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Asexualität aus Überzeugung
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soro




Alter: 37
Anmeldungsdatum: 27.12.2011
Beiträge: 13
Wohnort: Berlin
BeitragVerfasst am: So Jan 22, 2012 13:21    Titel: Asexualität aus Überzeugung Antworten mit Zitat

ich bin seit wenigen Wochen Neumitglied bei Aven und habe mich hier angemeldet weil ich dachte, hier gibt es auch Asexuelle die aus Überzeugung asexuell sind - sprich: die dazu stehen und für die Sexualität definitiv ausgeschlossen ist.
Nun habe ich gemerkt, dass nicht Wenige hier im Forum überhaupt nicht wissen ob sie asexuell oder vielleicht doch sexuell ausgerichtet sind.
Das löst bei mir, einer 100%-überzeugten Asexuellen, nur Unverständnis und Kopfschütteln aus.
Worauf wartet ihr????? Das ein Prinz/eine Prinzessin euch wachküsst und "wachfickt"?

Ich gebe die Hoffnung nicht auf und hoffe daher, dass es hier in diesem Forum für ASEXUELLE auch überzeugte Asexuelle gibt die dazu stehen!!!
Für eine Meldung bin ich dankbar.

Grüße von Soro
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spn




Alter: 32
Anmeldungsdatum: 25.08.2010
Beiträge: 814
Wohnort: absent
BeitragVerfasst am: So Jan 22, 2012 14:38    Titel: Re: Asexualität aus Überzeugung Antworten mit Zitat

soro hat folgendes geschrieben:
Nun habe ich gemerkt, dass nicht Wenige hier im Forum überhaupt nicht wissen ob sie asexuell oder vielleicht doch sexuell ausgerichtet sind.


Es gibt hier sicher jede Menge "überzeugte" Asexuelle.
Nur gibt es darüber eigentlich nicht viel zu reden, so daß im Forum vielleicht die Leute präsenter wirken, die sich unsicher sind, sich in aktuellen Konfliktsituationen befinden oder anderweitigen Diskussionsbedarf haben.
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Shinae





Anmeldungsdatum: 17.11.2010
Beiträge: 656
BeitragVerfasst am: So Jan 22, 2012 15:06    Titel: Antworten mit Zitat

Da kann ich mich spn nur anschliessen. Viele Menschen die hier erstmals ins Forum stolpern tun dies aus dem Grund da sie oft zum ersten Mal via Suchmaschine auf einen Namen fuer ihre seuxelle Ausrichtung gestossen sind bzw. sich erstmals mit ihrer eventuellen Orientierung auseinandersetzen muessen und den Austausch hier suchen... oder auch nur die Meinung anderer Asexies zu ihrer Situation einholen moechten. Unsicherheiten gehoeren zum Thema Sexuaitaet genauso wie manchmal zum Thema Asexualitaet, das kann man niemanden vorwerfen allen voran da asexuelle Gefuehle durchaus verwirren koennen. Besonders wenn man sich zum ersten Mal in einer ganzen Community wiederfindet wo man zuvor noch dachte man waere bloss irgendein individueller freak (war bei mir zumindest so).
_________________
Amantes amentes.
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Johnson




Alter: 20
Anmeldungsdatum: 10.07.2011
Beiträge: 103
Wohnort: Ruhrgebiet
BeitragVerfasst am: So Jan 22, 2012 18:42    Titel: Antworten mit Zitat

Ich glaube, man kann nicht asexuell aus "Überzeugung" sein. Eine Überzeugung kommt mir eher einer freiwilligen Entscheidung nahe, die unumstößlich ist. Warum sollte man überzeugt von seiner Asexualität sein? Ich sehe da keinen Grund hinter. Das klingt für mich eher antisexuell. Wenn jemand für sich entdeckt, doch nicht asexuell zu sein, ist das doch genauso gut.
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Paul65





Anmeldungsdatum: 26.09.2010
Beiträge: 271
Wohnort: OWL
BeitragVerfasst am: So Jan 22, 2012 19:19    Titel: Antworten mit Zitat

Johnson hat folgendes geschrieben:
Das klingt für mich eher antisexuell.

Sehe ich auch so. Das ist meiner Meinung nach keine Überzeugung so wie man überzeugter "Kommunist", "Konservativer", "Vegetarier" usw. ist. Überzeugungen können sich ändern und sind gewollte Entscheidungen.
Zitat:

Wenn jemand für sich entdeckt, doch nicht asexuell zu sein, ist das doch genauso gut.

Vor allen Dingen ist das meiner Meinung nach keine Schwarz/Weiss Sache die entweder da ist oder nicht.
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Liro




Alter: 27
Anmeldungsdatum: 01.08.2010
Beiträge: 346
Wohnort: OWL
BeitragVerfasst am: So Jan 22, 2012 19:32    Titel: Antworten mit Zitat

Mir kamen hierzu ähnliche Gedanken wie Johnson. Überzeugungen beziehen sich stets auf Einstellungen und nicht auf deskriptive Eigenschaften wie Geschlecht, Alter, Hautfarbe... oder eben Sexualität.
Von daher ist "Überzeugung" der falschen Modus, um die eigene Asexualität zu "bewerten". Ich glaube, was eher in deine Richtung geht, ist die Frage danach, ob man "stolz" auf seine Asexualität ist, oder ob man sich für Menschen mit dieser sexuellen Identität öffentlich stark macht.

Auch hierzu gilt wohl, was meine Vorredner schon erwähnt haben. Man kann nicht auf etwas "stolz" sein, von dem man nicht genau weiß, ob es auf einen zutrifft und genau diese Leute diskutieren hier. Wenn du ein genaueres Bild über den Anteil "stolzer" Asexueller haben willst, dann würde ich dir einfach raten, eine Umfrage dazu zu starten. Ich könnte mir vorstellen, dass dort auch solche mitmachen, die sonst eher nur mitlesen.

Ich persönlich stehe zu meiner Asexualität und lebe auch danach - fühle mich dadurch aber nicht in besonderer Weise in meiner Persönlichkeit gestärkt oder so.
Ich respektiere schlichtweg, wie Andere leben und hoffe dass es die Menschen auch mir gegenüber tun. Jedem wird seine Identität im Laufe seines Lebens (große Teile davon mit der Geburt) zugeteilt und solange diese Identität nicht zur Verletzung der Mitmenschen führt, sollte man diese auch entsprechend ausleben können, ohne dass man den Drang verspürt, sich damit besser zu stellen oder andere für ihre Identität schlechter stellt. Das ist zumindest meine persönliche Lebensphilosophie zu dem Thema, insoweit es noch das triftft, nach dem du zu Beginn gefragt hast.
_________________
"Es gibt überall Blumen für den, der sie sehen will."
-Henri Matisse

Meine Kurzgeschichten:
http://aven-forum.de/viewtopic.php?t=6833

Meine lange Geschichte:
http://aven-forum.de/viewtopic.php?t=7488
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soro




Alter: 37
Anmeldungsdatum: 27.12.2011
Beiträge: 13
Wohnort: Berlin
BeitragVerfasst am: So Jan 22, 2012 19:38    Titel: falsche Auslegung Antworten mit Zitat

dann hört zu und macht eine neue Erfahrung, die euch fehlt:
Ich bin weder sexfeindlich bzw. antisexuell eingestellt und freue mich für meine Mitmenschen, die eine sexuelle Beziehung führen und glücklich sind. Ich bin zufrieden/ oft glücklich und bin asexuell aus Überzeugung.

Ich nehme an dass Johnsons Meinung aus seiner reichen und langjährigen Beziehungserfahrung herrührt und er sich somit ein geeignetes Urteil über Asexualität bilden kann Laughing

Soro
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spn




Alter: 32
Anmeldungsdatum: 25.08.2010
Beiträge: 814
Wohnort: absent
BeitragVerfasst am: So Jan 22, 2012 19:43    Titel: Re: falsche Auslegung Antworten mit Zitat

soro hat folgendes geschrieben:
und bin asexuell aus Überzeugung.


Aber was genau bedeutet denn für Dich also "aus Überzeugung"?


PS:
Um sowohl die Antisexualitäts- als auch die Stolzdebatte zu umschiffen (entsprechende Threads gibt es ja bereits zur Genüge) und mit Soros vorhergehenden Beiträgen in diesem Forum im Hinterkopf, hatte ich einfach mal interpretiert, daß es primär um eine Art "Selbstüberzeugung" geht, sprich:
Um die Suche nach Asexuellen, die sich in ihrem Inneren wirklich sicher sind, asexuell zu sein. Im Unterschied zu Demisexuellen, Unentschlossenen, ABs, Suchenden, etc. ... und letztlich vielleicht einfach um die Suche nach einem potentiellen Partner, bei dem Soro sich sicher sein kann, daß er wirklich asexuell ist und bleibt.
(Ob und inwieweit das überhaupt möglich ist, ist wieder ein anderes Thema.)
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Lennon




Alter: 28
Anmeldungsdatum: 16.02.2011
Beiträge: 1551
Wohnort: Rheinhessen
BeitragVerfasst am: So Jan 22, 2012 20:40    Titel: Antworten mit Zitat

Die Frage nach 'reinen Asexis' gab es schon häufiger. Dabei wird jedes Mal übersehen, dass es sich auch bei Asexuellen nicht um eine homogene Masse handelt.
Allein die Definition von 'sexueller Interaktion' muss sich jeder selbst stellen. Ist Küssen sexuell? Kuscheln? Streicheln? Nacktheit? usw. Oder ist etwas erst sexuell, wenn ich es so empfinde?
Dann haben viele Hin und wieder Lust auf sexuellen Kontakt. Haben sexuelle Träume und Phantasien. Auch das hindert viele daran sich als 110% asexuell zu bezeichnen.
Von der Wandelbarkeit unserer Sexualität im Laufe eines Lebens ganz zu schweigen.
Hinzu kommt, dass 'asexuell' als feste Selbstbeschreibung die Partnersuche massiv erschwert, sofern ein Bedürfnis nach romantischer Bindung vorhanden ist.
Und zum Thema 'dazu stehen': Viele sehen ihre sexuelle Orientierung als ihre Privatangelegenheit, die niemanden etwas angeht oder sie haben Angst vor negativen Reaktionen.

btw. gefällt mir persönlich der Gedanke einer asexuellen Elite überhaupt nicht. Jede Abstufung hat ihre Daseinsberechtigung und ihren Wert.
_________________
Jeder hat ein Recht auf Diskriminierung.
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Mobienne




Alter: 39
Anmeldungsdatum: 31.12.2010
Beiträge: 147
Wohnort: Allgäu
BeitragVerfasst am: So Jan 22, 2012 21:04    Titel: Antworten mit Zitat

Ich verstehe das mit der Überzeugung auch noch nicht so wirklich.

Überzeugung kann man - wie schon erwähnt - hinsichtlich seiner politischen Gesinnung, seiner Weltanschauung, seiner Ernährung, der Erziehung seiner Kinder oder einer ökologischen Lebensweise entwickeln. Indem man sich mit der Materie auseinandersetzt, sich informiert, sich mit Meinungen auseinandersetzt und dann zu einem Ergebnis für sich selber kommt, wie man es in Zukunft handhaben möchte. Man kann quasi "wählen", kann selbst Entscheidungen treffen.

Das alles funktioniert ja bei der sexuellen Ausrichtung nicht. Die kann man sich nicht aussuchen. Sie ist da. Wenn ein durch und durch Sexueller täglich Artikel über Asexuelle liest und sich damit beschäftigt, wird er nicht entscheiden können, plötzlich asexuell zu sein. Auch wenn es seiner Überzeugung nach für ihn vielleicht besser wäre, so zu sein. Er ist es aber nicht und kann auch nicht entscheiden, so zu sein.

Genauso wenig wie ich stolz drauf sein oder entscheiden könnte, eine Frau zu sein, oder aus einer Überzeugung heraus dies sein könnte. Es ist von Natur aus vorgegeben, ich kann es nicht auswählen und ich kann es nicht ändern. Es ist. Ich bin auch nicht aus Überzeugung dunkelhaarig.

Ich kann dazu stehen, dass ich etwas bin. Ich kann es in meinem Umfeld kundtun, ich kann für Gleichberechtigung und Öffentlichkeit werben, wenn ich da Defizite sehe. Aber ich sehe doch einen Unterschied, zu etwas zu stehen, was man ist, als etwas aus Überzeugung zu sein.

Dass viele hier unsicher sind, ob sie asexuell sind oder nicht, liegt in der Natur der Dinge. In der momentanen Gesellschaft ist alles so konditioniert, dass z.B. Sex zwischen Partnern einfach dazugehört und jeder davon ausgeht, dies in einer Beziehung auch praktieren zu müssen, ohne es groß zu hinterfragen. Es ist ja "normal", wenn man "normal" über mehrheitliches Vorkommen innerhalb der Gesellschaft definiert. Sich davon zu lösen, sich selbst in punkto Sex zu hinterfragen, zu erforschen, was richtig und gut für einen ist, festzustellen, dass man eventuell zu einer Minderheit gehört, ist ein Prozess, der halt auch Zeit dauern kann, gerade, wenn man vielleicht jahrelang diese vermeintliche "Normalität" gelebt hat. Innerhalb dieses Prozesses kommen die Leute halt hier her. Und das Ergebnis ist oft nicht schwarz oder weiß - 100% sexuell oder 100% asexuell - sondern es gibt viel dazwischen. Noch dazu gibt es unterschiedliche Lebensphasen, psychische Aspekte, die schwanken usw.

Also man kann da oft nicht verstandesmäßig zu einer "Überzeugung" gelangen. So nach dem Motto: Ach, Asexualität ist doch prima. Hat viele Vorteile. Das bin ich jetzt.
_________________
Zu wahr, um schön zu sein.


Zuletzt bearbeitet von Mobienne am Mo Jan 23, 2012 8:50, insgesamt einmal bearbeitet
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Paul65





Anmeldungsdatum: 26.09.2010
Beiträge: 271
Wohnort: OWL
BeitragVerfasst am: So Jan 22, 2012 22:34    Titel: Antworten mit Zitat

Mobienne hat folgendes geschrieben:

...
Also man kann da oft nicht verstandesmäßig zu einer "Überzeugung" gelangen. So nach dem Motto: Ach, Asexualität ist doch prima. Hat viele Vorteile. Das bin ich jetzt.

Sehr gut beschrieiben und zusammen gefasst.

Mir kommen im Gegenteil die "überzeugten" manchmal mal wie die fanatischen Nichtraucher vor die "vorher" 3 Schachteln am Tag weggequarzt haben und dann erleuchtet wurden Wink
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Mobienne




Alter: 39
Anmeldungsdatum: 31.12.2010
Beiträge: 147
Wohnort: Allgäu
BeitragVerfasst am: Mo Jan 23, 2012 7:37    Titel: Antworten mit Zitat

Nachtrag: Man kann aus Überzeugung auf Sex verzichten, indem man ihn einfach nicht praktiziert, wenn man meint, dass es gut für einen ist. Deswegen ist man jedoch nicht asexuell, sondern nach wie vor sexuell veranlagt.
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Zu wahr, um schön zu sein.
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lotte1980
ADMod Team




Anmeldungsdatum: 28.08.2005
Beiträge: 472
BeitragVerfasst am: Mo Jan 23, 2012 20:26    Titel: Antworten mit Zitat

Asexuell aus Überzeugung, nennt man das nicht zölibatär?
_________________
"Was wissen sie über Popper?"- "War das nicht der mit der Spinatdose?"
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Windsurfhippie




Alter: 42
Anmeldungsdatum: 13.08.2005
Beiträge: 672
Wohnort: Ein alter Bunker Nähe Kiel-Gaarden
BeitragVerfasst am: Mo Jan 23, 2012 20:50    Titel: Antworten mit Zitat

Mobienne hat folgendes geschrieben:


Genauso wenig wie ich stolz drauf sein oder entscheiden könnte, eine Frau zu sein, oder aus einer Überzeugung heraus dies sein könnte. Es ist von Natur aus vorgegeben, ich kann es nicht auswählen und ich kann es nicht ändern. Es ist. Ich bin auch nicht aus Überzeugung dunkelhaarig.

Ich kann dazu stehen, dass ich etwas bin. Ich kann es in meinem Umfeld kundtun, ich kann für Gleichberechtigung und Öffentlichkeit werben, wenn ich da Defizite sehe. Aber ich sehe doch einen Unterschied, zu etwas zu stehen, was man ist, als etwas aus Überzeugung zu sein.



Der Absatz hat mir gut gefallen, denn ich denke auch, dass es mehr eine Frage der Natur und des Wesens ist, als es Überzeugung je sein könnte. Tausche Überzeugung durch Bewusstsein, das würde es für mich ausmachen. Sich der Asexualität bewusst sein. Das ist das Natürliche, danach lebe ich, danach kann ich leben.

Probleme gibt es nur mit dem Zusatz homo-orientiert, da dieser in breiten Gesellschaftsschichten oder -gruppen als inakzeptabel gilt, und im Verborgenen zu bleiben hat. Da es einen Anteil der Privatsphäre ausmacht, ist das aber auch nicht irre schlimm, zumal es keine ins direkte Leben eingreifende Eigenschaft ausmacht.

Überzeugung ist aus meiner Sicht eher eine verfestigte Sammlung aus für sich selbst bestätigten, oft wiederholten Erfahrungen. Man kann davon überzeugt sein, dass Bananen lecker schmecken, oder sowas. Bei Eigenschaften der Person würde ich eher von Naturell oder Bewusstsein sprechen. Überzeugt bin ich wohl aber davon, dass irgendwelche sexuell zuneigenden Erlebnisse für mich außer jeglicher Frage stehen. Ist dann vielleicht so, wie wenn ein Veganer proklamiert, dass er nie überhaupt je Fleisch probieren möchte. Und muss er es unbedingt? Ich glaube nicht.
_________________
Normalität im Bezug auf den Menschen wird durch die Erkenntnis über das Individuum ad absurdum geführt.
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Wauwau




Alter: 37
Anmeldungsdatum: 05.04.2007
Beiträge: 1905
Wohnort: Wien
BeitragVerfasst am: Mi Jan 25, 2012 7:28    Titel: Re: falsche Auslegung Antworten mit Zitat

spn hat folgendes geschrieben:
... und letztlich vielleicht einfach um die Suche nach einem potentiellen Partner, bei dem Soro sich sicher sein kann, daß er wirklich asexuell ist und bleibt.


Also gehts um Unsicherheit, um Angst, um Nicht-belästigt-werden-wollen? Wink

Eine Suche, deren Ziel das Vermeiden eines Hemmnisses ist, führt nur selten zum Erfolg.

Übrigens, ich ließ bisher alle männlichen Tiere "aus Überzeugung" kastrieren. "Tierschutz" und "weniger stressig" und was es sonst noch so an stichhaltigen Begründungen gibt....
Den jungen Rüden lasse ich nicht kastrieren. Einen echten Grund dafür gibt es nämlich nicht, weder körperlich noch aus Verhaltensgründen. Und soll er nur wegen ... meiner Schwäche... körperliche Nachteile haben?
Mein Freund sagt, ich hätte meine Sichtweise verändert.
_________________
Then let us pray that come it may /As come it will for a´that/ That Man to Man the world o´er/ Shall brothers be for a´that. (Robert Burns)
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