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Gefühle gegenüber dem Feminismus
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Gefühle / Assoziationen zum Feminismus
Ich bin weiblich und der Begriff weckt positive Gefühle/Assoziationen
30%
 30%  [ 28 ]
Ich bin weiblich und der Begriff weckt gemischte Gefühle/Assoziationen
17%
 17%  [ 16 ]
Ich bin weiblich und der Begriff weckt gar keine (oder neutrale) Gefühle/Assoziationen
3%
 3%  [ 3 ]
Ich bin weiblich und der Begriff weckt negative Gefühle/Assoziationen
14%
 14%  [ 13 ]
Ich bin männlich und der Begriff weckt positive Gefühle/Assoziationen
10%
 10%  [ 9 ]
Ich bin männlich und der Begriff weckt gemischte Gefühle/Assoziationen
11%
 11%  [ 10 ]
Ich bin männlich und der Begriff weckt gar keine (oder neutrale) Gefühle/Assoziationen
0%
 0%  [ 0 ]
Ich bin männlich und der Begriff weckt negative Gefühle/Assoziationen
15%
 15%  [ 14 ]
Stimmen insgesamt : 93

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TRJ




Alter: 36
Sexualität: Asexuell
Anmeldungsdatum: 05.02.2014
Beiträge: 19
Wohnort: Unterfranken
BeitragVerfasst am: Fr Jul 10, 2015 17:13    Titel: Antworten mit Zitat

Maz hat folgendes geschrieben:

Nö sondern weil der "moderne" Feminismus nach wie vor so tut als gäbe es keine Unterschiede im Hinblick auf die Interessen und Fähigkeiten zwischen Menschen aufgrund des Geschlechts und einfach alles "plattmachen" will ohne sich eine Sekunde damit zu beschäftigen wie die Gesellschaft dann eigentlich aussehen soll.

Sicherlich haben mehr Frauen ein Interesse an Kindern/Erziehung als Männer, wobei bei den Interessen/Fähigkeiten für mich immer die Henne/Ei-Frage eine Rolle spielt. Sind Frauen genetisch/von ihren Gehirnstrukturen/vom Psychologischen eher darauf ausgerichtet, sich mehr für diese Bereiche zu interessieren, oder haben junge Mädchen aufgrund von kulturellen Prägungen dieses Interesse verinnerlicht, weil auch in unserer Kultur noch Haushaltsarbeit/Kindererziehung mit Frauen assoziiert wird bzw. es sehr viel mehr Vorbilder für Frauen in diesem Bereich gibt in Film/Fernsehen/Gesellschaft/Familie?
Bei vielen Dingen, bei denen man denkt, dass sie eine männliche/weibliche Stärke sind, zeigt sich in wissenschaftlichen Studien eine kulturelle Prägung. So ist Mathematik z.B. nach allgemeiner Ansicht eine Stärke der Männer. Tatsächlich sind jedoch Mädchen in Mathematik bis zur Pubertät leicht besser als Jungs, dann aber wenden sie sich zunehmend davon ab, weil Mathematik als typisch männlich gilt und ab diesem Alter die Mädchen als besonders weiblich gelten wollen. Wenn vom Lehrer den Mädchen vermittelt wird, dass Frauen genauso gut in Mathe sind wie Jungs und das ganze als keine geschlechterspezifische Begabung darstellt wird, dann gleichen sich die Leistungen an. Sagt der Lehrer etwa aber, dass Mädchen besser als Jungs in Mathe sind, werden die Mädchen auch besser als die Jungs, weil sich die Jungs eingeschüchtert fühlen und die Mädchen gestärkt.
Genauso könnte es mit Hausarbeit/Kindererziehung sein. Wenn Jungs von Beginn an in die Hausarbeit/die Kindererziehung eingebunden werden bzw. ihr Vater als Vorbild dient und ihnen so vermittelt wird, dass das etwas Normales/Positives ist, dann werden sie darin auch besser werden und das Ganze auch gerne machen. Die meisten Fähigkeiten basieren zu mindestens 70% auf Übung, Anstrengung, Vorbildern und Vertrauen darin das, was man tut, zu können, und weniger auf Talent.
Eine positive Utopie entsprechend des Feminismus wäre also eine Familie, bei der beide die Haushaltsarbeit abwechselnd übernehmen, weil beide diese Fähigkeiten sich gleichermaßen angeeignet haben.
Maz hat folgendes geschrieben:

Die Abwertung von Menschen, die gerne "hinter dem Herd" stehen (was faktisch ja nichts anderes bedeutet als sich um die Familie zu kümmern) ist dabei ein großes Problem, denn dadurch werden vor allem Frauen abgewertet, die sich nicht über "männliche Rollen" definieren wollen (oder es tatsächlich nicht können) aber keineswegs Männer aufgewertet, die sich mit "weiblichen Rollen" identifizieren.

Diese Abwertung sehe ich tatsächlich als ein Problem, jedoch glaube ich, dass dieses Problem nicht wirklich dem Feminismus anzulasten ist, sondern vielmehr schon vorher die Haushaltsarbeit nicht die Anerkennung besessen hat, die eine geregelte Arbeit gleichgültig jeglicher Form hatte. Sinnvoll wäre es eine großangelegte Kampagne zu starten, die die Wertschätzung der Haushaltsarbeit/Kindererziehung zu stärken versucht und zwar unabhängig vom Geschlecht.
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Maz
ADMod Team



Alter: 43
Sexualität: keine Angabe
Anmeldungsdatum: 12.02.2005
Beiträge: 14116
BeitragVerfasst am: Fr Jul 10, 2015 17:15    Titel: Antworten mit Zitat

Margarita_02 hat folgendes geschrieben:

Hm, aber was Du jetzt hier kritisierst, Maz, ist doch eher so das wirtschaftsfreundliche Gendermainstreaming


Ich kann das ehrlich gesagt zumindest auf der politischen Ebene nicht mehr auseinanderhalten, denn da wird alles in einen Topf geworfen. Ganz konkret mal als Beispiel das Ministerium welches die Broschüre verfaßt hat die hier verlinkt wurde:

http://aven-forum.de/viewtopic.php?t=12379

von dieser Stelle finden sich auch solche Aussagen:

Zitat:

Entscheidend für die erfolgreiche Chancengleichheit von Frauen und Männern wird sein, inwiefern es gelingt, Gender Mainstreaming und Frauenförderung als gleichrangige Strategien bei der Planung politischer Maßnahmen anzuwenden.


siehe: http://www.landeskunde-baden-wuerttemberg.de/gesellschaft_gender.html

Da scheut sich also niemand "Gleichberechtigung", "Gendermainstreaming" und den "Queer-Feminismus" in einem Atemzug zu nennen und falls der Begriff "Feminismus" dabei nicht direkt auftaucht (wie z.B. auch bei einigen Fakultäten für "Gender-Studies") kann man die Zusammenhänge wirklich sehr schnell ohne auf externe Interpretationen zurückgreifen zu müssen "ergooglen".

Diese Verknüpfungen und die Zielsetzungen kann man jetzt bewerten wie man will aber ideologisch voneinander zu trennen sind diese Bereiche jedenfalls nicht.

TRJ hat folgendes geschrieben:

Sind Frauen genetisch/von ihren Gehirnstrukturen/vom Psychologischen eher darauf ausgerichtet, sich mehr für diese Bereiche zu interessieren, ...


Sind sie (es sei denn man will die ganze Evolution über Milliarden von Jahren als eine kulturelle Prägung verstehen) und wenn in einer freien Gesellschaft jeder die Möglichkeit bekommt sich genau das auszusuchen was ihn interessiert, dann wird sich gerade bei den Berufen eben auch eine stark unterschiedliche Geschlechterverteilung finden (auch abzüglich körperlicher Faktoren, Frauen sind halt im Mittel z.B. physisch nicht so gut zum Kistenschleppen geeignet und Männer können gewisse filigrane Handarbeiten nicht gut erledigen).

TRJ hat folgendes geschrieben:

Sinnvoll wäre es eine großangelegte Kampagne zu starten, die die Wertschätzung der Haushaltsarbeit/Kindererziehung zu stärken versucht und zwar unabhängig vom Geschlecht.


Gute Idee aber es wird schwer zu vermitteln sein, daß wir nicht nur ständig mehr Leute in den "Mint-Studiengängen" brauchen sondern Hausfrau / Hausmann auch (temporär) ein Form der Lebensplanung sein kann.
Da wird dann doch lieber reflexartig auf die Anzahl an "Kitas" zur Problemlösung ausgewichen, das Problem wird also gemäß dem Zeitgeist "professionell Outgesourced". Eine Männerquote in Kitas steht dabei aber wohl eher nicht auf der Agenda. Dort sind aktuell ca. 2,5% der Beschäftigten männlich, ergo machen die 97,5% Frauen wieder die gleiche Arbeit wie bisher auch, sie wird halt sozial gesehen von oben nach unten durchgereicht. Wink
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Rena5




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Sexualität: Asexuell
Anmeldungsdatum: 20.05.2015
Beiträge: 94
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BeitragVerfasst am: Fr Jul 10, 2015 19:30    Titel: Antworten mit Zitat

Maz hat folgendes geschrieben:

Nö sondern weil der "moderne" Feminismus nach wie vor so tut als gäbe es keine Unterschiede im Hinblick auf die Interessen und Fähigkeiten zwischen Menschen aufgrund des Geschlechts und einfach alles "plattmachen" will ohne sich eine Sekunde damit zu beschäftigen wie die Gesellschaft dann eigentlich aussehen soll.


Ich bin schon sauer auf diesen Klischee-Müll:
Mann muss Ingenieur werden, Frau Deutschlehrerin.
Mann muss Geld ranschaffen, Frau muss kochen, putzen, bügeln und die Kinder bespassen.
Mann hat Geld und Frau muss hübsch anzusehen sein.

Ich bin Ingenieurin, habe genausoviel verdient wie mein Ex, aber der wollte sich nicht zur Häfte um Haushalt und Kinder kümmern, der hatte Angst um seine "Karriere", wie er sagte. Ich wunderte mich damals sehr, weil ich uns beide nicht als Karrieretypen eingeschätzt hatte, wir hatten viel zu viele andere Interessen, als uns 12 Stunden am Tag nur mit der Arbeit zu beschäftigen. Aber egal, wir haben uns sowieso getrennt, und soweit ich mal gehört habe, hat er bis heute keine Karriere gemacht.

Die Frauen, die ich gekannt habe oder kenne, die zumindest mal eine Ebene aufgestiegen sind, mussten wenigstens das 120fache bringen als ein vergleichbarer männlicher Kollege, um das Pöstchen zu bekommen.


Also, ich könnte mir schon eine Gesellschaft vorstellen, die anders aussieht. klatschen
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TRJ




Alter: 36
Sexualität: Asexuell
Anmeldungsdatum: 05.02.2014
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BeitragVerfasst am: Fr Jul 10, 2015 20:01    Titel: Antworten mit Zitat

Maz hat folgendes geschrieben:

Sind sie (es sei denn man will die ganze Evolution über Milliarden von Jahren als eine kulturelle Prägung verstehen)

Ich bin gegenüber evolutionspsychologischen Ansätzen mehr als skeptisch, weil sich die Evolutionspsychologie auf Hypothesen stützt, die man aufgrund mangelnder Beweislage nur sehr schwer oder gar nicht wissenschaftlich untersuchen kann. Vielmehr baut die Evolutionspsychologie zum größten Teil auf Alltagsbeobachtungen auf, die sie auf vermeintliches Verhalten aus der Steinzeit zurückbezieht, um daraus wieder die Alltagsbeobachtungen zu erklären, wodurch das ganze System zu einem Zirkelschluss wird. Vielmehr ist es wahrscheinlich, dass die Menschen in der damaligen Zeit genau diese Aufgabenteilung hatten, die sie hatten, weil es die beste für die damaligen Bedingungen war, als es darum ging, Mammuts zu erjagen, wofür man zwangsläufig eine gewisse Körperkraft brauchte. Dass das Ganze im Gehirn starr verankert wäre, lässt sich daraus nicht zwangsläufig erschließen.

Mir ist es bei so strittigen Fragen immer lieber, gar keine Antwort zu geben, als eine Antwort, die nicht wissenschaftlich belegt ist. Meistens läuft es darauf raus, dass ein gewisser Teil genetisch/physiologisch bedingt ist, etwa durch eine höhere Konzentration eines bestimmten Hormon, das soziales Verhalten belohnt oder etwas Ähnliches, aber dass mindestens ein genauso großer Anteil durch Umweltbedingungen oder kulturelle Normen bedingt ist. Ohne klaren wissenschaftlichen Beweis will ich jedoch auch das nicht mit Bestimmtheit sagen.
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Rena5




Alter: 50
Sexualität: Asexuell
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BeitragVerfasst am: Fr Jul 10, 2015 20:15    Titel: Antworten mit Zitat

Rena5 hat folgendes geschrieben:

Die Frauen, die ich gekannt habe oder kenne, die zumindest mal eine Ebene aufgestiegen sind, mussten wenigstens das 120fache bringen als ein vergleichbarer männlicher Kollege, um das Pöstchen zu bekommen.

Korrektur: Ich meinte natürlich das 120prozentige.
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Maz
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Alter: 43
Sexualität: keine Angabe
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Beiträge: 14116
BeitragVerfasst am: Fr Jul 10, 2015 20:25    Titel: Antworten mit Zitat

Rena5 hat folgendes geschrieben:

Mann muss Ingenieur werden, Frau Deutschlehrerin.
Mann muss Geld ranschaffen, Frau muss kochen, putzen, bügeln und die Kinder bespassen.
Mann hat Geld und Frau muss hübsch anzusehen sein.


Sagt wer konkret?

Zitat:

Ich bin Ingenieurin, habe genausoviel verdient wie mein Ex, aber der wollte sich nicht zur Häfte um Haushalt und Kinder kümmern, der hatte Angst um seine "Karriere", wie er sagte.


Nehmen wir mal an, daß das ein generelles Problem ist und umgekehrt nicht oder zumindest wesentlich seltener vorkommt und der Grund auch nicht der ist, daß Männer generell Ärsche sind (dann würde sowieso nur radikale Männerabstinenz helfen Wink ) dann bleibt als Erklärung ja nur noch, daß Männer offensichtlich in dieser Konstellation, wenn sie sich also um den Haushalt/Kinder kümmern sollen warum auch immer überfordert sind oder sich zumindest aus anderen Gründen als dem vordergründig angegebenem dem ganzen entziehen möchten.

Dann stellt sich als nächstes also die Frage woran das nun liegt und ob das gesellschaftlich gesehen veränderbar ist. Möglicher Weise könnte man an diesem Problem nun tatsächlich mit Erziehungsmaßnahmen für Männer etwas zu verändern versuchen (nachdem man objektiv analysiert hat wo genau das Problem eigentlich liegt) aber die Karriereförderung für Frauen wird das Problem der "männlichen Unfähigkeit" in diesem Bereich wohl nicht lösen können und ich wage auch zu vermuten, daß es nicht dagegen helfen wird, daß Frauen sich im Zweifelsfall doch wieder um die Kinder kümmern werden / müssen, dann eben zusätzlich zur Karriere (oder eben wie gesagt als Alternative die Erziehung komplett "outsourcen" müssen). Wie das Problem also nun konkret gelöst werden soll dazu hab ich noch nie etwas gehört, da schweigt sich zumindest der mir bekannte "moderne Feminismus" ebenso wie das "Mainstreaming" nach wie vor radikal dazu aus. Außer vielleicht der Erkenntnis, daß die Jungs mehr mit Puppen spielen sollten und auch mal Rosa anziehen dürfen Wink
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Maz
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Alter: 43
Sexualität: keine Angabe
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Beiträge: 14116
BeitragVerfasst am: Fr Jul 10, 2015 20:56    Titel: Antworten mit Zitat

TRJ hat folgendes geschrieben:

Vielmehr baut die Evolutionspsychologie zum größten Teil auf Alltagsbeobachtungen auf, die sie auf vermeintliches Verhalten aus der Steinzeit zurückbezieht, um daraus wieder die Alltagsbeobachtungen zu erklären, wodurch das ganze System zu einem Zirkelschluss wird.


Lassen wir mal das Wort "Evolution" in der Betrachtung raus, ich weiß ehrlich gesagt nichts über den Forschungsbereich Evolutionspsychologie. In der heutigen allgemeinen Psychologie werden aber Hypothesen innerhalb von experimentellen Settings mit wissenschaftlichen Methoden bei real existierenden Personen / Lebewesen untersucht.

Und ja natürlich findet man dabei Korrelationen zwischen Umwelten, biologischen Faktoren (wie z.B. Hormonen), den Genen usw. und das wird in dem Bereich ja auch nicht bestritten (nennt sich dann "Gen-Umwelt-Korrelation").

Es wurde allerdings auch mit ziemlich harten empirischen Nachweisen gezeigt, daß gewisse Faktoren mit erheblichem Einfluß eben nicht sozialisiert sind und deren Einfluß sich auch nicht mal eben "wegsozialisieren" läßt, es sei denn man fängt an Hormone oder Gene oder generell angeborene Eigenschaften auch noch als soziale Phänomene umzudeuten.

Natürlich kann man die Objektivität einzelner Experimente in Frage stellen und vor allem auch manche persönliche Schlußfolgerungen einzelner Forscher zumal die Dinge in dem Bereich naturgemäß etwas komplizierter sind als z.B. in der Physik und weitaus mehr teilweise nicht kontrollierbare oder nicht meßbare Parameter interagieren.

Allerdings kenne ich bisher keine einzige Untersuchung aus dem Kreis der "Gender Studies", die irgendeinen Hinweis darauf geben würde, daß überhaupt jemals versucht wurde nach den gleichen wissenschaftlichen Kriterien vorzugehen wie das in der heutigen Psychologie geschieht. Das ist auch schwer möglich wenn die Antwort auf Frage, die ja eigentlich erst untersucht werden soll, bereits im vorab gegeben wird und dabei als Grundlage für den ganzen Forschungszweig vorausgesetzt wird.

Falls du also Studien kennst, die nicht nur behaupteten bei weit entfernten Völkern oder in geheimen Büchern vergangener Tage Belege gefunden zu haben, daß Geschlechtsidentitäten und Unterschiede zwischen den Geschlechtern lediglich ein soziales Phänomen sind sondern die Zusammenhänge im hier und jetzt und in unserer Gesellschaft experimentell überprüft haben dann wäre ich sehr an Links interessiert.

Nun kann man natürlich auch sagen, daß naturwissenschaftliche Verfahren in dem Bereich gar nicht möglich sind so wie man ja auch keine Experimente in vergleichenden Religionswissenschaften oder in der Philosophie durchführen kann. Wenn eine Disziplin sich aber komplett der naturwissenschaftlichen Methodik verweigert oder diese aufgrund des Gegenstands der Betrachtung nicht anzuwenden im Stande ist sollte sie vielleicht besser keine Aussagen über Dinge machen, von denen sie schlicht nichts versteht Wink
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Rena5




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BeitragVerfasst am: Fr Jul 10, 2015 22:02    Titel: Antworten mit Zitat

Maz hat folgendes geschrieben:

Sagt wer konkret?

Ziemlich viele Mädchen, Frauen, Jungs, Männer, Tanten, Muttis, Opas, usw., die ich das Vergnügen hatte zu treffen.

Maz hat folgendes geschrieben:

... oder sich zumindest aus anderen Gründen als dem vordergründig angegebenem dem ganzen entziehen möchten.

Ich glaube, der war schon ziemlich ehrlich zu mir. Sad

Maz hat folgendes geschrieben:

...das Problem der "männlichen Unfähigkeit" in diesem Bereich wohl nicht lösen können

Sorry, aber "unfähig" kann man sich auch stellen, und putzen, abwaschen, bügeln und Kind wickeln sind nun mal keine begehrten Tätigkeiten. Da kann man das Übel wenigstens gleich verteilen.

Aber wo ich Dir zustimme: Es fehlt hier eine Art Männer-Bewegung, die Männlichkeit grosszügiger oder anders definiert als das nur Bremser und Dinosaurier sein, was mir heute so vorkommt.
Aber scheinbar wird das von vielen Männern als Nachteil empfunden, mehr Zeit mit ihren Kindern zu verbringen oder weniger Druck und Stress zu haben, wenn an ihnen nicht die ganze Last der Finanzierung hängt. Warum eigentlich?
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Maz
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Alter: 43
Sexualität: keine Angabe
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Beiträge: 14116
BeitragVerfasst am: Fr Jul 10, 2015 22:19    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:

Ziemlich viele Mädchen, Frauen, Jungs, Männer, Tanten, Muttis, Opas, usw., die ich das Vergnügen hatte zu treffen.


Und warum glauben sie so etwas wenn es doch offensichtlich ein Schuß ins eigene Bein ist? Was ich nicht verstehe ist wie man mit diesen Ideen so stark identifiziert sein kann.

Zitat:

Sorry, aber "unfähig" kann man sich auch stellen, und putzen, abwaschen, bügeln und Kind wickeln sind nun mal keine begehrten Tätigkeiten.


Angenommen dieses unfähig stellen ist auch ein männerspezifisches Problem / Phänomen. Dann stellt sich doch im Anschluß direkt die Frage warum Männer das in dem Fall anscheinend tun und Frauen nicht. Du hättest doch z.B. in der Situation in der du ja wie du es schilderst finanziell und auch sonst exakt auf Augenhöhe oder sogar überlegen warst schlicht diese Arbeit mit dem gleichen oder auch anderen vorgeschobenen Argumenten verweigern können. An der fehlenden Gleichstellung kann es dann doch eigentlich nicht mehr gelegen haben(?)

Zitat:

Aber scheinbar wird das von vielen Männern als Nachteil empfunden, mehr Zeit mit ihren Kindern zu verbringen oder weniger Druck und Stress zu haben, wenn an ihnen nicht die ganze Last der Finanzierung hängt. Warum eigentlich?


Ich würde sagen das liegt zum einen daran, daß ihnen (soziale) Aktivitäten in diesem Kontext im allgemeinen nicht das gleiche Maß an vorsichtig formuliert "Zufriedenheit" (ja ich weiß daß viele der Pflichtaktivitäten niemandem Freude machen aber ich denke trotzdem es gibt Unterschiede vor allem in den Gefühlen nachdem Arbeiten mit direktem sozialen Bezug erledigt sind) vermitteln können wie das bei Frauen im allgemeinen der Fall ist und sie sich außerdem bei "Leerlauf" auch eher getrieben fühlen irgendwelche Projekte/Tätigkeiten, egal wie sinnlos, in der "Welt" (oder im Kopf wenn die Welt das nicht hergibt) in Angriff zu nehmen. Sprich mal ein Wochenende einfach nur zu Hause bleiben und mit den Kindern spielen erleben Männer (ich denke im Durchschnitt weit mehr als Frauen) als eine Art Streßsituation bzw. empfinden es als "sinnlos/unproduktiv" und können sich dann mental auch nicht darauf einlassen sondern sind geistig schon wieder mit anderen Themen befaßt (die dann meist eher theoretischer bzw. abstrakter als praktischer Natur sind).
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Rena5




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BeitragVerfasst am: Fr Jul 10, 2015 23:16    Titel: Antworten mit Zitat

Maz hat folgendes geschrieben:

Und warum glauben sie so etwas wenn es doch offensichtlich ein Schuß ins eigene Bein ist?

Tja, die Antwort auf diese Frage sind mir diese Mädchen/Frauen bis heute schuldig geblieben. Da kommt dann nur ein blödes Grinsen und vielleicht noch ein bedauerliches Kopfschütteln.

Zitat:

Angenommen dieses unfähig stellen ist auch ein männerspezifisches Problem / Phänomen. Dann stellt sich doch im Anschluß direkt die Frage warum Männer das in dem Fall anscheinend tun und Frauen nicht. Du hättest doch z.B. in der Situation in der du ja wie du es schilderst finanziell und auch sonst exakt auf Augenhöhe oder sogar überlegen warst schlicht diese Arbeit mit dem gleichen oder auch anderen vorgeschobenen Argumenten verweigern können.

Wir haben nicht zusammengewohnt, jeder hat seinen Haushalt alleine gemacht. Er wollte nur für die Zukunft, dass ich alles für ihn mache, hätte ich aber nicht, habe ich ihm auch so gesagt.

Zitat:

Ich würde sagen das liegt zum einen daran, daß ihnen (soziale) Aktivitäten in diesem Kontext im allgemeinen nicht das gleiche Maß an ich würde mal sagen "Zufriedenheit/Sinngefühl" (ja ich weiß daß viele der Pflichtaktivitäten niemandem Freude machen aber ich denke trotzdem es gibt Unterschiede) vermitteln können wie das bei Frauen im allgemeinen der Fall ist und sie sich außerdem bei "Leerlauf" auch eher getrieben fühlen irgendwelche Aktivitäten, egal wie sinnlos, in der "Welt" (oder im Kopf wenn die Welt das nicht hergibt) in Angriff zu nehmen. Sprich mal ein Wochenende einfach nur zu Hause bleiben und mit den Kindern spielen erleben Männer (ich denke im Durchschnitt weit mehr als Frauen) als eine Art Streßsituation oder empfinden es als "sinnlos/unproduktiv".

Mir vermittelt Haushalt leider auch kein Sinngefühl. Laughing
Das war mir schon als Kind klar, dass es nicht der Sinn meines Lebens sein kann, Regale staubfrei zu halten. Ergo wollte ich auch nicht Hausfrau werden. Obwohl uns damals verkauft worden ist(frag mich nicht, von welchen Tanten jetzt genau), dass es Hausfrauen besonders gut hätten, weil die müssten ja nicht arbeiten.
Totlachen
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Maxi




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BeitragVerfasst am: Fr Jul 10, 2015 23:29    Titel: Antworten mit Zitat

Maz hat folgendes geschrieben:
wenn in einer freien Gesellschaft jeder die Möglichkeit bekommt sich genau das auszusuchen was ihn interessiert, dann wird sich gerade bei den Berufen eben auch eine stark unterschiedliche Geschlechterverteilung finden
War das nicht Norwegen, das führende Land in der Gleichberechtigung, wo aber deutlich mehr Menschen in geschlechtstypischen berufen arbeiten, als beispielsweise in Saudi Arabien oder anderen islamischen Ländern?

Hier gibt es die Doku dazu ...

@Haushaltsarbeit teilen
Oft liegt ein Problem auch in den unterschiedlichen Vorstellungen von sauber & aufgeräumt. Wink
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Zuletzt bearbeitet von Maxi am Fr Jul 10, 2015 23:38, insgesamt einmal bearbeitet
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Maz
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BeitragVerfasst am: Fr Jul 10, 2015 23:37    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:

Tja, die Antwort auf diese Frage sind mir diese Mädchen/Frauen bis heute schuldig geblieben. Da kommt dann nur ein blödes Grinsen und vielleicht noch ein bedauerliches Kopfschütteln.


Ja und da ist doch die spannende Frage woran das nun liegt. Einfach am bösen Patriarchat? Ich denke nicht aber den Beweis muß ich auch schuldig bleiben Wink

Zitat:

Wir haben nicht zusammengewohnt, jeder hat seinen Haushalt alleine gemacht. Er wollte nur für die Zukunft, dass ich alles für ihn mache, hätte ich aber nicht, habe ich ihm auch so gesagt.


Dann war das ja nur eine theoretische Überlegung, also quasi gar kein reales Problem.

Zitat:

Mir vermittelt Haushalt leider auch kein Sinngefühl.


Ja ich hatte schon befürchtet, daß dieses "Mißverständnis" wieder auftritt drum hab ich das Wort "Singgefühl" wieder wegeditiert und etwas mehr Erläuterungen dazu geschrieben. Der Fokus dieser Betrachtung sollte jedenfalls auf der sozialen Komponente der Arbeit liegen und da fällt z.B. Essen kochen sicher weit mehr darunter als Staubwischen. Aber wenn Frauen soziale Aktivitäten für andere (und wenn es auch so etwas nerviges wie Windeln wechseln ist) im allgemeinen ganz und gar negativ und unnütz erleben warum wollen sie dann unbedingt Kinder? Es sind meiner Erfahrung nach zumindest weit seltener die Männer die auf Kindern bestehen.

Also irgendwo ist da dann doch ein Haken in der ganzen Logik. Frauen tun laufend Dinge von denen sie behaupten, daß diese ganz fürchterlich sind und Männer gehen diesen Dingen angeblich ständig aus dem Weg und das soll nun laut Feminismus alles am Patriarchat liegen oder woran genau?

Maxi hat folgendes geschrieben:

Oft liegt ein Problem auch in den unterschiedlichen Vorstellungen von sauber & aufgeräumt.


Kann ich bestätigen wenn in der Küche ein Teller länger als 5 Minuten stehen bleibt wird er zum Problem Wink
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TRJ




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BeitragVerfasst am: Sa Jul 11, 2015 0:26    Titel: Antworten mit Zitat

Maxi hat folgendes geschrieben:

War das nicht Norwegen, das führende Land in der Gleichberechtigung, wo aber deutlich mehr Menschen in geschlechtstypischen berufen arbeiten, als beispielsweise in Saudi Arabien oder anderen islamischen Ländern?

Liegt das nicht zum Teil einfach daran, dass in diesen Ländern ein großer Teil der Frauen gar nicht arbeitet? Saudi-Arabien hat bei Frauen über 15 Jahren eine Erwerbsquote von gerade einmal 21% (laut Länderprofil der Destatis von 2011). Norwegen hat hingegen eine Erwerbsquote von 77% bei Frauen. Wenn ein großer Teil der Frauen in Saudiarabien ohnehin in der Kindererziehung und im Haushalt tätig ist, wofür brauchen die Leute in dieser Region dann im größeren Maße Erzieherinnen und Haushaltshilfen? Auch der Lehrerinnenüberschuss, der sich überall in Europa entwickelt, ist in Saudiarabien deswegen nicht möglich, weil Frauen dort Jungen gar nicht unterrichten dürfen.

Maz hat folgendes geschrieben:

Also irgendwo ist da dann doch ein Haken in der ganzen Logik. Frauen tun laufend Dinge von denen sie behaupten, daß diese ganz fürchterlich sind und Männer gehen diesen Dingen angeblich ständig aus dem Weg und das soll nun laut Feminismus alles am Patriarchat liegen oder woran genau?

In dem Zusammenhang stellt sich mir spontan die Frage, wie das eigentlich bei homosexuellen Partnerschaften ist, wo beide ja zwangsläufig die gleiche Geschlechterrolle haben. Teilen sich dort beide üblicherweise die Aufgaben? Ist ein Partner der Hausmann/die Hausfrau, während der/die andere arbeitet? Da ich in einer Kleinstadt lebe, habe ich hier bisher nur wenige Berührungspunkte gehabt, um das beurteilen zu können. Das einzige, was ich gelesen habe, ist, dass das Durchschnittseinkommen von lesbischen Frauen deutlich höher ist als das von Heterofrauen (aber immer noch niedriger als von Heteromännern), was darauf hinweist, dass beide Seiten wohl eher auf gleicher Ebene sind, aber sicher bin ich mir da nicht.
Ich kann mir jedoch gut vorstellen, dass es auch da zu Streitigkeiten zwischen den Partnern kommt. Womöglich ist das Ganze auch einfach eine Machtfrage innerhalb der Beziehung?
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Maxi




Alter: 37
Sexualität: Unentschlossen
Anmeldungsdatum: 18.07.2005
Beiträge: 3129
BeitragVerfasst am: Sa Jul 11, 2015 1:39    Titel: Antworten mit Zitat

TRJ hat folgendes geschrieben:
Liegt das nicht zum Teil einfach daran, dass in diesen Ländern ein großer Teil der Frauen gar nicht arbeitet? Saudi-Arabien hat bei Frauen über 15 Jahren eine Erwerbsquote von gerade einmal 21% (laut Länderprofil der Destatis von 2011). Norwegen hat hingegen eine Erwerbsquote von 77% bei Frauen. Wenn ein großer Teil der Frauen in Saudiarabien ohnehin in der Kindererziehung und im Haushalt tätig ist, wofür brauchen die Leute in dieser Region dann im größeren Maße Erzieherinnen und Haushaltshilfen? Auch der Lehrerinnenüberschuss, der sich überall in Europa entwickelt, ist in Saudiarabien deswegen nicht möglich, weil Frauen dort Jungen gar nicht unterrichten dürfen.
Ja eben ... wenn da eh nur 21% erwerbstätig sind, würde man doch erwarten, dass die dann die Frauenberufe ausüben. Wenn dann aber 77% erwerbstätig sind, könnte man doch denken, dass die Frauenberufe schon ausgefüllt sind und der Rest Männerberufen nachgeht, vor allem, wenn man die Freiheit hat, wirklich jeden beruf auszuüben.
Aber dort, wo nur wenige Frauen arbeiten, arbeiten dann sogar noch mehr Frauen in Männerberufen, als dort, wo Frauen die freie Wahl im Beruf haben. Wo sind denn da die ganzen Karriere-Frauen?

Schau Dir mal die Doku an ... sehr gut gemacht.

Maz hat folgendes geschrieben:
Kann ich bestätigen wenn in der Küche ein Teller länger als 5 Minuten stehen bleibt wird er zum Problem
Dabei gibt es doch sogar die typische Männer-WG-Regelung ... es gibt einen Haufen dreckiges Geschirr und wer etwas sauberes möchte, wäscht eben den einen Teller oder so vorher ab. Danach kann man ihn wieder dreckig auf den Vorratsstapel zurückstellen und der Streit um den Abwasch kommt garnicht erst auf.
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TRJ




Alter: 36
Sexualität: Asexuell
Anmeldungsdatum: 05.02.2014
Beiträge: 19
Wohnort: Unterfranken
BeitragVerfasst am: Sa Jul 11, 2015 1:55    Titel: Antworten mit Zitat

Maxi hat folgendes geschrieben:
Ja eben ... wenn da eh nur 21% erwerbstätig sind, würde man doch erwarten, dass die dann die Frauenberufe ausüben.

Da hast du schon recht, nur ist eben der Punkt, dass einige der Frauenberufe in einem Land wie Saudiarabien weniger gebraucht werden, weil diese Arbeit unentgeltlich von den Hausfrauen erledigt wird. Wofür eine Kindergärtnerin einstellen, wenn ohnehin so gut wie jede Frau zuhause die Kinder betreut. Bei vielen Frauenberufen kommt dazu, dass in Saudiarabien Frauen überhaupt keinen Kontakt zu Männern haben dürfen, was die Ausübung dieser Tätigkeit eben entschieden erschwert. Gleichzeitig bedeutet das, dass es etwa an der Uni sehr viele Professorinnen gibt, weil weibliche Studenten keinen Kontakt zu Männern haben dürfen. Bei vielen anderen Bereichen müssen einfach Frauen eingestellt werden, weil Frauen diese Dienste ansonsten gar nicht in Anspruch nehmen können.
Aber auf jeden Fall ein interessantes Thema. Werde mir die Doku in jedem Fall einmal ansehen.
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