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Psychische sexuelle Erregung/Erregbarkeit
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Empfindest du psychische (mentale/emotionale) sexuelle Erregung?
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Maz
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Sexualität: keine Angabe
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BeitragVerfasst am: Mi Jan 29, 2020 12:52    Titel: Psychische sexuelle Erregung/Erregbarkeit Antworten mit Zitat

Hallo Leute,

mir ist noch ein Thema für eine Umfrage bzgl. einer weiteren vermuteten Besonderheit in der Population eingefallen Wink

Laut Forschungsstand gibt es keinen großen Unterschied zwischen Asexuellen und Sexuellen im Hinblick auf die körperliche Erregbarkeit. Der Faktor der psychischen Erregbarkeit wurde meines Wissens nach aber kaum ausdrücklich abgegrenzt/untersucht.

In den theoretischen Modellen/Definitionen von Asexualität spielt der Faktor der psychischen Erregbarkeit, also kurz gesagt die Ebene des mentalen und emotionalen Erlebens von Erregung unabhängig von den rein körperlichen Reaktionen, auch keine besondere Rolle. Keine der Definitionen von Asexualität zielt explizit auf die mentale/emotionale/psychische Erregbarkeit ab.

In der Praxis scheint mir dieser Faktor aber einen ganz erheblichen Einfluss auf die Selbstwahrnehmung der sexuellen Bedürfnisse und/oder die Kategorisierung von Handlungweisen als sexuell vs. nicht sexuell zu haben und daher gerade auch für die Zuschreibung einer "asexuellen Identität" eine wichtige Rolle zu spielen.

Da in Forenumfragen alle wichtigen Konstellationen leider ohnehin nicht berücksichtigt werden können frage ich nur nach der Grundorientierung und der Intensität und verzichte auf die Erfassung des Geschlechts und der Geschlechtsausrichtung, wobei ich vermuten würde, daß sowohl für weibliches Geschlecht als auch für bi/pan Orientierungen die Quote an psychisch nicht "erregbaren" Personen höher ist.
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Sandkastenzorro
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Sexualität: keine Angabe
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BeitragVerfasst am: Mi Jan 29, 2020 13:17    Titel: Antworten mit Zitat

Was ist denn psychische Erregung? (o_O)
Der Gedanke daran, dass es gerade ne runde Sache wäre, wenn der Körper ebenfalls erregt wäre?
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Maz
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Alter: 42
Sexualität: keine Angabe
Anmeldungsdatum: 12.02.2005
Beiträge: 14107
BeitragVerfasst am: Mi Jan 29, 2020 13:24    Titel: Antworten mit Zitat

Das erleben von Erregung auf der psychischen Ebene (vermutlich) unabhängig von (bewußtem) Verlagen nach sexueller Interaktion oder sexueller Anziehung und mehr oder weniger unabhängig von der Frage der körperlichen Reaktionen (wobei das ja doch zumeist gekoppelt auftreten wird).

Wenn Verlangen/Anziehung "gerichtete Geilheit" wäre dann könnte man psychische Erregung wohl als "ungerichtete Geilheit" beschreiben. Vielleicht so ähnlich wie Menschen auf Drogen auch einfach "high" sein können, ohne daß sich das "high sein" auf etwas konkretes bezieht.
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Sandkastenzorro
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Alter: 39
Sexualität: keine Angabe
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BeitragVerfasst am: Mi Jan 29, 2020 13:40    Titel: Antworten mit Zitat

Also, ich hab gerade Schwierigkeiten, mir diese "psychische Erregung" vorzustellen - insbesondere losgelöst von einem erregten Körper und dann noch bei einem Asexuellen.
Das ist so... "Stell dir ein dir absolut unbekanntes Objekt vor, welches gar nicht existiert in einem Raum, den es nicht gibt, zu einer Zeit, die vor der Zeit war" (o_O)

Was ist PSYCHISCHE Erregung? Der geistige Schniedel wird hart?? Gib doch mal ein Beispiel bitte! Denn auch bei ungerichteter Geilheit ist es ja eben Geilheit, ergo ne körperliche Sache.
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DasTenna




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BeitragVerfasst am: Mi Jan 29, 2020 13:47    Titel: Antworten mit Zitat

Da ich Erregung ausschließlich als körperliche Reaktion wahrnehme und die auch eher nervig und unnötig als geil empfinde, gehe ich davon aus, dass ich keine psychische Erregung empfinde.
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Maz
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Sexualität: keine Angabe
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BeitragVerfasst am: Mi Jan 29, 2020 13:50    Titel: Antworten mit Zitat

Sandkastenzorro hat folgendes geschrieben:

insbesondere losgelöst von einem erregten Körper und dann noch bei einem Asexuellen.


Muß ja nicht losgelöst sein aber ich wollte das auch nicht ausschließen. Es gibt jedenfalls imho recht viele Asexuelle die (siehe zuletzt auch die Umfrage von Fichte) beschreiben, daß sie zwar körperlich erregt sind und normal "funktionieren", dabei aber nichts besonderes (bzw. keine sexuelle Lust) erleben.

Ich kann mir vorstellen, daß das fehlen einer (subjektiven) Anziehung/Verlagen bei vielen Asexuellen mit dem fehlen der psychischen Erregung/Erregbarkeit zusammenhängt. Auch im Hinblick auf die Abgrenzung Asexualität/Nonlibidoismus ist das natürlich relevant.

Der Umstand fehlender psychischer Erregung könnte auch erklären warum viele Asexuelle bestimmte Handlungen, die ich z.B. als klar sexuelle Handlungen einstufen würde, als nicht-sexuell erleben. Einfach deswegen weil sie dabei nicht psychisch erregt sind. Aber auch im Hinblick auf SB also ohne der Frage nach dem Interaktionsverlangen wird ja das Phänomen, daß nur ein Druck des Körpers abgebaut werden soll aber kein psychisches Interesse an SB besteht, immer wieder erwähnt. Das Bedürfnis nach SB ist also einerseits vorhanden wird aber andererseits psychisch nicht als ein solches erlebt.
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BeitragVerfasst am: Mi Jan 29, 2020 13:52    Titel: Antworten mit Zitat

Würde zum Beispiel auch erklären, warum trotz maximaler körperlicher Erregung Schmerzen oder Ekel nicht ausgeblendet werden können.
Warum das Hirn also nicht abschaltet und der Körper nicht auf Automatik läuft.
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BeitragVerfasst am: Mi Jan 29, 2020 13:57    Titel: Antworten mit Zitat

Schmerzen und Ekel sind ja starke Reaktionen und wenn diese während sexueller Handlungen auftreten würde ich auch bei vorhandener psychischer Erregung nicht erwarten, daß das dann einfach ohne Folgen ausgeblendet werden kann. Außer natürlich bei den Leute, die explizit darauf stehen.
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BeitragVerfasst am: Mi Jan 29, 2020 14:22    Titel: Antworten mit Zitat

Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass diese Dinge vollständig ausgeblendet werden können, allerdings scheinen sie in solchen Momenten psychischer Erregung weniger bis gar nicht zu stören.
Anders erklärt sich mir nicht, wie Leute auf der Zugtoilette oder in Raststättentoiletten Sex haben können. Oder in der Küche, während nebenan eine Feier stattfindet. Oder im selben Raum, in dem gerade andere Leute schlafen wollen. Oder wie Frauen Sex geil finden können, obwohl Genitalverkehr sicher nie ohne Reibungsschmerz abläuft.
Psychische Erregung scheint da vieles zu überlagern.
Da scheint wie beim Selbsterhaltungsmodus in Extremsituationen (ein Vergleich, den ein Bekannter von mir wählte) ein automatisches Programm zu übernehmen sowie das Denken und Reflektieren teilweise auszusetzen. Weil ich so etwas von Situationen her kenne, in denen ich Flashbacks habe, ist der Vergleich für mich sehr anschaulich.
Und es erklärt mir auch, warum es solche Anstrengung zu kosten scheint, aus diesem Automatikmodus wieder herauszukommen, solange der Grad der psychischen Erregung hoch ist.
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BeitragVerfasst am: Mi Jan 29, 2020 14:31    Titel: Antworten mit Zitat

Das kann ich mir persönlich auch nicht erklären und ich denke der Prozentsatz an sexuellen Menschen, die dergleichen auch nur ein einziges mal praktiziert haben ist wesentlich geringer als es im TV vielleicht vermittelt wird.

Allerdings würde ich weder Schmerzen noch Ekel hier zwingend als ein Problem sehen wenn die Menschen sich zumindest sympathisch sind. Die Toilette wird dann wohl auch eher aufgesucht weil sich dort eine abschließbare Türe befindet und es sollte kaum zu Interaktionen mit der Kloschüssel kommen Wink
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BeitragVerfasst am: Mi Jan 29, 2020 14:42    Titel: Antworten mit Zitat

Nach ner Weile drüber nachdenken, bin ich zu dem Schluss gekommen, dass sich psychische Erregung als alleinstehendes Phänomen ohne jegliche wechselwirkende Zugehörigkeit (beispielsweise zu körperlicher Erregung) komplett meinem Verständnis entzieht. Ich kann mir darunter schlicht nichts vorstellen.

Nehmen wir an, man vergleicht körperliche Erregung mit nem Pinkeldrang, dann wäre psychische Erregung das Gefühl, pinkeln zu müssen/wollen, ohne, dass der Körper ein Signal diesbezüglich ausgibt? Das macht doch überhaupt keinen Sinn!
Durch was wird sowas ausgelöst? Wenn da nichtmal ne besonders tolle Toilette steht, sondern mein Bedürfnis diesbezüglich sogar völlig ungerichtet ist? Latscht man dann durch die Stadt und aufeinmal denkt man sich "Yay, ich hab jetzt bock, strullern zu gehen"??
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BeitragVerfasst am: Mi Jan 29, 2020 14:50    Titel: Antworten mit Zitat

Ich sage ja nicht, daß das nicht im allgemeinen auch gekoppelt auftritt und sehr wahrscheinlich auch wechselseitige Abhängigkeiten bestehen bzw. zumindest ohne die körperliche Komponente zumeist auch keine starke psychische Erregung erlebt wird. Es sind aber trotzdem prinzipiell unterschiedliche Phänomene sonst könnte ein Impotenter oder erst recht jemand mit z.B. Querschnittslähmung nicht erregt sein.

Übrigens gilt das ganz analog auch für alle Gefühle und Emotionen. Diese haben ebenfalls eine körperliche Komponente und wenn diese Komponente ausbleibt geht mit der Zeit die Verbindung zum Gefühl verloren. Trotzdem kann das Gehirn ein Gefühl (zumindest sobald es einmal "gelernt" wurde) auch ohne körperliche Reaktionen nachbilden und umgekehrt können körperliche Empfindungen auch ohne das zumeist damit assoziierte Gefühl vorkommen.

Das hat schlicht und ergreifend etwas damit zu tun, daß das in unterschiedlichen Hirnstrukturen passiert.

z.B. gibt es Menschen mit Frontalhirnschaden, die zwar intellektuell sagen können daß sich gerade Schmerzen haben aber überhaupt keine damit gekoppelten Emotionen erleben, weil die von den komplexeren Hirnstrukturen gesteuerten somatischen Assoziationsmarker quasi ausgefallen sind. Schmerzen hören also sogar auf aversiv zu sein wenn sie nicht mehr als aversiv interpretiert werden können.
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Zuletzt bearbeitet von Maz am Mi Jan 29, 2020 14:55, insgesamt 4-mal bearbeitet
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DasTenna




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BeitragVerfasst am: Mi Jan 29, 2020 14:51    Titel: Antworten mit Zitat

Maz hat folgendes geschrieben:
Das kann ich mir persönlich auch nicht erklären und ich denke der Prozentsatz an sexuellen Menschen, die dergleichen auch nur ein einziges mal praktiziert haben ist wesentlich geringer als es im TV vielleicht vermittelt wird.
Du würdest dich wundern.
Ich komme auf Basis meiner doch recht offenen Unterhaltungen mit Allosexuellen immer mehr zu der Überzeugung, dass das, was in Filmen, Serien und Büchern dargestellt wird, natürlich überspitzt ist, aber die Übertreibung besteht nicht darin, Dinge darzustellen, die in Wirklichkeit selten oder gar nicht passieren, sondern darin, Dinge, die in Wirklichkeit passieren, auf eine Weise darzustellen, die übertrieben ist.
Dass Leute das doch nie tun würden oder das alles nur Mythen sind, ist eine ziemlich asexuelle Sicht auf die Wirklichkeit.

Ich zitiere dazu einen Bekannten von mir, mit dem ich mich neulich noch über das Thema unterhalten habe:
Zitat:
DasTenna hat folgendes geschrieben:
Ich dachte, das wären alles Mythen aus Serien.
ist vielleicht nicht standard, aber ist durchaus real und wird gemacht...
und wir reden hier von dingen die zweistellige prozentsätze der erwachsenen schon gemacht haben...


Maz hat folgendes geschrieben:
[...] und es sollte kaum zu Interaktionen mit der Kloschüssel kommen
Nein, aber, und auch da zitiere ich eine Bekannte:
Zitat:
Du kommst da aufgrund der Enge mit Stellen des Raums in Berührung, mit denen du unter normalen Umständen lieber nicht in Berührung kommen würdest. Ist dir aber in dem Moment schnurzpiepegal.

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BeitragVerfasst am: Mi Jan 29, 2020 15:01    Titel: Antworten mit Zitat

Ich meinte nicht, daß das selten passiert, sondern daß Menschen die dergleichen praktizieren (und dann auch noch über so etwas reden) selbst ein eigener Schlag sind und nicht repräsentativ für die Gesamtbevölkerung. Aber das müßte man natürlich systematisch erfassen.

Jedenfalls bin ich mir ziemlich sicher, daß für Menschen ab einem gewissen Alter und innerhalb von Beziehungen dergleichen dann doch eher ein unübliches Verhalten ist und zumeist in Zusammenhang mit problematischen Verhaltensweisen wie starkem Alkohol- oder Drogenkosum auftreten dürfte.
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BeitragVerfasst am: Mi Jan 29, 2020 15:20    Titel: Antworten mit Zitat

Warum stellst du Dinge, die nicht deiner Realität entsprechen, gleich als potentiell fragwürdig und problematisch dar?
Sicher sind Menschen, mit denen man offen darüber reden kann, in einer sexuell unaufgeklärten und Mythen hinterherlaufenden Gesellschaft "nicht repräsentativ für die Gesamtbevölkerung" Laughing
Aber ich glaube eher, dass ihre Offenheit das Einzige ist, das unüblich ist.

Dass bestimmte Dinge mit zunehmendem Alter nicht mehr vorkommen, dürfte wohl eher daran liegen, dass die Gelenkigkeit und die Ausdauer nachlassen.
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