Forum für Asexualität Foren-Übersicht

Forenregeln | Hauptseite
 

Gefühle gegenüber dem Feminismus
Gehe zu Seite Zurück  1, 2, 3, 4 ... 12, 13, 14  Weiter
 
Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen    Forum für Asexualität Foren-Übersicht -> Diskussionen
Vorheriges Thema anzeigen :: Nächstes Thema anzeigen  

Gefühle / Assoziationen zum Feminismus
Ich bin weiblich und der Begriff weckt positive Gefühle/Assoziationen
30%
 30%  [ 28 ]
Ich bin weiblich und der Begriff weckt gemischte Gefühle/Assoziationen
17%
 17%  [ 16 ]
Ich bin weiblich und der Begriff weckt gar keine (oder neutrale) Gefühle/Assoziationen
3%
 3%  [ 3 ]
Ich bin weiblich und der Begriff weckt negative Gefühle/Assoziationen
14%
 14%  [ 13 ]
Ich bin männlich und der Begriff weckt positive Gefühle/Assoziationen
10%
 10%  [ 9 ]
Ich bin männlich und der Begriff weckt gemischte Gefühle/Assoziationen
11%
 11%  [ 10 ]
Ich bin männlich und der Begriff weckt gar keine (oder neutrale) Gefühle/Assoziationen
0%
 0%  [ 0 ]
Ich bin männlich und der Begriff weckt negative Gefühle/Assoziationen
15%
 15%  [ 14 ]
Stimmen insgesamt : 93

Autor Nachricht
Maxi




Alter: 37
Sexualität: Unentschlossen
Anmeldungsdatum: 18.07.2005
Beiträge: 3129
BeitragVerfasst am: Sa Jul 11, 2015 3:14    Titel: Antworten mit Zitat

Es geht dabei ja nicht nur um Saudi Arabien, sondern um alle Länder, in denen die Geschlechterstereotype stark durch Kultur und Religion beeinflusst sind.

Ja, in Saudi Arabien müssen einige Frauen eben Männerberufe ausüben, weil es sonst diese Dienste für Frauen nicht gibt. Nach den Genderforschern müsste sich aber bei vollkommen freier Wahl in etwas ein 50/50 Verhältnis einstellen, da das Geschlecht ja nur soziokulturell erlent wird und es keine biologische determinierte Richtungen gibt.
Aber genau das Gegenteil passiert ... anstatt noch mehr Frauen in Männerberufen zu haben, als dort, wo Frauen es müssen, wählen die meisten dann gerade Frauenberufe. Das spricht eben nicht gerade für das "erlernte Geschlecht", sondern scheint sich eher biologisch zu verteilen.
_________________
sex doof
Nach oben
          
Prinzess
abgemeldet




Sexualität: Asexuell
Anmeldungsdatum: 30.12.2013
Beiträge: 1477
BeitragVerfasst am: Sa Jul 11, 2015 7:21    Titel: Antworten mit Zitat

Wie viele was dann für sich auswählen ist doch völlig egal. Das sind statistische Erhebungen, die für die Einzelnen keinen Wert haben. Wichtig ist, dass die Chancen nicht nach dem Geschlechtsorgan vergeben werden, sondern nach der Qualität der jeweiligen Arbeitskraft, wenn man das Berufliche nimmt. Selbst wenn die Auswahlen dann größtenteils geschlechtskonform getroffen würden, was kümmert das Leute, die nicht im Statistiken erstellenden Bereich arbeiten denn doller als ob mehr Blonde als Braunhaarige jenen Beruf wählen? Und im Freizeitbereich haben alle halt die Neigungen, die sie halt haben. Was hat ein Penis mit der Ablehnung von Glitzer oder Staublappen zu tun? Gar nichts! Es ist nur eine dumme Konvention, dass Hausputz weiblich sei. In vielen auch männlich konnotierten Berufen ist es Alltag, dass der Arbeitsplatz täglich penibelst gereinigt werden muss. Da klappt das dann ja auch. Es geht da nur darum, dass weiblich konnotiertes immer noch einen Beigeschmack der Minderwertigkeit hat und als weibisch diffamiert wird. Gleichzeitig stellen Männer Frauen auf Podeste. Also irgendwie ist da gewaltig der Wurm drin. Sich nicht mehr andauernd mit Geschlechtern befassen zu müssen, wäre wahrhaft eine erleichternde Wohltat!
Nach oben
          
Maz
ADMod Team



Alter: 43
Sexualität: keine Angabe
Anmeldungsdatum: 12.02.2005
Beiträge: 14116
BeitragVerfasst am: Sa Jul 11, 2015 8:41    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:

Wie viele was dann für sich auswählen ist doch völlig egal. Das sind statistische Erhebungen, die für die Einzelnen keinen Wert haben.


Na wenn das so ist/wäre dann gibt/gäbe es doch auch keinen Grund diese Zahlen irgendwie zu bewerten. Sprich 90% Männerquote in technischen Berufsfelder sind kein Problem ebensowenig wie 90% Frauenquote in sozialen Berufen und auch der Umstand, daß vor allem Frauen ihre Kinder daheim erziehen ist dann völlig unproblematisch. Das Sterotyp von "typisch männlich" oder "typisch weiblich" entsteht aber ja auch WEIL diese Verteilung eben so existiert, da Stereotype letztlich auf einer Verallgemeinerung (manchmal mehr manchmal weniger passend) von tatsächlich beobachteten Phänomenen beruhen. Und genau deswegen also wegen der Abneigung gegen diese Stereotype soll das System ja letztlich verändert werden, das ist die "positive" politische Idee dahinter.
_________________
Bei Problemen mit den Forenfunktionen: Forumsfeature-Guide
Nach oben
          
Rena5




Alter: 50
Sexualität: Asexuell
Anmeldungsdatum: 20.05.2015
Beiträge: 94
Wohnort: NRW
BeitragVerfasst am: Sa Jul 11, 2015 8:50    Titel: Antworten mit Zitat

Stichwort "biologisch bedingt": Damit erklärt ihr mich und andere eher nüchtern und logisch veranlagte Frauen also für ABARTIG ?????

Das ist für mich nämlich genau der Punkt, warum ich meine, ich und alle anderen "Abartigen" brauchen Feminismus.

Ich war schon in der Grundschule in Mathe und Sachkunde am besten. Nicht wenige andere Kinder (und die hatten es ja von den Erwachsenen) erklärten mir deshalb, dass ich "Komisch" sei. Und auch nicht wenige Erwachsene schauten mich -wenn es um dieses Thema ging- besorgt an und sahen offensichtlich vor Ihrem inneren Auge eine düstere Zukunft für mich aufziehen.
Alles nicht gerade toll zur Förderung des Selbstbewusstsein eines Kindes. Bei mir kam hauptsächlich an, dass mit mir etwas nicht stimmt und ich schlechter wäre als die anderen. ich weiss noch, dass mir Freundinnen weitergaben, dass ich es mal schwer haben würde, einen Mann zu finden. Das ist alles, fagte ich mich? Warum müsste man denn einen Mann abkriegen, fragte ich zurück? Ja, weil sonst würde man ganz arm sein oder in der Gosse landen. Unter zweiterem konnte ich mir damals wohl noch nicht das Gemeinte vorstellen, aber das habe ich öfter zu hören bekommen. Besonders, wenn ich intelligente Fragen gestellt habe: Warum ist das so und nicht anders?, Könnten wir das nicht auch so machen?, usw. Das waren gar keine Verwandte von mir, sondern Betreuungspersonen aus der Schule oder Freizeiten, die mir offensichtlich ziemlich gewaltsam mitteilen wollten, dass ich brav und dumm zu sein hätte.
Und ich war überhaupt nicht der Typ Zicke, das waren eher die eitlen Heulsusen, die ständig von den Erwachsenen in den Arsch geblasen bekamen, wie toll sie wären (und mit Sicherheit auch, was sie später für tolle Männer abkriegen würden).

Ich weiss nicht, ob es der Mut der Verzweiflung war, aber ich habe einfach durchgehalten. 'Ohne Mann geht es ja schliesslich auch, und gute Noten hatte ich ja, damit sollte man später ja einen Job bekommen (so wurde es jedenfalls den Jungs gesagt) und falls mir langweilig wäre, könnte ich mir ja Bücher kaufen, wenn ich dann eigenes Geld hätte', so dachte ich mir.

Das war ein Exkurs in die Siebziger, als ja angeblich antiautoritäre Erziehung herrschte, natürlich ging es noch weiter(aber ich will Euch hier kein Ohr abkauen) und erst Anfang der Neunziger habe ich das erste Mal etwas vom Feminismus gehört, der mir die Augen darüber geöffnet hat, dass es da diese Theorie von der "Natur" der Frau gibt, welche dann angeblich immer so sein will, wie man mich mit Angstmache, Abwertung und düsteren Prophezeiungen versucht hat, gewaltsam hineinzupressen.


Es geht mir auch nicht darum, häusliche oder emotionale Frauen, die damit am glücklichsten sind, von meiner Natur zu überzeugen.
Ich habe es nur oft umgekehrt erlebt, dass ich als selbstständige Frau und nüchterner Typ, von eben diesen (natürlich nicht von allen) dumm angemacht worden bin. Warum? Wollen die immer noch an mir rumerziehen? Können die nichts anderes als ihren "Mainstream" gelten lassen?
Und wenn die mich schon dumm anmachen, was erzählen die dann erst ihren Töchtern und Söhnen, wenn die aus ihrer "Natur" fallen?
Deshalb glaube ich auch nicht, dass die heutige Jugend da völlig frei entscheiden können würde, nicht bei diesen Müttern und Vätern.
Nach oben
          
Margarita_02




Alter: 36
Sexualität: Asexuell
Anmeldungsdatum: 14.07.2014
Beiträge: 633
Wohnort: Berlin & Ruhrpott
BeitragVerfasst am: Sa Jul 11, 2015 11:19    Titel: Antworten mit Zitat

Ich finde, an Renas Beitraegen kann man schon ganz gut ablesen, dass da noch Handlungsbedarf besteht ... Solchen Gegenwind habe ich (mit eher geschlechtsneutral bis weiblich konnotierten Interessen - Frauenueberschuss in allen drei Studienfaechern, wobei die meisten Professoren dann wieder maennlich waren, wie das fast ueberall so ist) nicht ansatzweise erlebt.
Auch wenn bei freier Wahl dasselbe passiert wie in Norwegen - das Ziel sollte doch sein, dass auch "abweichende" Interessen als voellig normal empfunden werden. Davon sind wir denke ich noch sehr weit weg.
Was Norwegen angeht, koennte man doch im Uebrigen auch argumentieren, dass Leute dort frei von starkem oekonomischem Druck eher den eigenen Interessen nachgehen koennen. Zu welchem Grad diese angeboren bzw. anerzogen sind, weiß man doch deswegen erst mal immer noch nicht? Auch in Norwegen gibt es ja Rollenvorbilder.
Es ist einfach ein Aushandlungsprozess & auch wenn ich mit der radikalen Position mancher Geschlechterdekonstruktivisten nicht uebereinstimme, denke ich halt, dass es die zum jetzigen Zeitpunkt braucht, damit sich ueberhaupt etwas tut.
Nach oben
          
TRJ




Alter: 36
Sexualität: Asexuell
Anmeldungsdatum: 05.02.2014
Beiträge: 19
Wohnort: Unterfranken
BeitragVerfasst am: Sa Jul 11, 2015 12:47    Titel: Antworten mit Zitat

Maz hat folgendes geschrieben:

Der Umstand, daß vor allem Frauen ihre Kinder daheim erziehen ist dann völlig unproblematisch.

So sehr ich Arbeit wertschätze, die eine/ein Hausfrau/Hausmann erledigt, so wenig würde ich es jemandem raten, es tatsächlich zu werden. Wenn man sich für den Bereich entscheidet, ist man finanziell vollkommen abhängig vom Ehemann/der Ehefrau und wenn es einmal auseinandergehen sollte, dann hat man keine Berufserfahrung und ist meist in einem Alter, in dem die wenigsten Betriebe gerne Leute einstellen. Hat man studiert, dann kann man trotzdem nicht auf das Studium zurückgreifen, weil der Arbeitsmarkt in den meisten Bereichen genügend junge Leute hat, die genauso wie man selbst Berufsanfänger sind oder zumindest aufgrund von zig Praktika näher am Berufsfeld sind als man selbst es sein konnte. Sicher man erhält eine bestimmte Zeit lang Unterhalt vom Ehemann, jedoch auch das hält nicht ewig. Da wäre es mir persönlich doch lieber, für den Fall der Fälle dadurch abgesichert zu sein, dass ich tatsächlich im Berufsleben stehe.
Nach oben
          
Maz
ADMod Team



Alter: 43
Sexualität: keine Angabe
Anmeldungsdatum: 12.02.2005
Beiträge: 14116
BeitragVerfasst am: Sa Jul 11, 2015 16:19    Titel: Antworten mit Zitat

Hängt auch davon ab wie lange das gehen soll/muß. Hausfrau / Mann als einzige Lebensaufgabe für 20 Jahre ist natürlich sehr einseitig. Was aber außer Frage steht und da kommen wir dann natürlich auch zum Thema Gleichberechtigung ist, daß die Hausarbeitszeit durchaus auch finanziell mehr wertgeschätzt werden sollte.
Direkt von der Ausbildung oder Uni weg Kinder zu bekommen oder Kinder gar als Alternative zur Ausbildung zu haben ist natürlich eine extrem schlechte Idee. Wenn man aber nicht im Stande ist zumindest +-3 Jahre für ein Kind zu pausieren und man dem Partner nicht mal so weit vertrauen würde, daß er bei einer Trennung zumindest auch Unterhalt abdrücken würde (oder dieser sowieso kein Geld übrig hat) dann sollte man vielleicht das Projekt Kinder einfach bleiben lassen.

Rena5 hat folgendes geschrieben:

Stichwort "biologisch bedingt": Damit erklärt ihr mich und andere eher nüchtern und logisch veranlagte Frauen also für ABARTIG ?????

Das ist für mich nämlich genau der Punkt, warum ich meine, ich und alle anderen "Abartigen" brauchen Feminismus.


Das ist ein Punkt bei dem ich logisch nicht mitkomme was die Schlußfolgerungen angeht.
Wenn man nun (stark verkürzt) in der Forschung herausfindet, daß Mädchen im Mittel in bestimmten sprachlichen Bereich etwas besser sind als Jungs und Jungs im Mittel etwas besser in der mentalen Rotation, die wiederum lediglich in Teilbereichen der Mathematik nützlich ist (und dieses Fähigkeit auch vom Hormonpegel beeinflußt wird und zwar bei beiden Geschlechtern) was hat das denn nun bitte mit irgendeiner "Abartigkeit" zu tun?

Fühle ich mich als Junge denn etwa "abartig" weil ich ganz konkret nun zufällig im sprachlichen Bereich besser bin als im mathematischen? Nein das tu ich nicht. Und abartig weil ich keine Kinder will fühle ich mich übrigens auch nicht.

Und warum muß man sich nun als Mädchen wegen der gleichen Art von "Abweichung" "abartig" fühlen? Da kommen wir dann zum Punkt der Folgen einer konkreten Diskriminierung und/oder von Mobbing aber auch wenn es schlimm ist wenn man von bestimmten Personen aufgrund von Geschlechtsvorurteilen diskriminiert wurde und auch wenn in den 70ern das ganze womöglich noch ein gesamtgesellschaftliches Problem war, dann kann all das doch trotzdem nicht begründen warum der Feminismus deswegen eine parallele Fantasiewelt aufbaut um damit dann anschließend Politik betreiben zu können. Das klingt eher nach einer (verspäteten) Racheaktion. Ich kenne übrigens jede Menge mathematisch begabte Frauen, die dafür nicht diskriminiert wurden und weder im Informatik- noch Psychologiestudium habe ich dergleichen beobachtet. Auffällig war aber die unterschiedliche Frauenquote. 10-15% vs. 90%. Die Anzahl an Frauen in der Informatik soll erhöht werden die Anzahl an Männern in der Psychologie komischer Weise nicht.
_________________
Bei Problemen mit den Forenfunktionen: Forumsfeature-Guide
Nach oben
          
Wauwau




Alter: 44
Sexualität: Unentschlossen
Anmeldungsdatum: 05.04.2007
Beiträge: 2498
Wohnort: Wien
BeitragVerfasst am: Sa Jul 11, 2015 17:23    Titel: Antworten mit Zitat

Rena5 hat folgendes geschrieben:

Das ist für mich nämlich genau der Punkt, warum ich meine, ich und alle anderen "Abartigen" brauchen Feminismus.


Rena, du hast mich nun mit deinen Worten tief bewegt!

Zitat:
Ich war schon in der Grundschule in Mathe und Sachkunde am besten. Nicht wenige andere Kinder (und die hatten es ja von den Erwachsenen) erklärten mir deshalb, dass ich "Komisch" sei. Und auch nicht wenige Erwachsene schauten mich -wenn es um dieses Thema ging- besorgt an und sahen offensichtlich vor Ihrem inneren Auge eine düstere Zukunft für mich aufziehen.
Alles nicht gerade toll zur Förderung des Selbstbewusstsein eines Kindes. Bei mir kam hauptsächlich an, dass mit mir etwas nicht stimmt und ich schlechter wäre als die anderen. ich weiss noch, dass mir Freundinnen weitergaben, dass ich es mal schwer haben würde, einen Mann zu finden.


Ja, ja, ja, genau das habe ich auch erlebt!

Nur war ich "vorschriftsmäßig" schlecht in Mathe, zeigte aber ein "unweibliches" Interesse an der Natur, das über jenes an Jungs weit hinaus ging.

Frauen haben sich gefälligst vorrangig für Männer zu interessieren.

Zitat:
Das ist alles, fagte ich mich? Warum müsste man denn einen Mann abkriegen, fragte ich zurück? Ja, weil sonst würde man ganz arm sein oder in der Gosse landen. Unter zweiterem konnte ich mir damals wohl noch nicht das Gemeinte vorstellen, aber das habe ich öfter zu hören bekommen


Die Gosse hörte ich nicht, den Rest schon. Wortwörtlich.
Von Verwandten und schulischen Betreuungspersonen.

Zitat:
erst Anfang der Neunziger habe ich das erste Mal etwas vom Feminismus gehört, der mir die Augen darüber geöffnet hat, dass es da diese Theorie von der "Natur" der Frau gibt, welche dann angeblich immer so sein will, wie man mich mit Angstmache, Abwertung und düsteren Prophezeiungen versucht hat, gewaltsam hineinzupressen.


Ach, bei mir ist das erst ein paar Monate her, dass ich näher wissen wollte, wer zum Beispiel diese Alice Schwarzer eigentlich ist und was genau sie will.

Und weiß Gott ja, wir brauchen Feminismus, damit BEIDE Geschlechter endlich aufhören dürfen, nach primitiven Geschlechtsrollen zu leben.

Zitat:
Es geht mir auch nicht darum, häusliche oder emotionale Frauen, die damit am glücklichsten sind, von meiner Natur zu überzeugen.
Ich habe es nur oft umgekehrt erlebt, dass ich als selbstständige Frau und nüchterner Typ, von eben diesen (natürlich nicht von allen) dumm angemacht worden bin. Warum? Wollen die immer noch an mir rumerziehen? Können die nichts anderes als ihren "Mainstream" gelten lassen?


Dumme Anmache, Witzchen, die unterschwellige oder auch die direkte, wortwörtliche Botschaft: "Du bist keine richtige Frau."

Es wäre mir neu, dass die Definition für "Frau" vom geschätzten Gegenüber erstellt wurde.

Code:
Und wenn die mich schon dumm anmachen, was erzählen die dann erst ihren Töchtern und Söhnen, wenn die aus ihrer "Natur" fallen?


Willst du die grausamen Details wirklich hören?
Ich könnte eijn paar Gschichtln aus der Arbeit drucken, habe mir aber vorgenommen, 2 Monate lang keine Krisen zu bekommen.

[code]Deshalb glaube ich auch nicht, dass die heutige Jugend da völlig frei entscheiden können würde, nicht bei diesen Müttern und Vätern.[/quote]

Die heutige Jugend wird zum Großteil nach wie vor hirngewaschen.
Es sind sehr wenige, die aus aufgeklärten (und daher meist atheistischen) Familien der "westlichen Welt" stammen, die sich halbwegs frei entwickeln dürfen.

Zitat:
Es sind meiner Erfahrung nach zumindest weit seltener die Männer die auf Kindern bestehen.


Tja, und das kenne ich GANZ anders.
Sagt eine Frau von Haus aus, dass sie kein Kind will, ist bei 85% der Kerle unten durch.

Ein Kind ist eine sehr gute Art, sich die Ressource Frau zu sichern. Wink
_________________
Then let us pray that come it may /As come it will for a´that/ That Man to Man the world o´er/ Shall brothers be for a´that. (Robert Burns)
Nach oben
          
Wauwau




Alter: 44
Sexualität: Unentschlossen
Anmeldungsdatum: 05.04.2007
Beiträge: 2498
Wohnort: Wien
BeitragVerfasst am: Sa Jul 11, 2015 17:37    Titel: Antworten mit Zitat

Maz hat folgendes geschrieben:
daß Männer offensichtlich in dieser Konstellation, wenn sie sich also um den Haushalt/Kinder kümmern sollen warum auch immer überfordert sind oder sich zumindest aus anderen Gründen als dem vordergründig angegebenem dem ganzen entziehen möchten.


Nö, sie sind einfach faul
Von klein auf wird DER SOHN es erleben, dass irgendein Weibchen seinen Dreck putzt. Die Mutter, die Schwester ... Nur nicht er.

Ein Klumpfuss, welchen wir religiösen Traditionen verdanken. Relativ wenige Familien haben diese Erbsünde überwunden.

Zitat:
wird das Problem der "männlichen Unfähigkeit" in diesem Bereich wohl nicht lösen können und ich wage auch zu vermuten, daß es nicht dagegen helfen wird, daß Frauen sich im Zweifelsfall doch wieder um die Kinder kümmern werden / müssen,


Ich sehe 50% Männer in meinem pädagogischen Beruf, die - ich schrieb es schon - mit der Kinderbespaßung und - pflege teilweise wesentlich besser klarkommen als ich und dazu noch ein Engelsverständnis für Problemfälle haben.
_________________
Then let us pray that come it may /As come it will for a´that/ That Man to Man the world o´er/ Shall brothers be for a´that. (Robert Burns)
Nach oben
          
Maz
ADMod Team



Alter: 43
Sexualität: keine Angabe
Anmeldungsdatum: 12.02.2005
Beiträge: 14116
BeitragVerfasst am: Sa Jul 11, 2015 17:41    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:

Sagt eine Frau von Haus aus, dass sie kein Kind will, ist bei 85% der Kerle unten durch.


Also ich kenne das eher so: Sagt eine Frau von Anfang an, daß sie ein Kind will rennt der Mann davon. Kann man alles natürlich nicht unabhängig vom Alter (Männer kommen offensichtlich häufig erst im höheren Alter auf die Idee), Sozialstatus und dem Umfeld betrachten.

http://www.familie.de/kinderwunsch/kinderwunsch-beim-mann-513201.html

Zitat:

So sind 60 Prozent der 25- bis 34-Jährigen kinderlos, die meisten gewollt


Wauwau hat folgendes geschrieben:

Nö, sie sind einfach faul
Von klein auf wird DER SOHN es erleben, dass irgendein Weibchen seinen Dreck putzt. Die Mutter, die Schwester ... Nur nicht er.


Ja und warum tun das die Mutter und die Schwester aber nicht er?
Warum lassen die sich das bieten? Warum erzieht die Mutter den Sohn nicht zum putzen aber die Tochter?
Da dreht man sich dann wieder wie bereits mehrfach erwähnt im Kreis wenn man alles an der Sozialisation aufhängen will.

Zitat:

Ich sehe 50% Männer in meinem pädagogischen Beruf, die - ich schrieb es schon - mit der Kinderbespaßung und - pflege teilweise wesentlich besser klarkommen als ich und dazu noch ein Engelsverständnis für Problemfälle haben.


Lehrer ist offensichtlich etwas anderes als "Kita-Betreuer". Dort ist die Quote wie gesagt bei 2,5% Männern. Von Pflege kann man im Bereich Lehrer an einer weiterführenden Schule wohl kaum noch reden (das mit dem Bespaßen ist wesentlich komplexer natürlich spielen Männer auch mit Kindern halt mehr im körperbetonten Bereich da läuft also auch nichts gegen die "Statistik")
_________________
Bei Problemen mit den Forenfunktionen: Forumsfeature-Guide


Zuletzt bearbeitet von Maz am Sa Jul 11, 2015 17:58, insgesamt einmal bearbeitet
Nach oben
          
TRJ




Alter: 36
Sexualität: Asexuell
Anmeldungsdatum: 05.02.2014
Beiträge: 19
Wohnort: Unterfranken
BeitragVerfasst am: Sa Jul 11, 2015 17:56    Titel: Antworten mit Zitat

Maz hat folgendes geschrieben:
Hängt auch davon ab wie lange das gehen soll/muß. Hausfrau / Mann als einzige Lebensaufgabe für 20 Jahre ist natürlich sehr einseitig. Was aber außer Frage steht und da kommen wir dann natürlich auch zum Thema Gleichberechtigung ist, daß die Hausarbeitszeit durchaus auch finanziell mehr wertgeschätzt werden sollte.
Direkt von der Ausbildung oder Uni weg Kinder zu bekommen oder Kinder gar als Alternative zur Ausbildung zu haben ist natürlich eine extrem schlecht Idee. Wenn man aber nicht im Stande ist zumindest +-3 Jahre für ein Kind zu pausieren und man dem Partner nicht mal so weit vertrauen würde, daß er bei einer Trennung zumindest auch Unterhalt abdrücken würde (oder dieser sowieso kein Geld übrig hat) dann sollte man vielleicht das Projekt Kinder einfach bleiben lassen.

Gut, das ist dann aber auch eine andere Definition von Hausfrau/mann, als diese gebräuchlich ist. Aber selbst wenn man lediglich +-3 Jahre pro Kind pausiert, ist das schon ein ganz schöne Zeit, bei der ich kaum glaube, dass sie viele Betriebe so akzeptieren werden, vor allem dann, wenn man mehr als zwei Kinder bekommt. Bliebe man bei einem Jahr pro Kind, dann wäre man tatsächlich bei dem vom Gesetzgeber vorgesehenen Rahmen des Elterngeldes.
Hinsichtlich Unterhalts bei der Trennung denke ich nicht, dass es ein Zeichen von mangelndem Vertrauen ist, wenn man sich darüber bereits vorher Gedanken macht, sondern gesunder Realismus, genau wie man etwa den anderen nicht weniger liebt, wenn man sich über einen Ehevertrag einen verbindlichen Rechtsrahmen setzt. Man weiß nie, wie sich eine Trennung entwickelt und selbst bei den innigsten Ehen kann sich nach einer Scheidung ein ziemlicher Rosenkrieg entwickeln, dessen finanzielle und emotionale Folgen nicht so ohne weiteres abzusehen sind. Gerade was die Rente angeht, sind Hausfrauen wirklich massiv benachteiligt, da die Arbeit als Hausfrau nicht auf die Rente angerechnet wird. Da ist es mir doch deutlich lieber, wenn beide Parteien finanziell ansatzweise auf Augenhöhe sind, am besten mit separaten Konten, was auch immer mehr Ehepaare machen. Mir ist es lieber, wenn ich bei der Geburt kurzfristig finanziell/vom Arbeitspensum/von der Karriere zurückstecke, als dass eine (hypothetische) Ehefrau durch meine Alleinverdienerrolle zum großen Teil dauerhaft von mir abhängig sein würde. Genauso wenig würde ich von ihr vollkommen abhängig sein wollen.
Maz hat folgendes geschrieben:
Ja und warum tun das die Mutter und die Schwester aber nicht er?
Warum lassen die sich das bieten? Warum erzieht die Mutter den Sohn nicht zum putzen aber die Tochter?
Da dreht man sich dann wieder wie bereits mehrfach erwähnt im Kreis wenn man alles an der Sozialisation aufhängen will.

Ich denke nicht, dass das alleine die Verantwortung der Frauen sein sollte, die Söhne zu mehr Beteiligung an der Hausarbeit zu erziehen. Der Vater kann alleine dadurch, dass er als männliche Bezugsperson sich selbst an der Hausarbeit beteiligt, ein wesentlich effektiveres Vorbild sein als das Frauen für Söhne können. Darüber hinaus haben junge Mädchen wesentlich mehr positive Vorbilder im Bereich Kochen, Hausarbeit etc. in den Medien als dies Jungen jemals hätten. Wie oft wird in Haushaltsfragen in einer Werbung oder in einem Film auf einen Hausmann zurückgegriffen und wie oft sieht man einen Mann, der die Hausarbeit erledigt? Wenn man überall in Filmen, Serien etc. mitbekommt, dass Frauen Kochen und dafür von ihrer Umwelt wertgeschätzt werden, wird ein junges Mädchen positiv verstärkt, falls sie sich um den Haushalt kümmert, weil sie sich sagen kann, dass sie so ist wie diese tolle Figur aus dem Fernsehen oder eben wie ihre Mutter. Bei einem Jungen gibt es diese Art von Dauerbeschallung an externen positiven Vorbildern nicht und deswegen läuft es dann darauf raus, dass er höchstens dafür getadelt wird, dass er sich nicht um die Hausarbeit kümmert. Hinzu kommt, dass auch heute noch Hausarbeit als unmännlich gilt und der Junge genau das nicht sein will. Da positive Bestärkung richtig angewandt immer effektiver sind als Bestrafungen, fruchten die Versuche bei den Mädchen, während sie bei den Jungen eben nicht fruchten.
Ein tolles System habe ich bei meinem Kumpel in der Familie gesehen. Da gab es tatsächlich einen Abwasch-, Koch- und Putzplan, in den die ganze Familie abwechselnd eingebunden waren, Ehemann, Ehefrau, Söhne und Töchter gleichermaßen. Noch heute habe ich meinen Kumpel als besonders selbstständig erlebt, was die Haushaltsarbeit angeht.


Zuletzt bearbeitet von TRJ am Sa Jul 11, 2015 18:18, insgesamt 3-mal bearbeitet
Nach oben
          
Sandkastenzorro
zweitgrößter Spammer des Forums



Alter: 39
Sexualität: keine Angabe
Anmeldungsdatum: 03.04.2011
Beiträge: 3580
Wohnort: Fairvale
BeitragVerfasst am: Sa Jul 11, 2015 18:01    Titel: Antworten mit Zitat

Also... um ehrlich zu sein... es ist mir mittlerweile recht wurscht.
Witzigerweise begegne ich (ausser hier im Forum) eigentlich immer nur Weibern, die völlig zufrieden wie die Made im Speck in ihrem unterwürfigen Geschlechterbild aufgehen. Die WOLLEN diese Rolle haben, gegen die der Feminismus kämpft. Das dumme Blondchen, das morgens in den Farbtopf fällt und in High Heels winzige Trippelschrittchen macht und dabei so sehr mit dem Arsch wackelt, dass alle Leute in fünf Metern Umkreis weggeschubst werden... das ist das, was ich von Frauen erlebe. Zicken bis zum Getno, unterwürfig Männern gegenüber, eifersüchtig über alle Maßen, stutenbissig, eingebildet, neidisch, eklig.

Wie gesagt, nicht hier im Forum. Das hier ist die Ausnahme. Aber da draussen... immer schon gewesen.

Für mich selber gilt das eh alles nicht. Ich hab in etwa so viel von einer Frau wie ein Stichling vom Elefanten. Ich hab noch nie in irgendein feminines Rollenbild gepasst und das war mir auch immer total latte. Wer damit nicht klarkommt - da ist die Tür.
Rollenbilder, Stereotypen, Normen... joah, gilt für alle anderen, nicht für mich. Ich lebe in meiner eigenen Welt und das ist okay, denn man kennt mich dort.
_________________
Didn't your mother never teach you no manners?
-I ain't never had no mother - we was too poor!
Nach oben
          
Maz
ADMod Team



Alter: 43
Sexualität: keine Angabe
Anmeldungsdatum: 12.02.2005
Beiträge: 14116
BeitragVerfasst am: Sa Jul 11, 2015 18:09    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:

Gut, das ist dann aber auch eine andere Definition von Hausfrau/mann, als diese gebräuchlich ist.


Ich wollte bei den Zahlen aufpassen um nicht wieder den Verdacht eines "Macho" zu erwecken, da hier ja jede Aussage auf die Goldwage gelegt wird, aber meine Mutter hat sich tatsächlich vollständig der Hausfrauentätigkeit gewidmet und erst wieder angefangen zu arbeiten als ich vielleicht 15(?) war (ich hab auch noch eine 5 Jahre jüngere Schwester) und ihre Entscheidung währenddessen auch nicht bereut bzw. hat dies gerne und freiwillig so getan. Erst im Nachhinein kam dann die Überlegung, daß sie vielleicht schon früher wieder mehr ins Berufsleben hätte einsteigen können.

Nach einigen befristeten Aushilfstätigkeiten hat sie dann als Lehrer aber auch wieder eine Festanstellung gefunden. Es hängt natürlich letztlich auch stark davon ab in welchem Bereich man tätig ist/war, wie gut man den Job beherrscht und natürlich auch (und da haben wohl im Mittel mehr Frauen als Männer einen "Wettbewerbsnachteil") wie man sich selbst "verkaufen" kann.
_________________
Bei Problemen mit den Forenfunktionen: Forumsfeature-Guide
Nach oben
          
TRJ




Alter: 36
Sexualität: Asexuell
Anmeldungsdatum: 05.02.2014
Beiträge: 19
Wohnort: Unterfranken
BeitragVerfasst am: Sa Jul 11, 2015 18:21    Titel: Antworten mit Zitat

Maz hat folgendes geschrieben:
Ja und warum tun das die Mutter und die Schwester aber nicht er?
Warum lassen die sich das bieten? Warum erzieht die Mutter den Sohn nicht zum putzen aber die Tochter?
Da dreht man sich dann wieder wie bereits mehrfach erwähnt im Kreis wenn man alles an der Sozialisation aufhängen will.

Ich denke nicht, dass es alleine die Verantwortung der Frauen sein sollte, die Söhne zu mehr Beteiligung an der Hausarbeit zu erziehen. Der Vater kann alleine dadurch, dass er als männliche Bezugsperson sich selbst an der Hausarbeit beteiligt, ein wesentlich effektiveres Vorbild sein als das Frauen für Söhne können. Darüber hinaus haben junge Mädchen im Bereich Kochen, Hausarbeit etc. wesentlich mehr positive Vorbilder in den Medien als dies Jungen jemals gehabt hätten. Wie oft wird in Haushaltsfragen in einer Werbung oder in einem Film auf einen Hausmann zurückgegriffen und wie oft sieht man einen Mann, der die Hausarbeit erledigt? Wenn man überall in Filmen, Serien etc. mitbekommt, dass Frauen Kochen und dafür von ihrer Umwelt wertgeschätzt werden, wird ein junges Mädchen positiv verstärkt, falls sie sich um den Haushalt kümmert, weil sie sich sagen kann, dass sie so ist wie diese tolle Figur aus dem Fernsehen oder eben wie ihre Mutter. Bei einem Jungen gibt es diese Art von Dauerbeschallung an externen positiven Vorbildern nicht und deswegen läuft es dann darauf raus, dass er höchstens dafür getadelt wird, dass er sich nicht um die Hausarbeit kümmert. Hinzu kommt, dass auch heute noch Hausarbeit als unmännlich gilt und der Junge genau das nicht sein will. Da positive Bestärkung richtig angewandt immer effektiver sind als Bestrafungen, fruchten die Versuche bei den Mädchen, während sie bei den Jungen eben nicht fruchten.
Ein tolles System habe ich bei meinem Kumpel in der Familie gesehen. Da gab es tatsächlich einen Abwasch-, Koch- und Putzplan, in den die ganze Familie abwechselnd eingebunden waren, Ehemann, Ehefrau, Söhne und Töchter gleichermaßen. Noch heute habe ich meinen Kumpel als besonders selbstständig erlebt, was die Haushaltsarbeit angeht.

Maz hat folgendes geschrieben:

Nach einigen befristeten Aushilfstätigkeiten hat sie dann als Lehrer aber auch wieder eine Festanstellung gefunden. Es hängt natürlich letztlich auch stark davon ab in welchem Bereich man tätig ist/war, wie gut man den Job beherrscht und natürlich auch (und da haben wohl im Mittel mehr Frauen als Männer einen "Wettbewerbsnachteil") wie man sich selbst "verkaufen" kann.


Gut, der Lehrerberuf ist auch wirklich etwas Besonderes. Ich glaube, es gibt kaum einen Arbeitsbereich, in dem so viel Wert auf Familienfreundlichkeit gelegt wird. In der freien Wirtschaft sind die Bedenken gegenüber der Elternschaft dann doch ein ganzes Stück stärker.
Nach oben
          
Maz
ADMod Team



Alter: 43
Sexualität: keine Angabe
Anmeldungsdatum: 12.02.2005
Beiträge: 14116
BeitragVerfasst am: Sa Jul 11, 2015 18:24    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:

Ich denke nicht, dass das alleine die Verantwortung der Frauen sein sollte, die Söhne zu mehr Beteiligung an der Hausarbeit zu erziehen.


Also mal davon abgesehen, daß ich nicht verstehe warum ein Junge nur von einem Mann das putzen lernen könnte sollte ist ja das Problem, daß der Vater dem, laut der Aussagen hier ebenfalls rein aus Faulheit, generell ebenfalls ausweicht. Ergo kann man an der Situation mit der Forderung der Vater sollte das ganze anleiten rein gar nichts ändern da es ja nicht dem entspricht was in den Familien faktisch gegeben ist. Die Frage warum sich die Frau das bieten läßt schließt sich wie erwähnt dann wieder unmittelbar an.

Was übrigens auch ein Widerspruch ist: Wenn der Mann das putzen nicht gelernt hat wie kann es dann reine Faulheit sein wenn er nicht putzt? Weil man das nicht lernen muß sondern von Natur aus kann?
Wenn man es aber nicht lernen muß, warum putzt dann der Sohn nicht aber die Tochter schon? Dann müßte Faulheit bei Männern ja auch angeboren sein.
_________________
Bei Problemen mit den Forenfunktionen: Forumsfeature-Guide


Zuletzt bearbeitet von Maz am Sa Jul 11, 2015 18:53, insgesamt 2-mal bearbeitet
Nach oben
          
Beiträge der letzten Zeit anzeigen:   

Neue Antwort erstellen

Neues Thema eröffnen
   Forum für Asexualität Foren-Übersicht -> Diskussionen Alle Zeiten sind GMT + 2 Stunden
Gehe zu Seite Zurück  1, 2, 3, 4 ... 12, 13, 14  Weiter
Seite 3 von 14

 
Gehe zu:  
Du kannst keine Beiträge in dieses Forum schreiben.
Du kannst auf Beiträge in diesem Forum nicht antworten.
Du kannst deine Beiträge in diesem Forum nicht bearbeiten.
Du kannst deine Beiträge in diesem Forum nicht löschen.
Du kannst an Umfragen in diesem Forum nicht mitmachen.


Powered by phpBB © 2001, 2002 phpBB Group

Impressum: AVENde versteht sich als Unterforum von AVEN. Ansprechpartner für die deutsche Seite (aven-forum.de) ist der Administrator "Dirk Walter". Kontaktadresse: Dirk Walter - Rehhütterstrasse 4 - 67165 Waldsee
email: aven.de@dirk-walter.de - Telefon: 06236/54804.
Beachten Sie auch: Forenregeln und Datenschutz