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Fällt es euch schwer eure Gefühle zu zeigen?
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Sandkastenzorro
zweitgrößter Spammer des Forums



Alter: 40
Sexualität: keine Angabe
Anmeldungsdatum: 03.04.2011
Beiträge: 3624
Wohnort: Fairvale
BeitragVerfasst am: Do Mai 21, 2015 20:15    Titel: Antworten mit Zitat

Ehm, der Thread wurde 2013 aufgemacht, da gab es das Aromantikforum noch gar nicht ^^ Ergo wurde der Thread hierhin verschoben.
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Didn't your mother never teach you no manners?
-I ain't never had no mother - we was too poor!
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Windsurfhippie





Sexualität: keine Angabe
Anmeldungsdatum: 13.08.2005
Beiträge: 3235
Wohnort: NZ
BeitragVerfasst am: Do Mai 21, 2015 20:48    Titel: Antworten mit Zitat

Nicht drauf geachtet. Ich bin heute peripherie-dämlich. Laughing
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Wer später stirbt, erlebt den Tod derer, die früher sterben, und hat deshalb länger was zu lachen.
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Prinzess
abgemeldet




Sexualität: Asexuell
Anmeldungsdatum: 30.12.2013
Beiträge: 1477
BeitragVerfasst am: Do Mai 21, 2015 22:09    Titel: Antworten mit Zitat

Ich bin mir meiner Gefühlswelt eigentlich nur bewusst, wenn die Emotionen sehr stark werden, also sehr fröhlich, sehr traurig, sehr wütend, sehr verzweifelt. Im Normalfall weiß ich ansonsten auf die Frage, wie es mir ginge, keine Antwort. Damit befasse ich mich nicht, denn bei fast jedem Gedanken schwingt auch ein kleines Gefühl mit. Um mir darüber klar zu werden, was der Durchschnitt der Gefühlsregungen ist, die ich empfunden habe, müsste ich dann etwas nachdenken. Und dann stellt sich mir dazu noch die Frage, wie lang der Zeitraum ist, über den die Innenschau von mir erwartet wird. Ja, ich weiß, das wird gar nicht erwartet, aber ich mag Smalltalk nicht und nutze daher das auch nicht. Ich antworte dann nur, dass ich nicht wisse, wie es mir ginge. Und darauf kommen die Leute nicht klar. Das müsse man doch wissen, man merke es doch... Nee, ich fühle normalerweise nur, dass ich lebe.

Wenn ich aber Gefühle spüre, verstecke ich die auch nicht. Andere merken sofort, wie es mir dann geht, wenn es mir denn geht. Ich strahle vor Glück, ich zittere vor Angst, ich falle in mich zusammen vor Enttäuschung, ich weine vor Traurigkeit, schäume vor Wut, ich glühe vor Ekstase, wenn ich andere mag, dann sprudele ich über vor Freundschaftsgefühl. Wenn das so ist, ist das so. Und das bin ich mir wert. Bzw. andere wären es mir nicht wert, dass ich denen etwas vorspiele, wo soll denn der Sinn davon sein? Gefühle haben einen Grund. Und den kenne ich dann immer. Und wo kein Grund ist, da habe ich auch kein Gefühl.

Und Normalnullnichtgefühl als ,,gut" zu bezeichnen widerstrebt mir sehr. Denn wenn es mir ,,gut geht", fühle ich deutlich Freude und nicht nur die Abwesenheit grad von besonderer Ungemach.
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Inertia





Sexualität: Sexuell
Anmeldungsdatum: 07.10.2014
Beiträge: 1087
BeitragVerfasst am: Fr Mai 22, 2015 15:51    Titel: Antworten mit Zitat

Sandkastenzorro hat folgendes geschrieben:
Ehm, der Thread wurde 2013 aufgemacht, da gab es das Aromantikforum noch gar nicht ^^ Ergo wurde der Thread hierhin verschoben.


Verdammt, ich muss mir angewöhnen aufs Datum zu schauen.
Trotzdem verstehe ich nicht so ganz, wie dieser Thread hierher passen soll.
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Maz
ADMod Team



Alter: 43
Sexualität: keine Angabe
Anmeldungsdatum: 12.02.2005
Beiträge: 14295
BeitragVerfasst am: Fr Mai 22, 2015 16:42    Titel: Antworten mit Zitat

Es geht um Gefühlsthemen. Das soll ja nicht nur ein Aromantik Forum sein sondern auch ein Romantik- bzw. eigentlich ein "Emotionales-Orientierungs-Forum", was aber so direkt wohl keiner verstehen würde. Andernfalls hätte ich das ganze hier mangels Masse nicht eröffnet.
_________________
Bei Problemen mit den Forenfunktionen: Forumsfeature-Guide
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Margarita_02




Alter: 37
Sexualität: Asexuell
Anmeldungsdatum: 14.07.2014
Beiträge: 633
Wohnort: Berlin & Ruhrpott
BeitragVerfasst am: Fr Mai 22, 2015 16:53    Titel: Antworten mit Zitat

Mir merkt man Gefühlsregungen ziemlich stark an, glaube ich. Habe mir schon manches Mal vorgenommen, ein Pokerface aufzusetzen - klappt aber nie.
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asba




Alter: 30
Sexualität: Asexuell
Anmeldungsdatum: 15.08.2014
Beiträge: 762
Wohnort: Österreich
BeitragVerfasst am: Mi Jun 03, 2015 22:04    Titel: Antworten mit Zitat

@ Inertia: Sorry für die Verwirrung. Hab einfach mal gestöbert, was Maz hier alles so reingeschoben hat. Nachdem das Thema kein brandaktuelles, akutes Problem des TE war, hab ich es einfach reaktiviert Wink
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Aspie1





Sexualität: Unentschlossen
Anmeldungsdatum: 23.05.2015
Beiträge: 28
Wohnort: Ostfriesland
BeitragVerfasst am: Sa Jun 13, 2015 23:21    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
damit die Muggels alle zufrieden sind und nicht aus dem Tritt geraten

LOL, das muss ich mir merken!

Ich gelte anderen als eher gefühlsarm, ich zeige also wenig Gefühl.
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Rena5




Alter: 51
Sexualität: Asexuell
Anmeldungsdatum: 20.05.2015
Beiträge: 94
Wohnort: NRW
BeitragVerfasst am: So Jun 21, 2015 13:52    Titel: Antworten mit Zitat

Ich habe viele Gefühle, könnte diese aber nicht in Worte fassen, bin ja kein Goethe! Laughing (Nein, im Ernst, war im Aufsatzschreiben in der Schule schon immer aufgeschmissen.)

Allzuviel Gefühlsduselei geht mir auch auf den Wecker, manche Leute können einen ja zu Tode quatschen mit der Auswälzung ihrer Gefühlslage in epischer Breite. Hilfe! (Nehmen die sich vielleicht zu wichtig?)

Ich denke, ich habe Schwierigkeiten, die Gefühle von anderen Menschen richtig zu interpretieren. Am Gesichtsausdruck sehe ich da kaum etwas, eher merke ich an der Stimme, ob etwas sie belastet. Aber auch da muss ich genau darauf achten. Ich denke mir die Gefühle auch mehr aus den gesagten Tatsachen, also wie ich mich fühlen würde, wenn z. B. mein Kind krank wäre.
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1.Sonne





Sexualität: keine Angabe
Anmeldungsdatum: 24.02.2012
Beiträge: 278
BeitragVerfasst am: Sa Jul 04, 2015 17:13    Titel: Antworten mit Zitat

Windsurfhippie hat folgendes geschrieben:

Etwas, was ich gar nicht verstehe, ist es, wie jemand aus einem Text, den ich als Mail versende, herausspüren können will, wie es mir geht. Ich kann auch Menschen kaum ansehen, was die gerade empfinden, und ich vertausche ganz oft Gesichtsausdrücke, die Feinheiten erkenne ich nicht gut.



Mir ging es neulich so bei einer Umfrage. Als die Frage gestellt wurde wer alles die Gedanken von anderen lesen könnte, war ich erstaunt wie viele das glauben zu können.
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endlose_Dunkelheit




Alter: 29
Sexualität: Unentschlossen
Anmeldungsdatum: 14.08.2015
Beiträge: 57
Wohnort: Jade
BeitragVerfasst am: Mo Aug 31, 2015 19:57    Titel: Antworten mit Zitat

Ich habe Gefühle, aber ich zeige sie ungern. Besonders auf der Arbeit, oder gegenüber Männern zeige ich nicht gern Gefühle. Aber bei Menschen, mit denen ich mehr zutun habe, schon ab und zu. Also, ich zeige dann. dass ich z.B sehr wütend bin, oder wenn ich sehr traurig bin und sogar weinen muss. Aber mir ist es dann immer sehr unangenehm, also, zu zeigen, dass ich traurig bin und zu weinen. Freude, oder Wut zu zeigen ist mir dagegen nicht unangenehm. Oft zeige ich mich auch sehr hart und verhalte mich gefühlskalt anderen Menschen gegenüber, auch vielleicht, um mich davor zu schützen, dass sich jemand in mich verliebt und eventuell mehr von mir wollen könnte, als nur eine Freundschaft.
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Salz




Alter: 27
Sexualität: Asexuell
Anmeldungsdatum: 23.06.2014
Beiträge: 23
Wohnort: Schweiz
BeitragVerfasst am: Sa Okt 03, 2015 14:01    Titel: Antworten mit Zitat

Es fällt mir nur schwer, eine spezifische Art von Gefühlen zu zeigen - Traurigkeit, Niedergeschlagenheit, all diese Dinge, die ich instinktiv als eigene "Schwäche" wahrnehme und auch deshalb niemandem zeigen will.

Da fällt es mir wirklich ziemlich schwer, mich zu öffnen. Ich weiss auch, dass das für eine Beziehung ein echtes Handicap ist, wenn man nicht darüber reden will, was einem denn traurig macht oder bedrückt, darum gebe ich mir auch Mühe, daran zu arbeiten... aber Mensch, gerade einfach ist das nicht!

Ich sage mir auch, hey, wir sind eben Menschen. Komplizierte Wesen, die sich ihr Leben gerne noch komplizierter machen, wo sie nur können. Genauso normal, wie Kaugummi kauen, dass man mit den eigenen Gefühlen hadert...
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_Lynx_
gesperrt wegen Mehrfachaccount
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Sexualität: Asexuell
Anmeldungsdatum: 19.06.2016
Beiträge: 283
Wohnort: dichte Wälder mit offenen Landschaften
BeitragVerfasst am: Mi Feb 15, 2017 20:45    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Fällt es euch schwer eure Gefühle zu zeigen?

Kommt drauf an. Ich habe normal keine sonderlich starken Ausschläge auf der Gefühlsskala und wo nichts ist, gibt es dann nichts zu zeigen. Aber ich habe natürlich Gefühle - nur sind die fast immer zu schwach nach außen sichtbar als dass man sie mir gut ansieht bzw. habe ich keine sonderlich ausgeprägte Mimik. Solange das alles nicht in Anhedonie abgleitet, ist mir das eher egal. Ab und zu finde ich das nur ungünstig, weil ich manche Leute eigentlich anfange zu schätzen/sympathisch zu finden (oder zumindest nichts gegen sie habe), aber nach Außen hin auf die distanziert bis skeptisch bzgl. ihrer Person wirke.

Je nachdem schauspielere ich mehr an Gefühlen als vorhanden sind/tue so als wäre ich emotionaler als ich bin in dem Moment, weil Mitmenschen sonst irritiert sind oder es sonstwie zu Missverständnissen kommt. Aber gerade wenn ich müde bin, habe ich dazu keine Lust und um das komplett zu überspielen müsste ich längeranhaltend schauspielern als ich Energie & Lust habe. Außerdem sind meine Schauspielkünste überschaubar - bei manchen Gefühlen wüßte ich nichtmal wie man die gut schauspielern könnte.

Rena5 hat folgendes geschrieben:
Ich denke, ich habe Schwierigkeiten, die Gefühle von anderen Menschen richtig zu interpretieren. Am Gesichtsausdruck sehe ich da kaum etwas, eher merke ich an der Stimme, ob etwas sie belastet. Aber auch da muss ich genau darauf achten. Ich denke mir die Gefühle auch mehr aus den gesagten Tatsachen, also wie ich mich fühlen würde, wenn z. B. mein Kind krank wäre.

Das geht mir ähnlich und ich denke mir den groben emotionalen Zustand mehr aus dem Kontext zusammen anhand der Ausgangslage als dass ich ihn dem anderen an der Mimik etc. anmerke - bis auf die Stimme. Die Art wie jemand etwas sagt, finde ich noch recht ergiebig, um manche Rückschlüsse auf seinen Zustand zu ziehen. Andere Menschen haben ja auch nicht umbedingt immer die aussagekräftigste Mimik sowie Körpersprache im Alltag. Es ist auch weniger, dass ich wüßte, was der fühlt, sondern mehr, dass ich sehe/mitbekomme, ob der gerade entspannt oder aufgebracht ist, authentisch rüberkommt etc.. Was der fühlt, weiß ich nicht; ich bin ja nicht er.

Prinzess hat folgendes geschrieben:
Im Normalfall weiß ich ansonsten auf die Frage, wie es mir ginge, keine Antwort. Damit befasse ich mich nicht, denn bei fast jedem Gedanken schwingt auch ein kleines Gefühl mit. Um mir darüber klar zu werden, was der Durchschnitt der Gefühlsregungen ist, die ich empfunden habe, müsste ich dann etwas nachdenken. Und dann stellt sich mir dazu noch die Frage, wie lang der Zeitraum ist, über den die Innenschau von mir erwartet wird.

Ohja, das weiß ich da auch nie, auf welchen Zeitraum sich die Frage bezieht. Wahrscheinlich hängt der Bezugszeitraum davon ab, wie oft man die fragende Person sieht (täglich? wöchentlich? etc.). Aber da es ja eine Höflichkeitsfrage ist, habe ich mir angewöhnt einfach mit "gut" zu antworten. Dumm ist nur, dass ich das automatisch auch beim Hausarzt mache. ... Und dann zuletzt dasaß und dachte, dass ich jetzt nicht im Anschluss widersprüchlicherweise damit anfangen kann, dass es mir nicht gut geht.


Zuletzt bearbeitet von _Lynx_ am Do Feb 16, 2017 19:13, insgesamt 2-mal bearbeitet
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Hummelchen




Alter: 23
Sexualität: Asexuell
Anmeldungsdatum: 30.07.2015
Beiträge: 321
Wohnort: nahe Berlin
BeitragVerfasst am: Do Feb 16, 2017 7:29    Titel: Antworten mit Zitat

Ich bin im Allgemeinen sehr gefasst was Gefühle angeht. Ich kann starke Gefühle haben und sie auch zeigen, aber ich bin zu geerdet, um vollkommen auszuflippen. Wink
Und zur Freude meiner und aller Menschen um mich herum kann man bei mir (fast) immer mit einer gewissen Grund-Fröhligkeit rechnen. Smile
Ärger, Wut und Stress kann ich gut aushalten und auch vor anderen verbergen. Alles halte ich aber natürlich auch nicht aus. Ich bin zwar sehr hartnäckig und standhaft, aber manchmal klappe ich kurzzeitig zusammen, wenn es über längere Zeit zu viel ist. Danach kann ich mich aber schnell regenerieren.
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