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Was ist schön an einer Beziehung
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Christina22




Alter: 29
Sexualität: Asexuell
Anmeldungsdatum: 04.08.2018
Beiträge: 10
Wohnort: Hessen
BeitragVerfasst am: So Aug 05, 2018 17:03    Titel: Antworten mit Zitat

An einer Beziehung ist es schön wenn man sich umarmt, und im Bett mit seinem Freund es gut gehen lässt ohne dabei gestört zu werden.
_________________
Ich bin ein sehr Freundlicher Mensch auch wenn ich ein Handicap habe.
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Coraney





Sexualität: Asexuell
Anmeldungsdatum: 03.06.2019
Beiträge: 4
Wohnort: Bremen
BeitragVerfasst am: Di Jun 04, 2019 12:25    Titel: Wärme, Vertrauen, Liebe Antworten mit Zitat

Ja, für mich wäre schön an einer Beziehung, wenn man einander vertrauen, sich ankuscheln kann ohne "mehr" und einander bedingungslos liebt.
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Adamant




Alter: 61
Sexualität: Graubereich
Anmeldungsdatum: 22.05.2019
Beiträge: 364
Wohnort: Berlin
BeitragVerfasst am: Di Jun 04, 2019 12:36    Titel: Re: Wärme, Vertrauen, Liebe Antworten mit Zitat

Coraney hat folgendes geschrieben:
bedingungslos liebt.


Damit haben die meisten Menschen leider Probleme, die Liebe wird abhängig gemacht von Wohlverhalten des Gegenübers, sie ist bedingt und mitunter absichtsvoll. Werden Ansprüche nicht erfüllt, ist sie *schwupp* augenscheinlich weg, schlägt mitunter sogar ins Gegenteil um (so meine "Feldbeobachtungen"). Komische Sache.

Und Sex wird in diesen Zusammenhängen ja auch gerne instrumentalisiert, als Werkzeug zur "Gewogenmachung". Auch eine komische Sache.
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Sandkastenzorro
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Alter: 38
Sexualität: keine Angabe
Anmeldungsdatum: 03.04.2011
Beiträge: 3390
Wohnort: Bates Motel, 4019 Fairvale
BeitragVerfasst am: Di Jun 04, 2019 12:40    Titel: Antworten mit Zitat

Liegt daran, dass es keine Bedingungslosigkeit gibt.
Mensch ist Egoist. Mensch hat immer Bedingungen. Und wie ich schonmal irgendwo anders schrob, ist es ein Irrglaube, diese Bedingungen wären bewusst und willentlich gestellt worden. Die trifft das Unterbewusstsein für uns. Werden die Bedingungen dauerhaft nicht mehr erfüllt, stirbt auch die Liebe ab.
_________________
Miss Otis regrets she's unable to lunch today :/
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Adamant




Alter: 61
Sexualität: Graubereich
Anmeldungsdatum: 22.05.2019
Beiträge: 364
Wohnort: Berlin
BeitragVerfasst am: Di Jun 04, 2019 16:50    Titel: Antworten mit Zitat

Das sehe ich anders, so, damit habe ich das auch mal geschroben ... Wink .

Es gibt Wünsche, von mir auch unterbewußte Wünsche. Zur Bedingung werden die m.E. ausschließlich durch einen bewußten Akt gemacht.

Das beginnt ja schon mit den weit verbreiteten Phänomen, dass ein Partner sich bitteschön "ändern" soll. Wer so denkt, liebt nicht das Gegenüber, sondern eine Projektion eigener Wünsche. Das wäre also eher eine Art projizierter Selbstliebe.

Jemanden so zu "sehen" und zu lieben, wie er/sie ist, scheint schwer, keine Ahnung warum.
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Sandkastenzorro
zweitgrößter Spammer des Forums



Alter: 38
Sexualität: keine Angabe
Anmeldungsdatum: 03.04.2011
Beiträge: 3390
Wohnort: Bates Motel, 4019 Fairvale
BeitragVerfasst am: Di Jun 04, 2019 17:00    Titel: Antworten mit Zitat

Naja, ich sags mal so... wäre die Liebe zum Partner tatsächlich bedingungslos, dann würde es einem ja nix ausmachen, wenn er ständig fremdgeht, für drei Jahre nach Australien auswandert, ohne dich mitzunehmen, dich nicht zurückliebt, dich gar total kacke findet, oder, oder, oder ...

Klar kann man jetzt sagen, man liebt ihn trotz allem - die Frage ist nur: Wie lange? Wink Das sind die Bedingungen, die erfüllt werden wollen. Und diese Bedingungen stellt man nicht bewusst. Aber dass sie Bedingung sind, erfährt man bei jedem mal, wo man verletzt ist, wenn die Bedinung missachtet wurde/nicht erfüllt wurde. Und das Kontingent an Verletzungen, die man erträgt, bis die Liebe flöten geht, ist zwar variabel, aber begrenzt.

...von Masochisten und Co-Abhängigen mit Helfersyndrom, die irgendwann komplett kaputt vom Hochhaus springen, oder am Herzinfarkt sterben, rede ich jetzt nicht - aber mit Liebe hat das m.E. auch nix mehr zu tun Wink
_________________
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Adamant




Alter: 61
Sexualität: Graubereich
Anmeldungsdatum: 22.05.2019
Beiträge: 364
Wohnort: Berlin
BeitragVerfasst am: Di Jun 04, 2019 17:05    Titel: Antworten mit Zitat

Sandkastenzorro hat folgendes geschrieben:
Naja, ich sags mal so... wäre die Liebe zum Partner tatsächlich bedingungslos, dann würde es einem ja nix ausmachen, wenn er ständig fremdgeht, für drei Jahre nach Australien auswandert, ohne dich mitzunehmen, dich nicht zurückliebt, dich gar total kacke findet, oder, oder, oder ...


Ganz genau!

Zum blau markierten Teil: wenn sie denn dann überhaupt entstanden ist, geht sie dann auch schon wieder, weil sinnlos Wink .

Zum nicht zitierten Teil: Zur Erinnerung, Liebe ist grundsätzlich positiv, nicht negativ oder gar konfliktträchtig. Wenn sie keine Bedingungen stellt und wichtige Wünsche kongruent sind. Wenn letzteres nicht der Fall ist, wäre fraglich, warum sie überhaupt entsteht. Das könnte ich mir nur durch sozusagen allosexuelle Verliebtheit (=hormonelle Verblendetheit) vorstellen ....
Cool
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Adamant




Alter: 61
Sexualität: Graubereich
Anmeldungsdatum: 22.05.2019
Beiträge: 364
Wohnort: Berlin
BeitragVerfasst am: Di Jun 04, 2019 17:43    Titel: Antworten mit Zitat

Sandkastenzorro hat folgendes geschrieben:
... dann würde es einem ja nix ausmachen, wenn er ständig fremdgeht, für drei Jahre nach Australien auswandert, ohne dich mitzunehmen,


Ich grübele immer noch, warum solches Verhalten einer (beidseitigen) Liebe und auch einer stabilen Beziehung im Wege stehen sollte.

Ich denke, dass es Besitzansprüche sind, welche dazu führen, dass man/frau meint dem geliebten Menschen vorschreiben zu dürfen, was er/sie tut oder nicht tut. Besitzansprüche aber führen m.E. zu Eifersucht, Verlustängsten etc. also insgesamt Phänomenen, welche einer emotionalen Bindung abträglich sind.

Dagegen ist das uneingeschränkte Vertrauen darin, dass der geliebte Mensch einen auch zurück liebt (oder es frei sagt, wenn das nicht mehr so sein sollte) m.E. ein Garant für insgesamt stabile Langzeitbeziehungen (so man/frau eine solche wünscht). Wozu halt auch die Akzeptanz gehört, dass der andere Mensch eben ein anderer Mensch ist und genau dieser andere Mensch ja das Objekt der Liebe ist (und eben nicht eine Projektion eigener Wünsche)

Oder so ... Laughing
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Maz
ADMod Team



Alter: 41
Sexualität: keine Angabe
Anmeldungsdatum: 12.02.2005
Beiträge: 13366
BeitragVerfasst am: Di Jun 04, 2019 17:51    Titel: Antworten mit Zitat

Der Ping nach Australien ist aber unterirdisch Wink
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Sandkastenzorro
zweitgrößter Spammer des Forums



Alter: 38
Sexualität: keine Angabe
Anmeldungsdatum: 03.04.2011
Beiträge: 3390
Wohnort: Bates Motel, 4019 Fairvale
BeitragVerfasst am: Di Jun 04, 2019 17:59    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Wenn sie keine Bedingungen stellt und wichtige Wünsche kongruent sind. Wenn letzteres nicht der Fall ist, wäre fraglich, warum sie überhaupt entsteht.


Da haste ja schon selbst die Bedingungen genannt - und zwar die kongruenten Wünsche. Ist das nicht gegeben, oder verändern sich die Wünsche mit der Zeit in Richtung "nicht mehr deckungsgleich" oder gar "ganz gegensätzlich", dann wars das auch auf kurz oder lang mit der Liebe.
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Miss Otis regrets she's unable to lunch today :/
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Windsurfhippie




Alter: 48
Sexualität: Asexuell
Anmeldungsdatum: 13.08.2005
Beiträge: 3066
Wohnort: Schönberger Strand / Brasilien
BeitragVerfasst am: Mi Jun 05, 2019 3:15    Titel: Antworten mit Zitat

Maz hat folgendes geschrieben:
Der Ping nach Australien ist aber unterirdisch Wink


Hm ja, bei Leuten mit einem erratisch sprunghaften Spontaneitätsdrall kann man es sich vorstellen. Wo bleiben wohl die ganzen PartnerInnen, die alle nur kurz Zigaretten holen gingen? Wink

Die Bedingtheit entsteht zwischen Leuten, die Beziehungen eingehen, anscheinend schon aus der Natur der Sache. Die lieben bestimmte oder auch nur vermeintliche Eigenschaften an einander, und wenn der rosa Brillen-Faktor nachlässt, geht die Änderungsschneiderei und der Umtausch der Geschenke los. Hängt wohl tatsächlich oder maßgeblich an der Kongruenz von Basiseigenschaften, ob das dann bestehen bleibt oder nicht. Bei den Erwartungsdreschern verkehrt sich das oft gar in Gegenteiliges, Early onset-Rosenkriege und so, im Hass auf einander innig vereint. Rolling Eyes
_________________
Normalität im Bezug auf den Menschen wird durch die Erkenntnis über das Individuum ad absurdum geführt.
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Adamant




Alter: 61
Sexualität: Graubereich
Anmeldungsdatum: 22.05.2019
Beiträge: 364
Wohnort: Berlin
BeitragVerfasst am: Mi Jun 05, 2019 9:12    Titel: Antworten mit Zitat

Nun, was soll ich sagen. Wenn die Besitzansprüche gering bleiben und die Akzeptanz auch des Anderssein des Gegenübers groß ist, dann scheint es zu klappen, auch dauerhaft (und ein junger Hüpfer bin ich ja nun nicht wirklich).

Vermutlich ist das der wesentliche Vorteil der Demisexualität. Man geht nicht vorschnell eine Partnerschaft ein, weil die Liebe erst kommt, wenn allerlei "Schalter" auf "go" gestellt wurden. Das sind natürlich Bedingungen. Aber nicht Bedingungen dafür, dass eine Liebe Bestand hat, sondern das sie überhaupt erst entsteht. Wenn sie dann da ist, brauchts keine (weiteren) "Bedingungen", allenfalls ab und an ein bissl miteinander reden Wink.

Und Australien, klar wäre das doof bzw. umständlich und teuer. Möglicherweise einigen sich beide ja auf Usbekistan (zusammen, wenn sie sich beide lieben), auch nicht die schlechteste Lösung ... Wink
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Nana_rose





Sexualität: keine Angabe
Anmeldungsdatum: 22.05.2019
Beiträge: 5
BeitragVerfasst am: So Jul 14, 2019 23:47    Titel: Antworten mit Zitat

Eine wahrhaftige liebe und Beziehung mein persönliches Fantasie Rezept:

Ehrlichkeit - man kann über alles reden und man lügt sich nicht an. Jede Schwierigkeit kann mit Kommunikation und Ehrlichkeit geregelt werden

Verständnis : das Leben ist nunmal nicht immer leicht und wie wichtig ist dann ein Partner der Verständnis hat und vielleicht einfach mal einen vom Stress und Ärger befreit

Treue : wenn man wirklich jemanden liebt ist man treue. Ich könnte einfach nicht in eine offene Beziehung gehen, da mein Vertrauen in die Person leider gebrochen wird. Daher benötige ich sehr viel treue, andere definieren treue auch anders und das ist vollkommen ok..

Vertrauen - man weiß das man über alles reden kann und das man nicht schräg angeschaut wird ... man möchte in den Armen des anderen einschlafen und wissen das es am nächsten Tag so weiter gehen könnte Das führt zu Geborgenheit und dass man vielleicht dem Partner den Pulli klaut um in dem Pulli zuhause zu schlafen


Sind diese Pfeiler nicht vorhanden ... würde eine Beziehung für mich keinen Sinn machen. Klar gibt es einiges andere was vll in Beziehung auch wichtig ist welche aber subjektiv sind ....

Es gibt so viel was eine Beziehung geben kann. Leider denken viele das der Sex ja Achso wichtig ist .... und der Grundpfeiler einer jeden Beziehung ist? Was ist den mit der Fürsorglichkeit mit den gemeinsamen Momenten , das gemeinsame kochen und den frischkäse den man aus Spaß dem Partner auf Nase gekleckst hat und um diesen von der Nase küssen ? Das beisammen liegen und zu kuscheln ohne das bedrängen auf sex währenddessen man einen tollen Film schaut . Die schönen Spaziergänge und Lagerfeuer die man gemeinsam erlebt ..das einfache sitzen am Meer oder am Fluss , das trösten bei Problemen , wenn man müde ist im Arm einschlafen. vielen ist das weniger wert als sex und das ist schade ... so schade ... man hat teils liebe zu geben aber man ist nie genug für einen anderen Menschen und das sind meine Erfahrungen zu dem Thema.

Ich hatte verschiedene Partner die, die Einstellung hatten das der Hauptpfeiler einer Beziehung Sex ist ... schade drum... die Zeit hätte ich mir sparen können aber man lernt nie aus ... jeden das seine ! Ich sehe Beziehung als ein Miteinander an und natürlich auch mit Freiheit. Eine Beziehung darf nicht die eigene Freiheit eingrenzen aber ich denke auch das man viel gemeinsam erleben kann ohne sich unfrei zu fühlen.

Lg Nana
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