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Wie fühlt sich Liebe an ?
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Manolo




Alter: 53
Sexualität: Asexuell
Anmeldungsdatum: 20.11.2016
Beiträge: 19
Wohnort: Trochtelfingen
BeitragVerfasst am: Di Nov 22, 2016 18:50    Titel: Wie fühlt sich Liebe an ? Antworten mit Zitat

Wie fühlt sich Liebe an ?


Über Google habe ich folgende Infos dazu bekommen:

» Du hast Kribbeln im Bauch, wenn du deinen Schwarm siehst. Das nennen
viele Menschen "Schmetterlinge im Bauch".
» Du kannst fast nur noch an sie/ihn denken.
» Ein Gedanke an sie/ihn zaubert dir ein Lächeln in dein Gesicht
» Du möchtest überall sein, wo er/sie ist!
» Du denkst an sie/ihn beim Einschlafen!
» Du hast (heimlich) ein Foto von ihr/ihm auf deinem Handy Startbild
» Die anderen Jungen/Mädchen findest du ganz nett, aber "liebesmäßig"
total uninteressant
» Du überlegst, wie wohl eure Kinder aussehen würden
» Du siehst plötzlich viele verliebte Paare
» Dir verschlägt es die Sprache, wenn du vor ihr/ihm stehst
» Du stylst dich jeden Tag extra toll - könnte ja sein, dass du ihr/ihm
begegnest
» Du bekommst rote Wangen oder zittrige Hände, wenn du sie/ihn siehst
» Du startest merkwürdige Aktionen, um sie/ihn sehen zu können und auf
dich aufmerksam zu machen
» Dir ist egal, dass sie/er einen Freund/eine Freundin hat. Du willst ihr/ihm
einfach nur nah sein . .
» Deine Freunde fragen dich: "Ist alles okay mit dir? Du bist so anders?"
» Beim Liebesfilm stellst du dir vor, es wärt ihr, die sich küssen. . .

und noch vieles mehr. . .

Ist das wirklich so ?

Ich kenne die universelle Liebe, die durch meinen Körper fliesst und eine wundervolle Wärme verbreitet, vor allem dann, wenn sie aus dem Herzen kommt. Doch habe ich noch nie die Liebe eines anderen Menschen zu mir gefühlt. Es gab bisher auch nur wenige Menschen, bei denen ich vielleicht so etwas wie ein Liebesgefühl gehabt hätte, doch wurde es nie erwidert. In letzter Zeit habe ich das Gefühl, immer weniger für andere Menschen zu empfinden. Selbst bei denen, die mir grundsätzlich gefallen würden ist keine emotionale Verbindung da.

Geht es vielleicht auch anderen so ?
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SchuffiPupsi




Alter: 29
Sexualität: Asexuell
Anmeldungsdatum: 23.04.2012
Beiträge: 1559
Wohnort: In der Mitte von M-V
BeitragVerfasst am: Di Nov 22, 2016 19:01    Titel: Antworten mit Zitat

Das, was da oben alles steht, fällt für mich unter "verliebt sein".
Quasi ein hormoneller Vorgang, der durchaus körperliche Phänomene hervorruft.

Angenehmes Gefühl.
Kann man auch bei anderen Dingen haben, außer Menschen (da nennt man es dann nur nicht verliebt sein).


Liebe ist das, was übrig bleibt, wenn alle diese Dinge nachlassen.

Wenn man dann noch das Gefühl hat, sein Leben mit einem Menschen zu teilen, bei dem man ganz man selber sein kann und darf.
Wenn die Bindung zu diesem Jemand eine Bereicherung ist und keine Einschränkung.
Und natürlich-wenn das in der gleichen Weise auf Gegenseitigkeit beruht.


Diese Verirrungen, die du beschreibst, treten dann nicht mehr auf.
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Manolo




Alter: 53
Sexualität: Asexuell
Anmeldungsdatum: 20.11.2016
Beiträge: 19
Wohnort: Trochtelfingen
BeitragVerfasst am: Di Nov 22, 2016 22:08    Titel: Wie fühlt sich Liebe an ? Antworten mit Zitat

Hm, dann könnte man das vielleicht so ausdrücken, dass man sich gern hat und das von beiden Seiten auch durch entsprechende Gesten von Zuneigung zum Ausdruck bringt.
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Inertia




Alter: 26
Sexualität: keine Angabe
Anmeldungsdatum: 07.10.2014
Beiträge: 1053
BeitragVerfasst am: Di Nov 22, 2016 22:36    Titel: Antworten mit Zitat

SchuffiPupsi hat folgendes geschrieben:
Das, was da oben alles steht, fällt für mich unter "verliebt sein".
Quasi ein hormoneller Vorgang, der durchaus körperliche Phänomene hervorruft.

Angenehmes Gefühl.
Kann man auch bei anderen Dingen haben, außer Menschen (da nennt man es dann nur nicht verliebt sein).


Liebe ist das, was übrig bleibt, wenn alle diese Dinge nachlassen.


Jedes Gefühl ist doch ein hormoneller Vorgang, auch die "echte" Liebe. Wenn man das so eng sieht, ist so ziemlich jeder Mensch nur ein triebgesteuerter Drogensüchtiger. Ich weiß nicht, ob man den Begriffen Liebe und Verliebtheit wirklich so unterschiedliche Wertigkeiten zuweisen sollte, ich finde das immer ein bisschen arg klischeehaft.

Auf jeden Fall scheint es in der Liste von Manolo tatsächlich um die klassische Verliebtheit zu gehen, weniger um Liebe im Allgemeinen. Und es überrascht mich gar nicht, dass diese Beschreibungen nicht jeder nachvollziehen kann. Schmetterlinge im Bauch? Das klingt doch eher unheimlich als schön. Ein paar der genannten Punkte mögen durchaus passen, aber meistens wird Verliebtheit (und Gefühle allgemein) viel zu übertrieben und metaphorisch formuliert, ich glaube das darf man nicht zu ernst nehmen.
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Arpad4




Alter: 40
Sexualität: Asexuell
Anmeldungsdatum: 17.11.2016
Beiträge: 1646
Wohnort: Kaiserslautern
BeitragVerfasst am: Di Nov 22, 2016 22:50    Titel: Antworten mit Zitat

Verliebtheit ist ein körperlichen und hormonelen Zustand/Prozes.

Liebe ist was anderes. Es ist Energie oder ein Gefühl. Jeder definiert es etwas anders.

Eine der schönsten Formen von Liebe, ist die "bräutlichen" Liebe. Gemeint ist damit reine Liebe.

Es gibt viele Arten von Liebe:

eheliche Liebe, freundschaftliche Liebe, geschwisterliche Liebe, Elternliebe, usw.

Es gibt dann auch die materiele Liebe:

zum Auto, zu sein Haus, Liebe zum Vaterland (Patriotismus), usw.
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Windsurfhippie





Sexualität: keine Angabe
Anmeldungsdatum: 13.08.2005
Beiträge: 3235
Wohnort: NZ
BeitragVerfasst am: Mi Nov 23, 2016 8:08    Titel: Re: Wie fühlt sich Liebe an ? Antworten mit Zitat

Manolo hat folgendes geschrieben:
Hm, dann könnte man das vielleicht so ausdrücken, dass man sich gern hat und das von beiden Seiten auch durch entsprechende Gesten von Zuneigung zum Ausdruck bringt.


Ich schätze, das ist der Grundnenner dessen, was in den meist präferierten Beschreibungen über das Merkmal "Freunde" hinaus geht, und die Gewöhnung an einander auszeichnet, die Liebende offenbar zusammen hält.

Ich habe zwar weder Erfahrung noch eine Ahnung, wie sich das anfühlen soll. Ich vergleiche den Verliebtheitszustand inzwischen nüchtern mit einer Mischung aus Psychose und Zwang. Das gefällt zwar kaum Jemandem, der an Liebe glauben will, aber kommt der Betrachtungsweise rational etwas näher. Biologisch gesehen spielen wahrscheinlich hormonelle und neurologische Veränderungen eine tragende Rolle, also die einander Liebenden sind auf einander eingespielt und im Idealfall harmonisch kompatibel geworden.

Ob man überhaupt spüren oder fühlen kann, wenn eine andere Person in einen verliebt ist? Man müsste eine Art Empfänger für solche Signale haben, schätze ich. Vielleicht gibt es da so eine Art Spiegelneuronen-Detektorsinn? Ich frage mich auch lange schon, wie man das mitkriegen soll, außer dass die Person wahrscheinlich aufdringlich wird oder nervt und häufiger als gewöhnlich Leute es machen, vor einem herum tanzt, scheinbar zufällige Begegnungen sich häufen mögen, evtl. der Hof gemacht wird, also Geschenke eintrudeln.
Der Part, wo die Person beim Vater vorstellig wird, kommt, glaube ich, erst später.

Mir ist es passiert, dass ich Leute deswegen interessant fand, weil ich ihre Beziehung bewunderte, oder diese Art des aufeinander Eingespieltseins faszinierend fand. Ich habe mich gefragt, was da passiert und wie das funktioniert. Als "dummer" Junge habe ich noch irgendwelche erstaunlichen oder paranormalen Fähigkeiten vermutet, die Leute haben würden, um einander in all diesen Massen verschiedenster Menschen zu finden. herauszufinden, ob und wie und dass die zusammen gehören.
Das ist mir zwar immer noch ein Rätsel, aber ich sehe es heute relativ nüchtern und glaube nicht mehr, dass da irgend etwas Magnetisches, Schicksalhaftes mit reinspielt.
Bei den Sexuellen scheint das wohl eher von der Trieb-Ebene auszugehen und folgt den Gesetzmäßigkeiten, die für das reproduktive Ziel sorgen.
Wenn es naturgemäß funktioniert, Individuen mit größtmöglicher Variabilität und Entfernung des Genoms aber gleichzeitig idealer Kompatibilität. Das ist ein Parameter, andere gehen darüber hinweg und fassen wohl das, wass man "bräutlich" nennen könnte.

Es gibt aber wohl auch sowas wie "pure" Liebe, also unter Romantikern und Leuten, bei denen der reproduktive Nenner überbrückt ist, oder ausgeblendet bleibt. Da scheinen mehr die geistigen Werte oder Eigenschaften der Person die Verbindung aufrecht zu erhalten.

Was jetzt die pure oder echtere Liebe ist, dazu existieren etliche Philosophien und zig Myriaden von Ansichten. Auch Definitionen gibt es bestimmt mehr als nur 100, ich würde sogar sagen, das verhält sich individuell spezifisch unterschiedlich.
Jeder sieht sein eigenes Grün oder so. So beschreiben auch Leute, wenn man sie danach fragt, wie sich Liebe anfühlt, immer irgendwas Singuläres, jeder anders und eigen, als ein wieder anderer.

Inertia hat folgendes geschrieben:
Schmetterlinge im Bauch? Das klingt doch eher unheimlich als schön. Ein paar der genannten Punkte mögen durchaus passen, aber meistens wird Verliebtheit (und Gefühle allgemein) viel zu übertrieben und metaphorisch formuliert, ich glaube das darf man nicht zu ernst nehmen.


Eher sogar noch verdammt kitschig, nicht?
Wobei Schmetterlinge ... da denke ich an Larven, Maden und Darmparasiten ...es fehlt jetzt der Brech-Smiley. Laughing Übertreiben Menschen Gefühlsduselei üblich, oder empfinden emotional befähigte Menschen Gefühle anders, das ist wohl die gute Frage dabei.

Aus dem aromantischen Standpunkt ist es vielleicht sowas wie ein fremder, ferner Stern. Da könnte eine wirklich faszinierende Welt sein, aber man kommt wegen derzeit unüberwindbarer Entfernungen nie hin und wird es nie wissen. Vielleicht ist es aber auch eine fürchterliche Welt, die man gar nicht kennen möchte. Wo man nix verpasst, wenn man von ihrer Existenz nur vage Daten und Beobachtungen hat. Durch ein Teleskop betrachtet. Wink

Verlust des Interesses ist vielleicht auch eine Verkümmerung des Sinns dafür, wenn man ihn je hatte. Wie wenn von Geburt an die Augenlider zugewachsen wären. Wahrscheinlich würde der Sehsinn undifferenziert und kaum nützlich sein, irgendwie verkümmert. Oder man stelle sich vor, wozu bräuchte man das Hören in einer klanglosen Welt? Rolling Eyes
Falls dann irgendwann, nach Jahrzehnten, mal ein Geräusch passiert, man hätte das Hören längst verlernt.
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Wer später stirbt, erlebt den Tod derer, die früher sterben, und hat deshalb länger was zu lachen.
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Arpad4




Alter: 40
Sexualität: Asexuell
Anmeldungsdatum: 17.11.2016
Beiträge: 1646
Wohnort: Kaiserslautern
BeitragVerfasst am: Mi Nov 23, 2016 10:03    Titel: Antworten mit Zitat

Windsurfhippie@ ich finde die Beschreibung sehr gut. Ich habe sowas wie Verliebtheit (körperlich) nie erlebt, oder nie wahrgenommen. Es gibt zwischen 2 Verliebten keine Antenne und Sender. Bildlich gesprochen. Verliebtheit ist rein körperlich. Es soll angeblich immer zu GV führen. Es gibt auch Menschen die sich verlieben, aber keine "echte" innere Gefühle dabei haben. Deshalb vermisse ich das Gefühl von Verliebtheit nicht. Will gar nicht wissen wie es ist. Ich bin nüchtern, und erlebe nichts, oder eine nur innere Melodien in mir.

Jede Seele hat eine Melodie und eine Lautstärke. In der wahren/pure Liebe wird dem liebenden Paar, diese unbewußte Gefühltsebene bewußt. Aber nur wenn sie sich lieben. Also ist diese Melodie der Liebe, sehr laut. Für mich zu laut. Für normale Menschen aber leise hörbar als Gefühle.

Ob das was Schönes ist, kann man Anfangs nicht beurteilen. Kommt mit der Zeit heraus. Es gibt Dinge die man nicht immer mit Gut und Böse beurteilen kann. Aber mit nützlich oder vergeblich.
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Wuslchen




Alter: 37
Sexualität: Asexuell
Anmeldungsdatum: 29.06.2014
Beiträge: 158
Wohnort: Bayern
BeitragVerfasst am: Mi Nov 23, 2016 13:13    Titel: Antworten mit Zitat

Ich glaube was Google hier aufzählt, sind alles Zeichen von Verliebtheit.

Liebe geht tiefer. Und dafür ist kein Sex nötig. Ich kann sehr wohl lieben. Mich selber, meine Freunde, die Familie und auch einen Partner.

Wie es sich anfühlt? Bei jedem unterschiedlich. Bei mir ist es eine tiefe Zufriedenheit. Ich bin gerne mit dem entsprechenden Menschen zusammen. Muss mich nicht verstellen.
Und bei einem Partner ganz wichtig: er wird mir nicht zu viel. Man mag unwichtige Kleinigkeiten, die anderen nicht auffallen. Man empfindet den anderen Menschen als Ergänzung, zweite Hälfte. Aber nicht einengend, sondern als erwünschte Symbiose.

Das ist für mich das Gefühl von Liebe.
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Be good, be bad, just be!
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Manolo




Alter: 53
Sexualität: Asexuell
Anmeldungsdatum: 20.11.2016
Beiträge: 19
Wohnort: Trochtelfingen
BeitragVerfasst am: Mi Nov 23, 2016 17:11    Titel: Wie fühlt sich Liebe an ? Antworten mit Zitat

Zunächst einmal vielen Dank für Eure Beiträge.

Angeklungen ist hier auch, wie man es merkt, dass jemand Signale von verliebt sein oder Liebe aussendet. Dazu gibt es wohl einen Zusammenhang mit dem linken Schläfenlappen. Hier die Info dazu:

Ob sich jemand schnell einsam fühlt, zeigt auch ein Blick in dessen Gehirn: Bei Menschen, die dazu neigen, sich sozial isoliert zu fühlen, enthält eine kleine Region im linken Schläfenlappen weniger graue Zellen als normal. Das hat ein internationales Forscherteam bei Tests mit 108 Probanden festgestellt. Die betroffene Hirnregion sei unter anderem für die Wahrnehmung sozialer Signale verantwortlich. Sie steuere beispielsweise, ob und wie ein Mensch die Blicke anderer sehe und interpretiere, erklären die Wissenschaftler im Fachmagazin "Current Biology".

Die universelle oder göttliche Liebe habe ich erfahren und die fühle ich, wenn sich mein Herz öffnet und eine wundervolle Wärme sich verströmt.

Mit meinem Hetero-Freund bin zwar gerne zusammen und wenn wir Zeit dazu haben unternehmen wir auch vieles gemeinsam, doch das als Liebe zu bezeichnen, würde mir zu weit gehen.

Mit meinen Mineralien würde ich durchaus von einer Liebesbeziehung ausgehen, denn sie kamen zu mir, haben mich ausgesucht (das kann jeder bestätigen, der sich intensiv damit beschäftigt). Wenn ich sie brauche, sind sie für mich da und wenn sie ihre Energie verloren haben, lade ich sie wieder mit meiner Liebe auf.

Weiter kennr ich noch das nachfolgende:

Was ist Liebe und wie wird sie definiert ?

Wenn man sich die Definitionen zur Liebe ansieht, erkennt man einen Entwicklungsweg, der sich in einer DREIHEIT erschliesst.

Auf der ersten Ebene bedeutet Liebe:
"Liebe ist der Austausch von Körperflüssigkeiten und das was dazu führt."
"Liebe ist ein Gefühl, das die Evolution herausgebildet hat, um Kooperation innerhalb einer Gruppe zu ermöglichen. Die durch Liebe ermöglichte Fortpflanzung, Aufzucht der Kinder und Zusammenhalt der Gruppe hat sich als sehr erfolgversprechende Strategie für die Ausbreitung der Spezies Homo Sapiens auf dem Planeten Erde erwiesen."

Auf der zweiten Ebene bedeutet Liebe:
"Die Liebe ist ein Gefühl der Zuneigung und der Verbundenheit."
"Liebe heisst etwas zu mögen."
"Liebe heisst mit einem Menschen in der Tiefe der Seele verbunden zu sein."

Auf der dritten Ebene bedeutet Liebe:
"Gott ist die Liebe. Und wer in der Liebe bleibt, der bleibt in Gott und Gott bleibt in ihm."
"Liebe ist die Sehnsucht des Individuums nach der Einheit."

Es bleibt nun jedem überlassen, für sich zu entscheiden, auf welcher Ebene er sich zugehörig fühlt.

Aus meiner Sicht:
Liebe ist, die Fülle in sich zu fühlen, dass man alles zum Leben hat, was man braucht.

Ein Mangel an Liebe ist, im Außen nach Ersatz-Befriedigungen zu suchen. Dies drückt sich aus durch: Essen gehen, Shoppen gehen, Spielen gehen, auf Reisen gehen, ständiges Sport treiben, nach materiellen Werten zu streben, Drogen zu nehmen, usw.

All dies ist im Übermaß eine Sucht, die auf einer Sehnsucht beruht, ohne dass diese je wirklich befriedigt wird.

Ebenso ist Hass ein Mangel an Liebe.

Liebe ist Geben, ohne etwas als Gegenleistung zu erwarten = Altruismus.

[/i]
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SchuffiPupsi




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Beiträge: 1559
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BeitragVerfasst am: Mi Nov 23, 2016 18:08    Titel: Antworten mit Zitat

Darf ich mal fragen, warum du eine Frage stellst, dessen vermeintliche Anwort du schon kennst (wenn es auch nur Zusammengetragenes aus verschiedenen fremdgeschriebenen Schriften ist) und du ohnehin nicht glauben kannst, dass es anderen anders geht?

Wenn ich MEINE Wahrheiten in ein Buch schreibe und daraus zitiert wird (wie du es hier tust), wird meine Wahrheit nicht objektiver als sie das vorher auch schon ist.
Also ist auch das, was du schreibst nur insofern richtig, wie das, was alle anderen auch schreiben.

Nichts mit "jeder muss sich für eine Ebene entscheidenen", denn diese gibt es nur für dein Empfinden. Wink

Nur, weil DU die innige "Liebe" deinem Partner gegenüber nicht spürst, bedeutet das nicht, dass andere nicht zu dieser Empfindung in der Lage sind.
Zitat:
Liebe ist, die Fülle in sich zu fühlen, dass man alles zum Leben hat, was man braucht.

Das nenne ich nur "Zufriedenheit".
Zitat:
Liebe ist Geben, ohne etwas als Gegenleistung zu erwarten

Wozu hast du dann einen Partner?
Bedingungslose Liebe gibt es -wenn überhaupt- nur ggü. Tieren und kleinsten Kindern.
An Alles und Alle anderen stellt man immer Ansprüche und wenn es die eigene körperliche Unversehrtheit ist.

Ideal ist, wenn man nicht mehr verlangt als man selber gibt.
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BeitragVerfasst am: Mi Nov 23, 2016 19:19    Titel: Antworten mit Zitat

SchuffiPupsi@

Manolo hat die Ebenen der Liebe dargestell. Ich werde es mal anders formulieren. Ich habe es so verstanden.

1.Ebene -partnerschaftliche Liebe (Beziehungen/Ehe)
2.Ebene -die Liebe zum Ganzen, Natur und Mensche.
3.Ebene -Gottesliebe, oder die Liebe zum Schöpfer.

Oder:

1. körperliche Liebe
2. Seelische Liebe (Gefühle)
3. geistige Liebe

Wenn man es auf sich selber bezieht. Alle 3 Ebenen können auch gleichzeitig auftreten für ein Partner.
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Alter: 40
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BeitragVerfasst am: Mi Nov 23, 2016 19:25    Titel: Antworten mit Zitat

Die geistige Liebe wird auch Agape genannt. Das ist die bedingungslose Liebe.

Jeder Mensch ist dazu fähig.

Natürlich auch zu allem anderen. Auch zu Hass und Wut.
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SchuffiPupsi




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Beiträge: 1559
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BeitragVerfasst am: Mi Nov 23, 2016 19:25    Titel: Antworten mit Zitat

Das sind aber "nur" vermeintliche Ebenen, die ER empfindet.
Das hat doch nichts damit zu tun, wie alle anderen "Liebe" oder überhaupt "Gefühle" empfinden.

Diese Ebenen gelten für ihn-was ja auch legitim ist.
Deswegen ist es bei anderen anders. Vielleicht sogar ebenenfrei oder sie verschwimmen. Oder seine "höchste Form der Liebe" empfinden andere ihrem Partner gegenüber usw.
Nur weil das bei ihm nicht so ist, heißt das nicht, das andere nicht dazu fähig sind.

Man kann nicht immer von sich auf andere schließen und Allgemeingültigkeiten aufstellen wollen.
Das ist nunmal einfach bei solchen Dingen nicht möglich.
(mir ist es auch nicht begreiflich, warum Einzelne sich ständig über andere mit etwas erheben müssen-wovor fürchten sie sich, wenn sie einsehen, dass dem nicht so ist, weil es Dinge gibt, die man nicht (be)werten kann?)

Zitat:
Die geistige Liebe wird auch Agape genannt. Das ist die bedingungslose Liebe.

Das ist mir zu religiös und esoterisch. Zu kitschig kann man auch sagen.

Ich nenne Zufriedenheit mit mir und meinem Leben schlicht "Zufriedenheit". Sicher, ein hohes und seltenes Gut, aber keine "Liebe".

Wer natürlich religiös ist, soll ruhig derlei Wörter nutzen. Hat ja alles seinen Grund, warum Menschen dies tun.
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Alter: 40
Sexualität: Asexuell
Anmeldungsdatum: 17.11.2016
Beiträge: 1646
Wohnort: Kaiserslautern
BeitragVerfasst am: Mi Nov 23, 2016 19:29    Titel: Antworten mit Zitat

Nein ich habe die gleiche Ansicht. Der Mensche hat eine Seele ein Geist und ein Körper. Also die Dreiheit in sich, und dazu gibt es auch die "dreifache" Liebe.

Aber das ist NUR der Idealfall.

In der Realität sieht die Sache oft anders aus. :/


Manolo redet von Idealen. So habe ich es auch verstanden.
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SchuffiPupsi




Alter: 29
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Beiträge: 1559
Wohnort: In der Mitte von M-V
BeitragVerfasst am: Mi Nov 23, 2016 19:32    Titel: Antworten mit Zitat

Ähm....
Und woher glaubst du jetzt die Hoheit zu nehmen, dass andere Menschen nicht mit ihren Seelen und ihrem Geist einander in einer Partnerschaft "lieben"?
Warum glaubst du, dass man diese Gänze nur erreicht in einer "göttlichen Liebe"?
Nur, weil du es nicht anders empfindest?

Ganz schön vermessen würde ich sagen....

Denn andere sind zu vielleicht zu anderen Empfindungen fähig.
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