bei dem Satz hab ich gerade die falsch ausm Anatomiebausatz zusammengesteckte Fresse vom Amthor im Kopp. Stellvertretend für jede einzelne Partei im Bundestag. Wenns danach ginge: Mehr Wirtschaftswachstum! MEHR von allem. Ausser von den Armen. Die werden höchstens zwangsbeschäftigt.

Mit einer Politik, wie sie derzeitig überall in den Industriestaaten gemacht wird, wird sowas wir Belohnung für richtiges Verhalten nie im Leben kommen, denn erstens bedeutet Belohnung, dass man was abgeben müsste und zweitens ist "Keine Kinder und klimafreundliche Wirtschaft" für diese Leute kein richtiges Verhalten, sondern genau das falsche und drittens haben die die allergrößte Lobby.

Man muss den Pöbel doch kleinhalten und mit Angst und Drohung zum Existenzentzug erzielt man halt den größten Effekt Wahnsinn
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Maz
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Anmeldungsdatum: 12.02.2005
Beiträge: 14129
BeitragVerfasst am: Mo Nov 25, 2019 17:13    Titel: Antworten mit Zitat

@Inertia: Ja ich wollte eigentlich auf SKZ raus und dann kam dein Beitrag dazwischen und ich dachte ich muß noch was dazu sagen Wink

Wobei ich da ja vor allem noch auf das Phänomen Klimaflüchtlinge raus wollte. Daß am Ende alles nix bringt da sind wir uns ja glaube ich einig, bzw. es brächte so einiges etwas aber passieren wird all das halt nicht.

hmm ich seh schon ich bin mittlerweile einfach zu langsam, liegt am Alter Wink
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Sexualität: Sexuell
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BeitragVerfasst am: Mo Nov 25, 2019 17:18    Titel: Antworten mit Zitat

Schon gut, wenn das an SKZ gerichtet war, nehme ich den Vorwurf zurück. Wink
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Sexualität: Sexuell
Anmeldungsdatum: 07.10.2014
Beiträge: 1076
BeitragVerfasst am: Mo Nov 25, 2019 21:14    Titel: Antworten mit Zitat

Aber ist nicht diese ganze aktuelle Debatte angesichts der Quasi-Unabwendbarkeit und der wesentlich tiefergreifenden Probleme deutlich überzogen? Was denkt ihr darüber?
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Maz
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Alter: 43
Sexualität: keine Angabe
Anmeldungsdatum: 12.02.2005
Beiträge: 14129
BeitragVerfasst am: Mo Nov 25, 2019 21:26    Titel: Antworten mit Zitat

Du meinst man sollte nicht drüber reden weil man eh nix machen kann? Also so wie bei Per Anhalter durch die Galaxis einfach in die Kneipe gehen und 6 Halbe zischen? Wink
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Sexualität: Sexuell
Anmeldungsdatum: 07.10.2014
Beiträge: 1076
BeitragVerfasst am: Mo Nov 25, 2019 21:41    Titel: Antworten mit Zitat

Nein, genau das sage ich eben nicht, wie ich in einem vorherigen Beitrag schonmal geschrieben habe. Von "gar nichts machen" war ja nie die Rede. Aber zwischen "gar nichts machen" und "quasi sämtliche politische Bemühungen nur noch auf ein Ziel ausrichten" liegen ja doch Welten.

Edit: Bzw. geht es mir um die Frage, ob die aktuelle Debatte nicht doch eine Spur zu emotional und/oder radikal geführt wird. Ich sage ja, um das schonmal vorweg zu nehmen. Wink
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Maz
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Beiträge: 14129
BeitragVerfasst am: Mo Nov 25, 2019 21:45    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:

Aber zwischen "gar nichts machen" und "quasi sämtliche politische Bemühungen nur noch auf ein Ziel ausrichten" liegen ja doch Welten.


Tun wir ja nicht. Bisher wird im wesentlichen doch nur drüber geredet. Alle politischen Bemühungen drauf ausrichten werden wir vielleicht wenn es nochmals +2 Grad mehr sind. Wenn es +4 Grad mehr sind werden wir das wieder aufgeben und uns nach alternativen Lebensräumen umsehen. Der Mars kommt wohl eher nicht in Frage. Ich schätze wir werden uns geräumige Höhlen graben, die sind gut klimatisiert.
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Sandkastenzorro
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Beiträge: 3580
Wohnort: Fairvale
BeitragVerfasst am: Mo Nov 25, 2019 22:08    Titel: Antworten mit Zitat

Bei +4 Grad ist ne Höhle aber ähnlich lebensfreundlich wie der Mars, denn bei einer derartigen Erderwärmung leben bereits keine Insekten mehr und die meisten Tiere und Pflanzen sind ausgestorben. Ergo: Nixe mehr zu essen, großteils Stillstand und ein Blick aus dem Kellerfenster wirkt ein bisschen wie in Dune oder Mad Max...
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Beiträge: 14129
BeitragVerfasst am: Mo Nov 25, 2019 22:21    Titel: Antworten mit Zitat

Da unten kann man dann doch eine künstliches Ökosystem schaffen und Gemüse anbauen. Wesentlich machbarer als den Mars zu terraformen. Aber 10 Milliarden kann man dann natürlich nicht mehr durchfüttern. Schrumpft die Weltbevölkerung halt allmählich auf ein paar Millionen.

Zitat:

denn bei einer derartigen Erderwärmung leben bereits keine Insekten mehr und die meisten Tiere und Pflanzen sind ausgestorben.


Das nun auch wieder nicht. Wir hatten schon mal solche Temperaturen. Dinos und Insekten finden das toll Wink

Das Problem wird eher die lebensfeindliche Atmosphärenzusammensetzung sein, die ggf. resultiert weil das ganze viel zu schnell geht.
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Zuletzt bearbeitet von Maz am Mo Nov 25, 2019 22:33, insgesamt 3-mal bearbeitet
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Sexualität: Sexuell
Anmeldungsdatum: 07.10.2014
Beiträge: 1076
BeitragVerfasst am: Mo Nov 25, 2019 22:26    Titel: Antworten mit Zitat

Maz hat folgendes geschrieben:
Bisher wird im wesentlichen doch nur drüber geredet.


Ok, das stimmt wohl. Aber, WIE teilweise darüber geredet wird. Vielleicht weniger von der politischen Seite, als vielmehr von Seiten irgendwelcher Privatleute und Vereinigungen. Das ist teilweise schon sehr rabiat. Da wird gewarnt und gefordert was das Zeug hält, gerne mal ohne vernünftige Grundlage oder gar Lösungsvorschlägen. Mir scheinen derzeit viele andere wichtige Themen über das Klima vergessen zu werden, als gäbe es sonst nichts mehr.
Wenn man sich vor Augen hält, dass man das Ganze realistisch betrachtet wahrscheinlich sowieso höchstens hinauszögern kann, und selbst das ein sehr langwieriger Prozess sein dürfte, finde ich das schon etwas fragwürdig. Es wird ja fast so getan, als könne man dieses Problem jetzt binnen weniger Monate oder Jahre lösen, und sich erst dann wieder um andere Dinge kümmern.
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Sandkastenzorro
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Anmeldungsdatum: 03.04.2011
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Wohnort: Fairvale
BeitragVerfasst am: Mo Nov 25, 2019 22:31    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:

Das nun auch wieder nicht.


Nun, doch, weil das Ökosystem sehr fragil ist und wenn dort eine Lücke entsteht, dann gibts ne Kettenreaktion. Die Auswirkungen sind so komplex und weitreichend, dass man das jetzt noch nichtmal mit Gewissheit absehen kann, WAS alles betroffen sein wird, aber eines dürfte sicher sein - mit der ersten Lücke ist der Stein im Rollen und auch nicht mehr aufzuhalten.

Wie ich schon anderswo dem guten Samweis geschrieben hab: Die Biene braucht den Menschen nicht. Der Mensch aber die Biene. Unabdingbar.
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