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Gefühle gegenüber dem Feminismus
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Gefühle / Assoziationen zum Feminismus
Ich bin weiblich und der Begriff weckt positive Gefühle/Assoziationen
30%
 30%  [ 28 ]
Ich bin weiblich und der Begriff weckt gemischte Gefühle/Assoziationen
17%
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Ich bin weiblich und der Begriff weckt gar keine (oder neutrale) Gefühle/Assoziationen
3%
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Ich bin weiblich und der Begriff weckt negative Gefühle/Assoziationen
14%
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Ich bin männlich und der Begriff weckt positive Gefühle/Assoziationen
10%
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Ich bin männlich und der Begriff weckt gemischte Gefühle/Assoziationen
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Ich bin männlich und der Begriff weckt gar keine (oder neutrale) Gefühle/Assoziationen
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Ich bin männlich und der Begriff weckt negative Gefühle/Assoziationen
15%
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Stimmen insgesamt : 93

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Windsurfhippie





Sexualität: keine Angabe
Anmeldungsdatum: 13.08.2005
Beiträge: 3235
Wohnort: NZ
BeitragVerfasst am: Mi Aug 10, 2016 11:11    Titel: Antworten mit Zitat

Alice93 hat folgendes geschrieben:


Ich denke das Problem ist, dass unter Feminismus alles und nichts verstanden werden kann. Viele - teils widersprüchliche - Anliegen werden unter dem Namen des Feminismus verfochten.


Ich glaube, besser kann man das schon nicht mehr ausdrücken, und das Problem ist auch beim Thema "Gender" das Gleiche. Es wird immer mehr zusätzliche Deutung mit verschiedensten Begriffen verknüpft, bis keiner mehr klar sagen kann, wo die Kernbedeutung liegt.

Maz hat folgendes geschrieben:


Bei Anstellung nach Tariflohn ist das auch nicht der Fall. Der (relativ kleine) Effekt von bereinigt ca. 7% beim Vergleich von Personen gleicher Qualifikation (mit Vollzeitbeschäftigung) ergibt sich so weit ich weiß zumindest teilweise aus Berufsunterbrechungen wegen Kindern und ggf. auch aus Anstellungen auf einem niedrigeren Niveau trotz gleicher Tätigkeit.


Dann müsste das heute bei gleichmäßiger Geschlechterverteilung liegen, denn es gibt etliche Frauen, die keine Kinder oder deswegen Ausfall haben, aber auch Männer, die die entsprechende "Haushalt & Kind-Zeit" anstelle ihrer Frau übernehmen.
Das mit dem niedereren Niveau gibt es ja auch bei Männern, wenn ein Teil der Techniker einer Firma von einer Zeitfirma kommen, und ein Teil eigene sind, etwa. Derselbe Beruf, unterschiedliche Entlohnung.
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Wer später stirbt, erlebt den Tod derer, die früher sterben, und hat deshalb länger was zu lachen.
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Inertia





Sexualität: Sexuell
Anmeldungsdatum: 07.10.2014
Beiträge: 1075
BeitragVerfasst am: Mi Aug 10, 2016 20:21    Titel: Antworten mit Zitat

Windsurfhippie hat folgendes geschrieben:
Dann müsste das heute bei gleichmäßiger Geschlechterverteilung liegen, denn es gibt etliche Frauen, die keine Kinder oder deswegen Ausfall haben, aber auch Männer, die die entsprechende "Haushalt & Kind-Zeit" anstelle ihrer Frau übernehmen.


Stimmt natürlich. Das Problem ist nur, dass man nie weiß, ob eine wirklich keine Kinder will oder das nur behauptet. Ganz ehrlich, wenn ich irgendwo Chef wäre würde ich auch bevorzugt Männer einstellen. Denn in 90% der Fälle kommt es immer zum "Klassiker": Frau wird schwanger, ist ewig lang weg, der Mann geht weiter brav arbeiten. Es wäre ja schon ärgerlich, wenn man sie erst lang anlernt, nur um dann ihre Elternzeit zu zahlen oder dazu gezwungen zu werden, sie halbtags anzustellen.

Ich glaube dieses Problem (falls es überhaupt real ist, man sieht ja die Verschiedensten Zahlen) wird sich nie ganz in den Griff bekommen lassen. Da kommt einem die Natur dazwischen, und die lässt sich ab einem bestimmten Punkt einfach nicht mehr weggendern. Wink

Zeit- und Leiharbeit ist natürlich noch mal ein ganz anderes Thema. Da könnte ich Evil or Very Mad
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Alice93




Alter: 27
Sexualität: Asexuell
Anmeldungsdatum: 25.08.2015
Beiträge: 331
Wohnort: NRW
BeitragVerfasst am: Do Aug 11, 2016 6:47    Titel: Antworten mit Zitat

In Deutschland bekommen 78% der Frauen Kinder. Bei Akademikern 70%. Davon durschnittlich 1,4. Damit ist der kinderbedingte Arbeitsausfall sehr viel kleiner zu bemessen als 90%. Wirtschaftlich ist es oft passiert Frauen vom Arbeitsmarkt zu verdrängen. Führt dies zu einer wirtschaftlichen Abhängig von Frauen gegenüber Männern steigt die Kinderquote, da Mutter sein die einzige Aufgabe bleibt und sich dazu eignet Männer finanziell an sich zu binden. Deshalb bekommen schlecht/gar nicht gebildete Frauen auch mehr Kinder. Bilden diese Verhältnisse eine Norm, dann wird Geschlecht ein Faktor der einen gesellschaftlich determiniert. In diesem Kontext wird Feminismus dann auch relevant. Folgt man Inertias Logik könnten Frauen ja nur in Behörden oder ähnlich von der Wirtschaft unabhängigen Branchen tätig sein, nur weil sie potenziell schwanger werden können. Sie tragen dann einseitig die Nachteile der Generativität, die ein gesamtgesellschaftliches Interesse ist, und werden auch noch in dieser Rolle abgwertet. Mutter sein ist ja weder finanziell erträglich ist noch erfordert es besondere Bildung.

http://m.spiegel.de/politik/deutschland/a-932324.html
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Maz
ADMod Team



Alter: 43
Sexualität: keine Angabe
Anmeldungsdatum: 12.02.2005
Beiträge: 14116
BeitragVerfasst am: Do Aug 11, 2016 8:54    Titel: Antworten mit Zitat

Man sollte dabei aber nicht unterschlagen, daß viele Frauen gerade bei den Akademikern Kinder im allgemeinen an strategisch günstigen Zeitpunkten in ihrer Karriere und auch völlig freiwillig bekommen und dann entweder vom Verdienst des Mannes gut leben können (und wollen) oder den temporären Ausfall problemlos finanziell kompensieren werden. Sollte eine Trennung vom Mann erfolgen bekommt fast immer die Frau das Kind zugesprochen und der Mann ist unterhaltspflichtig. Kinder zu bekommen ist also für viele Frauen durchaus auch finanziell (oder im Sinne eines Wegfalls der Notwendigkeit am Arbeitsleben teilzunehmen) vorteilhaft. So einen Fall habe ich sogar in der Verwandtschaft. Kind eines Akademikersohns (selbst ist er selbständig als Händler tätig kann davon aber kaum leben) hat ein Kind aus der ersten Ehe, die Mutter arbeitet nicht und minimiert den Kontakt und der Großvater zahlt für das Kind (aktuell wohl halbfreiwillig um den sozialen Abstieg der Familie zu verhindern und einen Kontaktabbruch zu vermeiden aber es wird im Zweifelsfall tatsächlich auf einen Prozess hinauslaufen ob er auch Unterhaltspflichtig ist wenn der Sohn nicht über die Ressourcen verfügt).
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Alice93




Alter: 27
Sexualität: Asexuell
Anmeldungsdatum: 25.08.2015
Beiträge: 331
Wohnort: NRW
BeitragVerfasst am: Do Aug 11, 2016 11:06    Titel: Antworten mit Zitat

Alice93 hat folgendes geschrieben:
Führt dies zu einer wirtschaftlichen Abhängig von Frauen gegenüber Männern steigt die Kinderquote, da Mutter sein die einzige Aufgabe bleibt und sich dazu eignet Männer finanziell an sich zu binden.


Das hatte ich bedacht. Allerdings würde ich nie sage, dass eine Mutter, die sich um ein Kind kümmert "nicht arbeitet". Sie kann wie jeder Mensch der arbeitet natürlich einen schlechten Job machen bzw. eine schlechte Mutter sein. Es ist aber nicht bequem alleinerziehende Mutter zu sein.
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Inertia





Sexualität: Sexuell
Anmeldungsdatum: 07.10.2014
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BeitragVerfasst am: Do Aug 11, 2016 15:35    Titel: Antworten mit Zitat

Alice93 hat folgendes geschrieben:
In Deutschland bekommen 78% der Frauen Kinder. Bei Akademikern 70%. Davon durschnittlich 1,4. Damit ist der kinderbedingte Arbeitsausfall sehr viel kleiner zu bemessen als 90%.


Dann sind es eben nur 70-80%, und nicht 90. Das ist ja trotzdem noch eine recht hohe Zahl, wenn man bedenkt, dass sich fast immer die Frauen um die Kinder kümmern und dann die Karriere erstmal zurückstellen. Als Arbeitgeber ist es da natürlich immer ein gewisses finanzielles Risiko, eine Frau im "gefährlichen Alter" von 25-35 einzustellen. Also ich kann das niemandem übel nehmen, im Zweifel lieber einen Mann einzustellen. Natürlich ist das für die betroffenen Frauen irgendwie doof, aber was soll man machen?
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Maz
ADMod Team



Alter: 43
Sexualität: keine Angabe
Anmeldungsdatum: 12.02.2005
Beiträge: 14116
BeitragVerfasst am: Do Aug 11, 2016 17:18    Titel: Antworten mit Zitat

Alice93 hat folgendes geschrieben:

Das hatte ich bedacht.


Sorry da hat mein Hirn die umgekehrte Logik gelesen ("Mutter sein einzige Aufgabe => finanziell an Mann gebunden, statt => geeignet Männer finanziell zu binden"). Faktisch sind ja auch beide Varianten möglich und ich weiß auch nicht ob man das direkt an der Anzahl der Kinder festmachen kann (in bäuerlichen Gesellschaften gibt es z.B. viel mehr Kindern aber die müssen auch alle von klein auf mitarbeiten). Der Kampf dafür die unterdrückten Frauen vom Herd wegzubekommen und eine Vereinbarkeit von Kind und Full Time Job zu ermöglichen ist ja auch ein feministischer Klassiker. Da paßt eine Frau, die lieber Kinder versorgt/erzieht als einer Erwerbstätigkeit nachzugehen nicht rein (Wobei Kindererziehung natürlich auch eine Arbeit ist, die aber je nach Perspektive und individuellen Zielen sowohl mit gewissen Vorteilen als auch Nachteilen im Vergleich zur Erwerbstätigkeit verbunden ist / sein kann).

Alice93 hat folgendes geschrieben:

Es ist aber nicht bequem alleinerziehende Mutter zu sein.


Einer Trennung führt aber auch nicht unbedingt dazu im Anschluß daran dann dauerhaft alleine bleiben zu müssen.
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Windsurfhippie





Sexualität: keine Angabe
Anmeldungsdatum: 13.08.2005
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Wohnort: NZ
BeitragVerfasst am: Fr Aug 12, 2016 3:46    Titel: Antworten mit Zitat

Ich habe nie so richtig verstanden, warum der Beruf Mutter / Hausfrau so schlecht entlohnt wird, wo doch die gesamte Gesellschaft nach diesem Lohn-für-Arbeit-Modell funktioniert, und etwa Kinder als zukünftige Steuerzahler gesehen werden.

Da müsste es doch von dem Topf, an den Steuern gezahlt werden, eine Entlohnung geben, die etwas über Kindergeld und solche Dinge hinaus reicht. Immerhin macht eine Mutter mehrere Jobs in einander verwirkt, sogar wenn die Kinder schon früh zeitweise weg sind, KiTa, Krabbelgruppe und Kindergarten, Schule...

Die Abhängigkeit von den Portemonaies der Herren scheint vorprogrammiert.
Viele haben neben ihrer Kind-Zeit noch Nebenjobs oder Halbtags-Jobs. Gemessen an der höheren Belastung müssten viele extra verdienen, denn etwas wie Freizeit bleibt Müttern kaum.
Derzeit ersichtlich an meiner früheren Surf-Lehrerin. 4 Wochen Urlaub am Strand mit ihren Vieren, bislang keine halbe Stunde zum Hinlegen an der Sonne gekommen.
Man kann ja nicht alle Kinder an einer Kette zusammen halten, da würden die Touristen ausflippen.

Die ist zwar in Österreich verheiratet, ich weiß nicht, ob da die Mütter besondere Zuwendungen oder Vergünstigungen bekommen.

Ob Männer wegen Unfällen / Krankheit ausfallen, kann man auch nicht vorhersehen. Die Frauen dafür knappsen zu lassen, dass sie neue Steuerzahler produzieren, ist schon komisch. Confused
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cumbb





Sexualität: keine Angabe
Anmeldungsdatum: 28.06.2005
Beiträge: 793
BeitragVerfasst am: Fr Aug 12, 2016 7:25    Titel: Antworten mit Zitat

Krise, Krise, Krise,-)

Ob Kindermachenwollenmüssen oder Ressourcenzugangsichern oder Krisentradierung oder ...

Nebenher: Ich erinnere, bisher im Tapsen durch die Welt nicht "Feminist" gelesen zu haben. Mag sein, ich bin zu unaufmerksam. Oder rechne nur nicht damit,-?!
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different/relativ
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Inertia





Sexualität: Sexuell
Anmeldungsdatum: 07.10.2014
Beiträge: 1075
BeitragVerfasst am: Fr Aug 12, 2016 18:38    Titel: Antworten mit Zitat

,-?!
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Maz
ADMod Team



Alter: 43
Sexualität: keine Angabe
Anmeldungsdatum: 12.02.2005
Beiträge: 14116
BeitragVerfasst am: Fr Aug 12, 2016 19:02    Titel: Antworten mit Zitat

Wenn man ein bischen in der Geschichte des Feminismus stöbert kommen lustige Dinge zu Tage.
https://de.wikipedia.org/wiki/Mary_Wollstonecraft gilt im weitesten Sinne wohl als eine der ersten Feministinnen. Ihr Mann wiederum als Erfinder des Sozialismus und politischen Anarchismus https://de.wikipedia.org/wiki/William_Godwin und ihre Tochter deren Geburt sie nicht überlebt hat ist die Autorin von Frankenstein https://de.wikipedia.org/wiki/Mary_Shelley

alles sehr passend irgendwie Wink
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Christoph1967




Alter: 52
Sexualität: Asexuell
Anmeldungsdatum: 22.01.2015
Beiträge: 89
Wohnort: Escheburg
BeitragVerfasst am: Di Aug 16, 2016 18:44    Titel: Antworten mit Zitat

Gerne lese ich hier im Forum mit und fühle mich in meinem Single-Leben mehr als bestätigt. Ich erinnere mich an einem Beitrag in einem Diskussionsforum über Partnerschaft, Beziehung und ähnliches.

Dort hat ein Mann gepostet: "Ich könnte nicht als Single leben. Ich brauche die Geborgenheit bei einer Frau!" 'Oh, das klingt interessant", dachte ich.
"Geborgenheit bei einer Frau?" Was ist das? Was soll das sein?
Ich glaube mittlerweile, viele Frauen wissen in der heutigen Zeit auch nicht was
"Geborgenheit bei einer Frau" sein soll!!

Vielleicht haben viele Männer, die in einer Beziehung mit einer Frau zusammenleben, berufstätig sind und Burn-Out haben, keinen Burn-Out im Beruf. Sicher ist bei diesen Männern Erschöpfung im Beruf nur ein Symptom eines Burn-Outs in der Freizeit, weil die Feierabende und die Freizeit mit einer Frau so wenig erholsam und entspannend sind.

Der Begriff "Partnerin" klingt manchmal aus meiner Sicht als Mann schon wie Hohn und Zynismus!

Ihr Frauen seit so stressig und anstrengend. So ist es nicht gut . So auch nicht...Die bösen und schlechten Männer...
Ich glaube, wenn ich eine sogenannte "Partnerin" hätte würde ich mich im Beruf geborgener fühlen als nach Feierabend.

Vielen Dank!

Christoph1967
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Jeder kennt sein Geburtsdatum, niemand kennt sein
Sterbedatum. Lebe danach. Lebe so wie Du möchtest. Lebe Dein Leben. Du darfst so sein wie Du bist. Du bist in Ordnung so wie Du bist.
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Alice93




Alter: 27
Sexualität: Asexuell
Anmeldungsdatum: 25.08.2015
Beiträge: 331
Wohnort: NRW
BeitragVerfasst am: Di Aug 16, 2016 20:48    Titel: Antworten mit Zitat

Und hier haben wir einen Fall von "Man going their own way" [MGTOW], dem Gegenstück zum seperatistischen Feminismus. Der Fehler liegt hier nicht bei "den Frauen" oder "den Männern" sondern, dass man fälschlicherweise meint man dürfe vom begehrten Geschlecht ein gewünschtes Verhalten erwarten und dann in der Realität merkt, dass andere Leute keine Lust haben die eigenen Bedürfnisse zu befriedigen sondern Männer wie Frauen wie alle Leute in einer Beziehung den eigenen Vorteil suchen, damit sie bereit sind ihre Ressourcen in die Unterhaltung dieser zu investieren.

Pauschal "Frauen" oder "Männer" zu kritisiert kommt mir unreif vor. Meist hat man eine konkrete Person im Sinn und ist von dieser Enttäuscht, die Geschlechtergruppe hat damit nichts zu tun. Es ist im übrigen nimandes Job "tolles Partnermaterial" für den zu "Singlemarkt" zu sein. Die ökonomisierte Sprache stammt dabei nicht mal von mir, die Begriffe sind von den achso romantisch geprägten Normalos entliehen.
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Windsurfhippie





Sexualität: keine Angabe
Anmeldungsdatum: 13.08.2005
Beiträge: 3235
Wohnort: NZ
BeitragVerfasst am: Mi Aug 17, 2016 1:23    Titel: Antworten mit Zitat

Geht es bei Beziehungen nicht um Geborgensein bei einander? Bzw. Ergänzung, Teamwork, mutuelle Vorteilsnutzung u.Ä. was neben dem Liebe-Faktor möglicherweise so reinfällt.

Hm, es gibt so vieles immer neu verschieden zu verstehen.

Eigentlich müsste Intersexualität die Lösung für Sexuelle sein. Da sind die dann bei sich selbst geborgen. Laughing

Frankenstein's Werk als der 'gemachte' Mann, der dann auch nicht so funktioniert, wie gedacht. Auf was für Ideen Geschichte einen bringen kann. *Hurz*

Wenn das Männer-finden-Frauen-anstrengend-Ding mit dem Frauen-verstehen-Männer-auch-nicht-Ding ungünstig kollidiert, kann man aber Wege sowohl in einen isolierten Feminismus freideuten, als auch einen abgetrennten Maskulinismus, oder was das Gegenteil eigentlich genau ist.

Kinder haben, scheint es, auch eine Achsenfunktion zwinschen Yin und Yang. Glue-Function. Kompatibilitäts-Schnittstelle... irgendsowas.

Gedanken mit Rückspiegel auf 5-6 harmonisch-drollige Familien im Strandsand. Rolling Eyes
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Inertia





Sexualität: Sexuell
Anmeldungsdatum: 07.10.2014
Beiträge: 1075
BeitragVerfasst am: Mi Aug 17, 2016 1:53    Titel: Antworten mit Zitat

Christoph1967 hat folgendes geschrieben:
Ich glaube mittlerweile, viele Frauen wissen in der heutigen Zeit auch nicht was
"Geborgenheit bei einer Frau" sein soll!!
[...]
Ihr Frauen seit so stressig und anstrengend.


Ja, früher durfte man die Weiber noch schlagen und dann haben sie gespurt, damals war die Welt noch in Ordnung.

Also bei so einem Beitrag könnte man sich doch glatt noch ein bisschen mehr Feminismus wünschen, unfassbar. Scheint ein sehr frustrierter Zeitgenosse zu sein, unser lieber Christoph.
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