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Ekel
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DevilMayCare




Alter: 23
Sexualität: Asexuell
Anmeldungsdatum: 25.09.2017
Beiträge: 99
BeitragVerfasst am: Mo Okt 22, 2018 20:51    Titel: Antworten mit Zitat

Bei mir ist definitiv Ekel vorhanden. Ich fand bereits feuchte Schmatzer auf die Wange früher schon fürchterlich - Körperflüssigkeiten anderer Leute finde ich furchtbar. Zudem finde ich Nacktheit sehr problematisch. Damit möchte ich nichts zu tun haben.

Zuletzt bearbeitet von DevilMayCare am Di Okt 23, 2018 16:15, insgesamt einmal bearbeitet
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Linus




Alter: 49
Sexualität: Asexuell
Anmeldungsdatum: 12.08.2018
Beiträge: 20
Wohnort: NRW
BeitragVerfasst am: Di Okt 23, 2018 9:33    Titel: Antworten mit Zitat

Ich empfinde weder Ekel vor meinen eigenen Körperflüssigkeiten noch vor denen meiner Partnerin, würde mich aber bei fremden Menschen ekeln. Auch GV (natürlich nur mit vertrauten Menschen) habe ich nie als eklig empfunden; das ist nicht der Grund, weshalb ich ihn nicht mehr möchte. (Hey, ich bin asexuell!)
Mit nicht-sexueller Nacktheit habe ich selbst kein Problem (sonst könnte ich in keine Sauna mehr gehen, und ich liebe Sauna), kann aber verstehen, wenn viele das anders sehen.
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Windsurfhippie





Sexualität: keine Angabe
Anmeldungsdatum: 13.08.2005
Beiträge: 3235
Wohnort: NZ
BeitragVerfasst am: Di Okt 23, 2018 10:39    Titel: Antworten mit Zitat

DevilMayCare hat folgendes geschrieben:
Bei mir ist definitiv Ekel vorhanden. Ich fand bereits feuchte Schmatzer auf die Wange früher schon fürcherlich - Körperflüssigkeiten anderer Leute finde ich furchtbar. Zudem finde ich Nacktheit sehr problematisch. Damit möchte ich nichts zu tun haben.


Mit den Körperflüssigkeiten von Leuten und der Nacktheit ging mir das schon immer so, seit ich mich erinnern kann. Ich habe auch gar nie verstanden, warum einige Leute von Nacktheit und Nacktsein wie fast besessen faseln, oder an FKK-Stränden herum hängen. Was das überhaupt soll. So ein Mensch sieht ohne Klamotten noch nicht mal irgendwie ansprechend aus. Ich denke da an gerupfte Hühner und gehäutete Tiere oder vielleicht Nacktmulle. Schön ist ganz was anderes.

Bezogen auf das Sexuelle ist Ekel eigentlich nur dann relevant, wenn man sich vorstellen soll, an sowas teilzunehmen. Das geht GAR nicht. Ansonsten ist das die Sache anderer Leute und kann mir egal sein. Sich das vorzustellen, da ekelt es eher schon.
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Wer später stirbt, erlebt den Tod derer, die früher sterben, und hat deshalb länger was zu lachen.
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Apodemus




Alter: 39
Sexualität: efjg84sjg
Anmeldungsdatum: 14.08.2018
Beiträge: 177
BeitragVerfasst am: Di Okt 23, 2018 11:25    Titel: Antworten mit Zitat

Wie fühlt sich „Ekel“ in dem Kontext eigentlich an? Ist das das gleiche Gefühl, das man kriegt bei überwältigendem schlechten Geruch, mit Brechreiz und Kontrollverlust und so? Ich bin vor 15 Jahren mal falsch abgebogen und stand dann plötzlich auf einer Gitter-Treppe hoch über einer offenen Grube mit Jauche oder so etwas. Da fiel es mir schwer, klar zu denken, mich zu bewegen und vor allem, mich nicht zu übergeben. Ich musste dann umkehren, weil ich irgendwie beunruhigt war, dass ich aus irgendeinem nicht näher erklärbaren Grund die Kontrolle über meinen Körper verlieren, zusammen brechen und das vielleicht nicht überleben würde, wenn ich versuchen würde weiter zu laufen. Fühlt sich das ungefähr so an?
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Maz
ADMod Team



Alter: 43
Sexualität: keine Angabe
Anmeldungsdatum: 12.02.2005
Beiträge: 14295
BeitragVerfasst am: Di Okt 23, 2018 11:38    Titel: Antworten mit Zitat

Dieses Risiko ist bei Güllegruben ziemlich real:
https://www.svlfg.de/30-praevention/prv051_fachinfos_a_z/prv0504-gesundheitsschutz/021_Gefahrstoffe/01_die-4-gase-in-der-guelle.html
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Apodemus




Alter: 39
Sexualität: efjg84sjg
Anmeldungsdatum: 14.08.2018
Beiträge: 177
BeitragVerfasst am: Di Okt 23, 2018 12:59    Titel: Antworten mit Zitat

Oh, ja! Aber vor den Gasen ekelt man sich ja nicht, oder? Ich glaube da denkt man sich nur: „Oh, irgendetwas ist seltsam!“ und dann klappen einem die Beine weg und das Licht geht aus. Zumindest war das bei mir so, als ich mal an der falschen Flasche gerochen habe (...und für immer verinnerlicht, warum man dieses seltsame „wedel-schnüffeln“ praktizieren sollte). Ich glaube die Grube war so schlimm was „Ekel“ angeht, gerade weil die so extrem gut belüftet war. Mit den riesigen lauten Ventilatoren und dem Unterdruck da drin, da rauschen die „Aromastoffe“ so richtig an einem vorbei und werden schön mit frischer Luft vermengt, damit sich auch die volle Komplexität der Komposition in der Nase entfalten kann °~°

Auf jeden Fall bringe ich dieses eindeutige „Ekel-Gefühl“ das ich von der Jauche empfinde nicht mit vielen anderen Sachen in Verbindung. Ich verbinde zwar auch unangenehme Gefühle damit, wenn irgendwer z.B. nackt ist, aber das fühlt sich ganz anders an als „Ekel“ - schwer zu sagen was das dann ist. Fühlt sich nicht wie Jauche-Grube an; eher so, wie wenn ich Wunden sehe. Bei Jauche habe ich unangenehme Gefühle begleitet von dem Bedürfnis, mir die Nase zu zu halten und weg zu rennen. Bei Wunden oder nackten Leuten habe ich unangenehme Gefühle begleitet von dem Bedürfnis, da ein Pflaster drauf zu machen oder so etwas. Jetzt wo ich so drüber nachdenke, Verbandszeug hilft ja sowohl bei Verletzungen als auch bei Nacktheit, man braucht nur genug Verbandszeug, also vielleicht macht das irgendwie Sinn? Very Happy
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Maz
ADMod Team



Alter: 43
Sexualität: keine Angabe
Anmeldungsdatum: 12.02.2005
Beiträge: 14295
BeitragVerfasst am: Di Okt 23, 2018 13:15    Titel: Antworten mit Zitat

Vermutlich gibt es da auch verschiedene mehr oder weniger konditionierte Varianten von Ekel aber ich denke die ursprüngliche Funktion von Ekel als eine der Grundemotionen wird wohl die sein potentiell gefährliche Situationen mit einem besonderen Bezug zur Gefahr sich zu infizieren oder zu vergiften zu vermeiden. Faule Gerüche, Blut und Eiter, Ausscheidungen und Erbrochenes und eben auch schleimige Sekrete diverser Drüsen haben zumindest alle gemeinsam, daß sie potentiell mit Keimen und Giften in Verbindung stehen.
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Rea




Alter: 48
Sexualität: Asexuell
Anmeldungsdatum: 21.08.2015
Beiträge: 921
BeitragVerfasst am: Di Okt 23, 2018 18:34    Titel: Antworten mit Zitat

Apodemus hat folgendes geschrieben:
Bei Wunden oder nackten Leuten habe ich unangenehme Gefühle begleitet von dem Bedürfnis, da ein Pflaster drauf zu machen oder so etwas. Jetzt wo ich so drüber nachdenke, Verbandszeug hilft ja sowohl bei Verletzungen als auch bei Nacktheit, man braucht nur genug Verbandszeug, also vielleicht macht das irgendwie Sinn?

Jedenfalls könntest Du aus Verbandszeug hübsche Kostüme für Halloween machen - z.B. mit Hilfe von Mullbinden oder Bandagen eine Mumie oder dieses Kostüm aus "Das fünfte Element" nachbilden - einfach ein paar Tapes auf einen Körper kleben.

Nacktheit von Menschen ekelt mich nicht - für mich hat Nacktsein erst mal nicht viel mit Sexualität zu tun, schließlich ist mensch häufig ganz ohne Sex nackig - sei's bei der Körperpflege oder beim Umkleiden oder sonsiges.

Gerüche lösen bei mir heftigere Reaktionen aus als optische Eindrücke - gegen Gerüche kann man sich auch schlecht "wehren" - klar, man kann durch den Mund atmen, aber trotzdem treffen Gerüche einen irgendwie unmittelbarer als andere Sinneseindrücke. Erbrochenes, oder einem Erbrechenden eine Schüssel vor den Mund halten ist manchmal nicht so einfach - ich hab da schon "mit gewürgt" - weil eben das Geräusch, der Geruch und das Würgen des Patienten auch bei mir selbst Würgereiz auslösen kann. Aber Ekel vor Ausscheidungen lässt sich unterdrücken.

Ich denke auch, dass Ekel, wie Maz es schreibt, die Funktion hat, uns zu vor potentiell gefährlichen Situationen zu schützen. Es gibt nun mal hochinfektiöse Erreger, die durch Körperausscheidungen übertragen werden - und so ist Erbrochenes oder seltsam riechender dünnflüssiger Stuhl eine mögliche Infektionsquelle (hat nicht kürzlich jemand was vom Norovirus geschrieben?).

Sexuelle Körperflüssigkeiten lösen bei mir keinen Ekel aus - eher Befremden. Ich kann es aushalten, damit in Berührung zu kommen - aber es fühlt sich nicht gut an. Und wenn ich da so im Bett liege, während neben mir einer stöhnt und an der Spermienfreigabe arbeitet, denke ich: da wär ich doch lieber noch in der Klinik und würd mich um ein verpinkeltes Bett kümmern (was ich nun ehrlich gesagt auch nicht so gern mache - aber wenigstens stöhnt da keiner und ist stolz wie Bolle was er da zustande gebracht hat. Und nach dem Bett beziehen brauch ich auch nicht zu sagen, dass ich das jetzt schön fand).
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Wauwau




Alter: 45
Sexualität: Unentschlossen
Anmeldungsdatum: 05.04.2007
Beiträge: 2498
Wohnort: Wien
BeitragVerfasst am: Mi Okt 24, 2018 4:54    Titel: Antworten mit Zitat

Ich kann die Luftröhre eines Schweins in den Mund nehmen. Oder den Penis eines Mannes.
-> Ich verstehe aber nicht, warum eines "Ihhhh! Wäääh!" und das andere "Boah! So geil!" sein sollte.
Das männliche Teil gewinnt keine Schönheitspreise, tut mir leid, die Herren. Und ich befasse mich lieber mit Orchideen als damit.

Ich kann an Surströmming riechen oder an Sperma. Der Geruch ist ähnlich. Also warum soll ich zweiteres nicht brechreizig finden, wenn ich ersteres brechreizig finde? Ja sicher kann ich das essen, why not, man kann fast alles essen - aber ich bevorzuge, sorry, die Herren, eine gebratene Gans mit Apfelfülle, Rotkraut und Kastanien auf jeden Fall.

Ich finds nicht rasend appetitlich, wenn mir der Flocki ins Gesicht trenst. Er kann nichts dafür, er hat dauernd Hunger und etwas zu lose Lefzen.
Ich finds nicht rasend appetitlich, wenn mir ein Mann ins Gesicht trenst. Er kann nichts dafür, er wird dauernd geil und hat etwas zu lose Lefzen.
Warum aber soll ich dem Hund dieses "eklige" Tun verbieten und mich über das eklige Tun des Mannes freuen?
Na sicher kann ich das aushalten, nur "Boah! So geil!" ist es eben nicht. Wirklich schade, de Herren.

Wirklich zum Kotzen finde ich allerdings die Grundhaltung zahlreicher Männer gegenüber Frauen. Und ich genieße es mittlerweile, sie zu spiegeln und zu sehen, wie sie auf eine unverblümte Darstellung ihrer eigenen Verhaltensweisen reagieren. Da kotzen sie dann auch. Es ist verblüffend.
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Then let us pray that come it may /As come it will for a´that/ That Man to Man the world o´er/ Shall brothers be for a´that. (Robert Burns)
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Windsurfhippie





Sexualität: keine Angabe
Anmeldungsdatum: 13.08.2005
Beiträge: 3235
Wohnort: NZ
BeitragVerfasst am: Mi Okt 24, 2018 7:40    Titel: Antworten mit Zitat

Apodemus hat folgendes geschrieben:
Wie fühlt sich „Ekel“ in dem Kontext eigentlich an? Ist das das gleiche Gefühl, das man kriegt bei überwältigendem schlechten Geruch, mit Brechreiz und Kontrollverlust und so?


Vielleicht ist es eher eine Mischung aus verschiedenen Empfindungen, die von Ekel über Befremden zu Abneigung und (fremd)Scham hingehen. Bei der Jauchegrube hätte ich etwa kein großes Problem, außer Bedenken wegen der Gase oder evtl. reinzufallen und drin nicht schwimmen zu können, weil sich die Kluft vollsaugt und die oberen 20cm breiig bis sämig in der Konsistenz sind. Man kriegt vermutlich gleich die Gase ab und wird besinnungslos, je nach Belüftrungssituation. Aber von Bauerhöfen und Aufwachsen kennt man die Gerüche als üblich.
Geruchstechnisch bringen mich eher Alkohol und bestimmte Chemikalien, oder auch Bezindämpfe zum Würgen, und ganz besonders Deos und Pafüms, die eine Reizung verursachen. Irgendwo zwischen Husten müssen und Brechreiz. Vergorenes Obst oder Ähnliches, Wein und Schnaps, da bin ich nah am Kotzen.

Bei den nackten Leuten ist der Prozentsatz Scham am Deutlichsten, auch das wird anerzogen und ist ein Relikt aus Zeiten in einer frömmigen Welt, die Nacktheit mit Unsittlichkeit und Verführung und Teuflischem, Verruchtem in Zusammenhang bringt, mit Verbotenem obendrein. Nackt ist man alleine, oder hinter verschlossener Tür, bei aus'es Licht, wenn es zwei Verheiratete sind. Oder eingeschlossen im Bad, oder im KH während OP's. Sonst sind höchstens Babies mal nackt. Also mehr sowas wie "Brrr, wie kann man nur" und vielleicht etwas Abneigung, weil Nackte halt aus dem eigenen Empfinden nix Schönes anzusehen sind. Hätte man nicht zu sehen gebraucht. Hätte man auich auslassen können. Vielleicht noch das Gefühl, dass man mit deren unmittelbar Privatem bedrängt wird, was dann unangenehme Empfindungen hervorbringt.

Bei einer vorzustellenden Teilhabe an sexuellen Dingen und proto-sexuellem - wie manche das wohl sehen - Zeugs, das Spucketauschen, Lecken von Körperflüssigkeiten, Trinken von Sekreten und Ausscheidungssäften ect. inkludiert, ist es mehr so, als würde man zum Essen eingeladen und denkt vielleicht "Hirschbraten" und dann bekommt man den verzierten, garnierten, in schwerem Rotwein aufgewärmten Kackbolzen vom besten Kumpel vorgesetzt.

Ich weiß nicht, wer sich darüber freuen würde, es gibt ja wohl Koprophile, also Leute, die Kot gerne essen. Ich müsste vermutlich drauf kotzen, recht reflexartig und undurchdacht hurtig. Aber so ein Gefühl löst etwa der Gedanke aus, man solle an Sexuellem, Geknutsche oder dem Verzehr sexuell genitaler Sekrete teilnehmen.
Ich hatte das mal bei den Disco-Leuten mitgekriegt, als einer von denen sturzbesoffen das ganze Klo mit seinem Ausscheidungen vollschmierte. Ich weiß nicht genau, was der da drin tat oder wie der das hinbekam. Jedenfalls waren die Wände mit Bierschiss voll und das Waschbecken vollgekotzt. Sein Bruder musste Klogehen und ging gleich nach ihm. Der kotze auch direkt hinterher, ohne Unterlass, ohne Vorüberlegung, einfach aus Reflex.

Etwas vom Schlimmsten ist auch nach wie vor die Idee, von einem Hund im Gesicht abgeleckt zu werden. Bei einem Menschen, oder bei einem Lama wird das nicht anders. Ich habe zwar seit Längerem meine Hundephobie überwunden, aber die Idee, mit Sabber überzogen zu werden, wo mir bekannt ist, was Hunde so täglich aufnehmen, dass sie auch Kot oder verwesende Mäuse oder ihre Genitialien, ihren After mit derselben Zunge säubern, da wird's mir übel. Das nimmt auch alle sonstige Bewandertheit um und über Zoologie und Tiere nicht weg. Der Ekel vor Speichel und Ausscheidungen wurde früh anerzogen. Ich verstehe gar nicht, wie Leute den Speichel anderer Leute verköstigen wollen können, oder sonswelche Sekrete.

Bei Blut könnte ich es eher noch nachvollziehen, sofern sie bestimmte übertragbare Krankheiten nicht in sich tragen. Aus Blut kann man wenigstens noch eine ganz taugliche Suppe machen. Oder Bilder damit malen. Allerdings würde ich nie im Leben zu Jemand hingehen, auch wenn ich den irgendwie nett fände, und um eine Kanne von seinem Blut bitten. Ich schätze, auch beim Arzt nimmt man ehestens ein paar Ampullen voll ab. Mein Dad ekelte sich zum Beispiel sehr vor Blut und überfahrenen oder geschlachteten Tieren. Damit hätte ich überhaupt kein Problem, ich habe schon viele Tiere selber zerlegt oder beim Präparieren auseinander genommen, und hinterher die Körper seziert. Schon als Kind war das Interesse groß, also kein Ekel dabei.

Einen Helferberuf oder was mit lebenden Menschen zu tun hat, könnte ich allerdings nie ausführen. Da greift Ekel dann in die Furcht davor über, Jemandem eher zu schaden, als zu helfen.

Wauwau hat folgendes geschrieben:
Ich kann die Luftröhre eines Schweins in den Mund nehmen. Oder den Penis eines Mannes.
Shocked

Du bist durchaus um Weltenstrecken abgehärteter als ich. Mit der Schweine-Luftröhre hätte ich auch kein Problem. Weder 'geil mit Boa(h)' was immer das auch ist, und welche große Schlange das mitmachen würde, noch iiih bäh.
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Apodemus




Alter: 39
Sexualität: efjg84sjg
Anmeldungsdatum: 14.08.2018
Beiträge: 177
BeitragVerfasst am: Mi Okt 24, 2018 9:57    Titel: Antworten mit Zitat

Windsurfhippie hat folgendes geschrieben:
Bei der Jauchegrube hätte ich etwa kein großes Problem, außer Bedenken wegen der Gase

So habe ich mir das damals auch vorgestellt und die anderen Leute die mit mir versucht haben da drüber zu latschen ebenfalls. Das war ein Irrtum, wir waren sehr überrascht. Die Leute die da arbeiteten hingegen nicht, weil die da auch immer alle Neuangestellten drüber schickten unter dem Vorwand, auf der anderen Seite einen leeren Eimer zu holen, den sie da extra für solche Gelegenheiten aufbewahrten. Hatte angeblich noch nie jemand geschafft, mit einem LEEREN Eimer zurück zu kommen. Das konnten nur die Leute, die da schon mehrere Jahre gearbeitet haben.
Zitat:
Bei den nackten Leuten [...] Vielleicht noch das Gefühl, dass man mit deren unmittelbar Privatem bedrängt wird, was dann unangenehme Empfindungen hervorbringt.

Oh, stimmt, das macht für mich deutlich mehr Sinn als „Ekel“. Ich war mir irgendwie auch nie sicher, ob Leute einfach aus praktischen Gründen wenig Kleider an haben oder ob die mir irgendwie damit irgendwas sagen, zeigen oder sogar „anbieten“ wollen. Einige erwarten vielleicht, dass ich so tue als ob ich den „Kleider- Mangel“ nicht bemerkte und fühlen sich so wohler. Andere erwarten, dass ich irgendwie beeindruckt bin und fühlen sich schlecht, wenn ich nicht reagiere? Und das tut mir auch irgendwie leid dann…

Zitat:
Körperflüssigkeiten

OK, Ich glaube ob ich hypothetische Körperflüssigkeiten eklig finde hängt einfach von der Autoren-Meinung ab. Wie das bei echten Körperflüssigkeiten aussieht weiß ich nicht so genau, vielleicht ist das eins von den Dingen, die ich hauptsächlich über Empathie abkriege und dann weiß ich nicht so genau, ob ich selbst / alleine eine starke Meinung zu solchen Sachen habe. Ekel ist ja glaube ich auch sehr ansteckend, so wie Gähnen.
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BlueJay





Sexualität: Asexuell
Anmeldungsdatum: 17.08.2005
Beiträge: 20
Wohnort: Südwesten
BeitragVerfasst am: Mi Okt 24, 2018 11:13    Titel: Antworten mit Zitat

Wauwau hat folgendes geschrieben:

Ich finds nicht rasend appetitlich, wenn mir der Flocki ins Gesicht trenst.


Was bedeutet "trensen" als Verb? Sabbern?
(Ich kenne nur die Trense, die ein Pferd im Maul hat ...)
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-Insomnia-




Alter: 28
Sexualität: Unentschlossen
Anmeldungsdatum: 20.03.2018
Beiträge: 15
BeitragVerfasst am: So März 10, 2019 23:11    Titel: Antworten mit Zitat

Wauwau hat folgendes geschrieben:


Wirklich zum Kotzen finde ich allerdings die Grundhaltung zahlreicher Männer gegenüber Frauen. Und ich genieße es mittlerweile, sie zu spiegeln und zu sehen, wie sie auf eine unverblümte Darstellung ihrer eigenen Verhaltensweisen reagieren. Da kotzen sie dann auch. Es ist verblüffend.

Hm interessant, darf ich fragen wie du das genau meinst bzw. wie du das machst? Kannst du ein Beispiel geben?
Oft kommt man sich dabei so wenig schlagfertig vor, würde das bei Gelegenheit vielleicht auch mal ausprobieren.
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Callas of the Wind




Alter: 39
Sexualität: Graubereich
Anmeldungsdatum: 13.08.2019
Beiträge: 262
Wohnort: Oberfranken
BeitragVerfasst am: Sa Jul 11, 2020 1:24    Titel: Antworten mit Zitat

Ich weiß nicht ob ich hier richtig bin. Wenn nicht bitte dahin verschieben wo es passt.

Ich wollte mal fragen wie es bei euch so ist mit der Befruchtungsflüssigkeit. Wer damit in Kontakt kam.

Ich hatte schon immer ein immensen Ekel davor. Ich kann es nicht sehen, nicht riechen, nicht anfassen. Ich will damit immer nichts zu tun haben.
Bei meinem ersten Freund habe ich gedacht das es nur bei ihm so ist das es so furchtbar gerochen hat. Wenn ich damit in Kontakt geriet musste ich gleich das würgen anfangen. Ich musste mich dann der Situation entziehen. Mir war das damals peinlich und ich habe versucht mich zusammen zu reißen.

Habt ihr auch so ein Ekel davor? Wie ist das bei euch?
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