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| Nadja380
| | Anmeldungsdatum: 23.04.2012 | | Beiträge: 11 | |
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Verfasst am: Mo Apr 23, 2012 18:17 Titel: Meine Geschichte |
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Ich bin eine Frau von 33 Jahren und möchte herausfinden, ob ich asexuell bin. Meine Familie war liebevoll, aber sehr konservativ. Sexualität war in meinem Elternhaus lange Zeit ein Tabuthema, und auch der Umgang mit Nacktheit war alles andere als locker. Die Männer in meiner Familie habe ich niemals nackt gesehen, denn die Tür des Badezimmers war bei uns immer verschlossen. Und wenn meine Mutter über Sex sprach, dann klang das als ob sie über eine Straftat redete.
Folglich war ich jahrelang sehr verklemmt und hatte große Hemmungen, mich zu öffnen. Meinen ersten richtigen Kuss habe ich erst mit 24 Jahren bekommen, das war eine Suff-Aktion in einer Kneipe. Meinen ersten Freund hatte ich mit 25 und war von seinen Annäherungsversuchen total überfordert. Ich mochte es nicht, im Intimbereich angefasst zu werden und zog meine Hand erschrocken zurück, wenn er sie an seinen Intimbereich heranführte.
Einige Wochen vor meinem 26. Geburtstag sollte ich mein erstes Mal haben, und zwar mit einem guten Bekannten in einem Zelt. Wir hatten Gefühle füreinander, aber es hat trotzdem nicht geklappt. Meine panische Angst vor Schmerzen hat mich völlig blockiert, ich war verkrampft ohne Ende. Genauso erging es mir mit meinen anderen Partnern, die alle nicht in der Lage waren, in mich einzudringen. Das hat meine Beziehungen schon sehr belastet, denn die Männer wollten alle regelmäßig Sex mit mir haben, und für mich war der Gedanken an Schmerzen einfach nur schrecklich. Deshalb habe ich mir das Jungfernhäutchen mit 29 operativ entfernen lassen.
Seit diesem Eingriff hatte ich nur noch ein einziges Mal Sex. Es war ein ONS im Urlaub, und ich fand es überhaupt nicht schön. Der Mann ließ sich keine Zeit und wollte einfach nur schnell zur Sache gekommen. Seit über 3 Jahren lebe ich ohne jeglichen GV, befriedige mich aber mehrmals in der Woche selbst. Zwar könnte ich jederzeit einen ONS haben, aber ich habe einfach keine Lust darauf. Es gab in meinem Leben nur wenige Männer, die mich nur für eine Nacht interessiert haben. Doch auch in meinen Beziehungen wollte ich nie so viel GV haben wie die Männer, weil mir das einfach zu anstrengend ist. Ich habe einen anstrengenden Job und wenig Freizeit. Abends werde ich schnell müde und möchte meistens meine Ruhe haben. Als ich noch etwas jünger war, habe ich öfters auf Parties mit irgendwelchen Männern just for fun rumgeknutscht und gekuschelt... aber wenn sie dann "mehr" wollten, habe ich abgeblockt.
Inzwischen gibt es einen Mann, den ich mir sehr gut als Partner vorstellen könnte. Es sprechen allerdings gewisse Anzeichen dafür, dass er noch größere Probleme mit seiner Sexualität hat als das bei mir der Fall ist. Wenn wir uns zufällig irgendwo sehen, weicht er mir nicht von der Seite und würde am liebsten die ganze Zeit mit mir verbringen. Allerdings gab es noch keine Treffen zu zweit, weil er mich nie danach gefragt hat und meine Einladung nach seiner Zusage letztendlich doch nicht angenommen hat. Man merkt ihm schnell an, dass er extrem verunsichert ist. Ich weiß aus sicheren Quellen, dass er trotz seiner 31 Jahre noch keinerlei Erfahrungen mit Frauen hat. Folglich ist es auch noch zu keiner richtigen körperlichen Annäherung zwischen uns gekommen.
Es kam zwar an manchen Tagen vor, dass er ganz vorsichtig meine Hand genommen oder seinen Arm um mich gelegt hat. Aber er hat mich nie lange gehalten, und wenn ich seine Berührungen erwidert habe, ist er total panisch geworden und hat blitzartig einen Rückzieher gemacht. Ich habe keinerlei Probleme mit Umarmungen, Küssen, Streicheln usw. Er hingegen ist selbst bei dieser Art von Körperkontakt sehr gehemmt. Abgesehen von diesen zufälligen Treffen sehen wir uns leider nicht, was mit Sicherheit auch an der Entfernung (ca. 150 km) liegt... aber es würde mich freuen, wenn wir wenigstens den schriftlichen Kontakt aufrechterhalten und uns besser kennenlernen würden. Leider reißt das immer mal wieder ab, und zwar seinerseits... vermutlich bin ich ihm letztes Mal unbewusst ein wenig zu nahe gekommen. Wenn wir uns dann wieder zufällig begegnen, klebt er an mir und hat auch schon mehrmals eifersüchtig auf andere Männer in meinem Umfeld reagiert.
Jetzt frage ich mich natürlich, ob ich asexuell bin, ob er asexuell ist und was ich machen kann, damit er mir etwas mehr Vertrauen schenkt... |
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| Federkiel

| | Anmeldungsdatum: 09.04.2012 | | Beiträge: 23 | | Wohnort: Hannover |
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Verfasst am: Di Apr 24, 2012 23:20 Titel: |
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Eine interessante Geschichte. ob du wirklich asexuell bist oder eher gehemmt ist schwer zu sagen. Musst du wohl für die entscheiden. Was deine Beziehung angeht: versuch mehr in den Dialog mit ihm zugehen. Könnte helfen. _________________ Hi - bin neu hier, noch etwas unentschlossen. Möchte mich gerne umsehen!
Ach ja: bin 30 Jahre - aber gefühlte 26! |
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| Nadja380
| | Anmeldungsdatum: 23.04.2012 | | Beiträge: 11 | |
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Verfasst am: Mi Apr 25, 2012 10:17 Titel: |
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Ich bin wohl nicht zu 100% asexuell, denn ich mag z. B. Oralverkehr sehr gerne... aber es ist jetzt kein Beinbruch für mich, wenn ich lange darauf verzichten muss.
Von einer Beziehung sind dieser Mann und ich noch meilenweit entfernt. Schon seit über einem Jahr klebt er bei zufälligen Begegnungen wie ein Magnet an mir, starrt mich permanent an, lässt mich nicht aus den Augen, will ständig bei mir sein und äußerst sich eifersüchtig über meine Kumpels. Außerhalb dieser Veranstaltungen haben wir aber leider kaum Kontakt. Es gibt ein Forum, in dem wir beide aktiv sind... es geht um gemeinsame Interessen (ich treffe mich niemals mit Leuten aus irgendwelchen Foren, in denen ich persönliche Dinge schreibe). Manchmal hatten wir Kontakt in Form von privaten Nachrichten, aber nie durchgehend.
Letztes Jahr hat er sich eigentlich immer nur gemeldet, wenn es einen konkreten Anlass gab. Anfangs habe ich seine Zurückhaltung auf seine unsichere, schüchterne Art geschoben, später auf seine Abschlussprüfungen. Inzwischen hat er sein Studium abgeschlossen und ist auf Jobsuche. Zeit hat er jetzt ´ne Menge, aber er fragt trotzdem nicht nach einem Treffen .
Anfang Februar hat mir eine Freundin geraten, ihn selbst zu kontaktieren. Wir haben uns fast 2 Monate lang sehr regelmäßig geschrieben. Er hat weitaus schneller geantwortet als ich (er hat mehr Zeit), und auf meinen Vorschlag zwecks Treffen hat er anfangs sehr angetan reagiert. Doch als ich wenige Tage vorher nachfragte, sagte er mir ab... Begründung: Jobsuche, andere Behördentermine, usw. Ich finde das klingt nach einer Ausrede. Andererseits hat er mir in derselben Mail und in den 2-3 nachfolgenden Mails wiederum Hoffnungen gemacht. Meine Freundin kennt ihn ganz gut und meinte, der würde ganz bestimmt auf mich stehen. Aber eine Woche nach seiner Absage brach der Kontakt von seiner Seite aus überraschend ab. Er liest zwar immer noch alles, was ich in unserem Forum schreibe, aber er mailt mich nicht mehr direkt an. So war das bisher immer, nur dass er früher schon nach wenigen Tagen das Schreiben eingestellt hat und die Mails etwas banaler waren.
Es gibt Leute, die das Ganze sehr nüchtern sehen und meinen, er hätte noch niemals Interesse an mir gehabt. Sonst hätte er versucht, sich auch mal außerhalb der Veranstaltungen mit mir alleine zu treffen und den Schreibkontakt zu vertiefen. Andererseits kann ich mir nicht erklären, warum er mir so lange nachläuft, mich richtig anhimmelt, aber sein Verhalten sich ausschließlich auf die zufälligen Begegnungen beschränkt... soooo groß empfinde ich die räumliche Entfernung zwischen uns nicht (das sind 2 bis 2,5 Stunden mit der Bahn). Ich habe lange darauf gewartet, dass er in die Pötte kommt. Einige halten mich deshalb für verrückt, aber ich wollte ihn einfach nicht bedrängen. Schließlich habe ich mehrmals gesehen, wie panisch er bei Körperkontakt reagiert hat. Und zwar auf meine Reaktionen, denn es ging immer von ihm aus, und ich habe es einfach nur erwidert.
Ist so ein Verhalten denn typisch für Asexualität oder Sexualangst? |
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| miezi2410

Alter: 51
| | Anmeldungsdatum: 07.02.2009 | | Beiträge: 193 | |
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Verfasst am: Mi Apr 25, 2012 13:49 Titel: |
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hallo,
ich denke, da könnte auch mehr dahinter stecken. verschiedene persönlichkeitsstörungen oder asperger, was ja u.a. auch zum teil mit sehr grossen ängsten vor körperlichkeit und asexualität einhergeht.
vielleicht hast du dich auch möglicherweise getäuscht!!;-((
reden könnte bestenfalls helfen, aber wie, wenn er sich dem ganzen eher entzieht.
lg iris |
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| Nadja380
| | Anmeldungsdatum: 23.04.2012 | | Beiträge: 11 | |
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Verfasst am: Mi Apr 25, 2012 19:58 Titel: |
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Ich habe schon einiges über Asperger gelesen. Ich selbst habe ADS und kenn´ mich deshalb ein wenig aus. Bei ihm sprechen auch so einige Zeichen für ADS, aber ich habe ihn nie darauf angesprochen. ADS ist aber sicher kein Grund für so ein Verhalten beim Körperkontakt.
Ich habe mir sicher nicht alles eingebildet, was zwischen uns war... schließlich ist es auch schon anderen Leuten aufgefallen, ohne dass ich was erzählt habe. Aber es ist immer wieder dasselbe: Wir sehen uns, er himmelt mich an und läuft mir hinterher, ist todtraurig wenn ich anderen Menschen mehr Zeit widme und reagiert eifersüchtig, aber nach der zufälligen Begegnung haben wir kaum Kontakt.
Und wenn wir uns schreiben, bricht der Kontakt seinerseits früher oder später ab... bis zum nächsten zufälligen Treffen. Und dann geht wieder alles von vorne los. |
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| miezi2410

Alter: 51
| | Anmeldungsdatum: 07.02.2009 | | Beiträge: 193 | |
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Verfasst am: Mi Apr 25, 2012 22:46 Titel: |
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im grunde genommen, kann das nur ein psychotherapeut oder psychiater klären, und das auch nur, wenn es die entsprechende person auch wirklich selber will, und/oder ihre eigenen probleme bemerkt und daran arbeiten will.
ich hoffe, der satz is jez nich so kompliziert.
aber was asperger betrifft, können wir ein liedchen davon singen......................
gefühlsblindheit ist für mich in der psyche eines der beschi.....n dinge, die es für mich gibt. den die welt besteht ja in den meisten sachen und entscheidungen aus gefühlen. was aber, wenn man seine eigenen und die der anderen gar nicht wahrnehmen kann?
ich arbeite jetzt ca 10 jahre, davon 7 sehr internsiv, an uns. wir sind nun endlich andem punkt, wo wir damit klarkommen. oder es zumindest versuchen.
liebe grüsse und gute nacht von iris |
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| Nadja380
| | Anmeldungsdatum: 23.04.2012 | | Beiträge: 11 | |
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Verfasst am: Do Apr 26, 2012 12:46 Titel: |
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| Vielleicht spielt es auch eine Rolle, dass er momentan arbeitslos ist... Es ist sicher nicht einfach, sich auf eine Fernbeziehung einzulassen, wenn man keinen Job hat. Ich hatte schon mal eine Fernbeziehung, als ich nur einen Halbtagsjob hatte und noch bei meinen Eltern gewohnt habe. Doch nicht jeder ist bereit, in so einer Situation diesen Schritt zu wagen. |
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| Windsurfhippie
Alter: 42
| | Anmeldungsdatum: 13.08.2005 | | Beiträge: 672 | | Wohnort: Ein alter Bunker Nähe Kiel-Gaarden |
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Verfasst am: Do Apr 26, 2012 19:38 Titel: |
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Hmmm, bei Aspies ist das eigentlich weniger die unmittelbare Angst vor Nähe und Körperkontakt. Die kann dazu kommen, aber eigentlich haben die nur Probleme damit, den Gehalt, Sinn, die Gründe für Nähe oder Körperkontakt richtig zu 'lesen' und im geeigneten Augenblick zu reproduzieren. Da ist oft die gesamte Kommunikation, der Aufbau von Kontakten, das Halten von Kontakten ein riesengroßes Mysterium und sie empfinden es häufig als anstrengend, mit Menschen viel Kontakt zu haben. Nähe und Körperkontakt sind zum Teil mit Abneigung verbunden, und zum Teil etwas, das sich schwer verstehen lässt, worin sie sich ihrer Schwierigkeiten mal und mal auch nicht bewusst sind. Soweit ich mitgelesen habe, gibt es auch Aspies, die von Natur aus kein besonderes Interesse an Kontakt, Nähe, Berührung ect. haben, oder das für überflüssig halten. Oft haben die dann rege Online-Bekanntschaften, aber keine oder kaum Real-Life-Bekannte.
Klar, im Fall von Nadja300's Freund können da noch andere Gründe dahinter stecken, es muss auch nicht zwingenderweise irgend eine Störung sein. Vielleicht ist er sehr empfindsam, sensibel, in seiner Unsicherheit gefangen, und fürchtet evtl., er könnte durch Tolpatschigkeit oder Unerfahrenheit zu viel Dummes anrichten, wenn er sich zu weit hervor wagt. Vielleicht kennt ihr diese Schneckenhaus-Rückzugs-Metapher, die manche Leute bei sensiblen Menschen anwenden. Vielleicht ist auch seine Vorstellung von einer erwünschten Liebe nur zum Teil mit der Wirklichkeit vereinbar, und seine verzagte, vorsichtige Art ist seinerseits ein Versuch, nicht zu weit auf ein Mal zu gehen.
Allerdings ist das hier beschriebene ,sonstige Kommunikationsverhalten etwas merkwürdig, das fällt auf. Wenn er ernsthaftes Interesse hat, würde er doch versuchen, häufiger den Kontakt zu suchen, oder auf Dich@Nadja300 zuzugehen
Es gab hier mal einen Thread, in dem man über verschiedene Beziehungs-Typen spekulierte. Da gab es auch einen Typus, der zurückhaltend ist und seine Gefühle eher nicht zeigen würde. Vielleicht ist Dein Freund einfach ein empfindsamer Mensch, der sich nicht so sicher ist, wie er mit seiner Zuneigung ankommen könnte. Möglicherweise könnt ihr darüber einen Gesprächsansatz bilden, wo Du ihm dann versichernd entgegen kommst, oder sowas in der Art.
Mal was mir so dazu einfiel... _________________ Normalität im Bezug auf den Menschen wird durch die Erkenntnis über das Individuum ad absurdum geführt. |
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| Wauwau

Alter: 37
| | Anmeldungsdatum: 05.04.2007 | | Beiträge: 1911 | | Wohnort: Wien |
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Verfasst am: Do Apr 26, 2012 21:46 Titel: |
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| Zitat: | | ch habe einen anstrengenden Job und wenig Freizeit. Abends werde ich schnell müde und möchte meistens meine Ruhe haben. |
Nicht ungewöhnlich.
| Zitat: | | Inzwischen gibt es einen Mann, den ich mir sehr gut als Partner vorstellen könnte. Es sprechen allerdings gewisse Anzeichen dafür, dass er noch größere Probleme mit seiner Sexualität hat als das bei mir der Fall ist. |
Und jetzt willst du Sexualität, wenn auch eventuell nicht in Form von GV.
Sowas aber auch.
Dann musst du dich wie jeder andere "sexuelle" Part zurücknehmen und auf deinen unsicheren Partner sehr geduldig eingehen. Da du selbst unsicher bist, hast du einen noch weniger sicheren Partner gewählt. Eventuell neigst du ein wenig zur dominaten Rolle.
Ich bin nicht asexuell.
Ich habe weder "just for fun" rumgeknutscht, noch hatte ich jemals einen ONs. *Würg!!*
Das erste Mal geküsst habe ich mit 33 Jahren. Und dann war es jemand, den ich gut kannte und als "Richtig!" empfand.
IMO bist du sexuell und nicht in der Lage, dir dein Begehren einzugestehen. Das mag an der Haltung deiner Eltern liegen.
Du solltest lernen, deine Bedürfnisse zu formulieren und umzusetzen. Erfahrungen wie billigste ONS hat keine Frau nötig. _________________ Then let us pray that come it may /As come it will for a´that/ That Man to Man the world o´er/ Shall brothers be for a´that. (Robert Burns) |
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| Poreana

Alter: 41
| | Anmeldungsdatum: 01.03.2012 | | Beiträge: 225 | | Wohnort: Wien |
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Verfasst am: Fr Apr 27, 2012 3:21 Titel: |
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Angststörung? Gerichtete Angst gegenüber Angehörigen des anderen Geschlechts? Möglicherweise ist er mit der Situation überfordert (Leistungssituation) und zieht sich deshalb immer wieder zurück. Kann auch durch bereits negative Erfahrungen (traumatische Erfahrungen) ausgelöst sein. Kann auch sein, dass er sich dessen schämt und daher nicht darüber kommunizieren will.
Gibt auch Menschen, die bei der Aufnahme von körperlichem Kontakt plötzlich in einen Gedankenkreislauf geraten (mache ich das richtig, wie fühlt sich das für den anderen an, soll ich überhaupt hingreifen, was ist wenn der andere das gar nicht spürt, etc.). Führt zu Rückzug und in weiterer Folge dazu, dass jede weitere Begegnung schwieriger wird als die vorherige. Etwaige Kontaktpausen oder banalere Emails könnten daraus resultieren. Auch der Rückzug kurz vor einem tatsächlichen Treffen könnte eine Folge davon sein. Eben um nicht wieder in eine "bedrohliche" Situation zu kommen.
Aber das sind alles Hypothesen, die sich nur über ein offenes Gespräch belegen lassen. Die Frage ist aber, ob die Person, welche direkt involviert ist, sich für so ein Gespräch eignet. Man muss bedenken, dass Menschen doch auch ein bestimmtes positives Bild von sich vermitteln wollen und gerade vor einem potenziellen Partner will man vielleicht nicht zugeben, dass man gewisse "Probleme" hat. _________________ "Moralische Entrüstung ist der Heiligenschein der Scheinheiligen ..." (Helmut Qualtinger) |
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| Nadja380
| | Anmeldungsdatum: 23.04.2012 | | Beiträge: 11 | |
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Verfasst am: Mo Apr 30, 2012 9:24 Titel: |
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Ob ich sexuell bin oder nicht, sei mal dahingestellt... auf jeden Fall bin ich nicht zu 100% asexuell, das kann ich sagen. Aber mir fehlt auch nichts, wenn ich längere Zeit keinen Sex habe.
Das Wiedersehen mit dem Mann meines Herzens war leider nicht sehr erfreulich. Am ersten Tag habe ich ihn nur mal von weitem gesehen, glaub´ nicht dass er mich entdeckt hat. Letztes Jahr hat er immer wieder nach mir geschaut und ist mir nicht mehr von der Seite gewichen, wenn er mich gesehen hat. Das war jetzt nicht der Fall.
Am 2. Tag lief ich mit ein paar Freunden über den Campingplatz, und irgendwann kam er auf uns zu, als er uns entdeckte. Er gab einem meiner Freunde die Hand (den anderen hatte er schon vorher gesehen). Normalerweise überlässt er grundsätzlich mir, ob wir uns umarmen oder mit Handschlag begrüßen. Und auch diesmal machte er nicht den ersten Schritt bei der Begrüßung. Ich habe ihm irgendwann die Hand gegeben, er hat das erwidert und "Hallo" gesagt. Ansonsten hat er mich während des kurzen Gesprächs mit meinen Freunden nicht mal angeschaut, geschweige denn einen Ton mit mir geredet. Als ein Freund von mir ihn fragte ob er mit uns in die Halle kommen möchte, schüttelte er den Kopf und ging zu seinen Leuten zurück.
Gegen später ging ich mit einem Freund in die Halle, wir wollten uns eine Band anschauen. Wir hatten viel Spaß während des Auftritts, und als wir uns mal umarmten, sah ich meinen Schwarm ca. 7 oder 8 Reihen hinter uns stehen. Erst dachte ich mir nichts dabei, weil er bei seinen Freunden war. Irgendwann fiel mir auf, dass er uns beobachtete. Aus dem Blickwinkel habe ich aber immer wieder bemerkt, dass sich der Abstand zwischen uns im Laufe der Zeit verringerte und er immer näher kam. Er schaute uns ständig an. Und als mein Kumpel seinen Arm um mich legte und fragte ob wir kurz an die frische Luft stehen, stand er auf einmal direkt hinter uns und starrte uns an... Er wirkte irgendwie niedergeschlagen und war das ganze WE nicht gut drauf. Sein erfrischendes Lachen war gar nicht vorhanden.
Das Schlimmste an der Geschichte ist, dass er scheinbar nicht in der Lage ist, ganz offen mit mir über die Situation zu reden. Dabei sah es bis vor 5 Wochen noch sehr gut aus, er hat mir mit seinen Mails große Hoffnungen gemacht. Der Kontaktabbruch kam für mich völlig überraschend. |
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