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eure Strategien, gegen eine schwache Libido
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Maz
ADMod Team



Alter: 42
Sexualität: keine Angabe
Anmeldungsdatum: 12.02.2005
Beiträge: 13704
BeitragVerfasst am: Di Jun 21, 2016 7:22    Titel: Antworten mit Zitat

Lieben != Verlieben (und Verlieben != Bedürfnis nach Zungenküssen etc.).

Nur weil ein Partner weniger heftige Reaktionen zeigt bedeutet das nicht, daß hier keine Liebe vorhanden sein kann. Im Gegenteil scheinen mir Partnerschaften, die vor allem auf diesen Formen der Emotionalität basieren weniger stabil zu sein. Ich denke, daß insbesondere vor dem Hintergrund eines doch etwas gehobeneren Alters hier von falschen Prämissen ausgegangen wird. Wenn man sich mit 40+ noch wie ein Teenager "verknallen" kann schön und gut aber beiderseitiges "verknallen" als Voraussetzung für eine Partnerschaft zu sehen ist der Wahrscheinlichkeit eine solche aufbauen und dann auch noch stabil aufrecht erhalten zu können doch eher abträglich.
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Sexualität: Sexuell
Anmeldungsdatum: 03.01.2016
Beiträge: 53
BeitragVerfasst am: Di Jun 21, 2016 9:25    Titel: Antworten mit Zitat

Maz hat folgendes geschrieben:
"verknallen" als Voraussetzung für eine Partnerschaft zu sehen ist der Wahrscheinlichkeit eine solche aufbauen und dann auch noch stabil aufrecht erhalten zu können doch eher abträglich.


Abräglich scheint mir vor allem zu sein, das jeweilige Gegenüber in falschem Glauben zu lassen, sei's im falschen Glauben über die eigene Verliebtheit, Nicht-Verliebtheit, Asexualität oder Supersexualität oder wasauchimmer.
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Maz
ADMod Team



Alter: 42
Sexualität: keine Angabe
Anmeldungsdatum: 12.02.2005
Beiträge: 13704
BeitragVerfasst am: Di Jun 21, 2016 9:33    Titel: Antworten mit Zitat

Das ist natürlich richtig aber jeder Mensch mit ein bisschen Kompetenz im Lesen von nonverbalen Signalen sollte doch zumindest im Stande sein zu erkennen ob das Gegenüber wirklich hinter den gezeigten Verhaltensweisen steht oder dies nur widerwillig mitmacht. Zumindest so lange das Gegenüber kein ausgebildeter Schauspieler ist und mit Mutwilligkeit versucht etwas zu simulieren wovon wir hier doch nicht ausgehen wollen.
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Sexualität: Sexuell
Anmeldungsdatum: 03.01.2016
Beiträge: 53
BeitragVerfasst am: Di Jun 21, 2016 9:54    Titel: Antworten mit Zitat

Maz hat folgendes geschrieben:
aber jeder Mensch mit ein bisschen Kompetenz im Lesen von nonverbalen Signalen sollte doch zumindest im Stande sein zu erkennen ob das Gegenüber wirklich hinter den gezeigten Verhaltensweisen steht oder dies nur widerwillig mitmacht.


Schmarrn. Ich kann mich doch nicht darauf verlassen, daß mein Gegenüber nonverbal versteht, was ich verbal nicht ausdrücken will oder kann. Was ist denn das für ein Abschieben meiner Verantwortung auf mein Gegenüber?

Ich versteh natürlich schon, worauf du hinauf willst. Ich würde wohl niemals in die Situation kommen, mich in einen asexuellen Menschen zu verknallen. Ich hab zu viel Erfahrung mit der Körpersprache der Liebe, als daß mir wer Begehren und Hingabe vorspielen könnte, der mich nicht begehrt und sich mir nicht hingibt. Nur: meine Kompetenz entbindet mein Gegenüber nicht von seiner Verantwortung.

Ich nehm einfach ein anderes Beispiel:
Ich bin nicht monogam. Ich habe das, seit ich es weiß, immer sehr, sehr schnell und sehr offen kommuniziert, wenn ich wen kennengelernt habe, die/der mich gereizt hat. Weil es eben meine Verantwortung ist, mich mitzuteilen - und nicht die Verantwortung meines Gegenübers, aus meinen Bemerkungen und meinem Verhalten darauf zu schließen, daß ich nicht Willens bin, eine monogame Beziehung einzugehen. Gerade weil ich selbst da etwas vom Durchschnitt der Bevölkerung abweiche, muß ich mich besonders deutlich ausdrücken, denn die statistische Wahrscheinlichkeit, einen monogamen Menschen zu treffen, ist höher als die einen nicht-monogamen zu treffen. Was also heißt, daß mein Gegenüber die Möglichkeit der Nicht-Monogamie vielleicht gar nicht auf dem Schrim hat und einfach davon ausgeht, ich sei monogam. Ich würd mich echt wie ein Arschloch verhalten, würde ich mein Gegenüber hier in einem falschen Glauben lassen.
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Maz
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Alter: 42
Sexualität: keine Angabe
Anmeldungsdatum: 12.02.2005
Beiträge: 13704
BeitragVerfasst am: Di Jun 21, 2016 10:11    Titel: Antworten mit Zitat

Darum sprach ich ja davon aus gezeigten Verhaltensweisen Rückschlüsse zu ziehen. Wenn du in einer Beziehung plötzlich Sex mit anderen Leuten hast aber gleichzeitig behauptest total monogam zu sein würde dir das irgendjemand abnehmen, selbst wenn derjenige verknallt ist? Sicher nicht.

Und genauso verhält es sich um beim aktuellen Beispiel zu bleiben doch auch mit Zungenküssen und sogar mit Händchenhalten. Wenn eine solche Diskrepanz ohne böswillige Manipulationsabsichten, wovon wir ja immer im Sinne von "im Zweifel für den Angeklagten" ausgehen wollen, nicht auffällt dann fällt das doch offensichtlich primär unter Eigenverantwortung.
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Sexualität: Sexuell
Anmeldungsdatum: 03.01.2016
Beiträge: 53
BeitragVerfasst am: Di Jun 21, 2016 10:23    Titel: Antworten mit Zitat

Maz hat folgendes geschrieben:
Wenn du in einer Beziehung plötzlich Sex mit anderen Leuten hast aber gleichzeitig behauptest total monogam zu sein


Wer sprach davon, daß ich behaupten würde, monogam zu sein?!? Aber was, wenn ich einfach nicht ausprechen würde, daß ich nicht monogam bin, und meinem Gegenüber das aus meinem gezeigten Verhalten schließen lassen würde? Ich verwette so einiges, daß es viele Leute gibt, die Nicht-Monogamie so wenig auf dem Schirm haben und so selbtsverständlich von Monogamie ausgehen würden, daß sie aus meinem gezeigten Verhalten nicht erkennen würden, daß ich nicht monogam bin (obwohl mein Verhalten sehr deutlich ist). Und ich verwette so einiges, daß es viele Leute gibt, die eine geringe Libido oder Asexualität oder wasauchimmeranderes,dasnichtDurchschnittist genau so wenig auf dem Schirm haben und dies dann genau so wenig erkennen wie meine Nicht-Monogamie. Smile

(Lustigerweise erkennen die Nicht-Monogamen einander sehr schnell, ohne daß da viel ausgesprochen werden müßte. Aber daraus zu schließen, die Monogamen würden uns Nicht-Monogame genau so schnell erkennen halte ich für verfehlt. Und meiner Erfahrung nach ist das bei den Nicht-Heterosexuellen genau so. Und bei den SMern und den Fetischisten und den Polynetzwerkern undundund. Warum sollte das also bei den Asexuellen anders sein?)
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Maz
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Alter: 42
Sexualität: keine Angabe
Anmeldungsdatum: 12.02.2005
Beiträge: 13704
BeitragVerfasst am: Di Jun 21, 2016 10:29    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:

Aber was, wenn ich einfach nicht ausprechen würde, daß ich nicht monogam bin, und meinem Gegenüber das aus meinem gezeigten Verhalten schließen lassen würde?


Dafür müßtest du mir nun allerdings erklären welche Verhaltensweisen du meinst. Die Verhaltensweisen auf die ich hinaus wollte wurden ja im Beispiel bereits unmittelbar gezeigt. Wenn jemand bei Zungenküssen das Gesicht verzieht gibt es für mich zumindest nur 2 plausible Erklärungen. 1. Er ist komplett unerfahren dann wird man wohl sowieso mit einem "abweichenden Sexualverhalten" rechnen oder 2. Er hat kein Bock auf Zungenküsse in dem Fall erkennt man unmittelbar, dass das Gegenüber eben nicht so empfindet wie man selbst. Und schon ist das Thema auf dem Schirm.

Allerdings würde ich in dem Fall eben auch bezweifeln, daß der Rückschluss "keine Liebe vorhanden" oder "keine Beziehung möglich" korrekt ist. Und das gilt im Prinzip natürlich auch für das Szenario "monogam" vs. "polygam".
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Sexualität: Sexuell
Anmeldungsdatum: 22.11.2007
Beiträge: 1779
BeitragVerfasst am: Di Jun 21, 2016 14:57    Titel: Antworten mit Zitat

Maz hat folgendes geschrieben:
Allerdings würde ich in dem Fall eben auch bezweifeln, daß der Rückschluss "keine Liebe vorhanden" oder "keine Beziehung möglich" korrekt ist. Und das gilt im Prinzip natürlich auch für das Szenario "monogam" vs. "polygam".


Jemand der selbst monogam ist und eine Beziehung eingeht in dem glauben das sein Gegenüber ebenfalls monogam ist wird sich mit recht Verletzt fühlen wenn er/sie von der nicht Monogamie des Gegenüber erst erfährt wenn eine andere Affäre am laufen ist (oder man mal eben mit jemand anderem ins Bett hüpft, oder wie auch immer das läuft) - auf einer solchen Basis kann eine Beziehung nicht funktionieren.

Aus welchen non-verbalen Signalen soll man bitte schließen das jemand nicht monogam ist?


P.S.: Und genau dafür habe wir Sprache doch erfunden, damit wir nicht an non-verbalien herumraten müssen. Zudem wird uns Deutschen noch eine überaus präzise Sprache nachgesagt - also umso mehr Grund diese auch zu nutzen.
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Maz
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Alter: 42
Sexualität: keine Angabe
Anmeldungsdatum: 12.02.2005
Beiträge: 13704
BeitragVerfasst am: Di Jun 21, 2016 15:34    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:

Aus welchen non-verbalen Signalen soll man bitte schließen das jemand nicht monogam ist?


Keine Ahnung der Vergleich stammt nicht von mir.

Ich wollte an der Stelle nur darauf hinaus, daß generell auch monogame und polygame Beziehungspartner zueinander finden und sich "arrangieren" können. Daß also der Umstand als solcher nicht zwingend ein Hinderungsgrund sein muß. Das bezog sich also überhaupt nicht nicht auf die Situation "Fremdsex schon stattgefunden".

bzgl. des Vergleichs in Relation zum Ausgangsthema:
Wenn man die Bedeutung (des Ausmaßes) sexueller Aktivität für eine Beziehung mit der Frage ob jemand parallel weitere Sexualpartner haben möchte gleichsetzt dann wäre ein solches abweichendes Verhalten natürlich im allgemeinen ein Ausschlussgrund. Davon auszugehen, daß Sex zwangsläufig einen so immens hohen Stellenwert haben muß ist allerdings ein ziemliches a priori Hemmnis und so weit ich es herauslese geht es hier ja obendrein auch um den "Grey-Bereich".

Eine lediglich von einem hypothetischen "Norm-Mann" nach unten hin abweichende Libido als Hinderungsgrund für den Versuch eine Beziehung einzugehen zu sehen halte ich jedenfalls für falsch. Ob im konkreten Fall nun das Gegenüber mit der "ausgeprägten Libido" zuerst auf die vorhandenen Bedürfnisse eingehen sollte oder eher das Individuum mit der "schwachen Libido" auf die Abwesenheit der selbigen hinweisen sollte kann man nicht allgemeingültig beantworten. Wenn ich in der Postion wäre die Beziehung initiieren zu wollen (was in dem Fall ja der weibliche Part ist) würde ich auch verstärkt diese Aspekte abklären wollen bevor ich eine Beziehung eingehe (falls es denn überhaupt ein relevanter Faktor ist).


Zuletzt bearbeitet von Maz am Di Jun 21, 2016 15:55, insgesamt 2-mal bearbeitet
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Alter: 50
Sexualität: Sexuell
Anmeldungsdatum: 22.11.2007
Beiträge: 1779
BeitragVerfasst am: Di Jun 21, 2016 15:41    Titel: Antworten mit Zitat

Maz hat folgendes geschrieben:
Eine lediglich von einem hypothetischen "Norm-Mann" nach unten hin abweichende Libido als Hinderungsgrund für den Versuch zu eine Beziehung einzugehen zu sehen halte ich jedenfalls für falsch.


Eigentlich geht es ja nicht um die vorhandene oder nicht vorhandene Libido, es geht um den Grundsatz der Aufrichtigkeit. Eine Lüge ist ein denkbar schlechtes Fundament für Beziehung, unabhängig davon ob sie ausgesprochen wird oder "nur" dem Gegenüber bewusst eine falsche Idee von einem selbst erhalten wird in dem man sich eben nicht dazu äußert.
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Maz
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Sexualität: keine Angabe
Anmeldungsdatum: 12.02.2005
Beiträge: 13704
BeitragVerfasst am: Di Jun 21, 2016 15:52    Titel: Antworten mit Zitat

Wo wird/wurde im konkreten Fall gelogen?

Trainulator hat folgendes geschrieben:

Aktuell steht, glaube ich, einfach meine fehlende Leidenschaftlichkeit zwischen uns. Diese Tatsache hemmt mich zusätzlich, weil ich nicht weiß, wie sie dazu steht.


Nun das sollte im eigenen Interesse natürlich abgeklärt werden. Allerdings scheint das Fehlen einer Abklärung bisher eine zusätzliche "psychosexuelle Blockade" zu erzeugen und keineswegs zu einer "vorgetäuschten Leidenschaft" zu führen.

Trainulator hat folgendes geschrieben:

Ich habe ja immer das Bild im Kopf, wie es bei leidenschaftlichen Menschen abläuft, wenn sie sich näher kommen.

Daher habe ich halt immer das Gefühl, es wäre falsch.


Das Bild sollte dann wohl aus dem Kopf
Wenn dieses Bild der Grund für das falsch-Gefühl ist dann ist doch zunächst das Bild das Problem. Die Realität kann man erst danach abklären Wink


Zuletzt bearbeitet von Maz am Di Jun 21, 2016 15:55, insgesamt 2-mal bearbeitet
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Sexualität: Asexuell
Anmeldungsdatum: 19.06.2016
Beiträge: 283
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BeitragVerfasst am: Di Jun 21, 2016 15:52    Titel: Antworten mit Zitat

Trainulator hat folgendes geschrieben:
Paul65 hat folgendes geschrieben:

Dass sich Gefühle scheinbar nicht einstellen mag auch unbewusst an einer inneren Blockade liegen weil dieses leidige Sex-Thema und das den Anderen nicht enttäuschen wollen immer wieder im Hinterkopf mitspielt.


Du hast dem Nagel auf den Kopf getroffen. Und das ganze fängt schon beim Küssen an. Das ist ja auch schon eine sexuelle Handlung mit Eindringen und Austausch von Körperflüssigkeiten.

Küsse (ich schätze hier sind genauer Zungenküsse gemeint), kann man doch auch haben, ohne erregt sein zu müssen. Als sexuelle Handlung sehe ich sowas nicht.

Ich würde an deiner Stelle danach gehen, ob du Bock auf Küssen hast oder nicht.

Trainulator hat folgendes geschrieben:
Aber ein weiteres Problem stellen die Geschlechterrollen dar. Ich sehe mich nicht gern in der männlichen dominanten und fordernden Rolle, und kann mich aufgrund meiner Sensibilität auch nicht in dieser Rolle wiederfinden.

Dann lebe doch so, wie du es möchtest und sei der, der du bist anstatt eine antrainierte Klischeerolle. Erhöht auch die Chance Menschen zu finden, die einen wirklich so mögen wie man ist und wo man man selbst sein kann.

Oder hast du Interesse an einer Partnerschaft als Bühnenstück, bei der du der Frau vorspielst, was du denkst, was sie in dir sehen möchte?

Trainulator hat folgendes geschrieben:
Einen starken Dämpfer hat mir voriges Jahr auch die Kontaktaufnahme mit einer Asexuellen (aus diesem Forum) versehen, da ich wider Erwarten mit einer Frau mit einem extrem archaischen Geschlechterrollenbild konfrontiert wurde. Sowas hatte ich mir beim besten Willen nicht von einer scheinbar asexuellen erwartet, eher von einer Nymphomanin.

Dann passt es einfach nicht miteinander und man ist nicht auf einer Wellenlänge. Das ist alltäglich im Zusammenleben mit anderen Menschen. Gute & echte Partnerschaften sowie Freundschaften sind darum auch selten.

Deine Libido steigern kannst du höchstens m. E. in einem kleinen Rahmen durch einen gesunden Lebensstil und evtl. einen möglichst freien Kopf sowie Unverkrampftheit im Umgang mit dem eigenen wie fremden Körper.

Dass du bereits bei ihrem Anblick erregt bist, scheint mir sehr weit "fortgeschritten" auf der "Sexuellen-Skala" und bzgl. etwaiger Libido-Probleme. Smile

Trainulator hat folgendes geschrieben:
Wenn man so bescheuerte Regeln aufstellt, dass ich beim 3. Date sexuell aktiv werden sollte, dann kann ich das Thema sowieso ad acta legen.


Wer stellt so eine Regel auf?
Du für dich selbst? Dein Gegenüber?


Trainulator hat folgendes geschrieben:
Dass es Leute gibt, die beim ersten Treffen Sex haben, das wirkt für mich absolut animalisch. Da fallen mir höchstens die Bonobos ein, aber ich glaube sogar, dass die mehr Anstand haben, und es nicht mit Wildfremden treiben.

Ich verstehe nicht, warum man andere Lebensweisen derart abwerten muss. Immerhin richten die sich offensichtlich eher nach dem, was sie wollen ohne sich zu Sklaven von ominösen angeblichen "man muss dieses und jenes tun und darf das und das nicht tun"-Dating-Regeln zu machen.
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Forum Lurker




Alter: 50
Sexualität: Sexuell
Anmeldungsdatum: 22.11.2007
Beiträge: 1779
BeitragVerfasst am: Di Jun 21, 2016 16:15    Titel: Antworten mit Zitat

Maz hat folgendes geschrieben:
Wo wird/wurde im konkreten Fall gelogen?


Trainulator hat folgendes geschrieben:
Es fängt schon bei den Zungenküssen an, dass ich da nicht so richtig weiß, wie ich da die Zunge einsetzen soll. Ich hab ihr einfach gesagt, dass ich da aus der Übung bin, was ja auch stimmt.


Wink
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Maz
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Alter: 42
Sexualität: keine Angabe
Anmeldungsdatum: 12.02.2005
Beiträge: 13704
BeitragVerfasst am: Di Jun 21, 2016 16:29    Titel: Antworten mit Zitat

Er erlebt einen inneren Zwiespalt und stellt sich daher noch "ungeschickter" an als faktisch möglich wäre? Naja ich weiß nicht ob das als Lüge durchgeht. Drehen wir das Szenario doch mal um, eine Frau läßt sich von einem Mann zu Zungenküssen überreden. Dann würden die meisten Leute wohl schreiben "du mußt keine Sachen mitmachen, die du nicht willst" aber doch wohl nicht "du machst dem Typen was vor weil du dich nicht mit Händen und Füßen dagegen gewehrt hast". Im eigenen Interesse würde ich natürlich trotzdem dazu raten den Umstand, daß gar keine Zungenküsse gewünscht werden, mal verbal abzuklären. Wink
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Trainulator




Alter: 49
Sexualität: Unentschlossen
Anmeldungsdatum: 27.12.2013
Beiträge: 35
Wohnort: Wien
BeitragVerfasst am: Di Jun 21, 2016 18:35    Titel: Antworten mit Zitat

Es war nicht so, dass ich mich gegen Zungenküsse gewehrt, oder gegraust hätte. Ich wollte ihr einen Abschiedskuss geben und fand plötzlich meine Zunge zwischen ihren Lippen, wobei ich ihre Zungenspitze berührte. Ich musste mich erinnern, dass ich gerade nicht wirklich dazu in Stimmung war, und wollte das nicht intensivieren, damit für sie nicht wieder ein grausiges Erlebnis entsteht. Ehrlich gesagt wollte ich es, hatte aber nicht den Mut dazu.
Sie hat es mir zu dieser Zeit auch nicht übel genommen, dass nicht mehr daraus wurde. Wir haben uns noch eine Zeit lang umarmt und angesehen, dann stieg sie ins Auto.
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