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Wünscht man sich eine Partnerschaft, oder...?
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Einsamer_FfM




Alter: 49
Sexualität: Unentschlossen
Anmeldungsdatum: 11.10.2014
Beiträge: 32
Wohnort: Frankfurt
BeitragVerfasst am: So Nov 16, 2014 0:18    Titel: Antworten mit Zitat

Arcinala hat folgendes geschrieben:

Genau das wäre auch mein Problem beim Mann.
Ich hab noch nie einen Mann kennen gelernt, der einfach NUR Zärtlichkeit geben konnte. es war IMMER mit Sex verbunden, weil das die unausweichliche Folge dessen war, was Zärtlichkeit beim Mann auslöst.

Ich glaube das ist für die meisten hier ein Problem?
Es geht uns Männern da leider nicht immer anders.
Ich bin ein sehr zärtlichkeitsliebender Mensch und wünsche mir sehr, mit einer Frau im Arm einschlafen zu dürfen.
Gerade diese Nähe und Vertautheit tut sehr gut.
Übrigens ist es, zumindest bei mir, definitiv auch der Wunsch nach Partnerschaft. Die Frau nimmt, zumindest in meinen Träumen, schon eine ganz besondere Stelle im Leben ein. Es gibt ja nicht nur das Kuscheln, sondern auch Vertrauen, die gemeinsamen Erfahrungen die man sammelt, eine Verbundenheit auf seelischer Ebene. Ich denke, das ist es, was man Liebe nennt, und die kann es für mich in einer glücklichen Ausprägung nur in Form einer monogamen Beziehung geben.
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amie
abgemeldet




Sexualität: Asexuell
Anmeldungsdatum: 02.10.2013
Beiträge: 202
BeitragVerfasst am: Di Nov 18, 2014 21:52    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Nun lese ich hier sehr oft, dass sich die User einen Partner wünschen.
Und ich frage mich:
Wünscht man sich wirklich speziell einen Partner?
Oder doch eher Nähe, Vertrauen, Geborgenheit.... all die Dinge, wonach sich Menschen allgemein sehnen?


Es ist wunderbar, dass dir dein Hund so vieles geben kann und du dich nicht mehr so alleine fühlst. Die bedingungslose Liebe von Tieren hat oft eine sehr positive und heilsame Wirkung auf Menschen.

Für mich persönlich hat eine Partnerschaft jedoch einen anderen Stellenwert und ist somit auch nicht mit der Beziehung zu einem Tier zu vergleichen, wobei letzteres natürlich auch etwas sehr schönes sein kann, aber es wäre für mich eben kein gleichwertiger Ersatz für einen Partner. Unter anderem würde mir da der Austausch fehlen über all das, was man zusammen erlebt, was einen freut oder Sorgen macht.

Für sehr viele Menschen ist die emotionale Nähe zu einem anderen Menschen ein elementares Grundbedürfnis. Daher denke ich, dass die meisten dann doch menschliche Nähe, Geborgenheit und Vertrauen vorziehen. Aber letzten Endes zählt ja nur, was einen selbst glücklich macht Wink
_________________
Zu lieben oder geliebt zu haben genügt. Danach verlangt
nichts mehr! In den geheimnisvollen Wendungen des
Lebens ist keine weitere Perle mehr zu finden.

(Victor Hugo 1802-1885, französischer Schriftsteller)
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AH-Fan




Alter: 37
Sexualität: Asexuell
Anmeldungsdatum: 01.05.2006
Beiträge: 1664
BeitragVerfasst am: Sa Nov 22, 2014 3:19    Titel: Antworten mit Zitat

Tiere sind mir auch viel lieber als Menschen, die enttäuschen einen wenigstens nicht und sind stets dankbar und lieb. Very Happy

Eine Partnerschaft wollte ich nie haben. Meine Stammfamilie ist mir stets ein treuer Freund gewesen und das bis heute. Mehr brauche ich nicht. Aber ich mache mir schon Sorgen darum, was später einmal sein wird. Confused
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Muckelchen





Sexualität: Asexuell
Anmeldungsdatum: 09.01.2011
Beiträge: 274
Wohnort: Rhein-Sieg-Kreis / Anfang 50
BeitragVerfasst am: Sa Nov 22, 2014 12:00    Titel: Antworten mit Zitat

An manchen Stellen im Forum lese ich, dass einem unterstellt wird nur deswegen eine Partnerschaft haben zu wollen, um seine eigenen Bedürfnisse befriedigen zu lassen, also purer Egoismus.
Für mich gilt das nicht. Ich mag es, für den Partner alltägliche Dinge mit zu tun oder ihm eine Freude zu machen. Ich erwarte und brauche dafür keine Dankbarkeit; die muss ich mir auch nicht bei einem Tier holen.
Ist es nicht auch bequem, ein widerspruchsloses Tier zu haben, statt sich in einer Beziehung auseinander zu setzten?
Ich hielt und halte es für selbstverständlich, für den Partner jeden Tag den Tisch zu decken, wenn ich die Zeit dazu habe. Mein damaliger Freund erwartete dafür Dankbarkeit. Aber Menschen, die ich liebe, "verwöhne" ich doch gerne. Es ist doch ein Geben und Nehmen in einer Partnerschaft und kein Matriarchat oder Patriarchat.
_________________
Now I know how the bunny runs.
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Paperheart




Alter: 26
Sexualität: Asexuell
Anmeldungsdatum: 18.06.2013
Beiträge: 59
Wohnort: Nürnberg
BeitragVerfasst am: So Nov 23, 2014 17:19    Titel: Jein? Antworten mit Zitat

Schwierige Frage, die ich jetzt so spontan gar nicht beantworten kann. Allerdings glaube ich trotzdem, dass da ein Unterschied besteht. Natürlich sehnt sich fast jeder Mensch nach Nähe und Geborgenheit, aber ich denke, es gibt da trotzdem einen Unterschied. Ich persönlich mag die Exklusivität einer Partnerbeziehung, die man sonst nirgends hat. Das ist für mich ein geschützter Raum, der mit keiner anderen Beziehung zu vergleichen ist. Vielleicht ist es etwas kitschig, aber für mich ist eine Partnerschaft wie eine Synchronisation.

Muckelchen hat folgendes geschrieben:
An manchen Stellen im Forum lese ich, dass einem unterstellt wird nur deswegen eine Partnerschaft haben zu wollen, um seine eigenen Bedürfnisse befriedigen zu lassen, also purer Egoismus.

Das halte ich auch für Quatsch. Wenn ich in einer Beziehung bin, dann WILL ich geben, auch wenn dafür vielleicht nicht dasselbe zurückkommt. Es geht mir da nicht um mich, sondern ich will, dass dieser Mensch glücklich ist. Ich hab eher das umgekehrte Problem, dass ich aufpassen muss, dass ich mich dabei nicht selbst aufgebe.
_________________
"Will we die, just a little?"

Grindelwald
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Handaufsherz




Alter: 33
Sexualität: Asexuell
Anmeldungsdatum: 06.02.2015
Beiträge: 51
BeitragVerfasst am: Mi Feb 11, 2015 21:42    Titel: Antworten mit Zitat

Ich bin aufgewachsen mit 2 Golden Retriver und einer Mischlingshündin, sowie mehreren Katzen und habe diese Tiere sehr geliebt. Dennoch began ab einem gewissen Alter das Bedürfnis nach mehr in mir zu erwachen. Die Art von mehr die einem ein Tier einfach nicht geben kann.
Seither habe ich kein Haustier mehr gehabt außer zur Pflege übers WE oder so.
evtl hat sich etwas an mir geändert und ein Hund o. eine Katze wären mir jetzt genug, aber ich fühle mich noch nicht bereit und erwachsen genug die Verantwortung für ein Leben zu tragen, das vollkommen auf mich angewiesen wäre.
_________________
Donnie: Warum trägst du so ein dämliches Hasenkostüm?
Frank: Warum trägst Du so ein dämliches Menschenkostüm?
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NoEvol
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Alter: 28
Sexualität: Asexuell
Anmeldungsdatum: 05.01.2015
Beiträge: 392
BeitragVerfasst am: Mi Feb 11, 2015 22:52    Titel: Antworten mit Zitat

Muckelchen hat folgendes geschrieben:
An manchen Stellen im Forum lese ich, dass einem unterstellt wird nur deswegen eine Partnerschaft haben zu wollen, um seine eigenen Bedürfnisse befriedigen zu lassen, also purer Egoismus.
Für mich gilt das nicht. Ich mag es, für den Partner alltägliche Dinge mit zu tun oder ihm eine Freude zu machen. Ich erwarte und brauche dafür keine Dankbarkeit; die muss ich mir auch nicht bei einem Tier holen.
Ist es nicht auch bequem, ein widerspruchsloses Tier zu haben, statt sich in einer Beziehung auseinander zu setzten?
Ich hielt und halte es für selbstverständlich, für den Partner jeden Tag den Tisch zu decken, wenn ich die Zeit dazu habe. Mein damaliger Freund erwartete dafür Dankbarkeit. Aber Menschen, die ich liebe, "verwöhne" ich doch gerne. Es ist doch ein Geben und Nehmen in einer Partnerschaft und kein Matriarchat oder Patriarchat.


Genauso sehe ich das auch und ich verlange da auch keinen Dank für.
Ich finde es auch "ohne Worte", wenn Menschen von einem Dank für etwas verlangen, was sie freiwillig für einen getan haben
(beispielsweise eben den Tisch decken)....
Ganz ehrlich man diese kleinen und großen Dinge im Leben, für die man Dankbarkeit erwartet, auch einfach sein lassen!
Das ist meiner Meinung nach immer noch besser, als etwas zu tun, um dem Gegenüber dann vorzuwerfen, er sei nicht für das Dankbar, was man freiwillig für ihn/sie getan hat...

Ein Hund zeigt doch auch keine wirkliche Dankbarkeit, nur weil man mit ihm draußen war, er freut sich einfach darüber.
Ich finde Menschen sollten das auch so handhaben, sich einfach darüber freuen, wenn andere ihnen etwas gutes tun.
Und vorallem sollten sie dieses "ich muss dann auch was tun"-Gedenke einfach abschalten, es gibt nämlich wirklich Personen, die bestimmte Sachen "einfach so" tun, vorallem wenn diese als "gut" bewertet werden.
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Prinzess
abgemeldet




Sexualität: Asexuell
Anmeldungsdatum: 30.12.2013
Beiträge: 1477
BeitragVerfasst am: Do Feb 12, 2015 1:19    Titel: Antworten mit Zitat

Ich verwöhne niemand anders gerne in meinem Alltag. Den möchte ich völlig ohne Kompromisse durchleben. Wenn ich mal Spaß daran hätte, jemand zu verwöhnen, dann als besondere Situation.

Klar ist ein Tier gegenüber einem Menschen mit Kompromissforderungen unter anderem auch bequem. Aber bequem ist doch gut. Ich halse mir doch nicht vermeidbare Lasten auf.
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Wauwau




Alter: 43
Sexualität: Unentschlossen
Anmeldungsdatum: 05.04.2007
Beiträge: 2490
Wohnort: Wien
BeitragVerfasst am: Sa März 07, 2015 7:49    Titel: Antworten mit Zitat

Laughing Laughing Laughing Ich musste sehr lachen bei diesem Thread. Ich habe seit über 20 Jahren alle möglichen Tiere.

Arcinala hat folgendes geschrieben:

Vor allem nachts bekomme ich ein Übermaß an Nähe, das ist sprachlos_machend.
Ja, mein Hund schläft im Bett. Türlich Very Happy


"Steh auf! Los weg da, ich will auch in mein eigenes Bett, Pfui du stinkst aus dem Magen, nein du kriegst trotzdem nichts zu fressen, lass mich in Ruhe und gib meinen Polster her!!"



Zitat:
Ich erinnere mich noch an die erste Nacht. OmG.


Ich erinnere mich an DIE ersten Nächte. Und an die Vorsätze, das Bettschlafen DIESMAL wirklich nicht einreißen zu lassen.
(Edit: In der 2. Nacht war alles zwischen Singvogel und Neufundländer im Bett. Dies nicht nur daheim und eigene Tiere. Auch so mancher Jugendherrbergenhund oder Hotelkatze schlief friedlich neben mir. Die wissen, bei wem sie was erreichen.)

Die Einwände meines Lungenarztes sind absolut berechtigt, aber ich kann ohne die Viecher nicht schlafen.
(Die anderen 89 heftigen Allergien hätte ich auch dann noch zu ertragen, wenn ich keine Tiere hätte. So what.)

Zitat:
Ein Mann müsste nun das Bett erobern, wenn er rein wollte. geht also gar nicht Very Happy


So mutig sind Männer nicht, glaub mir. Da musst du dich gar nicht fürchten.

Zitat:
Okok, von 1,40m Bettbreite stehen mir nur 20cm zu, aber egal.


Du meinst, du hast kein angenehmes Bondage-Gefühl? Bewegen oder gar Umdrehen nur unter Schwierigkeiten möglich, weil schnarchendes Gewicht auf dir lastet?

Zitat:
Ne Freundin sagte mir, ich hätte mich durch den Hund regelrecht abgesichert. Nun hat ein Mann wirklich keine Chance mehr, an mich ran zu kommen.


Meine Freunde sagten: Jetzt hat sie zwei. Na ja, irgendwo war es absehbar.

Nochmal Edit:
@Eingangsfrage: Sicher hätte ich gerne einen Partner. Tiere können einen solchen nicht auf allen Linien ersetzen.
ABER mich gibts nur mit Tieren, Begeisterung für Tiere, Beruf mit Tieren, Ferien mit Tieren (Zuhause, wegen der Tiere), Weiterbildung über Tiere und jederzeit gerne mehr Tiere.

Mann muss einfach begreifen, dass mich Kinder und Herdglück nicht die Bohne interessieren.

Bei der lausigen Auswahl, die ich hier habe, bleibe ich Single. Langsam finde ich mich damit ab.

Mann mit Hund? Jo gerne, aber es sollte eine junge, unterordnungsbereite Hündin sein. Sonst gibts Zoff mit meiner Hündin. Mein Rüde ist nicht wählerisch bei Weiberln, aber andere Rüden braucht er nicht notwendigerweise.
Bitte nur Hüte- und Jagdhunde, besonders gerne Schäferhunde, Setter, Münsterländer, Deutsche Vorstehhunde, Hetzhunde Foxhound bis Beagle, Deutsch Wachtel o.ä.
Kurzes - halblanges Stockhaar, wenig Unterwolle ist sehr erwünscht. Zottelfell ist wegen Allergie leider ganz unmöglich.

Des is alles nicht so leicht...
_________________
Then let us pray that come it may /As come it will for a´that/ That Man to Man the world o´er/ Shall brothers be for a´that. (Robert Burns)
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