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Wie fühlt sich Liebe an ?
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_Lynx_
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Sexualität: Asexuell
Anmeldungsdatum: 19.06.2016
Beiträge: 283
Wohnort: dichte Wälder mit offenen Landschaften
BeitragVerfasst am: Do Jan 12, 2017 18:49    Titel: Antworten mit Zitat

wurmerine hat folgendes geschrieben:
Hm, mal anders: Abgesehen vom sexuellen Bedürfnis...gab es bei dir schon mal eine Person, zu der du dich einfach hingezogen gefühlt hast? also einfach nur, dass sie neben dir, bei dir oder im selben Raum ist?
Der du unglaublich gerne in die Augen geschaut hast? Für die du alle anderen Verabredungen absagen würdest? Du verstehst was ich meine?

Nein; es gibt manchmal Menschen, die mir auffallen von ihrer Art oder Ausstrahlung her; manche haben auch interessante äußerliche Details (bei Menschen finde ich die Struktur der Augen, die Iris, generell sehr interessant anzuschauen), aber so wie du das beschreibst, kenne ich das nicht.

wurmerine hat folgendes geschrieben:
Natürlich ist für einen "sexuellen" Menschen der Unterschied zwischen Freundschaft und Liebe "auch" der Sex. Deshalb weil es nunmal eine besondere Situation ist, sich z.B vor einem anderen auszuziehen. Wir sind i.d.R alle furchtbar eitel und es kann sehr, sehr unangenehm sein, wenn ein anderer uns nackt sieht. Freunde tun das selten und selbst wenn, dann müssen sie uns ja nicht berühren!
Ein Partner sieht uns öfter so und verspürt (ich sag jetzt mal ganz böse "trotzdem" noch) das Verlangen uns sexuell zu berühren. Das ist schon irgendwie was ganz eigenartiges, selbst für einen sexuellen Menschen und erzeugt automatisch ein Gefühl von "Angenommen sein" und dadurch Geborgenheit.

Hm ich hatte schon mal Sex und finde es nicht unangenehm, dass mich der andere nackt sieht. Mich sehen ja auch andere nackt beim Duschen und Umziehen in der Umkleidekabine beim Sport oder beim Schwimmen sind Menschen dank enganliegender Schwimmbekleidung auch quasi nackt. Ich bin aber auch nicht "furchtbar eitel".
Was das besondere sein soll, dass jemand, der mich nackt kennt, "trotzdem" noch das Verlangen spürt, mich sexuell zu berühren, verstehe ich nicht. Ich kenne es eher andersherum, dass die Personen da eher noch erregter geworden sind. ... Mhm nee sorry, das verstehe ich gerade echt nicht.
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Fiammetta





Sexualität: Asexuell
Anmeldungsdatum: 02.02.2007
Beiträge: 1040
Wohnort: Hamburg; Alter: 36
BeitragVerfasst am: Do Jan 12, 2017 18:53    Titel: Antworten mit Zitat

Spätzünder hat folgendes geschrieben:

[...]
Du verwechselst vermutlich wie viele (besonders viele sexuelle Menschen) Liebe mit "Verknallt sein" und das ist meiner Meinung nach etwas sehr sexuelles. Genau da beginnen die Probleme mit der Abgrenzung sexuell / asexuell.
[...]
Das ist der vorübergehende Zustand der sexuellen Getriebenheit der durchaus einer psychischen Beeinträchtigung ähnelt die glücklicherweise von alleine Ausheilt.

Hiermit protestiere ich gegen die Behauptung, nur nicht-Asexis könnten sich ganz albern und irrational verknallen. Ich kenne dieses Gefühl selbst (was nicht heißt, dass ich deswegen gleich alles stehen und liegen lassen muss - wie man damit umgeht, ist ja sehr individuell) und es gab da für mich nie eine sexuelle Komponente.
Das wollte ich nur angemerkt haben. Liebe zu beschreiben oder sie von Verliebtheit abzugrenzen ist so kompliziert, das versuche ich gar nicht erst. Wink
_________________
"Pour moi l’hétérosexualité n’est pas la norme, ce n'est qu'une majorité statistique."
(Peggy Sastre)
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Alice93




Alter: 28
Sexualität: Asexuell
Anmeldungsdatum: 25.08.2015
Beiträge: 331
Wohnort: NRW
BeitragVerfasst am: Do Jan 12, 2017 19:18    Titel: Antworten mit Zitat

Ja die "Liebe", Allheilmittel per Definition. Wenn es nicht das Beste ist nennt man es ja auch nicht "Liebe". Es liest sich schon à la "mich hat X so glücklich gemacht, alle müsste X so glücklich machen, lasse die Welt an X genesen". Nur dazu: sexuelle monogame Liebesbeziehung führen nicht zum Weltfrieden. Unzufriedenheit löst zwar viele Konflikte aus, global sind da vielleicht soziale Ungleichheit größere kriegsauslösende Unmutsfaktoren als daran zu "leiden" nicht akut in einem anderen Menschen die Erfüllung aller seiner (bis dato nie gekannten) Sehnsüchte zu sehen. In solchen Beziehungen zu leben funktioniert meiner Beobachtung nach für die einen besser und für die anderen schlechter (gar nicht). Für mich gilt der Gedanke, dass jeder als Individuum ganz ist, welche Bindungen man da in welcher Konstellation zu welchem Zeitpunkt eingeht sollte Außenstehende eigentlich nicht unnötig interessieren. Trotzdem scheint es manche tatsächlich in den Fingern zu jucken "glückliche Beziehung" gleich neben "erfolgreich im Job" als Indikator für das "wahre schöne gute Leben" zu sehen und alle anderen Menschen danach beurteilen zu wollen, wie gut sie in dieser sozialen Hierachiewertung wegkommen. Wenn man nicht von jedem erwartet auf die eigene Art und Weise glücklich zu werden hat man meines Erachtens nach schon den Großteil nötiger Toleranzleitstung erbracht.

Das man Nacktheit durch "Verhüllen" irgendwie sexuell aufladen kann, da es dadurch zu etwas besonderem wird ... ja das könnte man den Burkaeffekt nennen. Da sehe ich es doch tatsächlich als Vorteil der "übersexualisierten" Welt, die jedem die Möglichkeit gibt sich frei auszuleben. Meiner Theorie nach werden dadurch viele alltägliche Dinge nicht unnötig sexuell aufgeladen. Zumindest haben es prüde Gesellschaften an sich jeden Mann-Frau Kontakt zu beäugen und dahinter "Kuppelei"/"Herrenbesuch"/"uiuiui höhöhö" zu sehen und mangels offener Sexualität gleich einer Fata Morgana in jedem Fußknöchel und jeder freien Haarsträhne gleich "die Verführung" zu wittern.

Den Versuch "Liebe" zu definieren spare ich mir besser. Persönlich bin ich kein Freund großer Worte und würde da auch eher Taten sprechen lassen. Wenn mir jemand sehr wichtig ist, wird diese Person das schon merken.
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Spätzünder





Sexualität: Asexuell
Anmeldungsdatum: 17.01.2013
Beiträge: 329
BeitragVerfasst am: Do Jan 12, 2017 21:48    Titel: Antworten mit Zitat

Fiammetta hat folgendes geschrieben:

Hiermit protestiere ich gegen die Behauptung, nur nicht-Asexis könnten sich ganz albern und irrational verknallen. Ich kenne dieses Gefühl selbst (was nicht heißt, dass ich deswegen gleich alles stehen und liegen lassen muss - wie man damit umgeht, ist ja sehr individuell) und es gab da für mich nie eine sexuelle Komponente.
Das wollte ich nur angemerkt haben. Liebe zu beschreiben oder sie von Verliebtheit abzugrenzen ist so kompliziert, das versuche ich gar nicht erst. Wink


Klar. Ich kann mich auch verlieben. Aber ich bin mir eben ziemlich sicher dass dieses komplette durchdrehen das man manchmal eine Zeit lang bei Paaren sieht irgendwie mit Sextrieb zusammenhängt ... das sagt nichts über dich oder mich, es ist der Versuch die zu verstehen die nur noch rosa Sternchen sehen.
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Windsurfhippie





Sexualität: keine Angabe
Anmeldungsdatum: 13.08.2005
Beiträge: 3234
Wohnort: NZ
BeitragVerfasst am: Do Jan 12, 2017 22:47    Titel: Antworten mit Zitat

wurmerine hat folgendes geschrieben:
Hallo windsurfhippie

Nun, dass Liebe was mit Logik und Verstand zu tun hat, hat wohl noch nie jemand behauptet. Macht auch keinen Sinn, denn Liebe ist, für uns alle, "ein Gefühl" Wink

Ansonsten kannst du mich gerne beleidigen wie du willst, interessiert mich ehrlich gesagt nicht die Bohne. Auf sachliche Argumente gehe ich dagegen, auch bei dir, gerne ein Smile


Entschuldige bitte, aber wo soll ich Dich denn beleidigt haben, oder welchen Satz von mir hast Du persönlich so gelesen?

Eigentlich liegt es fern von meiner Intention, irgendwen zu beleidigen. Deshalb bin ich schon sehr verwundert. Shocked

Mit einer bloßen Feststellung habe ich doch wohl niemand persönlich angegriffen. Sonst müsste sich jedeR Erkältete beleidigt vorkommen, wenn jemand feststellt, dass sie/er hustet oder die Nase läuft.

Ich denke schon, dass man Liebe dem Verstand gemäß begreifen oder beschreiben kann. Aus meiner Sicht kommen einige Beschreibungen tatsächlich einer Art Verlust des klaren Verstands nahe, wo ich dann Parallelen zu psychischer Beeinträchtigung wahrnehme. So etwas wie Rauschzustände oder teilweises Delirium vielleicht. Als Aromantiker fehlt mir lediglich die Ebene dafür, es zu empfinden.

Verliebtsein sehe ich als mögliche Einleitung, die zu Liebe führen kann, soweit ich das bisher nachvollzog. Ich schöpfe nun auch aus einem Beobachtungs-Pool, in dem sich mehrere seit Jahrzehnten verheiratete Paare oder auch lose Zusammenlebende befinden, und denke schon, Limerenz, Zweck-Zweisamkeit oder eine Beziehung, die auf Liebe basiert, auseinanderhalten zu können.
Nachempfinden kann ich freilich nicht, was andere dabei fühlen.
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Wer später stirbt, erlebt den Tod derer, die früher sterben, und hat deshalb länger was zu lachen.
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Maxi




Alter: 38
Sexualität: Unentschlossen
Anmeldungsdatum: 18.07.2005
Beiträge: 3129
BeitragVerfasst am: Fr Jan 13, 2017 11:17    Titel: Antworten mit Zitat

wurmerine hat folgendes geschrieben:
Im übrigen darf man "liebe" auch nicht mit"Verliebtheit" verwechseln. Bei Verliebtheit schrieb ich ja selbst: "Hier kann man Hormone bei der Arbeit sehen"... da trifft der Begriff der "Unzurechnungsfähigkeit" oder whatever schon eher!
Ich bezog mich mit der Pathologisierung auch nur auf die Verliebtheitsphase. Hier ist das ganz gut zusammengefasst.
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sex doof
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Arpad4




Alter: 41
Sexualität: Asexuell
Anmeldungsdatum: 17.11.2016
Beiträge: 1760
Wohnort: Kaiserslautern
BeitragVerfasst am: Fr Jan 13, 2017 16:12    Titel: Antworten mit Zitat

Sandkastenzorro@ Totlachen

So kann man Verliebtheit auch ausdrücken. Ich sehe es ähnlich, nur hast Du es krass ausgedrückt Laughing
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Viele finden 100 Fehler an mir, in mir, um mich herum. Und wie viele hast Du? Sollen wir anfangen zu zählen?
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Hummelchen




Alter: 23
Sexualität: Asexuell
Anmeldungsdatum: 30.07.2015
Beiträge: 321
Wohnort: nahe Berlin
BeitragVerfasst am: Sa Jan 14, 2017 18:31    Titel: Antworten mit Zitat

Sandkastenzorro hat wirklich Recht. Verliebtheit ist wie Drogensucht (das sind nicht meine Erfahrungswerte, sondern eine Tatsache).

Allerdings unterscheide sich Liebe und Verliebt-Sein meiner Meinung nach voneinander. Verliebtheit ist nur eine starke Anziehung, die nicht davon abhängt, ob der Angebetete auch wirklich für mich liebenswert oder passend ist. Oft habe ich in meinem Umfeld auch schon bemerkt, dass Menschen in Leute verliebt waren, die nicht zu ihnen passten und die sie auch gar nicht unbedingt so gut leiden konnten (und die Betreffenden wussten es zum Teil auch).

Liebe hingegen kommt erst später. Die kommt nicht vom spontanen Eindruck "Ach, was für ein toller Typ", schon gar nicht von der körperlichen Attraktivität. Die fängt da an, wo die Verliebtheit aufhört, wo die erste Euphorie und Blindheit endet. Ich habe mal gehört, erst nach 1000 Stunden Gesprächen (also wenn man seinen Gegenüber wirklich vollkommen kennt) kann man wirklich mit Recht sagen, dass man ihn/sie liebt. Und das bezieht sich nicht nur auf die partnerschaftliche, sondern auch auf die freundschaftliche Liebe.

Was ich persönlich in meiner Beziehung bemerke, ist ähnlich. Obwohl ich erst seit wenigen Monaten mit einem Freund zusammen bin, haben wir wegen einiger schwerwiegender Probleme (die nicht von uns selber kommen, sondern eher von außen) im Gegensatz zu anderen Paaren keine Zeit, einfach sorglos ineinander verliebt zu sein, belanglos rumzuschmusen oder ähnliches. Wir haben nur die Wahl zwischen aufgeben oder zusammen kämpfen. Dadurch hat die Beziehung zwar viel an Leichtigkeit verloren, aber dafür an Tiefgründigkeit und ernsthafter Liebe gewonnen, da wir uns gegenseitig stützen und zusammen kämpfen (müssen). Schmusen ist für mich zwar auch wichtig und schön, erfüllt mich aber nicht so nachhaltig wie die Gewissheit, jemanden zu haben, der mich immer unterstützt und mit dem ich auch geistig auf einer Wellenlänge schwebe.
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Forum Lurker




Alter: 51
Sexualität: Sexuell
Anmeldungsdatum: 22.11.2007
Beiträge: 1781
BeitragVerfasst am: Sa Jan 14, 2017 20:39    Titel: Antworten mit Zitat

Hummelchen hat folgendes geschrieben:
Ich habe mal gehört, erst nach 1000 Stunden Gesprächen (also wenn man seinen Gegenüber wirklich vollkommen kennt) kann man wirklich mit Recht sagen, dass man ihn/sie liebt. Und das bezieht sich nicht nur auf die partnerschaftliche, sondern auch auf die freundschaftliche Liebe.


1000 Stunden!
Albert! Einstein! Wie erzeugt man soviel Zeit!
(Ganz zu schweigen von Gesprächsstoff) Very Happy
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SchuffiPupsi




Alter: 31
Sexualität: Asexuell
Anmeldungsdatum: 23.04.2012
Beiträge: 1583
Wohnort: In der Mitte von M-V
BeitragVerfasst am: Sa Jan 14, 2017 20:44    Titel: Antworten mit Zitat

1000 Stunden miteinander intensiv reden, halte ich für eine komische "Zeitangabe". nachdenklich
Also ich weiß noch, dass das Verliebtheitsgefühl bei mir so einem halben Jahr nachgelassen hat (ja, ich rede ja auch viel ^.^). So ganz vorbei war es gefühlt nach ca. 2 Jahren (da hatte man auch wichtige Dinge bereits zusammen erlebt, wie z.B. das zusammenziehen und -leben) und das was blieb und ist, ist vermutlich das, was Leute "Liebe" nennen.

Kein Kribbeln, keine Aufgeregtheit, keine rosa Brille, aber trotzdem das Gefühl man selbst und zuhause zu sein, auch und manchmal grade wenn der Partner als zweiter Mensch dabei ist.
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Hummelchen




Alter: 23
Sexualität: Asexuell
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Beiträge: 321
Wohnort: nahe Berlin
BeitragVerfasst am: Sa Jan 14, 2017 20:58    Titel: Antworten mit Zitat

Forum Lurker hat folgendes geschrieben:
Hummelchen hat folgendes geschrieben:
Ich habe mal gehört, erst nach 1000 Stunden Gesprächen (also wenn man seinen Gegenüber wirklich vollkommen kennt) kann man wirklich mit Recht sagen, dass man ihn/sie liebt. Und das bezieht sich nicht nur auf die partnerschaftliche, sondern auch auf die freundschaftliche Liebe.


1000 Stunden!
Albert! Einstein! Wie erzeugt man soviel Zeit!
(Ganz zu schweigen von Gesprächsstoff) Very Happy


Vielleicht sind diese "1000 Stunden" ja auch eine Hyperbel. Deutlich wird aber, dass man eben nur wirklich von Liebe sprechen kann, wenn man sich tatsächlich kennt und eben auch Gesprächsstoff für "1000 Stunden" hat.
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Forum Lurker




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Beiträge: 1781
BeitragVerfasst am: Sa Jan 14, 2017 21:22    Titel: Antworten mit Zitat

Hummelchen hat folgendes geschrieben:
Vielleicht sind diese "1000 Stunden" ja auch eine Hyperbel. Deutlich wird aber, dass man eben nur wirklich von Liebe sprechen kann, wenn man sich tatsächlich kennt und eben auch Gesprächsstoff für "1000 Stunden" hat.


Naja, das erklärt dann zumindest warum die Leute sagen "Liebe" wäre Arbeit, ich schätze mal dann bleibe ich lieber einfach nur Stressfrei verliebt. Smile
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Beiträge: 1760
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BeitragVerfasst am: So Jan 15, 2017 0:36    Titel: Antworten mit Zitat

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Hummelchen




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Anmeldungsdatum: 30.07.2015
Beiträge: 321
Wohnort: nahe Berlin
BeitragVerfasst am: So Jan 15, 2017 10:54    Titel: Antworten mit Zitat

Forum Lurker hat folgendes geschrieben:
Hummelchen hat folgendes geschrieben:
Vielleicht sind diese "1000 Stunden" ja auch eine Hyperbel. Deutlich wird aber, dass man eben nur wirklich von Liebe sprechen kann, wenn man sich tatsächlich kennt und eben auch Gesprächsstoff für "1000 Stunden" hat.


Naja, das erklärt dann zumindest warum die Leute sagen "Liebe" wäre Arbeit, ich schätze mal dann bleibe ich lieber einfach nur Stressfrei verliebt. Smile


Stressfrei ist Verliebtsein für mich aber leider auch nicht. Ich weiß nicht, wie es anderen geht, aber wenn ich richtig verliebt bin, bin ich wahrhaft krank: Schlaflosigkeit, Bauchschmerzen, Kopfschmerzen, Hypersensibilität... Ich hasse es, verliebt zu sein. Zum Glück ist es mir noch nicht allzu oft passiert... ;D
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Forum Lurker




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Anmeldungsdatum: 22.11.2007
Beiträge: 1781
BeitragVerfasst am: So Jan 15, 2017 11:50    Titel: Antworten mit Zitat

Hummelchen hat folgendes geschrieben:
Stressfrei ist Verliebtsein für mich aber leider auch nicht. Ich weiß nicht, wie es anderen geht, aber wenn ich richtig verliebt bin, bin ich wahrhaft krank: Schlaflosigkeit, Bauchschmerzen, Kopfschmerzen, Hypersensibilität... Ich hasse es, verliebt zu sein. Zum Glück ist es mir noch nicht allzu oft passiert... ;D


Ouch, sorry.
Da bin ich zum Glück eher gegenteilig.
Bei mir trifft der Vergleich mit den Drogen eigentlich recht gut zu. Wenn ich Verliebt bin fühle ich mich weit weniger Angespannt, mehr Geerdet und allgemein positiver beim Gedanken das wir die gleiche Welt teilen.

Natürlich, der Nebeneffekt ist auch gegeben, dass ich mir praktisch ständig und immer ein wenig Sorgen um sie mache, dieses ganze "geht es ihr gut", "ist sie Glücklich" und gar nicht davon zu sprechen wie man sich fühlt wenn sie einem mal mit Verband oder schlimmer noch Gips begegnet, Trauma!

Aber Stress wäre für mich wenn ich mal in jemande Verliebt wäre die tatsächlich mit mir redet oder schlimmer noch meine Gefühle erwidert, ich bin da im Sinne des Wortes "tongue tied" und hab schon Mühe mich noch meines Namens zu erinnern. Smile
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