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Klimawandel
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Onkel_Uhu




Alter: 50
Sexualität: Asexuell
Anmeldungsdatum: 23.12.2007
Beiträge: 130
Wohnort: Sachsen
BeitragVerfasst am: Mo Mai 12, 2008 0:21    Titel: Antworten mit Zitat

Okay, da ist schon was dran. Dass die vulkanische Aktivität heute nicht mehr so stark ist wie vor meinetwegen 200 Millionen Jahren, leuchtet ein. Das vorhandene Potenzial dürfte aber immer noch groß genug sein, um uns ernsthafte Probleme zu bereiten, falls es sich massiv entlädt. Es geht mir auch eigentlich nicht darum, zu spekulieren, woran die Menschheit vielleicht mal zugrunde geht. Ich will nur deutlich machen, dass ich die ausschließliche Fokussierung der Diskussion auf den menschengemachten CO2-Ausstoß für zu kurz gegriffen halte. Letzten Endes bestimmt immer noch Mutter Natur, wo der Zug langfährt, und sie hat zweifellos noch einiges in petto Idea

Apropos, zum Thema Vulkanismus in Deutschland - das ist auch noch nicht abgehakt. In letzter Zeit ist sogar die gute alte Eifel wieder in den Blickpunkt der Vulkanologen gerückt. Hier noch ein interessanter Link dazu:
http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/0,1518,466051,00.html

@maz wenn wir grad dabei sind, dann googel doch auch noch mal nach Toba, ich glaub eher das ist die Größenordnung, von der wir hier reden 8)
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Ohne Pferd sitzt es sich recht einsam im Sattel.
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Maz
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Alter: 43
Sexualität: keine Angabe
Anmeldungsdatum: 12.02.2005
Beiträge: 14130
BeitragVerfasst am: Mo Mai 12, 2008 0:36    Titel: Antworten mit Zitat

Ja das mit dem Toba hab ich gesehen, das war die Sache vor 75000 Jahren.
Die Theorie bzgl der Menschheitsentwicklung halte ich aber für an den Haaren herbeigezogen.

Fassen wir mal zusammen:
Dreck in die Luft:

Toba: 2800 km³
Yellowstone 1: 2500 km³
Yellowstone 2: 280 km³
Yellowstone 3: 1000 km³
Tambora: 160 km³

Wenn Yellowstone-4 wie 2 wird sollten wir es noch halbwegs gemütlich in den Nachrichten betrachten können...ansonsten wird es etwas unbequemer Confused

p.s. mit genau unserer Problematik beschäftigt sich folgender Artikel:

http://www.google.com/gwt/n?u=http://www.mpimet.mpg.de/institut/jahresberichte/jahresbericht-2002.html

gibt sogar einen extra "Trübungsindex".
Anscheiend spielt der Ort der Ausbrüche eine größere Rolle als die reine Stärke. Von den Tropen aus kann sich der Dreck am besten verbreiten.
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turtle




Alter: 41
Sexualität: Unentschlossen
Anmeldungsdatum: 24.07.2006
Beiträge: 1019
BeitragVerfasst am: Mo Mai 12, 2008 10:07    Titel: Antworten mit Zitat

Maz hat folgendes geschrieben:

Interessant, dem Ausbruch haben wir also das Fahrrad zu verdanken.


eines führt zum anderen Wink
So waren am Ende des 19.Jahrunderts die Strassen von tausenden Tonnen Pferdemist verschmutzt. Die Städte stanken vor sich hin und der Mist zog Ungeziefer und Krankheiten mit sich. Man sprach damals von Umweltproblemen die die Pferde schufen. Dies spornte die Motorisierung an sich weiter zu entwickeln und zu verbreiten.
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cumbb





Sexualität: keine Angabe
Anmeldungsdatum: 28.06.2005
Beiträge: 793
BeitragVerfasst am: So Mai 18, 2008 9:44    Titel: Antworten mit Zitat

Hai.
Klimawandel?
Die vier Jahreszeiten?
Beispielsweise?
C-:
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Maz
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Alter: 43
Sexualität: keine Angabe
Anmeldungsdatum: 12.02.2005
Beiträge: 14130
BeitragVerfasst am: Mo Jun 19, 2017 17:11    Titel: Antworten mit Zitat

split aus: https://www.aven-forum.de/viewtopic.php?p=203368#203368

Der Klimwandel bedingt zwangsläufig stärkere Wetterextreme. Der Zusammenhang höhere Temperatur, mehr Verdunstung, mehr Niederschläge (an anderen Orten) ist dabei ziemlich offensichtlich. Wenn man die Luftbewegungen, Veränderung der Meeresströmungen etc. und daraus resultierende Temperaturschwankungen oder Wetterphänomene angeht wird das ganze dann natürlich ein *bisschen* kompliziert.

p.s. Wetterprognose für diese Woche konstant über 30 grad mit bis zu 34 Grad am Donnerstag. Zu meiner Schulzeit gabs noch ab 28 Grad Hitzefrei und solche Temperaturen waren auf Juli/August beschränkt.

ansonsten siehe:
https://de.wikipedia.org/wiki/Globale_Erw%C3%A4rmung

Zitat:

So erwärmte sich die Erde beim Übergang von Eiszeit in eine Zwischeneiszeit binnen ca. 10.000 Jahren etwa um 4 bis 5 °C. Bei der menschengemachten globalen Erwärmung wird jedoch eine Temperaturerhöhung von 4 bis 5 °C binnen 100 Jahren erwartet; die Erwärmungsgeschwindigkeit ist also etwa 100 mal größer als bei historischen natürlichen Klimaveränderungen.[6]


da wird wirklich alles sehr ausführlich behandelt.
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Zuletzt bearbeitet von Maz am Mo Jun 19, 2017 19:09, insgesamt einmal bearbeitet
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Arpad4




Alter: 40
Sexualität: Asexuell
Anmeldungsdatum: 17.11.2016
Beiträge: 1678
Wohnort: Kaiserslautern
BeitragVerfasst am: Mo Jun 19, 2017 18:08    Titel: Antworten mit Zitat

Maz@ Sind diese Daten die Du hier vorstellst "zuverlässig"? Dieses Jahr gibt es seid 2 Monate ein zu warmen Frühling in Westeuropa! Und auf einer Fläche wie Skandinavien und halb Russland, ist es um 2-10 Grad zu kalt für diese Jahreszeit. Denkst Du ich beachte nicht das GANZE Wetter auf dem Globus? Das ist ein Hobby dass ich seid 23 Jahre hab. Am Anfang war mir nur wichtig zu erfahren wie sich das Wetter auf unsere Erde verhält. Jetzt interessiere ich mich für das Wetter auf andere Planeten. Mir ist in der Berichterstattung der letzten 10 Jahre vermehrt aggressive Lügen aufgefallen. Und unsere Grüne Marsmännchen in Berlin, machen da mit und zerstören mit ihrer Politik noch mehr die Umwelt. Grüne haben im Rheinland Naturschutzgebiete zerstört mit ihren Windräder. Jetzt stehen sie da abgebrannt und still (weil es Schrottteile waren die nicht das gebracht haben was sie sollten). Schandfleck in der Landschaft für jeden Pazifist.

Wir hatte vor paar Jahre im Juni schon mal 35 oder 37 Grad. Das ist zur Zeit was normales. Was Du dazu nicht von dem Klimaforscher erfährst ist, dass diese Hitze durch extremer Trockenheit im Jahresanfang ensteht. Das heißt wir haben tagsüber zB 3 Grad zu war, und nachts 3 Grad oder mehr zu kalt. Kaiserlautern ist da ein sehr gutes Beispiel. In den letzten 2 Jahre nehmen die trockene Tage, wo der Temperaturunterschied bei 20-25Grad liegt, extrem zu. Normal waren es früher nur in den längsten Tage im Jahre sollche Unterschiede zu erkennen, Mai bis Juli. Jetzt gibts das von April bis September. Also hier ist überall Wald. Aber im heißesten Sommer 2014 war es hier 10 Grad bis 35 Grad an einem Tag. Und hier in der Nähe ist paar Tage später die Temperatur auf 3 Grad gefallen im August. Rekord der mir bekannt ist liegt bei 2 Grad im August.

La Paz Bolivien hatte früher zwischen 1983-1990 eine bis zu 3 Grad "niedrigere" Tageshöchsttemperatur als heute. Aber im Winter lagen die Tiefstwerte bei -2 bis -6 Grad. Heute gibt es "tatsächlich" 3 Grad im Durchschnitt mehr. Dafür leigen im Winter die Tiefstwerte bei -5 bis -12 Grad. Was hat sich im La Paz geendert? Klimarewärmung? Nö es gibt längere Trockenperioden, und früher hat es mehr geregnet. Bei Regentagen sind Temperaturunterschiede von 10 Grad normal also "gemässigt".

Zum Thema erwartete Themperaturerhöhung, muss ich erstmal die Abkühlung von bis zu 1 Grad weltweit hinzuzählen von 2016-17. Da hätten wir 3-4Grad "theoretisch". Grund dafür könnte die Sonnenaktivität sein, die tatsächlich sehr niedrig ist nach der Turbulenz von 2013. Dann gucken wir mal was die Atmosphäre über Deustchland macht und stellen fest, dass die Abgase in den letzten 50 Jahre hoch waren, aber jetzt aktuell bei 30 % unter dem höchsten Stand liegt. Dann ist das GROSSE Ozonloch über dem Nordpol von 2012-15, fast völlig verschwunden, und das größte Ozonloch auf dem Südpol, hat sogar 40% eingebüßt im Vergleich zur maximale Grösse. Die Theorie mit den Methanhydrate kenne ich auch, und die sind stabil, weil der größte Methanprodunzent der Welt furzende Kühe sind. 18% des Methangehaltes in der Luft stammt von Muuuuuhs. Very Happy Das ist kein Witz. Die Klimadeppen sollten mal die Co2-Debatte mal lassen, weil so wie es ein Ozonschicht gibt, gibt es auch eine Co2-hülle um die Erde wo man erst vor kurzem gemerkt hat, dass sie auch Strahlung im All zurückspiegelt wie Ozon. Aktuell beobachten sie dieses Phänomen was bisher niemand kannte. Und der Klimakiller ist eigentlich Methan. 10 mal gefährlicher als Co2. Und Wasserdampf ist auch ein Treibhausgas, nur wird das nicht so laut gesagt in dem Medien Smile. Dann gibt es noch die Geschichte mit den Aerosole.....wir zu lang.

Warum werde klimapositive Nachrichten kaum bei Googel oder in den Medien benannt? Aber die Naturkatastrophen werden mit aller Dreistigkeit überall gepredigt. Diese falsche Religion lehne ich ab. Der Gott der Depression glaube ich kein Wort Very Happy
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Zuletzt bearbeitet von Arpad4 am Mo Jun 19, 2017 18:38, insgesamt 3-mal bearbeitet
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Maz
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Alter: 43
Sexualität: keine Angabe
Anmeldungsdatum: 12.02.2005
Beiträge: 14130
BeitragVerfasst am: Mo Jun 19, 2017 18:30    Titel: Antworten mit Zitat

frei "erfundenes" Beispiel: Wenn z.B. die Gletscher von Grönland schmelzen gelangt kaltes Wasser ins Meer und wenn nun z.B. eine Strömung dieses Wasser an einen sonst warmen Ort transportiert kann es dort wiederum zu einem Kälteinbruch kommen.

Es bringt jedenfalls nichts mit einzelnen Wetterphänomenen in Richtung "kälter, Schnee, etc." zu argumentieren um den Klimwandel zu "widerlegen" und der Umstand, daß die Atmosphäre sich immer weiter erwärmt bedeutet außerdem auch nicht, daß es keine Orte oder Jahre geben kann die gegen den "Trend" laufen.

für eine professionelle Analyse siehe Artikel oben, les den doch einfach mal durch da wird auf alle wichtigen Punkte eingegangen. Sehr interessant ist auch:

https://de.wikipedia.org/wiki/Gr%C3%B6nl%C3%A4ndischer_Eisschild#Einfluss_der_globalen_Erw.C3.A4rmung

Zitat:

...
Eine Studie von der Technical University of Denmark belegt, dass auch der Nordosten des grönländischen Eisschilds zu schmelzen beginnt. Bislang galt diese Region als stabil. Diese Erkenntnis habe sich nach Auswertung der Daten von Eisdickenmessungen per Flugzeug und von Satelliten der Jahre 2003 bis 2012 ergeben. Nach Angaben der Forscher hat die Region seit 2003 jährlich zehn Milliarden Tonnen Eis verloren, damit dürfte der Nordosten Grönlands ca. 0,03 Millimeter zum Meeresspiegelanstieg beigetragen haben. Ursache der Schmelze sei womöglich eine Kettenreaktion auf den warmen Sommer im Jahr 2003.


btw. zur Klimadebatte haben wir auch eigene Threads zumindest den: hier: https://www.aven-forum.de/viewtopic.php?t=4758

falls das Thema hier weiter behandelt wird werde ich ggf. dorthin absplitten.
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Beiträge: 1678
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BeitragVerfasst am: Mo Jun 19, 2017 18:48    Titel: Antworten mit Zitat

Ich sagte doch dass ich alles auf der Welt im Blick behalte. Zum Grönlandeis. Das Eis wird auch im Grönland im Landesinneren da sein wenn unser Wetter um 8 Grad höher liegt. Die Menge an Eis die dort weggeschmolzen ist in den letzten 30 Jahre ist "tragisch". Das auf Nordostantarktis, das Eis sei 30 Jahre im Sommer und Winter dauernd zunimmt, sollte auch bekannt sein.

Es gibt ein Gesetz auf unsere Erde. Nämlich für alles gibt es ein Ausgleich. Wer diese Waage nicht kennt und etwas ausser der Toleranz fantasiert ist für mich kein Wissenschaftler, sonder ein Spinner. Es wurden "unabhängige" Wissenschaftler aus dem Weltklimarat vertrieben weil sie "vorurteilsfrei" Pro und Kontras der Klimadebatte ansprechen wollten. Nein es wir alles auf ein PRO Klimaerwärmung gepresst, sogar mit Schmiergelaffären. Das ist bekannt. Und die Umweltverschmutzer-Länder werden in ihren Dreck ersticken. Deutschland wird nicht dazugehören.


2003 war im Kaiserslautern glaub 3 Monate fast kein Regen, und im Neustadt an der Weinstrasse, waren es an einem Tag 27-40 Grad. Wahrscheinlich der heißeste Tag der letzten 100 Jahre im Deutschland. Und ein Jahr später war es hier 50 cm Schnee wie sonst NIE. Alles folgt einem Prinzip von Ausgleich. Das ist Physik der Themperaturdynamik. Ich kann am Temperaturentwicklung sagen auf welchen Berg aktuell in der Alpen oder USA Schnee liegt. Und wo die Schneegrenze liegt. Ich brauch nur Infos von Standort Tal und Gipfeltemperatur. Es gibt dazu feste Faustregeln nach denen man allein durch Temperaturentwicklung was sagen kann. So ich beende mal das Thema.

Ich habe nur ein Paar "positive" Entwicklungen zum Klima genannt.
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Zuletzt bearbeitet von Arpad4 am Mo Jun 19, 2017 22:26, insgesamt einmal bearbeitet
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Beiträge: 14130
BeitragVerfasst am: Mo Jun 19, 2017 19:11    Titel: Antworten mit Zitat

Kaiserslautern hats halt nicht anders verdient Wink
Abgesehen davon weiß ich aber nicht was an extremen Wetterlagen "positiv" sein soll.

um mal noch auf ein paar Punkte einzugehen:

Zitat:

Dann ist das GROSSE Ozonloch über dem Nordpol von 2012-15, fast völlig verschwunden


Das liegt am erfolgreichen FCKW Verbot, kaum zu glauben aber die Menschheit hat tatsächlich einmal erfolgreich gegengesteuert Wink

Das Ozonloch hat aber leider mit dem Klimawandel nicht viel tun. Eine fehlende Reflektion des UV-Spektrums ist gesundheitsschädlich aber sicher kein sonderlich relevanter Faktor für die Gesamteinstrahlung. Eisflächen reflektieren übrigens 90% der UV Strahlung die Ozonschicht nur 30% und erstere tauen gerade massiv ab.

Zitat:

Die Theorie mit den Methanhydrate kenne ich auch, und die sind stabil, weil der größte Methanprodunzent der Welt furzende Kühe sind.


Die furzenden Kühe sind leider auch "menschengemacht". Eine Folge der Überbevölkerung und unserer Ernährungsgewohnheiten.
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Zuletzt bearbeitet von Maz am Mo Jun 19, 2017 19:53, insgesamt 3-mal bearbeitet
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Beiträge: 1678
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BeitragVerfasst am: Mo Jun 19, 2017 19:40    Titel: Antworten mit Zitat

Positive Klimadaten sind Daten, die die Anhänger der Klimaerwärmung nie oder nur am Rande bringen obwohl es ihnen bekannt ist. Ich habe mich immer gewundert warum man nicht die GANZE Wahrheit über die Eisentwicklung schildert sonder nur die Katastrophen überspizt. Smile
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Anmeldungsdatum: 12.02.2005
Beiträge: 14130
BeitragVerfasst am: Mo Jun 19, 2017 19:45    Titel: Antworten mit Zitat

Sag blos der Schnee in Kaiserslautern liegt immer noch Wink

zur Sache mit der Antarktis vielleicht mal hier lesen:

https://www.klimafakten.de/behauptungen/behauptung-aber-am-suedpol-nimmt-die-eismasse-zu

Zitat:

Es mag paradox klingen, aber die Fläche des antarktischen Meereises sagt wenig über die Temperaturen am Südpol: Sowohl der Ozean rings um die Antarktis hat sich in den vergangenen Jahrzehnten merklich erwärmt (Purkey/Johnson 2010), als auch der Kontinent selbst – die Westantarktis zum Beispiel gehört zu den Weltregionen, in denen die Temperaturen am stärksten gestiegen sind (Bromwich et al. 2013).

Abbildung 1: Erwärmungstrends in der Antarktis 1957-2006 in Grad Celsius pro Dekade, der Westen des Kontinents (in der Grafik links) zeigte einen besonders starken Temperaturanstieg; Quelle: NASA 2009

Als Ursache für die Ausdehnung des antarktischen Meereises hat die Forschung vor allem Veränderungen bei Windmustern und Ozeanströmungen identifiziert (Nghiem et al. 2016), die teilweise auf die Erderwärmung zurückgehen dürften. Salopp gesagt treiben die stärkeren Winde das Meereis wohl einfach weiter auseinander.
Es ist extrem wichtig, die beiden Arten von Antarktis-Eis auseinanderzuhalten: Das Meereis schwimmt, wie der Name sagt, auf dem Meer; und wenn es schmilzt, hat das praktisch keine Auswirkungen auf den Meeresspiegel. Das Landeis der Antarktis hingegen hat sich über Jahrtausende gebildet, es liegt wie ein mächtiger Gletscher auf dem Kontinent. Etwa 60 Prozent des gesamten Süßwassers der Erde sind im antarktischen Eisschild gespeichert, und wenn er verschwände, würde das die Meeresspiegel um mehr als 50 Meter anschwellen lassen.

Die Eiszunahme, die in der Antarktis beobachtet wird, bezieht sich ausschließlich auf das Meereis. Und klar ist bisher nur, dass dessen winterliche Ausdehnung zunimmt – ob auch die Masse wächst, ist unklar. Denn verlässliche Daten über die Dicke des Eises liegen nicht vor. Klar ist hingegen, dass die Masse des antarktischen Landeises seit Jahren zurückgeht. Und dieser Schwund beschleunigt sich sogar – zwischen 2002 und 2011 ging pro Jahr rund fünfmal so viel Landeis verloren wie im Jahrzehnt zuvor (IPCC 2013, AR5, WG1, SPM B.3).

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Beiträge: 1678
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BeitragVerfasst am: Mo Jun 19, 2017 19:56    Titel: Antworten mit Zitat

Mal etwas zum Lachen. Very Happy

https://wobleibtdieglobaleerwaermung.wordpress.com/2017/06/17/acht-meter-dickes-artikeis-verhindert-forschungsfahrt-zur-klimaerwaermung-in-der-hudsonbay/

Nicht böse sein, aber 8 Merter hohes Eis im Nordkanada, ist kein Zeichen von Klimaerwärmung. Es kann 100 Gründe geben warum 8 Meter dickes Eis da ist. Aber mit einer Erwärmung hat das ein Scheißdreck zutun. Tatsächlich wurden noch vor 2 Jahre sehr hohe Temperaturen auf der Nordhalbkugel gemessen. Hätten sich die Klimaforscher die Temperaturentwicklung der letzten 2 Polarsommer angeguckt wären sie schlauer. Auf der Nordhalbkugel gab es stellenweise in den letzten 2 Polarsommer bis 5 Grad kältere Höchsttemperaturen, die normal zum Auftauen vom Meereseis reichten. Ich rede von 25-30 Grad im Nordkanada, und Grönland. In den letzten Polarsommer waren es nur "noch" 20-25 Grad, also hätten sie sich über das Tauwetter diese Jahr besser informieren sollen statt 3-5 Jahre alte Wetterprognosen zu beachten. Mit so einer Sorgfallt arbeiten die.
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BeitragVerfasst am: Mo Jun 19, 2017 20:11    Titel: Antworten mit Zitat

Das wäre ja lustig wenn die Leute auf dieser Seite nicht ernsthaft denken würden, daß das irgendwie relevant ist.

https://de.wikipedia.org/wiki/Antarktischer_Eisschild

Zitat:

Die Fläche des Eisschildes wird auf 13,856 Millionen Quadratkilometer geschätzt, das Eisvolumen auf 26,37 Millionen Kubikkilometer.[1] Für die durchschnittliche Eisdicke wird ein Wert von 2,16 km angenommen, die maximale bekannte Eisdicke wurde mit 4776 Metern in Adélieland gemessen.[2]


Jetzt kannst du ja mal ausrechnen, wie viele solche lächerlicher 8-Meter Eisplatten man übereinander legen muß bis die Masse des auf dem Wasser schwimmenden Meereises irgendwie einen relevanten Faktor für die Eismenge in der Antarktis darstellt Wink
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BeitragVerfasst am: Mo Jun 19, 2017 20:25    Titel: Antworten mit Zitat

http://www.wetteronline.de/wetterdaten/wostok?pcid=pc_rueckblick_data&gid=89606&pid=p_rueckblick_diagram&sid=StationHistory&iid=89606&metparaid=TXLD&period=52&month=06&year=2017

Klimarewärmung? 2015 und 2016 waren es im Wostock kälter als die Jahre davor. In diesen Zeitraum hat das Eis in Antarktis seine maximale Ausdehnung im Winter gehabt. Seid der Aufzeichnungen wohlgemerkt! Eis ist kein Schleim der ins Meer fließt. -80 Tageshöchsttemperatur im Wostock-Winter (Anktarktis) ist was Normales geworden, und im Sommer sind 20 Grad das Höchste mit einige Spitzenwerte bis -15 Grad. Und das sich unter den Meereseis in 100 Meter Tiefe 15 Grad warmes Wasser befindet weis ich schon. Ich gucke mal nach was ich jetzt noch finde über die Temperaturen von Anktarktis.

http://www.wetteronline.de/rueckblick?pcid=pc_rueckblick_data&gid=88963&pid=p_rueckblick_diagram&sid=StationHistory&iid=88963&metparaid=TXLD&period=52&month=06&year=2016

Das ist Esperanza ein Ort an der Stelle etwa wo das meiste Eis auf Anktarktis schmilzt. Man sieht tatsächlich eine Rekordtemperatur von 17 plus, die es 10 Jahre vorher nie gegeben hat, und dass sehr viele Temeraturspitzen im Plus liegen. Mehr als je zuvor. Es ist mir auch bekannt, dass da extrem starker Eischwund gab Ende Antarktissommer 2016. Also da passen für mich die Temperaturen sehr gut zu dem was jeder in den Nachrichten auch sagten.

Du kannst auch sehen ab wann man "ernsthaft" Temperaturen im Anktarktis gemessen werden. Die Tabelle sagt mir ab frühstens 2002. Also sind die Behauptungen die oben als Beispiel bringst mit der Erwärmung des GESAMTES Anktartis, eine "Schätzung" oder schlicht und einfach erstunken und erlogen (von den Klimaforscher). Hier sind Tatsachen!!! Ob es früher auf dem Südpol kälter war beruht auf Spekulation, und es fehlen täglich Diagramme zwischen 1957-2006. Auch ist der kontinuierliche Eiszuwachs in der Antarktis bis auf ein Maximum 2016 eine Periode die seid 1980 schon beobachtet wurde. Während Du die Daten im Westen von Anktarktis meinst wo es brutalen Eischwund gab ist im Nordostanktarktis mehr als die doppelte Menge an Zuwachs dazugekommen.
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Zuletzt bearbeitet von Arpad4 am Mo Jun 19, 2017 22:33, insgesamt 4-mal bearbeitet
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BeitragVerfasst am: Mo Jun 19, 2017 20:39    Titel: Antworten mit Zitat

Wie schon gesagt: Temporäre Zunahmen der Ausdehnungen der Eisschicht (in die Breite / auf dem Wasser) sind im Hinblick auf die Klimafrage ziemlich irrelevant. Relevant ist hingegen ob in der Summe über die Zeit hinweg pro Jahr mehr Eis "angelagert" wird oder abtaut. Und da ist die Bilanz eben auch in der Antarktis negativ, sprich es schmilz im Durchschnitt pro Jahr mehr als dazukommt. Selbst wenn in einem Jahr mal mehr angelagert wird als schmilzt bringt das also herzlich wenig wenn die 5 Jahre davor und danach mehr abtaut.

Einzelne Ausreißer sind natürlich interessant im Hinblick auf Luftbewegungen und Wasserströmungen etc. treffen aber leider keine Aussagen über den Trend. So lange die Atmosphäre nachweisbar wärmer wird muß der Trend langfristig negativ sein, alles andere ist physikalisch unmöglich.

Am schlimmsten an der "Klimawandelleugnung" ist aber doch deren Motivation: Die liegt ja darin begründet, daß weiterhin Öl, Gas, Kohle, Benzin etc. verfeuert werden sollen und daß auch bitte niemand unsere furzenden Kühe vom Teller entfernen soll Wink
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