Forum für Asexualität Foren-Übersicht

Forenregeln | Hauptseite
 

Fehlendes Verlangen vs. fehlende Anziehung
Gehe zu Seite Zurück  1, 2, 3, 4, 5, 6, 7  Weiter
 
Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen    Forum für Asexualität Foren-Übersicht -> Gedanken
Vorheriges Thema anzeigen :: Nächstes Thema anzeigen  

In welche Kategorie würdet ihr euch (eher) einordnen?
Ich empfinde keine/kaum sexuelle Anziehung zu anderen aber habe ein (gewisses) Verlangen/Bedürfnis nach sexuellen Handlungen/Aktivitäten mit anderen
9%
 9%  [ 10 ]
Ich empfinde keine/kaum sexuelle Anziehung zu anderen und habe kein/fast kein Verlangen/Bedürfnis nach sexuellen Handlungen/Aktivitäten mit anderen
56%
 56%  [ 61 ]
Ich empfinde eine (gewisse) sexuelle Anziehung zu anderen aber ich habe kein/fast kein Verlangen/Bedürfnis nach sexuellen Handlungen/Aktivitäten mit anderen
28%
 28%  [ 30 ]
Ich empfinde eine (gewisse) sexuelle Anziehung zu anderen und ich habe ein (gewisses) Verlangen/Bedürfnis nach sexuellen Handlungen/Aktivitäten mit anderen
6%
 6%  [ 7 ]
Stimmen insgesamt : 108

Autor Nachricht
Darkstar
gesperrt wegen Mehrfachaccount
<b>gesperrt wegen Mehrfachaccount</b>




Sexualität: keine Angabe
Anmeldungsdatum: 13.05.2018
Beiträge: 9
BeitragVerfasst am: Fr Aug 24, 2018 0:57    Titel: Antworten mit Zitat

Ich wäre dafür die Seitendiskussion hier so stehenzulassen, weil sie sonst aus dem Zusammenhang gerissen würde und weil sie mE ontopic ist statt ot.

---------------------------------------

Bei mir ist es so, dass ich aromantisch bin und mich als asexuell (autochorissexuell) einordne.

Anders als die meisten hier finde ich Sex aber durchaus ok bis angenehm und sehe das als Mischung aus einer Art erweiterten Selbstbefriedigung, Kuscheln, Rumalbern und einfach unkompliziert Nähe austauschen.

Rein vom sexuellen Aspekt her reagiert der Körper ja auf Stimulation/Berührungen und ich finde es interessant bis amüsant, wie sehr mein allosexuelles Gegenüber darauf reagiert. Außerdem gefällt mir der Körperkontakt und das Spielen miteinander.

Vom sexuellen Befriedigungsaspekt her würde ich aber Selbstbefriedigung vorziehen; es ist aber nicht so, dass der Sex unerregend wäre.

Da ich aber keine körperliche Anziehung zum anderen verspüre und den nicht sexuell begehre, wird die Empfindungswelt meines allosexuellen Gegenübers und dessen Verhalten beim Sex für mich immer ein Stück weit fremd bleiben, denke ich.

Aber ich kann Sex mittlerweile mit dem passenden Gegenüber durchaus einen gewissen Reiz abgewinnen. Ich habe eine Freundschaft+ seit wenigen Monaten und finde das bislang sehr interessant.

Mir ist klar, dass das bei vielen Asexuellen auf Unverständnis trifft und man mich vom äußeren Verhalten her für allosexuell mit geringer Libido halten dürfte (jeden Monat Sex fände ich nervig aber alle paar Monate mal im Rahmen eines freundschaftlichen Treffens, bei dem man noch andere Sachen außer Sex macht wie zB Zocken etc. finde ich soweit gut.)

Es ist aber trotz des äußeren Anscheins so, dass ich asexuell bin innerlich. Mir ist persönlich nicht an Abschottung von der allosexuellen Welt gelegen, weil ich es interessant finde, wie anders das Empfinden ist; mich fasziniert sowas und es ist imho etwas anderes, etwas auszuprobieren und im Selbstversuch zu erforschen, als darüber theoretisch zu lesen. Ich werde meinen allosexuellen Kumpel nie komplett verstehen in seinem Sexualbedürfnis und seinem "mich körperlich begehren" aber das sehe ich nicht als Problem.
Nach oben
          
DasTenna




Alter: 37
Sexualität: Asexuell
Anmeldungsdatum: 24.10.2016
Beiträge: 1011
Wohnort: Saarland
BeitragVerfasst am: Fr Aug 24, 2018 14:41    Titel: Antworten mit Zitat

Ich finde es schade, dass die Diskussion über eine interessante Fragestellung derart emotional aufgeladen ist.
Dabei sagt ihr beide, Maz und Dirk, wenn ich es richtig verstanden habe, das Gleiche, nämlich, dass es nicht nur eine legitime Definition von Asexualität gibt, dass es sich um ein Spektrum handelt und dass niemand zur Gänze sämtliche Kriterien erfüllen muss, um als zu 100% zertifiziert asexuell zu gelten, sondern dass es wichtiger ist, ob die Person sich dem Spektrum zugehörig fühlt oder nicht. Das kann mit der Anziehungsdefinition, mit der Verlangensdefinition oder mit beiden in Kombination sein.
Vielleicht solltet ihr euch mehr auf diese Gemeinsamkeiten konzentrieren statt auf die Unterschiede.

***

Bezüglich der Deutungshoheit über asexuelles Empfinden und asexuelle Wahrnehmung sehe ich das Problem eher darin, dass diese zwar innerhalb der Community gegeben ist und der Diskurs dazu weiterhin besteht, aber nach außen hin andere die Deutungshoheit innehaben und asexuelles Empfinden und asexuelle Wahrnehmung stark verkürzt, reduziert, bewertet, teils sogar fehlinterpretiert wird.

Ich denke, ein Unterschied zwischen dem Einfordern von Deutungshoheit seitens Asexueller über asexuelles Empfinden und dem Einfordern/Verteidigen/Behaupten der Deutungshoheit der Gender Studies-Fraktion bzw. der feministischen Bewegung über Begriffe wie "Sexismus" und "Diskriminierung" ist der, dass alle Menschen potentiell von Sexismus und Diskriminierung betroffen sein können und es damit nicht das Vorrecht einer begrenzten Gruppe von Leuten sein darf, die Definitionen festzulegen, dass aber nur eine kleine Gruppe von Menschen weltweit überhaupt asexuell empfindet und WIRKLICH begreift, was es bedeutet, so zu empfinden. So, wie nur Synästhetiker*innen WIRKLICH erklären können, wie sie die Welt wahrnehmen.
Daher ist jede Diskussion über Wahrnehmungen, Empfindungen, Eigenarten, die nur auf eine bestimmte Gruppe von Menschen beschränkt sind, darauf angewiesen, Angehörige dieser Gruppe zu Wort kommen zu lassen, um nicht nur aus der Außenperspektive ÜBER diese Gruppe zu sprechen, sondern um überhaupt die Möglichkeit der Innenperspektive zu haben. Studien, Presseberichte, etc., in denen nicht MIT, sondern ÜBER Leute geredet wird, ermöglichen kein Verständnis, kein Begreifen, keinen Dialog. Die Neigung zu Fehlinterpretationen und Urteilen ist höher.
Soweit ich das mitgeschnitten habe, gesteht die wissenschaftliche Beschäftigung mit dem Thema Asexualität den Proband*innen die Deutungshoheit über ihr Empfinden zu, überprüft lediglich die Plausibilität bestimmter Einzelaussagen anhand der gängigen Definitionen. Das ist gut und richtig so. Dagegen ist auch nichts einzuwenden.
Allerdings bilden wissenschaftliche Arbeiten leider nicht für alle Menschen die primäre Informationsgrundlage. Da hapert es bisweilen an fehlender freier Zugänglichkeit, womit nicht nur die Zugriffsmöglichkeit auf den Inhalt selbst gemeint ist, sondern schlicht und ergreifend Sprachniveau und Fachjargon.
Da wären wir wieder bei leichter zugänglichen Informationsquellen: Zeitungen, auf weniger akademischem Niveau verfasste Sachbücher, Berichtserstattungen im Fernsehen, Belletristik. Und da haben wir die Deutungshoheit über unser eigenes Empfinden eindeutig NICHT inne. Da wird selten wirklich MIT uns kommuniziert, sondern mehr an uns vorbei oder ÜBER uns. Bis auf wenige Ausnahmen (gerade mal 8 von über 50 Texten, die ich in letzter Zeit gesichtet habe - wovon 3 zumindest teilweise doch wieder kommentiert sind und 2 deutlich aus der queeren Ecke beeinflusst sind), die von Asexuellen selbst verfasst sind, geben alle anderen Artikel die Sicht des jeweiligen Redaktionsmitglieds wieder, mal mehr, mal weniger hinterfragend oder befremdet. Positiv zu verzeichnen ist, dass solche reinen "Leserartikel" zunehmen (nur einer stammt aus dem Jahre 2007, 2011 ist zweimal vertreten, fünf stammen aus den Jahren 2015-2017) und damit unsere Deutungshoheit scheinbar immer mehr anerkannt wird.
Aus Journalistik kritischer Sicht könnte daraus jetzt wieder ein Beleg für mangelnden Willen oder fehlende Zeit für Recherchearbeit gesehen werden keine Ahnung
_________________
I am normal. It´s the rest of the world that´s weird. - Ich bin normal. Der Rest der Welt ist schräg drauf. (Impulse - Bartholomew Allen II)
~~~
https://dasnixblix.wordpress.com/
Nach oben
          
Windsurfhippie





Sexualität: keine Angabe
Anmeldungsdatum: 13.08.2005
Beiträge: 3235
Wohnort: NZ
BeitragVerfasst am: Sa Aug 25, 2018 8:35    Titel: Antworten mit Zitat

Maz hat folgendes geschrieben:


Es gab mal eine Zeit da haben wir sogar darauf hingewiesen, daß Asexualität explizit NICHTS mit (sexueller) Traumatisierung zu tun hat und die Leute mit sich selbst zufrieden sind.


Das ist doch immer noch so.
Die Tatsache, dass zur Zeit mehr Asexuelle mit traumatischer Hintergrunderfahrung am Forumsgeschehen aktiv sind, ändert daran doch nichts. Jedenfalls glaube ich nicht, dass die Aspekte irgendwie photonisch verlinkt sein müssen, oder miteinander in Bedingung stehen.

Maz hat folgendes geschrieben:
Das scheint sich gerade ins Gegenteil zu verkehren. Scheinbar gehören Traumata nun schon zur Voraussetzung um überhaupt erfassen zu können was Asexualität bedeutet.


Woran lässt sich das erheben?
Vielleicht entsteht der Eindruck gerade über die Teilnahme so erfahrener Nutzer erst. Man würde denken, was Asexualität ist, kann jeder erfassen, der genug Intro- oder Interspektionsgabe aufbringt, logisch zusammenhängend denken kann, oder halt selbst asexuell empfindet.

Maz hat folgendes geschrieben:
Wiki hat folgendes geschrieben:

Asexuality is the lack of sexual attraction to others, or low or absent interest in or desire for sexual activity.[1][2][3] It may be considered the lack of a sexual orientation, or one of the variations thereof, alongside heterosexuality, homosexuality and bisexuality.[4][5][6] It may also be an umbrella term used to categorize a broader spectrum of various asexual sub-identities.[7]


Und auch auf der US-Seite und in der US-Wiki wird nicht stur eine einzige Linie/Variante verfolgt.


Gut so, denn die Übersetzung enthält ja meistens geringfügig abweichende Töne, und "lack of" versus "Mangel an/Fehlen von" erzeugt dann merkwürdige Assoziationen, weil viele Asexuelle mit eben abwertigen Vergleichen oder der Idee, ihnen würde da tatsächlich was fehlen, sowieso schon lebenslang konfrontiert wurden und werden. Ein Mangel an etwas ruft nach Behebung. Mag ja bei einigen den Selbswert angreifen und andere nur nerven. Aber auch deshalb finde ich unsere deutsche Definition schon wesentlich besser. Der Ausdruck "abscence" ist bei den Anglophonen der Fortschritt, sozusagen. Abwesenheit von etwas ist kein Mangel oder Fehlen. Da besteht auch kein unterschwelliger Anspruch nach Behebung/Bearbeitung. Ist halt einfach nicht da. Das kommt keinem Verlangen/Interesse/Gefühl der Anziehung und Ähnlichem sehr nahe.

Maz hat folgendes geschrieben:
Wenn ein etwas "wissenschaftlicherer" Ansatz von mir zu dem Thema schon als Gefahr für die Community wahrgenommen wird blos weil ich nach dem Studium da nun etwas mehr Einblick habe als früher dann läuft doch was schief.


Eine Angst vor Wissenschaft ist mir so unverständlich wie die Angst vor Gender--> gleiche Rechte/Möglichkeiten für Geschlechter. Ich kann mir aber nicht vorstellen, dass Dirk Angst vor Wissenschaft hätte, oder sonst hier Aktive. Die Herangehensweise kann ja jederzeit einsehbar und verständlich erklärt werden, weil wissenschaftliche Termini und unter Wissenschaftlern übliche Begriffe vielleicht wirklich damit nicht so Vertraute vor Probleme stellen.

Spricht auch DasTenna an.

Übrigens feiner Beitrag, der das Wesentliche gut herauskristallisiert. zustimmen
Wahrscheinlich werden Definitionen eher über uns angestellt, und nicht unter Einbezug unserer Befindlichkeiten.

P.s.: Sexualängste oder Appetenzstörung wären anderswo vielleicht ganz interessante Beschäftigung. Soweit ich dazu nachgelesen hätte, geht es da aber um Leute, die sexuelle Interessen hegen oder empfinden können, wo das aber psychisch oder durch endokrine bzw. körperlich feststellbare Defizite nicht hinhaut, oder ihnen nicht zu erreichen möglich ist. Davon unterscheiden sich Asexuelle doch darin schon, dass gar kein Bestreben in die Richtung besteht. Confused
_________________
Wer später stirbt, erlebt den Tod derer, die früher sterben, und hat deshalb länger was zu lachen.
Nach oben
          
Maz
ADMod Team



Alter: 43
Sexualität: keine Angabe
Anmeldungsdatum: 12.02.2005
Beiträge: 14128
BeitragVerfasst am: Sa Aug 25, 2018 10:40    Titel: Antworten mit Zitat

Kurz bzgl. der Traumatisierung: Das Problem für mich ist nicht, daß viele Asexuelle gerade auch hier im Forum traumatisiert sind, sondern daß die Wahrnehmung von Asexualität in meinem Empfinden (gerade auch im Kontext Gender-Studies / Queerfeminismus) zusehens nur noch von der Perspektive traumatisierter Menschen heraus erfolgt (und selbst wenn es extrem milde Formen quasi-traumatischen erlebens sind wie z.B. keinen passenden Partner zu finden). Daher auch mein Gefühl, daß man die Bedeutung von Asexualtät (für das Leben) ohne Trauma quasi nicht mehr erfassen kann.

Mir drängt sich also quasi der Verdacht auf, daß wir hier auch deswegen andeinander vorbeireden weil ich Asexualität nicht genügend aus der Trauma-Perspektive heraus betrachte.

Von dieser Perspektive aus wird dann überspitzt gesagt z.B. Flibanserin zu einer Maßnahme der Pharmaindustrie um Asexuelle mit Gewalt zu sexualisieren und eine Horde wildgewordener Psychiater / Psychologen fällt über (psychisch völlig gesunde) Asexuelle her um ihnen die Diagnose einer sexuellen Appetenzstörung aufzuzwingen, etc.

Wenn man solche Perspektiven (wie es in den Gender-Studies als "Meinungsmaschine" imho passiert) akademisch multipliziert dann wird das für mich auch zu einem ideologischen Problem.
_________________
Bei Problemen mit den Forenfunktionen: Forumsfeature-Guide
Nach oben
          
Windsurfhippie





Sexualität: keine Angabe
Anmeldungsdatum: 13.08.2005
Beiträge: 3235
Wohnort: NZ
BeitragVerfasst am: Sa Aug 25, 2018 11:07    Titel: Antworten mit Zitat

Okay, dazu fehlt mir ehrlich gesagt die einen Großraum umfassende Erfahrung mit allem, was auf anderen Seiten sonst noch dazu herausgegeben wird. Da hast Du einen sicher weiteren Überblick. Wenn da andere oder etwa Nicht-Traumaerfahrene nicht mehr zu Wort kommen / gehört werden, ist das natürlich Murks affin und in gewisser Weise auch bedenklich.

Wenn es dann ein Quasi-Trauma auslöst, keine Partner zu finden,
( das müsste etwa 20% der Menschheit traumatisieren, oder? ) die Pharma-Industrie verdächtigt wird, Leute ohne diagnostizierte Störungen oder ohne Konsultationsbedürfnis zwangszusexualisieren ... auch wenn hier nur exemplarisch mal übertrieben dargestellt ... oder Gender als Motivationsflagge heranziehende Queerfeministinnenbewegungen politisch fragwürdige Pläne verfolgen ... alle solche Dinge sind doch eher sowas wie Web-basierte Neurotismen, Überreiztheitsauswüchse, oder wie man das nennen soll. Also isolierte Phänomene, die zwischen bestimmten Kleinkreisen stattfinden. (?)
Oder kann die Erfahrung/Empfindung von einer größeren Anzahl sich damit befassender Leute bestätigt werden?

Natürlich sollte sowas nicht grade die Grundlage für die Definitionsfindung für Asexualität darstellen. Dann kann man nämlich auch 5 Affen definieren lassen, was eine Banane ausmacht. Laughing
_________________
Wer später stirbt, erlebt den Tod derer, die früher sterben, und hat deshalb länger was zu lachen.
Nach oben
          
DasTenna




Alter: 37
Sexualität: Asexuell
Anmeldungsdatum: 24.10.2016
Beiträge: 1011
Wohnort: Saarland
BeitragVerfasst am: Sa Aug 25, 2018 11:24    Titel: Antworten mit Zitat

Der einzige Grund, warum ich Produkte wie Flibanserin als bedenklich einstufe, sind die heftigen Nebenwirkungen, die den vermeintlichen Nutzen nicht rechtfertigen.
_________________
I am normal. It´s the rest of the world that´s weird. - Ich bin normal. Der Rest der Welt ist schräg drauf. (Impulse - Bartholomew Allen II)
~~~
https://dasnixblix.wordpress.com/
Nach oben
          
SchuffiPupsi




Alter: 30
Sexualität: Asexuell
Anmeldungsdatum: 23.04.2012
Beiträge: 1581
Wohnort: In der Mitte von M-V
BeitragVerfasst am: Sa Aug 25, 2018 11:28    Titel: Antworten mit Zitat

Gefühlt unterstützt dieses Forum und die Moderation aber genau diese traumatisierten Menschen.
Warum?

Weil diese Menschen genau das "Erwünschte" erzählen:
- Sexuelle sind doof, krank, egozentrisch usw.
- asexuelle Menschen können keinen Sex machen/haben, ohne psychische Störungen davonzutragen (oder bereits zu haben)
- asexuelle Menschen, die nichts gegen Sexuelle haben, müssen auch sexuell sein

uvm.

(nicht, dass alle Menschen mit einem Trauma so wären. Wink )

Das sind die Punkte, die durch die Moderation unterstützt, bejaht und verteidigt werden.
Wohingegen User, die mit sich im Reinen sind und daher nicht gegen alles, was anders ist, wettern müssen, regelmäßig diskreditiert werden.
(es gab genug, die bereits gingen)

Es ist also nur eine logische Folge, dass sich eine gewisse Art von Usern hier wiederfindet, bzw. herfindet. Denn diese finden ja genau das, was sie empfinden, hier vor.
Solange Aussagen wie "Ich sah ein junges Mädchen, es löste Sexuelles in mir aus und belästigte mich damit-sie will eindeutig vergewaltigt werden" in einem öffentlich Forum stehen (dürfen/bleiben) und dieser User von der Moderation geschützt und unterstützt wird, wohingegen Leute, die das -berechtigt- richtigstellen, korrigieren und normalen Menschenverstand aufzeigen, des Trollens bezichtigt werden, wird sich auch nichts so schnell ändern können.


Wobei ich persönlich nichts gegen Menschen mit Traumata habe. Es ist doch immer die Frage, ob Menschen sich hinter anderen Dingen/Bezeichnungen verstecken wollen. Das tut ja nicht jeder automatisch.
Nach oben
          
noli me tangere




Alter: 57
Sexualität: Asexuell
Anmeldungsdatum: 01.03.2013
Beiträge: 136
BeitragVerfasst am: Sa Aug 25, 2018 16:13    Titel: Antworten mit Zitat

DasTenna hat folgendes geschrieben:
Wir haben es hier im Forum weitgehend mit Leuten zu tun, die ihr halbes Leben damit zugebracht haben, sich selbst als "nicht richtig", als "krank" und Schlimmeres zu betrachten, wie diejenigen Homosexuellen auch, die noch unter dem Paragraphen 175 kriminalisiert wurden.


Wenn Frau Schmitz oder Herr Müller mir einen blöden Spruch reindrücken, weil ich nicht verpaart bin, ist das eben nicht „wie“ Homosexuelle, die qua Gesetz kriminalisiert + verfolgt wurden. Es ist einfach nur ein blöder Spruch. Und in meiner Welt hat jeder ein Recht, blöde Sprüche von sich zu geben. Das Recht nehme ich für mich auch in Anspruch. Damit muss mensch umgehen können. Halte ich für einen Aspekt von Adoleszenz.

Es ist für mich schon symptomatisch für unsere Zeit, dass überhaupt nicht mehr differenziert wird, was die Schwere der Folgen einer Handlung angeht.
Hauptsache: Ich bin Opfer, also bin ich.

Ich habe mich keine Sekunde als „krank“, „nicht richtig“ oder sonstwas betrachtet, sondern fand und finde mein Sosein erheiternd.
Bejahung durch Mitmenschen bringt mir nichts, da ich jeden Menschen als ein Universum für sich wahrnehme.
_________________
Here come greetings from the fires of dusk, from all the thoughts you never dare to think, from all the choices you never dare to make - just a postcard from ground level and below.
(Thomas Feiner)
Nach oben
          
samweis
abgemeldet




Sexualität: keine Angabe
Anmeldungsdatum: 01.11.2017
Beiträge: 323
Wohnort: Blabla
BeitragVerfasst am: Sa Aug 25, 2018 16:58    Titel: Antworten mit Zitat

Ich sehe mich auch nicht als Opfer, aber bin schon mini angefressen,wenn mit einem Satz wie "ich hätte nur noch nicht die Richtige gefunden" mir die Fähigkeit abgesprochen wird selbst zu beurteilen, woran ,es' liegt. Ich ,hatte' die Richtige, dachte ich jedenfalls, und das über ca26 Jahre hinweg - wieviel ,richtiger' denn noch, bitte, und wie oft Werd ich das wiederholen können, glauben die, die das sagen? Ich bin nun 51, da sollte ich doch beurteilen können, wie ich ticke und wie nicht. Wohingegen es Menschen gibt, die mich und meine Orientierung sehr wohl falsch einschätzen können, aber für nicht möglich halten sich zu irren. Dadurch werde ich nicht zum Opfer - eben nur falsch eingeschätzt. Doch die Wahrnehmung in der Öffentlichkeit ist immer noch die einer Heteronorm, also ,muss die Minderheit sich irren'. Ironischerweise war diese Frau, die sich über 26 Jahre mit mir abplagte, auch die, welche mir am Vehementesten absprach überhaupt irgendwelche Rechte zu haben...
Nach oben
          
DasTenna




Alter: 37
Sexualität: Asexuell
Anmeldungsdatum: 24.10.2016
Beiträge: 1011
Wohnort: Saarland
BeitragVerfasst am: Sa Aug 25, 2018 21:43    Titel: Antworten mit Zitat

noli me tangere hat folgendes geschrieben:
Damit muss mensch umgehen können. Halte ich für einen Aspekt von Adoleszenz.
Mit ein paar blöden Sprüchen kann ein Mensch umgehen. Sollte eins auch. D´accord.
Davon abgesehen können die Folgen ein und derselben Handlung je nach Person vollkommen unterschiedlich ausfallen.
Es geht aber nicht um eine einzelne Handlung. Sondern um Dauerfeuer. Das hat Folgen auf die Psyche. Irgendwann richtet sich das Dauerfeuer entweder gegen eins selbst oder gegen die Außenwelt.
Und jeder weitere blöde Spruch befeuert das Ganze noch.
Das bedeutet jetzt nicht, dass auf einmal alle ihre Mitmenschen wie rohe Eier behandeln sollen. Das würde den Umgang miteinander schrecklich verkrampfen.

Selbstverständlich hatte die Kriminalisierung der Auslebung homosexueller Liebe schwerwiegendere Konsequenzen als beständige Selbsthinterfragung oder beständige Hinterfragung durch andere. Ich will auch nicht die Handlungen auf eine Stufe stellen - das wäre kackendreist -, wohl aber die Folgen für die Psyche, die durchaus ähnlich sein können.

noli me tangere hat folgendes geschrieben:
Ich habe mich keine Sekunde als „krank“, „nicht richtig“ oder sonstwas betrachtet, sondern fand und finde mein Sosein erheiternd.
Bejahung durch Mitmenschen bringt mir nichts, da ich jeden Menschen als ein Universum für sich wahrnehme.
Das freut mich für dich. Very Happy
Ich wäre froh gewesen, wäre ich in einem Umfeld groß geworden, in dem mir vorgelebt worden wäre, dass mein Sosein genauso gut und richtig ist wie das der anderen. Stattdessen wurde versucht, mich in eine Form zu pressen, in die ich nicht reinpasste. Ich habe ja selbst irgendwann versucht, mich da reinzupressen.
Bejahung im Sinne von "Nach dem Mund reden" braucht kein Mensch. Bejahung im Sinne von "Zeigen, dass ich so sein darf wie ich bin" sehr wohl.
_________________
I am normal. It´s the rest of the world that´s weird. - Ich bin normal. Der Rest der Welt ist schräg drauf. (Impulse - Bartholomew Allen II)
~~~
https://dasnixblix.wordpress.com/
Nach oben
          
Maz
ADMod Team



Alter: 43
Sexualität: keine Angabe
Anmeldungsdatum: 12.02.2005
Beiträge: 14128
BeitragVerfasst am: Sa Aug 25, 2018 22:51    Titel: Antworten mit Zitat

SchuffiPupsi hat folgendes geschrieben:

Weil diese Menschen genau das "Erwünschte" erzählen:
...


Selbst wenn man den Umstand ausblendet, daß hier fast jeder eine irgendwie "problematische" Vorgeschichte hat (ich auch aber ich habe mich nie wegen meiner hetero-semi-demi-romantisch-autochoris-whatever-asexuell Sache falsch gefühlt) ist das leider in gewisser Weise wohl (auch) ein "technisches" Problem. Siehe dazu auch den anderen Thread:
Es gibt ja quasi kein Merkmal an dem man Asexualität objektiv positiv festmachen kann. Also muß man entweder die eigene Gruppe aufwerten oder die anderen abwerten um ein "wir" Gefühl zu erzeugen.

Abgesehen von der auch schon erwähnten Problematik, daß selbst ein "wir sind voll normal" auch eher der Versuch ist den Umstand der nicht-Normalität (ggf. auch nur im rein statistischen Sinne, +-1% ist halt nicht die Norm) zu übertünchen.

Ein Forum in dem sich alle gegenseitig bestätigen wie normal und ok sie sind ist außerdem nicht gerade abendfüllend. Ein Spielfilm am Tv zeigt ja auch nicht den idyllischen Familienausflug der Müllers, der mit einem Glas Wein bei Sonneuntergang endet sondern bis die Sonne untergeht gab es mindestens eine Affaire und 2 Morde. Der Mensch braucht wohl auch immer wieder mal das Drama Wink
(wobei so eine "Anti-Film Film" als Experiment eigentlich mal interessant wäre. Schade daß das Fernsehen so Quotenfixiert ist)
_________________
Bei Problemen mit den Forenfunktionen: Forumsfeature-Guide


Zuletzt bearbeitet von Maz am Sa Aug 25, 2018 23:04, insgesamt 2-mal bearbeitet
Nach oben
          
SchuffiPupsi




Alter: 30
Sexualität: Asexuell
Anmeldungsdatum: 23.04.2012
Beiträge: 1581
Wohnort: In der Mitte von M-V
BeitragVerfasst am: Sa Aug 25, 2018 23:03    Titel: Antworten mit Zitat

Das sind mir zuviele Allgemeingültigkeiten, die eben nicht zutreffend sind.
Nicht jeder muss sich einer Gruppe zugehörig fühlen und sich deshalb was vermeintlich Positives ausdenken.
Nicht jeder muss "seine Gruppe" (so er sich in einer sehen mag) aufwerten.
Nicht jeder sucht in der virtuellen Welt mit fremden Menschen ein Wir-Gefühl.
Und nicht jeder Mensch braucht und sucht Drama.

Es gibt auch Menschen, die ganz unspektakulär zufrieden vor sich hinleben, ohne dabei sich und anderen etwas vormachen zu müssen.

Alle Menschen sind normal-nur eben jeder anders.
Dass du versuchst aus der Aussage "wir sind durch unsere sexuelle Orientierung, die Asexualität, nicht anders als alle Anderen auch anders sind" ein "eigentlich finden wir uns krank/unnormal und bestätigen uns deshalb selber und reden uns ein, wir wären normal" machst, finde ich tatsächlich fragwürdig.

Warum ist dem so?
Nach oben
          
Maz
ADMod Team



Alter: 43
Sexualität: keine Angabe
Anmeldungsdatum: 12.02.2005
Beiträge: 14128
BeitragVerfasst am: Sa Aug 25, 2018 23:06    Titel: Antworten mit Zitat

Da stellt sich aber dann doch die Frage warum man dann überhaupt noch in ein Form postet. Irgendeinen Grund wir es ja wohl haben oder nicht? Wink
_________________
Bei Problemen mit den Forenfunktionen: Forumsfeature-Guide
Nach oben
          
samweis
abgemeldet




Sexualität: keine Angabe
Anmeldungsdatum: 01.11.2017
Beiträge: 323
Wohnort: Blabla
BeitragVerfasst am: So Aug 26, 2018 1:36    Titel: Antworten mit Zitat

Allein die Möglichkeit diese Zeilen hier & jetzt hinterlegen zu können ist schon eine Verbesserung meines Lebensgefühls. In meinem Geist gehen viele Dinge vor sich (und wenn ich mir einige geradezu Hochwissenschaftliche Ausführungen ansehe, die hier gepostet werden, sind meine ,vielen Dinge' regelrecht winzig). Doch ich finde hier die Möglichkeit meine Gedanken zu äußern. Ohne sonst wem weh zu tun. Es fühlt sich gut und richtig an.

Das ist zunächst reiner Selbstzweck. Vieles ist zu sehr Teil meines individuellen Bedürfnisses um andere zu interessieren. Doch hin und wieder lese ich Zitate aus meinem Texten in anderen Posts und denke mir: 'Cool, da konnte ich einen Gedanken anregen, jemandes Einbahnstraße mit einer Richtung verbessern, an die diese Person noch nicht dachte usw.'. Ebenso wie mich z.B. diese Gedanken, die ich vorfand, anregen meinem Sinnieren Form zu geben.

Ich wehre mich gegen die inzwischen mehr und mehr Raum greifende Tendenz der Traumatisierungszuschreibung als Anlass für die Anwesenheit im Forum. Zwar hatte ich auch traumatisierende Erfahrungen in meinem Leben gemacht, wie wohl so ziemlich jeder Mensch; das gehört zum Phänomen Adoleszenz, wie hier schon geschrieben wurde.

Aber das ist nicht meine Begründung hier zu posten - es ist eine FOLGE des hier-im-Forum-Seins überhaupt erst von den Dingen in meiner Vita erfahren zu haben, DASS ich zu denen gehör, die traumatisiert wurden. Du lässt dich ja nicht beklauen um ne Anzeige aufgeben zu können - manchmal redest du mit besten Freund/innen und begreifst erst da 'mir ist was passiert' und dies führt zum Rat 'Geh zur Polizei!'

Ich fand letzten November hierher. Seither hab ich sehr viel über mich lernen dürfen. Viele Fragen wurden mir beantwortet, von denen mir zuvor gar nicht klar war, dass sie zum gleichen Themenkomplex gehört hatten. Neue Fragen taten sich auf, die zu stellen mir nie in den Sinn gekommen wäre, zum einen, weil mir nicht bewusst war, diese Unklarheiten im Geiste zu wiegen, zum anderen, weil mir ein Forum dafür fehlte, ehe ich hier eintraf.

Es ereigneten sich also mehrere Sachen zugleich bzw eins führte zum anderen: Wachwerden, Schaufensterbummel, Gleichgesinnten begegnen, Erkenntnis, Trost und Rat finden, Austausch, Anregung. Wahrscheinlich finden sich in dieser Beschreibung Viele wieder. Für mich ist das Hiersein im Forum wie ein Mix aus Marktplatz und Kuraufenthalt.

Danke für's Lesen, Gedanken austauschen und Posten lassen Wink
Nach oben
          
Windsurfhippie





Sexualität: keine Angabe
Anmeldungsdatum: 13.08.2005
Beiträge: 3235
Wohnort: NZ
BeitragVerfasst am: So Aug 26, 2018 5:00    Titel: Antworten mit Zitat

Ich denke, man muss wohl untertrennen, dass das Opfer-Betroffenheitsding neben oder abseits des Faktors Asexualität vorkommt. Eine verkrampft herangezogene Verknüpfung damit macht doch keinen konstruktiven Sinn.
Ehestens noch da, wo der direkte Erkenntnisweg zum asexuell sein durch Traumen verbarrikadiert wurde.
Ein Opferbewusstsein wird oft auch erst erlangt, wenn man damit Ernst genommen wird, was da passiert ist, oder lernt, man hat keine Eigenschuld dran und ist mehr als nur wertloser Dreck, zu dummes Ding, so ein Einbildungshansel, den man eh nicht Ernst zu nehmen braucht, oder durch Unterstellungen aller Art abgewimmelt wird.
Das sind doch aber gewöhnlich Dinge, die auf der anderen Seite unter auch noch da rangieren. So, wie Interessenlagen, Reise-Erfahrungen oder Unfälle auch.


SchuffiPupsi hat folgendes geschrieben:
Gefühlt unterstützt dieses Forum und die Moderation aber genau diese traumatisierten Menschen.
Warum?

Weil diese Menschen genau das "Erwünschte" erzählen:
- Sexuelle sind doof, krank, egozentrisch usw.
- asexuelle Menschen können keinen Sex machen/haben, ohne psychische Störungen davonzutragen (oder bereits zu haben)
- asexuelle Menschen, die nichts gegen Sexuelle haben, müssen auch sexuell sein

uvm.


Dafür sind die, welche das nicht so sehen, und alle, denen klar ist, dass sowas Quatsch mit Sauce ist, doch aber auch hier, um das zu dementieren bzw. über Möglichkeiten aufzuklären.

SchuffiPupsi hat folgendes geschrieben:
Solange Aussagen wie "Ich sah ein junges Mädchen, es löste Sexuelles in mir aus und belästigte mich damit-sie will eindeutig vergewaltigt werden" in einem öffentlich Forum stehen (dürfen/bleiben) und dieser User von der Moderation geschützt und unterstützt wird, wohingegen Leute, die das -berechtigt- richtigstellen, korrigieren und normalen Menschenverstand aufzeigen, des Trollens bezichtigt werden, wird sich auch nichts so schnell ändern können.


Das finde ich auch bedenklich, weil es sich auch so herum lesen lässt, als hätte der Mensch die Eingebung oder sich aufdrängende Gedanken in die Richtung, eine Straftat zu begehen, und man den wenigstens dazu zu bewegen versuchen könnte, das mal in einem therapeutischen Kontext anzusprechen.


SchuffiPupsi hat folgendes geschrieben:
Wobei ich persönlich nichts gegen Menschen mit Traumata habe. Es ist doch immer die Frage, ob Menschen sich hinter anderen Dingen/Bezeichnungen verstecken wollen. Das tut ja nicht jeder automatisch.


Das hält wahrscheinlich auch keineR lange durch, oder ihre/seine inneren Plagen und Druckstellen würden sie/ihn vor sich her treiben.

Deine Aussage über "normal sein" - Respekt! Ich denke Du gehörst zu etwa 15 Menschen auf der ganzen Welt, die das gecheckt haben. Die meisten Wissenschaftler oder Professoren/Lehrstuhlinhaber gehören nicht dazu. Wink

Maz hat folgendes geschrieben:


Ein Forum in dem sich alle gegenseitig bestätigen wie normal und ok sie sind ist außerdem nicht gerade abendfüllend.


Ist nicht an sich traurig, dass man so eine Idee erst haben muss? Individuen in Normwertungen zu pressen ebenso. Bestätigt es nicht, dass die Vorstellung davon, Menschen nehmen zu können, wie sie sind, naiv oder heuchlerisch ist?
Eine simple Anerkennung, als Mensch richtig zu sein, würde vielen schon viel bringen. Ich habe noch nicht rausgefunden, wem man in dieser Welt wie viel Geld dafür bieten muss, um das zu erreichen.
_________________
Wer später stirbt, erlebt den Tod derer, die früher sterben, und hat deshalb länger was zu lachen.
Nach oben
          
Beiträge der letzten Zeit anzeigen:   

Neue Antwort erstellen

Neues Thema eröffnen
   Forum für Asexualität Foren-Übersicht -> Gedanken Alle Zeiten sind GMT + 2 Stunden
Gehe zu Seite Zurück  1, 2, 3, 4, 5, 6, 7  Weiter
Seite 3 von 7

 
Gehe zu:  
Du kannst keine Beiträge in dieses Forum schreiben.
Du kannst auf Beiträge in diesem Forum nicht antworten.
Du kannst deine Beiträge in diesem Forum nicht bearbeiten.
Du kannst deine Beiträge in diesem Forum nicht löschen.
Du kannst an Umfragen in diesem Forum nicht mitmachen.


Powered by phpBB © 2001, 2002 phpBB Group

Impressum: AVENde versteht sich als Unterforum von AVEN. Ansprechpartner für die deutsche Seite (aven-forum.de) ist der Administrator "Dirk Walter". Kontaktadresse: Dirk Walter - Rehhütterstrasse 4 - 67165 Waldsee
email: aven.de@dirk-walter.de - Telefon: 06236/54804.
Beachten Sie auch: Forenregeln und Datenschutz