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Unterschiedliche Definitionen von Asexualität
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Wie definiert ihr Asexualität?
Als "Mangel" am Verlangen nach sexueller Interaktion
77%
 77%  [ 370 ]
Als "Mangel" am Verspüren von sexueller Anziehung
23%
 23%  [ 108 ]
Stimmen insgesamt : 478

Autor Nachricht
Maz
ADMod Team



Alter: 41
Sexualität:
keine Angabe
Anmeldungsdatum: 12.02.2005
Beiträge: 12604
BeitragVerfasst am: Do Nov 08, 2018 9:10    Titel: Antworten mit Zitat

Apodemus hat folgendes geschrieben:

Soweit ich das mitgekriegt habe, sind fast alle Leute, die ich jemals kannte, mit jemandem verheiratet, der sehr plötzlich aufgetaucht ist. Ob die sofort Sex hatten oder erst mal „3 Tage knutschen“ oder was auch immer, weiß ich nicht


Also "plötzlich auftauchen" wird wohl fast jeder im Leben eines Menschen. Aber wenn daraus dann mit der gleichen Plötzlichkeit quasi sofort eine Beziehung oder gar Ehe wurde würde das zumindest erklären warum diese Leute dann nach kurzer Zeit wieder neue Partner suchen/haben. Mit jemanden den man nicht kennt dauerhaft zusammenleben ist doch ziemlich schwierig. Normal (für erwachsene halbwegs gefestigte Menschen) finde ich dieser Art von Beziehungsanbahnung aber ehrlich gesagt nicht.

Apodemus hat folgendes geschrieben:

Also es endet, wenn sie einen dauerhaften sexuellen Partner haben, den sie sexuell attraktiv finden, oder nicht?


Ich würde eher sagen es endet wenn ihr Frontalkortex so gereift ist, daß sie nicht jeder hypothetischen Versuchung hinterherrennen wie ein klischeehafter Pubertierender. Und das ist meistens (aber natürlich nicht immer) positiv mit dem Alter korreliert (wobei es im hohen Alter dann auch wieder in die andere Richtung gehen kann). Daß nach ein paar Jahren enger Beziehung ein Partner morgens beim Kampf um die Toilette noch die gleiche sexuelle Attraktion ausübt wie in der Disko in Kombination mit Alkohol oder gar Extasy halte ich für eher unwahrscheinlich. Wäre in der Situation auch eher störend Wink

Apodemus hat folgendes geschrieben:

Heutzutage lernen sich – glaube ich – viele über „Tinder“ kennen. Das nehme ich an, weil das die häufigste „peinliche Kennenlern-Geschichte“ von Paaren ist, die ich in den letzten Jahren gehört habe…


Ja das paßt auch zu dieser Theorie. Solche "ich klick (bzw. wisch) mir jemanden her Portale" führen wohl zu einem Ausfall der Kontrollfähigkeiten ähnlich wie die Flasche Schnaps.
Und Tinder ist wohl tatsächlich vor allem für Sexkontakte da:
https://de.wikipedia.org/wiki/Tinder

btw.:
Wiki hat folgendes geschrieben:

Im August 2016 wurde auf der Jahreskonferenz der American Psychological Association eine Studie vorgestellt, nach der Tinder-Nutzer eine geringere Zufriedenheit mit dem eigenen Körper und eine höhere Tendenz zum Objektifizieren ihrer eigenen Körper und der anderer aufweisen. Kritiker der Studie bemängeln die geringe Stichprobengröße: 102 von 1317 Befragten gaben an, die App zu nutzen.


Das sind aber dann ja alles Fragen des Sexualverhaltens (und auch der Libido bzw. der Suchtproblematik), die natürlich eine hohe individuelle Streubreite haben, aber "typisch für Heterosexuelle" (im Sinne einer Orientierung) sind sie sicher nicht.
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Apodemus




Alter: 37
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keine Angabe
Anmeldungsdatum: 14.08.2018
Beiträge: 71
BeitragVerfasst am: Do Nov 08, 2018 10:03    Titel: Antworten mit Zitat

Windsurfhippie hat folgendes geschrieben:

Wohl in dem Kontext eher AB = Absolute Beginners, und nicht die Typen um Jan Delay, Denyo & Co, sondern Menschen ohne Beziehungserfahrung.

Achsooo. So wie ihr da drüber schreibt, klang das fast wie Incels *schauder*. Was das alles mit Beziehungserfahrung zu tun haben soll verstehe ich nicht. Ich hatte auch nie eine Beziehung, dachte das wäre so bei den meisten Asexuellen die zu „stur“ sind, um sich auf Sex einzulassen – wenn die nicht zufällig irgendwo über ein „Einhorn“ stolpern?

Windsurfhippie hat folgendes geschrieben:
Warum jetzt Wilfremde für sexuelle Vorhaben, das habe ich bei Menschen auch nie verstanden.

Bei den Leuten die sie kennen wissen sie ja meistens schon, dass das nicht klappt – also kommen nur Neue in Frage? Zudem verschwindet primäre sexuelle Attraktion so wie ich das verstanden habe, teilweise was Leute angeht, mit denen sie viel Kontakt haben. Ist vielleicht einfach Gewöhnung an den Reiz? Wenn das dann nicht rechtzeitig durch sekundäre sexuelle Attraktion ersetzt wird, dann ist Schluss zwischen den beiden. Neue / Fremde Menschen sind im Gegensatz zu Bekannten irgendwie wie eine neue Droge oder so - haut dann unter Umständen wieder total rein?

Maz hat folgendes geschrieben:
Also "plötzlich auftauchen" wird wohl fast jeder im Leben eines Menschen. Aber wenn daraus dann mit der gleichen Plötzlichkeit quasi sofort eine Beziehung oder gar Ehe wurde würde das zumindest erklären warum diese Leute dann nach kurzer Zeit wieder neue Partner suchen/haben.

Damit meine ich, dass ich die zum ersten mal sofort als „Anhängsel“ bei einer Person gesehen habe. Einfach aus dem Nichts, ungefähr so:
Code:
Neue Person: [*plopp*]
Ich: „Nyaaargh, wer zum Teufel is das!?“
Bekannte: „Das is Dieter! *knuuuutsch/schleck*“
Ich: „Warum nimmst du alles was du findest immer gleich in den Mund!?“
Bekannte: [Blick mit dem man Tomaten in ultradünne Scheiben schneiden könnte; Antwort habe ich nie bekommen]


Maz hat folgendes geschrieben:
Mit jemanden den man nicht kennt dauerhaft zusammenleben ist doch ziemlich schwierig. Normal (für erwachsene halbwegs gefestigte Menschen) finde ich dieser Art von Beziehungsanbahnung aber ehrlich gesagt nicht.

Zusammen einziehen kommt je erst viel später – zuerst haben die meisten Leute ein Jahr lange sporadisch Sex oder so? Wäre ja sonst auch ein riesiger Aufwand jedes mal umzuziehen, wenn die den Partner wechseln.
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Maz
ADMod Team



Alter: 41
Sexualität:
keine Angabe
Anmeldungsdatum: 12.02.2005
Beiträge: 12604
BeitragVerfasst am: Do Nov 08, 2018 10:18    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:

So wie ihr da drüber schreibt, klang das fast wie Incels *schauder*.


Ist ja auch ein recht ähnliches Phänomen, nur daß ABs eher von der melancholischen Sorte sind und/oder mehr Selbsthass als Fremdhass empfinden (die Frauen wollen mich nicht weil ich so unattraktiv/dumm/etc. bin / die Alphamänner eh alle Frauen kriegen, etc.) und die Existenz der gleichen Problematik auch bei/von Frauen diskutiert wird (ABs sind also nicht quasi zwingend männlich).

Der Begriff AB ist auch wesentlich älter als "Incel" insofern haben die Amis diesmal den Deutschen was nachgemacht dabei aber das Gesamtkonzept / die Gesamtproblematik wohl noch nicht ganz umrissen Wink

(wozu wohl auch gehört, daß es eben nicht allein der Sex ist, der den "Incels" fehlt).

Zitat:

Zusammen einziehen kommt je erst viel später – zuerst haben die meisten Leute ein Jahr lange sporadisch Sex oder so?


Na ich hoffe doch, die nutzen diese Zeit auch um mal miteinander zu sprechen / sich außerhalb des Betts kennenzulernen Wink
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Apodemus




Alter: 37
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Anmeldungsdatum: 14.08.2018
Beiträge: 71
BeitragVerfasst am: Do Nov 08, 2018 11:02    Titel: Antworten mit Zitat

Maz hat folgendes geschrieben:
Zitat:

So wie ihr da drüber schreibt, klang das fast wie Incels *schauder*.


Ist ja auch ein recht ähnliches Phänomen, nur daß ABs eher von der melancholischen Sorte sind und/oder mehr Selbsthass als Fremdhass empfinden

Das klingt alles wie Incels. Der Frauenhass ist ja bei denen auch nur ein Symptom – der entsteht aus dem Selbsthass. Ich habe gehört, alleine im „Meatspace“ verhält sich die große Mehrheit von denen ungefähr so, wie ihr das bei AB‘s beschreibt. Der Rest des Gruppenverhaltens – von den Radikalisierten / Terroristen mal abgesehen - entsteht durch die anonyme toxische Community, die der breiten Mehrheit eine Gelegenheit gibt die Dissonanz abzubauen.

Also sind ABs die „deutschen Incels“ oder sind das alle Leute, die keine Beziehungen eingehen? Dass es Vorurteile gegen Leute ohne Beziehungen gibt wusste ich ja, hätte aber eigentlich erwartet, dass diese Vorurteile bei Asexuellen weniger beliebt sind, weil es so viele Parallelen gibt zu Vorurteilen gegenüber Leuten, die keinen Sex haben.

Zitat:
Na ich hoffe doch, die nutzen diese Zeit auch um mal miteinander zu sprechen / sich außerhalb des Betts kennenzulernen

Ich glaube das ist optional? Bei einigen reicht es vielleicht auch, wenn es die sexuelle Anziehung, gibt. Daraus entsteht dann schon durch Gewohnheit eine leichte romantische Anziehung. Und mit der Zweckgemeinschaft als Sahnehäubchen oben drauf - kann sein dass das vielen schon reicht?
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Maz
ADMod Team



Alter: 41
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Anmeldungsdatum: 12.02.2005
Beiträge: 12604
BeitragVerfasst am: Do Nov 08, 2018 11:13    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:

Also sind ABs die „deutschen Incels“ oder sind das alle Leute, die keine Beziehungen eingehen?


Kommt etwas darauf an ob man den Begriff als Communitybegriff oder als indivduelles Phänomen betrachtet, da gibt es eine leichte Bedeutungsverschiebung (ähnlich wie ja auch bei der Asexualität).

Aber im Sinne einer Gruppe sind damit nur die Leute gemeint, die sich auch eine Beziehung wünschen.

https://de.wikipedia.org/wiki/Absolute_Beginners

Wiki hat folgendes geschrieben:

Ein kennzeichnendes Merkmal ist die Unfreiwilligkeit, wodurch sich die Erscheinung von der Asexualität, dem Zölibat und Bewegungen wie „Wahre Liebe Wartet“ unterscheidet. Ein weiteres Charakteristikum stellt der Umstand dar, dass der Betroffene unter seinem Zustand leidet.


Und wie gesagt wenn dann sind die Incels die deutschen ABs ohne es zu wissen und nicht umgekehrt. Das Phänomen "AB" im Sinne einer Community / Identifikationsgruppe ist im deutschsprachigen Netz älter als das der Asexualität. Insofern besteht zwischen den "echten" ABs und Incels sicher keine historische Beziehung in Richtung Incel -> AB. Allenfalls werden einige ABs später zu den (radikalen) Incels übergelaufen sein, aber historisch gesehen sind ABs zumindest keine Frauenhasser (mit oder ohne "").

Insofern überlagern sie sich auch nur mäßig mit Gruppen wie Maskulinisten, MGTOWs, (möchtegern)-Pick-up-Künstlern (die sind ja letztlich auch Beziehungsunfähig) oder eben den Incels.


Zuletzt bearbeitet von Maz am Do Nov 08, 2018 12:48, insgesamt 2-mal bearbeitet
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Sandkastenzorro




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BeitragVerfasst am: Do Nov 08, 2018 11:19    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Also sind ABs die „deutschen Incels“ oder sind das alle Leute, die keine Beziehungen eingehen?


Nein, ABs sind einfach nur "unfreiwillige Dauersingles", die nie im Leben eine Beziehung gehabt haben und darunter leiden, weil sie nämlich eine wollen.

Der Weg zum "Incel" ist da allerdings nicht mehr fern, weil die ABs mit zunehmendem Alter und zunehmender Frustration gerne anfangen, sämtliche Personen des bevorzugten Geschlechts (hier meist Männer, die Beziehungen mit Frauen wollen) anfangen zu verteufeln und dann ein Feindbild aufbauen, das es so nicht gibt.
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Maz
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BeitragVerfasst am: Do Nov 08, 2018 11:27    Titel: Antworten mit Zitat

Am meisten Überlappung gibt es wohl ich mit dem Phänomen der "Love-shyness" also kurz gesagt mit Menschen, die Angst vor (sexueller) Intimität und/oder Beziehungen haben bzw. sich aus einer allgemeinen Angst heraus nicht auf Kontakte einlassen. Gerade wenn man diesen Aspekt mit einbezieht sind denke ich viele Asexuelle auch den ABs sehr nahe, nur eben per Definition eigentlich ohne den Leidensdruck der ABs. Aber bei den Asexuellen, die auf Partnersuche oder gar in Parternbörsen aktiv sind drängt sich schon der Verdacht auf, daß sie häufig zumindest "softcore ABs" (also Leute mit sehr wenig oder eher losen Beziehungserfahrungen) sind oder aber Menschen die Probleme entweder mit dem Beziehungsaufbau oder dem aufrechterhalten von Beziehungen ansich haben. Laut Umfrage in der Aven-Partner Parternbörse bezeichnen sich auch immerhin 10% der Mitglieder selbst als ABs.
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Sandkastenzorro




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BeitragVerfasst am: Do Nov 08, 2018 11:43    Titel: Antworten mit Zitat

Da muss man aber auch ergänzen, dass ABs auch Meister darin sind, sich selber Steine in den Weg zu legen und alles zu verkomplizieren. Da wird dann teilweise ne ähnliche Wissenschaft draus gemacht, mit Menschen anzubandeln, wie die Pick-up-Idioten es machen - nur mit garantiertem Misserfolg, weil die "Wissenschaft" durch die selbstgelegten Steine im Weg sich sofort selber sabotiert.

Mit den selbsterfundenen Statistiken, die dann mit Wörtern aus sämtlichen Beziehungsratgebern, Möchtegern-Lifecoachings und PU-Sprache geschmückt werden, wie "Alphas/Betas/Omegas", "LMS" (Look, Money, Status), "Mann mit der Bohrmaschine" und "Friendzone" hat man immerhin dann genug Material, um das man gedanklich kreisen kann, und so kommt man immerhin auch nicht in die Verlegenheit, mal vor die Tür zu gehen und wirklich Menschen kennenzulernen.
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Zuletzt bearbeitet von Sandkastenzorro am Do Nov 08, 2018 11:59, insgesamt einmal bearbeitet
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Maz
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BeitragVerfasst am: Do Nov 08, 2018 11:54    Titel: Antworten mit Zitat

Klar aber die "deutsche Forschung" zum Thema hat doch auch einige Stilblüten hervorgebracht, die nicht von dieser neumodischen US-Szene beeinflusst sind.

Ein weiterer großer Unterschied ist der zeitliche Rahmen. Zwar wird häufig ein Alter von 20 erwähnt ab dem man als AB gelten kann aber eigentlich gehört man doch erst so ab Ü30 wirklich zur "Kerngruppe".

Wenn man sich den Fall dieses Amoklaufs anschaut, der laut Wiki einem "Incel" zugeschrieben wird tritt dieser Unterschied auch eklatant hervor:

https://de.wikipedia.org/wiki/Amoklauf_von_Isla_Vista

Zitat:

Ich bin 22 Jahre alt und ich bin immer noch Jungfrau. Ich habe noch nicht einmal ein Mädchen geküsst. Ich habe zweieinhalb Jahre College hinter mir, mehr als das, und ich bin noch Jungfrau. Es ist sehr qualvoll gewesen. Das College ist die Zeit, in der jeder diese Dinge wie Sex und Vergnügen erlebt. Diese Jahre musste ich in Einsamkeit fristen. Das ist nicht fair. Ihr Mädchen habt euch nie emotional zu mir hingezogen gefühlt. Ich weiß nicht, warum ihr Mädchen euch nicht zu mir hingezogen fühlt, aber ich werde euch alle dafür bestrafen


Mit 22 noch keinen Sex....wie schrecklich. Gut daß man hier keine Waffen im Supermarkt kaufen kann Rolling Eyes
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Sandkastenzorro




Alter: 38
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Beiträge: 3135
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BeitragVerfasst am: Do Nov 08, 2018 12:29    Titel: Antworten mit Zitat

Prof.Dr.SKZ kommentiert den Fall des Elliot Rodger folgendermaßen:

"Selbst wenn wir in einem hypothetischen Szenario davon ausgehen, dass Herr Rodger im Alter von 22 Jahren auf diverse sexuelle Erfahrungen zurückblicken könnte, so hätte der Amoklauf zwar nicht zwangsläufig stattgefunden, aber es ist aufgrund der Vergangenheit und der Gewaltbereitschaft von Herrn Rodger davon auszugehen, dass sämtliche seiner Beziehungen einen toxischen Verlauf genommen- und unter Umständen handgreiflich bis tödlich geendet wären. Somit hätte Herr Rodger auch ohne Amoklauf im Laufe seines hypothetischen Lebens viel Schaden, physisch wie psychisch, angerichtet."

Solchen Leuten reichen winzige Details, die nicht zu ihrer Zufriedenheit laufen, um ein völlig groteskes Bild zu malen. Eigene Minderwertigkeitsempfindungen und Konflikte werden dann per Projektion auf die Zielperson übertragen, wo sie anschließend elimiert werden - mitsamt der Person. Rodger ist da ein ganz klassischer Fall, behaupte ich mal.

Der Fall "Incel" an sich unterscheidet sich von dem Kerl m.E. maßgeblich durch die Gewaltbereitschaft und fehlenden Hemmungen, plus einer gehörigen Prise Angst. Würde man das zum typischen Incel hinzuaddieren, stehen die Chancen nicht schlecht, dass dabei ein weiterer Elliot Rodger bei rauskommt.
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Windsurfhippie




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Anmeldungsdatum: 13.08.2005
Beiträge: 2810
Wohnort: Schönberger Strand / Brasilien
BeitragVerfasst am: Do Nov 08, 2018 12:56    Titel: Antworten mit Zitat

Apodemus hat folgendes geschrieben:


Achsooo. So wie ihr da drüber schreibt, klang das fast wie Incels *schauder*. Was das alles mit Beziehungserfahrung zu tun haben soll verstehe ich nicht. Ich hatte auch nie eine Beziehung, dachte das wäre so bei den meisten Asexuellen die zu „stur“ sind, um sich auf Sex einzulassen – wenn die nicht zufällig irgendwo über ein „Einhorn“ stolpern?


Ich weiß jetzt nicht genau, was das Einhorn symbolisieren mag - eine sehr seltene Charakterart/Persönlichkeit vielleicht (?)

Incel = unfreiwillig zölibatär lebend dürfte bei vielen AB's noch mit im Paket sein, wäre jetzt davon abhängig, ob sie sexuelle Erfahrungen ausschließlich in einer Beziehung für denkbar halten - die sie nie erfahren haben, also eins folgt dem anderen.

Die Asexuellen sind nicht zu "stur" um sich auf Sex einzulassen. Die haben bloß kein Interesse dran, geschweige denn Verlangen oder sonst ein Bedürfnis - es ist irrelevant oder unnötig. Dann kommt es natürlich drauf an, ob Asexuelle sex-tolerant, sex-neutral oder auch sex-abneigend empfinden.

Apodemus hat folgendes geschrieben:
Windsurfhippie hat folgendes geschrieben:
Warum jetzt Wilfremde für sexuelle Vorhaben, das habe ich bei Menschen auch nie verstanden.

Bei den Leuten die sie kennen wissen sie ja meistens schon, dass das nicht klappt – also kommen nur Neue in Frage? Zudem verschwindet primäre sexuelle Attraktion so wie ich das verstanden habe, teilweise was Leute angeht, mit denen sie viel Kontakt haben. Ist vielleicht einfach Gewöhnung an den Reiz? Wenn das dann nicht rechtzeitig durch sekundäre sexuelle Attraktion ersetzt wird, dann ist Schluss zwischen den beiden. Neue / Fremde Menschen sind im Gegensatz zu Bekannten irgendwie wie eine neue Droge oder so - haut dann unter Umständen wieder total rein?


Nicht die Ahnung davon. Aber man würde denken, dass auch diese "neuen" MenschInnen dann erst mal kennen gelernt werden, und nicht einfach a'la "Oh, da steht ne Ische, passt auf Maße so und so, nehm'n'wer mal mit" gehandelt wird. Ich verstehe ja, dass Hartnäckigkeit und Bemühen, also Brautwerbung im Minne-Stil heute nicht mehr zeitgemäß sein wird, und die meisten Suchenden auch mit Geduld nicht so vertraut sind. Unverständlich ist eher, wie das innerhalb so kurzer Zeit zu der für Sexuelles nötigen Vertrauensbasis kommen können soll, denn wenn man davon ausgeht, es ginge nicht allein um "geil"-relevante Triebe und die denken sich dabei was, müsste es eine Kennenlernphase geben.
Nach Deiner Idee ist es dann mehr so eine Art Durchprobieren, wie am Käse-Stand. Wenn die Triebigkeit regiert, wird das aber vorstellbar, da das die Interessen an Persönlichkeitsaspekten in den Hintergrund zu drängen scheint.

Das kenne ich so aber auch nur aus dieser Ex- und Hopp-Phase, wo die nicht an dauerhaften Beziehungen Interessierten tatsächlich irgendwen flachlegten oder von irgendwem flachgelegt wurden - oder wenigstens darüber erzählten und prahlten, obwohl vielleicht gar nix lief. Bei diversen Events, wo ich das mitbekommen können hätte, waren die nach der halben Nacht Abhoppen und Zeugs inhalieren nämlich schlicht und ergreifend zu platt dazu, oder hingen kotzend in einer Ecke. Ich glaube nicht, dass danach noch viel passierte.

"Plötzlich" aufgetaucht waren ihre Hochzeitspartner nicht. Die kannten sie immerhin seit mehreren Jahren, bevor das akut wurde - mir wäre sonst allgemein aufgefallen, je länger die sich kennen lernten, so eher hielt dann auch die Ehe. ( Okay, bei Sado-N. und Maso-F. hielt das ganze 4 Jahre, obwohl die einander seit 7 Jahren "kannten", bzw. misshandelten ) Bei den Eltern gingen sie erst so einige Jahre miteinander, oder sie "bussierten" - das war die Bekanntschaft, bevor sie den Eltern bekannt gemacht wurde - und nach der Verlobung gingen sie noch einige Jahre miteinander, bis die Eheschließung anstand. Gerade bei den Katholischen gingen da bis zum ersten Mal GV dann 10 oder mehr Jahre mit höchstenfalls Zungengeschnulle ins Land. Wink
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Normalität im Bezug auf den Menschen wird durch die Erkenntnis über das Individuum ad absurdum geführt.
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Sandkastenzorro




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BeitragVerfasst am: Do Nov 08, 2018 13:13    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Unverständlich ist eher, wie das innerhalb so kurzer Zeit zu der für Sexuelles nötigen Vertrauensbasis kommen können soll, denn wenn man davon ausgeht, es ginge nicht allein um "geil"-relevante Triebe und die denken sich dabei was, müsste es eine Kennenlernphase geben.


Das ist eben genau das, was ich meine.
In diesen Fällen MUSS quasi das "Sex wollen" um "des Sexes wegen wollen" das Motiv sein. Alles andere macht da nämlich keinen Sinn. Vor allem nicht in der Häufigkeit und in der Quantität der Menschen, die das so praktizieren.
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Maz
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BeitragVerfasst am: Do Nov 08, 2018 13:29    Titel: Antworten mit Zitat

Naja ich denke das Maß an für Handlung X benötigtem "Urvertrauen" ist eben auch recht individuell. Es gibt Leute, die steigen bei fremden Personen in zuvor unbekannte Gerätschaften ein, die sich anschließend auf einer Kreisbahn rotierend auf den Kopf stellen und zahlen sogar noch dafür Wink
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Apodemus




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Beiträge: 71
BeitragVerfasst am: Do Nov 08, 2018 14:50    Titel: Antworten mit Zitat

Sandkastenzorro hat folgendes geschrieben:
Zitat:
Also sind ABs die „deutschen Incels“ oder sind das alle Leute, die keine Beziehungen eingehen?


Nein, ABs sind einfach nur "unfreiwillige Dauersingles", die nie im Leben eine Beziehung gehabt haben und darunter leiden, weil sie nämlich eine wollen.

Also ist das eine spezielle Subkultur oder sind das alle Leute, auf die das zutrifft?

In wie fern sind die von euch beschriebenen „unerwünschten Verhaltensweisen“ generalisierbar auf ABs? Ich habe solche Sachen hauptsächlich bei geschiedenen Menschen beobachtet (und gehört, dass Incels sich oft so verhalten).

Maz hat folgendes geschrieben:
Gerade wenn man diesen Aspekt mit einbezieht sind denke ich viele Asexuelle auch den ABs sehr nahe, nur eben per Definition eigentlich ohne den Leidensdruck der Abs.

Da verwischen wir wieder romantische und sexuelle Orientierung sowie sonstige soziale Bedürfnisse, oder? Asexuelle können durchaus „Leidensdruck“ durch Einsamkeit oder ähnliches haben – und sich aus allen möglichen sonstigen Gründen nach Lebensgefährten sehnen.

Maz hat folgendes geschrieben:
Menschen die Probleme entweder mit dem Beziehungsaufbau oder dem aufrechterhalten von Beziehungen ansich haben.

Und das ist… unmoralisch? Oder schlecht? Warum? Was für Probleme können das sein? Egal welche Probleme? Muss man irgendetwas bestimmtes machen, um „AB“ zu sein, oder reicht es wenn man sich einfach irgendwo hin setzt und wartet, bis man alt genug ist?

Maz hat folgendes geschrieben:
Laut Umfrage in der Aven-Partner Parternbörse bezeichnen sich auch immerhin 10% der Mitglieder selbst als Abs
Das hatte ich als ich da angemeldet war auch angekreuzt. Wenn die Option irgendwie impliziert, dass man Leute belästigen muss wenn man das ankreuzt oder dass man dadurch in irgendeinen Kult rein kommt, dann fehlt da eine deutliche Warnung... Da stand nur „keine Beziehungserfahrung / über 25 Jahre“ - sah für mich ganz harmlos aus.

Ich verstehe nicht so recht, warum hier viele - persönlich – etwas gegen ABs zu haben scheinen, wenn die Bezeichnung wirklich nur das bedeutet, was da dran steht. Ist da irgendein Euphemismus in der Beschreibung versteckt, den ich nicht verstehe? Versteckte Bedingungen? Machen die (alle) irgendwas „Böses“ - außer dass sie ungeeignete Partner ablehnen und keine geeigneten finden können?

Windsurfhippie hat folgendes geschrieben:
Ich weiß jetzt nicht genau, was das Einhorn symbolisieren mag - eine sehr seltene Charakterart/Persönlichkeit vielleicht (?)

Ja, generell sind „Einhörner“ Wesen (/Dinge) die „gut“ oder „passend“ (für ein Szenario) sind, aber die entweder nicht existieren oder so selten sind, dass es so aussieht als ob sie nicht existieren. Statistisch unwahrscheinlich. Sie wie z.B. im finanziellen Sektor Startups mit einem geschätzten Wert über $1B. Oder in der Technik eine vorgefertigte Komponente, deren Spezifikationen sehr vielen Rahmenbedingungen entsprechen müssen. Oder bei der Partnersuche, eine Person die nicht nur eine seltene Orientierung hat sondern die dann auch noch bestimmte (potentiell seltene) Interessen / Qualitäten haben soll.

( Oder „kompetente aber ehrliche Politiker“ - die könnte man wegen den Rahmenbedingungen des Systems in dem sie potentiell auftreten könnten auch als „Einhörner“ bezeichnen Very Happy )

Windsurfhippie hat folgendes geschrieben:

Die Asexuellen sind nicht zu "stur" um sich auf Sex einzulassen. Die haben bloß kein Interesse dran, geschweige denn Verlangen oder sonst ein Bedürfnis - es ist irrelevant oder unnötig.

Ja, das ist klar! Ich meinte: Zu „stur“ um sich zu irgendeinem Blödsinn überreden zu lassen, nur weil sie einsam sind oder so. Viele Asexuelle scheinen ja erst einmal in eine oder mehrere Beziehungen zu geraten, wo sie Sex haben, weil der Partner das will / braucht? Oft bevor sie selbst wissen, dass sie asexuell sind – weil man dann nicht einmal potentielle Partner „aufklären“ kann sondern es so aussieht, als ob man sich zwischen „Sex“ und „für immer allein bleiben“ entscheiden müsste. Es ist nicht immer offensichtlich, dass es vielleicht irgendwo weitere Optionen geben könnte. Und selbst wenn; die weiteren Optionen sind - wenn man Pech hat - dann auch wieder „Einhörner“.

Maz hat folgendes geschrieben:
Handlung X benötigtem "Urvertrauen" ist eben auch recht individuell

Sexuelle Attraktion erzeugt automatisch irrationales Vertrauen. So wie Verliebtheit. Das ist alles irgendwie im Paarungsverhalten-Grundpaket mit drin um sicher zu stellen, dass es auch klappt. Gesundes Misstrauen muss bei Bedarf dann erst wieder erlernt werden.

Vielleicht hilft es, wenn wir uns das so vorstellen: Menschen wollen grundsätzlich NIE Sex mit Fremden. Menschen wollen Sex mit den „allerbesten neuen Freunden, die sie seit 10 Sekunden kennen“ (und sie haben ja auch SO VIEL GEMEINSAAAM!!!! Schau mal, das sind ganz genau die selben Stiefel, nur in einer anderen Farbe und von einer anderen Marke und ohne Absätze aber dafür als Sandalen! WAS FÜR EIN ZUFALL / das muss eine Seelenverwandtschaft sein :3) .
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Maz
ADMod Team



Alter: 41
Sexualität:
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Anmeldungsdatum: 12.02.2005
Beiträge: 12604
BeitragVerfasst am: Do Nov 08, 2018 15:31    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:

Also ist das eine spezielle Subkultur oder sind das alle Leute, auf die das zutrifft?


Der Begriff in dieser Bedeutung wurde (wie größtenteils ja auch Asexualität) in einer speziellen "Subkultur/Internetforen" geprägt und ist daher ursprünglich vor allem eine Selbstbezeichnung.
Der Umstand als solcher trifft aber auf viele Leute zu, die sich genau wie bei Asexualität nicht unbedingt auch so labeln werden/wollen oder auch nur vom Begriff AB gehört haben.

Ließ dir doch mal den Wiki-Artikel dazu durch ich denke da steht alles Wesentliche. Ich würde auch sagen in der Außenwahrnehmung wird der Begriff eher auf "keine Beziehungserfahrung" ansich reduziert wohingegen in der Innenwahrnehmung der Leidensdruck und Änderungswunsch zwingend mit dazu gehört. Daraus resultiert vielleicht auch die ungenaue Formulierung in der Partnerbörse.

Zitat:

Und das ist… unmoralisch? Oder schlecht?


Nein aber es wird eventuell dazu führen, daß man entweder nach Gründen dafür sucht oder aber den Umstand vor anderen und/oder vor sich selbst rechtfertigen will ("ich kann/brauche das alles nicht weil xyz"). Bei der Einschätzung warum das so ist (und ob das wirklich so bleiben darf/muß/soll) könnte man ggf. dann wiederum auch falsch liegen.
z.B. könnte man Asexualität als den primären Grund für Beziehungslosigkeit sehen obwohl das nicht der primäre Grund ist.

Zitat:

Warum? Was für Probleme können das sein? Egal welche Probleme?


Im Prinzip alles was man sich so vorstellen kann sowohl was innere als auch äußere Umstände angeht.

Zitat:

Asexuelle können durchaus „Leidensdruck“ durch Einsamkeit oder ähnliches haben


Klar das können Sexuelle und der Rest der Menschheit ja auch.

Zitat:

Da verwischen wir wieder romantische und sexuelle Orientierung sowie sonstige soziale Bedürfnisse, oder?


Ich dachte mir dabei, daß ABs vielleicht einfach nur anders attribuieren als Asexuelle z.B. "mir fehlt die sexuelle Beziehung" vs. "mir fehlt die romantische Beziehung" obwohl beiden vor allem eine Beziehung als solche fehlt.

Zitat:

Sexuelle Attraktion erzeugt automatisch irrationales Vertrauen.


Wenn das so wäre dann wären doch z.B. alle Autisten oder auch einfach introvertierte und vorsichtige Menschen automatisch asexuell (wenn man Asexualität denn über Attraktion definieren will).
Genau wie Verliebtheit nicht zwingend zu Limerenz führt führt auch sexuelle Anziehung nicht zwingend dazu jemandem blindlings zu vertrauen. Gerade bei ABs oder im Falle einer sexuellen Aversion (bis hin zur Antisexualität) scheint der Mechanismus oftmals sogar genau umgekehrt zu sein. Sobald sexuelle Attraktion auftritt wird automatisch auch Angst oder Abneigung empfunden.
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