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Gemeinsam schlafen?
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Wollt ihr mit eurem Partner das Bett teilen?
Nein, getrennte Wohnungen sind mir sowieso lieber
9%
 9%  [ 11 ]
Nein, ich kann nicht mit anderen in einem Raum schlafen
7%
 7%  [ 9 ]
Nur in getrennten Betten
2%
 2%  [ 2 ]
Nur in getrennten Betten und Zimmern, aber man kann sich ja zeitweise "besuchen"
25%
 25%  [ 31 ]
Gemeinsames Bett ist OK, aber bitte ohne Körperkontakt
12%
 12%  [ 15 ]
Yeah, Löffelchen :-)
45%
 45%  [ 56 ]
Stimmen insgesamt : 124

Autor Nachricht
Paul65





Sexualität: Graubereich
Anmeldungsdatum: 26.09.2010
Beiträge: 576
Wohnort: FFM
BeitragVerfasst am: Sa Sep 08, 2018 18:13    Titel: Gemeinsam schlafen? Antworten mit Zitat

Mich würde interessieren ob ihr mit einem existierenden/hypothetischen/zukünftigen Partner auch zusammen schlafen würdet?
Also im wörtlichen Sinne, nicht im Sinne von Penetration Wink

Ich habe bis jetzt grob geschätzt 99,9% meines Lebens allein geschlafen, fand aber die körperliche Nähe eines anderen Menschen, den ich gern habe, als recht angenehm. Und nach einer gewissen Gewöhnungszeit hatte ich den Eindruck dass ich besser und tiefer schlafe als allein. Dazu müssen aber die Schlafrhythmen beider zusammen passen, und wenn der eine ein Morgenmensch und der andere lieber die Nacht zum Tage macht, dann können natürlich getrennte Schlafzimmer die bessere Wahl sein.
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Ich mag keinem Club angehören, der Leute wie mich als Mitglied aufnimmt - Groucho Marx
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SchuffiPupsi




Alter: 31
Sexualität: Asexuell
Anmeldungsdatum: 23.04.2012
Beiträge: 1586
Wohnort: In der Mitte von M-V
BeitragVerfasst am: Sa Sep 08, 2018 18:46    Titel: Antworten mit Zitat

Da fehlt leider noch was zwischen "keinen Körperkontakt" und "eng beinander und ständig ("Yeah, Löffelchen")"....
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Maz
ADMod Team



Alter: 43
Sexualität: keine Angabe
Anmeldungsdatum: 12.02.2005
Beiträge: 14336
BeitragVerfasst am: Sa Sep 08, 2018 19:14    Titel: Antworten mit Zitat

Vor allem schwankt das auch. Nach 10 Jahre Beziehung kleben die wenigsten noch aufeinander.
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DevilMayCare




Alter: 23
Sexualität: Asexuell
Anmeldungsdatum: 25.09.2017
Beiträge: 103
BeitragVerfasst am: Sa Sep 08, 2018 19:55    Titel: Antworten mit Zitat

Ich schlafe bevorzugt alleine in einem Zimmer. Eine Ausnahme bilden die 2-3 Nächte/Jahr, in denen eine Freundin bei mir übernachtet oder ich bei ihr und die paar Tage, die ich mit meinem Vater im Urlaub verbringe. Entspannt schlafen kann ich dann aber nicht. Körperkontakt würde es gänzlich unerträglich machen, auch wenn ich die Person noch so gerne hätte. Ab und an dürfte ein Partner bei mir übernachten, aber ohne mir zu nahe zu kommen, wenn ich in Ruhe schlafen mag. Bei der Umfrage ist deshalb meine Wahl, dass ich nicht mit anderen in einem Raum schlafen kann - das Abweichen davon ist eine Ausnahme für bestimmte Personen und Situationen und kein vertretbarer Dauerzustand.
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Paul65





Sexualität: Graubereich
Anmeldungsdatum: 26.09.2010
Beiträge: 576
Wohnort: FFM
BeitragVerfasst am: Sa Sep 08, 2018 20:00    Titel: Antworten mit Zitat

SchuffiPupsi hat folgendes geschrieben:
Da fehlt leider noch was zwischen "keinen Körperkontakt" und "eng beinander und ständig ("Yeah, Löffelchen")"....

Da fiel wir nichts wirklich treffendes ein, vielleicht eher Punkt 4?

maz hat folgendes geschrieben:
Vor allem schwankt das auch. Nach 10 Jahre Beziehung kleben die wenigsten noch aufeinander.

Momentaufnahmen sind ja auch ganz interessant und man könnte eine Entwicklung hier in einem Kommentar beschreiben.
Ach ja, mein bester Schulfreund und seine Frau sind seit knapp 35 Jahren zusammen und 20 Jahre verheiratet und ich habe den Eindruck die sind immer noch verliebt wie am ersten Tag Shocked
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Rea




Alter: 48
Sexualität: Asexuell
Anmeldungsdatum: 21.08.2015
Beiträge: 929
BeitragVerfasst am: Sa Sep 08, 2018 20:51    Titel: Antworten mit Zitat

Ich habe die Option "Nur in getrennten Betten und Zimmern, aber man kann sich ja zeitweise besuchen gewählt.

Da ich noch nie einen Partner hatte, bin ich mir nicht sicher, wie das bei mir sein würde. Ich habe große Schwierigkeiten, überhaupt schlafen zu können, wenn eine Person im Raum ist - selbst wenn ich diese Person schon lange kenne und mag. Körperliche Nähe ist mir häufig unangenehm, im Bett liegend ist die Nähe extrem und auch die Vorstellung, dass ich im Schlaf die Nähe nicht kontrollieren kann, wirkt nicht gerade schlaffördernd. Ich würde wohl gar nicht einschlafen können - aber vielleicht bräuchte ich da eine Eingewöhnungsphase. Für mich wäre es schon unheimlich schön, überhaupt neben einer Person, zu der ich Zuneigung entwickelt habe, im Bett zu liegen, mich anzukuscheln und da zu sein, bis die Person einschläft. Das ist eine sehr sehr schöne Vorstellung. Danach würde ich wahrscheinlich in mein eigenes Bettchen im anderen Zimmer schleichen und da dann für mich schlafen.
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Paul65





Sexualität: Graubereich
Anmeldungsdatum: 26.09.2010
Beiträge: 576
Wohnort: FFM
BeitragVerfasst am: Sa Sep 08, 2018 21:42    Titel: Antworten mit Zitat

Rea72 hat folgendes geschrieben:
Für mich wäre es schon unheimlich schön, überhaupt neben einer Person, zu der ich Zuneigung entwickelt habe, im Bett zu liegen, mich anzukuscheln und da zu sein, bis die Person einschläft. Das ist eine sehr sehr schöne Vorstellung. Danach würde ich wahrscheinlich in mein eigenes Bettchen im anderen Zimmer schleichen und da dann für mich schlafen.

Genauso erging es mir damals mit meiner ersten Partnerin Embarassed , und ich habe mich tierisch gefreut als sie morgens dann wieder zurück kam und wir dann noch einige Zeit zusammen liegen konnten. Da kann man sich durchaus dran gewöhnen Smile
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Rea




Alter: 48
Sexualität: Asexuell
Anmeldungsdatum: 21.08.2015
Beiträge: 929
BeitragVerfasst am: Sa Sep 08, 2018 22:21    Titel: Antworten mit Zitat

Wieso denn Embarassed ? Ihr habt euch doch wohl gefühlt so, oder? Und dass sie am Morgen zurück gekommen ist und ihr nochmal zusammen liegen konntet - das ist doch schön. Kann ich mir gut vorstellen, dass man sich daran gewöhnen kann. Und wenn man sich dann daran gewöhnt hat und man es nicht mehr hat - dann kann ich mir das auch schmerzhaft vorstellen.
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Paul65





Sexualität: Graubereich
Anmeldungsdatum: 26.09.2010
Beiträge: 576
Wohnort: FFM
BeitragVerfasst am: Sa Sep 08, 2018 22:42    Titel: Antworten mit Zitat

Ich hätte mir bis dahin nicht vorstellen können, dass ich das kann, hatte sprichwörtlich Berührungsängste. Ich war als Kind überhaupt nicht auf Körperkontakt aus und habe mich nur ungern von jemand umarmen usw. lassen, nicht mal von den Eltern. Über viele Jahre hinweg war mir selbst ein Händedruck zur Begrüssung fast schon zu intim. Mit der ersten Beziehung hat sich das dann schnell geändert. Aber ich brauche immer noch viel Vertrauen und Gewöhnung an den anderen um das zuzulassen, deshalb sind zb. Kuschelparties mit Fremden überhaupt nichts für mich.
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Rea




Alter: 48
Sexualität: Asexuell
Anmeldungsdatum: 21.08.2015
Beiträge: 929
BeitragVerfasst am: Sa Sep 08, 2018 22:51    Titel: Antworten mit Zitat

Da geht es mir sehr ähnlich. Wobei ich nicht weiß, ob und wie schnell ich mich an nahen/ liebevollen/ zärtlichen Körperkontakt gewöhnen würde.
Als ich bei einer Veranstaltung Menschen mit einem "free hug"-Schild gesehen habe, habe ich zunächst den Schildtext nicht verstanden (wusste nicht was "hug" bedeutet) und nachdem ich dann erfahren habe, dass da Gratis-Umarmungen angeboten werden, da hatte ich dann das nächste Verständnisproblem. Ich möchte auf gar keinen Fall von fremden Menschen umarmt werden. Mir macht schon Umarmen von bekannten Menschen Probleme. Menschen sind halt vielfältig und haben auch ganz verschiedene Bedürfnisse bezüglich körperlicher Nähe.
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DasTenna




Alter: 38
Sexualität: Asexuell
Anmeldungsdatum: 24.10.2016
Beiträge: 1013
Wohnort: Saarland
BeitragVerfasst am: So Sep 09, 2018 7:19    Titel: Antworten mit Zitat

Ich habe für Option 4 gestimmt.
In den letzten fünf Jahren hat ein gewisser Gewöhnungseffekt eingesetzt, weil das Gnömchen quasi nie in ihrem eigenen Bett schläft Wink
Im Laufe der Zeit hat sich meine Toleranz daher zwangsläufig ein wenig erhöht. Arm in Arm liegen und gemeinsam "wegdriften" kann sehr schön sein, aber wirklich entspannt schlafen kann ich nur alleine. Eine andere Person reizt meine Sinne zu sehr - von diversen Tritten in den Rücken mal abgesehen - und ich kann teilweise nicht mal wirklich "abschalten" und einschlafen.
In der Gegenwart von Kindern ist es etwas einfacher. Einen Unterschied macht anscheinend auch, wie sehr ich der Person zugeneigt bin und wie gut ich sie kenne.
_________________
I am normal. It´s the rest of the world that´s weird. - Ich bin normal. Der Rest der Welt ist schräg drauf. (Impulse - Bartholomew Allen II)
~~~
https://dasnixblix.wordpress.com/
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Rea




Alter: 48
Sexualität: Asexuell
Anmeldungsdatum: 21.08.2015
Beiträge: 929
BeitragVerfasst am: So Sep 09, 2018 7:36    Titel: Antworten mit Zitat

@DasTenna: Das klingt anstrengend und auch traurig - dass es für Dich so schwer ist zu entspannen, selbst wenn ein sehr gemochter Mensch oder dein Gnömchen neben Dir liegt. Es ist ja schon wichtig, dass man zumindest ein bißerl Zeit entspannt schlafend verbringen kann und schlecht schlafen ist auf Dauer sehr ungesund. Für manche Menschen ist schlafen gar kein Problem - wobei, wenn Menschen, die ganz einfach schlafen können dann mal durch eine Krise oder Krankheit nicht mehr so einfach schlafen, dann können sie häufig schlecht damit umgehen - ich erlebe das im Nachtdienst immer wieder. Die sowieso "sehr schlecht Schlafenden" nehmen das häufig irgendwie hin.
Gestern brachte ich dieses Thema beim Tübinger Stammtisch auf den Tisch. Da waren die Erfahrungen auch sehr unterschiedllich. Wir haben die Begriffe "Offensiv- und Defensivschläfer" erfunden - weil es tatsächlich recht aggressive Schläfer geben soll, die treten und viel Platz in Anspruch nehmen und es gibt Schläfer, die sich in ein Eckchen zurückziehen (eine Person hat erzählt, sie sei schon öfter aus dem Bett gefallen, weil sie der anderen Person im Schlaf ausgewichen sei).
Ich habe mich dann als "Fluchtschläfer" bezeichnet, weil ich es seit meiner Kindheit kenne, dass ich bei Übernachtungen bei Freundinnen im Wohnort gewartet habe bis alle schlafen und dann heimgelaufen bin (als Kind, in der Nacht). Für mich ist es schon sehr früh angenehmer gewesen, allein im Raum zu schlafen.
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*FrauFirlefanz*





Sexualität: Asexuell
Anmeldungsdatum: 11.08.2017
Beiträge: 76
Wohnort: NRW Alter: 41 Jahre
BeitragVerfasst am: So Sep 09, 2018 8:17    Titel: Antworten mit Zitat

Zusammen wohnen gerne, zusammen in einem Zimmer schlafen mittlerweile eher nicht.

Ich könnte es schon, aber ich würde es auf Dauer nicht optimal finden, da ich nicht immer zur selben Zeit einschlafe und z. B. abends dann noch lese oder ein Hörbuch höre, wenn es mit dem Einschlafen nicht klappt, das würde den anderen dann vielleicht stören.

Getrennte Zimmer wären für mich entspannter und mit mehr Ruhe für beide verbunden. Ausnahmen kann es ja geben, sicherlich ist es hin und wieder auch mal schön gemeinsam einzuschlafen und aufzuwachen. Also wähle ich Option 4, getrennte Zimmer u. Betten, mit der Möglichkeit sich mal besuchen zu können.
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SchuffiPupsi




Alter: 31
Sexualität: Asexuell
Anmeldungsdatum: 23.04.2012
Beiträge: 1586
Wohnort: In der Mitte von M-V
BeitragVerfasst am: So Sep 09, 2018 11:34    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Da fiel wir nichts wirklich treffendes ein, vielleicht eher Punkt 4?

Nein, auch das passt nicht.

Ich teile mit meinem Partner das Bett, ich mag es auch zu kuscheln, bzw. sich nah zu sein (beim Fernsehen z.B.), aber wenn es dann ans Schlafen geht, dreht sich halt jeder so, wie er braucht zum Pennen.
Da brauch ich dann keinen Körperkontakt mehr, bzw. stört mich das dann. Trotzdem haben wir keine getrennten Betten.

Die Katzen liegen ja auch noch mit drin und genießen die Nähe.
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katzina




Alter: 38
Sexualität: Asexuell
Anmeldungsdatum: 06.01.2017
Beiträge: 33
BeitragVerfasst am: So Sep 09, 2018 14:03    Titel: Antworten mit Zitat

Nr 4 & 6 Smile
Ich mag Kuscheln. Kann aber nicht gut schlafen, wenn ich einen Menschen atmen höre. Mit meinen Tieren teile ich seit Jahren ein Schlafzimmer, die atmen ganz leise Smile
_________________
Queen of Gotham
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