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Maz
ADMod Team



Alter: 42
Sexualität: keine Angabe
Anmeldungsdatum: 12.02.2005
Beiträge: 13669
BeitragVerfasst am: Do Jul 04, 2019 14:53    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:

Der CO2 Footprint für diese Personen und die 5 km Fahrt dürfte ein Mehrfaches der Fahrt mit einem Pkw (Verbrenner) sein.


Aber doch nur wenn der Bus ohne diese Personen nicht gefahren wäre.

Andernfalls kann man ihr Verhalten im Gegensatz zum Ausstoß des privaten PKW ja nicht als ursächlich für das Co2 ansehen bzw. der wirklich den Personen zuzurechnende Anteil ist dann nur derjenige Ausstoß, den der Bus zusätzlich aufgrund des Gewichts der Personen verursacht. Für diesen Anteil ist es wiederum (relativ) egal ob der Bus voll oder leer ist. Wie der Verbrauch in Korrelation zur Masse und der Art bzw. Größe des Fahrzeugs skaliert weiß ich ehrlich gesagt nicht...klingt nach elementarer Physik aber keine Ahnung Wink

Jedenfalls dürfte der Unterschied zwischen einer Person zusätzlich im PKW und einer Person zusätzlich im Bus relativ gering sein. Wenn aber der Bus auch leer oder nur mit einer Person fährt dann würden bereits 2 weitere Personen, die stattdessen jeweils ihren eigenen PKW verwenden, den Ausstoß deutlich erhöhen.

Diese Betrachtung kann man analog auch z.B. für den Co2-Austoß durch den Konsum von Fleisch treffen. Man kann ja schlecht die ganze Kette an Co2 Produktion im Rahmen der Viehhaltung und des Fleischtransports auf denjenigen attribuieren, der das Fleisch am Ende gegessen hat, sondern daran sind ja faktisch der Produzent sowie die Transportunternehmen schuld auch wenn sie durch den Konsumenten auf eher abstrakte Weise ggf. zum Verhalten motiviert werden. Andernfalls wären mit der Logik ja Waren, die direkt im Müllcontainer landen, quasi Co2-neutral weil sie keinem bösen Konsumenten mehr zuzuordnen sind.
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Adamant




Alter: 61
Sexualität: keine Angabe
Anmeldungsdatum: 22.05.2019
Beiträge: 545
BeitragVerfasst am: Do Jul 04, 2019 16:56    Titel: Antworten mit Zitat

Der persönliche Footprint bezieht sich nach meinem Verständnis (was täuschen mag) nicht darauf, was Andere (hier ein leerer Bus) getan hätten, tun, oder nicht tun ...

Wer statt sich in den leeren Bus zu setzen mit dem Rad fährt, muß sich ja wohl nicht die CO2 Emission des (nach wie vor) leeren Busses für den persönlichen Footprint zurechnen lassen, oder ? Razz .

Aber ich sehe durchaus die "logische Klemme" beider Sichtweisen Laughing

Maz hat folgendes geschrieben:
Man kann ja schlecht die ganze Kette an Co2 Produktion im Rahmen der Viehhaltung und des Fleischtransports auf denjenigen attribuieren, der das Fleisch am Ende gegessen hat,


Wieso nicht? Ich meine schon .... Wenn beispielsweise niemand mehr Fleisch essen würde, dann würden doch auch alle CO2 Emissionen der ganzen Produktions- und Transportkette entfallen ...

Aber eine interessante Sache. Würden plötzlich nur noch 1/4 der Leute Fleisch essen, dann würde deren CO2 Footprint pro Mengeneinheit verzehrten Fleisches ansteigen, wegen der relativen CO2 erhöhenden down-scaling Effekte in Produktion und Transport.
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Maz
ADMod Team



Alter: 42
Sexualität: keine Angabe
Anmeldungsdatum: 12.02.2005
Beiträge: 13669
BeitragVerfasst am: Do Jul 04, 2019 17:38    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:

Der persönliche Footprint bezieht sich nach meinem Verständnis (was täuschen mag) nicht darauf, was Andere (hier ein leerer Bus) getan hätten, tun, oder nicht tun ...


Demnach ist der Footprint für jemandem, der mit dem Bus fährt anstatt mit dem PKW, eben auch besser wenn der Bus nur einmal am Tag 5 km mit 3 Personen drin fährt, da derjenige ja nicht den Bus bewegt hat sondern nur selbst bewegt wurde (anders als beim privaten PKW). Bei 5 km ab S-Bahn bietet sich aber irgendwie die Lösung Fahrrad an Wink

Zitat:

Wieso nicht? Ich meine schon .... Wenn beispielsweise niemand mehr Fleisch essen würde


Wenn niemand mehr Fleisch essen würde und trotzdem gleich viele Tiere gezüchtet würden wäre der Effekt doch 0 analog zum leeren Bus, der trotzdem fährt. Natürlich gibt es einen Zusammenhang genau wie beim Bus (wenn längerfristig überhaupt niemand mehr fährt wird die Linie eingestellt und beim Fleisch sollte eigentlich das gleiche passieren) aber die notwendige Abnahme der Anzahl an Konsumenten, die zu einer Abnahme der Zuchttiere führt, läßt sich nur sehr schwer berechnen. Ich vermute sie geht in die zig tausende wenn nicht sogar Millionen bevor überhaupt irgendeinen Effekt auftritt (und obendrein müßte die halbe Welt mitmachen damit nicht einfach nur mehr exportiert wird wenn der Inlandskonsum abnimmt).

Siehe dazu z.B. das Phänomen der Milchschwemme. Bevor die Bauern anfangen die Produktion der subventionierten Milch durch eine Verringerung der Anzahl an Kühen zu reduzieren beschweren sie sich lieber über den zu niedrigen Milchpreis und kippen gleichzeitig zig Millionen Liter Milch weg. Da hat der individuelle Verzicht selbst einer großen Anzahl an Menschen genau gar keinen Einfluss auf das Ergebnis. Vermutlich sogar im Gegenteil: Weniger Konsum drückt die Preise noch weiter und führt zu noch mehr Subventionen und zu noch mehr weggekippter Milch.
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Adamant




Alter: 61
Sexualität: keine Angabe
Anmeldungsdatum: 22.05.2019
Beiträge: 545
BeitragVerfasst am: Do Jul 04, 2019 18:40    Titel: Antworten mit Zitat

Maz hat folgendes geschrieben:
.... da derjenige ja nicht den Bus bewegt hat sondern nur selbst bewegt wurde (anders als beim privaten PKW).


Okay. Jetzt verstehe ich den tieferen Sinn autonomen Fahrens mit PKW. In einem autonomen Pkw gefahren zu werden ist also genauso umweltfreundlich, wie sich in einen Bus zu setzen.

Und was ist, wenn in dem autonomen Auto ein Radfahrer fährt, äh gefahren wird? Fragen über Fragen *schiel* Wink

P.S.: Sorry, der Arbeitstag war etwas äh schräg, ich mache jetzt Feierabend Laughing
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Maz
ADMod Team



Alter: 42
Sexualität: keine Angabe
Anmeldungsdatum: 12.02.2005
Beiträge: 13669
BeitragVerfasst am: Do Jul 04, 2019 18:53    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:

In einem autonomen Pkw gefahren zu werden ist also genauso umweltfreundlich, wie sich in einen Bus zu setzen.


Dann wäre ein autonomer Bus aber noch umweltfreundlicher:

autonomer PKW = Bus + Fahrer | - Fahrer
autonomer PKW - Fahrer = autonomer Bus

demnach absorbiert also ein leerer autonomer Bus zumindest in der Elektrovariante Co2 in Höhe der durch einen PKW Fahrer freigesetzten Menge => um den Klimawandel zu stoppen müssen wir nur leere autonome Busse lange genug im Kreis fahren lassen Wink
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Adamant




Alter: 61
Sexualität: keine Angabe
Anmeldungsdatum: 22.05.2019
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BeitragVerfasst am: Fr Jul 05, 2019 8:54    Titel: Antworten mit Zitat

Shocked Laughing Laughing Laughing
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Windsurfhippie





Sexualität: keine Angabe
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BeitragVerfasst am: Fr Jul 05, 2019 20:05    Titel: Antworten mit Zitat

Maz hat folgendes geschrieben:
Zitat:

In einem autonomen Pkw gefahren zu werden ist also genauso umweltfreundlich, wie sich in einen Bus zu setzen.


Dann wäre ein autonomer Bus aber noch umweltfreundlicher:

autonomer PKW = Bus + Fahrer | - Fahrer
autonomer PKW - Fahrer = autonomer Bus

demnach absorbiert also ein leerer autonomer Bus zumindest in der Elektrovariante Co2 in Höhe der durch einen PKW Fahrer freigesetzten Menge => um den Klimawandel zu stoppen müssen wir nur leere autonome Busse lange genug im Kreis fahren lassen Wink


Laughing

Dafür hast Du nen Innovationspreis sicher, wenn Du den Bus noch mit 80 Buchen bepflanzt, die pro Jahr etwas über 1,2 Tonnen CO² verarbeiten können

Ein Planet voller autonomer Vehikel, die leer kreisend mit Bäumen bewachsen sind!
Und wenn dann die Vogonen zu Besuch kommen, lachen sie sich innerhalb der ersten 5 Minuten tot, und können keine intergalaktische Umgehungsstraße mehr bauen! Wink
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Wer später stirbt, erlebt den Tod derer, die früher sterben, und hat deshalb länger was zu lachen.
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Arpad4




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BeitragVerfasst am: So Jul 07, 2019 5:51    Titel: Antworten mit Zitat

Laut einer neuen Studie, könnte man das Co2-Problem stark entgegenwirken, wenn man 1/3 mehr Bäume auf dem Globus hätten. Die unkontrollierte Abrodung der Urwälder war früher auch Thema, und irgendwie ist das in Vergessenheit geraten. Die Klimaretter wollen dafür mehr Windräder aufstellen, um mehr Schrott und Müll für unsere Nachkommen in der Landschaft übrig zu lassen. Windräder brauchen Wartung, und halten nicht ewig. Ein Windrad ist irgenwand durch Verschleiß nicht mehr funktionsfähig, und dann ist der Aufwand es wieder im Gang zu setzten immens, und über diese Kosten hat kaum einer nachgedacht. Als Metallarbeiten und Produktionstechniker, weiß ich was sich rentiert wirtschaftlich, und wie groß der Aufwand der Wartung ist. Ein AKW leistet so viel wie 100 Windräder. 100 Windräder machen am Ende ihres Lebensdauer soviel Arbeit und Mehrkosten wie ein stillgelegtes AKW. Ein Windrad wird NIEMALS billiger Strom produzieren. Es ist nur eine Notlösung für einfallslose Politiker, und ein ABM-Maßnahme für die Grünen (sie wollen am Schluss gelobt werden, dass sie grüne Ökofirmen und Arbeitsplätze gesachaffen haben/ und verschweigen, dass alles der Steuerzahler trägt + die Mehrkosten + die unnötigen Geldverteilung/Verschwendung).

Ein Hoch auf die Grünen/Klimaretter..... Wissenschaftler werden übergangen die menschenfreundliche(billige), und umweltfreundliche Technologien anbieten. Warum? Weil die Grünen auf Menschenrechte und Klima ein Haufen legen (draufscheißen). Ihre religiöse grüne Geisteskrankheiten werden durchgesetzt koste uns was es wolle....(Der Reiche will ja mit Ökopolitik reicher werden und nicht die Umwelt retten)

Zitat:
Das "zügig" bekommt man auch mit einem Kat Auto mühelos hin, wenn man die Kiste kalt startet. Weil es eine Zeitlang dauert, bis der Kat auf Temperatur kommt und die katalytische Umwandlung insbesondere von CO einsetzt. Bis dahin werden hohe Konzentrationen (typischerweise 0,5 bis 3 Volumen-%) emittiert. Weil CO hoch toxisch ist, geht das dann ganz schnell.


Die Abgaswerte in der Stadt gehen in die Höhe wegen den ewigen Rot-Wartezeiten. Je mehr der Autoverkehr dadurch stockt umso mehr CO wird ausgestoßen. Bei Diesel kommen die giftigen Feindstaubpartikel (und reizende Gase) dazu. Wenn alle Autos bei Rot eine Abschaltautomatik hätten für den Motor, wären die Abgaswerte nicht das große Thema. Die Autoindustrie hat zu spät so eine billige Abschaltfunktion in einige Autos eingebaut. Aber es wird ja mehr Geld an der falsche Stelle investiert (fette Halbpanzer genannt SUV, so nach dem Motto immer schwerer und immer mehr PS ohne Sinn dahinter). Erinnert mich an Hitlers Wunderwaffen im Bereich der Panzerproduktion. Laughing Die Maus war 200 Tonnen schwer und so gut gepanzert wie ein Bunker. Unglaublich hoher Unterhaltungskosten hätte das Ding gehabt, und auf 100 Km hätte dieses Koloss NUR (!) 2500 Liter Dieselkraftstoff geschluckt. (Damit hätte Hitler garantiert den Krieg gewonnen Razz /wundert mich dass keiner auf die Idee kam dem Schwachkopf mit dem Kopf in die Toilette zu stecken, oder so ein Spinner wie dem an der Macht geduldet hat.)

Zitat:
Ich weiss, es klingt paradox und keiner will es hören, aber unsere in den letzten wenigen Jahrzehnten drastisch (!) verbesserte Luftqualität hat auch zur Temperaturerhöhung beigetragen (wenn auch nicht besonders stark, weil nur bei uns und nicht so in anderen Ländern), das ist wohl wissenschaftlich ebensowenig zu bezweifeln, wie der menschengemachte Temperaturanstieg.


Dieser Effekt ist bekannt, aber es hat eher was mit Wolkenbildung und Sonnenscheindauer zutun. (Letztes Jahr war so ein Beispiel--es gab sehr wenig Wolken/Regentiefs über Europa, und durch monatelangen trockenen Sonnentage erwärmte sich die Luft immer ungebremst. Regentiefs kühlen/bremsen im Sommer den Temperaturanstieg. Ohne ein Wasserkreislauf mit Bäume und Pflanzen wäre alles eine Wüste nach sehr langer Trockenheit). Wenn ich mich nicht irre wirkt dieser Temperaturanstieg durch "saubere" Luft aber eher in Großstädten (die im Stadtzentrum 3-5 Grad wärmer sind als die natürliche Umgebung außerhalb dieser Städten)
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Windsurfhippie





Sexualität: keine Angabe
Anmeldungsdatum: 13.08.2005
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BeitragVerfasst am: So Jul 07, 2019 21:51    Titel: Antworten mit Zitat

Joa, das mit der Wiederaufforstung ist nun ja keine ganz neue Idee. Darum beklagt man ja schon seit Mitte Siebziger die globale Abforstung und das Schrumpfen der Tropen und Subtropen. Dass die sowas wie die Klimaanlage und grüne Lunge der Erde sind, war den meisten Forschern und Leuten, die globale Zusammemnhänge verstehen, lange klar. Und eigentlich auch allen, die Natur bloß ein bisschen mit beobachten.

Über besagte Studie gibt es hier was zu lesen:
https://science.orf.at/stories/2987899/?utm_source=pocket-newtab
Bzw. kann man die auch direkt lesen, sofern man den Zugang hat, oder den Artikel kaufen will:
https://science.sciencemag.org/content/365/6448/76

Ich denke, ich habe seit Kindertagen bestimmt mehr als 2000 Bäume gepflanzt, aber keine Ambition, als Klimaretter vorgeschlagen zu werden. Außerdem kann man nicht sagen, wie viele davon wirklich alt genug werden können, um ihr Umwandler- bzw. Speicherpotenzial mal zu entfalten, aber wenn jeder, der mag und kann, nur 500 Bäumchen im Leben irgendwo hin setzen würde, wo die weg fallende Fläche keiner unbedingt braucht, wäre schon viel gewonnen, und es wirkt ja nicht nur als CO²-Speicher und Sauerstoffgenerator, sondern kann zur klimatischen Regulierung und Nivellierung beitragen, die Extreme der Auswüchse schlagen nicht gar so zu Buche.

Wenn man so zurück denkt, waren diese Dinge doch aber wirklich zu Teen-Zeiten schon bekannt. Wer hat sich also dazu eingelassen, das so lange rauszublenden? Die bösen, bösen Fleischfresser, die an der Rodung für Futtermittelplantagen Schuld haben, oder die von Technik und Wachstum angetriebenen Ökonomen, die von der Ausdehnung der Städte und vom Bevölkerungswachstum profitieren? Oder haben wir noch einen Prian irgendwo versteckt?

P.s.: Dass die "Grünwähler" in Wirklichkeit Klima-Schweine und Geldgeile/Postengeile seien, erzählt auch der Norwegenbekannte häufiger. Ich weiß nicht, ob man das so pauschal daran anhängen kann, wer welche Partei favourisiert, aber so grün-Fans, die keine Ahnung haben, wie Zusammenhänge von Klima, Natur und Auswirkungen funktionieren, kenne ich auch ein paar. Ich nehme aber an, dass das eher damit zusammen hängen wird, wie die Balance zwischen Bildung, Verbildung und Fertigkeiten zum Beobachten und Begreifen verteilt sind.
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Adamant




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Sexualität: keine Angabe
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BeitragVerfasst am: Mo Jul 08, 2019 11:59    Titel: Antworten mit Zitat

Na ja, ich bin zwar auch nicht unbedingt ein Fan der Grünen, insbesondere jener Protagonisten, welche aus der K-Gruppen Ecke kamen und mangels Verständnis der Arbeiterklasse sich umorientiert haben.

Allerdings würde ich den meisten jedenfalls nicht gute Absichten absprechen wollen. Wobei eben nicht immer die Ideen wirklich zu Ende gedacht sind.

Allerdings muss man m.E. auch feststellen, dass ohne die Grünen wohl erheblich weniger in Sachen Umweltpolitik in den letzten Jahrzehnten angeschoben worden wäre.
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Arpad4




Alter: 40
Sexualität: Asexuell
Anmeldungsdatum: 17.11.2016
Beiträge: 1630
Wohnort: Kaiserslautern
BeitragVerfasst am: Mo Jul 08, 2019 22:18    Titel: Antworten mit Zitat

Ich glaube nicht, dass alle grüne Politiker Heuchler sind, aber es sind die an der Macht die KEINE grüne Politik im Sinn haben, und sich an der Spitze der Grünen vordrängen. Statt die Freitags-Demos für die Umwelt würde ich lieber ein "grüne" Aufklärungs-Unterricht in der Schulen vorschlagen. Schulschwänzer machen keinen guten Eindruck, und ich halte absolut nichts von "faulen" Schulschwänzer. Es reicht ja zu wissen, dass Politiker faule Leute sind. Da sollten Schüler diese nutzlose Elite nicht zum Vorbild nehmen.

Wahre Heldentaten werden auch von fleißige Menschen begangen. Faule verschwinden wenn man sich braucht. Wie viele von den Schüler, die für die Umwelt auf Unterricht verzichten, TUEN auch was für die Umwelt später???

Vieles scheint mir bei den Aktionen für die Umwelt nicht gut durchdacht. Nicht nur bei Politiker.
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Maz
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Sexualität: keine Angabe
Anmeldungsdatum: 12.02.2005
Beiträge: 13669
BeitragVerfasst am: Fr Jul 12, 2019 16:30    Titel: Antworten mit Zitat

Neueste Meldung: Videostreaming verstärkt den Klimawandel. Allein das Pornoschauen produziert so viel CO2 wie Rumänien: https://www.heise.de/newsticker/meldung/Klimawandel-Online-Pornos-produzieren-so-viel-CO2-wie-Rumaenien-4469108.html

Also retten Asexuelle am Ende doch die Welt Wink
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Adamant




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Sexualität: keine Angabe
Anmeldungsdatum: 22.05.2019
Beiträge: 545
BeitragVerfasst am: Fr Jul 12, 2019 17:32    Titel: Antworten mit Zitat

Maz hat folgendes geschrieben:
Also retten Asexuelle am Ende doch die Welt Wink


Sowieso, weil der menschliche Körper beim Sex eine erhöhte CO2 Emission aufweist.

Zum Ausgleich jogge ich aber nicht, gilt das auch? Wink.
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Windsurfhippie





Sexualität: keine Angabe
Anmeldungsdatum: 13.08.2005
Beiträge: 3235
Wohnort: NZ
BeitragVerfasst am: Fr Jul 12, 2019 23:34    Titel: Antworten mit Zitat

Der größte CO2 produzierende Emmissionsschleudervorgang müsste das Atmen von Sauerstoffgemischen sein.

Dabei wird Sauerstoff aufgespalten...
Zitat:
Die Atemfrequenz beträgt beim Erwachsenen ca. 15/min. Das Atemzugvolumen (Atemvolumen) beträgt beim Erwachsenen in Ruhe ca. 600 ml. Das bedeutet rund 9 l Atemvolumen pro min und damit einen CO2-Ausstoß eines Menschen von rund (0,36 l CO2/ min), oder 0.7 g CO2/min, oder 370 kg CO2 pro Jahr.


Würden mehr Menschen ihre Atmung wenigstens übers Wochenende hinweg ganz einstellen - beim Joggen oder nur, solange sie eh schlafen ..
Es gibt zukunftsträchtige Konzepte!
Nicht Joggen, nicht atmen, nicht bewegen, die Busse mit den Bäumen drauf, die leer im Kreis fahren, nicht aus der Bahn bringen.
Das müsste in Kombination mit dem Pups-Embargo und Freiheit für Balkonbegrünung irgendwann auch das Schuleschwänzen überflüssig machen. Very Happy

Wenn das jetzt vielleicht ironisch oder sowas ist, müssen wir das Eisen nur trocken halten, damit es nicht oxidieren kann. Weil Sauerstoff, Spaltung...O+C-Verbindungen, der ganze Schmäh von vorn. Mr. Green
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ShaniaM





Sexualität: Asexuell
Anmeldungsdatum: 26.04.2019
Beiträge: 33
BeitragVerfasst am: Mi Jul 17, 2019 13:30    Titel: Tja.... die Klimalüge.. Antworten mit Zitat

Windsurfhippie hat folgendes geschrieben:
Der größte CO2 produzierende Emmissionsschleudervorgang müsste das Atmen von Sauerstoffgemischen sein.

Dabei wird Sauerstoff aufgespalten...
Zitat:
Die Atemfrequenz beträgt beim Erwachsenen ca. 15/min. Das Atemzugvolumen (Atemvolumen) beträgt beim Erwachsenen in Ruhe ca. 600 ml. Das bedeutet rund 9 l Atemvolumen pro min und damit einen CO2-Ausstoß eines Menschen von rund (0,36 l CO2/ min), oder 0.7 g CO2/min, oder 370 kg CO2 pro Jahr.


Würden mehr Menschen ihre Atmung wenigstens übers Wochenende hinweg ganz einstellen - beim Joggen oder nur, solange sie eh schlafen ..
Es gibt zukunftsträchtige Konzepte!
Nicht Joggen, nicht atmen, nicht bewegen, die Busse mit den Bäumen drauf, die leer im Kreis fahren, nicht aus der Bahn bringen.
Das müsste in Kombination mit dem Pups-Embargo und Freiheit für Balkonbegrünung irgendwann auch das Schuleschwänzen überflüssig machen. Very Happy

Wenn das jetzt vielleicht ironisch oder sowas ist, müssen wir das Eisen nur trocken halten, damit es nicht oxidieren kann. Weil Sauerstoff, Spaltung...O+C-Verbindungen, der ganze Schmäh von vorn. Mr. Green



Die Klimalüge.... und die verängstigten Bürger, die sie glauben.. CO2 dringt nachgewiesenermaßen nicht in die Atmonsphäre ein und könnte somit auch kein Klima verändern und somit auch nicht wir Menschen. Ein weiteres Indiz ist, daß Wetteraufzeichnungen aus früheren Jahrzehnten just eine Abkühlung verzeichnen, obwohl der Schadstoffausstoß seinerzeit wegen mangelnder Schutzvorkehrungen weit mehr vorhanden war.

Die Klimalobbyisten und Panikmacher der Politik lassen grüßen.. Eine Nebelkerze ersten Ranges mal wieder, die uns von den wirklichen Problemen, die auf uns mittels Megacrash alsbald zukommen und den Wirtschaftszweigen, die mal wieder daran verdienen. Wie Autohersteller und Stromproduzenten. Denn neue Elektroautos, die ein totgeborenes Kind sind ,sowie erhöhter Stromverkauf erhöhen erstmal wieder die Gewinnspannen der entsprechenden Industriezweige.

CO2 existiert trotz aller Rinderfürze und verbrauchter Atemluft sowie Autos nur in geringem Maß auf unserem Planeten und ist sogar notwendig für bestimmte Vorgänge. Also Leute bleibt entspannt und kümmert Euch lieber darum, wie Ihr Eure Euros in Sachwerte umwandelt, die ihr grad nicht braucht, ehe Ihr enteignet werdet.

Stromautos jedenfalls sind ein Witz angesichts der jetzt schon schwierigen Herstellung von Strom. Denn die würden zur Folge haben, daß auch noch der Rest der Landschaften mit hässlichen Mühlenparks zugepflastert werden, was wohl das letzte ist. Denn auch die erzeugen schädliches. Für die Vogelwelt und Menschen in iher Umgebung. Lärm und Schattenwurf. Und ein Ausblick auf Mühlen statt auf Meeresweite ist wohl auch nicht grad so wunderschön.

Wasserstoff und gut und ansonsten Kohle mit anständigen Filtern , die einen weit geringeren Schadstoffausstoß erzeugen würden als jetzt. Aber die Stromlobby hat ja bei uns schon fast so eine Macht wie die Pharmaindustrie. Echt unglaublich.
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