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| Hobbyrechtler
Alter: 27
| | Anmeldungsdatum: 01.03.2007 | | Beiträge: 4 | | Wohnort: Dortmund |
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Verfasst am: Do Okt 25, 2007 12:46 Titel: kitzeln bei asexuellen Partnereziehungen? |
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Hallo,
gibt es Kitzeln bei asexuellen Partnereziehungen?  |
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| Neo-Sin

| | Anmeldungsdatum: 23.10.2007 | | Beiträge: 27 | | Wohnort: Berlin |
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Verfasst am: Do Okt 25, 2007 13:20 Titel: |
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Hm... in meiner Beziehung gibt es das schon, nur bin ich in der Regel nicht mal kitzelig, das ärgert meinen Partner manchmal  |
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| AH-Fan

Alter: 31
| | Anmeldungsdatum: 01.05.2006 | | Beiträge: 1236 | |
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Verfasst am: Do Okt 25, 2007 18:12 Titel: |
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Ich kann dazu nichts weiter sagen, weil ich keine Beziehung habe, aber ich selbst bin ziemlich kitzlig und auch sehr berührungsempfindlich.  |
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| Filzvieh

Alter: 31
| | Anmeldungsdatum: 22.03.2008 | | Beiträge: 161 | | Wohnort: Berlin |
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Verfasst am: So März 23, 2008 0:50 Titel: |
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kitzeln im sinne vom sexuellen kink, oder quasi als eine art ausgleich? O_o
ich persönlich hatte z.b. einen partner, mit dem ich oft ziemlich rumgetobt bin... so mit auf dem bett rumkugeln und sich kitzeln etc.
ich sag mal so: ich fands immer lustig und für ihn hats ganz gut als "energie ventil" funktioniert... dafür das wir halt keinen sex hatten... jedenfalls eine zeit lang.
irgendwann fand ers ohne sex dann doch zu doof und das wars mal wieder... aber das ist eine andere geschichte ;p |
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| Hobbyrechtler
Alter: 27
| | Anmeldungsdatum: 01.03.2007 | | Beiträge: 4 | | Wohnort: Dortmund |
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Verfasst am: So März 23, 2008 11:25 Titel: |
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Filzvieh, Du hast den Thread gut ausgegraben, Respekt!
Ja, als Ausgleich/Ersatz finde ich es auch besser vorstellbar. |
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| Filzvieh

Alter: 31
| | Anmeldungsdatum: 22.03.2008 | | Beiträge: 161 | | Wohnort: Berlin |
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Verfasst am: So März 23, 2008 14:24 Titel: |
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| war mir ein vergnügen... hehe. |
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| X-File

Alter: 27
| | Anmeldungsdatum: 07.12.2006 | | Beiträge: 266 | | Wohnort: Neustadt/Hessen |
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Verfasst am: Mo März 24, 2008 10:29 Titel: |
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Ich muß ganz ehrlich sagen, ich versteh nicht, warum Kitzeln eine Art.. ich nenn`s mal ""Sex für Asexuelle" sein soll. Warum grade Kitzeln?
Ich bin eigentlich vom Scheitel bis zur Sohle kitzelig.. Am Hals, an den Armen, am Bauch, an den Seiten, den Knien, den Füßen.. Ich find das schlimm, weil ich nie mal einfach nur geniessen kann, wenn ein Mann mich mal am Bauch oder so küsst, weil ich dann immer zusammenzucke..
Da möchte ich grad mal fragen: Was zieht euch am Kitzeln so an? Was mögt ihr daran so? Was ist für den Gekitzelten/Kitzelnden angenehm daran?
Das interessiert mich brennend, vielleicht hab ich ja doch noch versteckte Qualitäten..
X-File _________________ Wir sind nicht auf der Welt um so zu sein, wie andere uns haben wollen!!! |
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| Filzvieh

Alter: 31
| | Anmeldungsdatum: 22.03.2008 | | Beiträge: 161 | | Wohnort: Berlin |
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Verfasst am: Mo März 24, 2008 14:12 Titel: |
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ich für mich seh im kitzeln eigendlich nicht wirklich etwas sexuelles... mehr etwas albern kindliches was halt (in maßen) lustig ist, wenn ich mich spielerisch mit jemandem rumbalge... (wober ich meisst eh den kürzeren ziehe ).
keine ahnung... lachen ist halt schön... und albern sein auch...
mein bester freund und ich sinds uns auch manchmal am kitzeln... aber er ist auch eher etwas wie in grosser bruder für mich.
mich würde allerdings auch interessieren, ob es leute gibt die dem kitzeln in irgendeiner weise etwas sexuelles abgewinnen können... |
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| endorphin selbst abgemeldet
Alter: 41
| | Anmeldungsdatum: 08.01.2006 | | Beiträge: 142 | |
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Verfasst am: Mi März 26, 2008 9:57 Titel: |
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| X-File hat folgendes geschrieben: | .. Ich find das schlimm, weil ich nie mal einfach nur geniessen kann, wenn ein Mann mich mal am Bauch oder so küsst, weil ich dann immer zusammenzucke..
X-File |
Das mit dem Zusammenzucken bei Berührungen geht mir genauso, manche Körperteile sind dabei empfindlicher als andere. Wenn ich zärtlich berührt werde und verkrampfe, sag ich als Ausrede immer, daß ich extrem kitzlig bin.
Ich denke Asexualität ist bei mir auch eine Folge der Berührungsempfindlichkeit. Dadurch das mein Körper Sex vermeidet, vermeidet er berührt zu werden.
Nur leider mag ich Kuscheln und körperlichen Kontakt eigentlich sehr gern, wenn ich meinem Partner vertraue. |
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| feather

Alter: 31
| | Anmeldungsdatum: 23.03.2008 | | Beiträge: 49 | |
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Verfasst am: Di Apr 01, 2008 18:06 Titel: |
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Ich bin auch fast überall extrem kitzlig. Wenn mein Ex Freund mit mir gekuschelt hat und nunja...erotisch werden wollte, musste ich eben meistens lachen. Das hat er mir sehr übel genommen und war beleidigt.....toll, als könnte ich was dafür....  |
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| Saupp(i)

Alter: 26
| | Anmeldungsdatum: 07.05.2008 | | Beiträge: 200 | | Wohnort: 1170 Wien |
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Verfasst am: Fr Jun 20, 2008 14:43 Titel: |
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ich weiß gar nicht, ob ich kitzlig bin, weil ich Berührungen bisher immer vermieden habe :S
Und ich kann an Kitzeln nichts Se*uelles finden  _________________ Die Lorbeeren von heute sind der Kompost von morgen. |
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| Stuzi
| | Anmeldungsdatum: 14.01.2007 | | Beiträge: 125 | | Wohnort: Oberösterreich |
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Verfasst am: Di Jun 24, 2008 10:31 Titel: |
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Also ich weiß aus Erfahrung, dass ich sehr sehr kitzelig bin. Hin und wieder reagiere ich aber auch gar nicht mehr kitzelig, dann wieder sehr. Weiß nicht, woran das liegt, aber ich find es schön und für mich gehört das schon fast zur Beziehung dazu *gg*
Bussi Karin _________________ Die Welt ist voll von kleinen Freuden, die Kunst besteht nur darin sie zu sehen.
(Li-Tai Po) |
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| AH-Fan

Alter: 31
| | Anmeldungsdatum: 01.05.2006 | | Beiträge: 1236 | |
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Verfasst am: So Jun 29, 2008 3:49 Titel: |
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| endorphin hat folgendes geschrieben: | | Ich denke Asexualität ist bei mir auch eine Folge der Berührungsempfindlichkeit. Dadurch das mein Körper Sex vermeidet, vermeidet er berührt zu werden. |
Ich denke, ich habe genau das gleiche Problem. Ich bin, wie bereits erwähnt, extrem berührungsempfindlich und kitzlig. Ich kann mir gar nicht vorstellen, wie Leute zur Fußpflege gehen und sich von einer fremden Person die Füße massieren lassen können. Ich glaube, ich würde da einen Lachanfall bekommen.
Ich mag es einfach nicht, berührt zu werden, denn ich bin an vielen Stellen des Körpers sehr empfindlich. Ich konnte mir als Kind schon nicht die Füße abtrocknen lassen, weil ich es so kitzlig fand. Wenn ich es mir recht berlege sind bei mir nur die Hände nicht so berührungsempfindlich. Aber der Rest schon, vor allem der Bauch und die Füße.
| festher hat folgendes geschrieben: | Ich bin auch fast überall extrem kitzlig. Wenn mein Ex Freund mit mir gekuschelt hat und nunja...erotisch werden wollte, musste ich eben meistens lachen. Das hat er mir sehr übel genommen und war beleidigt.....toll, als könnte ich was dafür....  |
Ich denke, es ginge mir in entsprechender Situation genauso wie dir. Ich weiß auch nicht, was man dagegen tun kann. Übung hilft da wohl kaum, oder? Meint ihr, man "stumpft" irgendwie ab, wenn man sich öfter berühren lässt? Ich meine, es besteht ja immerhin die Möglichkeit, dass die Berührungsempfindlichkeit nur eine Art Schutzfunktion ist, weil man noch nie an so empfindlichen Stellen berührt wurde.
Naja, mir stellt sich dennoch die Frage, ob es normal ist, so berührungsempfindlich (wie ich) zu sein. Scheinbar nicht, wenn ich sehe, dass es Leute gibt, die sich problemlos die Füße massieren lassen können. Und warum kann man sich selbst eigentlich nicht kitzeln? Scheinbar hängt es doch mit einer gewissen Abwehrhaltung zusammen, die auf fremdes Berühren sehr sensibel reagiert, oder? |
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| Dirk Walter ADMod Team

Alter: 39
| | Anmeldungsdatum: 30.05.2005 | | Beiträge: 1527 | |
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Verfasst am: So Jun 29, 2008 10:13 Titel: |
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| AH-FAN hat folgendes geschrieben: | | Und warum kann man sich selbst eigentlich nicht kitzeln? | Spiegel-Leser wissen mehr -> schau hier
Diese Berührungsempfindlichkeit kenne ich sehr gut und ich bin mir auch sehr sicher, dass sie ein "sensorischer Fakt" ist. Es gibt einfach Menschen, bei denen bestimmte Sinne deutlicher ausgeprägt sind und die entsprechende Reize damit stärker und intensiver wahrnehmen - mit dem negativen Aspekt, dass sie schnell "überlasten". Gut erforscht sind beispielsweise die sog. "Superschmecker" (einfach mal googeln), das sind Menschen, die bis zu 10x mehr Geschmacksknospen auf der Zunge besitzen und dadurch sehr viel empfindlicher reagieren als andere. Einerseits können diese "Superschmecker" Aromen schmecken die anderen Menschen einfach "entgehen" - andererseits entwickeln sie auch eine deutliche Abneigung zu bestimmten (vor allem bitter und sauer schmeckenden) Lebensmittel. Die Wahrscheinlichkeit ein "Superschmecker" zu sein ist sogar recht hoch - etwa auf 25% der Bevölkerung trifft das zu (bei BBC gibt es einen sehr einfachen Test). Bei mir ist es so, dass sich Menschen oft über meine Essgewohnheiten wundern - für ihr Verständnis zu "fade", zu wenig gewürzt usw. Oft esse ich sogar gekochte Sachen lieber kalt als warm um nicht so intensiv zu schmecken und weil ich "heiß" im Mund schon als unangenehm empfinde. (Was manche als "gutes warmes Essen" bezeichnen führt bei mir zu Verbrennungen im Mund ) Und andererseits bin ich enttäuscht, wenn andere Menschen "offensichtliche Geschmacksunterschiede" einfach ignorieren und behaupten, dass "alles gleich" schmeckt.
Ebenso wie Superschmecker gibt es eben auch Superriecher, Superfühler usw ... Ich denke meine Berührungsempfindlichkeit ist auch (neben fehlendem Trieb) "Schuld", dass ich keine Selbstbefriedigung mag und diese Reibung als unangenehm empfinde. Mit Gleitcreme empfinde ich es schon deutlich angenehmer - aber eigentlich empfinde ich Berührungen an der Stelle immer als "too much", selbst wenn sie von mir selbst kommen. Der Rest meines Körpers reicht mir als "erogene Zone" auch völlig aus - denn auch wenn man sich selbst nicht kitzeln kann finde ich Selbstberührungen und "Autozärtlichkeit" doch etwas sehr Schönes
Ich glaube aber dennoch, dass auch eine psychische Komponente eine Rolle spielt. Der Reiz ist immer da - aber es gibt beispielsweise einfach Tage, an denen man "robuster" ist und der Reiz "nicht soviel ausmacht".
In Bezug auf Menschen kommt bei mir auch noch ganz stark der Faktor "Vertrauen" dazu - je mehr ich dem anderen vertraue, desto mehr kann ich auch an meine Grenze gehen bzw. dem anderen erlauben "mitzugehen". Und natürlich ist es dann auch einfacher zu sagen "das mag ich nicht!" - obwohl mir das eigentlich immer schwerfällt.
Trotz allem mag ich sehr gerne berührt werden und berühren - vor allem in meiner Fantasie. In der Praxis gab es wenige Menschen die ich als ausreichend einfühlsam empfunden habe - ganz im Gegenteil hatte ich oft das Gefühl nach einer Art "Gebrauchsanleitung für Männer" behandelt zu werden die es nicht erforderlich machte auf mich einzugehen und Versuche zu zeigen wie ich es mag eher als persönliche Beleidigung der "sexuellen Fähigkeiten" dastehen liess und mich als eher "weniger männlich". Besonders kritisch empfinde ich hier auch meinen persönlichen Eindruck, dass Frauen (über Männer kann ich hier keine Aussage machen ) bei steigender sexueller Erregung "unsensibler" werden und sich auch selbst "festere Berührungen" wünschen. Es scheint so zu sein, dass je stärker die sexuelle Erregung ist, desto schwächer werden Berührungsreize empfunden - oder bilde ich mir das nur ein? Aber es gibt eben auch noch die wenige anderen Menschen. Ich fürchte dennoch, dass ich mit meiner Vorliebe für "Blümchenzärtlichkeit" und "Blümchen-Asex" kaum ein ganz passendes Gegenstück finden werde
LG
Dirk (der den Nervenkitzel eines tollen Films oder einer guten Unterhaltung dem physischen gekitzelt werden vorzieht ) _________________ Wir sind die Summe all' unserer Tränen.Zuwenig davon - und der Boden ist nicht fruchtbar. Es kann nichts wachsen.Zuviel davon - und das Beste von uns wird fortgewaschen. |
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| AH-Fan

Alter: 31
| | Anmeldungsdatum: 01.05.2006 | | Beiträge: 1236 | |
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Verfasst am: Di Jul 01, 2008 1:06 Titel: |
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Hallo Dirk!
| Dirk Walter hat folgendes geschrieben: | Spiegel-Leser wissen mehr -> schau hier |
Danke für den Link. Ich fand den Artikel sehr interessant. Ist es also doch so ähnlich, wie ich schon vermutet habe. Ich stelle es mir wie eine Art Schutzfunktion vor, wobei das Gehirn "weiß", dass bei einer Berührung, die von einem selbst kommt, keine Gefahr ausgehen kann, bei einer fremden Berührung aber schon (jetzt ganz einfach ausgedrückt). Ich finde es aber durchaus gut, dass wir solch einen Mechanismus in uns haben, d. h. bis zu einem bestimmten Punkt. Wenn man sich z. B. aus diesem Grund scheut, eine Beziehung einzugehen, dann ist es schon nicht mehr so lustig.
| Dirk Walter hat folgendes geschrieben: | | Es gibt einfach Menschen, bei denen bestimmte Sinne deutlicher ausgeprägt sind und die entsprechende Reize damit stärker und intensiver wahrnehmen - mit dem negativen Aspekt, dass sie schnell "überlasten". Gut erforscht sind beispielsweise die sog. "Superschmecker" (einfach mal googeln), das sind Menschen, die bis zu 10x mehr Geschmacksknospen auf der Zunge besitzen und dadurch sehr viel empfindlicher reagieren als andere. Einerseits können diese "Superschmecker" Aromen schmecken die anderen Menschen einfach "entgehen" - andererseits entwickeln sie auch eine deutliche Abneigung zu bestimmten (vor allem bitter und sauer schmeckenden) Lebensmittel. Die Wahrscheinlichkeit ein "Superschmecker" zu sein ist sogar recht hoch - etwa auf 25% der Bevölkerung trifft das zu (bei BBC gibt es einen sehr einfachen Test). |
Ich habe so in der Form davon noch gar nicht gehört.
| Dirk Walter hat folgendes geschrieben: | | Bei mir ist es so, dass sich Menschen oft über meine Essgewohnheiten wundern - für ihr Verständnis zu "fade", zu wenig gewürzt usw. |
Das kenne ich. Mir macht es z. B. überhaupt nichts aus, ein Frühstücksei ohne Salz zu essen. Da verleiern andere schon die Augen.
| Dirk Walter hat folgendes geschrieben: | | Ebenso wie Superschmecker gibt es eben auch Superriecher, Superfühler usw ... |
Du sagst es. Dann muss ich mich wohl ab heute "Superfühlerin" schimpfen.
| Dirk Walter hat folgendes geschrieben: | | Ich glaube aber dennoch, dass auch eine psychische Komponente eine Rolle spielt. |
Das denke ich auch. Vielleicht kann man sich mit Gewöhnung und Vertrauen langsam der Situation stellen?
LG |
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