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Könnt ihr euch verlieben?
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Könnt Ihr euch verlieben? (Bitte nur teilnehmen wenn ihr asex seid)
a) Ich verliebe mich relativ schnell, auch wenn ich jemanden nur oberflächlich kenne
27%
 27%  [ 66 ]
b) Ich kann mich nur verlieben, wenn jemanden sehr gut kenne oder schon mit ihm zusammen bin
32%
 32%  [ 76 ]
c) Ich verliebe mich nicht in andere Menschen
22%
 22%  [ 53 ]
d) Weiß nicht/Weder noch
19%
 19%  [ 46 ]
Stimmen insgesamt : 241

Autor Nachricht
dancing lady




Alter: 49
Sexualität: Unentschlossen
Anmeldungsdatum: 25.12.2015
Beiträge: 3
Wohnort: München
BeitragVerfasst am: Mo Dez 28, 2015 22:34    Titel: Antworten mit Zitat

spn hat folgendes geschrieben:
Shinae hat folgendes geschrieben:
Ich verliebe mich immer in die Person bzw. in die Seele eines Menschen die eben zufaellig in einem maennlichen, weiblichen oder in einem was-auch-immer-Koerper wohnt.


Sehr schön formuliert. Genauso geht es mir auch.
Und b).


Ja, wirklich gut, bei mir geht es auch um das, was von innen durch die Augen rauskuckt, die Augen als Spiegel der Seele. Da kommt es auf das Geschlecht gar nicht an. Manchmal jedoch wird es vom anderen getriggert und manchmal anscheinend von mir.
Wink
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αηδία




Alter: 34
Sexualität: Asexuell
Anmeldungsdatum: 02.01.2016
Beiträge: 5
Wohnort: S-H
BeitragVerfasst am: So Jan 03, 2016 23:05    Titel: Antworten mit Zitat

Ich kann mich verlieben Smile Früher waren es Jungs in der Schule, die mir irgendwie positiv aufgefallen sind in Bezug auf ihr Verhalten. Herzklopfen, Aufregung, der Wunsch nach Nähe - mehr nicht. Eine sexuelle Anziehung habe ich nie verspürt.

Mit den Jahren kam es seltener bis gar nicht mehr vor. Ich lerne jemanden kennen, aber weiter als über den Status "sympathisch" geht es nie hinaus.

Bis eine bestimmte Person kam und ich plötzlich wusste "Ich bin verliebt" - mit allem drum und dran Laughing Hab so gestrahlt, dass diese Person mich fragte, was los ist, warum ich so fröhlich bin. War mir gar nicht aufgefallen, aber ich musste tatsächlich immer lachen, wenn ich diese Person sah, ganz automatisch. Das Verliebtsein ging in Liebe über mit der Zeit, das Gefühl wurde tiefer, ich wusste es einfach. Aber keine sexuelle Anziehung, kein Nähebedürfnis. Ich wollte nur in der Nähe von der Person sein, jede Minute mit ihr verbringen, vermisste sie, wenn sie nicht da war, wollte, dass es ihr gut geht... Herzklopfen usw. ist da nicht mehr, dafür was anderes... So ein Gefühl angekommen zu sein, Wärme Smile und es ist wunderschön...
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ShoIchi89




Alter: 32
Sexualität: Unentschlossen
Anmeldungsdatum: 05.03.2016
Beiträge: 17
Wohnort: Potsdam
BeitragVerfasst am: Sa März 05, 2016 23:05    Titel: Antworten mit Zitat

Liebe...sehr vielseitig, definitiv.

Ich weiß nicht, ob ich mich wirklich richtig VERlieben kann, deshalb gehör ich zu der Weiß nicht-Fraktion.
Ich schätze, ich empfinde eine Art von Liebe für eine gute Freundin, denn ich möchte mich um sie kümmern, wenn es ihr schlecht geht und sie beschützen vor allem Übel der Welt. Sexuelles existiert in dem Zusammenhang überhaupt nicht, sie ist eher wie eine Schwester, die ich nie hatte. Ich denke oft an sie und weine, wenn ich weiß, dass es ihr schlecht geht, aber auf der anderen Seite vermisse ich sie gar nicht großartig wenn ich nicht bei ihr bin.
Allerdings bin ich furchtbar eifersüchtig...ganz schlimm. Sie liebt es, mich mit unserem Mitbewohner aufzuziehen. Wenn die auch nur nah bei einandersitzen oder so tun, als würden sie kuscheln, will ich ihn am liebsten sofort aus dem Raum schmeißen Laughing Irgendwie tut er mir ja schon leid, aber ich kann mich da nur schwer zusammenreißen...
Naja, das ist bisher meine einzige, wirklich bewusste Empfindung von Liebe, die ich auch als solche betiteln kann, auch wenn sich das vielleicht ein wenig seltsam anhört.

Aber so richtiges Verliebtsein kenne ich nicht. Ich höre immer wieder von dem klassischen "Kribbeln" und "Herzklopfen" und "Flattern im Bauch", wenn man sich mit demjenigen trifft, den man liebt. Man denkt rund um die Uhr an sie/ihn, die Gefühle verstärken sich (Trauer, Einsamkeit, Sehnsucht, etc.) und man wünscht sich immer bei ihr/ihm zu sein und Freude zu schenken. Zumindest theoretisch.

Ich kann mit diesen Beschreibungen kaum etwas anfangen. Ich weiß, wie man sich fühlen sollte, wenn man verliebt ist, aber Erfahrungstechnisch mir ist so etwas völlig fremd. Kindergartenliebe - Fehlanzeige. Pubertät - Iiieh, küssen ist doch eklig! Zwanziger - Liebe? Hm...mir reicht die Liebe schon, die ich ständig von Freunden zu hören bekomme. Da vergeht mir schon jedes Bedürfnis nach einer Beziehung, wenn ich mir die ganzen Herzschmerz-Essays so anhöre -_-

Aber vielleicht ist mir auch einfach noch nicht der Richtige über den Weg gelaufen. Kann doch auch sein, oder? Oder bin ich A-romantisch?? Confused
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+-Sophia-+




Alter: 25
Sexualität: Unentschlossen
Anmeldungsdatum: 25.01.2015
Beiträge: 3
BeitragVerfasst am: So Jun 12, 2016 22:50    Titel: Antworten mit Zitat

So dann rücke ich auch gern mal mit der Sprache raus Smile

Also ich denke schon, dass ich mich verlieben kann. Das heißt ich verfalle richtig ins Schwärmen und fühle mich meist auch sexuell angezogen. Jedoch fast ausschließlich auf mentaler Ebene. Dann krieg ich die übelsten Kopfkinos und mein Kopf ist auf Hochtouren. Dann fühle ich mich wie ein Tier, das seinen Instinkten ausgeliefert ist.

Das bedeutet dann, dass ich mir mental jegliche Formen von Sexualität gewissermaßen vorstellen könnte, aber in der Praxis dieses Bedürfnis der Umsetzung völlig (!) verliere.

Das ist teils wirklich krass und sehr anstrengend, weshalb ich das klassische Verliebtsein nur bedingt schön finde!

Tiefe Verbundenheit, also Liebe, fühlte ich bis jetzt nur zu meiner Mutter. Aber im Moment bin ich grade frisch verknallt, weshalb ich die Etappe der Verliebtheit gern etwas mehr kontrollieren und dämpfen wollen würde.

Bis jetzt hatte ich auch noch keinerlei Kontakt zu sexuellen Interaktionen. Noch nicht einmal richtig, also freiwillig geküsst habe ich.... Ob ich mich mit Streicheln wirklich anfreunden kann, ist mir auch noch nicht ganz so klar, aber ich sträube mich jetzt auch nicht dagegen.

Da ich mich sehr nach einer innigen Beziehung sehne, hoffe ich sehr die Verliebtheitsphase gut zu überstehen. Falls es wen interessieren sollte, kann ich euch gern aufm neusten Stand halten wie's mit meinem Typen läuft.... *_*
_________________
!YouOnlyLiveOnce!
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_Lynx_
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Sexualität: Asexuell
Anmeldungsdatum: 19.06.2016
Beiträge: 283
Wohnort: dichte Wälder mit offenen Landschaften
BeitragVerfasst am: Di Jul 19, 2016 13:29    Titel: Antworten mit Zitat

Ich verliebe mich nicht. Und ich kann auch nicht verstehen, warum verliebte Menschen so komisch nähesuchend und emotional abhängig sind vom Objekt ihrer Verliebtheit.

(Und Objekt habe ich hier extra geschrieben statt Subjekt, weil es bei Verliebtheit nicht um den anderen geht, sondern darum sich seinen "Suchtdruck" zu erfüllen, um sich gut zu fühlen. Daher auch die Aggressionen oder Einbrüche im Wohlbefinden, wenn der andere keinen näheren Kontakt mit beziehungsziel will. Das ganze kombiniert mit der für Verliebtheit typischen realitätsverzerrung ist für Mitmenschen alles andere als toll, besonders für das Objekt der Begierde nicht. Ich finde es ätzend, wenn jemand in mich verliebt ist und werde diesen imho abnormen Zustand nie verstehen, noch für erstrebenswert halten. Die fortgeschrittenen-Stufe von Verliebtheit ist vermutlich (echtes) Stalking. Gruselig diese Gestalten, die Nähe erzwingen wollen, weil sie emotional abhängig sind. Das Wortteil "liebt" sollte man aus Verliebtheit rausstreichen; für mich hat das mit liebe zum anderen absolut nichts zu tun. Den anderen besitzen wollen, um sich selbst gut bzw. besser zu fühlen, trifft es dagegen.)
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Graugans





Sexualität: keine Angabe
Anmeldungsdatum: 13.07.2014
Beiträge: 24
BeitragVerfasst am: Di Jul 19, 2016 13:45    Titel: Antworten mit Zitat

Ja, ich kann mich verlieben. Das geschieht zwar nicht allzu oft, etwa alle zwei, drei Jahre mal, aber es ist ein so intensives Gefühl, dass man es deutlich von Schwärmerei unterscheiden kann. Doch obwohl ich mich verliebe, liebe ich nicht. Die Verliebtheit dauert immer unterschiedlich lang an, zwischen ca. drei Monaten bis hin zu anderthalb Jahren. In der Zeit habe ich eine rosarote Brille auf, sehe den Menschen, in den ich verliebt bin, als das Beste und Tollste, was je auf dieser Erde gewandelt ist und bin überglücklich, ihn oder sie kennen zu dürfen. Wenn die Verliebtheit aber vorbei ist, ist nichts mehr. Meist mag ich den Menschen dann zwar noch, kann mir aber nicht mehr vortsellen, mein Leben mit ihm oder ihr zu verbringen, was vorher noch der Fall war. Oft fangen diese Menschen dann auch an, mich zu nerven, weil etwa Dinge, die ich vorher noch übersehen konnte, auf einmal in all ihrer Deutlichkeit sichtbar sind.
Zudem verliebe ich mich meist nur in Menschen, die ich vorher als meine Freunde bezeichnet habe und schon lange kannte oder in kurzer Zeit sehr gut kennen gelernt habe.
Eine Schwärmerei empfinde ich dagegen sehr oft für Menschen, die ich auch noch nicht so gut kenne. Hierbei fehlt die rosarote Brille, ich sehe die Fehler des/der anderen, finde ihn/sie aber trotzdem toll. So habe ich im Moment eine Beziehuung mit zwei Leuten, für die ich schwärme, ohne verliebt zu sein. Persönlich finde ich die Schwärmerei angenehmer als das Verliebtsein, weil ich mit solch intensiven Gefühlen oft nicht umzugehen weiß.
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Margarita_02




Alter: 37
Sexualität: Asexuell
Anmeldungsdatum: 14.07.2014
Beiträge: 633
Wohnort: Berlin & Ruhrpott
BeitragVerfasst am: Di Jul 19, 2016 19:48    Titel: Antworten mit Zitat

Prinzipiell ja, but it is complicated.
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Waquey




Alter: 27
Sexualität: Asexuell
Anmeldungsdatum: 23.09.2011
Beiträge: 143
BeitragVerfasst am: Di Aug 02, 2016 18:10    Titel: Antworten mit Zitat

Hin und wieder verliebe ich mich in Fabelwesen oder in Sci-Fi Rassen und Charaktere, kann beim Menschen, vor allem echte. anfassbare, nur eine freundschaftliche Liebe verspüren.
Und sollte ich doch noch mich verlieben, dann nicht durch das Aussehen des anderen sondern in seinen Charakter und dem was er denkt und was er tut.
Aber sobald ich dieses unangenehme Gefühl spüre, das für mich eine Art Abhängigkeit hat, fange ich dann oft an eine Woche bis maximal ein halbes Jahr den Kontakt mit dieser Person abzubrechen, damit die Abhängigkeit abbricht und ich dieses Gefühl nicht mehr hege sondern nur noch Zuneigung im Sinne: Eine schöne Person, mit ihr kann man gut reden, sie ist für einen da, man kann mit ihr viel machen und ich mag sie als guten Freund.
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