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Sexismus in der Sprache und feministische Sprachideologie
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Arpad4




Alter: 41
Sexualität: Asexuell
Anmeldungsdatum: 17.11.2016
Beiträge: 1760
Wohnort: Kaiserslautern
BeitragVerfasst am: Sa Feb 27, 2021 20:31    Titel: Antworten mit Zitat

Danke! Genau das ist das Problem. Die deutsche Sprache zu sexuallisieren oder für politische Zwecken zu missbrauchen, ist ein Perversion. Das zerstört eher die komplette Kultur die wir haben. Schafft mehr Probleme mit nicht absehbare Folgen. Menschen die die deutsche Sprachen "verweiblichen" wollen, sind dazu noch sehr familien- und kinderfeindlich. Familie und Kinder sind nach ihrer Ansicht ein "heteronorminative" Sache. Also sind Kinder am Schluss die Leidtragenden.
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Viele finden 100 Fehler an mir, in mir, um mich herum. Und wie viele hast Du? Sollen wir anfangen zu zählen?
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Maz
ADMod Team



Alter: 43
Sexualität: keine Angabe
Anmeldungsdatum: 12.02.2005
Beiträge: 14336
BeitragVerfasst am: Sa Mai 01, 2021 23:20    Titel: Antworten mit Zitat

Ein sehr guter Artikel zur Thematik, der auch die Probleme der bereits an anderer Stelle erwähnten Studien beleuchtet:

https://www.nzz.ch/feuilleton/gendergerechte-sprache-die-diskussion-ist-politisch-vergiftet-ld.1567211

Fazit:

Zitat:

Natürlich, Gendern polarisiert, und es gibt hier keinen leisen Mittelweg, auch nicht über die Vermeidung generischer Maskulina durch eine semantisch widersinnige und in den meisten Fällen ziemlich lächerliche Flucht in die Partizipbildung (die «Mitarbeitenden», «Verkaufenden» und «Studierenden» lassen schön grüssen). Doch war Gendern bisher ein Signet selbstverantwortlicher politischer Verortung, bekommt der, der es nicht tut, mittlerweile auch einen Stempel aufgedrückt. Grund hierfür ist die mit einer überheblichen Gerechtigkeitsattitüde vorangetriebene Institutionalisierung der Gendersprache durch Parteien, Verwaltungen und Universitäten (keine, die keinen Leitfaden hat) – wer sich nicht beugt, gerät schnell unter Verdacht.

Das mag die Rechte freuen, doch am meisten freut es diejenigen, welche schon immer der Meinung waren, Gendern mache sie zu moralisch besseren Menschen. Auch einige Linguisten möchten sich, wie es scheint, hier einreihen: Sie verlinken die Kritik an Gendersprache mit traditionellen Gesellschaftsvorstellungen und weisen denjenigen, die sich aus was für Gründen auch immer gegen die Verwendung sogenannter gendergerechter Sprache aussprechen, implizit ein Plätzchen in der politisch konservativen bis rechten Ecke zu. Mit intellektueller Differenziertheit oder gar Wissenschaft hat das nicht viel zu tun, aber es passt zu der allgemeinen Tendenz, Wissen durch Haltung und Erkenntnis durch Betroffenheit zu ersetzen.

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