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Fichte
Admin auf Aven-Partner.de




Sexualität: Asexuell
Anmeldungsdatum: 27.06.2012
Beiträge: 311
BeitragVerfasst am: Sa Sep 07, 2019 17:12    Titel: Antworten mit Zitat

Windsurfhippie hat folgendes geschrieben:
Würde man dieselbe Intensität in die Kernproblematik legen, wenn die Partnerin nicht mehr Segeln (Platzhalter für sonst eine Ebene für mutuelle Gemeinsamkeit) könnte?
Ich bin zwar asexuell, aber kann durchaus das Argument, dass dieser Vergleich (oder auch Sandkastenzorros Vergleich mit dem Streusel auf dem Kuchen) nicht passt, nachvollziehen. Beispielsweise in Maslows Bedürfnispyramide wird Sex als Grundbedürfnis gesehen und steht entsprechend in Sachen Wichtigkeit auf einer Stufe mit Essen und Schlafen. Kann ich selbst zwar nicht nachempfinden, weil ich noch nie Lust auf Sex hatte, aber wenn für manche Menschen ungestillte Lust auf Sex wirklich so schlimm ist wie ungestillter Hunger (Hunger hab ich schon kurzzeitig erlebt und fand ich wirklich unangenehm), dann würde ich denjenigen nicht empfehlen, Medikamente zu nehmen oder meditieren zu lernen oder was es sonst noch an Möglichkeiten gibt, um das "Hungergefühl" verschwinden zu lassen, denn das klingt nach Selbstaufopferung - und was daran ein Zeichen von Liebe sein soll, ist mir zu hoch. Wenn ich jemanden lieben würde, würde ich wollen, dass derjenige seine Grundbedürfnisse ausleben kann. Gleichzeitig würde ich aber natürlich auch mein Grundbedürfnis nach "keinem Sex" ausleben wollen. Von daher finde ich die Lösung von Greywolf gut.
Oder auch beim Segelbeispiel: Wenn jemand ein Hobby hat, das ich nicht teile, dann bin ich auf alle Fälle dafür, dass derjenige sein Hobby nicht wegen mir aufgibt, sondern es ohne mich auslebt - und zwar ohne dabei traurig oder frustriert zu sein, dass er es nicht mit mir ausleben kann. Wenn derjenige es nicht könnte, würde ich ihm notfalls den Tipp geben, zum Psychologen oder zur Psychologin zu gehen und sich helfen zu lassen, damit er sein Glück nicht derart von mir abhängig macht.

Maxl hat folgendes geschrieben:
Jeder Körperkontakt, jede Berührung ist ihr eigentlich unangenehm!
Umarmungen, Rücken streicheln oder einfach nur irgendwo berührt werden empfindet sie als abstoßend!
O-Ton: "Ich kann es schon nicht leiden, wenn meine eigenen Arme am Körper streifen")
Wenn das bei ihr wirklich so extrem ist, dann wird sich das aber vermutlich niemals ändern - auch nicht, wenn du deine Lust auf Sex verlieren würdest. Wobei ich mich da aber gerade frage: Mag sie eigentlich auch keinen Körperkontakt mit ihren Kindern und macht es nur, wenn sie von den Kindern dazu genötigt wird? Oder haben die Kinder vielleicht sogar die Abneigung gegen Körperkontakt geerbt?
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