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Aromantische Asexualität und Verpartnerung
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bitte nur aromantische Asexuelle mitmachen
Ich möchte keinen Partner.
55%
 55%  [ 31 ]
Ich habe einen Partner oder hätte gerne einen.
45%
 45%  [ 25 ]
Stimmen insgesamt : 56

Autor Nachricht
Siku
abgemeldet



Alter: 25
Sexualität: Asexuell
Anmeldungsdatum: 24.07.2014
Beiträge: 360
BeitragVerfasst am: Sa Jan 31, 2015 16:47    Titel: Re: Aromantische Asexualität und Verpartnerung Antworten mit Zitat

Asterius hat folgendes geschrieben:

Das ist beides einfach die Situation, dass manche Menschen eben dann doch lieber über ihren eigenen Schatten springen, nur um kein "Problemfall" zu sein - also sozusagen doch lieber so sein wollen wie alle anderen (also dem gesellschaftlichen Standard zu entsprechen), und sie versuchen dann ihre eigenen Missempfindungen dabei zu unterdrücken. Sie denken dann, dass es insgesamt offenbar einfacher, unkomplizierter, bequemer ist, ein weitgehend angepasstes Leben zu führen anstatt die eigenen indidviduellen Bedürfnisse ausreichend zu berücksichtigen.
Ich glaube wirklich, dass hier der springende Punkt liegt. Nur war ich zu beschränkt auf meine eigene Wahrnehmung, um das in Erwägung zu ziehen und ich hatte auch irgendwie angenommen, dass die Entscheidung der Aromantiker auf absoluter Freiwilligkeit ohne irgendwelche externen Zwänge beruhte.
Wenn ich doch von vorneherein weiß, dass ich mich damit nur unglücklich mache, tue ich es doch nicht? Für mich wiegt ein wie auch immer geartetes Zugehörigkeitsgefühl zu einer Gruppe nicht mehr als meine individuellen Bedürfnisse. Aber vielleicht sind einige dann in der Lage, sich selbst über einen längeren Zeitraum etwas vorzumachen. Ich glaube aber auch, dass die unterdrückten Gefühle dann irgendwann hochkommen werden -- also auch keine Lösung auf Dauer.
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Asterius





Sexualität: Asexuell
Anmeldungsdatum: 15.10.2010
Beiträge: 261
Wohnort: Deutschland Alter: 43
BeitragVerfasst am: Sa Jan 31, 2015 17:23    Titel: Aromantische Asexualität und Verpartnerung (2) Antworten mit Zitat

Siku hat folgendes geschrieben:
Wenn ich doch von vorneherein weiß, dass ich mich damit nur unglücklich mache, tue ich es doch nicht?

Sehe ich auch so. Aber offensichtlich denken eben nicht alle so. Und sie sehen dann vor allen Dingen nicht, dass erzwungene Angepasstheit niemals zu innerer Zufriedenheit führen kann.

Siku hat folgendes geschrieben:
Für mich wiegt ein wie auch immer geartetes Zugehörigkeitsgefühl zu einer Gruppe nicht mehr als meine individuellen Bedürfnisse.

Gilt auch für mich. Und das ist auch genau der entscheidene Punkt. Es ist genau die Abwägung zwischen diesen beiden Wegen, oder anders formuliert die Abwägung zwischen "einfacher, unkomplizierter, bequemer, gesellschaftskonformer Weg" und "Weg zur inneren Zufriedenheit und Ruhe". Und manche denken eben, der einfachere, bequemere Weg (also der Weg, um jeden Preis zu einer bestimmten Gruppe dazuzugehören) wäre der, der zur inneren Zufriedenheit führt. Aber das ist meistens ein Trugschluss.

Ganz ohne Opfer und ohne Umwege wird es nicht gehen, wenn man innere Zufriedenheit erlangen will. Und dieses Opfer wäre dann halt häufig das, dass man eigentlich lieb gewonnene Kontakte beenden und zurücklassen muss. Aber vor diesem Schritt haben manche eben Angst. Die Angst, dann auf irgendein Abstellgleis im Leben zu geraten oder in völliger Einsamkeit zu sein ist dann offenbar größer als das Leid, das sich durch die Angepasstheit ergibt.

Ich selbst bin ein in mancher Hinsicht unangepasster Mensch (also wenig gesellschaftskonform) und habe diesen Schritt, einen Schlussstrich unter etliche Kontakte zu ziehen, in meinem Leben bereits vollzogen und bin dadurch heute ein innerer und ausgeglichener Mensch. Daher kann ich aus eigener Erfahrung nur jedem empfehlen, nötigenfalls auch einen solchen klaren Schnitt zu vollziehen. Ich selbst habe es jedenfalls nicht bereut und würde es auch wieder so tun, wenn ich nochmal vor einer solchen Entscheidung stünde. Man kann doch im Endeffekt immer wieder neue Leute kennenlernen im Leben, also in völliger Einsamkeit ist man dadurch schon nicht (es sei denn, man will es so). Gerade mit den heutigen Möglichkeiten des Internets muss ja niemand zum Einzelgänger werden, nur weil er nicht das gesellschaftsnormentypische Paradebeispiel ist. Man muss halt nur darauf achten, dass man die richtigen Leute kennenlernt - diejenigen, mit gleichen Interessen oder einem ähnlichen Erfahrungshorizont und dergleichen. Letztlich gibt es dann schon irgendwelche Gruppen, denen man angehören kann. Man muss dazu halt nur etwas weg von diesem gesellschaftskonformen Denken. Und letztlich ist es doch allemal besser, man hat zwei oder drei Leute im Leben, mit denen es richtig gut passt als irgendwie 10, 20 oder 50, die andauernd nur rumnörgeln an einem.

Siku hat folgendes geschrieben:
Aber vielleicht sind einige dann in der Lage, sich selbst über einen längeren Zeitraum etwas vorzumachen.

Sich was vorzumachen glaub ich in dem Fall der angepassten Leute gar nicht mal. Es ist wie gesagt eher die Angst, irgendwann keiner Gruppe mehr anzugehören und auf ein Abstellgleis zu geraten und in völliger Einsamkeit zu landen. Aber diese Angst ist meines Erachtens definitiv übertrieben. Man muss sich halt nur für andere, neue Gruppen öffnen - weg vom gesellschaftlichen Mainstream. Dann hat man die Lösung gefunden. Die Suche nach solchen Leuten mag freilich etwas schwieriger sein als im gesellschaftsnormentypischen Bereich nach Menschen zu suchen, aber was nützen einem die gesellschaftsangepassten Leute denn, wenn es eh die unpassenden sind? Das muss man quasi nur in seinen Kopf reinkriegen und da eine Art Schalter umlegen. Man sucht ja auch nicht ständig nach Spinat, wenn einem in Wirklichkeit nach Schokolade zumute ist.
_________________
Denken ist die Zauberei des Geistes. (Lord Byron)
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Margarita_02




Alter: 35
Sexualität: Asexuell
Anmeldungsdatum: 14.07.2014
Beiträge: 633
Wohnort: Berlin & Ruhrpott
BeitragVerfasst am: Sa Jan 31, 2015 19:14    Titel: Antworten mit Zitat

Siku, ich denke, man darf auch nicht vergessen, dass viele Leute panische Angst vor dem Alleinsein haben. Eine Paarbeziehung wird oft auch als Absicherung begriffen, jemanden zu haben, der sich kümmert usw., auch wenn keinerlei "romantische" Gefühle dabei im Spiel sind. Ich glaube, das ist fast noch ausschlaggebender als irgend gesellschaftlicher Druck.

Bei mir ist es genau umgekehrt: Ich bin nicht aromantisch, möchte aber trotzdem keine Beziehung. Zumindest ist das der momentane Stand der Dinge.
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Siku
abgemeldet



Alter: 25
Sexualität: Asexuell
Anmeldungsdatum: 24.07.2014
Beiträge: 360
BeitragVerfasst am: Sa Jan 31, 2015 19:53    Titel: Antworten mit Zitat

Das habe ich auch nicht vergessen Wink :
Siku hat folgendes geschrieben:
Dieses Nicht-alleine-sein-können und andere pragmatische Gründe zählen für mich nicht als 'wirkliche' Aromantik, weil man einfach aus sich selbst heraus niemals den Wunsch verspürt, sein Leben oder Teile davon in einem partnerschaftlichen Beziehungskonstrukt mit einem anderen Menschen zu verbringen.

Nur kann ich diesen Grund eben genauso wenig nachvollziehen. Das liegt aber scheinbar einfach in meiner Persönlichkeit, weil ich es nicht mag, von anderen in irgendeiner Weise abhängig zu sein. Ich würde mich niemals jemandem an den Hals werfen, nur um nicht alleine zu sein. Ich habe da wohl einfach von mir auf andere geschlossen -- sollte man nicht machen, aber ich dachte, in einem Punkt wären sich wenigstens alle Aromantiker einig.
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Asterius





Sexualität: Asexuell
Anmeldungsdatum: 15.10.2010
Beiträge: 261
Wohnort: Deutschland Alter: 43
BeitragVerfasst am: Sa Jan 31, 2015 20:24    Titel: Aromantische Asexualität und Verpartnerung (3) Antworten mit Zitat

Ich dachte eigentlich auch, dass das Fehlen eines Beziehungswunsches das verbindende Element aller (oder fast aller) Aromantiker wäre. Aber man könnte fast meinen, manche Aromantiker hätten Angst sich als Aromantiker einzuordnen, und aus Angst vor dem Alleinsein suchen sie dann krampfhaft nach einer Partnerschaft.

Die Frage, die sich mir da stellt, ist: Haben diejenigen Aromantiker, die dann eine Partnerschaft wollen, die Vorstellung, dass das eine aromantische Partnerschaft sein soll oder geht es tatsächlich so weit, dass sie sich sogar in eine romantische Partnerschaft stürzen würden nach dem Motto "Hauptsache nicht alleine". Das wäre dann fast eine eigene Umfrage wert - ungefähr so:

- Nur für aromantische Asexuelle -
Frage: Wie steht es um Deinen Beziehungswunsch als Aromantiker?
[ ] 1. Ich möchte keine Partnerschaft und bin Einzelgänger.
[ ] 2. Ich möchte keine Partnerschaft, aber habe den Wunsch nach Freundschaften.
[ ] 3. Ich möchte gerne eine (beidseitig) aromantische Partnerschaft.
[ ] 4. Ich würde um nicht alleine zu sein auch eine romantische Partnerschaft akzeptieren.

Aber vielleicht gibt es ja auch ein paar Wortmeldungen dazu, wie aromantische Partnersuchende das Thema Partnerwunsch handhaben.
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Denken ist die Zauberei des Geistes. (Lord Byron)
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Maxi




Alter: 36
Sexualität: Unentschlossen
Anmeldungsdatum: 18.07.2005
Beiträge: 3129
BeitragVerfasst am: Sa Jan 31, 2015 22:58    Titel: Re: Aromantische Asexualität und Verpartnerung (3) Antworten mit Zitat

Asterius hat folgendes geschrieben:
Hauptsache nicht alleine
Sowas finde ich ganz schrecklich, insbesondere die Exemplare, die an einer kaputten Beziehung solange festhalten, bis sie zum nächsten Partner wechseln können ...
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sex doof
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Windsurfhippie





Sexualität: keine Angabe
Anmeldungsdatum: 13.08.2005
Beiträge: 3235
Wohnort: NZ
BeitragVerfasst am: So Feb 01, 2015 2:26    Titel: Re: Aromantische Asexualität und Verpartnerung (3) Antworten mit Zitat

Maxi hat folgendes geschrieben:
Asterius hat folgendes geschrieben:
Hauptsache nicht alleine
Sowas finde ich ganz schrecklich, insbesondere die Exemplare, die an einer kaputten Beziehung solange festhalten, bis sie zum nächsten Partner wechseln können ...


Wäre das dann nicht eine Art 'verkehrte' Beziehung, bzw. Anti-Beziehung und basiert das dann auf einer gegenseitigen Quälerei, von der man eventuell auch Bestandteile gleich mit in die nächste Beziehung bringt, falls darauf eine Weitere folgt?
-------------
Maxi hat folgendes geschrieben:
WindsurfHippie hat folgendes geschrieben:

Mir fällt auf Anhieb kein Nutzen ein, den ich anderen anbieten könnte.

Och, deine Existenz reicht da teilweise schon ... ansonsten werden deine Beiteräge hier doch auch mitt Freude aufgenommen. Da finden sich noch mehr Nutzen ... man selbst sieht dies nur nicht so.


Danke, wenn das hier so gesehen wird. Stimmt, ich kann das als Subjekt nicht objektiv betrachten. Als Basis für eine zwischenmenschlich adäquate Beziehung wäre es aber doch etwas dünn, dass Beiträge in einem Forum so empfunden werden, meinst Du nicht?

Diese Vorstellungen von früher aus autistisch bestelltem Hause hatten mit der Wirklichkeit davon eben so viel zu tun, wie Versuche im Kiddie-Labor davon, die Photosynthese zu ersetzen, Tiefsee-Algen im Mariannengraben helfen könnten. Man ist von diesen Dingen viel zu weit entfernt, und weil die Welt um einen herum diese Dinge, wie es Beziehungen sind, wie fast 'selbstvernatürlich' erlebt, glaubt man als Kind, es gehöre zum Erstrebenswerten, das auch zu können. Dennoch kann man es nie, auch nicht mit Anstrengung oder Mühen, passabel simulieren. Besser, man beschäftigt sich mit Leichterem. Mit Schimmelpilzen oder vielleicht Planarien. Da kann man nicht so viel kaputt machen.

Aromantik bedeutet doch das Fehlen romantischer Fertigkeiten und Interessen, oder habe ich das nun auch schon wieder falsch verortet? Asexuell und aromantisch zusammen müsste demnach ein Desinteresse zum einen, als auch kein Drang oder Verlangen nach partnerschaftlich orientierter Interaktion zum anderen sein. Warum ist das dann für einige so schwierig, sich da einzuordnen? Geht es da um Überlappungen zu anderen Ebenen, oder ein Interesse, das von Zeit zu Zeit anspringt, oder sich etwas bis ganz wenig in die ansonsten voll aromantische Begebenheit hinein überlappt?
Ist eine Art Forscher-Interesse daran, wie Beziehungen/ Liebe / Emotionen und der ganze Kram bei einer zu beobachtenden Gruppe oder Herde von Menschen funktionieren, denn auch synonym zu derart Interesse, wie ein "Normmensch" es empfinden würde, wenn er Interesse an Romantik/Partenschaften hegt? Oder kann man das losgelöst davon betrachten?
( Mache ich so )
Ist ja dann nichts anderes, wie bei dem Interesse, zu verstehen, warum Normalo-Menschen sexuell interagieren, oder was die daran so irre reizt, ohne selbst dran Teil zu nehmen. Oder sich mit den Ernährungsgewohnheiten in einer Kolonie von Klippschliefern zu befassen, obwohl man selbst nicht das Verlangen danach hat, mit Klippschliefern zusammen zu leben, oder selbst einer zu werden.
_________________
Wer später stirbt, erlebt den Tod derer, die früher sterben, und hat deshalb länger was zu lachen.
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dunkler_regenbogen




Alter: 60
Sexualität: Unentschlossen
Anmeldungsdatum: 18.12.2012
Beiträge: 443
Wohnort: Dortmund
BeitragVerfasst am: So Feb 01, 2015 13:50    Titel: Antworten mit Zitat

asba hat folgendes geschrieben:
dunkler_regenbogen hat folgendes geschrieben:

Okay, ich sehe mich ja trotzallem irgendwie als hetero-auch-immer. Also wäre ein Partner für mich ein Mann. Und ich würde den Teufel tun, ihn zu Treffen mit meiner Freundin oder weibl. Bekannten mitzunehmen. Da bringt keine Frau ihren Partner mit und da sind wir uns auch alle einig.


Mein Freundeskreis ist gemischt ... Erst heute hab ich mit meiner Freundin gesprochen: Als wir letzens mit den Jungs ausgegangen sind, muss es von außen wie ein Doppeldate gewirkt haben, weil wir uns u.A. auch viel umarmen. Was würde da ein potentieller Partner denken?


Mein oben gesagtes gilt auch gemischte Gruppen. Mir wäre es völlig wurscht, was mein Partner denkt.. nee, natürlich nicht. Aber wenn er mir nicht vertrauen würde - tja, dann wäre er nicht mein Partner.

OT: Ich habe eh nur eine Freundin und vielleicht 10 weitere Frauen in meinem Bekanntenkreis. Freundschaft (oder enge Bekanntschaft) mit Männern in meiner ungefähren Altersgruppe finde ich schwierig. Die meisten suchen entweder eine neue Partnerin und sind an Freund-/Bekanntschaften nicht interessiert - oder sie suchen ein sexuelles Abenteuer - und sind an Freund-/Bekanntschaften nicht interessiert.
Das ist auch der wichtigste Grund, warum wir in unserer Frauentruppe keine Männer möchten.

asba hat folgendes geschrieben:
Meinst du, fürudich verschwimmen die Grenzen zwischen Partnerschaft und Freundschaft? Ich kanns zwar schwer in Worte fassen, aber für mich selbst ist der Unterschied klar.


Verschwimmen ist nicht der richtige Ausdruck. ICH kenne FÜR MICH den Unterschied, scheitere aber immer wieder daran, es zu erklären, in Worte zu fassen. Es fühlt sich auf der emotionalen Ebene anders an und ist auch auf der körperlichen Ebene anders. Mit einem Freund würde ich z.B. nicht Händchen halten oder kuscheln - mit einem Partner schon.
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You'll never find a rainbow if you're looking down.

Ich weiß, dass die Stimmen in meinem Kopf nicht real sind, aber sie haben so wahnsinnig geile Ideen!
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asba




Alter: 29
Sexualität: Asexuell
Anmeldungsdatum: 15.08.2014
Beiträge: 762
Wohnort: Österreich
BeitragVerfasst am: So Feb 01, 2015 14:29    Titel: Antworten mit Zitat

Maxi hat folgendes geschrieben:
Windsurfhippie hat folgendes geschrieben:
Mir fällt auf Anhieb kein Nutzen ein, den ich anderen anbieten könnte.
Och, deine Existenz reicht da teilweise schon ... ansonsten werden deine Beiteräge hier doch auch mitt Freude aufgenommen. Da finden sich noch mehr Nutzen ... man selbst sieht dies nur nicht so.


*anschließ*
JEDER Mensch ist wertvoll! Daran sollte auch eine soziale Inkompetenz nichts ändern. Du kannst ja nichts dafür, dass du mit solchen Dingen nicht gut umgehen kannst, Windsurfhippie. Ich verstehe, dass du dich anderen nicht "aufdrängen" willst - zumal du ja selbst Abstand und Erholungsphasen brauchst. Aber trotzdem würde ich dich keinesfalls als nutzlos bezeichnen! Allein schon deine Beiträge hier finde ich sehr anregend Smile

@ dunkler_regenbogen: Natürlich muss man in einer Partnerschaft einander vertrauen, aber ich hab erst kürzlich bei einer Freundin gesehen, dass alles Vertrauen der Welt nicht verhindern kann, dass es dem Partner weh tut ...

Ok, die Suche nach einer neuen Partnerin oder Sexabenteuern kann schon sehr lästig sein, da verstehe ich, dass ihr deswegen grundsätzlich keine Männer dabeihaben wollt.
Das ist in meiner Runde sehr angenehm: Es wird offen über den Wunsch nach Beziehung und Sex geredet, aber keiner "brät" den anderen an.

Zum Verschwimmen der Grenzen: Du hast es gut zusammengefasst, ich verstehe was du meinst.
Zum Unterschied auf der emotionalen Ebene kann ich nicht wirklich was sagen, da ich keine Ahnung habe, wie sich eine partnerschaftliche Bindung im Kopf anfühlt. Immerhin kenne ich nur Freundschaft Wink
Händchenhalten und Küssen gehört auch für mich definitiv in die Paarbeziehung.
Kuscheln empfinde ich ein bisschen als Grauzone, es kommt auf den Antriebsgrund an. Ich würde mich z.B. nicht aktiv zu jemandem kuscheln. Wenn wir alle auf der Couch liegen und beim Fernsehen gruppenkuscheln ist nix dagegen einzuwenden.
Oder als wir letztens alle in einer Wohnung übernachtet haben und ich aus Platzmangel mit einem der Jungs im Bett geschlafen hab, sind wir in der Früh aneinandergekuschelt aufgewacht. Das hab ich als sehr angenehm empfunden. Auch er meinte, es war so schön warm - weil er sonst immer friert Wink
Sowas findet für mich auf jeden Fall noch auf der Freundschaftsebene statt. Allerdings hätte ich ihn nicht beim Einschlafen aktiv "angekuschelt".
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Asterius





Sexualität: Asexuell
Anmeldungsdatum: 15.10.2010
Beiträge: 261
Wohnort: Deutschland Alter: 43
BeitragVerfasst am: So Feb 01, 2015 15:39    Titel: Aromantische Asexualität und Verpartnerung (4) Antworten mit Zitat

Maxi hat folgendes geschrieben:
Asterius hat folgendes geschrieben:
Hauptsache nicht alleine
Sowas finde ich ganz schrecklich, insbesondere die Exemplare, die an einer kaputten Beziehung solange festhalten, bis sie zum nächsten Partner wechseln können ...

Das finde ich auch ganz schlimm. Man sollte eine Beziehung auf jeden Fall erstens abgeschlossen und zweitens auch verarbeitet haben, bevor man jemand neues zwecks Beziehung kennenlernt. Das beherzigen viele aber nicht, weil sie scheinbar wirklich panische Angst vor einer vorübergehenden Zeit des Alleinseins haben. Aber für einen potentiellen neuen Partner wird das damit dann auch zu einer emotionalen Achterbahnfahrt und darauf kann ich gut verzichten. Oft wird auch beim Familienstand geschummelt und getrennt Lebende stellen sich als "geschieden" dar usw. - sowas mag ich persönlich gar nicht. Dann ist die Ehe einfach noch unverarbeitet, und man kann sich ja dann nie sicher sein, ob deren Ehe nicht doch wieder gekittet wird, und als Dritter im Bunde (potentieller neuer Partner) ist man dann der Gelackmeierte und hat eine emotionale Enttäuschung zu verarbeiten. Darauf nehmen manche leider keine Rücksicht und ziehen einen dann noch in ihren Ehestrudel mit hinein.

Ich verstehe nicht so recht, warum manche so panische Angst vor einer Zeit des Alleinseins haben - das ist doch in der Regel nur vorübergehend, uns es kann doch nicht schaden, zum Wieder-Auftanken nach einer Enttäuschung auch mal gewissen Abstand vom Beziehungsleben zu gewinnen. Man muss doch erst mal die Gefühlswelt wieder in Ordnung bringen und auch erst mal eine Weile analysieren, warum es mit der vorangegangenen Beziehung nicht geklappt hat, damit sich gewisse Fehler in Zukunft möglichst nicht wiederholen. Und auch das Single-Leben hat doch durchaus den einen oder anderen Vorteil, wie zum Beispiel den, dass man keine Rücksicht auf jemanden bei Entscheidungen nehmen muss, generell keine Rechenschaft darüber ablegen muss über das was man tut oder nicht tut, und man hat einfach so eine gewisse Freiheit und Unabhängigkeit.

Wenn dann wieder ein ganz toller neuer Partner auftaucht, mit dem man sich wunderbar versteht, tauscht man diese Dinge aber sicher gern wieder ein gegen ein wunderbares Zusammengehörigkeitsgefühl, das auch sehr schön ist. Aber ein "Partner um jeden Preis" kann doch deswegen nicht die Lösung sein - es muss wenn schon der/die passende sein (wobei der eine oder andere Kompromiss natürlich schon erforderlich ist). Aber Menschen, die direkt von einer Beziehung zur nächsten tingeln ohne jegliche Unterbrechung, sind mir eher suspekt. Da habe ich das Gefühl, dass es demjenigen/derjenigen gar nicht um die jeweilige Person geht, sondern einfach nur um die Vermeidung des Alleinseins - egal mit wem. Sowas ist doch irgendwie schon zum Scheitern verurteilt, weil gar nicht richtig darauf geachtet wird, ob es der passende Partner ist (wobei man es natürlich auch nicht übertreiben darf mit den sog. "Anforderungen" - aber ein Mindestmaß an Passgenauigkeit ist schon angeraten, damit die Beziehung auch dauerhaft halten kann).
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Denken ist die Zauberei des Geistes. (Lord Byron)
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Siku
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Alter: 25
Sexualität: Asexuell
Anmeldungsdatum: 24.07.2014
Beiträge: 360
BeitragVerfasst am: So Feb 01, 2015 16:26    Titel: Antworten mit Zitat

Ich glaube, was wir hier 'Angst vor dem Alleinsein' genannt haben, ist in Wirklichkeit Angst vor der Einsamkeit. Nicht jeder, der alleine ist, ist auch einsam. Aber wer mit sich selbst nicht alleine sein kann, verspürt irgendwann das Gefühl der Einsamkeit und projiziert dann alle Wünsche auf einen potenziellen Partner. So nach dem Motto: Wenn ich nicht mehr alleine bin, wird auch dieses Einsamkeitsgefühl weggehen und alles ist besser. Vielleicht ist das ein Grund für Aromantiker, sich doch in eine Beziehung zu begeben, weil sich so die Möglichkeit bietet, Verantwortung abzugeben und nicht immer alles selbst regeln zu müssen. Und wenn diese Erwartungshaltung nicht erfüllt wird, kommt es ganz schnell zur Beziehungskrise und man ist trotz Beziehung einsam.
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Fichte
Admin auf Aven-Partner.de




Sexualität: Asexuell
Anmeldungsdatum: 27.06.2012
Beiträge: 360
BeitragVerfasst am: So Feb 01, 2015 16:27    Titel: Antworten mit Zitat

Maxi hat folgendes geschrieben:
Windsurfhippie hat folgendes geschrieben:
Mir fällt auf Anhieb kein Nutzen ein, den ich anderen anbieten könnte.
Och, deine Existenz reicht da teilweise schon
Dem schließe ich mich an. Smile Ich hab zum Beispiel eine langjährige Freundin, die letztes Jahr zwar nur zweimal von sich hören ließ, und von der ich momentan nicht einmal weiß, ob ich in Zukunft jemals wieder von ihr hören werde, aber das ändert nichts daran, dass ich sie weiterhin mag und dass ich hoffe, dass sie sich irgendwann wieder meldet. Mich freut einfach jeder noch so kleine Kontakt mit ihr. Dabei geht es mir nicht um Gesprächsthemen oder Körperkontakt oder sonstigen Nutzen, sondern es ist einfach etwas auf der Gefühlsebene. Vielleicht so, wie es schön ist, wenn man einen Schmetterling vorbeiflattern sieht: Man erfreut sich einfach an seiner Existenz. Very Happy

Zum Thema "Aromantik":
Windsurfhippie hat folgendes geschrieben:
Aromantik bedeutet doch das Fehlen romantischer Fertigkeiten und Interessen, oder habe ich das nun auch schon wieder falsch verortet? Asexuell und aromantisch zusammen müsste demnach ein Desinteresse zum einen, als auch kein Drang oder Verlangen nach partnerschaftlich orientierter Interaktion zum anderen sein. Warum ist das dann für einige so schwierig, sich da einzuordnen?
Für mich ist es schwierig, weil ich nicht weiß, was romantisches Interesse bzw. romantische Interaktion eigentlich ist. Als Kind zum Beispiel hält man doch auch Händchen mit seinen Verwandten und kuschelt mit ihnen. Und mit Haustieren (oder Plüschtieren) kann man auch kuscheln. Wenn ich nun als Erwachsene mit einem anderen Menschen spazieren gehe und die Hand desjenigen halten möchte, oder wenn ich neben jemandem auf dem Sofa sitze und ein wenig kuscheln möchte, einfach weil ich diesen Menschen mag, dann empfinde ich das nicht als romantisch. Oder Küssen zum Beispiel: Ich hab bisher zwar noch keinen Kuss gemocht (nicht mal als Kind) und weiß nicht, ob ich jemals einen Kuss mögen werde, aber Küssen finde ich auch nicht romantisch, da schließlich auch Kinder von ihren Eltern geküsst werden (und umgekehrt). Was also ist romantisches Interesse bzw. romantisches Verhalten?
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Siku
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Alter: 25
Sexualität: Asexuell
Anmeldungsdatum: 24.07.2014
Beiträge: 360
BeitragVerfasst am: So Feb 01, 2015 16:45    Titel: Antworten mit Zitat

@Fichte: Genau auf der Empfindungsebene würde ich auch ansetzen. Eltern empfinden sicherlich keine romantische Anziehung zu ihren Kindern, wenn sie ihnen einen Kuss geben. Wenn sich ein Liebespaar küsst, haben die Beteiligten offenbar eine ganz andere Motivation dafür. Romantik ist außerdem zutiefst subjektiv, deshalb variieren die Vorstellungen in dem Bereich auch so.

Für mich ist es auch schwierig, romantisches Verhalten zu identifizieren. Ich übernehme da die Vorstellungen von anderen, um zumindest auf abstrakter Ebene ein Bild davon zu haben, was für einige Menschen romantisch ist und was nicht. Im allgemeinen Sprachgebrauch wird der Begriff ja inzwischen auch fast ausschließlich auf zwischenmenschliche Beziehungen angewandt oder auf Dinge, die man auch mit Kitsch assoziieren könnte, z.B. Kerzenschein oder Strandspaziergänge. Mit der literarischen Epoche hat das nur noch bedingt etwas zu tun.
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Asterius





Sexualität: Asexuell
Anmeldungsdatum: 15.10.2010
Beiträge: 261
Wohnort: Deutschland Alter: 43
BeitragVerfasst am: So Feb 01, 2015 17:20    Titel: Aromantische Asexualität und Verpartnerung (5) Antworten mit Zitat

Siku hat folgendes geschrieben:
Ich glaube, was wir hier 'Angst vor dem Alleinsein' genannt haben, ist in Wirklichkeit Angst vor der Einsamkeit.

Stimmt - Alleinsein und Einsamkeit muss nicht zwingend das Gleiche sein. Mancher, der partnerschaftlich gesehen alleine ist, behilft sich stattdessen mit Freundschaften oder wird in Vereinen aktiv und ist dadurch nicht mehr einsam. Aber vielleicht reichen manchen Freundschaften eben nicht aus, und ein Vereinsleben können sie sich nicht vorstellen, und daher suchen sie dann einzig und allein nach einer Partnerschaft als DIE große Erfüllung des Lebens. Gut, dagegen ist ja auch prinzipiell nichts einzuwenden. Ich finde es halt wie gesagt nur immer extrem doof und schmerzlich, wenn manche einfach noch nicht richtig abgeschlossen haben mir ihrer alten Beziehung und einen beim Kennenlernen dann mit reinziehen in ihren emotionalen Negativstrudel.

Zum Thema Romantik:
Also ich hab das bisher so verstanden, dass romantisches Verhalten bedeutet, dass man mit einem auf emotionaler Ebene für sich exklusiven Menschen Zärtlichkeiten, Berührungen und Küsse und dergleichen austauscht und sich im Optimalfall ein Verliebtheitsgefühl daraus entwickelt. Aromantiker verstehe ich dann im Umkehrschluss als solche Menschen, die einfach generell gar kein Verliebtheitsgefühl kennen, es noch nie erlebt haben und vielleicht auch die Fähigkeit dazu gar nicht haben und daher von vorneherein jegliches Umarmen, Kuscheln, Händchenhalten, Kuss auf die Wange als rein freundschaftliche Gesten (ohne größere Emotionen dabei) empfinden. Für Romantiker hingegen würde ich sagen haben solche Gesten aber im Regelfall schon eher die Eigenschaft, dass es auf Kontakte bezogen wird, bei denen es um mehr als nur Freundschaft gehen könnte.

Ich selbst hatte zum Beispiel erst mit 25 Jahren zum ersten mal ein (ziemlich intensives) Verliebtheitsgefühl gegenüber einer Frau entwickelt. Erst seitdem weiß ich auch so richtig, was Verliebtheit und Liebe überhaupt ist. Zuvor war ich mit Schule und Studium beschäftigt und bin gerne dem einen oder anderen Hobby nachgegangen. In dieser Zeit habe ich es auch nie vermisst, keine Partnerin zu haben. Der Wunsch nach einer Partnerin tauchte bei mir erstmals so richtig auf, als ich mein Studium beendet, beruflich Fuß gefasst hatte und vom Elternhaus ausgezogen bin. Ich denke halt, dass das Gefühl, auch im Privatleben "gesettled" zu werden (im Sinne einer Partnerschaft) häufig erst aufkommt, wenn man beruflich "gesettled" ist. Das kam bei mir so in der Phase zwischen dem 24. und 26. Lebensjahr, und in der Phase wuchs dann das Bedürfnis nach einer Partnerin. Wenn nämlich die Phase von Schule/Ausbildung/Studium mal beendet ist, verflüchtigen sich häufig freundschaftliche Kontakte (man lebt sich einfach auseinander, die Lebenswege divergieren auf einmal), und wenn man dann noch dazu in den eigenen vier Wänden lebt und in keinem Verein ist, kann sich durchaus ein Gefühl von Einsamkeit einstellen. Vor der Phase des beruflichen Einstiegs habe ich es wie gesagt auch nie vermisst, keine Partnerin zu haben, weil ich durch Studium und Hobbies/Freizeitaktivitäten und Familie um mich rum genug Beschäftigungsfelder hatte, so dass erst gar keine Langeweile oder Bedürfnis sich partnerschaftlich zu binden, aufkam. Erst als sich diese Parameter im Leben änderten, kam dann auch der Wunsch auf, dass ich mich gerne fest binden wollte. Einen Heiratswunsch oder Kinderwunsch habe ich aber trotzdem nie gehabt.

Ich will damit aber niemandem absprechen, dass es auch von Dauer sein kann, keine Partnerschaft eingehen zu wollen.

Fichte hat folgendes geschrieben:
Als Kind zum Beispiel hält man doch auch Händchen mit seinen Verwandten und kuschelt mit ihnen.

Also bei mir als Kind war das ehrlich gesagt nicht üblich, mit meinen Verwandten Händchen zu halten oder zu kuscheln. Ich bin da eher mit wenig Körperkontakt zu anderen aufgewachsen. Auch der Körperkontakt zu den Eltern hielt sich sehr in Grenzen, und auch bei Freundschaften sind für mich keine Umarmungen üblich (aber das sag ich jetzt als Nicht-Aromantiker).
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asba




Alter: 29
Sexualität: Asexuell
Anmeldungsdatum: 15.08.2014
Beiträge: 762
Wohnort: Österreich
BeitragVerfasst am: So Feb 01, 2015 20:22    Titel: Re: Aromantische Asexualität und Verpartnerung (5) Antworten mit Zitat

Asterius hat folgendes geschrieben:
Siku hat folgendes geschrieben:
Ich glaube, was wir hier 'Angst vor dem Alleinsein' genannt haben, ist in Wirklichkeit Angst vor der Einsamkeit.

Stimmt - Alleinsein und Einsamkeit muss nicht zwingend das Gleiche sein.
Stimmt, da wollte ich auch schon einhaken Wink
Mit dem Alleinsein hab ich absolut kein Problem. Im Grunde bin ich gern allein, ich zieh mich auch manchmal absichtlich zurück, um etwas Zeit "mit mir" verbringen zu können. Einsamkeit hingegen ist nicht schön. Zum Glück hatte ich das noch nicht oft. Wenn, dann fühlte ich mich nur situationsbezogen und für wenige Stunden einsam. Und dazwischen Monate/Jahre, in denen ich mich nicht einsam fühlte.

Irgendwie tun mir die Menschen leid, die nur an einer Beziehung festhalten, um nicht allein zu sein, weil sie das mit Einsamkeit verbinden. Oft leiden sie dadurch noch mehr seelische Qualen, als wenn sie einen sauberen Schnitt machen würden und einige Zeit allein wären. Im Endeffekt sind sie trotz Beziehung sehr einsam. Ich denke, dass gerade labile Menschen zu so einem Verhalten tendieren.

Siku hat folgendes geschrieben:
Wenn ich nicht mehr alleine bin, wird auch dieses Einsamkeitsgefühl weggehen und alles ist besser.
Wäre das für dich ein Grund, eine Paarbeziehung einzugehen oder philosophierst du gerade?

@ Fichte & Aserius: Ihr führt bei romantischem Interesse/Verhalten lauter körperliche Dinge auf.
In meinen Augen gehört zur (A)Romantik alles, was mit Gefühlen und Emotionen zu tun hat. Die abstrakte Schiene, nichts Greifbares.
Mangels eines besseren Begriffs sage ich jetzt, das Körperliche gehört zum Sexuellen. Klar, wir sind uns uneinig, ob Berührungen, Küssen etc. sexuell sind oder nicht, aber es gehört alles in die Kategorie "greifbar".
Ich hoffe, ihr versteht, was ich meine Wink

Asterius hat folgendes geschrieben:
mehr als nur Freundschaft
Warum sollte Liebe mehr sein als Freundschaft? Muss man das wirklich hierarchisch sehen? Ich finde absolut nicht, dass Liebe einen Größeren Wert hat als Freundschaft. Es sind zwei verschiedene Dinge, die parallel existieren, aber keines steht höher als das andere.

Fichte hat folgendes geschrieben:
Vielleicht so, wie es schön ist, wenn man einen Schmetterling vorbeiflattern sieht: Man erfreut sich einfach an seiner Existenz.
Das ist ein wunderschöner Vergleich!
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