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Paul-123




Alter: 57
Sexualität: unbekannt
Anmeldungsdatum: 25.06.2005
Beiträge: 35
Wohnort: Thüringen
BeitragVerfasst am: So Nov 27, 2005 23:26    Titel: Antworten mit Zitat

Pfötchen hat folgendes geschrieben:
Ich habe es ihm damals schon mal gesagt, das er das ja tun könnte. Aber da war ich mehr als Sauer, wegen der ständigen Diskutiererei.
Er sagte mir vor ein paar Tagen noch, das er das nicht tun wird...das ist und bleibt Untreue und das kann und will er nicht!


Du hast das ja wahrscheinlich in der Wut gesagt, aber kämst du auch wirklich damit klar?
Mit der Untreue sehe ich das persönlich eigentlich nicht so. Wenn alle 3 mit offenen Karten spielen ist es zwar sicher Ungewöhnlich aber doch nicht Untreu. Man könnte es ja soweit noch entschärfen, das du immer dabei bist, soweit du das im Allgemeinen und im Speziellen mit ansehen könntest. Wobei ich denke, wenn du es im Allgemeinen sehen und im Speziellen (einer der Handelnden ist dein Freund) nicht sehen (aushalten) könntest, wäre diese Lösung sicher keine gute für euch.
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Pfötchen





Sexualität: unbekannt
Anmeldungsdatum: 14.11.2005
Beiträge: 698
BeitragVerfasst am: So Nov 27, 2005 23:35    Titel: Antworten mit Zitat

Ne ne, also da würde ich ausrasten. Mein lieber Scholli.
Vielleicht bin in dem Punkt dann Besitzergreifend, aber nee das würde nicht klappen!

Ich habe ihm gesagt wenn dann soll er es mir ja nicht sagen! Aber sollte er sich verliebt haben, dann möchte ich, das er geht und nicht nur bei mir bleibt wegen Gewohnheit oder sonstigem!
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Paul-123




Alter: 57
Sexualität: unbekannt
Anmeldungsdatum: 25.06.2005
Beiträge: 35
Wohnort: Thüringen
BeitragVerfasst am: So Nov 27, 2005 23:41    Titel: Antworten mit Zitat

Pfötchen hat folgendes geschrieben:
Ne ne, also da würde ich ausrasten. Mein lieber Scholli.
Vielleicht bin in dem Punkt dann Besitzergreifend, aber nee das würde nicht klappen!


Also scheint doch der Sex für dich auch etwas besonderes zu sein. Wenn du dir beispielsweise nicht gern Fußballspiele ansiehst, wäre es dir doch sicher egal ob dein Partner ab und zu mit einer weiteren männlichen oder weiblichen Person ins Fußballstation geht. Bei Sex reagierst du aber anders.
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Pfötchen





Sexualität: unbekannt
Anmeldungsdatum: 14.11.2005
Beiträge: 698
BeitragVerfasst am: So Nov 27, 2005 23:52    Titel: Antworten mit Zitat

Also ich habe keinen Spaß am Sex das ist garantiert. Wichtig ist er für mich Persönlich auch net, schnickschnack.

Aber du mußt das mal so sehen..was für so WICHTIG wäre, würde er sich ja dann woanders holen...und das würde mich zu tiefst Kränken das ich ihn nicht wichtig genug wäre, es vielleicht selbst zu tun (also mit Hand)

Hm hoffentlich verständlich
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Paul-123




Alter: 57
Sexualität: unbekannt
Anmeldungsdatum: 25.06.2005
Beiträge: 35
Wohnort: Thüringen
BeitragVerfasst am: Mo Nov 28, 2005 0:04    Titel: Antworten mit Zitat

Pfötchen hat folgendes geschrieben:
Aber du mußt das mal so sehen..was für so WICHTIG wäre, würde er sich ja dann woanders holen...und das würde mich zu tiefst Kränken das ich ihn nicht wichtig genug wäre, es vielleicht selbst zu tun (also mit Hand)

Hm hoffentlich verständlich


Ganz nicht. Fraglich ist natürlich ob er das überhaupt wollte. Ich muß gestehen, das ich mir selber (ich denke ich bin sexuell) diese Frage in der reinen Theorie gar nicht beantworten könnte.
Um bei meinem Fußballbeispiel zu bleiben. Stell dir mal vor dein Freund wäre asexuell und das WICHTIGSTE wäre für ihn Fußball. Könntest du es dann auch nicht aushalten, dass er seine größte Leidenschaft mit jemand anderen teilt? Oder wäre es weniger schlimm wenn er allein (Handbetrieb) ins Stadion geht?
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Pfötchen





Sexualität: unbekannt
Anmeldungsdatum: 14.11.2005
Beiträge: 698
BeitragVerfasst am: Mo Nov 28, 2005 0:12    Titel: Antworten mit Zitat

Hmm gute Frage, da muß ich nochmals drüber nachdenken.
Ich weiß aber worauf du hinaus willst...

Ich denke es ist eine Kopfsache, weil alle Welt diesen Sex für sooo wichtig sehen und vor allem als liebesbeweis, sitzt es bei vielen in den Köpfen drin, das es Verrat wäre und ein Betrug!
Dabei geht es mir wahrscheinlich nicht um den Sex selbst den er ja hätte und für ihn Wichtig sei, sondern schlicht und ergreifend darum,das man betrogen wurde.
Das man selbst wieder Unwichtig war, und auf eine Art und Weise doch Thema ist und immer sein wird.

Hmm ich grübel noch mal was weiter!
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hajo




Alter: 63
Sexualität: Unentschlossen
Anmeldungsdatum: 24.11.2005
Beiträge: 105
Wohnort: Hamburg Nordost
BeitragVerfasst am: Mo Nov 28, 2005 0:12    Titel: Bin jetz wohl imrichtigen Film Antworten mit Zitat

Hallo Pfötchen,

beneide Dich nicht gerade um die tickende Zeitbombe, auf der Du gerade sitzt, möchte Dich aber gleichzeitig zu Deinem toleranten und (Zumindest bisher) sehr verständnisvollem Partner beglückwünschen.
Was kann ich aus der Erfahrung beisteuern:
Entweder wird irgendwann der Druck nach Sex so groß, daß sich der A-Partner bis zur Selbstaufgabe (oder darüber hinaus) verdreht und wieder Sex zuläßt oder das Szenario verläßt.
Oder der sexuelle Partner findet (eigentlich wider willen, es kann sogar wirklich zufällig passieren, einmal wars mein bester Freund) einen ebenfalls sexuellen Partner, der zwar in allen anderen Kriteren nicht ganz
"Top" ist, aber eben das eine hat. Dieser Partner mag dann möglicherweise nicht teilen und damit ist der Konflikt vorprogrammiert.
Ebenso muß Du mit der latenten Gefahr leben, daß Du Deinen Partner an jemand verlierst, der Dir gegenüber absolut zweitrangig ist, aber eben in einem Punkt einen "Vorteil" hat.
Was hat Sex mit Liebe zu tun: N I X
Es gibt "Kopf"- und "Bauch"- Menschen. Der Kopf hat ein rationellens ("Ratio" lat. = Vernunft) Liebesverständnis und denkt in der Regel, bevor es zu Taten kommt, der Bauch ist rein triebgesteuert. In meiner letzten Beziehung hat mich der Satz "mein Bauch sagt mir" regelmäßig zur Weißglut gebracht.
Wenn Dein Partner also ein Kopfmensch ist und über eine interlektuelles
Liebes- und Partnerschaftsverständnis verfügt, hast Du ziemlich gute Chancen. Wenn der Bauch siegt, seht es schlecht aus.

Sorry, bin leider ziemlich gnadenloser Realist.

Hajo Crying or Very sad
_________________
Der Weg zur Erkenntnis ist lang und geht nicht immer nur geradeaus.
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Pfötchen





Sexualität: unbekannt
Anmeldungsdatum: 14.11.2005
Beiträge: 698
BeitragVerfasst am: Mo Nov 28, 2005 0:18    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Hajo

Vielen dank für deine Antwort. Ist schon Ok, ich mag es Direkt und Realistisch gesehen. Was bringt es mir wenn alle Welt sagt, och gottchen das klappt schon..NIX!

Ich habe nun so einiges zum Denken bekommen was ich natürlich klasse finde. Klar kann mir keiner sagen Ja kann klappen oder NEIN kann nicht.

Nur sollte es zu einer Trennung kommen, werde ich in Zukunft VORHER sagen was los ist...und somit solche Situationen die für ihn und für mich nicht gerade angenehm sind, vermeiden!

Was mir bleibt ist abwarten...
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Dogbert




Alter: 58
Sexualität: Asexuell
Anmeldungsdatum: 02.10.2005
Beiträge: 246
Wohnort: Berlin
BeitragVerfasst am: Mo Nov 28, 2005 0:42    Titel: Antworten mit Zitat

@Hajo, ist absolut exakt beschrieben.

Ähnliche Szenarien gibt es auch im Fetischbereich. Ist im übertragenem Sinne vergleichbar. Nichtfetischist-Fetischist. Es geht am Anfang eine zeitlang gut und irgendwann kann ein Punkt kommen, wo Diskussions- oder gar Handlungsbedarf besteht. Das hängt ein wenig vom Intellekt und Liebesverständnis des Partners ab. Ich kenne Fetisch-Nichtfetischbeziehungen, wo man sich tatsächlich über eine Dreierlösung verständigen konnte. Dem Fetischmann war es gleich, ob und wann seine Frau mit wem Sex hat. Sex ist für sich noch keine Liebe, ist aber ein Bestandteil dieser. Wichtig ist, daß man die Grenzen erkennt. Das Risiko, daß sich der sexuelle Part sich eines Tages doch woandershin orientiert, bleibt bestehen. Das betrifft allerdings auch Partnerschaften, wo beide völlig unterschiedliche Hobbys haben oder sich sonstwie im Laufe der Zeit voneinander entfernt haben.
_________________
Liebe Grüße
Dogbert
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hajo




Alter: 63
Sexualität: Unentschlossen
Anmeldungsdatum: 24.11.2005
Beiträge: 105
Wohnort: Hamburg Nordost
BeitragVerfasst am: Mo Nov 28, 2005 0:42    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Pfötchen,


"Vorher sagen, was Los ist..."

Mein letzter Ritt auf der Zeitbombe hat mit Vorlauf 11 Jahre gedauert,
94 gab es zwar das Wort "Asexualität" noch nicht, ich habe aber schon gesagt, daß für mich Sex eine lästige Pflichtübung ist und ziemliche Überwindung kostet. Die Antwort, die ich damals erhielt, habe ich bei Dir schon gelesen: "Das gibt sich schon.."

Ob sich der Konflikt durch Abwarten löst, glaube ich zu bezweifeln, wie lange Du Deine Bombe ticken läßt, kann aber Deine Entscheidung sein, solange kein dritter (den Du nicht kontrollieren kannst) von außen mitspielt. (Wobei Kontrolle hier nichts mit Fernsteuerung zu tun hat, sondern eher mit der Aufnahme durch eigene Sensoren und den dann möglicherweise erforderlichen eigenen Reaktionen).

Break:
Bevor das hier ausfrustet, mal was schönes: war heute mit meinem Sohn (9) schwimmen, sind glaube ich dreißigmal im Bad die Wasserrutsche runter, hat richtig Spaß gemacht.

Vielleicht gibts in Eurer Menargerie auch ein schönes Elebnis?

Kopf hoch

Hajo Smile
_________________
Der Weg zur Erkenntnis ist lang und geht nicht immer nur geradeaus.
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Pfötchen





Sexualität: unbekannt
Anmeldungsdatum: 14.11.2005
Beiträge: 698
BeitragVerfasst am: Mo Nov 28, 2005 0:50    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Hajo

Vielen Dank!!

Werde dann wohl erstmal abwarten und beobachten Wink
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Ann





Sexualität: unbekannt
Anmeldungsdatum: 22.10.2005
Beiträge: 94
BeitragVerfasst am: Mo Nov 28, 2005 12:47    Titel: Antworten mit Zitat

Dogbert hat folgendes geschrieben:
Es geht gar nicht mal so sehr um Zwangsvorstellungen innerhalb der Gesellschaft. Die lassen wir mal bei der Betrachtung außen vor. Sondern es geht darum, daß ein Sexueller seine von der Natur gegebenen Triebe ausleben möchte. Ich kann von ihm demnach kein Verständnis erwarten, daß er mit einem asexuellen Partner auf Dauer klarkommt.


Hallo,
ich sehe das etwas anders. Warum sollte ich kein Verständnis erwarten dürfen, wenn ich umgekehrt Verständnis dafür haben soll, daß mein Freund den Sex braucht? Ich finde das einseitig. Eine Beziehung sollte von gegenseitiger Toleranz leben. Verständnis würde ich schon erwarten. Allerdings kann ich verstehen, wenn er irgendwann sagt, das reicht ihm nicht, so wie es jetzt ist und er dann doch Schluß macht.

Trotz allem Hin und Her weiß ich, daß mein Freund Verständnis für mich hat. Ob dieses Verständnis ausreicht, eine Beziehung ohne Sex weiterzuführen, DAS weiß ich allerdings noch nicht.

Liebe Grüße
Ann
_________________
auf der Suche nach mir selbst
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Pfötchen





Sexualität: unbekannt
Anmeldungsdatum: 14.11.2005
Beiträge: 698
BeitragVerfasst am: Mo Nov 28, 2005 13:31    Titel: Antworten mit Zitat

Um noch einmal auf diese Kompromisse zurück zu kommen, da fiel mir folgendes zu ein:

Warum sollte ein A-Sexueller Partner etwas tun was ihm Körperlich und Seelisch nicht gut tut.(Trotzdem GV zu haben, oder anderweitig dem Partner befriedigung zu beschaffen)

ABER die Gegenfrage lautet:

Warum sollte ein Sexueller Partner ebenso etwas tun was ihm Körperlich und Seelisch nicht gut tut . (Auf GV in einer Beziehung zu verzichten oder zu einer anderen Frau gehen zu müssen)

Ich glaube was ich im Moment durch mach nennt man unter anderem auch GEWISSENSKONFLIKT.
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Dogbert




Alter: 58
Sexualität: Asexuell
Anmeldungsdatum: 02.10.2005
Beiträge: 246
Wohnort: Berlin
BeitragVerfasst am: Mo Nov 28, 2005 16:01    Titel: Antworten mit Zitat

Vielleicht zur Verdeutlichung:

Hier im Forum wird offenbar unterbewußt so getan als wenn die Asexuellen die Normalen seien und die Sexuellen die Triebgestörten. Von der Vorstellung muß man enmal abkommen und sich eingestehen, daß wir die Triebgestörten sind. Ich hatte heute nacht noch einmal in Ruhe darüber nachgedacht.

Ich habe Erfahrung mit sexuellen fetischorientierten Frauen. Diese verfügen über eine wunderbare Hingabefähigkeit und Fantasie. D. h. von sexueller Langeweile kann keine Rede sein. Von der stupiden Rein-Raus-Drei-Minuten-Nummer schon gar nicht. Die Qualität des sexuellen Erlebnisses ist von ganz anderem Kaliber, auch mit GV, und dieser ist ihnen dabei nun einmal wichtig. Dazu muß man auch die entsprechenden Stellungen und andere Techniken kennen. Auch die Dildos und Liebeskugeln sind nicht umsonst erfunden worden, sondern bescheren diesen Frauen in ihrer sexuell stimulierendsten Zone ein ganz besonderes Erlebnis: einem Orgasmus (der "kleine" Tod) ohne Mann. Selbst Frauen mit Partner bedienen sich gelgentlich dieser technischen Hilfsmittel. Diese Dinge müssen Asexuelle akzeptieren, ob sie wollen oder nicht. Sex kann sehr viel Spaß machen, wenn man weiß wie und mit dem passenden Partner.

Selbst ich als Asexueller (allerdings ohne Ekelgefühle) verstehe das. Ich würde gerne mehr oder intensiver dabei fühlen, nur geht eben aufgrund meines eingeschränkten Triebes nicht in dieser speziellen Hinsicht nicht. Damit kann ich mich arrangieren, da ich dabei nichts vermisse.

Wenn ich als Asexueller eine sexuelle Partnerin habe, darf ich vielleicht Verständnis ihrerseits bezüglich meiner "Unlust" erwarten, aber kann nicht von ihr erwarten, daß sie das so auf Dauer hinnimmt. Dies gilt auch für den umgekehrten Fall, wobei mir auch bewußt ist, daß Männer in dieser Hinsicht ungeduldiger und gröber sein können.

Wenn asexuelle Frauen damit nichts anfangen können oder wollen, ist es ebenso ihr gutes Recht, sich dahingehend zu artikulieren. Nur dürfen auch sie nicht erwarten, daß der sexuelle Partner auf einen fürm ihn eben wichtigen Teilbereich des Intimlebens verzichten mag.

Offenbar haben hier einige Asexuelle das Problem, daß sie sich überhaupt nicht vorstellen können, wie erfüllend Sex für Sexuelle sein kann. Es wird nicht umsonst als die schönste Nebensache der Welt bezeichnet. Was für mich unbedeutend ist, kann für andere sehr wichtig sein.

Wie die Parteien sich nun einigen können, ist eine Sache beider.

Noch ein Wort zur Übersexualisierung in den Medien:
Es steht außer Frage, daß diese Dinge überzogen sind und es auch wieder eine Zeit geben wird, wo dieses Thema einen normaleren Stellenwert einnehmen wird. Dem äußeren Sexzwangdruck ist eigetnlich nur die jüngere Generation ausgesetzt und jene, die einfach keinen Verstand besitzen und tatsächlich der Ansicht sind, daß Sex zwingend "dazugehört".

Zurück zur real gelebten (sexuellen) Beziehungswirklichkeit:
Wer keine Lust auf Sex hat, macht es auch nicht und nach meinen Erfahrungen können sich die Partner damit auch arrangieren. Im Zweifel spricht man darüber oder sucht eine Therapie o. ä. auf. Gestandene sexuelle Paare mit Kindern etc. können auch relativ leicht auif Sex verzichten, da für sie andere Werte bestimmend sind.
_________________
Liebe Grüße
Dogbert
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Maz
ADMod Team



Alter: 42
Sexualität: keine Angabe
Anmeldungsdatum: 12.02.2005
Beiträge: 13598
BeitragVerfasst am: Mo Nov 28, 2005 16:30    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:

Hier im Forum wird offenbar unterbewußt so getan als wenn die Asexuellen die Normalen seien und die Sexuellen die Triebgestörten. Von der Vorstellung muß man enmal abkommen und sich eingestehen, daß wir die Triebgestörten sind. Ich hatte heute nacht noch einmal in Ruhe darüber nachgedacht.


Ich würde eher mal sagen, daß es in jedem Bereich solche und solche gibt.
Daß die Quote Triebgestörter (was auch immer das genau ist) bei irgendeiner der Sexuellen Orientierungen von Natur aus höher ich als bei anderen halte ich für extrem unwahrscheinlich. Es ist nur so, daß die Gesamtsumme "solcher Personen" natürlich auch in den Ausrichtungen größer ist, zu der sich mehr Leute bekennen. Aber das ist rein die absolute Zahl und nicht das %uale Verhältnis.


Zuletzt bearbeitet von Maz am Mo Nov 28, 2005 17:58, insgesamt 2-mal bearbeitet
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