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Frauen nicht mehr vertrauen können
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der Stille




Alter: 48
Sexualität: keine Angabe
Anmeldungsdatum: 19.07.2015
Beiträge: 24
Wohnort: Goch
BeitragVerfasst am: Fr Jul 24, 2015 22:57    Titel: Antworten mit Zitat

@Prizess wenn aus mangeldem Vertrauen immer mehr misstrauen wird fühlt sich das nicht gut an. Und wenn das dann wie bei mir mit verlustängsten kombiniert ist kann es einen in den Wahnsinn, wenn man dan immer Angst hat das nicht alles in Ordnung ist.
_________________
Semper Fi
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Prinzess
abgemeldet




Sexualität: Asexuell
Anmeldungsdatum: 30.12.2013
Beiträge: 1477
BeitragVerfasst am: Sa Jul 25, 2015 0:52    Titel: Antworten mit Zitat

Ja, der Stille, das erschließt sich mir, was Du da sagst.

Allerdings ist es eine harmoniebedürftige Idealvorstellung, dass alles in Ordnung sein könne. Das ist nicht möglich.
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Bernard





Sexualität: keine Angabe
Anmeldungsdatum: 28.09.2011
Beiträge: 61
Wohnort: DL - NRW
BeitragVerfasst am: Sa Jul 25, 2015 16:10    Titel: Bei einer Flucht nimmt man immer die eigenen Schwächen mit Antworten mit Zitat

Ich habe von Erfahrungen gelesen, daß, wer in einem intakten Elternhaus aufwächst, auch die grosse Chance hat,
selbst eine glückliche Ehe führen zu können.
Andersherum, in einem unglücklichen Elternhaus wächst in Kindern nicht das nötige Selbstvertrauen heran, mangels selbsterlebten Vorbilds.
Trotz besten Willens ist es mir nicht gelungen, über das Niveau meines Elternhauses hinauszuwachsen.

Ich denke, wenn man engeren Kontakt hat, mit halbwegs zufriedenen Eheleuten, kann man einiges abkupfern.
Wenn nicht, hat man sehr grosse Mühe im Leben mir einer intakten Beziehung.

Eine ehemalige Schulkollegin hatte mir auch mal bestätigt:

"man bekommt immer wieder die gleichen Verhältnisse".
Man sucht schliesslich mit erlernten Lebenserfahrungen immer mit den gleichen Filtern im Kopf.

? Es wäre mal interssant, von anderen zu erfahren, wie diese solche Filter umgangen haben
und sich mit anderen/ besseren Strategien nach passenden Partnern mit Erfolg umgeschaut haben. ? !

Die Filter bei "Parship" und anderen Vermittlern können schließlich nicht alles
berücksichtigen, und die eigenen Fehler sind nicht so einfach zu erkennen, die können sich auch hartnäckig durchsetzen.
Ich könnte mir eine Dokumentation vorstellen,
A)was man in eine Beziehung hineinzubringen gewillt ist,
und danach, auch, was man vom anderen erwartet.
Im Erstfall ist es doch immer dieselbe Crux, dass man durch die "rosarote Brille" gehindert wird,
diese Mindestvoraussetzungen auch anzuwenden und umzusetzen.
Ich kenne einige, denen das "umsichtige Auge" der Eltern ein Dorn im Auge waren,
sich deren Einsichten sich dann aber als passend herhausgestellt hatten.
Dritte sehen nun mal mehr und anders, wie man miteinander umgeht.
Das hätte mir einiges im meinem Leben erspart;
nun sind eigene Schwächen auch gut dazu, diese künftig zu berücksichtigen.
_________________
Aus Wikipedia: bezüglich Wissen
„ergibt sich nahezu zwangsläufig die Frage,
wer für die Produktion bestimmter Wissensformen verantwortlich zeichnet.“
Es zeigt sich, dass sich die Macht des Wissens nicht trennen lässt vom Wissen der Macht.
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der Stille




Alter: 48
Sexualität: keine Angabe
Anmeldungsdatum: 19.07.2015
Beiträge: 24
Wohnort: Goch
BeitragVerfasst am: Mo Jul 27, 2015 22:50    Titel: Antworten mit Zitat

Man kann alles berücksichtigt und trotzdem auf die Nase fallen, das weiß ich aus eigener Erfahrung. Mann kann zwar einige der wichtigsten Punkt überprüfen. Bei anderen aber wiederum ist man (womit wir wieder beim ursprünglichen Punkt, vertreten, wären) auf die Ehrlichkeit des Poninzellen Partners angewiesen.
In meinem Fall ging es um mein sexuelles Desinteresse. Ich habe mit offenen Karten gespielt. Worauf Sie meinte das des kein Problem wäre. Aber später wurde es doch zum Problem. Sie wurde immer wieder grundlos eifersüchtig... . Na ja den Rest könt ihr euch ja denken.
_________________
Semper Fi
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Bernard





Sexualität: keine Angabe
Anmeldungsdatum: 28.09.2011
Beiträge: 61
Wohnort: DL - NRW
BeitragVerfasst am: Di Jul 28, 2015 21:38    Titel: Auch Frühgeborene haben es im Leben schwerer Antworten mit Zitat

http://www.wissenschaft.de/home/-/journal_content/56/12054/7417371
Auszugsweise:
Frühgeborene sind häufiger verschlossen, neurotisch und weniger risikobereit im Vergleich zu Normalgeborenen.

Facit:

Gezielte Förderung könnte helfen

Als Ursache für den Zusammenhang sehen die Forscher die ungünstigen Bedingungen beim Start ins Leben:
Durch die Geburt im unreifen Stadium und/oder durch die belastenden intensivmedizinischen Maßnahmen kommt es vermutlich zu Beeinträchtigungen der Gehirnentwicklung, die mit den späteren, problematischen Persönlichkeitsmerkmalen verknüpft sind.

Ein weiterer möglicher Faktor sei die Überbehütung, zu der die Eltern von Frühgeborenen oft neigen. Den Forschern zufolge könnten ihre Ergebnisse nun dazu beitragen, frühgeborene Kinder gezielt bei der Entwicklung günstiger Persönlichkeitsmerkmale zu unterstützen.
„Frühe Interventionen könnten den Lebenserfolg der Betroffenen möglicherweise günstig beeinflussen",
schreiben Eryigit-Madzwamuse und ihre Kollegen.
.........................................
Die Erfahrung mit meiner Mutter in der Schwangerschaft,
die sich 300km fern von ihrem Elternhaus in ihrer neuen Umgebung nicht wohlfühlte,
(sie wollte wieder zurück nach Hause )
könnte mit dazu beigetragen haben, dass ich mich mit 15J auch nicht in dieser Welt zuhause fühlte.
Die Umstände waren nicht besonders schlimm. aber heute weiss ich,
dass der Mensch eigentlich für eine andere Umgebung bestimmt ist.

Von daher kann ich abwartend nach vorne schauen,
weil eine großartige Besserung auf uns zukommt.
_________________
Aus Wikipedia: bezüglich Wissen
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Es zeigt sich, dass sich die Macht des Wissens nicht trennen lässt vom Wissen der Macht.
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sheldina




Alter: 33
Sexualität: Unentschlossen
Anmeldungsdatum: 27.03.2015
Beiträge: 47
BeitragVerfasst am: Fr Aug 07, 2015 17:28    Titel: Antworten mit Zitat

ich habe die erfahrung gemacht das man beziehungstechnisch weder mann noch frau trauen kann.

freundschaften jedoch haben mich selten enttäuscht.

oft ist in beziehungen aber auch die kommunikation ein problem....jeder will was anderes und kommuniziert es anders und am ende sind beide verletzt.
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Lil




Alter: 49
Sexualität: Asexuell
Anmeldungsdatum: 18.02.2013
Beiträge: 31
Wohnort: z. Zt. Ostfriesland
BeitragVerfasst am: Mo Sep 21, 2015 11:24    Titel: Antworten mit Zitat

Sprichst mir aus der Seele, Sheldina.

Eine weitere erschwerende Option ist, dass man unterschiedlich schnell unterwegs ist. Während einer schon von Liebe spricht, ist das Gegenüber (z. B., wenn es lange Single war) noch dabei, sich allmählich einzulassen. Da kann es wegen abweichender Erwartungen (ein Freund von mir behauptet, Erwartungen in Beziehungen sind immer negativ, wie seht ihr das?) oder daraus folgender Enttäuschungen übelst schmerzhaft werden.

Außerdem halte ich "ungeklärte Altlasten" für ein ernsthaftes Hindernis. Ich jedenfalls würde mich nur noch auf einen Mann einlassen, der nicht noch seine Ex im Nacken sitzen hat und tatsächlich Single ist. Alles andere grenzt an Kamikaze.

Ich schätze mal, dass man Freunden eher vertraut, weil man ihnen gegenüber toleranter ist (und die Freundschaft Zeit hatte zu wachsen). Sie haben einen anderen Status, verletzen nicht bzw. anders.

Lil, desillusioniert
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Eigentlich bin ich ganz anders, ich komme nur so selten dazu. (Ödön von Horváth)
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Count Drugula





Sexualität: Asexuell
Anmeldungsdatum: 26.10.2015
Beiträge: 36
Wohnort: Ruhrpott
BeitragVerfasst am: Mo Nov 23, 2015 21:35    Titel: Re: Frauen nicht mehr vertrauen können Antworten mit Zitat

DragonXP hat folgendes geschrieben:

Geht es anderen Männern hier genauso?

Naja, meine Beziehungen mit normal-sexuellen Frauen sind alle gescheitert
und das war auch irgendwann ziemlich frustrierend für mich.

Letztendlich war das der Grund, warum ich mich hier angemeldet habe. Denn es lag eben am Sex, bzw. meinem mangelnden Intresse daran, dass diese Beziehungen gescheitert sind. Irgendwie sind meine Frauen mit der Zeit alle deswegen durchgedreht.
Dann kamen Behauptungen wie, ich würde sie gar nicht lieben, oder gar, ich würde fremd gehen, auf.

Ich denke (bzw. hoffe) schon, dass es Sinn macht, sich eine von der sexuellen Gesinnung her passende Partnerin zu suchen.
Die "Normalen" haben teilweise ähnliche Probleme, aber viel mehr Auswahl, haben in ihrem Leben viele verschiedene Partnerinnen und finden mit Glück irgendwann die Richtige.

Wir haben lediglich das Problem, dass wir bisher noch nicht so viele Möglichkeiten der Partnersuche haben, wie die Normalos.


Beste Grüße
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Count Drugula





Sexualität: Asexuell
Anmeldungsdatum: 26.10.2015
Beiträge: 36
Wohnort: Ruhrpott
BeitragVerfasst am: Mo Nov 23, 2015 21:43    Titel: Antworten mit Zitat

Lil hat folgendes geschrieben:

Außerdem halte ich "ungeklärte Altlasten" für ein ernsthaftes Hindernis. Ich jedenfalls würde mich nur noch auf einen Mann einlassen, der nicht noch seine Ex im Nacken sitzen hat und tatsächlich Single ist. Alles andere grenzt an Kamikaze.
Und weshalb sollte das solch ein Hindernis sein? Wenn doch eine neue Liebe da ist, mit der es gut läuft, vergessen die Meisten ihre Ex ganz schnell.

Gruß
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Lil




Alter: 49
Sexualität: Asexuell
Anmeldungsdatum: 18.02.2013
Beiträge: 31
Wohnort: z. Zt. Ostfriesland
BeitragVerfasst am: Di Nov 24, 2015 11:44    Titel: Antworten mit Zitat

Es mag ja sein, dass die Männer über eine neue Liebe ihre Ex schnell vergessen. Umgekehrt scheint das aber manchmal nicht der Fall zu sein, im Gegenteil. Ich habe auf meine leidige Erfahrung angespielt, dass die Ex (obwohl selbst in einer neuen Beziehung) plötzlich durchdreht und ihrem Verflossenen das neue Glück offenbar nicht gönnt (oder nur nach ihren "Spielregeln" gönnt) bzw. madig macht, kurz: negativen Einfluss nimmt.
Es ist jedenfalls überaus lästig und anstrengend, gerade, wenn eine Beziehung noch frisch ist und man das Ganze noch nicht so gut einschätzen kann. So war das gemeint.
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Eigentlich bin ich ganz anders, ich komme nur so selten dazu. (Ödön von Horváth)
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Count Drugula





Sexualität: Asexuell
Anmeldungsdatum: 26.10.2015
Beiträge: 36
Wohnort: Ruhrpott
BeitragVerfasst am: Di Nov 24, 2015 20:22    Titel: Antworten mit Zitat

Lil hat folgendes geschrieben:
Es mag ja sein, dass die Männer über eine neue Liebe ihre Ex schnell vergessen. Umgekehrt scheint das aber manchmal nicht der Fall zu sein, im Gegenteil. Ich habe auf meine leidige Erfahrung angespielt, dass die Ex (obwohl selbst in einer neuen Beziehung) plötzlich durchdreht und ihrem Verflossenen das neue Glück offenbar nicht gönnt (oder nur nach ihren "Spielregeln" gönnt) bzw. madig macht, kurz: negativen Einfluss nimmt.
Es ist jedenfalls überaus lästig und anstrengend, gerade, wenn eine Beziehung noch frisch ist und man das Ganze noch nicht so gut einschätzen kann. So war das gemeint.
Klingt ein wenig nach Kindergarten Shocked

Ich bin nicht sehr viel jünger als du. Falls selbst Leute unserer Altersklasse sich noch so verhalten, dann wäre das echt armseelig.

Gruß

edit: Ich bin jetzt natürlich davon ausgegangen, dass deine ehemaligen Partner und deren Ex ähnlich alt sind wie du Wink
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asba




Alter: 29
Sexualität: Asexuell
Anmeldungsdatum: 15.08.2014
Beiträge: 762
Wohnort: Österreich
BeitragVerfasst am: Di Nov 24, 2015 21:28    Titel: Antworten mit Zitat

Die Beziehungskiste IST Kindergarten.
Lil's Schilderung kann ich aus erster Hand bestätigen. Meine Tante hat auf eine Scheidung bestanden, nachdem sie meinem Onkel 20 Jahre lang ohnehin schon die Hölle heiß gemacht hat. Jetzt tickt sie aus, weil er eine Beziehung hat.
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Teetrinkerin





Sexualität: Unentschlossen
Anmeldungsdatum: 06.10.2014
Beiträge: 44
Wohnort: Niedersachsen
BeitragVerfasst am: Di Nov 24, 2015 22:26    Titel: Antworten mit Zitat

Manche Beziehungen (bzw. das Ende) sind Kindergartenniveau. Ich kann habe aber auch schon das Gegenteil erlebt - manche erwachsene Menschen können sich auch so verhalten. Sie sind emotional ja, aber nicht kindisch...
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