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Fehlendes Verlangen vs. fehlende Anziehung
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In welche Kategorie würdet ihr euch (eher) einordnen?
Ich empfinde keine/kaum sexuelle Anziehung zu anderen aber habe ein (gewisses) Verlangen/Bedürfnis nach sexuellen Handlungen/Aktivitäten mit anderen
10%
 10%  [ 10 ]
Ich empfinde keine/kaum sexuelle Anziehung zu anderen und habe kein/fast kein Verlangen/Bedürfnis nach sexuellen Handlungen/Aktivitäten mit anderen
57%
 57%  [ 59 ]
Ich empfinde eine (gewisse) sexuelle Anziehung zu anderen aber ich habe kein/fast kein Verlangen/Bedürfnis nach sexuellen Handlungen/Aktivitäten mit anderen
26%
 26%  [ 27 ]
Ich empfinde eine (gewisse) sexuelle Anziehung zu anderen und ich habe ein (gewisses) Verlangen/Bedürfnis nach sexuellen Handlungen/Aktivitäten mit anderen
7%
 7%  [ 7 ]
Stimmen insgesamt : 103

Autor Nachricht
Maz
ADMod Team



Alter: 42
Sexualität: keine Angabe
Anmeldungsdatum: 12.02.2005
Beiträge: 14107
BeitragVerfasst am: Mo Aug 20, 2018 16:55    Titel: Fehlendes Verlangen vs. fehlende Anziehung Antworten mit Zitat

Nachdem es ja kürzlich wieder hitzige Diskussionen zum Thema gab und ich schon lange das Gefühl habe, daß es mindestens zwei grundsätzlich unterschiedliche Arten gibt Asexualität sowie ggf. auch den Graubereich und die "Unentschlossenheit" wahrzunehmen versuche ich mit dieser Umfrage mal (ganz oberflächlich) die Hypothese anzutesten, daß es einen gewissen Widerspruch zwischen dem fehlenden Verlangen/Bedürfnis nach sexueller Interaktion bzw. nach sexuellen Handlungen/Aktivitäten mit anderen und dem empfinden von sexueller Anziehung gibt in dem Sinne, daß das Bedürfnis nach Handlungen mit anderen eher bei denen vorhanden ist die keine/sehr wenig Anziehung empfinden wohingegen das Bedürfnis nach Handlungen bei denen weniger ausgeprägt ist, die eine (gewisse) Anziehung empfinden.

Mal sehen ob sich da überhaupt irgendein Trend finden läßt, genau umgekehrt wäre natürlich auch interessant.

Die Umfrage richtet sich aber wohl eher an diejeningen, die nicht in allen Bereichen auf einer kompletten Nulllinie liegen, da die Frage dann (zumindest theoretisch) ja eigentlich nicht zu beantworten sein sollte Wink

Ein paar Rahmenbedingungen noch dazu:

1. Der Begriff der sexuellen Interaktion/Aktivitäten/Handlungen mit anderen sollte hier bitte wenn möglich eher weitläufig ausgelegt werden. Menschen für die Dinge wie Zungenküsse, Oralsex, BDSM, Petting, gemeinsames masturbieren, Cybersex, etc. keine sexuellen Handlungen/Interaktionen sind bitte nicht abstimmen, da von dem Standpunkt aus betrachtet mit keinem interpretierbarem Ergebnis mehr zu rechnen ist. Ob "einfache" Küsse oder Händchenhalten oder sogar Umarmungen schon sexuelle Handlungen/Interaktionen sind kann/muß aber natürlich jeder für sich selbst entscheiden

2. Ein Bedürfnis nach sexueller Interaktion mit Objekten oder virtuellen Personen im Bereich der Objektophilie, Fiktophilie und ähnliches sollte in dem Fall wohl auch wie eine normale Interaktion betrachtet werden, es sei denn es wird vom Betreffenden als reine Autosexualität bzw. Masturbationshandlung ohne Beteiligung von jemand "anderem" erlebt.

3. sexuelle Anziehung sollte auch etwas weitläufiger verstanden werden. Ich meine damit in dem Fall nicht nur eine Anziehung im Sinne von "boah xyz ist sowas von heiß, die/den würde ich sofort flachlegen wenn ich könnte" sondern auch eine sagen wir mal "erotische Anziehung" also eine Anziehung, die sich an eher oberflächlichen/körperlichen/optischen oder anderen direkt zugänglichen Merkmalen (wie Stimmmodulation, Bewegung, Geruch, etc. pp) festmachen läßt und die einen Charakter hat, der dann aber auch als sexuell interpretiert wird/werden kann.
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Paul65





Sexualität: Graubereich
Anmeldungsdatum: 26.09.2010
Beiträge: 560
Wohnort: FFM
BeitragVerfasst am: Mo Aug 20, 2018 19:19    Titel: Antworten mit Zitat

Das Problem bei solchen UmFragen ist doch wie schon hier dass viele natürlich so antworten wie es sein soll und nicht wie es ist.
Denn es kann nicht sein wie es ist, weil das darf nicht sein Wink
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Ich mag keinem Club angehören, der Leute wie mich als Mitglied aufnimmt - Groucho Marx
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Maz
ADMod Team



Alter: 42
Sexualität: keine Angabe
Anmeldungsdatum: 12.02.2005
Beiträge: 14107
BeitragVerfasst am: Mo Aug 20, 2018 19:28    Titel: Antworten mit Zitat

Das Ausmaß dieses Problems ist stark davon abhängig wie sehr das Gegenüber motiviert ist wahrheitsgemäß zu antworten und es hängt natürlich auch extrem von der Art ab wie die Fragestellung formuliert ist. Dann gibt es noch situative Faktoren etc. pp.

Im "Labor" kann man sowas teilweise kontrollieren (z.B. mit bzgl. der Fragestellung blinden Versuchsleitern, exakt gleichem Testumfeld, etc.) oder mit Randomisierungen statistisch ausgleichen. Im Internet geht das natürlich nicht. Daher kann man auch ausschließlich mit Internetumfragen keine wirklich seriöse Forschung betreiben.

Allerdings mitteln sich solche Effekt teilweise ja auch wieder gegenseitig raus. Insofern kann man bei einer ausreichend großen Stichprobe zumindest annehmen, daß kein völliger Blödsinn dabei heraus kommt. Wink

p.s. ein gewisser Trend zeichnet sich ja schon ab. 50% meiner Hypothese bestätigen sich vermutlich Wink
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Paul65





Sexualität: Graubereich
Anmeldungsdatum: 26.09.2010
Beiträge: 560
Wohnort: FFM
BeitragVerfasst am: Mo Aug 20, 2018 20:44    Titel: Antworten mit Zitat

es fehlt

Ich möchte keine/kaum sexuelle Anziehung verspüren wollen und habe daher kein/fast kein Verlangen/Bedürfnis nach sexuellen Handlungen/Aktivitäten mit anderen

Wink
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Maz
ADMod Team



Alter: 42
Sexualität: keine Angabe
Anmeldungsdatum: 12.02.2005
Beiträge: 14107
BeitragVerfasst am: Mo Aug 20, 2018 21:07    Titel: Antworten mit Zitat

Jetzt hör doch auf auf den Reaktanzknopf zu drücken. Ich meine diese Umfrage durchaus ernst.
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DasTenna




Alter: 37
Sexualität: Asexuell
Anmeldungsdatum: 24.10.2016
Beiträge: 1010
Wohnort: Saarland
BeitragVerfasst am: Mo Aug 20, 2018 21:41    Titel: Antworten mit Zitat

Von mir gelegentlich verunsichertem Nixblix ein paar Verständnisfragen:

Ist es schon Anziehung, wenn eins den Geruch eines Menschen einfach nur mag? In meinem Fall muss ich sagen, dass mir noch kein Mensch untergekommen ist, dessen Geruch oder Äußeres ich abstoßend finde. Künstliche "Duftmarken" zähle ich mal nicht (Parfums u.ä.). Wenn ich einen Menschen "abstoßend" finde, dann aufgrund seines Charakters oder, weil die Person nicht einschätzbar ist, sich deutlich verstellt oder zum Beispiel aggressiv wirkt.
Sexuelle Anziehung empfinde ich sicher nicht, sehr wohl aber romantisch-sinnliche Anziehung. Bei manchen Menschen könnte ich mir schon vorstellen, mich bei denen anzulehnen oder bei denen im Arm zu liegen. Und ästhetisch betrachtet finde ich manche Menschen einfach nur schön.

Wenn manche sexuelle Handlungen wie Zungenküsse zwar als angenehm empfunden werden können, aber nicht aktiv angestrebt werden, zählt das schon unter "Verlangen"?
Oder wenn in einer bestimmten Situation der Gedanke kommt "Das würde sich jetzt schön anfühlen.", die Person aber nicht darauf hinarbeitet, dass das auch passiert?
"Verlangen nach sexueller Interaktion" ist für mich absolut abstrakt. Beschreibungen mancher Bekannter zufolge soll das sich recht "animalisch" anfühlen. Und so was hab ich noch nie erlebt.

Wozu stehen "fast kein" und "kaum" in Relation? Ich kann mir vorstellen, dass die Häufigkeit der empfundenen sexuellen Anziehung/des empfundenen sexuellen Verlangens bei Allosexuellen von Person zu Person und dann auch wieder bei derselben Person je nach Alter und Umständen stark variiert.
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I am normal. It´s the rest of the world that´s weird. - Ich bin normal. Der Rest der Welt ist schräg drauf. (Impulse - Bartholomew Allen II)
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Darkstar
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Sexualität: keine Angabe
Anmeldungsdatum: 13.05.2018
Beiträge: 9
BeitragVerfasst am: Mo Aug 20, 2018 22:12    Titel: Antworten mit Zitat

Ich habe für die erste Option gestimmt. So verhält es sich bei mir.
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Maz
ADMod Team



Alter: 42
Sexualität: keine Angabe
Anmeldungsdatum: 12.02.2005
Beiträge: 14107
BeitragVerfasst am: Mo Aug 20, 2018 22:26    Titel: Antworten mit Zitat

bzgl. fast kein/kaum: damit wollte ich nur aussagen, daß man nicht auf einer Nulllinie liegen muss um in die Kategorie zu "passen". Im Zweifelsfall kann man den Mittelwert über das Leben hinweg nehmen, aber wenn man ganz streng ist zählt nur die Frage ob es schon jemals so war.

Auf die (rein) emotionale Seite wollte ich bzgl. der Anziehung nicht hinaus, sonst wäre ja quasi jede Form von Sympathie schon eine sexuelle Anziehung. Erotik würde ich persönlich auf der sexuellen Seite verorten aber die Romantik nicht. Wenn nun Gerüche z.B. nur mit Gefühlen verbunden sind, dann ist das noch nicht sexuell aber wenn sie mit dem Wunsch nach intimen Handlungen assoziiert sind schon.

Aber so enge Vorschriften sollten es nun auch nicht sein, mir geht es vor allem darum, daß ich eigentlich keine Leute erfassen will, die in etwa den Standpunkt haben "alles außer GV ist kein echter Sex und daher habe ich auch nur dann eine sexuelle Anziehung oder ein Verlangen wenn ich wirklich auf GV ausgerichtet bin". Die würden dann ja z.B. bei "weder noch" abstimmen gehören aber für mich sagen wir mal vorsichtig in eine völlig andere Kategorie als die Leute, die wirklich überhaupt keine Anziehung/Verlangen erleben.
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DasTenna




Alter: 37
Sexualität: Asexuell
Anmeldungsdatum: 24.10.2016
Beiträge: 1010
Wohnort: Saarland
BeitragVerfasst am: Mo Aug 20, 2018 22:49    Titel: Antworten mit Zitat

Alaska.
Danke für die Entwirrung des Fragenknäuels.

Meinst du mit "Erotik" das, was ich mit "Sinnlichkeit" meinte? Vielleicht meinen wir dann zwei verschiedene Dinge. Wahrscheinlicher ist, dass da die Übergänge fließender sind. keine Ahnung
Unter "sinnlichem Berühren" verstehe ich das "Befühlen", das "Erfassen mit allen Sinnen", das durchaus ein angenehmes, warmes, verliebtes Kribbeln in den Armen, am Rücken und in der Brust auslösen kann. Haut fühlt sich nun mal wärmer und weicher an als Kleidung. Und das Gefühl von Geborgenheit und Nähe stellt sich irgendwie viel intensiver ein.
Ähnlich schön, wenn auch nicht so intensiv, erlebe ich Hautkontakt zwischen mir und meinem "Heizkissen" a.k.a. Gnömchen.
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Maz
ADMod Team



Alter: 42
Sexualität: keine Angabe
Anmeldungsdatum: 12.02.2005
Beiträge: 14107
BeitragVerfasst am: Mo Aug 20, 2018 22:55    Titel: Antworten mit Zitat

Das wichtigste hab ich irgendwie vergessen:

DasTenna hat folgendes geschrieben:

Wenn manche sexuelle Handlungen wie Zungenküsse zwar als angenehm empfunden werden können, aber nicht aktiv angestrebt werden, zählt das schon unter "Verlangen"?


Das ist eine schwierige Frage, die man wohl nicht allgemein beantworten kann und die natürlich stark vom subjektiven Erleben abhängt aber ich würde ein "ja" zumindest nicht ausschließen.

Denn gerade in der Frage aktiv vs. passiv würde ich einen der zentralen Gründe vermuten warum Frauen (abgesehen von der wohl im Mittel auch deutlich geringeren Stärke der Libido) sich selbst öfter in die Kategorie asexuell einordnen als Männer.

Wenn jemand ein Leben lang immer gesucht wird bzw. in der passiven Rolle ist weil er übertrieben gesagt von der halben Welt als attraktiv wahrgenommen wird, dann würde derjenige doch quasi automatisch asexuell werden weil er ja immer nur reagieren aber nie agieren muß (bzw. auch nicht anders kann was dann natürlich wiederum auf der anderen Seite auch die Missbrauchsgefahr drastisch erhöht) wohingegen derjenige der aktiv wird/werden muß in der Konstellation immer der sexuelle Part wäre.

Irgendwer muß aber natürlich immer anfangen und damit hätte der "aktive Part" dann sozusagen die "Chance" auf Asexualität zwangsläufig verspielt während der "passive Part" immer "fein raus" ist Wink

DasTenna hat folgendes geschrieben:

Oder wenn in einer bestimmten Situation der Gedanke kommt "Das würde sich jetzt schön anfühlen.", die Person aber nicht darauf hinarbeitet, dass das auch passiert?


Hier würde ich noch deutlicher auf ja plädieren. Das ist denke ich eindeutig ein Verlangen, dem nicht nachgegangen wird, aber ob man das tut ist ja für die Orientierung erst mal unerheblich.

edit:
DasTenna hat folgendes geschrieben:

Meinst du mit "Erotik" das, was ich mit "Sinnlichkeit" meinte? Vielleicht meinen wir dann zwei verschiedene Dinge. Wahrscheinlicher ist, dass da die Übergänge fließender sind.


Ja da sind die Übergänge wohl fließend und auf welcher Seite das Empfinden jeweils steht muß doch jeder selbst entscheiden Wink
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Dirk Walter
ADMod Team



Alter: 47
Sexualität: Asexuell
Anmeldungsdatum: 30.05.2005
Beiträge: 1993
BeitragVerfasst am: Di Aug 21, 2018 7:14    Titel: Antworten mit Zitat

Zunächst einmal zum Begriff der sexuellen Anziehung. Es ist klar, dass der sexuellen Anziehung ein Trieb zugrundeliegt, der Drang sich fortzupflanzen. Dieser Trieb liegt im Unterbewusstsein - beeinflusst jedoch den Menschen. Wenn Menschen, die sexuelle Anziehung kennen, auf einen anderen Menschen treffen bei dem bestimmte Voraussetzungen enfüllt sind (Attraktivität, Gesundheit, Fruchtbarkeit, etc), dann übt das Unterbewusstsein einen starken Reiz aus, dem sich dieser Mensch nur schwer entziehen kann, weil es sich um einen Trieb handelt. Vor der sexuellen Anziehung bekommt der Empfänger Informationen (unterschwellige Signale, Geruch), nach denen das Unterbewusstsein entscheidet. Hier kommt natürlich auch oft das Stichwort: Pheromone.

Sexuelle Anziehung führt also - bei vorhandener Gelegenheit/Möglichkeit und wenn der Kopf sich nicht dagegen entscheidet - zu sexuellen Handlungen.

Wenn a) keine/kaum sexuelle Anziehung empfunden wird, aber dennoch ein Bedürfnis nach sexuellen Handlungen besteht, stellt sich natürlich die Frage, warum das so ist.

Ich denke hier sind vor allem Menschen zu finden, die stark in ihrer Sexualität verunsichert sind oder Menschen, bei denen der Kopf stark dominiert. Nach meinem Verständnis wird kein Asexueller Verlangen nach einer Aktivität haben, die er/sie als "sexuell" empfindet. Jetzt werden Handlungen aber nicht immer als sexuell empfunden - es ist eher so, dass der Verstand eines asexuellen Menschen gelernt hat, dass Handlungen wie Küssen oder auch Streicheln "sexueller Körperregionen" als "sexuell" zu bewerten sind. Menschen, die sexuelle Anziehung bzw "den Trieb" kennen, können meines Erachtens nicht wirklich nachvollziehen wie es ist diesen Trieb nicht zu kennen. Dann ist eine Brust nämlich einfach nur eine Brust und man mag vielleicht wie weich und warm sie sich anfühlt - verbindet das aber mit keinerlei sexuellen Gedanken. Es geht um Gefühl und Nähe zu dem anderen Menschen und wenn ein Wunsch dahintersteckt, dann der Wunsch dem anderen ganz nahe zu sein. Wenn auch nur das kleinste Anzeichen von Trieb im anderen erkannt wird - was DasTenna meint wenn sie schreibt "der Schalter" würde sich umlegen - wird die Situation auf der Stelle als unangenehm empfunden werden und man hat nur noch den Wunsch sich dieser Situation zu entziehen.

Eine Handlung ist niemals von Natur aus sexuell sondern vielmehr der sichtbare Ausduck einer Botschaft wie "ich fühle mich dir nahe" - oder auch "ich begehre dich und will dich körperlich spüren".

Die Gleichsetzung "sexuelle Handlung = sexuelles Empfinden" empfinde ich als sehr unfair, schon alleine aus dem Grund weil der betroffene Mensch sich dann von sichselbst entfernt und weniger sein Empfinden wichtig ist, als sein Denken. Sie wird z.B. denken "Als mein Freund meine Brust gestreichelt hat, hat mir das gefallen - also habe ich den Wunsch nach sexuellen Handlungen ja doch und unterdrücke vielleicht nur meine Wünsche oder bin verklemmt".

Menschen in dieser Kategorie oder mit einem Partner in dieser Kategorie werden vermutlich im Bett das eine oder andere ausprobieren und dann das Interesse daran verlieren - weil im Unterschied zu wirklichem sexuellem Verlangen diese "Neugier" nicht nachhaltig ist und nicht der eigenen Sexualität entspringt.

Wer ständig sexuelle Handlungen anstrebt wird meiner Meinung nach seine Selbstdefinition schnell überdenken, weil der Mensch einen Drang zur Konsistenz hat. Wenn Definition und Handlungsebene sich wiedersprechen kommt es zu einem inneren Konflikt der sich bis zu einer Krise ausweiten kann.

@Maz: Diese Künstliche Trennung zwischen Verlangen und Anziehung fördert diesen Konflikt, der in Wirklichkeit so nicht existiert.


Wenn keine sexuelle Anziehung empfunden wird und kein sexuelles Verlangen vorliegt - dann haben wir den Asexuellen, der mit sich im Reinen ist, der sich nicht als defizitär betrachtet oder glaubt einfach zu dumm zum Sex zu sein oder sich zu blöd anzustellen.


Wenn sexuelle Anziehung empfunden wird, aber kein Verlangen nach sexuellen Handlungen besteht ist vielleicht nicht ganz klar, ob das, was man empfindet wirklich sexuell ist. Wenn ich mit einer Frau Händchenhalte kann ich z.B. denken: "Mit einem Mann würde ich das jetzt aber nicht machen - also trenne ich sehr genau zwischen den Geschlechtern und es muss wohl sexuell sein". Ähnlich ist es, wenn ich weiß "Ich will eine Frau als Partner/Freundin - keinen Mann". Klar ist, dass auch Asexuelle eine Sexualität haben und ich behaupte mal, dass Präferenzen bei der Partnerwahl genauso wie ein evtl. vorhandener Kinderwunsch einen Menschen noch lange nicht allosexuell werden lassen. Ich bin überzeugt, dass viele Menschen Schwierigkeiten haben zwischen sexueller Anziehung und anderen Arten von Anziehung zu unterscheiden, weil der Begriff sehr schlecht zu greifen ist.

Wenn sexuelle Aniehung vorliegt und sexuelle Handlungen gewünscht sind, können wir streng genommen nicht mehr von Asexualität sprechen sondern bewegen uns maximal im asexuellen Sprektrum, weil Intensität u/o Häufigkeit geringer ist als das, was als "normal" empfunden wird. Hier kann an eigentlich nur den Rat geben sich niemals mit anderen zu vergleichen. Das macht nur unglücklich.

Menschen, die sexualfeindlich erzogen wurden oder sich selbst ein Modell zurecht gelegt haben, warum Sex schlecht ist und Menschen die sexuelle Mißbrauchserfahrungen haben neigen dazu, ihre Empfindungen zu leugnen, weil sie nicht sexuell leben wollen oder der zu betreibende Aufwand die Mühe nicht wert zu sein scheint. Diese Menschen empfinden Sex als total überbewertet und verstehen nicht, warum andere da so einen Wirbel machen.



Die Trennung zwischen sexueller Anziehung und sexuellem Verlangen macht für mich nicht wirklich Sinn und ich sehe die Gefahr, dass Menschen hier die ohnehin schon unsicher sind noch stärker verunsichert werden. Wenn man künstlich dafür sorgt die Anzahl (legitimer) Asexueller gering zu halten und die Menschen noch mehr zu verunsichern, dann muss ich schon an der Unvoreingenommenheit zweifeln.

Ob man asexuell ist oder nicht kann nicht rational entschieden werden, sondern wird - idealerweise in einer Beziehung - gefühlt. Bei einem allosexuellen Menschen stellen sich sexuelle Wünsche zwangsläufig ein, wenn die Möglichkeit da ist und die Situation passt. Bei einem asexuellen Menschen passiert das nicht.

Diese Trennung mag für Wissenschaftler interessant sein - einen praktischen Nutzen kann ich aber nicht erkennen.

Ich habe dennoch für die 2.Option hier abgestimmt.

LG
Dirk
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Maz
ADMod Team



Alter: 42
Sexualität: keine Angabe
Anmeldungsdatum: 12.02.2005
Beiträge: 14107
BeitragVerfasst am: Di Aug 21, 2018 10:42    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:

Diese Künstliche Trennung zwischen Verlangen und Anziehung fördert diesen Konflikt, der in Wirklichkeit so nicht existiert.


Also zunächst mal ist das alles ja sowieso letztlich virtuell. Wir reden hier ja (hoffentlich) nicht von realen Konflikten in der realen Welt.

Aber innerhalb dieser virtuellen Umgebung existiert ein "Definitionskonflikt" seit es Aven gibt (übrigens wurde das auch auf der US-Seite sehr oft diskutiert und wird es nach wie vor). Ich weiß also nicht was es nutzen soll alle Leute auf einer "Linie" zu haben. Neuen Nutzer können durchaus zu ihrer eigene Perspektive finden und benötigen dafür doch auch keinen völlig starren Rahmen. Die Asexuellen sind ja keine Partei. Für 99% der User stehen doch ihr individuelles Erleben und ihre individuellen Konflikte im Vordergrund.

Die Definition(en) von Asexualität wurden irgendwann (letztlich willkürlich) festgelegt. z.B. wurde Asexualität ja auch schon mal als Nonlibidoismus definiert. Eine Definition die dann quasi mangels Masse verworfen wurde. Und hier in Deutschland haben wir eben auch eine etwas andere Variante (die aber in ähnlicher Form z.B. als "desire for partnered Sex" auch auf Aven-US diskutiert wird).

Die Frage ist also wie viele Menschen mit einer bestimmten Definition etwas anfangen können. Diese Frage und was die Begrifflichkeiten bedeuten prägt die Diskussionen auf Aven seit es das Netzwerk gibt.

Der Hauptgrund warum wir ja von der sexuellen Anziehung "abgekommen" sind ist (im übrigen kam das Problem ja gerade wieder in der Umfrage zur AIS-Score auf) ganz banal, daß der Begriff "sexuelle Anziehung" und was das eigentlich sein soll sehr oft nicht verstanden wird. Das kann im Prinzip die Identifikation/Selbstfindung mindestens genauso erschweren wie die Problematik scheinbar "widersprüchlicher" Definitionen.

Die Umfrage ist übrigens nicht "politisch" gedacht. Ich denke nämlich tatsächlich, daß Menschen ohne Bedürfnis/Interesse/Verlangen (wasauchimmer) an sexuellen Handlungen aber mit sexueller Anziehung (in die Kategorie gehör ich eher und zumindest nach der AIS Score falle ich ins Spektrum derer, die sich als asexuell bezeichnen würden auch wenn ich mich selbst überhaupt nicht mehr festlegen kann/will) nicht verstehen (so meine Hypothese) warum sexuelle Anziehung als so relevant für den Begriff erachtet wird und die Versuche alle möglichen Formen von Anziehung in Abgrenzung zur "rein sexuellen" als "nicht-sexuell" zu betrachten eher als künstlich oder sogar als "Wunschdenken" erleben wohingegen Menschen ohne sexuelle Anziehung demgegenüber dann (so meine Hypothese) eher weniger einen Widerspruch zwischen dem freiwilligen ausführen intimer Aktivitäten und Asexualität sehen, da ohne die Komponente der Anziehung den Handlungen selbst quasi schon das sexuelle Element fehlt (was wiederum denen, die Anziehung kennen als absurd erscheint. Mir geht es jedenfalls so). Und das wiederum könnte ja dann doch häufig zu Missverständnissen führen.

Ob das allgemein so ist kann man zwar anhand der Umfrage nicht direkt herausfinden (wollte ich an der Stelle auch nicht so direkt) aber die Frage ob verschiedenen Varianten überhaupt existieren (offensichtlich ist das der Fall) und wie es mit der Häufigkeit aussieht finde ich vor dem Hintergrund durchaus interessant.
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Sandkastenzorro
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Alter: 39
Sexualität: keine Angabe
Anmeldungsdatum: 03.04.2011
Beiträge: 3580
Wohnort: Fairvale
BeitragVerfasst am: Di Aug 21, 2018 11:29    Titel: Antworten mit Zitat

Ich kann bei dieser Umfrage nicht abstimmen, weil sich alles davon "falsch anfühlt". Ist bei mir grundsätzlich so bei Umfragen dieser Art. Wenn eine der Möglichkeiten mal in die Nähe von dem kommt, was ich anklicken könnte, wäre das aber alles immer nur mit einem "ABER" dahinter wirklich gültig. Ohne jedes "Aber" und fortlaufend weitere Erklärungen, wäre es ne Falschstimme.

Frau Meier... bitte nehmen Sie an dieser Umfrage teil. Wir wollen von Ihnen wissen, ob Sie Frösche mögen.

Ja, ich mag Frösche. Theoretisch. Vielleicht. Also, nicht in Wirklichkeit, aber eigentlich schon. Aber eigentlich auch nicht.

Wie meinen?

Naja, ich mag meine Vorstellung von Fröschen.

Das heisst also, sie mögen Frösche so ganz generell?

Naja nein. Ich finde Frösche schon eklig und hässlich und irgendwie scheisse, aber manchmal mag ich einen bestimmten Frosch, der aber nicht existiert. Also, ich mag meine Vorstellung von einem bestimmten Frosch, der nicht existiert.

Sie wollen mich verarschen, oder? Können Sie nicht einfach nur diese eine, simple Frage beantworten: Mögen Sie Frösche?

Können Sie die Frage bitte umformulieren? Ansonsten kann ich sie nicht beantworten.

Und wie sollte ich die Frage bitteschön umformulieren?

Sie könnten sowas sagen wie "Mögen Sie generell Frösche, wie sie auf dieser unserer Welt auf der Realitätsebene exisitieren und haben diese Frösche eine Art Anziehung auf Sie?"

Das würde aber die Umfrage verfälschen.

Das würde meine Antwort aber ebenfalls, solange man sie nicht umformuliert.

*seufz* Also gut, mögen Sie Frösche auf dieser, realen Ebene in unserer Welt?

Nein. Es sei denn, ich lerne einen kennen, den ich mag. Aber dazu muss er schon sehr überzeugend sein.

Aber dann würden Sie diesen einen Frosch mögen?

Nein. Ich würde meine Vorstellung von ihm mögen und in der Realität möchte ich ihn nicht haben.

Herrgotteinsfuffzich, also mögen Sie Phantasiefrösche und damit mögen Sie Frösche!

Kann man noch sagen, man mag Frösche, wenn es nur um die Vorstellung eines bestimmten Frosches geht und alles, was sich rund ums Mögen abspielt oder nicht, in der Realität aufs selbe hinauslaufen würde, als würde man keine Frösche mögen, weil es absolut keinen Unterschied macht?

Wissen se wad, Frau Meier... ich lass mich einweisen!

Grüßen Sie Doktor Schulze von mir, wir kennen uns schon ewig.
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samweis
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Sexualität: keine Angabe
Anmeldungsdatum: 01.11.2017
Beiträge: 323
Wohnort: Blabla
BeitragVerfasst am: Di Aug 21, 2018 11:30    Titel: Antworten mit Zitat

Maz hat folgendes geschrieben:
Also zunächst mal ist das alles ja sowieso letztlich virtuell. Wir reden hier ja (hoffentlich) nicht von realen Konflikten in der realen Welt.
Doch, tun wir. Es gibt Menschen, die diese virtuelle Diskussion als realen Autoritätspostulat für bare Münze nehmen, da diese Dinge ja geäußert werden von z.B. ADmin's, die ja schon seeehr lange in diesem Forum unterwegs sind und qua existentia et per se WISSEN MÜSSEN , was die Wahrheit ist, und deren Aussagen - so hypothetisch sie auch sein mögen - nicht zu hinterfragende Gesetze sind. Die geneigten ADmin's mögen an der Stelle anführen, dass wir alle hier erwachsen seien: sind wir nicht - es gibt einerseits Jugendliche, deren Erfahrungen noch nicht denen von Erwachsenen entsprechen, und die durch die theoretischen Diskussionen entscheidend beeinflusst werden können, und es gibt Erwachsene, deren Erlebnishorizonte durch brutale Übergriffe und menschenverachtende Verbrechen im Jugendlichenalter festgepinnt wurden, die also immer noch im Gefühlsuniviersum Jugendlicher unterwegs sind!!

Maz hat folgendes geschrieben:
Ich weiß also nicht was es nutzen soll alle Leute auf einer "Linie" zu haben. Neuen Nutzer können durchaus zu ihrer eigene Perspektive finden und benötigen dafür doch auch keinen starren Rahmen.
Wie wahr, wie wahr !!

Maz hat folgendes geschrieben:
Die Definition(en) von Asexualität wurden irgendwann (letztlich willkürlich) festgelegt.
Und darin die ganze Problematik: es gibt Menschen, die suchen hier Orientierung und denken sich, dass das hier der Heilige Gral der Orientierungsfindung sei. Wegen der vielen Antworten, die es gibt, werden die als "Leuchttürme" wahrgenommenen Super-Antwortenden zu Autoritäten - was die posten, gilt. Hierin liegt eine hohe Verantwortung dieser Meinungsführerschaften und Deutungshoheiten - vielleicht sollten sich die ADmin's mit Meinungen ganz zurück halten und nur noch der Verwaltung nachkommen!
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Maz
ADMod Team



Alter: 42
Sexualität: keine Angabe
Anmeldungsdatum: 12.02.2005
Beiträge: 14107
BeitragVerfasst am: Di Aug 21, 2018 11:40    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:

Doch, tun wir. Es gibt Menschen, die diese virtuelle Diskussion als realen Autoritätspostulat für bare Münze nehmen,


Dann dürfen Leute sobald sie von irgendwem als Autorität wahrgenommen werden nichts mehr sagen weil es sonst Leute geben könnte die glauben alles was aus deren Munde komme sei die ultimative Wahrheit. Ich weiß zwar im konkreten Fall immer noch nicht so recht wie das das Leben von Menschen in der realen Welt nachhaltig beeinflussen kann aber das scheint mir jetzt auch nicht wirklich umsetzbar.

Zitat:

Hierin liegt eine hohe Verantwortung dieser Meinungsführerschaften und Deutungshoheiten - vielleicht sollten sich die ADmin's mit Meinungen ganz zurück halten und nur noch der Verwaltung nachkommen!


Ich glaube du übersiehst, daß diese Leute Foren oft am Leben erhalten. Und da geht es nicht nur um einen Admin-Status sondern eben auch um Dinge wie Postcount, Zeit der Mitgliedschaft, etc.

Man kann sich im Prinzip natürlich überlegen die Accounts zu trennen, also einen Account für Beiträge und einen anderen (der nie aktiv an Diskussionen teilnimmt) für die Verwaltung. Aber wenn ich hier als Neueruser0815 aktiv werde und dann irgendwann meine 500 Beiträge geschrieben habe bin ich auch wieder eine "Autorität". Mal abgesehen davon, daß ich es albern finde die eigene Funktion verstecken zu müssen. Das ist so als ob ein Personalchef sich während der Arbeitszeit eine Clownsmaske aufsetzt damit er nicht erkannt wird und heimlich nach Dienstschluss Kündigungen schreibt.

edit noch hierzu:
Zitat:

es gibt Erwachsene, deren Erlebnishorizonte durch brutale Übergriffe und menschenverachtende Verbrechen im Jugendlichenalter festgepinnt wurden, die also immer noch im Gefühlsuniviersum Jugendlicher unterwegs sind!!


Die Seite ist nicht als Seite für (sexuell) traumatisierte Menschen konzipiert (im übrigen auch nicht als Seite für Jugendliche...aber da tragen auch die Eltern eine Verantwortung).

Wäre sie das müßte sie wohl komplett andere Regeln haben und eine völlig andere Linie verfolgen.

Vielleicht erklärt auch das einiges an Mißverständnissen.
Das wird nicht gerne thematisiert aber man kann die statistischen Auffälligkeiten nun mal auch nicht wegleugnen und eine Unabhängigkeit zwischen (insbesondere frühkindlichen) traumatischen Erfahrungen und der Entwicklung sowie der Wahrnehmung der eigenen Sexualität (inklusive der Komponente "Orientierung") anzunehmen ist schon eine sehr gewagte Hypothese.
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