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Schwul und Asexuell
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Manolo




Alter: 52
Sexualität: Asexuell
Anmeldungsdatum: 20.11.2016
Beiträge: 19
Wohnort: Trochtelfingen
BeitragVerfasst am: So Nov 20, 2016 15:14    Titel: Schwul und Asexuell Antworten mit Zitat

Hallo zusammen,

da kann ich mich auch einreihen. Bei mir sind es mehrere exotische Aspekte, die dazu führen, dass ich irgendwie nirgendwo dazu passe.

Ich finde es schon traurig, dass man mit einer anderen sexuellen Orientierung, die eben kein gesellschaftlicher Standard ist, immer gleich einen sexuellen Stempel aufgedrückt bekommt. Zuerst bin ich doch ein Mensch und kein Sexobjekt.

Abgesehen davon, gibt es in meinem Leben genug andere Aktivitäten, die mir wichtig sind. Für Sex, wenn das für mich überhaupt ginge, wäre da nur wenig Zeit. Bisher habe ich schon genug Probleme, wenn es um das Thema Nähe geht.
_________________
Liebe ist meine Rebellion, Liebe ist meine Religion
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Windsurfhippie




Alter: 48
Sexualität: Asexuell
Anmeldungsdatum: 13.08.2005
Beiträge: 2898
Wohnort: Schönberger Strand / Brasilien
BeitragVerfasst am: Mo Nov 21, 2016 7:03    Titel: Antworten mit Zitat

Mit Hetero-Bekanntschaften habe ich die beste Erfahrung gemacht. Das kann man so einrichten, dass Nähe nicht notwendig wird, und die sich Nähe sowieso mit ihren Familien teilen, oder mit dem noch engeren Freundeskreis. Man muss auch nicht so nahe bekannt werden, dass man zu dem inneren Freundeskreis zählt, das kann man dosieren, wie weit man es möchte, jedenfalls mit solchen Leuten, die den Respekt vor der anderen Person kennen, und auch die Privatsphäre respektieren.

Das mit dem Homo-Ding muss man ihnen nicht auf die Nase binden. Was niemand weiß macht keinen heiß. Idealerweise gibt es in solchen Bekanntenkreisen auch noch ein paar Singles oder Wieder-Singles, Verwitwete oder Leute, die aus unbekanntem Hintergrund alleine sind, so fällt man auch nicht weiter auf.

Das Schöne dran ist gerade, dass die andauernden Wer-mit-wem-verbandelt und nervigen Privat-Striptease-Geschichten, wie sie etwa Schwule bald ausnahmslos mit sich herum tragen und vor einem abladen, im Hetero-Bekanntenkreis nicht so penetrant vorfindet. Die scheinen das eher für sich zu behalten, oder erzählen es nur den besten Freunden und Freundinnen.

So wird das "Homo" beim Asexuell auch relativ bedeutungslos, wenn man einfach gute Zeiten mit Hetero-Bekannten erlebt, und verliert irgendwann sein Gewicht. Wink
_________________
Normalität im Bezug auf den Menschen wird durch die Erkenntnis über das Individuum ad absurdum geführt.
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Manolo




Alter: 52
Sexualität: Asexuell
Anmeldungsdatum: 20.11.2016
Beiträge: 19
Wohnort: Trochtelfingen
BeitragVerfasst am: Mo Nov 21, 2016 12:18    Titel: HomoAsexuelle Antworten mit Zitat

Das mit dem Homo-Ding muss man ihnen nicht auf die Nase binden.

Das Outing scheint für viele Homos ein riesen Problem zu sein. Selbst auf einschlägigen Dating-Plattformen wird kein Facepic eingestellt und es kommt eher selten einmal zu einer echten Begegnung. Eine echte Begegnung gab es aus meiner Erfahrung heraus nur mit denen, die auch zu sich selbst gestanden sind und geoutet waren.

Ich bin in der nahen Familie und bei Freunden und Bekannten geoutet und das wird absolut akzeptiert. Klar, dass ich kein Schild um den Hals trage und meine sexuelle Orientierung niemanden etwas angeht, doch stehe ich zu mir und dazu was ich bin. Entweder die anderen nehmen mich so wie ich bin oder die Wege trennen sich.

Mit meinem Hetero-Freund spreche ich ganz offen über meine Problem mit Nähe und Sex. Er erzählt mir auch ganz offen seine Sexgeschichten und wir verstehen uns und unsere Probleme sehr gut und können uns ineinander einfühlen.

Ich war in der Szene und habe mich dabei unwohl gefühlt, weil es immer nur um Sex ging. Für mich gibt es im Leben auch noch viele andere wichtige Dinge. Deswegen bin ich lieber mit Heteros zusammen, wo Sex kein so grosses Ding ist. Abgesehen davon habe ich mit vielen schwulen Sexpraktiken eher ein Problem. Die Verbindung von Spiritualität mit Sex, die ich gerne hätte, bleibt mir vorenthalten, da es hierzu schlicht und ergreifend an einem passenden Partner fehlt.

Was bleibt, ist letzen Endes die Asexualität und unerfüllte Bedürfnisse, die nach einer anderen Ausdrucksform suchen.
_________________
Liebe ist meine Rebellion, Liebe ist meine Religion
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Arpad4




Alter: 39
Sexualität: Asexuell
Anmeldungsdatum: 17.11.2016
Beiträge: 1591
Wohnort: Kaiserslautern
BeitragVerfasst am: Mo Dez 05, 2016 3:50    Titel: Antworten mit Zitat

Ja den passenden Partner, der auch etwas mystisch veranlagt ist, zu finden ist fast unmöglich.
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Ich glaube an Gott und ich kenne "IHN". Hast du damit ein Problem? Hälst Du mich für ein psychisch kranker Spinner? Also zeigst Du mir was für ein intolleranter, undemokratischers Terrorist (deiner vergänglichen Idiologie) du bist.
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Windsurfhippie




Alter: 48
Sexualität: Asexuell
Anmeldungsdatum: 13.08.2005
Beiträge: 2898
Wohnort: Schönberger Strand / Brasilien
BeitragVerfasst am: Fr Jan 06, 2017 10:07    Titel: Antworten mit Zitat

Schlimm finde ich es, wenn dieser ganze Pro-Outing-Zirkus zu einer Art latentem "Rassismus" in einer Art führt, wo man Bekanntschaften davon abhängig macht, dass sie das Ausbreiten der Privat-Informationen unbedingt zu akzeptieren haben.
Das ist sogar unter Schwulen selbst ein weit verbreiteter Kult zu glauben, andere hätten das Auskippen des Privaten gefälligst zu tolerieren, oder aber sie können hingehen, wo der Pfeffer wächst.

Die Art Leute sind mir nicht sehr sympathisch und denken relativ begrenzt, aber ich glaube, es sollte Jedem überlassen bleiben, wie er mit seinen Orientierungs-Fragen umgeht und ob, oder wenn, wem er sich damit anvertraut. So kann da eigentlich nichts schief gehen.

Auch andere haben ihre Grenzen dessen, was sie tolerieren können und was nicht. Wenn man ihnen das zugesteht, macht man das, was man sich von anderen auch erhoffen möchte, dass sie es tun.
Es hat sich immerhin auch noch niemand in besonderer Weise darüber geouted, Hetero-orientiert zu sein,oder vielleicht eine andere Besonderheit der Variation an Persönlichkeit zu tragen.

In vielen Szenen und Bereichen, je nachdem, wo man wohnt oder umgeht, wäre das nach außen tragen privater Lebensinhalte auch der erste Schritt dazu hin, sich selbst nichts Gutes zu tun.
Nicht alle Menschen sehnen sich nach einem Blick durch die rosa Illusions-Brille. Und eine latente Homophobie oder kritische Einstellung zu solchen Details privater Lebensinhalte hält sich dann ja doch verbreitet in der "Normativen-Bevölkerung" aufrecht. Man muss auch niemand vor den Kopf stoßen, wo bleibt die Toleranz gegenüber Solchen, die das gar nicht wissen wollen?

Wenn sexuelle Zusammenhänge sowieso nur im Kontrast zu sich selbst, zur Welt der anderen und im Betreff Asexualität eine Bedeutung erfahren, reicht ein Forum wie dieses aus, um sich dazu zu belesen.

Vielleicht ist sowas ganz anders, wenn man der Typ der engen Kontakte ist, ein "Grey"-oder Demi-Romantiker, oder in Richtung Partnerschaft Interessen beibehalten hat. Für die Leute kann ich nicht sprechen.
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Normalität im Bezug auf den Menschen wird durch die Erkenntnis über das Individuum ad absurdum geführt.
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bonbon




Alter: 44
Sexualität: Asexuell
Anmeldungsdatum: 09.01.2017
Beiträge: 3
Wohnort: Rheinland Pfalz
BeitragVerfasst am: Mo Jan 09, 2017 17:58    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,

das sind ja echt interessante Einsichten.
Ich habe erst kürzlich überhaupt das Konzept "Asexualität" kennengelernt und deshalb erstmal super erleichtert, nicht prüde oder irgendwie "krank" zu sein.

Trotzdem weiß ich schon, seit ich ca. 16 bin, daß ich bisexuell bin. Allerdings habe ich nicht die Erfahrung gemacht, daß in den 2 kurzen Beziehungen, die ich zu Frauen hatte, Sex eine größere Rolle gespielt hat, als bei meinen "männlichen" Beziehungen.
Streß hat es mir allerdings bei beiden Geschlechtern gemacht.

Aber vermutlich meintet ihr, daß Homosexualität eher in der Öffentlichkeit stärker sexualisiert wird, als Heterosexualität. In einer Beziehung selbst fand ich da keinen großen Unterschied.

Da ich bis jetzt immer dachte, ich bin irgendwie verklemmt, bin ich mehr oder weniger passiv in irgendwelche Beziehungen gerutscht, habe mit Hängen und Würgen einigermaßen meine Pflicht als Sexualpartner erfüllt, bis es mir dann doch zu nervig wurde und die Partnerschaften kaputt gingen - und ich mich grottenschlecht, als Versager, Beziehungsunfähige, Eisklotz oder sonstwas gefühlt habe.

Um den Bogen nochmal zum Threadthema zu kriegen:
Ich kenne mich nicht wirklich in der Szene aus und bin auch nie mit meiner Bisexualität hausieren gegangen.
Wie Windsurfhippie schon sagte: wenn man ohnehin nicht auf Partnersuche ist, ist es auch völlig wurscht, welche Ausrichtung man hat.

Wobei - und deshalb schreibe ich hier: vor kurzem habe ich es dann doch in meinem Freundeskreis offen angesprochen, daß ich auch auf Frauen stehe. Ich bin seit einem Jahr (ohne Streit) geschieden und teile meinen Freundeskreis noch immer mit meinem Ex-Mann.
Und komischerweise sind dort viele unglückliche Singles, die sich nach Nähe und Partnern sehnen. Und deshalb ist Kuscheln, Einsamkeit, fehlender Sex oft Thema. Und viele loten ihre Chancen auch bei mir aus.
Und es kommen häufig Kommentare wie: "Bonbon" warum versuchst du es nicht mal mit dem oder dem? Während dieser "dem" dann dabei sitzt.

Es mag vielleicht blöde klingen, aber mir schien es hilfreich, mich (zumindest in einem kleinen Kreis) zu outen, damit ich meine Ruhe vor Partnerangeboten habe.
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keinelustmehr




Alter: 57
Sexualität: Unentschlossen
Anmeldungsdatum: 12.02.2019
Beiträge: 18
BeitragVerfasst am: Do Feb 14, 2019 1:04    Titel: Antworten mit Zitat

Ein "Hardcore-Schwuler", der bei jedem Anlass Homophobie rief, sagte mir einmal, alles sei Sex. Selbst wenn man in ein Konzert ginge, mache man das nur um "der Sängerin auf die Titten zu gucken".

Solche Leute können uns gar nicht verstehen. Kein Interesse an Sex(ualität) ist für die unglaubwürdig, weil unvorstellbar.
Mit solchen Menschen zu verkehren ist echt unangenehm!
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Landois




Alter: 60
Sexualität: Asexuell
Anmeldungsdatum: 03.03.2008
Beiträge: 43
Wohnort: Münster, Wellness-Oase Nr. 7
BeitragVerfasst am: Fr Feb 15, 2019 1:02    Titel: "Hardcore-Schwuler" Antworten mit Zitat

Liebe verdient Respekt, lese ich auf Transparenten beim CSD, aber wohl nur die eigene. Mit dem Thema Asexualität scheinen mir insbesondere die Berufsschwulen mit ihrem ultra-dogmatischen Weltbild bislang noch restlos überfordert zu sein. Sich mit den selben Missverständnissen immer wieder im Kreis zu drehen, empfinde ich nur noch als sinnlose Zeitverschwendung.
In dieser Szene habe ich nichts mehr zu verlieren und das habe ich den Speerspitzen der großen Freiheit mit einem kleinen augenzwinkernden Gedicht zum Abschied auch signalisiert.


Zum Sinnesrausch verdammt

Durchgenudelt bin ich nicht, auch wenn es üblich ist. Ruhelosigkeit als Emanzipationsideal habe ich nicht sehr vermisst.
Von einem Kick zum nächsten, so wie sich das gehört. Wer darauf gern verzichtet, der gilt fast als gestört.
In jungen Jahren billiges Objekt zum Abreagieren, mit zunehmendem Alter notgeiler Volltrottel zum Abkassieren.
Tribut strikter Trennung von Mensch und Sexualität,
triefendes Selbstmitleid beim Aufprall in ernüchternder Realität.
Daher möchte ich hier nicht verhehlen, kann meine Partner noch an einer Hand abzählen.
Angst vor Versäumnis entsprach nie meiner Art und hat vor manchem wohl mich bewahrt.
Vierzig Jahre widerspenstiger Außenseiter, selten fühlte ich mich befreiter.
_________________
Wo andere aufhören, fange ich an. Nur noch heute, nicht mehr wann.
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keinelustmehr




Alter: 57
Sexualität: Unentschlossen
Anmeldungsdatum: 12.02.2019
Beiträge: 18
BeitragVerfasst am: Mo Feb 18, 2019 5:13    Titel: Antworten mit Zitat

@ Landios

Prima, danke für diese treffende Ergänzung!!!
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Windsurfhippie




Alter: 48
Sexualität: Asexuell
Anmeldungsdatum: 13.08.2005
Beiträge: 2898
Wohnort: Schönberger Strand / Brasilien
BeitragVerfasst am: Mo Feb 18, 2019 8:39    Titel: Re: "Hardcore-Schwuler" Antworten mit Zitat

Landois hat folgendes geschrieben:


Von einem Kick zum nächsten, so wie sich das gehört. Wer darauf gern verzichtet, der gilt fast als gestört.

Angst vor Versäumnis entsprach nie meiner Art und hat vor manchem wohl mich bewahrt.


Das Erste entspricht ja ziemlich dem, das an dieser "falschen Adresse", wie ich es gern nenne, das Einzige und hoch Belobigte darstellt. Alles ist auf schwul irgendwie Sex und von Sex bewegt, für Sex investiert - da sind die "richtig Schwulen" zuhause, dafür brennen sie und verglühen ihre ganze Kraft, sie sind die lebhaften Freudianer. Liebe - das ist nur ein Synonym für Sex in dieser Welt, ein bisschen weicher ausgesprochen dafür.

Für gestört erklärt wurde man ganz oft, wenn man zu seiner Anschauung stand, und an Sex kein Interesse fand. Man ist so, wie ein Ketzer oder Gottloser, wenn man den Zaubertrank der Erotik-Hedonisten schmäht.

Er hier bringt es auf den Punkt :
keinelustmehr hat folgendes geschrieben:


Solche Leute können uns gar nicht verstehen. Kein Interesse an Sex(ualität) ist für die unglaubwürdig, weil unvorstellbar.
Mit solchen Menschen zu verkehren ist echt unangenehm!


Wovor man sich wohl selbst bewahrt hat, dürfte der größere Anteil an Enttäuschungen sein, das Verglühen in kürzester Zeit, und im Bewusstsein, dass man da in den verkehrten Bus eingestiegen ist, sich vielleicht in Hoffnungen an etwas verlor, das so nie existierte. Als läuft man einer Fata Morgana hinterher, die immerzu gleich weit weg am Horizont erscheint.

Das Problem ist, denke ich heute, dass Homo-asexuell von außen so erscheint, als wäre es irgendwie näher an Homo denn an asexuell. Aber es ist eher umgekehrt, näher an asexuell denn an Homo. Das zu erkennen, vereint dann auch mehr mit der allgemeinen Welt.

Wink
_________________
Normalität im Bezug auf den Menschen wird durch die Erkenntnis über das Individuum ad absurdum geführt.


Zuletzt bearbeitet von Windsurfhippie am Di Feb 19, 2019 16:22, insgesamt einmal bearbeitet
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keinelustmehr




Alter: 57
Sexualität: Unentschlossen
Anmeldungsdatum: 12.02.2019
Beiträge: 18
BeitragVerfasst am: Di Feb 19, 2019 1:42    Titel: Re: "Hardcore-Schwuler" Antworten mit Zitat

Windsurfhippie hat folgendes geschrieben:


Wovor man sich wohl selbst bewahrt hat, dürfte der größere Anteil an Enttäuschungen sein, das Verglühen in kürzester Zeit, und im Bewusstsein, dass man da in den verkehrten Bus eingestiegen ist, sich vielleicht in Hoffnungen an etwas verlor, das so nie existierte. Als läuft man einer Fata Morgana hinterher, die immerzu gleich weit weg am Horizont erscheint.

Das Problem ist, denke ich heute, dass Homo-asexuell von außen so erscheint, als wäre es irgendwie näher an Homo denn an asexuell. Aber es ist eher umgekehrt, nächer an asexuell denn an Homo. Das zu erkennen, vereint dann auch mehr mit der allgemeinen Welt.

Wink


Das ist ja schon fast philosophisch! Naja, vielleicht muss man von dem flachen Hedonismus der Sex-Gier entsprechend Abstand haben, um diese gedankliche Tiefe zu erreichen zu können.

Man müsste einmal einen dieser Berufsschwulen damit konfrontieren, aber wahrscheinlich würde er das gar nicht verstehen...

Danke und Merci!
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Windsurfhippie




Alter: 48
Sexualität: Asexuell
Anmeldungsdatum: 13.08.2005
Beiträge: 2898
Wohnort: Schönberger Strand / Brasilien
BeitragVerfasst am: Di Feb 19, 2019 16:29    Titel: Antworten mit Zitat

Nix zu danken. Smile Ja, die "Berufsschwulen", wenn man das mal so nennen möchte, können das vermutlich wirklich nicht verstehen, weil die ganz anders ticken, und praktisch von der 'Gegenseite' her da drauf schauen.

Aus deren Perspektive sind wir als Asexuelle die Fremdartigen, die Aliens oder exaltierten Gestalten. Es sind halt wohl wirklich zwei grundverschiedene Pole, die das Homo in der Mitte teilen. Rolling Eyes
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