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Unsicherheit macht sich breit
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Hummelchen




Alter: 21
Sexualität: Asexuell
Anmeldungsdatum: 30.07.2015
Beiträge: 321
Wohnort: nahe Berlin
BeitragVerfasst am: So März 05, 2017 19:11    Titel: Unsicherheit macht sich breit Antworten mit Zitat

So ihr lieben,

schon oft habe ich meinen Senf zu allerlei Fragen dazu gegeben; nun muss ich auch mal um Rat fragen Wink

Wie ich schon ab und zu geschrieben habe, bin ich seit einem halben Jahr mit meinem Freund zusammen, mit dem ich sehr glücklich bin und den ich unheimlich liebe (was auf Gegenseitigkeit beruht ;D). Da ich keinen Sex möchte und er Sex nicht unbedingt braucht, haben wir uns darauf geeinigt, dass ich ihn auf andere Weise befriedigen kann.

Wie überall gibt es nun natürlich auch hier einen Haken. Es ist nicht so schwer, mich in Stimmung zu bringen, ihn zu berühren usw. Das Problem ist, dass ich sehr schnell wieder aus dieser Stimmung rauskomme, sobald es mir zu schnell geht oder ich mich überrumpelt fühle.
Aufgrund dessen haben wir uns überlegt, dass er es langsamer angehen lassen muss: Wenn er erregt ist, hält er sich also zurück und bringt mich sanft in Stimmung. Ich entscheide, wann ich anfangen möchte bzw. was und wie wir es machen.
Eigentlich funktioniert das gut. Nur ist es so, dass ich auch extrem empfindlich darauf reagiere, wenn irgendetwas passiert, was nicht in meinen Plan passt. Äußert er beispielsweise einen Wunsch, fühle ich mich viel zu schnell unwohl und kann nicht weitermachen, obwohl es kein großer oder unerfüllbarer Wunsch ist. Das belastet ihn natürlich. Es enttäuscht ihn, dass er so zärtlich zu mir ist und ich ihm danach wegen einer Kleinigkeit eine Absage erteile. Das ist unfair. Das weiß ich auch. Das Problem ist, dass ich nie genau weiß, wann und woher dieses Gefühl kommt und wie ich damit umgehen soll.

Ich vermute, dass das evtl. an schlechten Erfahrungen in meiner vorigen Beziehung liegt. Mein damaliger Freund war ebenso unerfahren wie ich; er wusste nicht, wie er damit umgehen sollte, wenn ich nicht konnte/wollte. Meistens ließ er es mich auf unschöne Weise spüren, dass er enttäuscht war, obwohl ich selber nicht wusste, wie ich es anders machen soll. Zum Beispiel drehte er sich um und sprach kaum noch mit mir. Meine ersten sexuellen Erfahrungen waren dadurch fast immer (ohne dass er es wollte) mit Druck verbunden. Diesen Druck spüre ich oft heute noch, obwohl mich mein jetziger Freund in keiner Weise unter Druck setzt.

Jetzt sind wir uns beide nicht sicher, wie wir damit umgehen sollen bzw. was wir tun können, wenn ich mich unwohl fühle. Eins ist sicher: So kann es nicht weitergehen.

Ich hoffe, Ihr versteht meine vielleicht verwirrenden Ausführungen (wenn nicht, gern nachfragen Wink) und könnt mir einen Rat geben.
Vielen Dank für Eure Antworten!! Smile
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Arpad4




Alter: 39
Sexualität: Asexuell
Anmeldungsdatum: 17.11.2016
Beiträge: 1591
Wohnort: Kaiserslautern
BeitragVerfasst am: So März 05, 2017 23:26    Titel: Antworten mit Zitat

Ich bin asexuell, und auch wenn ich versuchen würde mich zum Wohl einer sexuellen Frau zu verbiegen, könnte ich NIEMALS ein sexuellen Mann werden. Ich tu mir selber kein Gefallen damit.

Ein Homosexueller wird auch nie heterosexuell, auch wenn er mit dem anderen Geschlecht schläft.

Und ein Leben in Abhängigkeit, von der sexuellen Umwelt ist auch kein Deal für Asexuelle, die keinen "normalen" Sex haben können.

Sag der Katze dass sie ein Hund werden soll....so klingt das für mich wenn Asexuelle mit aller Gewalt sich zu was zwingen.

Man sollte zu sich selber stehen. Selbst-bewußt-Sein. Ist man sich bewußt dass man asexuell ist? Das ist die passende Frage zu allen Probleme. Eine Antwort kann man sich selber geben.
_________________
Ich glaube an Gott und ich kenne "IHN". Hast du damit ein Problem? Hälst Du mich für ein psychisch kranker Spinner? Also zeigst Du mir was für ein intolleranter, undemokratischers Terrorist (deiner vergänglichen Idiologie) du bist.
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Aiko
abgemeldet




Sexualität: Unentschlossen
Anmeldungsdatum: 26.03.2016
Beiträge: 189
Wohnort: NRW
BeitragVerfasst am: Mo März 06, 2017 1:46    Titel: Antworten mit Zitat

Ich glaube, ich kenne das Gefühl was Du beschreibst.
Was man dagegen machen kann, weiss ich auch nicht.

Was auf jeden Fall hilft, ist viel mit dem Partner reden, offen und ehrlich, und sich viel, viel Zeit lassen.

Wenn Du kein gutes Gefühl dabei hast, dann lass es.
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Hummelchen




Alter: 21
Sexualität: Asexuell
Anmeldungsdatum: 30.07.2015
Beiträge: 321
Wohnort: nahe Berlin
BeitragVerfasst am: Mo März 06, 2017 8:27    Titel: Antworten mit Zitat

Es ist ja nicht so, dass ich mich grundsätzlich schlecht dabei fühle. Sonst wäre ich diesen Deal ja gar nicht eingegangen.

Wie gesagt, es ist für mich leicht, in Stimmung zu kommen. Wenn alles gut läuft, genieße ich es, meinen Partner zu verwöhnen. Von einem grundsätzlichen Unwohlsein in dieser Sache kann also nicht die Rede sein.

Aber wie beschrieben, es ist eben oft so, dass ich sehr empfindlich darauf reagiere, wenn ich in dieser Sache "aus dem Konzept gebracht" werde. Das ist das Problem. Auf einmal fühle ich einen Druck, der gar nicht da ist und kann nicht weiter machen, obwohl ich eigentlich in Stimmung bin.
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Aiko
abgemeldet




Sexualität: Unentschlossen
Anmeldungsdatum: 26.03.2016
Beiträge: 189
Wohnort: NRW
BeitragVerfasst am: Mo März 06, 2017 13:19    Titel: Antworten mit Zitat

Kannst Du deinem Partner nicht sagen, daß er sich passiv verhalten soll?
Oder willst Du das auch nicht?
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Hummelchen




Alter: 21
Sexualität: Asexuell
Anmeldungsdatum: 30.07.2015
Beiträge: 321
Wohnort: nahe Berlin
BeitragVerfasst am: Mo März 06, 2017 13:46    Titel: Antworten mit Zitat

Das haben wir ja schon ausgemacht. Das ist auch das, was ich brauche. Aber es ist kein Zustand, dass er nicht mal einen einfachen Wunsch äußern kann, ohne dass ich mich unter Druck gesetzt fühle. Das ist das Problem. Und wir beide wissen nicht so genau, wann und woher dieses Gefühl kommt bzw. wie wir damit umgehen sollen...
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Aiko
abgemeldet




Sexualität: Unentschlossen
Anmeldungsdatum: 26.03.2016
Beiträge: 189
Wohnort: NRW
BeitragVerfasst am: Mo März 06, 2017 16:10    Titel: Antworten mit Zitat

Würde es vielleicht helfen, wenn ihr einfach vorher drüber redet, was er gerne mag. Also nicht unmittelbar vor, sondern z.B. beim Mittagessen. Dann kann es bei Dir sacken.

Ansonsten, da meine Probleme sehr ähnlich gelagert sind, bin ich eher ein schlechter Berater.

Wenn ich eine Freundin hätte, würde ich auf reden, reden, reden, zeit und vielleicht etwas Überwindung setzen und hoffen, das sich langsam Vertrautheit und eine Art Normalität einschleicht.
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Fiammetta





Sexualität: Asexuell
Anmeldungsdatum: 02.02.2007
Beiträge: 966
Wohnort: Hamburg; Alter: 34
BeitragVerfasst am: Mo März 06, 2017 19:25    Titel: Antworten mit Zitat

Nur mal so ins Blaue hinein geraten: Liegt es vielleicht an der Wortwahl? Soweit ich mich erinnere, war das, was heterosexuelle Männer, die mit mir im Bett lagen, so sagten, mir oft viel zu vulgär, für sie schien das aber ganz normal zu sein oder sie gingen sogar davon aus, dass ich das gut finde.
Und ich erinnere mich auch, dass ich es schön fand, wenn mein Gegenüber sich bei mir bedankte, d. h. mein Entgegenkommen nicht für selbstverständlich nahm. Wenn man das in einer längeren Beziehung jedes Mal macht, kommt es aber vielleicht ein wenig albern. Wink
_________________
"Pour moi l’hétérosexualité n’est pas la norme, ce n'est qu'une majorité statistique."
(Peggy Sastre)
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Hummelchen




Alter: 21
Sexualität: Asexuell
Anmeldungsdatum: 30.07.2015
Beiträge: 321
Wohnort: nahe Berlin
BeitragVerfasst am: Mo März 06, 2017 22:09    Titel: Antworten mit Zitat

Ja, es hilft mir sehr, wenn er sich bei mir bedankt. Das tut er auch immer von sich aus.

Zu vulgär ist es auch nicht, was er sagt. Er drückt sich allgemein eher gewählt aus und spricht auch im erregten Zustand eher in einem sanften/normalen Ton.
Daran liegt es also nicht. Eher fühle ich mich von seinen Wünschen an sich in dem Moment überfordert/überrumpelt.
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Maxi




Alter: 36
Sexualität: Unentschlossen
Anmeldungsdatum: 18.07.2005
Beiträge: 3122
BeitragVerfasst am: Di März 07, 2017 9:17    Titel: Antworten mit Zitat

Hummelchen hat folgendes geschrieben:
Eher fühle ich mich von seinen Wünschen an sich in dem Moment überfordert/überrumpelt.
Wenn es vor allem in dem Moment nicht passt, kann man die Wünsche doch vorher/hinterher formulieren.
In einem Moment darüber reden, der so gar nichts sexuelles an sich hat, beim Fernsehen, beim Essen, ...

In dem Moment darüber reden, fände ich auch komisch.
_________________
sex doof
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Aiko
abgemeldet




Sexualität: Unentschlossen
Anmeldungsdatum: 26.03.2016
Beiträge: 189
Wohnort: NRW
BeitragVerfasst am: Di März 07, 2017 17:37    Titel: Antworten mit Zitat

Fiammetta hat folgendes geschrieben:

Und ich erinnere mich auch, dass ich es schön fand, wenn mein Gegenüber sich bei mir bedankte, d. h. mein Entgegenkommen nicht für selbstverständlich nahm. Wenn man das in einer längeren Beziehung jedes Mal macht, kommt es aber vielleicht ein wenig albern. Wink


Irgendwie lässt mich diese Aussage nicht mehr los.
Ich frage mich die ganze Zeit, was bringt Dir das?

Im BDSM Bereich ist es ja durchaus üblich, daß sich der Sub bedankt, aber in einer "normalen" Beziehung empfände ich es als sehr seltsam, wenn sich ein Partner für Zärtlichkeiten/sexuelle Tätigkeiten (hab extra nicht geschrieben "Dienstleistungen" Wink ) bedankt.

Erwartest Du ein Danke, weil du es so ungerne tust?
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SchuffiPupsi




Alter: 29
Sexualität: Asexuell
Anmeldungsdatum: 23.04.2012
Beiträge: 1538
Wohnort: In der Mitte von M-V
BeitragVerfasst am: Di März 07, 2017 17:41    Titel: Antworten mit Zitat

Ich denke, dass es etwas mit Höflichkeit und Zuneigung zu tun hat, wenn ich mich für etwas bedanke, dass mein Partner für mich tut.
Das mache ich auch immer, selbst wenn es Dinge sind, die er gerne macht oder sowieso machen würde.

Aber grade dann, wenn er -für mich- kocht, was aufräumt oder einkaufen geht, sage ich Danke.
Wäre ja ziemlich unverschämt, alles als Selbstverständlichkeit hinzunehmen.....

Und jeder Mensch merkt gerne, dass das, was er (aus Liebe) tut, gesehen und wertgeschätzt wird.
Mit einem Danke geht das ganz einfach.
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Fiammetta





Sexualität: Asexuell
Anmeldungsdatum: 02.02.2007
Beiträge: 966
Wohnort: Hamburg; Alter: 34
BeitragVerfasst am: Di März 07, 2017 18:38    Titel: Antworten mit Zitat

Aiko hat folgendes geschrieben:
Fiammetta hat folgendes geschrieben:

Und ich erinnere mich auch, dass ich es schön fand, wenn mein Gegenüber sich bei mir bedankte, d. h. mein Entgegenkommen nicht für selbstverständlich nahm. Wenn man das in einer längeren Beziehung jedes Mal macht, kommt es aber vielleicht ein wenig albern. Wink


Irgendwie lässt mich diese Aussage nicht mehr los.
Ich frage mich die ganze Zeit, was bringt Dir das?

Im BDSM Bereich ist es ja durchaus üblich, daß sich der Sub bedankt, aber in einer "normalen" Beziehung empfände ich es als sehr seltsam, wenn sich ein Partner für Zärtlichkeiten/sexuelle Tätigkeiten (hab extra nicht geschrieben "Dienstleistungen" Wink ) bedankt.

Erwartest Du ein Danke, weil du es so ungerne tust?


Tja, was bringt mir das? Ich glaube, der Punkt ist nicht, dass sexuelle Handlungen für mich so extrem schrecklich sind, sondern dass sie mir nichts bringen - nur der anderen Person bringen sie was. Indem diese sich bei mir bedankt, zeigt sie mir, dass sie das nicht vergessen hat. Normalerweise ist sexuelle Betätigung ja etwas, das alle Beteiligten erfreut, etwas Schönes, das sie teilen können. Dies ist nun bei mir nicht der Fall. Und vielleicht zeigt ein Dank mir auch, dass die andere Person weiß, dass die ganze Sache für mich nicht selbstverständlich/naheliegend ist, sondern - nun, ich benutze immer das Wort "absurd".
Aber es ist Jahre her, dass ich mich zuletzt in einer derartigen Situation befunden habe und meine Erinnerungen sind nicht mehr die frischesten.
_________________
"Pour moi l’hétérosexualité n’est pas la norme, ce n'est qu'une majorité statistique."
(Peggy Sastre)
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Hummelchen




Alter: 21
Sexualität: Asexuell
Anmeldungsdatum: 30.07.2015
Beiträge: 321
Wohnort: nahe Berlin
BeitragVerfasst am: Di März 07, 2017 20:58    Titel: Antworten mit Zitat

Fiammetta hat folgendes geschrieben:
Tja, was bringt mir das? Ich glaube, der Punkt ist nicht, dass sexuelle Handlungen für mich so extrem schrecklich sind, sondern dass sie mir nichts bringen - nur der anderen Person bringen sie was. Indem diese sich bei mir bedankt, zeigt sie mir, dass sie das nicht vergessen hat. Normalerweise ist sexuelle Betätigung ja etwas, das alle Beteiligten erfreut, etwas Schönes, das sie teilen können. Dies ist nun bei mir nicht der Fall. Und vielleicht zeigt ein Dank mir auch, dass die andere Person weiß, dass die ganze Sache für mich nicht selbstverständlich/naheliegend ist, sondern - nun, ich benutze immer das Wort "absurd".
Aber es ist Jahre her, dass ich mich zuletzt in einer derartigen Situation befunden habe und meine Erinnerungen sind nicht mehr die frischesten.


Genau das ist der Punkt. Es ist nicht selbstverständlich. Und das nimmt mein Partner wahr. Das ist für mich bereits eine große Hilfe.
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Aiko
abgemeldet




Sexualität: Unentschlossen
Anmeldungsdatum: 26.03.2016
Beiträge: 189
Wohnort: NRW
BeitragVerfasst am: Mi März 08, 2017 18:54    Titel: Antworten mit Zitat

Oder versuchs doch mal mit Konfrontation.
Er soll möglichst viel kommentieren und alles sagen, was ihm auf der Zunge liegt.
Würde vielleicht die Situation enspannen und beiden mehr Sicherheit geben, weil er sagen "darf" was er will und Du genau weisst, daß er sich melden wird, wenn er "unzufrieden" ist.

So oder so, ihr kriegt das schon hin!
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