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Liebesromane lesen, ohne traurig zu sein ???
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asba




Alter: 30
Sexualität: Asexuell
Anmeldungsdatum: 15.08.2014
Beiträge: 762
Wohnort: Österreich
BeitragVerfasst am: So Jul 31, 2016 15:43    Titel: Antworten mit Zitat

Liebesromane an sich lese ich schon aus Prinzip nicht. Lieber Fantasy/Krimi und selbst da müssen sie jetzt immer eine Lovestory einbauen. Oft ist das echt nervig Evil or Very Mad

Ich werd nie das Schreibseminar vergessen, wo wir im Gruppen Storys ausarbeiten sollten. Es gab keine Vorgaben. Die beiden anderen Mädels und ich wollten keinen muskulösen Schönlings-Helden, deswegen haben wir eine rüstige 60-Jährige zu unserer Heldin gemacht, die gemeinsam mit ihrem Adoptivenkel dessen Mutter aus den Fängen der magischen Gegenspieler befreien muss.
Die vier Vortragenden wanderten von Gruppe zu Gruppe. Als der letzte zu uns kam, hat er uns geschimpft "Seid ihr wahnsinnig? Ihr seid drei Frauen und da ist kein einziger Love Interest in der Geschichte?"
Aber wir waren uns alle drei einig, dass es nicht zu unserer Story passen würde Sad

Inertia hat folgendes geschrieben:
Immer liest man hier von der Übersexualisierten Gesellschaft. Meines Erachtens ist sie in erster Linie überromantisiert, aber das glaubt mir ja immer keiner.

Hier im Forum: Asexuelle sind leicht mal genervt von dem ganzen Sex-Zeug, deshalb störts "uns" eher.
Da aber der größte Prozentsatz romantisch veranlagt ist, finden sie das Liebes-Geschnulze toll Razz
In der großen weiten Welt: Auch viele Sexuelle möchten nicht alles auf sexualisierte Weise serviert kriegen. Obwohl die meisten trotzdem auf sexy Werbung anspringen. Und wenns unterbewusst ist.
Eine Welt ohne "die große Liebe" ist allerdings für Otto Normalverbraucher unvorstellbar. Deshalb muss überall Geschnulze rein (o.O)
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Maz
ADMod Team



Alter: 43
Sexualität: keine Angabe
Anmeldungsdatum: 12.02.2005
Beiträge: 14294
BeitragVerfasst am: So Jul 31, 2016 16:11    Titel: Antworten mit Zitat

Naja dem Liebes-Geschnulze kann man aber doch viel leichter ausweichen, es reicht eigentlich keine "Frauenfilme" zu schauen. Außerdem war das in früheren Zeiten imho viel schlimmer Wink
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_Lynx_
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Sexualität: Asexuell
Anmeldungsdatum: 19.06.2016
Beiträge: 283
Wohnort: dichte Wälder mit offenen Landschaften
BeitragVerfasst am: So Jul 31, 2016 16:40    Titel: Antworten mit Zitat

Maz hat folgendes geschrieben:
Naja dem Liebes-Geschnulze kann man aber doch viel leichter ausweichen, es reicht eigentlich keine "Frauenfilme" zu schauen.

Das reicht leider nicht aus.
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Maz
ADMod Team



Alter: 43
Sexualität: keine Angabe
Anmeldungsdatum: 12.02.2005
Beiträge: 14294
BeitragVerfasst am: So Jul 31, 2016 16:57    Titel: Antworten mit Zitat

Hm vielleicht liegt meine Messlatte für "Geschnulze" da höher aber im Gegensatz zu sexuellen Darstellungen hatte ich nie das Gefühl das im Alltag übermäßig vor die Nase gesetzt zu bekommen (jedenfalls nicht ohne einen selbst-ironischen Unterton). Zumindest wenn es um die Darstellung von Handlungen geht scheint es mir wesentlich leichter zu sein Rosamunde-Pilcher-artigen Szenarien auszuweichen als (Soft)pornographischen.
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asba




Alter: 30
Sexualität: Asexuell
Anmeldungsdatum: 15.08.2014
Beiträge: 762
Wohnort: Österreich
BeitragVerfasst am: Fr Aug 05, 2016 14:08    Titel: Antworten mit Zitat

Es geht ja gar nicht um die Rosamunde Pilcher Filme - die kann man ja wirklich leicht umgehen. Es geht darum, dass in jedem verdammten Film/Buch eine Lovestory vorkommen MUSS. Egal, ob es passt oder nicht.
Actionfilm: Die beiden Protagonisten (*zufällig* m/w) entschärfen in letzter Sekunde die Bombe. Anstatt die Verbrecher zu verfolgen, fallen sie erst mal übereinander her. Zum Glück sind die Verbrecher so lahm, dass sie sie trotzdem kriegen ...
Kürzlich hab ich den Film mit Pierce Brosnan gesehen, wo sich 4 Selbstmörder am Dach treffen und beschließen, das Ganze doch noch zu verschieben. Die 4 freunden sich an, überwältigen ihre Krisen. Ende: Die jungen Beiden sind ein Paar ...
Jeder Buchheld, egal welches Genre, findet im Lauf der Zeit seinen Partner etc.
Filme/Bücher, wo die Romantik-Story im Vordergrund steht, meide ich ja schon aus Prinzip. Aber auch in allen anderen Sparten kommt man nicht aus Sad
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mario




Alter: 61
Sexualität: Asexuell
Anmeldungsdatum: 23.07.2006
Beiträge: 545
Wohnort: Niedersachsen
BeitragVerfasst am: Fr Aug 05, 2016 16:06    Titel: Antworten mit Zitat

Graf Harro von Treuenfels wird des Giftmordes an seiner kapriziösen Gattin verdächtigt. Von der adligen Gesellschaft gemieden, zieht er sich auf sein Schloss zurück. Einzig seine kleine Tochter Gilda und Komtess Beate, eine entfernte Verwandte, stehen dem verbitterten Grafen bei. Mit der jungen Griseldis von Ronach, die Harro als Erzieherin für sein Töchterchen verpflichtet, kehren auf Schloss Treuenfels wieder Fröhlichkeit und Zuversicht ein. Griseldis glaubt an die Unschuld des Grafen und verliebt sich in ihn. In der Rehabilitierung Harros erkennt Griseldis ihre Mission und unternimmt alles, um den Mordverdacht gegen ihn zu entkräften. Bei ihren Nachforschungen entdeckt sie eine geheime Verbindung zwischen dem Turm des Schlosses und den Gemächern der verstorbenen Gräfin. Sollte dieser Geheimgang eine Rolle bei dem mysteriösen Verbrechen gespielt haben? In Komtess Beate, die Graf Harro ebenfalls abgöttisch liebt, trifft Griseldis auf eine so gefährliche wie unberechenbare Rivalin.

https://www.youtube.com/watch?v=bfvnV2yYnxs
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"mir kommt manchmal nichts beschwerlicher vor, als ich selbst sein zu dürfen"
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Die Fremde




Alter: 25
Sexualität: Asexuell
Anmeldungsdatum: 23.10.2016
Beiträge: 2
Wohnort: Norddeutschland
BeitragVerfasst am: So Okt 30, 2016 15:09    Titel: Antworten mit Zitat

asba hat folgendes geschrieben:
Liebesromane an sich lese ich schon aus Prinzip nicht. Lieber Fantasy/Krimi und selbst da müssen sie jetzt immer eine Lovestory einbauen. Oft ist das echt nervig Evil or Very Mad



Ha! Endlich mal jemand, der das genau so sieht! Das möchte ich ganz genau so unterschreiben. Immer diese Lovestorys überall und nicht selten tritt der Plot dafür plötzlich seitenweise auf der Stelle, nur damit die verdammte Lovestory weiterkommt (die meistens auch noch ziemlich vorhersehbar ist).
In wenigen Büchern ist die Lovestory so gut aufgebaut und/oder so leise und subtil nebenbei laufend, dass selbst ich mitfiebere und Spaß daran habe, aber leider eher selten und nur bei wenigen Autoren. Tja. Leider nix zu machen, das ist eben das, was die Mehrheit lesen will.

Und du hast an einem Schreibseminar teilgenommen - heißt, du schreibst selber auch? Cool Very Happy

Und zum Thread-Titel: Nö, traurig machen mich solche Bücher voller Lovestorys eigentlich nicht. Kein Stück. Nerven eher. Und die aus Verliebtheit resultierenden (mitunter leicht dämlichen bis komplett hirnlosen) Handlungen der Protas verstehe ich erst recht nicht... Confused
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asba




Alter: 30
Sexualität: Asexuell
Anmeldungsdatum: 15.08.2014
Beiträge: 762
Wohnort: Österreich
BeitragVerfasst am: Di Nov 01, 2016 9:17    Titel: Antworten mit Zitat

Die Fremde hat folgendes geschrieben:

Und du hast an einem Schreibseminar teilgenommen - heißt, du schreibst selber auch? Cool Very Happy
Ja, ich schreibe selbst auch. Bei einem Kurzgeschichtenwettbewerb hab ich den 2. Platz gemacht, ansonsten arbeite ich hart daran, weitere Erfolge einzufahren. Momentan sitze ich an meinem 2. Buch und versuche parallel, das 1. an den Mann zu bringen.
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