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Misophonie, der Hass auf Geräusche
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Siku
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Alter: 27
Sexualität: Asexuell
Anmeldungsdatum: 24.07.2014
Beiträge: 360
BeitragVerfasst am: Di Aug 19, 2014 0:03    Titel: Antworten mit Zitat

orangensaft hat folgendes geschrieben:
Ich mag schon in der Stadt keine Kinderwägen, weil da immer etwas drinne anfangen könnte zu schreien.

Das kenne ich auch, wenn ich irgendwen so ein Ding vor sich herschieben sehe, gehe ich direkt auf Distanz. Was meine Ohren in der Nähe von Babys fast noch mehr beleidigt als ihr Gebrülle ist aber dieses dümmliche Babygesülze der Erwachsenen. Diesen Rückfall in die Babysprache gibt es übrigens auch unter Liebespaaren...wenn ich sowas anhören muss, krieg ich die Krise!
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Margarita_02




Alter: 37
Sexualität: Asexuell
Anmeldungsdatum: 14.07.2014
Beiträge: 633
Wohnort: Berlin & Ruhrpott
BeitragVerfasst am: Di Aug 19, 2014 0:06    Titel: Antworten mit Zitat

Ich kenne das in abgemilderter Form. Mir ist schon aufgefallen, dass meine Abneigung gegen bestimmte Geräusche sich verstärkt, wenn ich sie öfter höre. Zum Beispiel bei Leuten, die die Angewohnheit haben zu schmatzen, oder die Nase hochzuziehen oder so – anfangs fällt es mir gar nicht auf, aber wenn man etwas mehr Zeit miteinander verbringt, stört es mich mehr und mehr, was sich manchmal auch bis hin zu Aggression und Ekel steigern kann.

Ich fände es sehr störend, wenn die Abneigung so weit ginge, dass ich deshalb auf bestimmte Dinge verzichten müsste wie z.B. gemeinsam reisen (wo man zwangsläufig die Ess- und sonstigen Geräusche mitbekommt) oder im Restaurant essen usw. Das ist zum Glück nicht der Fall.

Der absolute Horror sind übrigens Bobbycar fahrende Kinder auf dem holprigen Pflaster des Innenhofs!
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Windsurfhippie





Sexualität: keine Angabe
Anmeldungsdatum: 13.08.2005
Beiträge: 3234
Wohnort: NZ
BeitragVerfasst am: Di Aug 26, 2014 3:57    Titel: Antworten mit Zitat

Zur Einteilung in Krankheiten bzw. Störungen meine neueste Feststellung. Das kann niemand wirklich wissen, denn selbst die Psychiatrie/Psychodiagnostik ist nicht unfehlbar an ihren Methoden, es sind auch bloß Menschen. Irgendwo gibt es eine Textstelle, die besagt, dass mit Störungen behaftete oder Kranke keine gültigen Diagnosen stellen könnten. Irgendwo anders erzählt eine Passage davon, dass jeder Mensch wenigstens eine Störung oder so deutbare Verhaltensmerkmale aufweisen soll. Kombiniert man das, erhält man die Antwort, dass kein Mensch einen anderen gültig diagnostizieren kann. Das dürfen nur Schimpansen, und die auch nur dann, wenn sie seltsame Botschaften überbringen und hinterher explodieren! Laughing

Misophonie ... keine direkteErfahrung damit, aber mein Bruder ist immer beinahe die Wand hochgestiegen, wenn jemand auf Styropor rumkratzte. Das könnte sowas gewesen sein.

Ich kenne sowas eher vom überempfindlichen Hören her. Als Kind bin ich vor allen Geräuschquellen weggelaufen, die entweder Kompressoren-Lautstärke hatten, oder unerträgliche Oberfrequenztöne von sich gaben, weil es ganz einfach irrsinnig weh tat und ich es nicht ertragen konnte. Heute höre ich nicht mehr ganz so gut und durch Vermeidung kann ich es etwas eingrenzen. Die jahrelange laute Technomusik hat wohl ihr Ziel so langsam erreicht. Aber Misophonie war das eher nicht. Ich mag aber auch einige Geräusche nicht, etwa das Kratzen mit einem Spaten auf Waschbeton. Das spüre ich fast im Kieferknochen, so widerwärtig ist es. Aber ich schätze, sowas ist einfach eine Art Vorlieben-Abneigungen-Prägung ähnlich wie bei Geruch und Geschmack.
_________________
Wer später stirbt, erlebt den Tod derer, die früher sterben, und hat deshalb länger was zu lachen.
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Siku
abgemeldet



Alter: 27
Sexualität: Asexuell
Anmeldungsdatum: 24.07.2014
Beiträge: 360
BeitragVerfasst am: Do Aug 28, 2014 9:07    Titel: Antworten mit Zitat

@Windsurfhippie: Das, was du aus deiner Kindheit beschreibst, klingt wirklich eher nach Hyperakusis und nicht nach Misophonie. Was die Klassifizierung als Störung oder Krankheit betrifft, habe ich ja bereits geschrieben, dass ich mich damit schwer tue. Als Krankheit anerkannt im ICD-10 oder dem Diagnostiksystem DSM-IV ist sie jedenfalls nicht.
Außerdem beinhaltet der Begriff Krankheit ja eine Vorverurteilung und eine Therapiemöglichkeit - die es meines Wissens nach für Misophonie bisher (noch) nicht gibt.

Es gibt zur Misophonie auch eine Informationsplattform im Internet (www.misophonie.info). Im dortigen Forum wird der Ansatz diskutiert, dass es sich dabei um eine Art Spezialisierung der auditiven Wahrnehmungsfähigkeit handeln könnte. Man ist ja fähig, gewisse Geräusche unter anderen herauszuhören und in den Vordergrund zu stellen.
Das war vielleicht früher mal ganz praktisch und eventuell auch überlebenswichtig, heutzutage ist es aber eher ein Nachteil, vor allem, wenn man darauf mit Aggressionen reagiert und es sich um keine bedrohlichen Geräusche handelt.
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luna & titus
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Sexualität: Asexuell
Anmeldungsdatum: 04.02.2014
Beiträge: 886
BeitragVerfasst am: Fr Feb 12, 2016 18:24    Titel: Antworten mit Zitat

Ich hatte das mal am Anfang meiner Pubertät, also so mit 11, 12, 13 Jahren.
Keine Ahnung, ob es hormonell bedingt war.
Jedenfalls habe ich es mir abtrainiert, was ganz gut gelang.
Heute bin ich eher schwerer als der Durchschnitt reizbar.
Woran das liegt weiß ich nicht, ein Grund könnte sein, dass ich mich aufgrund meiner Schmerzerkrankung abgehärtet habe.
Aber glücklich bin ich damit nicht. Ich wäre gerne wieder reizbarer.

Wenn man so abgestumpft durch's Leben geht, verpasst man was, glaube ich.
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Individualismus anerkennen und respektieren !
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amie
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Sexualität: Asexuell
Anmeldungsdatum: 02.10.2013
Beiträge: 202
BeitragVerfasst am: Fr Feb 12, 2016 21:18    Titel: Antworten mit Zitat

So ist die Welt, sie bietet schöne und manchmal auch weniger schöne Geräusche oder auch Gerüche, visuelle Eindrücke etc. Muss man wohl irgendwie mit klarkommen, z. B. mit einem immer verfügbaren Vorrat an Ohropax, der die Belästigung oder Qualen oder was auch immer lindert.

Ich selbst war ja auch mal klein und habe sicherlich geschrien, also wäre es für mich persönlich absurd, wenn mich das regelmäßig zur Weißglut treiben würde auch wenn das Geräusch sicherlich nicht zu meinen Favoriten zählt. Zumal Agression rein gar nichts an der Situation ändert, außer das man sich noch mehr darauf fokussiert und ein Baby auch keinen Einfluss auf das Schreien hat.
Erwachsene, die unter keiner Wahrnehmungstörung leiden, und beim Essen wirklich laut Schmatzen finde ich auch nervig und unhöflich. Die kann man meiner Meinung nach höflich darauf hinweisen und darauf hoffen, dass es hilft. Normale Essengeräusche hingegen sind nunmal nicht zu ändern.

Ob das nun krank ist? Ich denke, wenn es zu sehr ins Extreme abdriftet und regelmäßig eine enorme Wut und Agressionen hervorruft, anstatt eines milden Genervtseins, dann ist es zumindest nicht "gesund".
_________________
Zu lieben oder geliebt zu haben genügt. Danach verlangt
nichts mehr! In den geheimnisvollen Wendungen des
Lebens ist keine weitere Perle mehr zu finden.

(Victor Hugo 1802-1885, französischer Schriftsteller)
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cumbb





Sexualität: keine Angabe
Anmeldungsdatum: 28.06.2005
Beiträge: 793
BeitragVerfasst am: Fr Feb 12, 2016 22:08    Titel: Antworten mit Zitat

Seit einiger Zeit Mode: Subwoofer,-P
Von Herstellern, Zeitschriften, Verkäufern unerfahren, unkritisch gebaut, gelobt, verkauft. Und die Nachbarn hören nur noch brrrrr ... brrrrrrr...
Fahrzeuge: Der Versuch, diese "leiser" zu bekommen: Frequenzbereich in den subsonischen Bereich: die gesamte Stadt dröhnt, alles vibriert, Körper nimmt wahr, Ohropax hilf nicht, Stress ohne Ende: krank!!!!!!
Wer alles Quatsch und Müll macht, machen muss, damit er Zugriff auf Ressourcen bekommt,-!!!!!
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luna & titus
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Sexualität: Asexuell
Anmeldungsdatum: 04.02.2014
Beiträge: 886
BeitragVerfasst am: Sa Feb 13, 2016 0:00    Titel: Antworten mit Zitat

amie hat folgendes geschrieben:
...z. B. mit einem immer verfügbaren Vorrat an Ohropax, der die Belästigung oder Qualen oder was auch immer lindert.


Ich bin heilfroh, dass es Ohropax gibt. Seitdem schlafe ich viel besser.
Was mich persönlich an Geräuschen nervt, sind Feste, auf denen bis spät in die Nacht hinein Musik gespielt wird und das Geräusch von Kettensägen.


amie hat folgendes geschrieben:
Ich selbst war ja auch mal klein und habe sicherlich geschrien, also wäre es für mich persönlich absurd, wenn mich das regelmäßig zur Weißglut treiben würde auch wenn das Geräusch sicherlich nicht zu meinen Favoriten zählt. Zumal Agression rein gar nichts an der Situation ändert, außer das man sich noch mehr darauf fokussiert und ein Baby auch keinen Einfluss auf das Schreien hat.


Das sage ich mir in der Situation auch immer und das hilft auch.
Es gibt aber auch tatsächlich Menschen, die das Geräusch intensiver wahrnehmen und für die ist es dann tatsächlich sehr unangenehm.
Dazu gehöre ich zwar nicht, aber ich bin in anderen Bereichen überempfindlich und kann es mir daher grob vorstellen.
Ich kann also theoretisch verstehen, warum es zu Aggressionen kommen kann.
Solange derjenige, der das störende Geräusch verursacht, nicht unter diesen Aggressionen leiden muss, finde ich das nicht schlimm.
Denn es kann ja weder das Baby, noch derjenige, den das Babygeschrei stört, etwas dafür.


amie hat folgendes geschrieben:
Erwachsene, die unter keiner Wahrnehmungstörung leiden, und beim Essen wirklich laut Schmatzen finde ich auch nervig und unhöflich. Die kann man meiner Meinung nach höflich darauf hinweisen und darauf hoffen, dass es hilft. Normale Essengeräusche hingegen sind nunmal nicht zu ändern.


Gut, dass du das mit den Wahrnehmungsstörungen erwähnst.
Aufgrund meiner Müdigkeitserkrankung hatte ich als Jugendliche eine zu schlaffe Mundmotorik und habe daher „wie ein Schwein“ gegessen.
Das war mir auch bewusst, denn meine Oberbekleidung war ständig vollgekleckert, aber ich konnte es nicht ändern.
Nachdem ich nach dem gemeinsamen Essen von einem Jungen wegen meinem Essverhalten bedroht worden bin (er konnte es nicht ertragen), musste ich fortan isoliert essen.
Ich habe es als Bestrafung wahrgenommen, aber letztendlich wollte man nur vermeiden, dass der Junge mich tatsächlich angriff.

Doch leider gab man mir trotzdem die Schuld daran, weil man bis heute meine Müdigkeit nicht ernst nimmt. Das hat bei mir zu diversen sozialen ängsten geführt.
Bei solchen Themen ist halt die Frage: Auf wen soll man mehr Rücksicht nehmen ?
Auf den, der die unangenehmen Geräusche (höchstwahrscheinlich unabsichtlich) macht oder auf den, den sie stören ?

Ich würde sagen, lieber auf denjenigen Rücksicht nehmen, den das so massiv stören. Denn sein Nervensystem ist in diesem Moment vermutlich überlasteter als das des anderen.
Aber generell würde ich sagen, dass der „Geräusche-Verursacher“ nicht zum Hassobjekt gemacht werden sollte, weil er (meiner Erfahrung nach) eher selten etwas dafür kann und sich sogar oft dafür schämt.


amie hat folgendes geschrieben:
Ob das nun krank ist? Ich denke, wenn es zu sehr ins Extreme abdriftet und regelmäßig eine enorme Wut und Agressionen hervorruft, anstatt eines milden Genervtseins, dann ist es zumindest nicht "gesund".


Als krank sehe ich es nicht, aber man sollte versuchen, daran zu arbeiten, wenn es geht.
Falls es nicht möglich ist, dann fände ich es gut, wenn man wenigstens nicht die Aggressionen an demjenigen rauslässt, der die Geräusche verursacht, es sei denn, jemand macht das wirklich mit Absicht.
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Individualismus anerkennen und respektieren !
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amie
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Sexualität: Asexuell
Anmeldungsdatum: 02.10.2013
Beiträge: 202
BeitragVerfasst am: Sa Feb 13, 2016 0:56    Titel: Antworten mit Zitat

luna & titus hat folgendes geschrieben:

Bei solchen Themen ist halt die Frage: Auf wen soll man mehr Rücksicht nehmen ?
Auf den, der die unangenehmen Geräusche (höchstwahrscheinlich unabsichtlich) macht oder auf den, den sie stören ?

Ich würde sagen, lieber auf denjenigen Rücksicht nehmen, den das so massiv stören. Denn sein Nervensystem ist in diesem Moment vermutlich überlasteter als das des anderen.


Wie soll das in der Praxis aussehen? Demente, kranke, behinderte Menschen etc, die laute Essgeräusche von sich geben, dürfen nicht mehr in der Öffentlichkeit essen? Und auch nicht die, die beim Essen eine normale Lautstärke aufweisen, weil es auch da Menschen gibt, die das extrem nervt? Jemand mit einer geräuschvollen Atmung, vielleicht hervorgerufen durch eine Erkrankung des Atemsystems darf seinen Sauerstoffbedarf nur noch in den eigenen 4 Wänden decken? Babys/Kleinkinder dürfen erst dann vor die Tür, wenn sicher gestellt ist, dass sie nicht mehr schreien? Wink Hier besteht ja gar keine Möglichkeit das abzustellen, also wer muss dann Rücksicht nehmen, wenn man die Sache realistisch betrachtet?

Etwas anderes ist es, wenn der Nachbar meint eine Party nach der anderen schmeißen zu müssen oder sonntags morgens um 7 Uhr anfängt Regale an die Wand zu bohren oder ähnliches.

Ich kann schon nachvollziehen, dass einige sehr empfindlich und sensibel auf Geräusche reagieren bezüglich der Lautstärke an sich. Bei schrillen oder auch einfach nur lauten Tönen, wie z. B. lautes Sprechen und Kindergeschrei fangen mitunter meine Ohren innen an zu klopfen und "puckern". Das ist aber mein Problem und nicht das der anderen.
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cumbb





Sexualität: keine Angabe
Anmeldungsdatum: 28.06.2005
Beiträge: 793
BeitragVerfasst am: Sa Feb 13, 2016 13:54    Titel: Antworten mit Zitat

Hatten mal eine Party auf unserem Dach durchstehen müssen. Die hatten den Subwoofer aufs Dach, unentkoppelt!!! gestellt! Nach 12 Stunden Non-Stop Boom-Boom - die hatten diesen Rhythmus unterlegt und legten dazu die Scheiben auf - fast an Herztod gestorben! Dann rauf, drum gebeten, dass sie den Subwoofer ausstellten ... denen war überhaupt nicht klar, wie das Gebäude schwingt und dröhnt, wie sowas "zerstört", krank macht, Gesundheit schädigt! Begriffen die Kiddis nicht wirklich. Gottseidank begann es eine halbe Stunde später, zu regnen. GANZ SCHNELL war Ruhe,-!!!
War nix mit Ohropax. Spürt man im Körper. Würde Jeder, auch Taube, mitbekommen und zugrunde gehen,-)
Achtet also auf Eure Lautsprecher, Subwoofer! wie die stehen, wo die stehen, wie laut sie spielen! Zudem kenne ich nicht eine Kiste, die sauber spielt! Müsste gemauert sein oder so. Alles andere ist nur Kram von Unerfahrenen für Unerfahrene.
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luna & titus
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Sexualität: Asexuell
Anmeldungsdatum: 04.02.2014
Beiträge: 886
BeitragVerfasst am: Sa Feb 13, 2016 16:54    Titel: Antworten mit Zitat

amie hat folgendes geschrieben:
luna & titus hat folgendes geschrieben:

Bei solchen Themen ist halt die Frage: Auf wen soll man mehr Rücksicht nehmen ?
Auf den, der die unangenehmen Geräusche (höchstwahrscheinlich unabsichtlich) macht oder auf den, den sie stören ?

Ich würde sagen, lieber auf denjenigen Rücksicht nehmen, den das so massiv stören. Denn sein Nervensystem ist in diesem Moment vermutlich überlasteter als das des anderen.


Wie soll das in der Praxis aussehen? Demente, kranke, behinderte Menschen etc, die laute Essgeräusche von sich geben, dürfen nicht mehr in der Öffentlichkeit essen? Und auch nicht die, die beim Essen eine normale Lautstärke aufweisen, weil es auch da Menschen gibt, die das extrem nervt? Jemand mit einer geräuschvollen Atmung, vielleicht hervorgerufen durch eine Erkrankung des Atemsystems darf seinen Sauerstoffbedarf nur noch in den eigenen 4 Wänden decken? Babys/Kleinkinder dürfen erst dann vor die Tür, wenn sicher gestellt ist, dass sie nicht mehr schreien? Wink Hier besteht ja gar keine Möglichkeit das abzustellen, also wer muss dann Rücksicht nehmen, wenn man die Sache realistisch betrachtet?


Nein, ich bin schon deiner Meinung. Allerdings wurde mir damals in meinem Fall gesagt, dass den anderen Jugendlichen meine Essgeräusche wirklich aggressiv gemacht haben.
In so einem Fall würde ich sagen, lieber auf ihn rücksicht nehmen, nicht dass er noch ausrastet.
Man weiß schließlich nie, wie sehr es ihn wirklich stört.

Aber vorher würde ich es mit Gelassenheitstrainig versuchen.
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Individualismus anerkennen und respektieren !
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Sexualität: keine Angabe
Anmeldungsdatum: 28.06.2005
Beiträge: 793
BeitragVerfasst am: Mi März 02, 2016 9:48    Titel: Antworten mit Zitat

Werde jetzt (mal wieder) Macuras "MosFet/Bipolar Power Follower" bauen. Hatte einen richtig großen Kühlkörper bekommen, der locker hunderte Watt Verlustleistung kühlen kann. Nun also Macuras single ended "Endstufe", symmetrisch! also etwa 4 x 100 Watt kühlen. Für "wenige" "Watt", aber seeeeeehhhr sauberen, holographischen Klang, für endlose "farbliche" Auflösung gemein mit Kontur und Körper. NIX Missklang, NIX Misophonie,-))) "Natürlich" an ausgereizten Breitbändern,-!!!
Bspw. ich kann nicht auf HighEnd-Messen gehen oder irgendwelche Vorführungen von "Anlagen" besuchen oder Hochglanzzeitschriften, in denen Müll gepriesen wird, anschauen. Missklang: Geräusch, Rauschen, Quietschen, Kreischen, Holpern, Bollern, womit verdammt viel Geld umgesetzt wird derzeit,-!!!
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cumbb





Sexualität: keine Angabe
Anmeldungsdatum: 28.06.2005
Beiträge: 793
BeitragVerfasst am: Di März 08, 2016 9:18    Titel: Antworten mit Zitat

Läuft. Saaaagenhaft, wie sauber, fein, endlos aufgelöst ...
Kein Miss-Tönchen, Null Misophonie .
Kann nur Euch empfehlen, sowas, oder ähnliches, Euch zu bauen statt Kram zu kaufen.-)))
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Volltrottel




Alter: 32
Sexualität: Asexuell
Anmeldungsdatum: 25.11.2020
Beiträge: 27
Wohnort: Berlin
BeitragVerfasst am: Do Jul 29, 2021 4:26    Titel: Antworten mit Zitat

Ich hatte vor einiger Zeit mal einen Mitreisenden im Bus der meinte mit kontinuierlichem Zähneknirschen sich einen bestimmten Sitzplatz erzwingen zu dürfen. Das hat mich echt sehr aggressiv gemacht. Laubbläser und Motorsensengeräusche sind auch extrem nervig.
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Leben, egal wie gestern war.
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