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Fremdsex: warum ist das problematisch?
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miezi2410




Alter: 57
Sexualität: Unentschlossen
Anmeldungsdatum: 07.02.2009
Beiträge: 671
BeitragVerfasst am: Sa Mai 02, 2015 13:17    Titel: Fremdsex: warum ist das problematisch? Antworten mit Zitat

hi MAZ

ich hätte gerne gewusst, wie du das meinst:

Zitat:
Es ist unter erwachsenen Menschen Konsens, daß externer Sex nicht auf der gleichen Stufe wie ein Abendessen oder gar Zahnpasta steht und dafür gibt es im übrigen auch evolutionsbiologische Gründe, die man sich nicht einfach weg wünschen kann.


ich beschäftige mich schon seit längerem mit der frage: " warum empfinden menschen es derart emotional, wenn der partner sex mit anderen hat?", dass in den meisten fällen zur trennung führt, egal ob heimlich oder in einer offenen beziehung.

in einem anderen forum gingen wir schon der frage nach, aber irgendwie kamen wir auf keinen konsens, weder die betrogenen oder die betrügenden, noch die mehr-sexuellen oder weniger-sexuellen.

du führst dabei evolutionsbiologische gründe an. welche wären das, wenn ich fragen darf.

ich für mich kann sagen, dass ich vorallem auch ekel empfinden würde, wenn ich mir vorstelle, was mein partner mit einem anderen menschen teilt.

dann etwas ähnliches, wie besitzdenken, aber eben nur ähnlich, was ich nicht beschreiben kann. für mich als demisexuelle sind eben gerade diese sexuellen aktivitäten exklusiv auf einen partner beschränkt und würde für mich eine gewisse art von austauschbarkeit darstellen. sex ohne liebe oder mentale verbindung niemals.

auch möchte ich als wenig-sexueller und/oder auch von meinem partner so geliebt werden, wie ich bin und nicht dass dieser sich die defizite bei anderen aufzufüllen sucht. ich bin nun mal monogam und stehe absolut nicht auf poly....und co.

wie seht ihr sowas oder wie steht ihr dazu?

lg miezi2410
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Maz
ADMod Team



Alter: 42
Sexualität: keine Angabe
Anmeldungsdatum: 12.02.2005
Beiträge: 13669
BeitragVerfasst am: Sa Mai 02, 2015 14:02    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:

du führst dabei evolutionsbiologische gründe an. welche wären das, wenn ich fragen darf.


Also die simple Variante, die ich im Kopf hatte ist:
Sex führt in der Natur immer zu Kindern, Kinder benötigen Ressourcen sind also "aufwändig/teuer" und müssen versorgt werden. Ergo wenn jemand fremdpaart wird er sich um diese Dinge kümmmern müssen und ist für die ursprüngliche Partnerschaft/Familie (ob da nun Kinder sind oder nicht ist nicht zentral) nicht mehr verfügbar. Eine Art wie der Mensch, die in der Natur im allgemeinen nur wenige Nachkommen erfolgreich großziehen kann und deren Nachkommen extrem lang benötigen bis sie erwachsen sind und extrem von den Eltern abhängig sind schafft das im allgemeinen nicht bzw. nur mit "serieller Monogamie", d.h. 1-3 unterschiedlichen Partnern pro Leben mit jeweils vielleicht 1-3 erfolgreich großgezogenen Nachkommen im Schnitt (der Rest stirbt bei "üblicher Versorgung" und aufgrund von Fressfeinden / Krankheiten / etc. in der Natur sowieso).

Ein weiterer Faktor sind mögliche "Kuckuckskinder", d.h. der Partner der fremdpaart verlagert die Aufzucht der resultierenden Kinder trotzdem auf den ursprünglichen Partner und entzieht diesem dadurch Ressourcen. Außerdem wird plump formuliert die Option das eigene "Genmanterial weiterzugeben" auf diese Art für den betrogenen Partner unterwandert wobei man hier argumentieren könnte, daß zumindest das dem Asexuellen Partner egal sein müßte. Ist es aber rein biologisch gesehen womöglich auch nicht der Fall.

Fakt ist in dem Kontext "eigene Gene" z.B. auch daß Stiefväter eine so weit ich weiß sogar 500 mal höhere Wahrscheinlichkeit aufweisen das Kind zu mißhandeln oder umzubringen als der natürliche Vater.
Bei Löwen ist das z.B. so weit ich weiß immer der Fall. Ein männlicher Löwe der einen Konkurrenten besiegt tötet alle Nachkommen, die die Löwin mit diesem hatte.
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miezi2410




Alter: 57
Sexualität: Unentschlossen
Anmeldungsdatum: 07.02.2009
Beiträge: 671
BeitragVerfasst am: Sa Mai 02, 2015 14:23    Titel: Antworten mit Zitat

ah ok, du machst das auf dem nachwuchs fest.

mir ging es u.a. darum, dass in dem anderen forum vorallem argumentiert wurde, dass doch wir asexuellen oder die wenigsexuellen, dem sexuellen die freiheit einzuräumen hätten, weil ja sex mit anderen kein trennungsgrund darstellen muss und die beziehung vllt. auch anderem krankt.

soweit, sogut. das kann so sein, muss aber nicht.

die frage bleibt für mich weiterhin, was geht in asexuellen oder wenigsexuellen vor, wenn sie das nicht wünschen oder können.

es ist doch in vielen beziehungen auch so,wenn die kinder mal da sind, dass einer der partner keinen grund mehr sieht, sex machen zu müssen.
das wäre für MICH evolutionär bedingt. dass man eben seine nachkommen geschaffen hat und man deswegen eben einfach nicht mehr will. ziel erreicht und aus die maus ;-)

dann kommen die sexuellen oder triebgesteuerten ins spiel, dass sie das eben einfach haben MÜSSEN und ihren partner eben einfach betrügen müssen oder auch mit erlaubnis fremdsexeln.
aber kaum einer von denen fragt wirklich "ausführlich" warum der partner nicht mehr will oder sind gar in der lage, sich zurück zu nehmen und die situation so zu nehmen, wie sie ist.

die frage ist für mich und andere, WAS ist so verletzend, wenn der partner dann anderweitig herum sexelt?
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Maz
ADMod Team



Alter: 42
Sexualität: keine Angabe
Anmeldungsdatum: 12.02.2005
Beiträge: 13669
BeitragVerfasst am: Sa Mai 02, 2015 14:27    Titel: Antworten mit Zitat

Noch eine Ergänzung: Ein anderer Punkt (der natürlich auch mit der Nachkommens-Aufzucht in Verbindung steht), ist daß Sex, wie Zorro ja schon erwähnt hatte, normaler Weise auch zu einer starken emotionalen Affinität oder Bindung führt. Ergo kann man davon ausgehen, daß ein "fremdsexler" sich auch rein emotional verstärkt dem anderen Partner zuwenden wird.
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miezi2410




Alter: 57
Sexualität: Unentschlossen
Anmeldungsdatum: 07.02.2009
Beiträge: 671
BeitragVerfasst am: Sa Mai 02, 2015 15:01    Titel: Antworten mit Zitat

aber auch das KANN aber MUSS nicht sein.
es gibt genügend leute, die meinen sex und gefühle (oberhalb des hosenbundes) trennen zu können und nur ihren unterleib befriedigen.

was für asexuelle und wenigsexuelle also keine bedrohung darstellen dürfte, aber trotzdem als solche angesehen wird.

wie gesagt, bei mir wäre es ekel und die exklusivität meiner besziehung.
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Maz
ADMod Team



Alter: 42
Sexualität: keine Angabe
Anmeldungsdatum: 12.02.2005
Beiträge: 13669
BeitragVerfasst am: Sa Mai 02, 2015 15:07    Titel: Antworten mit Zitat

Muß tut natürlich nix aber wenn man zu 95% damit rechnen kann rundet man auch im Sinne des Selbstschutzes im allgemeinen besser auf 100% auf. Wink

Zitat:

und nur ihren unterleib befriedigen.


Das sind dann wiederum die, die es eben doch blos noch "nötig haben" und nach dem Motto "ich will Spaß der Rest ist mir egal" bzw. "ohne dreh ich durch (hechel)" handeln. Das eklig oder primitiv zu finden finde ich äußerst nachvollziehbar.


Zuletzt bearbeitet von Maz am Sa Mai 02, 2015 15:12, insgesamt 3-mal bearbeitet
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SchuffiPupsi




Alter: 29
Sexualität: Asexuell
Anmeldungsdatum: 23.04.2012
Beiträge: 1548
Wohnort: In der Mitte von M-V
BeitragVerfasst am: Sa Mai 02, 2015 15:10    Titel: Antworten mit Zitat

Für mich ist Sex eine von vielen körperlichen Tätigkeiten, die man mit jemanden anderen macht.
Man kann ihn auch selber machen.

Für mich macht es keinen Unterschied, ob mein Partner mit wem sexelt oder mit jemandem ne Fahrradtour macht.
Beides sind Dinge, die ich blöde finde, aber die ich ihm trotzdem nicht verbieten würde.
Das steht mir nicht zu und macht auch keinen Sinn.

Leute, die Sex einen "besonderen" Stellenwert zurechnen -zuweilen über alles, was es sonst so gibt-, schaffen sich daraus selber natürlich ein Problem.

Dann gibt es noch sexuelle Menschen, für die Liebe und Sex NUR zusammen geht. Dass diese dann ein Problem damit haben (grade, wenn ihn Partner den Körper mit anderen teilt), ist für mich auch nachvollziehbar.

Ansonsten ist das meistens einfach nur:
"Die Gesellschaft sagt, dass das verpönt ist, deswegen sehe ich das auch so"

Ich habe mich noch nie groß danach gerichtet, was andere wohl wie finden-denn ich beeinflusse sie nicht mit meinem Leben, so haben sie auch kein Recht oder Einfluss darauf.
Ich kann nur so leben, wie es sich für mich richtig anfühlt (gänzlich ohne anderen damit zu schaden).
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Maz
ADMod Team



Alter: 42
Sexualität: keine Angabe
Anmeldungsdatum: 12.02.2005
Beiträge: 13669
BeitragVerfasst am: Sa Mai 02, 2015 15:16    Titel: Antworten mit Zitat

Wie gesagt: Sprichst du da aus Erfahrung oder vermutest du nur, daß es dir nichts ausmacht?
Falls Nein: Woher willst du dann wissen, daß es keine Konsequenzen für die Partnerschaft haben würde? Die ominöse Gesellschaft ist mir auch noch nie über den Weg gelaufen.

Falls Ja: Glückwunsch(?) dann gehörst du eben zu den 5%(?) denen das tatsächlich egal ist und die einen Partner hat dem das auch egal ist...

Ach ja und Sex kann man auch NICHT mit sich selbst machen, sonst gäbe es das Problem ja sowieso nicht (Eifersucht gegenüber SB verstehe ich dann auch nicht mehr).

Zitat:

Für mich macht es keinen Unterschied, ob mein Partner mit wem sexelt oder mit jemandem ne Fahrradtour macht.


Unabhängig vom Geschlecht der Person mit der Fahrrad gefahren wird? Wink
Natürlich gibt es auch andere Arten intime Kontakte anzubahnen als gleich zur Paarung überzugehen...


Zuletzt bearbeitet von Maz am Sa Mai 02, 2015 15:24, insgesamt einmal bearbeitet
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miezi2410




Alter: 57
Sexualität: Unentschlossen
Anmeldungsdatum: 07.02.2009
Beiträge: 671
BeitragVerfasst am: Sa Mai 02, 2015 15:24    Titel: Antworten mit Zitat

ich bin u.a. ja so ein ein mensch, für den sex nur in verbindung mit liebe geht, ansonsten ist für mich sex ein ding mit 1000 ????????

sex einfach nur mal so aus spass, für mich nicht nachvollziehbar.

aber ich gönne jeden sein leben so zu führen, wie er es mag, aber ohne andere dabei zu verletzen.

was macht sex aber so............(ich weiss grad nicht, wie ich es ausdrücken soll) dass man es nicht so sehen kann"...."ach der geht jez grad mal nur zum sex", genauso wie andre mit anderen ein x-beliebiges hobbie teilen!?

letztendlich ist es ja so, dass wirklich 80-90 oder 95% der seitensprünge, doch zur trennung führen.
es ist doch nicht nur verletztes vertrauen, sondern auch andere gründe..........

PS: meinem partner etwas verbieten, nö im leben nicht..............aber für MICH wäre es dann auch klar, dass ER nicht DER partner ist, den ICH an MEINER seite haben möchte, weil er mich damit verletzt.

ich, wie mindestens 51% möchten doch eher eine partner an ihrer seite, der ähnlich tickt, wie sie selber.
alles andere geht mMn in die berühmte "hose!"
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SchuffiPupsi




Alter: 29
Sexualität: Asexuell
Anmeldungsdatum: 23.04.2012
Beiträge: 1548
Wohnort: In der Mitte von M-V
BeitragVerfasst am: Sa Mai 02, 2015 15:40    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Unabhängig vom Geschlecht der Person mit der Fahrrad gefahren wird?

Natürlich unabhängig vom Geschlecht.
Ich weiß nicht, wie jemand glauben kann, dass eine Beziehung (grade dann) Bestand hätte, wenn dem Partner was verbieten möchte.....?!

Ich bin kein Mensch, der frei von Skepsis und Eifersucht ist. Ganz und gar nicht. Aber ich weiß darum, dass das eben Emotionen sind, für und gegen die man nichts kann.
Darunter lasse ich aber nicht meinen Partner leiden. Razz Ich nehme sie mit Humor und nutze sie zum darüber nachdenken, woher sie kommen und warum sie da sind.
Wie ich immer sage:
Ich möchte ja auch so akzeptiert werden wie ich bin. Uneingeschränkt.
Deswegen biete ich das im Gegenzug auch.

Zitat:
PS: meinem partner etwas verbieten, nö im leben nicht..............aber für MICH wäre es dann auch klar, dass ER nicht DER partner ist, den ICH an MEINER seite haben möchte, weil er mich damit verletzt.

Das ist doch ok.
Man muss immer Entscheidungen treffen, Konsequenzen ziehen und die Verantwortung dafür tragen.

Ich könnte auch nicht mit nem Jäger oder Schlachter zusammensein.
Auch wenn mir bewusst ist, dass das eben "normale" Berufe sind, hinter denen zumeist auch normale Menschen stehen.

Nur weil man in der Lage ist, Menschen ihr Leben leben zu lassen, heißt das nicht, dass man alles mag und selber möchte. Wink

Und Sex ist für mich eben "nur" eine körperliche Tätigkeit (die mich langweilt), mehr nicht. Ich finde daran nichts "besonderes".
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Forum Lurker




Alter: 50
Sexualität: Sexuell
Anmeldungsdatum: 22.11.2007
Beiträge: 1779
BeitragVerfasst am: Sa Mai 02, 2015 15:48    Titel: Antworten mit Zitat

Ich glaube nicht das diese Frage sich logisch ergründen lässt.
Eifersucht ist nunmal keine rationale Empfindung.

Ich denke mir jedoch das sexuelle Erfüllung bei anderen zu suchen oder Fremdgehen ein Symptom ist das schon im Vorfeld auf einen Defekt in der Beziehung hinweist, und somit das ganze vieleicht auch automatisch mit Verlustängsten einhergeht wenn man davon erfährt - allerdings Zähle ich mich eben auch zu jener Gruppe die sich "einfach so Sex" nicht vorstellen kann.


Zitat:
Bei Löwen ist das z.B. so weit ich weiß immer der Fall. Ein männlicher Löwe der einen Konkurrenten besiegt tötet alle Nachkommen, die die Löwin mit diesem hatte.


Dies ist tatsächlich ein Stück weit ein Mythos, es ist in der Natur beobachtet worden das vorwiegend ältere Löwen wenn sie an die Macht kommen die Nachkommenschaft des Vorgängers töten, bei jüngeren Löwen hingegen liess sich schon beobachten das sie diese die Fremdkinder weiterhin duldeten.
_________________
"We are never half so interesting when we have learned that language is given us to enable us to conceal our thoughts."


Zuletzt bearbeitet von Forum Lurker am Sa Mai 02, 2015 15:54, insgesamt einmal bearbeitet
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miezi2410




Alter: 57
Sexualität: Unentschlossen
Anmeldungsdatum: 07.02.2009
Beiträge: 671
BeitragVerfasst am: Sa Mai 02, 2015 15:51    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Und Sex ist für mich eben "nur" eine körperliche Tätigkeit (die mich langweilt), mehr nicht. Ich finde daran nichts "besonderes".


siehste, und das ist für mich genau anders herum, egtl. mag ich sex nicht oder denke daran,
ABER wenn DER mensch kommt, mit dem ich mich mich in einer wirklichen "seelenverwandtschaft" befinde, dann möchte ICH "körperliche vereinigung", aber eher nicht im sinne von "rein-raus!"
sex ist dann etwas besonderes bzw. exklusives für mich.
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SchuffiPupsi




Alter: 29
Sexualität: Asexuell
Anmeldungsdatum: 23.04.2012
Beiträge: 1548
Wohnort: In der Mitte von M-V
BeitragVerfasst am: Sa Mai 02, 2015 15:56    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Ich denke mir jedoch das sexuelle Erfüllung bei anderen zu suchen oder Fremdgehen ein Symptom ist das schon im Vorfeld auf einen Defekt in der Beziehung hinweist, ....


Das mag manchmal (häufig?) der Fall sein.
Aber in einer asex/sex-Beziehunge ist dem nicht so.

Denn da ist keiner von beiden "defekt", sondern es liegt eine "sexuelle Inkompatibilität" vor, für die niemand was kann.
Miteinander reden und Wege finden, spricht dann für die Gesundheit der Beziehung (auch, wenn die Lösung Trennung heißt). Denn, wie gesagt-nur weil ich ne körperliche Tätigkeit nicht mag, kann mein Partner die ja wohl mit wem anderen machen. Egal ob Angeln, Fahrradfahren...................

Was Fremdgehen (also lügen und betrügen) angeht-da stimme ich dem uneingeschränkt zu.

Zitat:
sex ist dann etwas besonderes bzw. exklusives für mich.

Kann es doch auch sein.
Ich kenne mehrere sexuelle Menschen, die so empfinden.
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miezi2410




Alter: 57
Sexualität: Unentschlossen
Anmeldungsdatum: 07.02.2009
Beiträge: 671
BeitragVerfasst am: Sa Mai 02, 2015 15:57    Titel: Antworten mit Zitat

richtig Forum Lurker,

für mich ist fremdsexeln mMn auch eine art von "defekt" in der beziehung, u.a. weil man sich von anfang an nicht auf gemeinsamkeiten oder trennendes geeinigt/unterhalten hat, bwz. irgendwann eine entwicklung stattgefunden hat, dass einer bei seinen alten werten geblieben ist und der andere eben andere/neue wertigkeiten gefunden hat.


schuffi...... ich denke nicht defekt am menschen, sondern in der beziehung.
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Maz
ADMod Team



Alter: 42
Sexualität: keine Angabe
Anmeldungsdatum: 12.02.2005
Beiträge: 13669
BeitragVerfasst am: Sa Mai 02, 2015 16:03    Titel: Antworten mit Zitat

SchuffiPupsi hat folgendes geschrieben:

Ich weiß nicht, wie jemand glauben kann, dass eine Beziehung (grade dann) Bestand hätte, wenn dem Partner was verbieten möchte.....?!


Ich glaub wir reden wieder etwas andeinander vorbei.
Daß die Strategie explizite Verbote auszusprechen nicht unbedingt sinnvoll ist (oder sogar den gegenteiligen Effekt haben kann) glaube ich dir durchaus.

Sicherlich wird jemand mit hoher Verlustangst auch stärker dazu neigen ein "Verbot" direkt auszusprechen.
Daß du kein solches Verbot aussprechen würdest bedeutet aber doch wohl vor allem, daß du weißt daß das Risiko sowieso gering ist und dergleichen nur unnötigen Streß produzieren würde.

Aber das ist dann ja wieder etwas anderes als eine explizite Erlaubnis im Sinne "geh ruhig fremd wenn du magst ("mir doch egal" oder sogar "find ich toll")" und mit der Frage ob es einen dann verletzen oder die Beziehung gefährden würde wenn es tatsächlich passiert hat selbst das nur begrenzt etwas zu tun.


Zuletzt bearbeitet von Maz am Sa Mai 02, 2015 16:04, insgesamt 2-mal bearbeitet
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