Forum für Asexualität Foren-Übersicht

Forenregeln | Hauptseite
 

Klimawandel
Gehe zu Seite 1, 2, 3 ... 32, 33, 34  Weiter
 
Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen    Forum für Asexualität Foren-Übersicht -> Diskussionen
Vorheriges Thema anzeigen :: Nächstes Thema anzeigen  
Autor Nachricht
turtle




Alter: 41
Sexualität: Unentschlossen
Anmeldungsdatum: 24.07.2006
Beiträge: 1019
BeitragVerfasst am: Fr Mai 09, 2008 20:40    Titel: Klimawandel Antworten mit Zitat

Die Diskussion darüber geht in die nächste Phase. Jetzt wird die"Globale Erwärmung vorläufig abgesagt".
Nach oben
          
Maz
ADMod Team



Alter: 43
Sexualität: keine Angabe
Anmeldungsdatum: 12.02.2005
Beiträge: 14130
BeitragVerfasst am: Fr Mai 09, 2008 20:50    Titel: Antworten mit Zitat

Daß der halbe Südpol am abschmelzen ist haben wir dann wohl auch geträumt...klar wird da das Wasser kälter Wink
Das Problem ist wohl eher, dass selbst Wissenschaftler nicht zu verstehen scheinen, dass das Drehen an einem Rädchen andererorts völlig gegenteilige und auch komplett unerwartete Effekte bewirken kann.
Klimawandel bedeutet nicht allgemeine kontinuierliche Erwärmung sondern Instabilität.
Bei uns gehen langsam die Jahreszeiten verloren und Andererorts gibt es mehr Hurricans im Jahr als früher im Jahrzehnt (passt ja mal grade gut zum Tagesgeschehen...)
_________________
Bei Problemen mit den Forenfunktionen: Forumsfeature-Guide
Nach oben
          
Dinerell




Alter: 30
Sexualität: Asexuell
Anmeldungsdatum: 03.12.2007
Beiträge: 395
Wohnort: Fulda
BeitragVerfasst am: Fr Mai 09, 2008 22:46    Titel: Antworten mit Zitat

Instabilität besitzt das Universum, die ist immer da, unter uns brodelt ein Magmakern, während hier oben Leben existiert und dieser Lavakern verschiebt sogar alles, irgendwann wird sich eh alles ändern! Man muss nur warten!

Das ganze kann auch eine Rückkopplung bewirken, dann würde es eine erneute Eiszeit geben! Was sich stark erwärmt, wird irgendwann stark abkühlen! Leben kam dadurch, das sich das Ganze abkühlte.. Menschen sind nur eine kleine Evolution der Erde, aber bestimmt nicht die letzte, wir leben ja grade mal ein paar Jährchen, wenn man mal vergleicht...
_________________
Unsere Zukunft beschreibt sich in allen Handlungen der Vergangenheit und Gegenwart. Wir leben also in einem fortwährendem System, dem wir unentwegt folgen, egal wie sehr wir glauben, selbst entschieden zu haben!
Nach oben
          
Ronjalanna




Alter: 39
Sexualität: Asexuell
Anmeldungsdatum: 19.03.2005
Beiträge: 246
Wohnort: Jena
BeitragVerfasst am: Fr Mai 09, 2008 23:00    Titel: Antworten mit Zitat

Ich bekenne mich hiermit in diesem Forum offiziell als Ketzer gegen die Heilige Klimareligion. Ja, ich glaube nicht mehr an den menschengemachten Treibhauseffekt!!! Ich habe mich in anderen Foren damit schon heftige Debatten geliefert, kann aber gern nochmal den Text in einem Asexuellen-Geheimforum hier reinposten und entsprechende Youtube-Videos verlinken. Die Beiträge auf Politically Incorrect zu diesem Thema sind ebenfalls sehr aufschlußreich.

Noch letztes Jahr wollte man uns weismachen, der Temperaturanstieg sei kontinuierlich und unaufhaltsam; plötzlich diese Kehrtwende. Tja, da wollten sie den Aufstand des Pöbels wohl hinauszögern der auf die Barrikaden geht wenn er merkt daß die ganzen Horrorvisionen doch nicht wahr werden und er unter einem fadenscheinigen Vorwand steuertechnisch geschröpft wurde. Das wird echt immer lächerlicher.

LG Ronja <- bekennender Klimaleugner.
Nach oben
          
Maz
ADMod Team



Alter: 43
Sexualität: keine Angabe
Anmeldungsdatum: 12.02.2005
Beiträge: 14130
BeitragVerfasst am: Fr Mai 09, 2008 23:23    Titel: Antworten mit Zitat

Zum "Glück" gibt es einen Effekt der dem Treibhauseffekt entgegenwirkt und auch menschengemacht ist.
"Global Dimming"

Siehe: http://de.wikipedia.org/wiki/Globale_Verdunkelung

Es ist durchaus möglich, dass Abschwächungen des Treibhauseffekts auf den vermehrten Schmutzpartikelausstoß in China und die nachhaltige Verfeuerung des Regenwalds zurückzuführen sind.

Modelle die damit kalkulieren siehe z.B. hier:
http://www.climateprediction.net/science/results_sulphur.php

Die Entscheidung zwischen Wüstenplanet und Eiszeit ist also noch nicht gefallen...ich tippe aber dass sich der Treibhauseffekt langfristig durchsetzen wird. Der Verlust des Regenwalds als co2 Speicher wird länger vorhalten als der Dreck, der durch dessen Verbrennung in die Atmosphäre gepustet wurde zumal der Platz jetzt mit furzenden Kühen gefüllt wird Razz
...wenn wir aber WW3 starten kriegen wir den nuklearen Winter schon noch hin...
_________________
Bei Problemen mit den Forenfunktionen: Forumsfeature-Guide


Zuletzt bearbeitet von Maz am Fr Mai 09, 2008 23:27, insgesamt einmal bearbeitet
Nach oben
          
Ronjalanna




Alter: 39
Sexualität: Asexuell
Anmeldungsdatum: 19.03.2005
Beiträge: 246
Wohnort: Jena
BeitragVerfasst am: Fr Mai 09, 2008 23:27    Titel: Antworten mit Zitat

@ Maz:

Dunkel und Heiß -> die biblische Beschreibung der Hölle Laughing Laughing Laughing

Wenn die Heilige Schrift es prophezeit, dann wird es eintreten ob wir wollen oder nicht, "dann wird Heulen und Zähneklappern sein" (hab jetzt keine Lust nachzugucken wo das steht Rolling Eyes )
Nach oben
          
Wauwau




Alter: 44
Sexualität: Unentschlossen
Anmeldungsdatum: 05.04.2007
Beiträge: 2498
Wohnort: Wien
BeitragVerfasst am: Sa Mai 10, 2008 7:03    Titel: Antworten mit Zitat

Wer sich für das Thema interessiert, sollte James Lovelock ("Das Gaia-Prinzip" gelesen haben. Daisyworld-Rechenmodelle sind ein bisschen anstrengender als Youtube-Beiträge, aber dafür sehr horizonterweiternd.
_________________
Then let us pray that come it may /As come it will for a´that/ That Man to Man the world o´er/ Shall brothers be for a´that. (Robert Burns)
Nach oben
          
Dirk Walter
ADMod Team



Alter: 47
Sexualität: Asexuell
Anmeldungsdatum: 30.05.2005
Beiträge: 1993
BeitragVerfasst am: Sa Mai 10, 2008 19:01    Titel: Antworten mit Zitat

Maz hat folgendes geschrieben:
Das Problem ist wohl eher, dass selbst Wissenschaftler nicht zu verstehen scheinen, dass das Drehen an einem Rädchen andererorts völlig gegenteilige und auch komplett unerwartete Effekte bewirken kann.
Zustimmung. Und neben dem Unverständnis bzw. dem "die Dinge nicht als zusammenhängend zu sehen" fehlt auch noch völlig das Verständnis für synergetische Effekte. Synergie bezeichnet das Zusammenwirken von Stoffen oder Kräften - wobei das Ergebnis in seiner Schädlichkeit oft die Summe der Einzelschädigungen weit übersteigt.

Wenn für "Giftstoff A" ein sicherer Grenzwert von x gilt und für "Giftstoff B" ein sicherer Grenzwert von y, so kann ein Mensch der x+y zu sich nimmt dennoch sterben. Mit der Natur ist es ähnlich, alle "Einzelfolgen" alleine betrachtet wirken nicht sooo bedrohlich. In ihrer Gesamtheit werden sie aber dafür sorgen, dass die Erde immer mehr zu einem lebensfeindlichen Raum für den Menschen wird.

Seraph hat folgendes geschrieben:
Instabilität besitzt das Universum, die ist immer da, unter uns brodelt ein Magmakern, während hier oben Leben existiert und dieser Lavakern verschiebt sogar alles, irgendwann wird sich eh alles ändern! Man muss nur warten!
Extreme als Dauerzustand sind unhaltbar bzw. löschen sich selbst aus. Ein Ungleichgewicht deswegen aber gleich als "Störung" zu sehen ist vielleicht menschlich - aber nicht richtig. Im Grunde ist das Leben selbst ein "Ungleichgewicht" - nur weil unser Körper einen Stoffwechsel hat (der ein chemisches "Ungleichgewicht" erzeugt) können wir leben, nur weil wir unsere Temperatur höher als die Außentemperatur halten können, nur weil unser Herz einen Druckunterschied erzeugt usw. Ob ein Ungleichgewicht zum Gift wird ist immer eine Frage der Dosis - zuviel kann tödlich sein, zuwenig aber auch.

"Gesund" ist immer ein einigermassen stabiler Zustand zwischen Extremen. Wenn ich gar nichts mehr esse verhungere ich. Wenn ich mich täglich überfresse verfette ich und sterbe letztlich daran. Wenn es zuwenige Insekten gibt finden andere Tiere nicht ausreichend Nahrung. Wenn es zuviele Insekten gibt werden sie zur Plage und nehmen größeren Tieren ebenfalls wieder ihre Lebensgrundlage. Jedes Lebewesen hat seinen Platz im Ökosystem und hat das Recht zu "Nehmen" ... muss aber im Gegenzug auch "Geben". Auch der Mensch hat seinen Platz - aber leider hat er vergessen, dass er auch nur eine Lebensform dieses Planeten ist, die mit anderen Lebensformen im Gleichgewicht bleiben muss um leben zu können.

Wenn der Mensch Fische aus dem Meer entnimmt ist das völlig okay - wenn es zuviele werden gefährdet er aber den Bestand, einige Arten (Fische und Plankton) werden sich über Gebühr vermehren und andere Arten finden keine Nahrung mehr.

Wenn der Mensch riesige Städte baut und massenweise Energie verbraucht erzeugt er ein "Hitzeschild" über der Stadt was letztlich Unwetter mit Sturm und Blitz anzieht.

Wenn der Mensch über Maß Giftstoffe in die Umwelt entlässt ist es nur eine Frage der Zeit, bis das Gleichgewicht kippt.

Ziel kann es niemals sein den "perfekten Lebensraum" zu finden (ein solches System wäre starr und unflexibel und würde schnell zusammenbrechen) sondern eben im Gleichgewicht zu leben. Der Natur etwas zu nehmen aber auch wieder etwas zurückzugeben. Verantwortungsvoll zu handeln - anstatt egoistisch, kapitalistisch, aus Genuß-und Gewinnsucht oder purer Gedankenlosigkeit.

Wenn andere leiden, leidet man früher oder später auch selbst. Wenn es der Natur an den Kragen geht, geht es auch dem Menschen an den Kragen. Mit dem Unterschied, dass die Natur sich früher oder später wieder erholen wird und dann eben eine andere Art zur dominanten Art auf der Erde wird. Die Verschlechterung menschlicher Lebensbedingungen ist so gesehen ein (für die Erde) gesunder Ausgleich zum schädigenden Effekt des Menschen.

Dazu muss man aber immer noch sagen, dass das meiste Leid durch den Menschen verursacht wird - nicht durch die Natur. Hungersnöte sind z.B. nicht primär Folge einer "lebensfeindlichen Umwelt" sondern in erster Linie ein Verteilungsproblem: Wo es Raffhälse gibt, die alles an sich reissen, müssen anderswo eben Menschen verhungern. Der kluge Satz "Es ist genug für die Bedürfnisse aller da - aber zu wenig für die Gier eines einzelnen Menschen" bewahrheitet sich auch hier.

Ob die Erde der "Himmel" oder die "Hölle" ist liegt alleine bei uns - der Versuch sich immer besser stellen zu wollen als andere, besser zu leben, führt aber unweigerlich zu einer VERSCHLECHTERUNG für alle.

LG
Dirk
_________________
"Liebe und Sex sind so weit voneinander entfernt, wie ein Blumengarten von einem Bordell." Henry David Thoreau (Amerikanischer Schriftsteller und Philosoph)
Nach oben
          
Onkel_Uhu




Alter: 50
Sexualität: Asexuell
Anmeldungsdatum: 23.12.2007
Beiträge: 130
Wohnort: Sachsen
BeitragVerfasst am: So Mai 11, 2008 19:58    Titel: Antworten mit Zitat

Wenn eines Tages der Supervulkan unter dem Yellowstone-Nationalpark ausbricht, werden wir über jedes Grad froh sein, das uns noch vor der totalen Vereisung bewahrt.
_________________
Ohne Pferd sitzt es sich recht einsam im Sattel.
Nach oben
          
Ronjalanna




Alter: 39
Sexualität: Asexuell
Anmeldungsdatum: 19.03.2005
Beiträge: 246
Wohnort: Jena
BeitragVerfasst am: So Mai 11, 2008 20:09    Titel: Antworten mit Zitat

Onkel_Uhu hat folgendes geschrieben:
Wenn eines Tages der Supervulkan unter dem Yellowstone-Nationalpark ausbricht, werden wir über jedes Grad froh sein, das uns noch vor der totalen Vereisung bewahrt.


Das wäre dann die Extremvariante der Globalen Verdunkelung = Global Dimming Mr. Green

Aber vielleicht besteht da auch kein Grund zur Panik: Man hat herausgefunden, daß das Anheben des Yellowstones zyklisch auftritt. Muß uns also nicht zwangsläufig um die Ohren fliegen Wink
Nach oben
          
Onkel_Uhu




Alter: 50
Sexualität: Asexuell
Anmeldungsdatum: 23.12.2007
Beiträge: 130
Wohnort: Sachsen
BeitragVerfasst am: So Mai 11, 2008 20:35    Titel: Antworten mit Zitat

Fakt ist jedenfalls, dass in der ganzen Diskussion um die Erderwärmung die Möglichkeit (oder besser absolute Sicherheit) eines großen Vulkanausbruches in den nächsten Jahrzehnten völlig ausgeklammert wird. Beispielsweise ging das Jahr 1816 als "Jahr ohne Sommer" in die Geschichte ein, weil zuvor der Tambora auf der indonesischen Insel Sumbawa ausgebrochen war und einen Ascheschleier in die Atmosphäre ausstieß, der tatsächlich ein Mega-Dimming verursachte. Der Pinatubo-Ausbruch 1991 sorgte für einen weltweiten Temperaturabfall von ca. 0,5 Grad. Wenn man bedenkt, dass nicht nur Yellowstone, sondern auch der Vesuv und die phlegräischen Felder "überfällig" sind, sollte man sich vielleicht wirklich mal eher darüber Gedanken machen als über eine im Kaffeesatz gelesene Erwärmungs-"Katastrophe".

Anm. editiert, da die erwähnten Ausbrüche nach nochmaliger Recherche keineswegs "klein" oder gar "mickrig" waren.
_________________
Ohne Pferd sitzt es sich recht einsam im Sattel.
Nach oben
          
Maz
ADMod Team



Alter: 43
Sexualität: keine Angabe
Anmeldungsdatum: 12.02.2005
Beiträge: 14130
BeitragVerfasst am: So Mai 11, 2008 20:58    Titel: Antworten mit Zitat

Die vulkanische Aktivität ist im Vergleich zur früheren Erdgeschichte, wo tatsächlich das Klima von gehäuften Aktivitäten stark beeinflußt wurde, heuzutage lächerlich gering.

Auch ein paar Mega-Ausbrüche dürften maximal für wenige Jahre einen bedeutsamen Einfluß haben. Es sei denn sie kombinieren sich auf ungeahnte Weise mit menschenverursachten Verschmutzungen.
Die einzige klimaunabhängige Katastrophe, die dauerhafte Einflüsse hätte, wäre wohl ein größerer Meteoriten oder gar Asteroideneinschlag...aber dann ist der Kollateralschaden womöglich so hoch, dass das kältere Klima keine Rolle mehr für uns spielt weil wir schon alle verdampft sind Wink
_________________
Bei Problemen mit den Forenfunktionen: Forumsfeature-Guide
Nach oben
          
Ronjalanna




Alter: 39
Sexualität: Asexuell
Anmeldungsdatum: 19.03.2005
Beiträge: 246
Wohnort: Jena
BeitragVerfasst am: So Mai 11, 2008 21:10    Titel: Antworten mit Zitat

Onkel_Uhu hat folgendes geschrieben:
Wenn man bedenkt, dass nicht nur Yellowstone, sondern auch der Vesuv und die phlegräischen Felder "überfällig" sind, sollte man sich vielleicht wirklich mal eher darüber Gedanken machen als über eine im Kaffeesatz gelesene Erwärmungs-"Katastrophe".


Vor allem wenn sich gerade gezeigt hat was diese ach so sicheren Kaffesatz-Modelle taugen Confused

An der Westküste der USA steht auch noch ein kräftiges überfälliges Beben an, warum wachsen und gedeihen die Städte trotzdem als ob es kein Morgen gibt?
Nach oben
          
Onkel_Uhu




Alter: 50
Sexualität: Asexuell
Anmeldungsdatum: 23.12.2007
Beiträge: 130
Wohnort: Sachsen
BeitragVerfasst am: So Mai 11, 2008 23:09    Titel: Antworten mit Zitat

Maz hat folgendes geschrieben:
Die vulkanische Aktivität ist im Vergleich zur früheren Erdgeschichte, wo tatsächlich das Klima von gehäuften Aktivitäten stark beeinflußt wurde, heuzutage lächerlich gering.


Wenn du das wirklich meinst, empfehle ich dir mal dies zu lesen:
http://www.3sat.de/3sat.php?http://www.3sat.de/specials/98324/index.html

Die Kräfte der Natur als lächerlich zu bezeichnen, halte ich für ziemlich vermessen. Lächerlich ist es vielmehr, wenn sich der Mensch einbildet, den natürlichen Gang der Dinge nachhaltig beeinflussen zu können.
_________________
Ohne Pferd sitzt es sich recht einsam im Sattel.
Nach oben
          
Maz
ADMod Team



Alter: 43
Sexualität: keine Angabe
Anmeldungsdatum: 12.02.2005
Beiträge: 14130
BeitragVerfasst am: So Mai 11, 2008 23:53    Titel: Antworten mit Zitat

Wollte damit Vulkane nicht "verniedlichen" aber die Vulkanausbruch-Untergangsthesen haben alle den Haken, dass sie nicht erklären können warum nur selektiv Lebewesen ausgestorben sind. Warum sollte z.B. vor 75000 Jahren fast die ganze Menschheit aber keine Affen ausgestorben sein?

Zitat:

Wenn du das wirklich meinst, empfehle ich dir mal dies zu lesen


Ja mein ich Wink
Wenn man bedenkt dass sich die Erde nunmehr seit 4 oder 5 Milliarden Jahren zunehmend abkühlt war der Vulkanismus früher ein weitaus dominierenderes Phänomen als jetzt...möchte nicht wissen wie es hier vor 1 oder 2 Milliarden Jahren zuging und trotzdem hat sich Leben entwickelt.
Darum sagte ich ja auch "im Vergleich zu früher lächerlich gering".

Das schließt extreme Ausbrüche natürlich nicht aus aber ich halte es trotzdem für unwahrscheinlich dass einzelne Ausbrüche, wie massiv auch immer, für den Untergang der Menschheit verantwortlich sein werden

p.s. der Artikel scheint mir seriöser:
http://de.wikipedia.org/wiki/Yellowstone_(Vulkan)

Ein Ausbruch wäre also wahrscheinlich mit diesem zu vergleichen der stärkste Ausbruch der Neuzeit):
http://de.wikipedia.org/wiki/Tambora
Zitat:

Die geschätzte Sprengkraft der Eruption entsprach etwa der von 170.000 Hiroshimabomben (~2,3 GT TNT-Äquivalent).
...
Wegen der Ernteausfälle kam es zu einem großen Pferdesterben in Europa und zu einem starken Anstieg der Haferpreise. Beides soll die Entwicklung der Draisine vorangetrieben haben.


Interessant, dem Ausbruch haben wir also das Fahrrad zu verdanken.

Der Krakatau war auch nicht ohne (komischer Weise hab ich von dem gehört aber nicht vom Tambora...)

http://de.wikipedia.org/wiki/Krakatau
_________________
Bei Problemen mit den Forenfunktionen: Forumsfeature-Guide
Nach oben
          
Beiträge der letzten Zeit anzeigen:   

Neue Antwort erstellen

Neues Thema eröffnen
   Forum für Asexualität Foren-Übersicht -> Diskussionen Alle Zeiten sind GMT + 2 Stunden
Gehe zu Seite 1, 2, 3 ... 32, 33, 34  Weiter
Seite 1 von 34

 
Gehe zu:  
Du kannst keine Beiträge in dieses Forum schreiben.
Du kannst auf Beiträge in diesem Forum nicht antworten.
Du kannst deine Beiträge in diesem Forum nicht bearbeiten.
Du kannst deine Beiträge in diesem Forum nicht löschen.
Du kannst an Umfragen in diesem Forum nicht mitmachen.


Powered by phpBB © 2001, 2002 phpBB Group

Impressum: AVENde versteht sich als Unterforum von AVEN. Ansprechpartner für die deutsche Seite (aven-forum.de) ist der Administrator "Dirk Walter". Kontaktadresse: Dirk Walter - Rehhütterstrasse 4 - 67165 Waldsee
email: aven.de@dirk-walter.de - Telefon: 06236/54804.
Beachten Sie auch: Forenregeln und Datenschutz