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| Lennon

Alter: 28
| | Anmeldungsdatum: 16.02.2011 | | Beiträge: 1527 | | Wohnort: Rheinhessen |
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Verfasst am: Di März 20, 2012 9:14 Titel: |
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Nicht zu vergessen das intime Verhältnis zwischen Therapeut und Patient. Da wird ja so einiges erzählt, das man nichtmal dem Ehepartner verraten würde. Auch wenn diese Art der Intimität recht einseitig ist. _________________ Jeder hat ein Recht auf Diskriminierung. |
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| liberty

Alter: 25
| | Anmeldungsdatum: 08.02.2008 | | Beiträge: 1140 | | Wohnort: Wien |
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Verfasst am: Di März 20, 2012 15:32 Titel: |
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und gerade die beziehung zum therapeuten darf nicht körperlich werden
laut wiki wird intimität üblich als was sexuelles verstanden, aber für mich ist das ganz klar was anderes bzw greift es natürlich ineinander.
bei mir, denke ich, ist es so dass ich erst mal auf einer emotionalen eben (also in meinem fall dann eben durch gespräche usw) "intim" werden muss um es körperlich auch sein zu können ohne dass es sich irgendwie komisch anfühlt.
ausnahme bilden hier kinder/schutzbefohlene, tiere usw, aber wohl weil diese art von körperlichkeit eine völlig andere ist als mit erwachsenen, und die beziehung überhaupt eine ganz andere ist.
fällt denjenigen, die generell probleme mit berührung/intimität haben es auch bei kindern schwer? |
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| Windsurfhippie
Alter: 42
| | Anmeldungsdatum: 13.08.2005 | | Beiträge: 664 | | Wohnort: Ein alter Bunker Nähe Kiel-Gaarden |
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Verfasst am: Di März 20, 2012 23:16 Titel: |
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Bei Therapeuten gibt es diese Abstandshaltung schon rein aus dem Beruflichen her, denn wenn sie sich zu sehr mit der Person der Klienten verbändseln, laufen sie Gefahr, ihre Betrachtungsneutralität zu verlieren. Manche von denen würden vielleicht gern auf Austauschfühlung mit Klienten gehen, die Art des Verhältnisses erlaubt es aber nicht.
Generell sind Berührungsängste bei Menschen extremer als bei Haustieren oder den Tieren anderer Leute, wobei ich das Streicheln des Hundes von XY jetzt nicht als Ausdruck von Intimität bezeichnen würde, oder wenn ich bei der Kuh vom Bekannten die Melkmaschine abhänge. Ich glaube da muss man schon trennen. Der Hund wird das wohl anders empfinden, das ist mir schon klar.
Kinder und Intimität kann ich so gar nicht zusammen bringen. Ich glaube, das geht nur Eltern, Kinderärzte, vielleicht noch KiGa-Tanten und ErzieherInnen was an. _________________ Normalität im Bezug auf den Menschen wird durch die Erkenntnis über das Individuum ad absurdum geführt. |
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| Poreana

Alter: 41
| | Anmeldungsdatum: 01.03.2012 | | Beiträge: 225 | | Wohnort: Wien |
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Verfasst am: Mi März 21, 2012 3:10 Titel: |
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| elsuzu hat folgendes geschrieben: |
fällt denjenigen, die generell probleme mit berührung/intimität haben es auch bei kindern schwer? |
Ich mag generell nicht von fremden Menschen angefasst werden. Und ich mag auch keine fremden Menschen anfassen. Egal wie alt sie sind. Und unter "fremd" verstehe ich alles was nicht in meiner Wohnung leben darf. Das heißt ich habe keinerlei Probleme mit meinem eigenen Kind zu interagieren - das wäre auch für die Entwicklung nicht arg förderlich, möchte ich hinzufügen.
Konkret: Ich mag auch von fremden Kindern nicht angefasst werden. Reagiere aber bei Kindern nicht so ablehnend wie bei Erwachsenen.
Tiere habe ich sehr gern und auch keinerlei Probleme damit wenn diese sich an mich heran pirschen. |
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| delaluna

Alter: 26
| | Anmeldungsdatum: 24.11.2011 | | Beiträge: 21 | | Wohnort: HI |
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Verfasst am: Mi März 21, 2012 23:46 Titel: |
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Also das Thema hier interessiert mich ja mal.
Man kann aus vielen Gründen Angst vor Sex haben. Zum Beispiel, wenn man Jahrelang gemobbt wurde. Dann hat man Angst sich zu zeigen. Zum Sex gehört ja nicht nur der Körper. Man zeigt sich unverstellt ganz. Denke mal, das viele davor einfach Angst haben, sich komplett zu zeigen. Wenn es Selbstbefriedigung gibt und man Sexszenen auch gerne im Tv sieht, aber es nicht mit der Partnerin umsetzen kann - obwohl man es will, wenn man neben ihr liegt, ist es eine Angst und hat nichts mit Asexualität zu tun. Es ist die Angst vor Sex und der Nähe sich zu zeigen. Find ich zumindest. _________________ leben und leben lassen |
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| Siberia
Alter: 32
| | Anmeldungsdatum: 09.06.2007 | | Beiträge: 21 | | Wohnort: Hannover |
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Verfasst am: Fr März 30, 2012 19:31 Titel: |
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| elsuzu hat folgendes geschrieben: |
wie würdet ihr intimität beschreiben? ist es nur die körperliche nähe oder auch emotionale nähe? ich denke besonders letzteres macht vielen menschen angst weil man sich einfach furchtbar verletzlich zeigt. ich hab bei den richtigen personen dabei keinerlei ängste - körperlich und emotional. |
Hallo, da die Sehnsucht nach Intimität ein großes Thema in meinem Leben ist, möchte gern auch "ein paar Worte" dazu schreiben.
Intimität empfinde ich als "seelische Nähe" zu einer Person (diese kann auch ich selbst sein ) - als Einklang, der sich zwischen uns in bestimmten Situationen einstellt - sehr schön, und frei von Ängsten. Denn sobald Angst da ist, kann ich keine Intimität spüren - ich fühle mich dann (durch die Angst)vom anderen/ von "der Welt" seelisch abgetrennt. Intimität als Gefühl würde ich auch als "vertrauensvolle Verbundenheit" und "Liebe" bezeichnen.
Intimität entsteht für mich auch in erster Linie durch emotionalen und/ oder geistigen "Gleichklang". Wenn ich und der andere uns wirklich aufeinander einlassen, so wie wir sind. Wenn wir uns mit Respekt und Achtung begegnen und das Wesen des anderen und unser eigenes wertschätzen.
Ja, ich denke schon, dass es meist viel Vertrauen braucht, um sich so zu öffnen und sich zu zeigen, wie man ist. Mit sich selbst im Reinen zu sein und sich selbst zu lieben, macht das wohl leichter
Körperliche Nähe kann das Gefühl der Verbundenheit noch verstärken - aber auch das Gegenteil bewirken? Ich glaube, manche Menschen (und ganz besonders "hochsensible" Personen) nehmen sehr genau wahr, aus welcher Motivation heraus sie jemand berührt. Wenn da etwas Zielgerichtetes ist ("Der will mich wohl rumkriegen") oder irgendeine Absicht, die wir nicht erwidern, vermindert das eher das Gefühl von Verbundenheit. So habe ich es jedenfalls erlebt.
Und da tut sich wieder die Frage auf, ob ich vielleicht eine Blockade habe, denn an sich möchte der andere mir vielleicht mit den besten Absichten nah kommen, mir und sich etwas GUTES tun.
Vielleicht macht es einen Unterschied, ob man in einer intimen Situation panikähnliche Angst empfindet (dann steckt vllt. mehr dahinter, etwa ein verdrängtes Erlebnis?), oder ob man einfach nur desinteressiert ist und das alles zum Lachen findet .
Ich habe vor kurzem (wegen einer anderen Angst ) eine Rückführungstherapie- Sitzung gemacht. Das ist eine intensive Form der Therapie, bei der (oft ohne Hypnose) der Zugang zum Unterbewusstsein geöffnet wird. So kann man Erlebnisse wieder heraufholen, die man vielleicht verdrängt hat, oder die einfach nicht mehr bewusst sind. Eine spannende Sache, wirklich, wenn auch anstrengend
Allerdings kann ich mir gut vorstellen, dass Asexualität sehr oft nichts mit traumatischen Erlebnissen zu tun hat. Und "Sexualangst" zu haben, erscheint mir nicht bedenklich oder so, schließlich öffnet man sich sehr. Da wäre ein liebevoller, einfühlsamer Partner bestimmt Gold wert ...Ich kann mir nämlich auch vorstellen, dass die Angst abnimmt, wenn man sich Zeit miteinander lässt und einander ungezwungen, eher spielerisch begegnen kann, mit der Haltung: "nichts muss". Stellt sich wieder die Frage: Wo bekomme ich so einen Partner her?
Liebe Grüße einstweilen. |
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| Nadja380
| | Anmeldungsdatum: 23.04.2012 | | Beiträge: 11 | |
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Verfasst am: Di Apr 24, 2012 17:40 Titel: |
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Ich hatte auch panische Angst vor meinem ersten Mal... denn ich bin ein sehr schmerzempfindlicher Mensch. Das ist bei mir ganz extrem ausgeprägt. Deshalb ist es auch keinem Mann gelungen, in mich einzudringen und mich zu entjungfern. Ich habe das "Problem" irgendwann auf dem OP-Tisch gelöst. Inzwischen habe ich keine Angst mehr vor Sexualität, aber die Penetration vermisse ich nicht.
Außerdem mache ich mir Gedanken, ob der junge Mann aus meiner Geschichte an Sexualangst leiden könnte:
http://asexuality.org/viewtopic.php?t=8511 |
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