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Warum führt ihr Beziehungen mit a/sexuellen Menschen?
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Nachbarin





Sexualität: Sexuell
Anmeldungsdatum: 03.01.2016
Beiträge: 53
BeitragVerfasst am: Sa Jan 30, 2016 12:37    Titel: Warum führt ihr Beziehungen mit a/sexuellen Menschen? Antworten mit Zitat

Ich möchte die Frage in der Überschrift etwas klarer ausformulieren:

Liebe Asexuellen, warum führt ihr Beziehungen mit Sexuellen?
Liebe Sexuellen, warum führt ihr Beziehungen mit Asexuellen?

Viel habe ich in diesem Forum inzwischen darüber gelesen, welche Schwierigkeiten es in Paarbeziehungen zwischen Asexuellen und Sexuellen gibt. Nicht bei allen, aber doch bei einigen der diesbezüglichen Threads, hatte ich den Eindruck, daß in solchen Beziehungen beide Partner in einem wesentlichen Aspekt ihrer Persönlichkeit, sprich: in ihrer Asexualität / Sexualität nicht angenommen werden und auch ihre Partner in eben diesem Aspekt nicht annehmen (können).

Ich sage ganz ehrlich, ich würde niemals so eine Beziehung führen. Eure Threads, in denen ihr aus euren Beziehungen erzählt, lese ich aber mit großem Interesse. Leider wird es mich trotzdem kaum begreiflich, warum ihr solche Beziehungen führt. Darum frage ich alle, die solche Beziehungen führen, jetzt einfach direkt: Warum tut ihr das? Warum habt ihr euch darauf eingelassen?

DANKE für eure Antworten! Ich freu mich über jedes Posting, das mir hilft, besser zu verstehen! Smile
Und falls mir wer beim Verstehen weiterhelfen kann, der selbst keine solche Beziehung führt, freu ich mich natürlich auch da drüber, eh kloar! Wink
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SchuffiPupsi




Alter: 29
Sexualität: Asexuell
Anmeldungsdatum: 23.04.2012
Beiträge: 1546
Wohnort: In der Mitte von M-V
BeitragVerfasst am: Sa Jan 30, 2016 12:47    Titel: Antworten mit Zitat

...Weil ich diesen Menschen kennengelernt habe, noch bevor ich wusste, dass ich asexuell bin.
Wobei ich davon ausgehe, dass wir damals auch zusammengekommen wären, wenn ich dies gewusst und kommuniziert hätte-es war einfach für uns beide der richtige Zeitpunkt.

...Weil wir als zwei Ichs ein Leben gemeinsam teilen und uns jeweils als das, was wir sind, mögen und akzeptieren.

...Weil ich es absolut lächerlich finden würde, ihn zu verlassen, nur weil er eine andere Sexualität hat.
Dann würde ich Sexualität ja einen riesengroßen Stellenwert beimessen. *Vogelzeig*
Er fährt auch gerne Fahrrad und ich nicht.

...Weil wir eben einfach kompatibel sind.
Das ist -wie mir oft scheint- sehr selten. Viele glauben, "kompatibel" und "zusammenpassend" sei man nur, wenn man möglichst alles gleich hat und sieht.
Viel wichtiger jedoch, finde ich, ist der Umgang damit, wie man mit Diskrepanzen umgeht.


Man kann also sagen, dass ich nicht bewusst als asexueller Mensch bewusst einen sexuellen Menschen gesucht habe.
Vielmehr habe ich als Mensch zufällig einen anderen Menschen gefunden, mit dem das Wir und die Ichs wunderbar harmonieren, weil wir beide Ichs bleiben können und genau diese mögen.

Das hat mit der Sexualität nichts zu tun.
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Greywolf




Alter: 49
Sexualität: Asexuell
Anmeldungsdatum: 26.01.2014
Beiträge: 396
Wohnort: Münsterland
BeitragVerfasst am: Sa Jan 30, 2016 22:13    Titel: Antworten mit Zitat

mir geht es da wie SchuffiPupsi.

Als ich meine Frau kennengelernt habe, war ich mir über meine Asexualität nicht bewusst. Ich hätte nicht gedacht, dass es so etwas gibt. Meiner Frau war der Sex zu Beginn unserer Beziehung nicht wichtig. So fiel mein fehlender Wunsch nach Sex nicht auf. Unsere Beziehung und Liebe wuchs mit den Jahren (auch ohne Sex). Und so ein Glück wirft man trotz unterschiedlicher sexueller Orientierung nicht einfach weg.
_________________
Greywolf
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asba




Alter: 29
Sexualität: Asexuell
Anmeldungsdatum: 15.08.2014
Beiträge: 762
Wohnort: Österreich
BeitragVerfasst am: So Jan 31, 2016 1:38    Titel: Antworten mit Zitat

Wenn man den Partner kennenlernt, ehe man sich über die Asexualität im Klaren ist, wäre es kompletter Schwachsinn, die Beziehung zu beenden. Es gibt doch so viele andere Dinge, aus denen eine Beziehung besteht. Und nur weil man sich in einem Punkt nicht einig ist ...
Umgekehrt ist guter Sex auch kein Garant für eine gute Beziehung. Meine Freundin lebt in Trennung (oder so ähnlich, das weiß sie selbst nicht genau) und erst letztens sagte sie "Klar haben wir noch Sex. Das hat uns immer beiden sehr Spaß gemacht, also warum nicht."
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Alice93




Alter: 26
Sexualität: Asexuell
Anmeldungsdatum: 25.08.2015
Beiträge: 331
Wohnort: NRW
BeitragVerfasst am: So Jan 31, 2016 10:32    Titel: Antworten mit Zitat

Hi Nachbarin,
Ich kann das Problem schon verstehen. Eine A/sexuelle Beziehungkombination hat theoretisch was von Will&Grace. Wer das nicht kennt, dass ist eine Beziehung zwischen einem schwulen Mann und seiner heterosexuellen Freundin die Beziehungsmäßig zusammen leben, sich emotional bestens verstehen, aber natürlich sexuell nicht kompatibel sind.

Solange man akzeptieren kann das man sexuell getrennte Wege geht, kann das klappen. Allerdings ist für die meisten mEn Sexualität etwas, dass im Ideal auf einer festen emotionalen Bindung beruht und wenn jmd dauerhaft ein fester Sexualpartner wird, entwickelt sich eben ein starkes Verbundenheitsgefühl mit dem Wunsch nach Partnerschaft auch auf anderen Ebenen. Eine Sexualität zu entkoppeln und "bedeutungslosen" Sex neben der asexuellen Beziehung zu haben ist für viele unbefriedigend. Wie ich es von anderen mitbekommen ist "guter" Sex meistens eben auch Ergebnis einer ansonsten guten zwischenmenschlichen Beziehung, fällt die weg ist der Sex dann oft auch für sexuelle Menschen irgendwann abstumpfend. Ich selbst bin als Asexuelle natürlich in einer anderen Position. Ich hatte nie ein Beziehungsinteresse, allerdings war ich schon oft gekränkt wenn Freunde, sich sobald sie (sexuelle) Beziehungen hatten erstmal ins Zweisiedlertum zurückziehen. Klar tauchen die früher oder später wider auf, jedoch ist auch klar, dass die Freundschaft die ich jmd bieten kann gegen eine potenziell sexuelle Beziehung immer als weniger angesehen wird. Deshalb kann ich schon verstehen wenn man versucht Sex zu geben in der Hoffnung einen höheren Stellenwert für den anderen zu bekommen. Das ist jedoch schlicht Beziehungsprotitution. Ich hätte einen Menschen den ich gern habe auch immer gegönnt einen Partner zu finden der den Sex nicht nur erträgt sondern auch für sich selbst will.

Wenn du verstehen willst warum sich Leute da doch Kompromissen beugen, dann einfach weil es für viele ein Abwägen ist. Ist Sex einem einfach egal, man merkt aber das alle in Beziehungen leben und Freundschaften dafür immer wieder vernachlässigt werden, dann will man eben auch so eine Beziehung um nicht einsam zu sein und sich geliebt zu fühlen. Im Gegensatz zu Will&Grace steht beim Asexuellen ja neben dem Desinteresse am eigenen Partner auch kein anderweitiges sexuelles Interesse entgegen. Der Asexuelle unterdrückt deshalb weniger als zB ein Homosexueller in einer heterosexuellen Beziehung. Oder um zu Will&Grace zurück zu kommen. Wäre Will zB Asexuell müsste er evtl Sex haben auf den er keine Lust hat. Da er Schwul ist müsste er aber Sex haben auf den er keine Lust hat + auf Sex verzichten den er wirklich will (incl. evtl. Verliebtheitsgefühlen und Bindungswünschen). Ein Asexueller ist deshalb vielleicht Kompromissbereiter (?).
Gruß Alice!


Zuletzt bearbeitet von Alice93 am So Jan 31, 2016 13:53, insgesamt einmal bearbeitet
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SchuffiPupsi




Alter: 29
Sexualität: Asexuell
Anmeldungsdatum: 23.04.2012
Beiträge: 1546
Wohnort: In der Mitte von M-V
BeitragVerfasst am: So Jan 31, 2016 12:30    Titel: Antworten mit Zitat

Ich habe überhaupt nicht das Gefühl, einen "Kompromiss" einzugehen.
Ich muss doch auf nichts verzichten und nichts machen, was ich nicht will.

Vielmehr geht doch mein sexueller Partner einen Kompromiss ein, weil er -mit mir- keinen Sex haben kann.

Ich denke also nicht, dass in dieser Konstellation der Asexuelle "nachgibt", sondern vielmehr der Sexuelle.
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Alice93




Alter: 26
Sexualität: Asexuell
Anmeldungsdatum: 25.08.2015
Beiträge: 331
Wohnort: NRW
BeitragVerfasst am: So Jan 31, 2016 13:51    Titel: Antworten mit Zitat

Hi SchuffiPupsi,

ich habe gar nicht über dich geschrieben. Ich meinte allgemein, es könnte eine Motivation geben für Asexuelle es mit einem Sexuellen zu versuchen und eine Bereitschaft sexuelle Handlungen am Partner vorzunehmen oder auch GV zu haben. Das auch der sexuelle Part den Kompromiss vice versa durch Enthaltsamkeit eingehen kann, war mir schon klar. Warum ein Sexueller das bei dem Überangebot an sexuellen Partnern tut, kann ich natürlich nicht wissen. Das werden dann Menschen in deiner Situation besser wissen als ich und entsprechend würde ich es dann auch anderen überlassen etwas dazu zu äußern. Aus den bisherigen Posts könnte ich schließen, dass diese Partner dann generell auch nicht so viel wert auf Sexualität legen oder man hat halt die "Sexfreund-Lösung". Dazu hab ich ja bereits etwas aus meiner Sicht geschrieben. Mein Post sollte also nur auf die Frage eingehen warum Menschen eine a/sexuelle Kombination überhaupt versuchen.

Hoffe mein Post klärt meine Intentionen auf.

Gruß Alice
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SchuffiPupsi




Alter: 29
Sexualität: Asexuell
Anmeldungsdatum: 23.04.2012
Beiträge: 1546
Wohnort: In der Mitte von M-V
BeitragVerfasst am: So Jan 31, 2016 14:38    Titel: Antworten mit Zitat

Ich weiß schon, dass du nicht mich persönlich gemeint hast. Wink
Ich wollte nur deutlich machen, dass es eben nicht (wie sooo gerne hier dargestellt) so ist, dass die sexuellen Partner die sind, die den armen kompromissbereiten Asexuellen ausnutzen.

Außerdem glaube ich nicht, dass es per Se für jeden Asexuellen, der bestimmte Handlungen machen kann, ein Kompromiss ist.
So wie auch manche Kuscheln mögen, ohne sich zu verbiegen, können da sicherlich auch andere Handlungen mitreinfallen, die tatsächlich in Ordnung sind.
Zitat:
Das auch der sexuelle Part den Kompromiss vice versa durch Enthaltsamkeit eingehen kann, war mir schon klar. Warum ein Sexueller das bei dem Überangebot an sexuellen Partnern tut, kann ich natürlich nicht wissen.

Vermutlich, weil er an seinem (asexuellen) Partner mehr liebt als nur die Nutzung des Genitals? Razz
Zitat:
Mein Post sollte also nur auf die Frage eingehen warum Menschen eine a/sexuelle Kombination überhaupt versuchen.

Weil die wenigsten Menschen, egal welcher sexueller Orientierung, einen Partner ausschließlich nach der sexuellen Komponente nach auswählen.
Das ist doch nur EINE Facette von vielen, die Beziehungen ausmacht. Und für die meisten auch nicht die Wichtigste (wenn dem auch manchmal, grade am Anfang von Beziehungen, bei Sexuellen so scheint).

Wobei man natürlich davon ausgehen kann, dass ein sexueller nicht gezielt nach jemand asexuellem suchen wird. Wink
Das ist wahrscheinlich davon abhängig, wie er selber zum Sex steht (zwingend notwendig für Liebe? Beginn von Beziehungen? Etwas, was nur zusätzlich angenehm ist usw.).


Jemand, der sexsüchtig ist oder Gefühle erst darüber aufbaut, wird sich wohl nur einen Sexuellen suchen.
(ich las unlängst in einer Diskussion über Asexualität die Meinung, dass Menschen ohne Sex erst gar keine tiefgründige Bindung aufbauen könnten, weil die Hormonausschüttung fehle...)
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asba




Alter: 29
Sexualität: Asexuell
Anmeldungsdatum: 15.08.2014
Beiträge: 762
Wohnort: Österreich
BeitragVerfasst am: So Jan 31, 2016 16:39    Titel: Antworten mit Zitat

Wahrscheinlich sind die Asexuellen deswegen meistens diejenigen, die "nachgeben", weil ihnen ihre sexuelle Orientierung als solche gar nicht bewusst ist. Von der Umwelt und den Medien wird uns ständig eingeredet, wie toll Sex nicht ist und dass es jeder mögen mag. Wie oft habe ich hier im Forum schon gelesen, dass die Leute sich schlecht fühlten, weil sie Sex nicht mochten und versucht haben, Sex zu mögen. Für ihren Partner und weil alle geil drauf sind. Es ist ja nicht normal, nicht nach Sex zu verlangen.

Wenn der sexuelle Partner den Asexie wirklich liebt, sollte es kein Problem sein, auf Sex zu verzichten. Es ist arrogant, vom Asexie zu erwarten, sich anzupassen, nur weil es der Großteil der Menschen Sex toll findet.
Umgekehrt hat SchuffiPupsi auch Kompromiss-Handlungen erwähnt. Ich denke, wenn beide Partner wirklich wollen, lässt sich eine Lösung finden. Wie auch immer die dann aussieht.
Es gibt ja auch Asexuelle, die zwar kein Verlangen nach Sex haben, denen es aber auch nichts ausmacht, Sex zu haben bzw. die es sogar schön finden. In dem Fall wird es wohl kein großes Opfer sein, regelmäßig Sex zu haben.
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SchuffiPupsi




Alter: 29
Sexualität: Asexuell
Anmeldungsdatum: 23.04.2012
Beiträge: 1546
Wohnort: In der Mitte von M-V
BeitragVerfasst am: So Jan 31, 2016 16:50    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Wenn der sexuelle Partner den Asexie wirklich liebt, sollte es kein Problem sein, auf Sex zu verzichten. Es ist arrogant, vom Asexie zu erwarten, sich anzupassen, nur weil es der Großteil der Menschen Sex toll findet.

Und genau dieses Argument ist total vermessen!
Denn andersrum funktioniert es auch: "Wenn der Asexuelle den Sexuellen wirklich liebt, dann kann ja wohl einmal m Monat die Beine breit machen-das sollte ja wohl kein Problem sein. Es ist arrogant, vom Sexie zu erwarten, sich anzupassen, nur weil ich asexuell bin."


Man darf BEIDES nicht erwarten und verlangen.
Denn es ist IMMER arrogant, einen Menschen ändern zu wollen, nur weil er einem selbst nicht in den Kram passt.
Da macht es keinen Unterschied, ob man asexuell oder sexuell ist.

Jemand, der SO an eine Beziehung rangeht, sollte tatsächlich Abstand nehmen von asex/sex-Beziehungen.
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asba




Alter: 29
Sexualität: Asexuell
Anmeldungsdatum: 15.08.2014
Beiträge: 762
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BeitragVerfasst am: So Jan 31, 2016 17:02    Titel: Antworten mit Zitat

Bitte beachten den zweiten Satz! "weil der Großteil der Menschen Sex toll findet." Darauf hab ich mich mit dem "arrogant" bezogen.

Natürlich funktioniert der erste Satz auch andersrum. Das habe ich zwar so weitergedacht, aber dann nicht mehr aufgeschrieben, weil ich gleich auf die Kompromisse eingestiegen bin. Sorry, dass das falsch rüberkam!

Natürlich ist es vermessen, vom Partner zu erwarten, dass er eine Einstellung ändert, die er nicht ändern kann.

Keine Sorge, ich nehme ohnehin Abstand von Paarbeziehungen, sei es asex/sex, asex/asex oder sonst irgendwas Wink
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SchuffiPupsi




Alter: 29
Sexualität: Asexuell
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Beiträge: 1546
Wohnort: In der Mitte von M-V
BeitragVerfasst am: So Jan 31, 2016 17:12    Titel: Antworten mit Zitat

Es gibt aber viele Menschen, die eben genau so an Beziehungen rangehen. Wink
Egal welcher sexuellen Orientierung und in welchem Gebiet die Diskrepanz auftritt, gibt es viele, die ernsthaft denken "das, was und wie ich bin, ist richtig, der Andere muss sich anpassen, wenn er mich doch liebt!".

Und grade hier im Forum ist es Gang und Gebe, dass vermittelt wird "na, wenn ER (meistens liegt der Sachverhalt umso deutlicher, wenn der sexuelle Part männlich ist) dich liebt, dann verzichtet er natürlich!".

Ich frage mich immer, was solche Menschen bei anderen Diskrepanzen machen (Wandfarbe, Name für Tiere oder Kinder, Fernsehprogramm...)-ob da auch immer der andere nachgeben soll, weil dieser doch liebt?

Obwohl... Vielleicht bedeutet die Aussage dessen ja auch nur, dass man selber den Partner nicht liebt (und deshalb auch nicht nachgeben muss).....?
Mh. Interessante Theorie..... Very Happy
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Maz
ADMod Team



Alter: 42
Sexualität: keine Angabe
Anmeldungsdatum: 12.02.2005
Beiträge: 13599
BeitragVerfasst am: So Jan 31, 2016 17:19    Titel: Antworten mit Zitat

Das ist insofern anders als bei Namen oder Wandfarben weil es keine wirklichen Kompromisse zwischen Sex und kein Sex gibt. Außerdem geht es ja meistens auch noch um das ganze drumherum. Die hier im Forum immer wieder aufgebrachten Varianten funktionieren vielleicht für 1-2% der Leute auf Dauer. Also kommt man in fast jeder Beziehung irgendwann an den Punkt wo sich einer der Partner dauerhaft anpassen muß falls sich das Problem nicht über die Zeit hinweg durch Veränderung der Bedürfnislage sowieso relativiert hat.
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asba




Alter: 29
Sexualität: Asexuell
Anmeldungsdatum: 15.08.2014
Beiträge: 762
Wohnort: Österreich
BeitragVerfasst am: So Jan 31, 2016 17:49    Titel: Antworten mit Zitat

SchuffiPupsi hat folgendes geschrieben:
Obwohl... Vielleicht bedeutet die Aussage dessen ja auch nur, dass man selber den Partner nicht liebt (und deshalb auch nicht nachgeben muss).....?
Sehr interessanter Gedankengang! Das müsste man den Leuten zurückargumentieren Wink

@ Maz: Wenn der Name für das Kind/Tier festgelegt ist, gibt's aber auch keine Kompromisse mehr. Es würde ja noch eher gehen, dass man sich einigt "ok, ohne Sex hats nicht funktioniert, ab jetzt haben wir Sex" (oder umgekehrt), aber man kann wohl schwer aufs Standesamt laufen und einen Achtjährigen umtaufen lassen, weil der Kompromiss nicht mehr hinhaut!
Aber stimmt, bei Dingen wie Fernsehprogramm etc. kann man so tolle Regeln einführen wie "ein Abend du, ein Abend ich".
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Maz
ADMod Team



Alter: 42
Sexualität: keine Angabe
Anmeldungsdatum: 12.02.2005
Beiträge: 13599
BeitragVerfasst am: So Jan 31, 2016 17:58    Titel: Antworten mit Zitat

Beim Namen einigt man sich aber dann einfach auf etwas dazwischen. Hans vs. Sepp ergibt dann z.B. Fritz. Bei Wänden ist es noch einfacher da kann man ja die Farben mischen. Grün vs. Blau gibt Türkis Razz
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