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Asexualität + Scham/Körperbild/Essstörungen
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SchuffiPupsi




Alter: 30
Sexualität: Asexuell
Anmeldungsdatum: 23.04.2012
Beiträge: 1581
Wohnort: In der Mitte von M-V
BeitragVerfasst am: Mi Nov 29, 2017 20:00    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Man beschäftigt sich (aufgrund einer Essstörung z.B.) in der Jugend viel mit dem eigenen Körper, empfindet ihn als abstoßend, schämt sich dafür, kann ihn nicht als (sexuell) anziehend empfinden und entwickelt so eine Hemmung vor (tatsächlich stattfindender) Sexualität.

Ich habe mich nie großartig mit meinem Körper befasst, nein.
Ich fand ihn auch nie abstoßend, nein.
Ich habe auch so gut wie kein Schamgefühl, nein.
Und Hemmungen habe ich auch nicht, nein.

Ganz im Gegenteil-ich liebe meinen Körper dafür, dass er von ganz alleine so schön ist, wie er ist.
Ich weiß, wie ich ihn in Szene setzen kann, wenn ich das möchte. Lege da aber seltenst Wert drauf, da ich eher auf Funktionalität bedacht bin.
Aber es ist schön zu wissen, wie man wirken kann, wenn man möchte. Wink
Zitat:
Ein gelerntes Vermeiden von sexuellen Handlungen eher als ein inneres Bedürfnis?

In meiner "Jugend" entwickelte sich mein Sozial- und Sexualverhalten vollkommen normal.
Ich wusste ja nicht, dass andere anders empfinden und arrangierte mich damit, dass zu dem, was ich mag (das Drumherum), Sex und Co. eben dazugehören.
Auch hier musste ich nie "vermeiden" oder habe schlimme Dinge erlebt.
Ich stellte nur später fest, dass ich -aus mir heraus- gar kein Verlangen empfand und empfinde.

Ich fand meinen Partner, "Liebe", Akzeptanz und somit auch zu mir. Es gab keine Gründe mehr, Sex und Co. zu machen.
Und im Rahmen dieser Selbstfindung verstand ich den Unterschied zwischen mir und "normal Sexuellen" und konnte auch dazu stehen.

Das alles ohne irgendwelche Probleme mit mir oder meinem Körper.
Es ist sogar eher andersherum-in einer schwierigen Zeit im Jugendalter habe ich vermutlich sogar einiges mit Körperlichkeiten versucht zu kompensieren und zu erreichen. Nicht in einer auffälligen Art und Weise, aber rückblickend -so ohne eigentliches Verlangen- schon, da es ja nur Mittel zum Zweck für mich war.

Ich kann deine Hypothese nicht bestätigen, eher sogar widerlegen. Wink
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Windsurfhippie





Sexualität: keine Angabe
Anmeldungsdatum: 13.08.2005
Beiträge: 3235
Wohnort: NZ
BeitragVerfasst am: Do Nov 30, 2017 2:16    Titel: Antworten mit Zitat

Ich antworte mal aus meiner Sicht, ohne jetzt die ganzen Antworten der anderen zu lesen. Sonst verfälscht das womöglich einiges oder ich verzettle mich sofort. Ich bin allerdings nicht unsicher über meine Asexualität, sondern in den hohen Neunzigerprozenten exklusive methodischer Irrtumsklausel sicher darin. Wink

Als "abwertend" würde ich eine These nicht nehmen.Höchstens den Versuch, damit zu generalisieren oder ein Bestreben, Asexualität als Empfinden von Menschen zu leugnen, die sich da reinzählen, weil ihnen sexuelle Anziehung oder das Interesse an sexueller Interaktion unbekannt sind.

Ein interessanter Gedanke steckt da schon irgendwie drin. Allerdings halte ich das eher für Aspekte eines Lebenslaufs, die, wie so vieles andere, nicht zwingend zusammenhängen müssen. Vielleicht ist das in einiger Leute Erfahrung auch irgendwie verknüpft, aber vielleicht anders, als man sich das vorstellen will.

Man hat dann erstmal mehrere Verlaufsachsen, die hier zusammen kommen. Zum einen das Schamgefühl als Resultat je nachdem, wie man erzogen wurde.
Die etwaige Essstörung, oder auch, wenn man gewöhnlich isst, Einflüsse aus der Genetik, Neigung zu Untergewicht oder Übergewicht, Schilddrüse usw.
Daneben die Selbstwahrnehmung im Gegensatz zur Fremdbewertung, und wie stabil die Persönlichkeit sich zu diesen Dingen verhält.
Dazu kommt dann obendrein noch das Verhältnis, das man zu Sexualität hat, oder die Selbstfindung zu dem Thema. Und ob man Attraktivität für was Wichtiges hält oder eher nicht.

Dann könnte man dazu erheben, ob viele "hässliche" Menschen eher asexuell ticken, oder vielleicht Leute mit körperdysmorpher Selbstwahrnehmung, oder eben auch Leute mit dysmorphen Körpern, die sich für attraktiv halten, als Kontrastgruppe, das wäre etwa das Gegeteil von darum Bescheid wissen, dass man "unsexy" ist.

Einige dieser Haltungen kommen in meinem Leben vor und waren, bevor ich über Selbstdisziplin, so essen, wie ich es kontrollieren kann, und bevor ich mit intensiv Sport anfing, ein zentrales Thema, das die meiste Zeit des täglichen Handelns konsumierte. Als Kind, jugendlich und jung Erwachsener jedenfalls.

Allerdings völlig losgelöst von irgendwelchen Sex-Themen, die mich kaum am Rande je berührten. Wonach ich auch kein Streben oder Interesse entwickelte. Hat mich eher gelangweilt oder latent genervt, als die sich an der Schule damit befassten. Verständnislosigkeit war da noch das Übliche, Kopfschütteln darüber.
Kein Vermeiden von Dingen, die nicht da sind. Keine Hemmungen gegenüber etwas, das nicht interessiert.
Als Kind war ich da eher so auf dem Trip, dass das irgendwann zur rechten Zeit schon von alleine entsteht und zur allgemeinen Erwartungshaltung gehört, die man dem Verlauf des Erwachsenenlebens dann zuschreibt. Verliebem verloben und heiraten, ungefähr in der Reihenfolge. Nur habe ich mehr und mehr bemerkt, dass mich niemand dazu zwingen kann, genau das zu absolvieren. Zumal das Interesse nicht kam.

Natürlich war ich wegen des Dickwerdens und noch anderer Dinge ein sehr unglückliches Kind, Hänsel-Opfer ersten Grades, konnte mich nie mit diesem Körper anfreunden, zumal ich mich im "inneren" Selbstbild immer als schlank wahrnahm, und die Übergewichtigkeit als Art Krankheit verstand. Den Körper als Feindbild sah, weil er sich meiner Kontrolle entzog. Als Fettgefängnis, um so weiter mich diese Entstellung von meinem inneren Selbstempfinden entfernte.
Und ja, ich kann den Körper auch heute noch nicht leiden und hätte lieber einen anderen.
Schamgefühle wurden zuhause und von der katholisch konservativen Umgebung explizit gefördert und anerzogen. Das finde ich isoliert von dem anderen religiösen Mist gar nicht weiter schlimm, da mich das "zu Freie" auf dem Gebiet was offenbar andere bevorzugen, auch nie zur Entdeckung verlocken konnte. Schamgefühl finde ich ganz gut, weil es zu einem anständigen Umgang unter Menschen beiträgt. So entwickeln sich Manieren.

Das Desinteresse anderer an "Anmachen" ist mir nicht aufgefallen, weil ich sowieso nicht kapiert hätte, wann eine solche Situation zutrifft. Das erkenne ich heute noch nicht mal, bzw. kommt es nicht vor. Mir wäre es nicht aufgefallen, wenn es das je gab. Wahrscheinlich ralle ich diese Signale einfach nicht. Als mit meinem eigenen Desinteresse komplimentäre Umgangsform hätte ich es wohl zu schätzen gelernt, wenn mir je bewusst geworden wäre, worum es bei sexueller Anziehung geht. Ich habe nie gelernt, was das überhaupt sein soll.

Natürlich störte mich das Mobbing erheblich und die Art, wie man als dicker Mensch andauernd abgewertet und niedergemacht wird. Bzw. störte es mich, zu einer Art Dritte Klasse-Menschen deswegen einsortiert zu werden, und bestimmte Ebenen der gesellschaftlichen Teilhabe allein deshalb gar nicht erreichen zu können. Seien es bestimmte Sportarten, die einen trainierten Körper erfordern, oder etwa die Möglichkeit, coole Klamotten zu tragen.
Und das hatte egoistische Gründe, so wie alle Möglichkeiten nutzen können wollen. Ich kämpfte gegen diesen Körper für mich alleine, und nicht, um es anderen recht zu machen. Ich wollte unbedingt Windsurfen gehen, Snowboarden und Skaten, und nicht immer nur zugucken müssen. Ich wollte ohne zu keuchen und auf halber Strecke zusammenzubrechen die 10km laufen, oder mit dem Mountainbike querfeldein anstatt immer nur geraden Straßen nach fahren. 87 Kilo leichter alles kein Problem. Von wegen dysmorphe Wahrnehmung usw.

Sport hat mir natürlich eine Verbesserung meiner Konstitution gegeben, mein Balance-Gefühl um 5 x 100% aufgemotzt und die Tage in denen ich ein Bewegungslegastheniker war, gehörten fortan der Vergangenheit an. Viele der verfluchten Kilos zum Glück auch.

Wenn Du darauf hinaus willst, dass solche Themen einfach zu viel der ganzen Lebenszeit auffressen, in der andere Menschen ohne solche Hindernisse Freunde finden, mit Leuten was unternehmen oder Beziehungen aufbauen, trifft das natürlich zu einem großen Teil zu. Man wird von Leuten gemiieden und nicht ausgewählt. Man findet keine dauerhaften Sozialkontakte -- gut, da kommt noch der Autismus als Faktor dazu. Aber das betrifft hauptsächlich so, wenn man das andere überhaupt anstrebt oder mal haben möchte.

Bis hin zu Beziehungen oder Sexualität. Wenn man daran sowieso nie ein Interesse fand, ist die Selbstwahrnehmung oder ein Potenzial aufs Sexy-Sein-Können einfach ebenso uninteressant, und gar nicht relevant.
Da konzentriert sich das eher auf Gesundheitsaspekte, und dass man nicht mit Mitte 30 an Herzinfarkt drauf geht oder das metabolische Syndrom sich nicht zu doll um die Organe wickelt.

Also ob Körperwahrnehmung, Hässlichkeit und sich schämen die Neigung zur asexuellen Entfaltung auslöst oder nur begleiten kann?
Kann ich nicht sagen.
Was ist mit all den "Hässletten"*, die trotzdem sexuell sind, Partner suchen, sich Partner wünschen oder sogar Beziehungen gegründet haben? Wären die gemäß der These demnach alle selbstbefindlich glücklich und zufrieden mit sich? Können sie nur so ihre sexuellen Interessen aufbauen, indem ihnen ihr Körperbau oder Annorexia bulimosa herzlich egal sind, das also kein Grund für Schamgefühle oder sich genieren darstellt?

Davon abgesehen gibt es noch die Leute, die sich zwar nichts Schönes anzuziehen wagen und auch keine sie interessierenden Leute ansprechen trauen, aber da ist das wohl eher so ein Ding von Schüchternheit und manchmnal antiquarisch romantischen Vorstellungen, als von Selbstwahrnehmung oder Essstörung.

Asexualität sehe ich eher als Grundtenor, wenn man so will. Unter Asexuellen gibt es jede Menge Menschen mit Problemen, wie es sie auch unter Fußballfans oder Haltern von Pommerngänsen gibt. Persönlichkeiten können ziemlich viele Aspekte auf sich vereinen, auch ohne dass eines die Ursache des anderen sein muss.

Leute sind ja auch nicht deshalb blind, weil sie sich für Glubschaugen schämen. Viele werden halt so geboren.

*tm by 'Marco'
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Wer später stirbt, erlebt den Tod derer, die früher sterben, und hat deshalb länger was zu lachen.


Zuletzt bearbeitet von Windsurfhippie am Fr Dez 01, 2017 2:03, insgesamt 2-mal bearbeitet
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DasTenna




Alter: 37
Sexualität: Asexuell
Anmeldungsdatum: 24.10.2016
Beiträge: 1012
Wohnort: Saarland
BeitragVerfasst am: Do Nov 30, 2017 16:42    Titel: Antworten mit Zitat

Liebe kreta,

"Abwertend" erscheinen mir deine Gedankengänge nicht. Es ist ein Diskussionsforum und du möchtest nun einmal über ein Thema diskutieren, das dich beschäftigt Very Happy
Rückblickend vermute ich, dass mich die Veränderungen meines Körpers zwischen 11 und 13/14 Jahren deshalb so gestört haben und ich sie als hässlich empfunden habe, weil ich Kind bleiben wollte. Da spielen allerdings verschiedene Faktoren hinein. In erster Linie bin ich zu früh erwachsen geworden und habe zu früh Verantwortung für mich und meinen Bruder übernehmen müssen. Als wir 1994 zu meinem Papa gezogen sind, dachte ich, ich könnte endlich eine Kindheit haben.
Zwischen 13 und 16 Jahren legte ich enorm an Gewicht zu, bis ich mit 16 Jahren bei 97 kg die Notbremse zog und erstmal auf eigene Faust 15 kg abnahm. Bei plusminus 80 kg ist es seither weitgehend geblieben - von einer kurzen Phase der Schlankheit nach meiner dritten Beziehung einmal abgesehen - damals war ich auf 65-69 kg runter. Ich empfand und empfinde mich aus ästhetischer Sicht als hässlich, aber ich erkannte Vorteile dieses Umstandes: Hässliche Leute werden nicht angemacht, für die interessiert sich niemand. Und angemacht werden wollte ich nicht, weil ich nicht damit umzugehen wusste. Wusste ich, weil mir das mit 13 im Frankfurter Zoo mal passiert ist, als ich kurz mit meinem damals einjährigen jüngsten Bruder alleine war. Ich war vollkommen überfordert mit der Situation und meine Stiefmama hat den Kerl dann abgewimmelt. Sie hat mich dann aufgeklärt, dass der gerade mit mir geflirtet hätte.
Meine Kleidung war schon immer absichtlich weit, nicht nur, weil das bequemer ist, sondern auch, weil ich so "weibliche Rundungen" kaschiere. Wenn mir jemand zu "figurbetonter" Kleidung riet, habe ich dieser Person den Vogel gezeigt, weil a) niemand meine Figur betont sehen möchte (am allerwenigsten ich) und b) ich mich so nicht wohl fühle. Aber selbst bei schlanken Menschen kann ich nicht nachvollziehen, wenn "figurbetont" bequem vorgezogen wird.
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I am normal. It´s the rest of the world that´s weird. - Ich bin normal. Der Rest der Welt ist schräg drauf. (Impulse - Bartholomew Allen II)
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irgh




Alter: 29
Sexualität: Asexuell
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BeitragVerfasst am: Do Nov 30, 2017 19:49    Titel: Antworten mit Zitat

Also ich denke auch ein Großteil des Schamgefühls ist antrainiert während der Kindheit, frühen Jugend. Wenn zu Hause häufiger zum Beispiel die Eltern nackt rumrennen, werden die meisten Kinder sich auch nicht wirklich schämen das später zu tun. Wenn die Eltern ihren Kindern ständig erzählen, dass man immer angezogen sein müsse, werden Kinder das so übernehmen. Wenn in der Jugendzeit die ganzen anderen Jugendlichen dich immer fett nennen und deswegen ausschließen, wird das ein Schamgefühl geben. Dennoch sind viele dieser Menschen, die sich für ihren Körper schämen, ja nicht asexuell, sie haben nur eventuell Angst sich einem Partner zu zeigen, oder halt keinen zu bekommen, weil sie "hässlich" sind. Wenn man ein selbstreflektierter Mensch ist, wird einem aber klar sein, ob das der Grund ist oder ob man wirklich kein Verlangen hat.

Nehme ich mal mich als Beispiel: Ich habe ein Doppelkinn und einen viel zu dicken Bauch, das mag ich persönlich nicht. Wenn ich das beides wegzaubern könnte, würde ich das sofort tun. Noch viel schlimmer finde ich, und dafür schäme ich mich vor mir selber in der Tat, ist, dass ich völlig unfit bin, keine Muskeln mehr im Arm, Kondition so das ich ins Keuchen komme, wenn ich Treppen hochlaufe ect - das ist viel schlimmer, all diese Phänomene haben aber nix mit meiner Sexualität zu tun. Ich denke, ich könnte auch einen Körper wie - hrm ich muss jetzt ernsthaft online nach einem bekannten Menschen suchen, der für mich einen schönen Körper hat? okay, also sagen wir einfach, ich hätte einen Körper den ich mir wünschen würde, hübsche Rundungen, immer noch ein bisschen fett auf den Rippen, aber vorallem in der Lage auch 20 min Parcour durch die Stadt (okay nein, ich wäre ja immer noch zu winzig dafür) zu laufen ohne Probleme, ich denke ihr versteht was ich meine, ja also ich hätte meinen Idealkörper, dennoch wäre ich immer noch asexuell, denn das Verlangen würde ja immer noch nicht da sein.

Ich merke zum Beispiel, dass diese Schamgefühle, die ich meinem Körper wegen durchaus manchmal habe, signifikant geringer werden, wenn ich zum Beispiel beim Sport machen bin, denn dann tue ich ja was nützliches für dieses Körperbild, dennoch könnte auch dann Adonis vor mir stehen und es wäre vielleicht ästhetisch ansehnlich, aber mehr auch nicht.

Verlangen hat denke ich nie etwas mit dem Körperselbstbild zu tun - nur die Auslebung, bei manchen vielleicht auch die Wahrnehmung dessen, wird davon sicher beeinflusst.
Ein sexueller Mensch, der sich selber als "hässlich" empfindet, wird aber immer noch sexuelle Wunschträume haben, ein asexueller eben nicht.
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DasTenna




Alter: 37
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BeitragVerfasst am: Fr Dez 01, 2017 7:29    Titel: Antworten mit Zitat

irgh hat folgendes geschrieben:
[...] ja also ich hätte meinen Idealkörper, dennoch wäre ich immer noch asexuell, denn das Verlangen würde ja immer noch nicht da sein.
Das ist genau der Punkt. Ich hatte ja mal eine Weile lang eine für mich gute Figur. Das war die Zeit, in der ich dann auch mal figurbetonende Oberteile gekauft und getragen habe, weil es zum ersten Mal nicht lächerlich, sondern gut aussah. Aber ich fühlte mich unwohl, denn zum einen war es unbequem und ungewohnt, zum anderen fühlte ich mich angestarrt und erhielt ich Komplimente für mein Aussehen, die mich verunsicherten und sich falsch anfühlten. Außerdem fiel mir bei einem der Oberteile erst nach dem Kauf auf, dass es einen tiefen Ausschnitt hat. Er ist zwar durch die Schnürung ein wenig kaschiert, aber in der Folge war ich gedanklich damit beschäftigt, den irgendwie mit den langen Haaren oder mit einem Arm zu verdecken, aus Angst, es könnte jemandem auffallen.
Und nein, Typen aufreißen wollte ich immer noch nicht und beim Sex habe ich mich auch nicht wohler gefühlt. Wobei mir vorher schon irgendwie klar war, dass es nicht am Schamgefühl oder an diesbezüglichen Hemmungen liegen kann.
Wenn es einen Zusammenhang zwischen Körper- und Schamgefühl und Sexualität gäbe, dürfte sich keine allosexuelle Person ihres Körpers schämen. Den meisten Menschen ist zuzutrauen, dass sie das unterscheiden können.
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Alter: 29
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BeitragVerfasst am: Fr Dez 01, 2017 11:17    Titel: Antworten mit Zitat

Wobei es vielleicht umgedreht der Fall ist? Was hier ja auch schon mehrfach anklang und ich ja auch von mir kenne, das Unbehagen, wenn ich jemandem körperlich auffalle (positiv), lieber mir 10 mal anhören ich wäre zu dick - wenn es fremde sind, kann ich damit gut umgehen, als einmal zu hören jemand würde mich begehren, die Frage ist da also, ob und wie häufig umgedreht ein Schuh draus wird, dass Asexuelle eben nicht an ihrem Körper arbeiten, ihn nicht in "sexy" Klamotten hüllen, weil der Körper ja wirklich eine Art Schutz anbieten kann, vor derlei Anmachen. Wie viele sexuelle hungern sich runter, wenn andere Leute sie zu dick finden, oder schminken sich wegen Männern (im Fall von Frauen) oder tun sonst welche Sachen nur um dem Gegenüber zu gefallen, ich denke, wenn Asexuelle etwas für ihren Körper tun, dann tun sie es eben nur für sich selbst, nicht um anderen zu gefallen, und vielleicht tun sie es manchmal auch deswegen nicht oder weniger intensiv, um nicht plötzlich als "sexy" wahrgenommen zu werden?
Ja, ich weiß, es klingt so, und ich kann es nicht mal abstreiten, dass ich mir gerade einrede, meine Faulheit, mal ein bisschen Sport zu treiben, hätte in Wahrheit einen anderen Grund Wink. Aber es mag ja wirklich vorkommen, das Leute sich "hässlicher" bzw "weniger hübsch" machen, als sie müssten/könnten, um die unerwünschte sexuelle Aufmerksamkeit nicht zu bekommen, wie eben Tenna mit ihren figurbetonten Kleidern - wobei das sicherlich auch viel Gewohnheit war? Wink Ich schminke mich fast nie, aber jedes Mal wenn ich es tue, fühle ich mich wie ein Circusclown (dabei fällt anderen Leuten, dass dann noch nicht mal richtig auf - Macht der Gewohnheit)Wink.
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Alice93




Alter: 28
Sexualität: Asexuell
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BeitragVerfasst am: Fr Dez 01, 2017 16:03    Titel: Antworten mit Zitat

Also falls ich noch Input von der anderen Seite geben soll, ich hatte auch schon Untergewicht, als ich strickt vegan gelebt habe (ich weiß es gibt auch dicke Veganer, Dirk Bach zB war auch veganer). Es ist mir selbst gar nicht aufgefallen bis mir meine Klamotten nicht mehr gepasst haben und ich gemerkt habe, dass Leute mich teilweise wirklich angestarrt haben und ich häufiger Essen regelrecht aufgezwungen bekommen habe. Dann habe ich mir bewusst vorgenommen darauf zu achten regelmäßig dreimal zu essen und habe auch wieder zugenommen. Auf meinen Bezug zu Sexualität hat das aber keinen Einfluss gehabt.

Vor 2-3 Jahren habe ich mich phasenweise sogar wirklich schön gefunden und mir viele Kleider gekauft, mich geschminkt und sehr feminin gegeben. Es hat mir auch Spaß gemacht und war sogar irgendwie froh eine Frau zu sein, einfach weil das in meinem Empfinden irgendwie schöner aussieht. Dadurch wurde ich aber auch tatsächlich wesentlich mehr angesprochen und einmal auch mEn sexuell belästigt. Danach habe ich das mit den Kleidern wieder gelassen und mich allgemein mit dem Kram zurück genommen. Als Unterschied zu anderen kann ich vielleicht nur sagen, dass ich persönlich sehr froh fast keine Brüste und relativ schmale Hüften zu haben. Zwar haben mich schon viele Frauen versucht deshalb zu beleidigen, aber mir hätte nichts besseres passieren können. Mit einem weiten Hoodie der über den Hintern geht und ungeschminkt bin ich für die meisten Typen tatsächlich wie Luft und so laufe ich dann auch gerne rum.
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DasTenna




Alter: 37
Sexualität: Asexuell
Anmeldungsdatum: 24.10.2016
Beiträge: 1012
Wohnort: Saarland
BeitragVerfasst am: Fr Dez 01, 2017 19:55    Titel: Antworten mit Zitat

Ich höre in der Tat lieber etwas, die mein eigenes Körperbild bestätigt - zumal mir das auch nichts ausmacht, im Gegenteil, das bin ich von mir selbst gewohnt Wink - als auch nur einmal ein Kompliment bezüglich meines Aussehens zu erhalten. Die wirken irgendwie hohl, phrasenhaft und unehrlich, zumal ich dann immer das Gefühl habe, dass das Gegenüber unter einer Verzerrung der Wahrnehmung leidet.
Es ist allerdings nicht nur Gewohnheit, sondern ich fühle mich in der Tat wohler, weniger eingeengt, und muss mir keine Gedanken darum machen, ob Brüste, Po oder Hüften irgendwie zu deutlich zu sehen sind. Gibt ein Oberteil den Blick auf den Hintern frei oder sind die Brüste betont (durch Ausschnitt z.B.), ist mein Hirn ständig mit der Angst davor beschäftigt, dass es jemandem auffallen könnte. Am wohlsten fühle ich mich mit weiten Oberteilen, die bis auf die Oberschenkel reichen.
Aufmerksamkeit muss nicht mal sexuell sein, damit ich sie nicht will - diese ist allerdings abgesehen von Aggression mit die unangenehmste Form der Aufmerksamkeit. Am liebsten würde ich auf einer Party den ganzen Abend unbemerkt in einer Ecke sitzen und den Gesprächen lauschen, ggf. was schreiben oder zeichnen. Ich unterhalte mich schon gerne, aber wenn zu viele Unterhaltungen gleichzeitig stattfinden, habe ich nicht nur Schwierigkeiten, meinen eigenen Gedanken, geschweige denn, der Unterhaltung zu folgen, die ich gerade selbst führe, sondern darüber hinaus das Gefühl, etwas zu verpassen. Wenn ich nur lausche, erschlägt es mich nicht so schnell. Daher bin ich lieber still und unscheinbar. Beobachte und lausche.
Am Schminken hatte ich noch nie Interesse. Ich wüsste nicht, was das bringen sollte und habe auch keine Ahnung, wie das funktioniert. Meine frühere beste Freundin schminkt sich sogar, wenn sie den ganzen Tag zu Hause verbringt. Rolling Eyes In meinen Augen Zeit- und Geldverschwendung. Klar schäme ich mich manchmal meiner Pickel, gerade dann, wenn ich auf einer Veranstaltung oder einer Geburtstagsfeier bin, aber a) ist es mittlerweile besser geworden, und b) ist es mir trotzdem den Aufwand des Schminkens nicht wert.
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Sandkastenzorro
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Alter: 40
Sexualität: keine Angabe
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BeitragVerfasst am: Fr Dez 01, 2017 20:54    Titel: Antworten mit Zitat

@Tenna

Schminke und Pickel sollte man so oder so nicht kombinieren! Das macht alles nur noch schlimmer. Übrigens - als jemand, der sich ebenfalls nicht schminkt und Klamotten Marke "10 Personen Zelt" trägt, damit bloß keiner auf die Idee kommt, Sexualmerkmale auch nur zu erahnen und als jemand, der in den 20ern erhebliche Probleme mit Akne hatte - Pickel reagieren allergisch auf Zink. Es gibt im normalen DM so Hausmarke "Vitamin C+ Zink" Kapseln für 1,25 Euro - nimm die und in einer Woche hast du viel besseres Hautbild, versprech ich dir.

Ich hatte zeitweilig auch eine Behandlung mit Isotretinoin (nur damit man weiss, was ich unter "Akne" verstehe) - aber trotz allen Salben und Cremes und Supermutantenmedikamenten ist Zink tatsächlich etwas, das immer geholfen hat. Derzeit nehme ich es auch wieder und das Hautbild ist schon viel besser geworden. Probiers mal aus.
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Windsurfhippie





Sexualität: keine Angabe
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BeitragVerfasst am: Sa Dez 02, 2017 2:13    Titel: Antworten mit Zitat

DasTenna hat folgendes geschrieben:
Ich höre in der Tat lieber etwas, die mein eigenes Körperbild bestätigt - zumal mir das auch nichts ausmacht, im Gegenteil, das bin ich von mir selbst gewohnt Wink - als auch nur einmal ein Kompliment bezüglich meines Aussehens zu erhalten. Die wirken irgendwie hohl, phrasenhaft und unehrlich, zumal ich dann immer das Gefühl habe, dass das Gegenüber unter einer Verzerrung der Wahrnehmung leidet.


Das klingt wieder so O-Ton nach meinem eigenen Empfinden, dass ich manchmal staune, wie ähnlich einander fremde Leute denken können.

ich kann Komplimente kaum ertragen, sie sind mir hoch suspekt, ich hinterfrage sie, und obwohl ich mein Äußeres wohl nie mögen werde, kommen mir da Bezeichnungen, die an Beleidigung heran kommen, einfach ehrlich und geradezu passend vor

Ich glaube, wenn sich ein Mensch um mich tatsächlich mal bemühen würde, wäre das ein hoffnungslos erbärmlich armer Tropf.. Rolling Eyes
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Didge




Alter: 55
Sexualität: keine Angabe
Anmeldungsdatum: 30.03.2013
Beiträge: 5
Wohnort: Süddeutschland
BeitragVerfasst am: Sa Dez 02, 2017 11:13    Titel: Re: Asexualität + Scham/Körperbild/Essstörungen Antworten mit Zitat

kreta hat folgendes geschrieben:
Hi,
...
Meine Hypothese wäre: Man beschäftigt sich (aufgrund einer Essstörung z.B.) in der Jugend viel mit dem eigenen Körper, empfindet ihn als abstoßend, schämt sich dafür, kann ihn nicht als (sexuell) anziehend empfinden und entwickelt so eine Hemmung vor (tatsächlich stattfindender) Sexualität.


Embarassed
Hi kreta,

ja, das empfinde ich auch so. Meine Essstörungen ziehen sich bis heute hin, leide nun schon ca. 30 Jahre darunter und ich schäme mich meines Körpers, mag ihn nicht so wie er ist und kann es niemandem zumuten diesen zu berühren und hätte das Gefühl Jemand würde es aus negativen Motiven, nach dem Motto: der Hunger treibt´s rein, oder Mitleid tun.

Keine Ahnung, da ich das schon sehr lange habe, weiss ich nicht, ob ich mit einem tollen Körper Lust auf Sex hätte keine Ahnung
lg
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Maz
ADMod Team



Alter: 43
Sexualität: keine Angabe
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Beiträge: 14295
BeitragVerfasst am: Sa Dez 02, 2017 11:42    Titel: Antworten mit Zitat

Würde vermuten, daß ein solcher Zusammenhang bezogen auf das Körperbild dann zu über 90% Frauen betrifft. Von Männern, die kein Interesse an Sex mehr haben weil sie sich "hässlich" finden hab ich zumindest bisher noch nichts gehört.
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DasTenna




Alter: 37
Sexualität: Asexuell
Anmeldungsdatum: 24.10.2016
Beiträge: 1012
Wohnort: Saarland
BeitragVerfasst am: Sa Dez 02, 2017 13:28    Titel: Antworten mit Zitat

@Sandkastenzorro: Danke für den Tipp, aber es ist schon besser geworden, seit ich seltener koche und dadurch weniger Salz (v.a. Jodsalz) konsumiere. Prinzipiell ist es mir aber relativ schnuppe.
Sandkastenzorro hat folgendes geschrieben:
Schminke und Pickel sollte man so oder so nicht kombinieren! Das macht alles nur noch schlimmer.
Das habe ich meiner besten Freundin damals schon erzählt, aber auf mich hört ja niemand.
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Windsurfhippie





Sexualität: keine Angabe
Anmeldungsdatum: 13.08.2005
Beiträge: 3235
Wohnort: NZ
BeitragVerfasst am: Sa Dez 02, 2017 19:34    Titel: Antworten mit Zitat

Maz hat folgendes geschrieben:
Würde vermuten, daß ein solcher Zusammenhang bezogen auf das Körperbild dann zu über 90% Frauen betrifft. Von Männern, die kein Interesse an Sex mehr haben weil sie sich "hässlich" finden hab ich zumindest bisher noch nichts gehört.


Laughing Ja,ich denke leider schon wieder daran, was für ein Segen das für die Homo-Welt wäre, wenn es den zwingenden Zusammenhang gäbe. All die hässlichen Vögel... Razz
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Damey





Sexualität: keine Angabe
Anmeldungsdatum: 12.12.2017
Beiträge: 12
Wohnort: Hessen
BeitragVerfasst am: Mo Dez 18, 2017 0:34    Titel: Antworten mit Zitat

Bei mir ist es so, dass ich meinen weiblichen Körper nicht mag, seit die Pubertät ihn veränderte und ich wahrnahm, dass ich mich jetzt anscheinend zu einem sexuellen Wesen entwickelte (von außen betrachtet). Das wollte ich auf keinen Fall. Ich kann mich noch ganz genau daran erinnern, das meine Mutter mir mit 12 sagte: "Jetzt müssen wir Dir bald einen BH kaufen" und ich vehement "Nein!!" sagte.
Blöderweise habe ich einen Körper entwickelt, der bis heute von anderen als schön angesehen wird. Wie hab ich das gehasst, wenn mir nachgepfiffen wurde! Gibt es etwas Demütigenderes als zum körperlichen Objekt degradiert zu werden?!
Jetzt sollte man annehmen, ich hätte meine weiblichen Merkmale konsequent verhüllt. Aber merkwürdiger Weise habe ich das nie getan. Ich hatte immer schon ein so schlechtes Selbstwertgefühl, dass es mir allen Ernstes lieber war, als Sexobjekt wahrgenommen zu werden als gar nicht beachtet zu werden. Dabei habe ich mich immer schlecht gefühlt damit, einerseits, weil ich einfach nicht nachvollziehen kann, warum mein Körper weiblicher Körper "sexy" sein soll, und andererseits, weil ich, wenn ich angemacht wurde, es natürlich auf meinen Körper bezog und es einfach unverschämt und beleidigend fand, mich darauf zu reduzieren. Ich will mit diesen Sexansprüchen nichts zu haben. Vielleicht ist die Tatsache, dass ich immer noch enganliegende Kleidung trage so ein verdrehtes mir selbst Beweisen, dass ich nichts zu bieten habe als meinen Körper, so eine self-fulfilling prophecy. Traurig.
Scham und Ablehnung meines Körpers, den ich lieber geschlechtslos hätte, haben bei mir nichts damit zu tun, dass mich ein anderer Mensch nun mal sexuell nicht anmacht. Ich kann andere schön empfinden, auch ihre Körper, verliebe mich relativ schnell oberflächlich in jemanden, der mir gefällt, sehne mich dann auch nach Kuscheln, Anlehnen usw., aber es ist buchstäblich noch nie vorgekommen, dass ich mir vorgestellt hätte, mit dem Betreffenden Sex haben zu wollen. Das hat für mich schlichtweg nichts miteinander zu tun.
In meiner Familie gibt es Magersüchtige, die gleichzeitig asexuell sind (also kein sexuelles Begehren kennen), aber ich glaube wirklich nicht, dass es da einen Zusammenhang gibt. Höchstens hilft das sich die weiblichen Merkmale weghungern dabei, sich Sex vom Hals zu halten.
Durch die Beiträge hier, ist glaube ich klar geworden, dass das Ganze ein superkomplexes Thema um nichtsexuelle Orientierung, Selbstwahrnehmung, Selbstwertgefühl, gesellschaftliche Anpassung oder eben nicht und vieles mehr ist.
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