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| milena98
Alter: 34
| | Anmeldungsdatum: 23.07.2005 | | Beiträge: 462 | | Wohnort: Mitteldeutschland |
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Verfasst am: Fr Feb 13, 2009 23:00 Titel: |
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| Sibina hat folgendes geschrieben: |
Und auch wenn die meisten das nicht lesen wollen... ich bin der Meinung, daß eine Beziehung zwischen einem Sexuellen und einem Asexuellen auf dauer einfach nicht glücklich und zufrieden sein kann | Nur als Eingangsanmerkung: Dem stimme ich sogar - für mich persönlich - zu, was nicht bedeutet, dass andere das für sich nicht anders sehen können. Die logische Konsequenz daraus ist aber und das ist vielleicht etwas, bei dem sich die Sexuellen mal überlegen können, was sie da verlangen, dass ich tatsächlich nie eine Beziehung hatte. Ich bin durchaus kein emotionaler Krüppel, der keine Gefühle hat und sich nicht vorstellen kann, dass es schön wäre, wenn einfach mal jemand da wäre. Nun hab' ich mein Leben voll darauf eingerichtet und es ist wirklich O.K. so. Aber nun zum Eigentlichen.
| Sibina hat folgendes geschrieben: | | Aber genau das ist ja das, was die meisten Asexuellen NICHT wollen. Sie treffen sich nicht in der Mitte, denn der sexuelle Partner soll zwar verzichten aber ständig. Wenn die Asexuellen bis zur Mitte entgegenkommen sollten, würden sie sich doch ab und zu auf Sex einlassen. Und daher ist der Groll größer auf der sexuellen Seite. |
| Zitat: | | Wenn jedoch durch einen Schicksalsschlag oder durch eine Krankheit die Sexualität nicht mehr ausgeübt werden kann ist das höhere Gewalt und daher kommt man einfacher damit zurecht. Vor allen Dingen ist es ja nicht so, daß der Partner nicht mehr WILL sondern nur nicht mehr KANN. Und dann ist derjenige auch an Lösungsfindungen interessiert. | Ich für mich kann sicher ausschließen, dass irgendwelche Ekel- oder Angstgefühle dem menschlichen Körper gegenüber bei mir vorliegen: Ich glaube ich könnte und würde einem Partner zuliebe mit ihm schlafen. Nur: Das wäre für mich ungefähr so aufregend wie 'ne gynäkologische Untersuchung: Das finde ich auch nicht eklig oder schlimm oder krieg da 'ne Angstattacke. Ich wüsste halt "O.K. es muss mal wieder sein - bringen wir's hinter uns." Und das reicht eben den allermeisten Sexuellen nicht. Die möchten platt ausgedrückt, dass man Spaß dran hat, dass man sie begehrt usw.. Der Punkt ist nur: Ich hätte in dem Fall, das was ich willentlich tun kann getan, aber ich kann mich nunmal nicht willentlich dazu bringen etwas Bestimmtes zu fühlen, das ich nunmal nicht fühle und in meinem Falle vom Begin der Pubertät an, nie auch nur im Ansatz gefühlt habe.
Wenn mein (nicht vorhandener) Partner bei der oben genannten Konstellation sagen würde: "Ich verlasse Dich, weil Du nicht so reagierst wie ich das kenne und ich das brauche". Wer von uns beiden wäre dann derjenige der nicht kompromissbereit ist und wer von beiden kann nicht anders und wer will nicht anders ? (Nur mal so provokant in den Raum gestellt.)
M. _________________ Hoffnung ist nicht die Überzeugung dass etwas gut ausgeht, sondern die Gewissheit das etwas Sinn hat egal wie es ausgeht. (Vaclav Havel) |
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| Sibina
Alter: 44
| | Anmeldungsdatum: 09.04.2008 | | Beiträge: 151 | | Wohnort: Köln |
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Verfasst am: Mo Feb 16, 2009 9:52 Titel: Eben |
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Liebe Milena,
eben genau das ist es was ich meine wenn ich behaupte, daß eine Beziehung zwischen einem Sexuellen und einem Asexuellen nicht auf Dauer glücklich und zufriedenstellend sein kann. Der Sexuelle ist durch den Verzicht frustriert und wenn er ab und zu lustlos seine Bedürfnisse befriedigt bekommt, ist das eben auch nicht erfüllend und zufriedenstellend. Der Asexuelle ist durch das ständig im Hintergrund schwebende Verlangen des Sexuellen überfordert und wenn er mal nachgibt fühlt er sich schlecht.
Wo also kann da ZUFRIEDENHEIT entstehen???
Im Prinzip ist es doch genauso als würde man einen Hetero mit einem Homosexuellen vereinigen wollen. Die haben halt auch unterschiedliche sexuelle Ausrichtungen und es passt nicht zusammen. Das ist genau das was ich mit meinem Satz ausdrücken möchte.
Wenn es also eine Beziehung zwischen einem Asexuellen und einem Sexuellen gibt, in dem beide wirklich komplett glücklich und zufrieden sind (rein nur auf diesen Punkt der Sexualität betrachtet) dann ist das ein so verschwindend geringer Prozentsatz, dass meine Behauptung stimmt... denn Ausnahmen bestätigen doch nur die Regel, oder?
Liebe Grüße
Sibina _________________ Es gibt keine Probleme... nur Lösungen! |
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| Miss_Rot-Weiss

Alter: 26
| | Anmeldungsdatum: 24.02.2007 | | Beiträge: 124 | | Wohnort: Aachen |
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Verfasst am: Mo Feb 16, 2009 13:15 Titel: |
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| Sibina hat folgendes geschrieben: | | Aber genau das ist ja das, was die meisten Asexuellen NICHT wollen. Sie treffen sich nicht in der Mitte, denn der sexuelle Partner soll zwar verzichten aber ständig. Wenn die Asexuellen bis zur Mitte entgegenkommen sollten, würden sie sich doch ab und zu auf Sex einlassen. Und daher ist der Groll größer auf der sexuellen Seite. |
Ja das stimmt. Ich würde mich niemals auf Sex einlassen. Ich überlege deshalb auch schon ob ich meinem zukünftigen Partner nicht erlauben soll Sex zu haben. Nur nicht mit mir.
Er kann ja sich sein bedürfnis bei willigen Frauen holen, solange er nur mich liebt. Aber das ist wohl sehr schwer zu vereinbaren. Vorallem wenn man sich nicht sicher sein kann ob man wirklich so ein großes Vertrauen darin legen soll. |
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| Sibina
Alter: 44
| | Anmeldungsdatum: 09.04.2008 | | Beiträge: 151 | | Wohnort: Köln |
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Verfasst am: Mo Feb 16, 2009 17:50 Titel: |
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| Miss_Rot-Weiss hat folgendes geschrieben: | Ja das stimmt. Ich würde mich niemals auf Sex einlassen. Ich überlege deshalb auch schon ob ich meinem zukünftigen Partner nicht erlauben soll Sex zu haben. Nur nicht mit mir.
Er kann ja sich sein bedürfnis bei willigen Frauen holen, solange er nur mich liebt. Aber das ist wohl sehr schwer zu vereinbaren. Vorallem wenn man sich nicht sicher sein kann ob man wirklich so ein großes Vertrauen darin legen soll. |
Puh... das ist natürlich ein hohes Risiko, denn es besteht immer die Möglichkeit, daß Dein Partner sich in die Frau verliebt mit der er dann "nur" Sex hat. Hut ab vor Deinem Mut, wenn Du es dann umsetzt.
Ich als Sexuelle, würde das nicht wollen, denn für mich ist Sex nicht nur die Befriedigung irgendeines Triebes... wenn, dann will ich Sex mit dem Menschen, den ich liebe. _________________ Es gibt keine Probleme... nur Lösungen! |
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| ciar
| | Anmeldungsdatum: 04.01.2009 | | Beiträge: 9 | | Wohnort: NRW |
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Verfasst am: Mo Feb 16, 2009 22:06 Titel: Bedürfnis bei willigen Frauen holen |
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Das wurde auch mir von meiner Frau vorgeschlagen.
Sie hat sich vor 1 Jahr als asexuell "geoutet".
Ich sollte mir doch in einer anderen Stadt eine Arbeit suchen, meine sexuellen Bedürfnisse in der Woche mit einer (am besten unfruchtbaren) Frau ausleben, und dann das Wochenende wieder mit ihr und den Kindern verbringen.
Abgesehen davon, dass ich meine Frau (noch) zu sehr liebe finde ich diese Einstellung doch sehr naiv:
Welche "Wochenpartnerin" würde ohne finanzielle oder lebenspartnerschaftliche Ansprüche diese Beziehung eingehen und mich dann brav am Wochenende verabschieden:
"Grüss deine Frau und die lieben Kinder von mir!"
Dann beisse ich doch lieber die Zähne weiterhin zusammen und geniesse das Gefühl als Geldbeschaffer und Kinderbetreuer ausgenutzt zu werden. |
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| Miss_Rot-Weiss

Alter: 26
| | Anmeldungsdatum: 24.02.2007 | | Beiträge: 124 | | Wohnort: Aachen |
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Verfasst am: Mi Feb 18, 2009 1:07 Titel: Re: Bedürfnis bei willigen Frauen holen |
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| ciar hat folgendes geschrieben: |
Abgesehen davon, dass ich meine Frau (noch) zu sehr liebe finde ich diese Einstellung doch sehr naiv:
Welche "Wochenpartnerin" würde ohne finanzielle oder lebenspartnerschaftliche Ansprüche diese Beziehung eingehen und mich dann brav am Wochenende verabschieden:
"Grüss deine Frau und die lieben Kinder von mir!"
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Nun ja, es gibt schon viele willige Frauen. Es muss ja nicht immer die selbe sein. Aber ich weiß nicht ob ich wirklich soviel vertrauen darin reinlegen soll.
Würde er seiner Liebhaberin wirklich sowas sagen wie "Danke war echt guter Sex, aber jetzt gehe ich zurück zu meiner Freundin die ich liebe."
Ich weiß es nicht und ich weiß auch nicht wie eifersüchtig ich bin, da ich noch nie eine wirkliche Beziehung hatte. Natürlich weil ich von anfang an klar stelle das ich keinen Sex möchte. Vielleicht sollte ich nicht soviel fordern sondern es einfach mal auf die art und weise versuchen. |
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| milena98
Alter: 34
| | Anmeldungsdatum: 23.07.2005 | | Beiträge: 462 | | Wohnort: Mitteldeutschland |
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Verfasst am: Do Feb 19, 2009 21:18 Titel: Re: Eben |
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| Sibina hat folgendes geschrieben: |
eben genau das ist es was ich meine wenn ich behaupte, daß eine Beziehung zwischen einem Sexuellen und einem Asexuellen nicht auf Dauer glücklich und zufriedenstellend sein kann.Der Sexuelle ist durch den Verzicht frustriert und wenn er ab und zu lustlos seine Bedürfnisse befriedigt bekommt, ist das eben auch nicht erfüllend und zufriedenstellend. Der Asexuelle ist durch das ständig im Hintergrund schwebende Verlangen des Sexuellen überfordert und wenn er mal nachgibt fühlt er sich schlecht.
Wo also kann da ZUFRIEDENHEIT entstehen???
Wenn es also eine Beziehung zwischen einem Asexuellen und einem Sexuellen gibt, in dem beide wirklich komplett glücklich und zufrieden sind (rein nur auf diesen Punkt der Sexualität betrachtet) dann ist das ein so verschwindend geringer Prozentsatz, dass meine Behauptung stimmt... denn Ausnahmen bestätigen doch nur die Regel, oder?
| Wie gesagt, theoretisch stimme ich dem zu. Es gibt ja doch mal Berichte von sagen wir Hyposexuellen, die mit dem wenigen Sex zufrieden sind oder Asexuellen die Sex zwar nicht anmacht, die es aber auch nicht nicht sooo schlimm finden, oder Paaren wo vielleicht die "Sich Sex woanders holen"-Methode funktioniert. Ich denke man muss es schon den einzelnen Paaren anheimstellen, ob die Beziehung für sie funktioniert. Nur dafür braucht es eben gegenseitige Ehrlichkeit und das funktioniert nur, wenn man drüber redet.
Was ich eigentlich mit meinem Beitrag sagen wollte: Manchmal gewinnt man den Eindruck die betroffenen Sexuellen glauben ihr Partner würde absichtlich so handeln um sie zu quälen. Offensichtlich ist es schwer verständlich, dass der asexuelle Part genausowenig aus seiner Haut kann, wie der sexuelle auch nicht mal grad seinen Trieb abstellen kann. Von Absicht kann da also keine Rede sein.
| Zitat: | | Im Prinzip ist es doch genauso als würde man einen Hetero mit einem Homosexuellen vereinigen wollen. Die haben halt auch unterschiedliche sexuelle Ausrichtungen und es passt nicht zusammen. | Nur: Ein Homosexueller verliebt sich von Natur aus nicht in den gegengeschlechtlichen Partner, also ist von vorneherein die aussichtslose Beziehungkombination ausgeschlossen. Asexuelle und Sexuelle verlieben sich schon ineinander - Das ist die Crux an der Sache.
Viele Grüße, M. _________________ Hoffnung ist nicht die Überzeugung dass etwas gut ausgeht, sondern die Gewissheit das etwas Sinn hat egal wie es ausgeht. (Vaclav Havel) |
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| Selachoideus
Alter: 38
| | Anmeldungsdatum: 20.02.2009 | | Beiträge: 38 | | Wohnort: Leipzig |
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Verfasst am: Fr Feb 20, 2009 20:52 Titel: |
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| Maxi hat folgendes geschrieben: |
Wenn Liebe selbstlos ist, dann würde
- der asexuelle Partner dem sexuellen Partner zuliebe doch Sex haben
- der sexuelle Partner dem asexuellen Partner zuliebe keinen Sex haben.
... irgendwas passt da nicht, da so die unterschiedlichen Bedürfnisse keine Berücksichtigung finden.
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Hm, ich sehe das eher technisch als logisch.
Wer unterwürfiger ist oder stärker liebt, verzichtet mehr zugunsten des anderen.
Ist keiner von beiden devot, so gibt es einen Handel wie auf dem Markt, und ein Kompromiß wird geschlossen. Das unschöne daran ist, daß dabei jeder als eigeninteresseorientierter Profitmaximierer agiert, was nicht zu Liebe paßt.
Bei dem meisten Leuten läuft es wohl realistischerweise auf einen Mittelweg zwischen verzichten und aushandeln hinaus.
Aber es gibt auch Extremisten, die aufgrund der Wünsche ihrer Lebenspartnerin komplett auf sexuelle Befriedigung verzichten, siehe
http://www.seekdiscipline.com/p/Mistress_Dea/
Viele Grüße |
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| Selachoideus
Alter: 38
| | Anmeldungsdatum: 20.02.2009 | | Beiträge: 38 | | Wohnort: Leipzig |
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Verfasst am: Fr Feb 20, 2009 21:04 Titel: Re: Eben |
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| milena98 hat folgendes geschrieben: | Nur: Ein Homosexueller verliebt sich von Natur aus nicht in den gegengeschlechtlichen Partner, also ist von vorneherein die aussichtslose Beziehungkombination ausgeschlossen. Asexuelle und Sexuelle verlieben sich schon ineinander - Das ist die Crux an der Sache.
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Homos sind die einzigen, die das Problem nicht haben. Es gibt aber auch viele Sexuelle, die zueinander inkompatibel sind. Beispiele:
- Monogamist verliebt sich in Polyamorin oder umgekehrt. Da gibt es bald Krach.
- Monogamer Monosexueller verliebt sich in verzichtsunwilligen Bisexuellen.
- Normaler Sexueller verliebt sich in Pädophilen, Zoophilen oder Koprophilen.
- Junge verliebt sich in Pro-Ana-Mädchen, das sich zu Tode hungert.
- Hetero-Frau verliebt sich in Mann. Der ist aber TS und wird zur Frau umgebaut.
- Hetero verliebt sich in Homo.
- Vanilla verliebt sich in Sadomasochist oder umgekehrt.
- Maso verliebt sich Maso.
- Sadist verliebt sich in Sadist.
- Vanilla mit Latexallergie verliebt sich in Gummifetischist.
Daher bin ich dafür, daß jeder sich einen Zettel an die Stirn tackert, wo alles genau drauf steht. Das hat zwei enorme Vorteile:
- Man muß nicht Leute ansprechen, die nicht passen, und Zeit damit verplempern, die langwierig auszufragen, wobei man das Risiko eingeht, mit ungewöhnlichen Fragen zu schockieren.
- Wenn einem zufällig ein passender Mensch über den Weg läuft, dann kann man den gleich ansprechen, anstatt vorbeizulaufen mit dem Gedanken: "Der is doch eh wieder das auch nicht." |
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| jannis

Alter: 45
| | Anmeldungsdatum: 24.07.2008 | | Beiträge: 168 | |
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Verfasst am: Sa Feb 21, 2009 0:54 Titel: |
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Was ist den eine oder ein Vanilla??? _________________ Fünf Erbsen lebten in einer Schote, die war grün, und so meinten sie, die ganze Welt müsse grün sein. (Hans Christian Andersen) |
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| Maz ADMod Team

Alter: 35
| | Anmeldungsdatum: 12.02.2005 | | Beiträge: 4914 | | Wohnort: Stuttgart |
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| Metropol

Alter: 50
| | Anmeldungsdatum: 26.11.2006 | | Beiträge: 270 | | Wohnort: NRW |
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Verfasst am: Sa Feb 21, 2009 15:59 Titel: |
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| "Blümchensex" ist wohl die gängigere Bezeichnung dafür |
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| Luna76
| | Anmeldungsdatum: 07.05.2009 | | Beiträge: 1 | |
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Verfasst am: Do Mai 07, 2009 20:15 Titel: |
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Hallo an allen!
Ich bin auch neu hier...und habe viele Frage!
Mein Partner hat offensichtlich nicht viel Verlang nach Sex, weniger als 1x im Monat und dann sehr schnell... der Rest unserer Beziehung aber super! Also, ich glaube, die Situation kennen wir alle hier.
Er hat mich aber überrascht, als er meinte, er möchte die Show von Dita von Teese sehen!!
Also liegt es doch an mir?
Bis jetzt mit den anderen ex Partners habe ich nie das Problem gehabt und... ich verstehe es nicht.
Das Problem sind auch die andere Männer, die mit mir manchmal flirten. Und vielleicht ist jetzt auch jemand dabei, der etwas wieder aufgeweckt hat...es wird sicherlich nichts passieren aber schon dass ich mir Gedanke darüber mache oder mich schuldig fühle, mach mich Wahnsinn!!!
Und wenn es doch irgendwann irgendetwas passiert? Ich denke gar nicht an Sex dabei, sondern einfach einen super leidenschaftlichen Kuss, z. B. Ich möchte einfach wieder etwas Leidenschaft in meinem Leben!!!! Und dabei fühle ich mich so egoistisch.
**Liebe Grüße**
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| Silver
| | Anmeldungsdatum: 20.05.2009 | | Beiträge: 12 | |
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Verfasst am: Mi Mai 20, 2009 21:22 Titel: |
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Hi,
klinke mich auch mal ein. Ob ich asexuell bin, kann ich momentan nicht genau sagen, jedoch spricht wohl einiges dafür. Werde mich noch ein wenig durch's Forum lesen "müssen".
Was mir hier aufgefallen ist, daß einige ihre Partner beschuldigen, sie hätten es vorher schon gewußt, nutzen nur aus usw. Glaubt ihr das wirklich? Gut, es mag sowas geben, aber wenn ich mich betrachte, die selten Lust auf Sex hat - warum sollte ich mir freiwillig eine Beziehung antun, in welcher es nur Stress gibt? Ständige Diskussionen, ständige Versuche, an mich ran zu kommen, mich zu berühren, womöglich einfach zu nehmen. Schuldgefühle und der innere Impuls, mal wieder so tun als ob, damit ich wenigstens für ein, zwei Tage mal wieder Ruhe habe und nicht ständig belästigt werde - und vielleicht auch aus Mitleid.
Dummerweise kann ich beide Seiten verstehen. Die Seite des nicht wollens mit dem Gefühl ständiger Nötigung. Die Seite des starken Verliebtsein, wo man in den anderen kriechen möchte, das Herz pulsiert und man sich wieder und wieder vereinigen möchte.
Letzteres hält bei mir aber auch nie lange an, wird mir nach einer Weile zu viel, zu eng. Warum das so ist, kann ich nicht sagen. Es KÖNNTE an meiner Vergangenheit liegen.
Ich selbst blühe auf, wenn ich mich geistig mit jemanden teilen kann, wenn in dieser Hinsicht jemand auf Augenhöhe ist. Dann fühle ich mich lebendig, angeregt (ggf. auch sexuell). Auch habe ich das gefühl, einem Menschen durchaus auf diese Weise nahe sein zu können, vielleicht sogar näher, als es für andere nur über Sexualität geschieht. Keine Ahnung, wie ich es erklären soll. Wird etwas auf Sex reduziert, sind keine Gespräche möglich (also wirklich interessante, nicht der übliche Alltagsbrei), vertrockne ich innerlich. Es fehlt dann etwas. Was für die sexuellen Menschen der Sex ist, bedeutet mir scheinbar ein gutes Gespräch - geistige Verbundenheit/Nahrung. So kann man es wahrscheinlich ausdrücken.
Habe mir schon oft Gedanken gemacht, was Liebe wohl ist, warum Sex für die meisten so unendlich wichtig ist. Für mich ist letzteres ein Trieb, andererseits habe ich es aber auch schon anders kennenlernen können. Vielleicht mache ich mir auch nur etwas vor.
Öfter wurde hier mal das asperger Syndrom genannt. Inwieweit können sich die asexuellen mit der "schizoiden Persönlichkeitsstörung" "anfreunden"? Seht ihr zu dieser ggf. Paralellen?? Würde mich einfach mal interessieren.
Silver |
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| Fellgesellschaft

Alter: 44
| | Anmeldungsdatum: 25.03.2009 | | Beiträge: 486 | | Wohnort: Dortmund |
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Verfasst am: Mi Mai 20, 2009 21:50 Titel: |
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Nabend,
halb-offtopic: Die einzige Person, die ich jemals kannte, die über sich selbst sagte, sie hätte eine schizoide Persönlichkeitsstörung, war extrem sexuell und hat mich praktisch vergewaltigt ("date rape"). Ich seh da jetzt nicht so wirklich einen Zusammenhang. Eine Grundmenge der Größe eins ist aber auch keine echte Stichprobe
"Die Seite des starken Verliebtsein, wo man in den anderen kriechen möchte, das Herz pulsiert" kenne ich (asexi) auch, aber was hat das mit Sex zu tun? Sex ist für mich der Punkt, an dem das angenehme Gefühl gestört wird und ich nicht mehr in den anderen kriechen, sondern abschalten oder abhauen möchte. So als esse ich eine Tüte Gummibärchen (das Verliebtsein), und auf einmal ist ohne Vorwarnung eins mit Senfgeschmack dazwischen (Sex), das passt einfach nicht in das angenehme Gummibärchentütengefühl.
Sonnige Grüße,
das Felltierchen |
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